{"id":289,"date":"2017-12-07T08:19:17","date_gmt":"2017-12-07T07:19:17","guid":{"rendered":"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/zuerchergeschichten\/?p=289"},"modified":"2021-03-19T19:42:21","modified_gmt":"2021-03-19T18:42:21","slug":"die-rueckkehr-der-katholiken-nach-zuerich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/2017\/12\/07\/die-rueckkehr-der-katholiken-nach-zuerich\/","title":{"rendered":"Die R\u00fcckkehr der katholischen Kirche nach Z\u00fcrich"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\">[vc_row][vc_column][vc_column_text]<strong>Im Juli 2017 wurde das Projekt eines <a href=\"https:\/\/www.srf.ch\/news\/schweiz\/bistum-zuerich-ist-vom-tisch\">Bistums Z\u00fcrich<\/a> begraben. Sechs der sieben katholischen Kantonalkirchen der Di\u00f6zese Chur wollten nicht, dass der Kanton Z\u00fcrich ein eigener kirchlicher Verwaltungsbezirk wird. Doch wie kam es \u00fcberhaupt soweit, dass man im <em>ur-reformierten<\/em> Kanton Z\u00fcrich \u00fcber die Schaffung eines <em>katholischen<\/em> Bistums diskutierte? Wie und wann kam die katholische Kirche zur\u00fcck nach Z\u00fcrich?<\/strong><\/p>\n<div class=\"aesop-component-mask mceNonEditable unselectable\"><\/div>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Am 12. April 1525 wurde im Zuge der Reformation die katholische Messe in Z\u00fcrich endg\u00fcltig abgeschafft und verboten.<sup><a href=\"#footnote_1_289\" id=\"identifier_1_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Kolb 2007, S. 17.\">1<\/a><\/sup> Es sollte danach \u00fcber 275 Jahre dauern, bis wieder eine katholische Gemeinde in Z\u00fcrich gegr\u00fcndet wurde. Am Anfang dieses Prozesses stand \u2013 auch hier \u2013\u00a0 Napoleon.<\/p>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">1803 brach die <a href=\"http:\/\/www.hls-dhs-dss.ch\/textes\/d\/D9797.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Helvetische Republik<\/a> zusammen. Napoleon setzte im Zuge dessen die Mediations- bzw. Vermittlungsakte in Kraft. Es gab keine Einheitsregierung mehr und das Gebiet der ehemaligen Republik wurde in 19 eigenst\u00e4ndige Gliedstaaten (Kantone) aufgeteilt.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"s1\">Als oberstes Organ in diesem neuen Staatsgebilde fungierte die sogenannte <a href=\"http:\/\/www.hls-dhs-dss.ch\/textes\/d\/D10076.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eTagsatzung\u201c<\/a>. Diese Institution gab es bereits in der <a href=\"http:\/\/www.hls-dhs-dss.ch\/textes\/d\/D26413.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alten Eidgenossenschaft<\/a> vor 1798; sie wurde nun in der <a href=\"http:\/\/www.hls-dhs-dss.ch\/textes\/d\/D9808.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mediationsakte<\/a> neu geregelt. Die Tagsatzung sollte jedes Jahr in der Hauptstadt eines Vorortes (Freiburg, Bern, Solothurn, Basel, Z\u00fcrich oder Luzern) stattfinden. Jeder Kanton hatte mindestens einen Abgeordneten an der Tagsatzung, die sechs bev\u00f6lkerungsreichsten Kantone sogar deren zwei.<\/span><\/p>\n<p><span class=\"s1\">In dieser Zeit wurde der <em>ur<\/em>-reformierte Kanton Z\u00fcrich durch Napoleon bereits etwas katholischer. Im Zuge der Umstrukturierung geh\u00f6rten pl\u00f6tzlich nun auch katholische Gebiete zum Kanton: Die parit\u00e4tische Gemeinde Dietikon, die sowohl eine katholische wie auch eine reformierte Kirchgemeinde beheimatete, wurde dem Kanton Z\u00fcrich zugeteilt, ebenso das Benediktinerkloster Rheinau.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><span class=\"s1\">Seit dieser Zeit begannen sich im ganzen Kantonsgebiet Katholiken niederzulassen, prim\u00e4r jedoch in der Stadt Z\u00fcrich. Eine Einb\u00fcrgerung ausserhalb der katholischen Gemeinden Dietikon und Rheinau war ihnen aber verwehrt. Da in der Stadt Z\u00fcrich kein katholischer Gottesdienst gefeiert werden durfte, mussten die Z\u00fcrcher Katholiken den Weg entlang der Limmat ins Kloster Fahr, das auch damals zum Kanton Aargau geh\u00f6rte, auf sich nehmen, um ihre sonnt\u00e4gliche Pflicht zu erf\u00fcllen.<sup><a href=\"#footnote_2_289\" id=\"identifier_2_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Zur Lage der Katholiken im Kanton Z&uuml;rich w&auml;hren der Mediation vgl. Stierlin 1996, S. 3-4; M&uuml;ller 2007, S. 30-3; Stierlin 2002, S. 60-61, Kolb 2007, S. 29-31.