Nichts ist – sagt der Weise – Mascha Kaleko in der Übersetzung von Anna Krutsch
Es wird mit dem Wind
deines Atems verwehen.
Unmerklich und leise.
Nichts ist. Sagt der Weise.Read More →
Es wird mit dem Wind
deines Atems verwehen.
Unmerklich und leise.
Nichts ist. Sagt der Weise.Read More →
Wir haben das Schweben verlernt,
Weh uns, wir kleben am Weg.
Vom Leuchten der Sterne entfernt,
Die Flügel gesenkt und trägRead More →
Lass mich das Pochen deines Herzens spüren,
Daß ich nicht höre, wie das meine schlägtRead More →
Flughafen. Herbst.
Ein Regenmorgen.
Und eine fremde Liebe. Grau.
Ein blinder Tag. Und graue TränenRead More →
Du gingest fort. – In meinem Zimmer
Klingt noch leis dein letztes Wort
Schöner Stunden matter Schimmer
Blieb zurück. Doch du bist fortRead More →
Drei Weiden wachsen im Garten.
Dünn stehn sie gegen den Mond.
Sie sind noch keine Bäume.
Nichts was zu loben lohnt.Read More →
Im Herbst soll einer auf mich warten.
Er soll so warten, dass ich kommen muss.
In einem gelben alten GartenRead More →
Могу тебя я ненавидеть иль любить –
Как хочется тебе. (Могу тебя оставить).
Молчать ты можешь или говорить.
Как хочется тебе. Меня уж не сломитьRead More →
In dieser Stunde scheint mir sicher:
Wir sind Gefäß für fremden Wein.
In mir sind alle, die mich trafen.
So möchte ich in allen sein.Read More →
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