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Jeans und Cowboystiefel als Provokation, die „Halbstarken“ Zürichs

Während der späten 50er Jahren, also noch bevor die Studentenbewegung im Jahr 1968 soziale Umstrukturierungen fordern sollte, formierte sich in Westeuropa eine neuartige, transnationale Jugendkultur, die das Gesellschaftsbild der „Spiessbürger“ anprangerte. Auch in Zürich machten sich die „Halbstarken“ breit und sorgten für Aufruhr. Doch war ihr Verhalten politisch motiviert oder ging es ihnen in erster Linie darum, ein modisches Statement abzugeben?

Dä Chratz: «Züri West» des Mittelalters

Viele Zürcherinnen und Zürcher empfinden ihre Stadt heute als „Grossstadt“. Möglich gemacht wurde das im 19. Jahrhundert: Die Stadtmauern fielen, die Stadt wurde erweitert und ausgebaut. Aber diese Aufwertung kostete Opfer. Ein ganzes Quartier wurde dafür abgerissen und von den Stadtbewohnern Schritt für Schritt vergessen: dä Chratz.

Die Rückkehr der katholischen Kirche nach Zürich

Im Juli 2017 wurde das Projekt eines Bistums Zürich begraben. Sechs der sieben katholischen Kantonalkirchen der Diözese Chur wollten nicht, dass der Kanton Zürich ein eigener kirchlicher Verwaltungsbezirk wird. Doch wie kam es überhaupt soweit, dass man im ur-reformierten Kanton Zürich über die Schaffung eines katholischen Bistums diskutierte? Wie und wann kam die katholische Kirche zurück nach Zürich?