\">2<\/a><\/sup><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><span class=\"s1\">Lage von Dietikon und Rheinau (violett) sowie vom Kloster Fahr (olive)<br \/>\n<\/span>\n<!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ -->\n<iframe loading=\"lazy\" frameborder=\"0\" style=\"width:50%;height:500px;\" src=\"\/\/www.zeemaps.com\/pub?group=2826848\" width=\"100%\" height=\"500\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\"><\/iframe>\n\n<figure id=\"attachment_315\" aria-describedby=\"caption-attachment-315\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-315 size-medium\" src=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Fraumuenster-300x219.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Fraumuenster-300x219.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Fraumuenster-768x560.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Fraumuenster.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Fraumuenster-370x270.jpg 370w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Fraumuenster-400x291.jpg 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-315\" class=\"wp-caption-text\">Fraum\u00fcnster \u2013 Aquarell von Franz Schmid (1830) [gemeinfrei]<\/figcaption><\/figure>\n<h3>Die Tagsatzung von 1807<\/h3>\n<p class=\"p1\"><span class=\"s1\">Bereits in der Mediationsakte von 1803 legte Napoleon fest, dass 1807 die Tagsatzung in Z\u00fcrich stattfinden w\u00fcrde. Dieses Grossereignis stellte die Z\u00fcrcher jedoch vor eine Herausforderung: Die Tagherren aus katholischen Kantonen mussten nat\u00fcrlich auch die M\u00f6glichkeit haben, einen Gottesdienst zu besuchen. Unter der Auflage, dass der refomierte Gottesdienst nicht behindert werden durfte, kamen Stadt und Kanton \u00fcberein, dass katholische Gottesdienste w\u00e4hrend der Dauer der Tagsatzung im Chor des Fraum\u00fcnsters stattfinden durften.<sup><a href=\"#footnote_3_289\" id=\"identifier_3_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"StAZH MM 1.20 RRB 1806\/1474\">3<\/a><\/sup><\/span> <span class=\"s1\">Als Tagsatzungspfarrer ernannte man Pater Wolfen Zelger aus dem Stift Rheinau.<sup><a href=\"#footnote_4_289\" id=\"identifier_4_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Wyman 1907, S. 108.\">4<\/a><\/sup><\/span><\/p>\n<figure id=\"attachment_835\" aria-describedby=\"caption-attachment-835\" style=\"width: 419px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Eidg_Gesandte.jpeg\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-835 \" src=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Eidg_Gesandte-246x300.jpeg\" alt=\"\" width=\"419\" height=\"511\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Eidg_Gesandte-246x300.jpeg 246w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Eidg_Gesandte-768x938.jpeg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Eidg_Gesandte-839x1024.jpeg 839w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Eidg_Gesandte-370x452.jpeg 370w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Eidg_Gesandte-400x488.jpeg 400w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Eidg_Gesandte.jpeg 924w\" sizes=\"auto, (max-width: 419px) 100vw, 419px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-835\" class=\"wp-caption-text\">Einzug der Eidgen\u00f6ssischen Gesandten in die Grossm\u00fcnsterkirche in Z\u00fcrich : bey Er\u00f6ffnung der Tagsatzung den1 Brachmonat 1807. [Z\u00fcrich], [zwischen 1807 und 1808]. Zentralbibliothek Z\u00fcrich, Geschichte 1807 Z\u00fcrich I, 3, http:\/\/dx.doi.org\/10.3931\/e-rara-37173 \/ Public Domain Mark<\/figcaption><\/figure>\nWie man aus dem Protokoll des Kleinen Rates,\u00a0der Vorg\u00e4ngerinstitution des Regierungsrates, entnehmen kann, kam bereits hier zur Sprache, einen permanenten katholischen Gottesdienst in Z\u00fcrich zu erlauben. Diese Idee wurde aber &#8222;einstweilen bey Seite gela\u00dfen [&#8230;], bis die Erfahrungen der Tagsatzungs-Epoche zum Fundament allf\u00e4hliger peremierender Einrichtungen in dieser Hinsicht dienen k\u00f6nnen.