{"id":101,"date":"2020-01-06T22:02:51","date_gmt":"2020-01-06T20:02:51","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerich-reloaded\/?page_id=101"},"modified":"2022-02-09T09:53:18","modified_gmt":"2022-02-09T07:53:18","slug":"ueber_dieses_projekt","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerich-reloaded\/ueber_dieses_projekt\/","title":{"rendered":"\u00dcber dieses Projekt"},"content":{"rendered":"<p>Visualisierungen der Vormoderne bev\u00f6lkern seit einigen Jahren Museen, digitale Spiele und Filmproduktionen. Die Kritik von historischer Seite an diesen verallgemeinernden und verzerrenden Vorstellungen f\u00fcllt B\u00e4nde. Zwei Veranstaltungen an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich (Herbst 2017 und Fr\u00fchling 2019) haben sich dieses Themas angenommen. F\u00fcr einmal sollte es aber nicht bei einer Kritik bleiben: Ziel war es, mittelalterliche und fr\u00fchneuzeitliche Geb\u00e4ude digital zu rekonstruieren.<\/p>\n<p>Nach der intensiven Besch\u00e4ftigung mit historischen Quellen und arch\u00e4ologischen Grabungsbefunden haben die Studierenden mit viel Fleiss und Durchhaltewillen eigene\u00a0 Modelle erarbeitet. Fordernd war nicht nur der Umgang mit den unterschiedlichen Quellen, sondern insbesondere auch der Umgang mit Unsicherheiten. Immer wieder mussten Annahmen getroffen und Entscheidungen gef\u00e4llt\u00a0 werden. Dabei ist offensichtlich geworden: Die Rekonstruktionen bilden keine \u00abhistorische Realit\u00e4t\u00bb ab. Doch dank fundierter \u00dcberlegungen pr\u00e4sentieren sie sehr wahrscheinliche M\u00f6glichkeiten.<\/p>\n<p>Die sehenswerten Resultate sind f\u00fcr die Stadt Z\u00fcrich von historischem Wert. Zudem\u00a0 zeigen sie, dass bereits im Studium mit einer mittlerweile ausgereiften Software gearbeitet werden kann. Wir erachten unser Experiment, die historisch-kritische Darstellung um eine neue Form zu erweitern, als gegl\u00fcckt, und freuen uns, dass es zu einer neuen, fruchtbaren Besch\u00e4ftigung mit historischen Quellen und digitalen Visualisierungsformen gef\u00fchrt hat.<\/p>\n<p>Ein grosser Dank geht an die Studierenden der beiden Kurse, die ihre Modelle f\u00fcr die Publikation auf der Website zur Verf\u00fcgung gestellt haben. Das Unterfangen wurde mit viel Herzblut durch die Arch\u00e4ologie der Stadt Z\u00fcrich (Dr. Andreas Motschi) unterst\u00fctzt. Die Modellierung mit Blender (https:\/\/www.blender.org\/) wurde eingef\u00fchrt und gecoacht durch Jeanne Pamer, BA. F\u00fcr die Umsetzung der Website als Sammlung mit eingebundenen Visualisierung konnten wir auf die Unterst\u00fctzung durch die DLF, insbesondere Anita Holdener und Leyla Feiner, z\u00e4hlen. Vielen herzlichen Dank an alle f\u00fcr ihren Einsatz. Ein grosses Dankesch\u00f6n geht ebenfalls an das Bildarchiv des Landesmuseums (Fabian M\u00fcller), welches uns erm\u00f6glichte die Stadtansicht von Hans Leu f\u00fcr den Blog zu nutzen. Der gr\u00f6sste Dank geht an Noemi Fuchs, die f\u00fcr die Erstellung der Website zust\u00e4ndig war und ohne deren unerm\u00fcdlichen Einsatz sie nicht existieren w\u00fcrde!<\/p>\n<p>Dr. Bettina Sch\u00f6ller, Prof. Dr. Tobias Hodel<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>=== FS19 &#8212; <a href=\"https:\/\/studentservices.uzh.ch\/uzh\/anonym\/vvz\/index.html#\/details\/2018\/004\/E\/50921858\">MA Kolloquium: Lindenhof Reloaded<\/a>: Zerst\u00f6rte Pal\u00e4ste und Burgen rekonstruieren ===<\/p>\n<p>=== HS17 &#8212; <a href=\"https:\/\/studentservices.uzh.ch\/uzh\/anonym\/vvz\/index.html#\/details\/2017\/003\/E\/50841641\">BA-Seminar: Wie baut man das Mittelalter?<\/a> Von der Rezeption zur digitalen Gestaltung einer Epoche ===<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u00dcberarbeitung der Projekte zur Ver\u00f6ffentlichung<\/strong><\/p>\n<p>Die auf diesem Blog ver\u00f6ffentlichten Projekte entstanden im Zusammenhang mit dem Kolloqium &#8222;Lindenhof Reloaded &#8220; und dem Seminar &#8222;Wie baut man das Mittelalter?&#8220;. Die Studierenden nutzten die Applikationen &#8222;<a href=\"https:\/\/www.sketchup.com\/de\">Sketchup<\/a>&#8222;, &#8222;<a href=\"https:\/\/unity.com\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Unity<\/a>&#8220; oder &#8222;<a href=\"https:\/\/www.blender.org\/\">Blender<\/a>&#8222;. Damit die Rekonstuktionen ver\u00f6ffentlicht werden konnten, wurden sie durch Blender und &#8222;<a href=\"https:\/\/www.blend4web.com\/en\/\">Blend4web<\/a>&#8220; umformatiert. Leider entstanden dabei in einigen Modellen Poligone, wodurch sich die Texturen verzogen. Korrekturen waren nur begrenzt m\u00f6glich.\u00a0Blender und Blend4web sind Open Access Programme. Am Source Code beider Programme wurde nichts ge\u00e4ndert. Texturen, die f\u00fcr die Rekonstruktionen genutzt wurden, stehen unter Open Access.<\/p>\n<p>Noemi Fuchs<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Bildquelle<\/strong><\/p>\n<p>Das <a href=\"https:\/\/www.graphikportal.org\/document\/gpo00146963\">Hintergrundbild<\/a> dieser Webseite ist in der <a href=\"https:\/\/www.zb.uzh.ch\/de\/collections\/graphische-sammlung-und-fotoarchiv\">Graphischen Sammlung<\/a> der Zentralbibliothek Z\u00fcrich hinterlegt.<\/p>\n<p><span class=\"gridRight\">Georg Braun, Franz Hogenberg, Simon Novellanus, Beschreibung und Conrafactur der vornembster St\u00e4t der Welt, Band 1, K\u00f6ln 1582, nach S. 44.<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Visualisierungen der Vormoderne bev\u00f6lkern seit einigen Jahren Museen, digitale Spiele und Filmproduktionen. Die Kritik von historischer Seite an diesen verallgemeinernden und verzerrenden Vorstellungen f\u00fcllt B\u00e4nde. 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