Giorgio Vasari, Selbstportrait Öl auf Leinwand,1566-68, Florenz, Galleria degli Uffizi. The Berkshire Review, 28. Sept. 2011




Giorgio Vasari, Le vite dei più eccellenti architetti, pittori et scultori italiani, Venedig: Torrentino, 1550, Frontispiz. (Bibliothèque nationale de France, RES-K-734) Gallica Bibliothèque Numerique




S. Maria del Fiore, Filippo Brunelleschi, 1418, Florenz.




Donato Bramante,Wendeltreppe, Cortile del Belvedere, Vatikan, um 1503. Prometheus



Donato Bramante,Tempietto San Pietro in Montorio, Rom, 1502. Grove Art Online



Michelangelo Buonarroti, Biblioteca Medicea Laurenziana, Florenz, Vestibül, 1523-1560. Grove Art Online



Michelangelo Buonarroti, San Lorenzo, Neue Sakristei, Florenz, 1475-1564. Zöller, 2007, S. 241

Giorgio Vasari

Le vite dei più eccellenti architetti, pittori et scultori italiani



Die Viten von Vasari gelten bis heute als erstes kunsttheoretisches Lebenswerk. Vasari probiert ein nahezu umfassendes Werk hervorzubringen, in dem er einen ersten Versuch der Historiographie wagt. Er bezieht sich dabei auf die Künste der Architektur, der Skuptur und der Malerei. In den Viten beschreibt er Leben und Werk von italienischen Künstlern und dessen Werke, wobei er die Kunststile bereits in verschiedene Epochen unterteilt.


1. Giorgio Vasari
2. Die Viten
3. Grundlegende Begriffe; disegno, paragone
4. Über die Architektur in den Viten Vasaris
5. Über Bramante, Brunelleschi und Michelangelo

1. Giorgio Vasari
Giorgio Vasari ist am 30.07.1511 in Arezzo geboren. Erste Grundlagen erwarb er als bildender Künstler in der Werkstatt des französischen Glasmalers Guillaume de Marcillat. Er wurde in seinen jungen Jahren auch mit den grundlegenden Lehren des Humanismus ausgestattet. Um 1525, im Alter von 13 Jahren zog er nach Florenz, wo er erste Kontakte mit den Medici-Abkömmlinge Ippolito de' Medici und Alessandro de' Medici machte. Gleichzeitig genoss er Unterricht beim Humanisten Piero Valerio. Er war ein Kenner der antiken Mythologie und Verfasser der Hieroglyphica. Um 1543 verschaffte ein Auftrag durch Kardinal Alessandro Farnese Vasari Zugang zu gelehrten Kreisen in Rom. Dort unterlag er einer tiefen Auseinandersetzung mit der Archetektur, Skulptur und Malerei der zurzeit wichtigsten Künstler Michelangelo und Rafael. Durch langes analysieren und studieren der antiken und zeitgenössischen Kunst in Florenz, verfasste Vasari sein Lebeswerk, die Viten, welche die Kunstauffassung des idealen Künstlers pflegten. 1550 erschien die erste Edition der Viten. Ab1555 arbeitete Vasari als Hofkünstler von Cosimo I. de' Medici in Florenz. Dort brachte er vor allem sein eigenes künstlerisches Schaffen hervor. In Florenz war Vasari zusammen mit Cosimo I. de’ Medici Gründer der Accademia del disegno (Goldstein 1975), der ersten Kunstakademie in Europa. 1568 brachte Vasari eine revidierte Fassung der Viten heraus und starb kurz darauf.