&#8220;<sup><a href=\"#footnote_3_289\" id=\"identifier_5_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"StAZH MM 1.20 RRB 1806\/1474\">3<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Am 1. Juni 1807 begann schliesslich die Tagsatzung in Z\u00fcrich. Bereits zwei Tage zuvor feierte Pater Zelger den ersten katholischen Gottesdienst im Fraum\u00fcnster. Schon nach kurzer Zeit konnte der Geistliche feststellen, dass eine einzige heilige Messe nicht gen\u00fcgte. Neben den Gesandten aus katholischen Kantonen besuchten n\u00e4mlich auch Stadtz\u00fcrcher Katholiken den Gottesdienst. Es war schlichtweg angenehmer, die Sonntagspflicht in der Stadt zu erf\u00fcllen als im Kloster Fahr. Die Tagsatzung weckte somit Begehrlichkeiten: die Weiterf\u00fchrung des katholischen Gottesdienstes in der Stadt Z\u00fcrich. Die Katholiken merkten, dass die Zeit nun reif war f\u00fcr ihr Anliegen; man wollte den richtigen Zeitpunkt nicht verpassen.<sup><a href=\"#footnote_5_289\" id=\"identifier_6_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Kolb 2007, S. 37-39; Wyman 1907, S. 114-118.\">5<\/a><\/sup><\/p>\n<h3>Die Petition der katholischen Glaubensgenossen<\/h3>\n<p>Am 24. Juni 1807, also noch vor dem Ende der Tagsatzung am 10. Juli 1807, reichten drei Z\u00fcrcher Katholiken,\u00a0Joseph Maria Rungg, Joseph Boband und Jean Preyer, eine Petition f\u00fcr die &#8222;Landesherrliche permanente Bewilligung zur Aus\u00fcbung eines Katholischen Gottesdienstes in der hiesigen Stadt und um die Einr\u00e4umung eines hierzu angemessenen Lokals&#8220; an den Kleinen Rat ein.<sup><a href=\"#footnote_6_289\" id=\"identifier_7_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"StAZH MM 1.23 RRB 1807\/ 0860\">6<\/a><\/sup><\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_795\" aria-describedby=\"caption-attachment-795\" style=\"width: 357px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Petition.compressed.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-795\" src=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Petition-212x300.jpg\" alt=\"\" width=\"357\" height=\"506\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Petition-212x300.jpg 212w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Petition-768x1087.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Petition-723x1024.jpg 723w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Petition-370x524.jpg 370w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Petition-1040x1472.jpg 1040w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Petition-400x566.jpg 400w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Petition.jpg 1239w\" sizes=\"auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-795\" class=\"wp-caption-text\">Bittschrift der katholischen Glaubensgenossen Boband, Rungg und Preyer vom 24. Juni 1807 (StAZH R. 235.1, Nr. 5) Ein Mausklick auf das Bild f\u00fchrt zur vollst\u00e4ndigen Bittschrift.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Die drei Bittsteller waren aber keine Schweizer Katholiken, sondern alle drei aus dem dem katholischen Ausland eingewandert, um sich in der Stadt Z\u00fcrich niederzulassen. Rungg war Associ\u00e9 eines Handelshauses und kam aus Trient; Boband war Sprachlehrer und Preyer arbeitete als Schneider. Beide stammten urspr\u00fcnglich aus Frankreich.<sup><a href=\"#footnote_7_289\" id=\"identifier_8_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Wyman 1907, S. 122-124.\">7<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die Bittsteller argumentierten, dass die Zahl der sich in Z\u00fcrich aufhaltenden Katholiken &#8222;ziemlich betr\u00e4chtlich&#8220; sei.<sup><a href=\"#footnote_8_289\" id=\"identifier_9_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"StAZH R 235.1 Nr. 5 (v)\">8<\/a><\/sup> Der Weg ins zwei Stunden entfernte Kloster Fahr f\u00fcr den sonnt\u00e4glichen Gottesdienstbesucht sei f\u00fcr viele Glaubensgenossen jedoch beschwerlich. Boband, Preyer und Rungg baten die Regierung, dass der katholische Gottesdienst in Z\u00fcrich dauerhaft erlaubt werde. Dabei appellierten sie an die &#8222;tolerante und liberale Gesinnung&#8220; der R\u00e4te.<sup><a href=\"#footnote_9_289\" id=\"identifier_10_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Ebd.