Рабочий

Он стоит пред раскаленным горном,
Невысокий старый человек.
Взгляд спокойный кажется покорным
От миганья красноватых век.

Все товарищи его заснули,
Только он один еще не спит:
Все он занят отливаньем пули,
Что меня с землею разлучит.

Кончил, и глаза повеселели.
Возвращается. Блестит луна.
Дома ждет его в большой постели
Сонная и теплая жена.

 

Пуля, им отлитая, просвищет
Над седою, вспененной Двиной,
Пуля, им отлитая, отыщет
Грудь мою, она пришла за мной.

Упаду, смертельно затоскую,
Прошлое увижу наяву,
Кровь ключом захлещет на сухую,
Пыльную и мятую траву.

И Господь воздаст мне полной мерой
За недолгий мой и горький век.
Это сделал в блузе светло-серой
Невысокий старый человек.

Ein Arbeiter

Es steht dort einer vor der glüh’nden Esse,
Es ist ein ruhiger, kleiner alter Mann.
Die Augen, rot und zwinkernd vor der Blässe
Des grellen Feuers muten schüchtern an.

Wo die Genossen ihren Schlaf genießen,
Da wurde er zum Dienst noch abgestellt:
Er steht dort, jene Kugel jetzt zu gießen,
Die mich für immer scheidet von der Welt.

Nun ist er fertig und wird heit’rer gleich.
Er geht nach Haus. Es leuchtet sanft der Mond.
Die Frau erwartet schläfrig, warm und weich
Ihn schon im breiten Bett, dort, wo er wohnt.

 

Die Kugel, die er goß, wird zischend hallen
Über die grauen Wellen der Dvina.
Die Kugel, die er goß, wird endlich prallen
Auf meine bloße Brust. Ihr galt sie ja.

Ich stürze, fühl’ die Todestrauer gut,
Erlebtes kehrt vor meinen Augen wieder,
Und mir entströmt fontänengleich das Blut
Und rinnt auf staubig trock’ne Gräser nieder.

Der Herr wird mir vergelten meine Taten,
Mein kurzes, bitt’res Los rechnet er an.
Der schuld daran, wird’s selber kaum erraten,
Im grauen Hemd, der kleine alte Mann.

Benjamin Specht, University of Konstanz

Edited by Daniel Henseler, University of Zurich and Olga Burenina-Petrova, University of Zurich

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