2. Die Viten
Die Viten von Giorgio Vasari beginnen mit einer Widmung an Cosimo I. de' Medici. Danach folgt ein Vorwort zum ganzen Werk. Als erstes leitet er die drei Künste des disegno ein; ’’Archittetura, Scultura e Pittura’’. Der Hauptteil der Viten formt sich aus den zahlreichen Erzählungen aus den Leben der italienischen Künstler. Wie in der Einleitung erwähnt versucht Vasari eine Struktur oder historische Ordnung in die letzten Jahrhunderte einzubringen. Er unterscheidet drei grobe Epochen.
- prima età (bronzo genannt)
- seconda età (argento genannt)
- terza età (oro genannt)
Die prima età umfasst alle Künstler von Cimabue bis Lorenzo de Bicci (ca. 1240 - 1427). Die seconda età beginnt bei Jacopo della Quercia bis Vittore Scarpaccia e altri Pittori Veneziani (ca. 1374 - 1526). In dieser età wird Brunelleschi als Retter von der barbaren und gothischen Zeit genannt1. Die terza età beginnt mit Leonardo Da Vinci und endet mit Michelangelo Buonarroti. Bereits im Vorwort zum dritten Teil (Vasari, 1550, S. 558), zeigt Vasari auf, dass Leonardo Da Vinci den Anfang der terza maniera, der maniera moderna (die dritte, moderne Manier), gemacht hat. In Vasaris Augen sind die Eigenschaften dieser terza maniera; Kühnheit und Schönheit der Zeichnung, richtige Ordnung, exakte Masse und weitere Vasari 1550, S. 588.

3. Grundlegende Begriffe: disegno, paragone
Der disegno (dt.= Zeichnung, Entwurf) ist nach Vasari die Grundlage für die drei Künste der Architektur, Skulptur und Malerei. Weiter kennt der disegno die exakten Masse und Proportionen, welche für jeden Entwurf grundlegend sind. Ebenfalls umfasst er alle bildlichen Komponenten und zeichnet sich durch Linien und Konturen aus. Vasari liess sich von Albertis Schriften inspirieren, in welchen Leon Battista Alberti bereits den Ausdruck lineamentum nennt. Deshalb geht Vasari davon aus, dass die Linienzeichnung in der Architektur die wichtigste Voraussetzung ist, da alles andere nur noch von Steinmetzen und Maurern abhängt. Durch die Linienzeichnung kann der Architekt den Bau nämlich planerisch schon vollkommen bestimmen.2 In der zweiten Einführung in die Malerei der zweiten Edition von 1568 entwickelt Vasari die Konzepte von disegno und invenzione (dt.= Erfindung) als von einander abhängig (1568, S.43). Im disegno werden alle Schritte des Enfwurfsprozesses materialisiert und können erfahrbar gemacht werden. Daraus schliesst Vasari, dass der disegno der Ausdruck eines Konzeptes ist, welches der Künstler bis anhin als Idee (idea) nur in seiner Imagination mit sich trug.

Der paragone (dt.=Vergleich) dient in Vasaris Schriften als Qualitätsmessung zwischen den Künstlern. Erste Abhandlungen des paragone findet man bereits in Leonardo Da Vincis Manuskript zur Malerei, trattato della pittura. In öffentlichen Disputen und in höfischen und akademischen Kreisen war dies eine weit verbreitete Form der literarischen Auseinandersetzung mit der Kunst. Der paragone war für Vasaris Viten besonders geeignt, da er, an die dem Leser bekannten und aktuellen Diskussionen anknüpfen konnte.3