\">9<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die allj\u00e4hrliche Bezahlung eines katholischen Geistlichen in der Stadt Z\u00fcrich konnten die Z\u00fcrcher Katholiken jedoch nicht vollumf\u00e4nglich \u00fcbernehmen. So forderten die Bittsteller die Regierung dazu auf, bei den Gottesh\u00e4usern Rheinau, Muri, Wettingen und Einsiedeln um Hilfe zu bitten.<\/p>\n<p>Bereits am 14. Juli wurde die Petition vom Kleinen Rat behandelt. Dieser beauftragte die &#8222;Commission des Innern&#8220;, sich mit den Forderungen der Bittsteller auseinanderzusetzen.<\/p>\n<p>Und die Regierung erlaubte eine \u00dcbergangsl\u00f6sung.<sup><a href=\"#footnote_10_289\" id=\"identifier_11_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"StAZH MM 1.23 RRB 1807\/0860\">10<\/a><\/sup><\/p>\n[aesop_quote type=&#8220;pull&#8220; background=&#8220;#282828&#8243; text=&#8220;#ffffff&#8220; width=&#8220;60%&#8220; align=&#8220;center&#8220; size=&#8220;1&#8243; quote=&#8220;&#091;B&#093;is \u00fcber diese Angelegenheit ein definitiver Beschlu\u00df gefa\u00dft seyn wird, die Aus\u00fcbung des katholischen Gottesdienstes in dem, f\u00fcr die Dauer der nun beendigten Tagsatzung dazu eingerichteten Locale fortgesezt werde.&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; direction=&#8220;left&#8220; revealfx=&#8220;off&#8220;]\n<p>Ein erstes Etappenziel war erreicht.<\/p>\n<h3>Das Toleranzedikt von 1807<\/h3>\n<p>Am 10. September beendete der Kleine Rat die Beratung der Petition. Und er entschied zu Gunsten der in Z\u00fcrich wohnhaften Katholiken:<sup><a href=\"#footnote_11_289\" id=\"identifier_12_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"StAZH MM 1.23 RRB 1807\/1066\">11<\/a><\/sup><\/p>\n<figure id=\"attachment_290\" aria-describedby=\"caption-attachment-290\" style=\"width: 670px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/Dateien\/40\/D202325.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-290 \" src=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/KatholischerGottesdienst_Beschluss1-300x172.png\" alt=\"\" width=\"670\" height=\"384\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/KatholischerGottesdienst_Beschluss1-300x172.png 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/KatholischerGottesdienst_Beschluss1-370x212.png 370w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/KatholischerGottesdienst_Beschluss1-400x229.png 400w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/KatholischerGottesdienst_Beschluss1.png 633w\" sizes=\"auto, (max-width: 670px) 100vw, 670px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-290\" class=\"wp-caption-text\">Artikel 1 aus dem Beschluss des Kleinen Rates vom 10. September 1807 (StAZH MM 1.23 RRB 1807\/1066)<\/figcaption><\/figure>\n[aesop_quote type=&#8220;pull&#8220; background=&#8220;#282828&#8243; text=&#8220;#ffffff&#8220; width=&#8220;100%&#8220; align=&#8220;center&#8220; size=&#8220;1&#8243; quote=&#8220;Die Aus\u00fcbung des katholischen Gottesdiensts soll in der Stadt Z\u00fcrich, unter den nachfolgenden Bedingni\u00dfen und n\u00e4heren Bestimmungen, f\u00fcr so lange gestattet seyn, als sich der Kleine Rath durch keine wichtige Gr\u00fcnde zu R\u00fcknahme dieser ertheilten Bewilligung wird bewogen finden.&#8220; parallax=&#8220;off&#8220; direction=&#8220;left&#8220; revealfx=&#8220;off&#8220;]\n<p>Mit diesem <a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/Dateien\/40\/D203133.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Toleranzedikt,<\/a> bzw. dem &#8222;Beschlu\u00df, betreffend den catholischen Gottesdienst&#8220;, der insgesamt 14 Artikel umfasste, war die Grundlage f\u00fcr die Gr\u00fcndung der katholischen Kirchgemeinde in Z\u00fcrich gelegt. Der Gottesdienst sollte von nun an in der Kappelle St. Anna<sup><a href=\"#footnote_12_289\" id=\"identifier_13_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Die St. Anna Kappelle befand sich auf dem Gel&auml;nde, wo heute das Einkaufszentrum St. Annahof steht. Die Kapelle wurde 1912 abgerissen. vgl. Gang dur Alt-Z&uuml;ri, &bdquo;St. Annagasse&ldquo;.\">12<\/a><\/sup> stattfinden. Das Abhalten von Prozessionen wurde den Katholiken jedoch nicht gestattet.<\/p>\n<p>Zudem beauftragte der Rat die Katholiken, den Pfarrer der zu gr\u00fcndenden Gemeinde selbst zu w\u00e4hlen, auch wenn dies dem katholischen Recht widersprach. Dieses w\u00fcrde eine Ernennung durch den Bischof vorsehen.