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Metaverse – Hype oder ernstzunehmende Entwicklung?

Metaverse – Hype oder ernstzunehmende Entwicklung? – so hiess das Webinar, das Paul Affentranger, Software Architect bei der Firma afca, anlässlich der Teaching Inspiration Week anfangs Februar gehalten hat. Und er beantwortete die Frage gleich zum Einstieg mit einem doppelten Ja: Das Metaverse ist ein Hype – es ist aber auch eine ernstzunehmende Entwicklung.
Wir befinden uns erst am Anfang dieser Entwicklung, vieles ist noch ein Versprechen, steht erst als Prototyp zur Verfügung oder ist noch zu teuer, um im grossen Stil vermarktet zu werden.
An zahlreichen Beispielen konnten wir sehen, wie gut diese virtuellen Welten aber schon funktionieren, wie sie unsere Sinne täuschen, als stünden wir auf einem schmalen Brett über dem Abgrund, als würden wir unseren Freunden gegenübersitzen, obwohl diese auf einem anderen Kontinent leben und nur als Hologramm präsent sind. Wir haben gesehen, wie eine Mixed-Reality-Brille das Ausführen einer komplexen Handlung zum Kinderspiel macht und das Impfen von Kindern dank einer virtuellen Märchenwelt mit Zauberfee zum Erfolg wird.
Im Gegensatz zu heute sind wir aber nicht als filmisches zweidimensionales Abbild, sondern als Avatar oder als Hologramm repräsentiert. Wir können Shoppen gehen, mit Kunst und Gegenständen handeln, Konzerte besuchen, uns weiterbilden und an einem bestimmten Ort sein ohne das Haus je verlassen zu müssen. Diese Erfahrung ist zwar nicht neu und seit Corona haben wir uns an eine gewisse „Entfremdung“ aus der realen Welt gewöhnt, der Unterschied liegt aber tatsächlich in diesem Eintauchen und Verschmelzen mit einer virtuellen Welt, einer Erfahrung, die bei einem Zoom-Meeting fehlt.

So unterschiedlich die aktuellen Entwicklungen auch sind, in der Ergänzung, Durchdringung oder Erweiterung der realen Welt findet sich ein gemeinsamer Nenner. Noch fehlt aber die Vernetzung dieser einzelnen Teile, um von einem „Metaverse“ zu sprechen. Was sich hingegen abzeichnet, ist ein  Paradigmawechsel: Weg von Maus, Tastatur und Bildschirm hin zu neuen, teilweise unsichtbaren Interfaces, die so ein Eintauchen und Verschmelzen in 3D-Welten, neue Interaktionsformen und Zeit-Raum-Erfahrungen ermöglichen; das ist spannend, wirft Fragen auf und eröffnet nicht zuletzt viele neue Forschungsfelder.
Wer mehr zum Metaverse erfahren möchte, schaut sich am besten den 45-minütigen Vortrag an.

https://uzh.mediaspace.cast.switch.ch/media/Metaverse+-+Hype+oder+ernstzunehmende+EntwicklungF/0_ujt5qgkp
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Mixed Reality durch die HoloLens-Brille

Anlässlich des Tags der Lehre setzen wir uns die Brille auf und blicken in eine Welt, die unsere Wahrnehmung von Raum und Zeit etwas durcheinanderbringen wird. Das Objekt, das wie eine von Karl Lagerfeld designte Skibrille aussieht, ist mit einem Betriebssystem und genug Rechenleistung ausgestattet, um den Wahrnehmungs- und Interaktionsraum seiner TrägerInnen zu erweitern.


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