4. Über die Architektur in Vasaris Viten
Der Fokus in Vasaris Einführung in die architettura liegt in der Unterscheidung der maniera gotica und der maniera moderna. Einführend erklärt Vasari die fünf Säulenordnungen, welche wir schon aus Vitruvs und Albertis Schriften kennen. In der Literatur wird mehrmahls erwähnt, dass Vasari diese Schriften nahezu übernommen hat. 4 Danach führt er einen „neuen“ Bautyp ein, la maniera tedesca/gotica. Diese deutsche Werkart bildet den absolut verwerflichen Kontrast gegenüber der hochgelobten toskanischen Säulenordnung. Die Gotik wird im dritten Kapitel der Einführung in den Viten (Vasari 1550, S. 43) zum ersten Mal ausführlich beschrieben. Vasaris Urteil fällt darüber ziemlich negativ aus «sie meiden ihn (den gothischen Stil), weil sie ihn für monströs und barbarisch halten, da alle diese Werke jegliche Ordnung vermissen lassen, so dass man durchaus von Konfusion und Unordnung sprechen kann».5 Vasari kritisiert neben der unstimmigen Ordnung und Proportionen die dünnen, gedrechselten Säulen, welche Weinranken ähneln, die Überhäufung von Ornamenten an den Fassaden und die dicht übereinander gestellte Tabernäkelchen.5 Im Gegenzug dazu lobt er, als fundierter Humanist, vor allem in den ersten zwei Büchern die Anitke, in welcher Vitruv und später auch andere Architekten der Renaissance den richtigen Proportionen und Ordnungen nach Anleitung folgt. Vasari hebt heraus, dass die gotische Werkart chaotisch und barbarisch ist, dafür rühmt er in der Renaissance, die vortreffliche Genauigkeit im einhalten der antiken Regelhaftigkeit. Beispiel für das moderne Vorgehen auf der Spur der Antike, geben Brunelleschi und Bramante. Sie folgen dem antiken Beispiel, indem sie antike Bauwerke ausgemessen und nachgeahmt haben. Auf diesem Weg haben sie es geschafft, wieder Licht in die Zeit nach der Gotik zu bringen. Einer der Höhepunkte der Renaissance bildet für Vasari, die Perfektion der Ausführung der Antike und deswegen steht die Beschreibung über Brunelleschi in seinem zweiten Buch. Bald stellt sich die Frage, ob dies überhaupt noch zu übertreffen ist? Vasaris Antwort dazu ist - Michelangelo.
Obwohl Brunelleschi und andere Architekten in seiner Zeit die Antike exakt nachbilden konnten, erreichten sie dennoch nicht die Spitze der Architektur. Michelangelo übertraf, nach Vasari, die Künstler der Antike und der zweiten Epoche (Brunelleschi) in allen drei Künsten der Malerei, der Bildhauerei und der Architektur. Vasari lobt Michelangelos architektonischen Stil, weil er einen Schritt über die antike hinaus gemacht hatte. Er verstand wohl die Gesetzte der Ordnungen und Proportionen, welche in der Antike gepflegt wurden, doch ihm war es nicht genug sie nur nachzuahmen. Michelangelo versuchte als erster die Gesetzte der Antike zu übertreffen, indem er von den damaligen Normen abgewichen ist. In der Lebensbeschreibung des Michelangelos in der Edition von 1568 der Viten Vasaris wird dies wie folgt beschrieben: «So ist er mit der neuartigen Gestaltung derart schöner Gesimse, Kapitelle und Basen, Türen, Tabernakel und Grabmäler weit von dem abgewichen, was die Menschen in Bezug auf Mass, Ordnung und Regel für gewöhnlich ausführen und wie es von Vitruv und der Antike vorgegeben war, da er dem nicht mehr hinzufügen wollte. Diese Freiheit hat jene, die seine Vorgehensweise gesehen haben, darin bestärkt, ihm nachzufolgen, weshalb man in ihren Ornamenten dann neue Einfälle bemerkt hat, die nun eher von der Groteske bestimmt sind als von der Vernunft oder Norm» (Vasari 1568, S. 739-740.
Es wird deutlich, dass Michelangelos Stil und Vasaris Meinung über die Architektur in der Hochrainessance ein wenig vom Vorbild der Antike abkommen. Mass, Ordnung und Proportionen sind jetzt nicht mehr so von Bedeutung, wie die Neuartigkeit und Brillianz Michelangelos, welche gegen jede Norm der Gesellschaft geht. Somit fungiert Michelangelo zu einem Vorbild, welches seine Nachfolger bestärkt diese Freiheit ebenso zu nutzten. Jedoch haben diese nachgeahmten Werken in Vasaris Augen einen Hang zur Groteske. Dabei stellt dies ein Paradoxon in Vasaris Architekturverständnis fest. Zur einen Hand hat man das groteske, unordentliche und barbarische in der Gotik und andererseits die Werke von Michelangelos Nachfolger, welche «eher von der Groteske bestimmt sind als von der Vernunft oder Norm» (Vasari 1568, S. 739-740. Man kann daraus ableiten, dass sich durch Michelangelo das Bild der Architektur im 16. Jahrhundert begonnen hat, sich zu verändern und nicht mehr so fest an der Antike festhält. Schliesslich könnte man daraus folgern, dass durch diese veränderte Kunstform der Manierismus entstanden ist.