<sup><a href=\"#footnote_13_289\" id=\"identifier_14_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Kolb 2007, S. 49.\">13<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Die \u00f6ffentliche Hand sollte sich, wie der Kleine Rat im Edikts festhielt, zudem nicht an den Kosten der neuen Gemeinde beteiligen.<\/p>\n<h3>Der erste Schritt auf einem langen Weg<\/h3>\n<p>Das Toleranzedikt von 1807 ebnete den Weg f\u00fcr die Gr\u00fcndung der katholischen Kirchgemeinde. Nach \u00fcber 275 Jahren durfte in der Stadt Z\u00fcrich wieder eine katholische Gemeinde gegr\u00fcndet werden. Dies war aber erst der Beginn eines langen Weges zur Schaffung einer \u00f6ffentlich-rechtlich anerkannten katholischen Kirche im Kanton Z\u00fcrich.<\/p>\n<p>1863, zehn Jahre vor der Abspaltung der <a href=\"http:\/\/www.hls-dhs-dss.ch\/textes\/d\/D11432.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">christkatholischen \u2013 oder altkatholischen\u2013 Gemeinde<\/a>, wurde das erste <a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/Dateien\/107\/D536752.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">katholische Kirchengesetz<\/a> im Kanton verabschiedet.<sup><a href=\"#footnote_14_289\" id=\"identifier_15_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Stierlin 1996, S. 95-123.\">14<\/a><\/sup> Es sollte jedoch noch einmal 100 Jahre dauern, bis die r\u00f6misch-katholische Kirche im Kanton Z\u00fcrich zu einer \u00f6ffentlich-rechtlichen K\u00f6rperschaft wurde. Die Z\u00fcrcher Stimmberechtigen stimmten am 7. Juli 1963 sowohl der n\u00f6tigen \u00c4nderung der Kantonsverfassung wie auch dem &#8222;Gesetz \u00fcber das katholische Kirchenwesen&#8220; zu.<sup><a href=\"#footnote_15_289\" id=\"identifier_16_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Borter, Fink, Stierlin und Zihlmann 2014, S. 122-124.\">15<\/a><\/sup> 2007, also genau 200 Jahre nach dem Toleranzedikt, erliess der Kantonsrat dann das heute geltende einheitliche <a href=\"http:\/\/www2.zhlex.zh.ch\/appl\/zhlex_r.nsf\/0\/AD0BF86F5C61FC93C125774C0033AA3C\/$file\/180.1_9.7.07_69.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kirchengesetz,<\/a> das 2010 in Kraft trat.<\/p>\n<p>Mittlerweile stellt die &#8222;Katholische Kirche im Kanton Z\u00fcrich&#8220;, so der offizielle Name der K\u00f6rperschaft, die gr\u00f6sste Glaubensgemeinschaft in der Zwinglistadt selbst. So waren 2013 rund 30% der Stadtz\u00fcrcher Bev\u00f6lkerung r\u00f6misch-katholisch.<sup><a href=\"#footnote_16_289\" id=\"identifier_17_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Stadt Z&uuml;rich, Judith Riegelnig, &bdquo;Wer ist katholisch?&ldquo;.\">16<\/a><\/sup> In Zeiten von schwindenden Mitgliederzahlen tragen unter anderem katholische Einwanderer aus dem Ausland, wie sie bereits die Bittsteller Boband, Rungg und Preyer waren, dazu bei, dass der Anteil der Katholiken an der Gesamtbev\u00f6lkerung im Kanton wie auch in der Stadt Z\u00fcrich weniger stark zur\u00fcckgegangen ist.<sup><a href=\"#footnote_17_289\" id=\"identifier_18_289\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Flaugergues 2016, S. 6.\">17<\/a><\/sup><\/p>\n<p>Titelbild: Bettina Schnider<\/p>\n<hr \/>\n<p><strong>Quellen<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><span class=\"s1\"><a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/Dateien\/40\/D203133.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"> Staatsarchiv Z\u00fcrich, MM 1.20 RRB 1806\/1474.\u00a0Einrichtungen f\u00fcr den Catholischen Gottesdienst allhier.<\/a><\/span><\/li>\n<li><a href=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Petition.compressed.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Staatsarchiv Z\u00fcrich, R 235.1 Nr. 5 (v), Bittschrift von Preyer, Rungg und Boband.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/Dateien\/40\/D203133.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Staat<\/a><a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/Dateien\/40\/D201579.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">sarchiv Z\u00fcrich, MM 1.23 RRB 1807\/1066,\u00a0Petition der catholischen Glaubensgeno\u00dfen um Bewilligung eines permanenten katholischen Gottesdienstes in hie\u00dfiger Stadt und Empfehlungsschreiben des P\u00e4bstlichen Nuntius.