5. Brunelleschi, Bramante und Michelangelo
Brunelleschi nimmt in der Architektur nach Vasari die Rolle von Giotto in der Malerei ein. Er wird nämlich als Begründer der Tradition und Erneuerer angesehen. Vasaris Erzählungen von Brunelleschi beruhen wiederum auf Schriften von Vorgängern. Laut Manetti bestand Brunelleschis Leistung nicht nur in der Kuppelwölbung des Florentiner Doms, sondern auch in der Einführung in das Antikenstudium, der Wiederentdeckung der antiken Säulenordnungen und der Erfindung der Perspektive. Noch vor Vasaris Viten um 1537 hielt Sebastiano Serlio jedoch Bramante für den Wiederentdecker der Ordnungsarchitektur, was Brunelleschi noch keinen Ruhm verschaffte. Doch Vasari eröffnet die seconda età mit Brunelleschi als erster Architekten. Er beschreibt ihn als Retter, der vom Himmel gesandt wurde, um der Archtiektur neue Form zu geben nicht wie in der barbarischen und gotischen Zeit. So das Originalzitat in den Viten von 1550 (Vasari 1550, S.291). Weiter lobt er sein andauerndes Studium der antiken Architektur und der guten Ordnungen, sowie das wieder ans Licht bringen der antiken architektonischen Gesetzte, welche der Groteske der Gotik gegenüberstehen. Im Zentrum von Brunelleschis Vita steht die Beschreibung und das Lob für die herausragende Domkuppel von Santa Maria del Fiore in Florenz. Dafür hatte Brunelleschi alle antiken Gewölbe beschrieben, sowie gezeichnet, und studierte alle seine Skizzen andauernd. Dies machte vorerst für Vasari den idealen Architekt des 15. Jahrhunderts aus.
Als Vasari nach Florenz zurückkehrte, um wieder an Herzog Cosimo I `s Hof zu arbeiten, widmete er sich zum ersten mal den architektonischen Bauwerken von Bramante. Bramantes Tätigkeit in Mailand spielte in Vasaris Vita eine minimale Rolle, obwohl er dort am Hof von Ludovico il Moro tätig und mit Leonardo Da Vinci befreundet war. Vasari fokussiert vor allem Bramantes Arbeit in Rom und erklärt ihn in der seconda età, dank seiner exzellenten Kenntnis der antiken Bauwerke, zum eigentlichen Begründer der modernen Architektur. Bramante wird für seine vorbildliche Künstlerkarriere gelobt, in welcher er sich beharrlich dem Zeichnen und dem Studium der Architektur widmet. Dies erweist sich in zahlreichen Bauwerken wie, das Tempietto in Rom, die Wendeltreppe im Vatikan und weiteren. Diese ausserordentliche und langwierige Auseinandersetzung mit der Antike gipfelt Bramante durch den neuen Entwurf des grössten Bauprojektes des Christentums – die Peterskirche. Vasari rechnet Bramante, die ihm nachgesagten Charakterzüge, Entschlossenheit und Schnelligkeit, hoch. Daraus folgt, dass Vasari ihn als einen durchaus begabten Erfinder hielt 6.
Der absolute Höhepunkt der Viten und der Renaissance sah Vasari zweifellos in Michelangelo. Als einer der wenigen Künstler verfügte Michelangelo das Können über alle drei Künste des disegno; die Malerei, die Bildhauerei und die Architektur. Vasari schreibt im letzten Kapitel der zweiten Edition der Viten im Jahr 1568 das über ihn. Michelangelo war in Vasaris Augen das Genie unter allen italienischen Künstlern dieser Zeit, denn als einziger brachte er den Wagemut auf, sich über die antike Form der Architektur hinaus zu entwickeln. Wie schon im vorherigen Kapitel über die Architektur hielt sich Michelangelo nicht mehr an die Ordnung und Präzision der Antike, sondern wagte sich erfinderisch an neue Kombinationen. Am besten wird dies anhand von Vasaris Kommentar zur Neuen Sakristei in San Lorenzo und dem Vestibül der Biblioteca Medicea Laurenziana in Florenz deutlich. «Da er sie nach dem Vorbild der alten Sakristei von Filippo Brunelleschi gestalten wollte, aber mit einer abgewandelten Gattung der Ornamente, schuf er im Inneren eine Kompositordnung von so abwechslungsreicher und neuartiger Form, wie sie kein antiker oder moderner Meister jemals hat schaffen können»6. Wie dem Zitat entnommen werden kann, hätte sich Michelangelo an seinen Vorgänger Brunelleschi halten sollen, welcher dem präzisen Vorbild der Antike folgte. Michelangelo jedoch bildete neuartige Kombinationen, die Vasari eher brilliant und frei als normgetreu erschienen. So auch zur Bibliothek von San Lorenzo: «Noch besser zeigte er dies am selben Ort mit der Bibliothek von San Lorenzo, wo er diesen Aspekt in der schönen Unterteilung der Fenster, der Anordnung der Decke und dem herrlichen Eingangsbereich anschaulich machen wollte. Nie sah man eine entschiedenere Anmut im Ganzen und in den einzelnen Teilen[...]»6.
Abschliessend setzte Vasari Michelangelos Genialität und Neuartigkeit als Vollendung der Kunstentwicklung seiner Viten.

Anmerkungen
1. Payne, 2001, S. 56.
2. Lorini, Burioni, Einführung in die Künste der Architektur, Bildhauerei und Malerei, 2004, S. 11.
3. Lorini, Burioni, Kunstgeschichte und Kunsttheorie, 2004, S. 24.
4. Cast, On the Unity/Disunity of the Arts, 2001, S. 133
5. Vasari, Vite, 1550, S. 43
6. Lorini, Feser, Das Leben des Bramante und des Peruzzi, S.10


Bibliographie
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Vasari, Giorgio, La Terza Et Vltima Parte Delle Vite Degli Architettori Pittori Et Scultori, Florenz: Lorenzo Torrentino, 1550.
Vasari, Giorgio, Delle Vite De' Piu Eccellenti Pittori, Scultori, e Architettori, Prima, e Seconda Parte, Florenz: Giunti, 1568.
Vasari, Giorgio, Delle Vite De' Piu Eccellenti Pittori, Scultori, e Architettori, Primo Volume della Terza Parte, Florenz: Giunti, 1568.
Vasari, Giorgio, Delle Vite De' Piu Eccellenti Pittori, Scultori, e Architettori, Secondo, et vltimo Volume della Terza Parte, Florenz: Giunti, 1568.
Vasari, Giorgio, Einführung von Messer Giorgio Vasari, Maler aus Arezzo in die drei Künste des disegno das heisst der Architektur, Bildhauerei und Malerei und zuerst der Architektur,in: ders., Einführung in die Künste derArchitektur, Bildhauerei und Malerei, erstmals übers. von Victoria Lorini, hg., kommentiert und eingeleitet von Matteo Burioni, Berlin: Wagenbach, 2006, S. 25–74.
Vasari, Giorgio, Vorrede des dritten Teils [1568], in: ders., Kunsttheorie und Kunstgeschichte. Eine Einführung in die Lebensbeschreibungen berühmter Künstler anhand der Proemien,neu übers. von Victoria Lorini, hg., eingeleitet und kommentiert von Matteo Burioni und Sabine Feser, Berlin: Wagenbach, 2004, S. 93–104.
Vasari, Giorgio, Das Leben des Michelangelo,neu übers. von Victoria Lorini, hg., kommentiert und eingeleitet von Caroline Gabbert, Berlin: Wagenbach, 2009.
Vasari, Giorgio, Das Leben des Bramante und des Peruzzi,neu übers. von Victoria Lorini, hg., kommentiert und eingeleitet von Sabine Feser, Berlin: Wagenbach, 2009.
Payne, Alina, Vasari, Architecture, and the Origins of Historicizing Art, in: RES: Anthropology ad Aesthetics, 40, Autumn 2001
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