<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/Dateien\/40\/D203133.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Staatsarchiv Z\u00fcrich, MM 1.23 RRB 1807\/1066, Beschlu\u00df, betreffend den catholischen Gottesdienst. <\/a><\/li>\n<li>\n<div><a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/Dateien\/107\/D536752.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Staatsarchiv Z\u00fcrich, OS 20, Suppl. 2 (S. 242-248),\u00a063. Gesetz betr. das katholische Kirchenwesen, vom 27. Oktober 1863, XIII 230.<\/a><\/div>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Borter, Alfred, Urban Fink, Max Stierlin und Ren\u00e9 Zihlmann: Katholiken im Kanton Z\u00fcrich. eingewandert, anerkannt, gefordert, Z\u00fcrich 2014.<\/li>\n<li>Flaugergues, Am\u00e9lie de: <a href=\"https:\/\/www.bfs.admin.ch\/bfsstatic\/dam\/assets\/350455\/master\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><i>Religi\u00f6se und spirituelle Praktiken und Glaubensformen in der Schweiz : Erste Ergebnisse der Erhebung zur Sprache, Religion und Kultur 2014<\/i><\/a>. Bundesamt f\u00fcr Statistik (Hg.), Neuch\u00e2tel 2016 (Statistik der Schweiz. Fachbereich 1, Bev\u00f6lkerung).<\/li>\n<li>Kolb, Guido J. Als die Prisester noch Hochw\u00fcrden hiessen. Ein Lesebuch zum 200-Jahr-Jubil\u00e4um der katholischen Gemeinde Z\u00fcrich, Z\u00fcrich 2007.<\/li>\n<li>M\u00fcller, Martin: Die katholischen Pfarreien im Z\u00fcrcher Oberland. Geschichte ihres Wiederaufbaus im 19. und 20. Jahrhundert, Z\u00fcrich 2007.<\/li>\n<li>Stierin, Max: Die Katholiken im Kanton Z\u00fcrich 1862-1875 im Spannungsfeld zwischen Eingliederung und Absonderung, Z\u00fcrich 1996.<\/li>\n<li>Stierlin, Max: Der Weg der Katholiken im Kanton Z\u00fcrich. Wegmarken und Etappen, Z\u00fcrich 2002.<\/li>\n<li>Wyman, Eduard: Geschichte der katholischen Gemeinde Z\u00fcrich. Denkschrift zur Feier des hundertj\u00e4hrigen Bestandes der Pfarrei, Z\u00fcrich 1907.<\/li>\n<\/ul>\n<hr \/>\n[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]\n<ol class=\"footnotes\"><li id=\"footnote_1_289\" class=\"footnote\">Vgl. Kolb 2007, S. 17.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_1_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_2_289\" class=\"footnote\">Zur Lage der Katholiken im Kanton Z\u00fcrich w\u00e4hren der Mediation vgl. Stierlin 1996, S. 3-4; M\u00fcller 2007, S. 30-3; Stierlin 2002, S. 60-61, Kolb 2007, S. 29-31.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_2_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_3_289\" class=\"footnote\"><a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/Dateien\/42\/D214425.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">StAZH MM 1.20 RRB 1806\/1474<\/a><span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_3_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_5_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_4_289\" class=\"footnote\">Vgl. Wyman 1907, S. 108.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_4_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_5_289\" class=\"footnote\">Vgl. Kolb 2007, S. 37-39; Wyman 1907, S. 114-118.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_6_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_6_289\" class=\"footnote\"><a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/Dateien\/40\/D201579.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">StAZH MM 1.23 RRB 1807\/ 0860<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_7_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_7_289\" class=\"footnote\">Vgl. Wyman 1907, S. 122-124.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_8_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_8_289\" class=\"footnote\"><a href=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/zuerchergeschichten\/files\/2017\/12\/Petition.compressed.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">StAZH R 235.1 Nr. 5 (v)<\/a><span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_9_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_9_289\" class=\"footnote\">Ebd.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_10_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_10_289\" class=\"footnote\"><a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/Dateien\/40\/D201579.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">StAZH MM 1.23 RRB 1807\/0860<\/a><span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_11_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_11_289\" class=\"footnote\"><a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/Dateien\/40\/D203133.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">StAZH MM 1.23 RRB 1807\/1066<\/a><span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_12_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_12_289\" class=\"footnote\">Die St. Anna Kappelle befand sich auf dem Gel\u00e4nde, wo heute das Einkaufszentrum St. Annahof steht. Die Kapelle wurde 1912 abgerissen. vgl. <a href=\"https:\/\/www.alt-zueri.ch\/turicum\/strassen\/s\/st_annagasse\/st_annagasse.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gang dur Alt-Z\u00fcri, &#8222;St. Annagasse&#8220;.<\/a><span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_13_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_13_289\" class=\"footnote\">Vgl. Kolb 2007, S. 49.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_14_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_14_289\" class=\"footnote\">Vgl. Stierlin 1996, S. 95-123.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_15_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_15_289\" class=\"footnote\">Vgl. Borter, Fink, Stierlin und Zihlmann 2014, S. 122-124.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_16_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_16_289\" class=\"footnote\">Stadt Z\u00fcrich, Judith Riegelnig, <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/statistik\/publikationen-angebote\/publikationen\/webartikel\/2013-04-17_Wer-ist-katholisch.html\">&#8222;Wer ist katholisch?&#8220;.<\/a><span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_17_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_17_289\" class=\"footnote\">Vgl. Flaugergues 2016, S. 6.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_18_289\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><\/ol><\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_column_text]Im Juli 2017 wurde das Projekt eines Bistums Z\u00fcrich begraben. Sechs der sieben katholischen Kantonalkirchen der Di\u00f6zese Chur wollten nicht, dass der Kanton Z\u00fcrich ein eigener kirchlicher Verwaltungsbezirk wird. Doch wie kam es \u00fcberhaupt soweit, dass man im ur-reformierten Kanton Z\u00fcrich \u00fcber die Schaffung eines katholischen Bistums diskutierte? Wie und wann kam die katholische Kirche&hellip;&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":358,"featured_media":807,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"neve_meta_sidebar":"","neve_meta_container":"","neve_meta_enable_content_width":"","neve_meta_content_width":0,"neve_meta_title_alignment":"","neve_meta_author_avatar":"","neve_post_elements_order":"","neve_meta_disable_header":"","neve_meta_disable_footer":"","neve_meta_disable_title":"","footnotes":""},"categories":[1,9],"tags":[48,50,52,49,51],"class_list":["post-289","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-beitraege","category-counter-cultures","tag-katholische-kirche","tag-kirchengesetz","tag-mediation","tag-reformation","tag-tagsatzung"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/289","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/wp-json\/wp\/v2\/users\/358"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=289"}],"version-history":[{"count":165,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/289\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2222,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/289\/revisions\/2222"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/wp-json\/wp\/v2\/media\/807"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=289"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=289"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zuerchergeschichten\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=289"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}