{"id":61,"date":"2020-10-05T09:53:52","date_gmt":"2020-10-05T07:53:52","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zoubery\/?p=61"},"modified":"2020-10-05T09:55:22","modified_gmt":"2020-10-05T07:55:22","slug":"liebeszauber-eine-frauensache","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zoubery\/2020\/10\/05\/liebeszauber-eine-frauensache\/","title":{"rendered":"Liebeszauber \u2013 eine Frauensache?"},"content":{"rendered":"\n<p>Von Rachida Meier-Asmeg<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der vorliegende Blogbeitrag soll einen Einblick in die Praktiken von Liebeszaubern in der Fr\u00fchen Neuzeit geben. Untersucht wurden daf\u00fcr zwei Quellen mit Liebeszauberspr\u00fcchen aus dem 17. bzw. 18. Jahrhundert, welche sich, entgegen der Vorstellung, dass es vorwiegend liebeskranke Frauen waren, die sich Liebeszaubern bedienten, alle an M\u00e4nner richteten. Im Artikel wird untersucht, ob die heutige Einsch\u00e4tzung \u00fcber Rollenbilder bez\u00fcglich der Anwendung von Liebeszaubern der damaligen Realit\u00e4t entsprach oder ob unser heutiges Verst\u00e4ndnis durch Einfl\u00fcsse aus beispielsweise Geschichte und Literatur verzerrt ist. Der Beitrag richtet sich an alle, die sich f\u00fcr Liebeszauberpraktiken und das damit einhergehende Rollenverst\u00e4ndnis im Zusammenhang mit Zauberei interessieren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p>Die Liebe ist vermutlich eines der bedeutendsten Themen der Menschheitsgeschichte. Ein unerkl\u00e4rbares und dennoch essentielles Faszinosum, das im historischen Verlauf mit Freude und Leid gleichermassen assoziiert wird. Jede Person, die einmal verliebt war, kennt die wundervollen, manchmal auch schmerzhaften Emotionen, welche die Liebe im Herzen hervorrufen kann. Leider war es fr\u00fcher wie heute nicht immer so, dass der oder die Angebetete dasselbe empfand. Unerwiderte Liebe oder gar Zur\u00fcckweisung und die damit einhergehende Dem\u00fctigung k\u00f6nnen den Selbstwert einer Person stark beeintr\u00e4chtigen und f\u00fchren nicht selten Liebeskummer oder gar zur sogenannten <em>Liebeskrankheit<\/em>.<sup><a href=\"#footnote_1_61\" id=\"identifier_1_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Degen, Rolf: Psychologen erforschen die unerwiderte Liebe, in: Die Welt, 28.02.1996, online: &lt;https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article653322\/Psychologen-erforschen-die-unerwiderte-Liebe.html&gt; [Stand: 26.05.2020].\">1<\/a><\/sup> Wie ein Blick in die Geschichte zeigt, wurde die emotionale Herzenssache bereits in der Antike pathologisiert, wie Urs Benno Birchler in seinem Artikel <em>Die Rolle der Frau bei der Liebeskrankheit und den Liebestr\u00e4nken<\/em> erw\u00e4hnt.<sup><a href=\"#footnote_2_61\" id=\"identifier_2_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Birchler, Urs Benno: Die Rolle der Frau bei der Liebeskrankheit und den Liebestr&auml;nken, in: Sudhoffs Archiv 59 (1975), S. 311-320.\">2<\/a><\/sup> Um einen geliebten Menschen an sich zu binden, war es daher in der Fr\u00fchen Neuzeit, in welcher der Glaube an die Effizienz von Zauberei omnipr\u00e4sent war, naheliegend, die Gunst der begehrten Person mittels eines Liebeszaubers zu erlangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Doch wie sieht es mit dem Geschlecht aus? Das Bild des weiblichen Liebeszaubers findet sich bereits seit der Antike und zog sich gem\u00e4ss Birchler bis in die Fr\u00fche Neuzeit hinein.<sup><a href=\"#footnote_3_61\" id=\"identifier_3_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Birchler: Die Rolle der Frau, S. 316.\">3<\/a><\/sup> Auch andere Beitr\u00e4ge, wie beispielsweise Daniela Hacke\u2019s Untersuchung zu venezianischem Liebeszauber im 16. Jahrhundert implizieren, dass Liebeszauber in der Fr\u00fchen Neuzeit eine Frauensache gewesen zu sein scheint.<sup><a href=\"#footnote_4_61\" id=\"identifier_4_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Hacke, Daniela: Aus Liebe und aus Not: Eine Geschichte des Gef&uuml;hls anhand fr&uuml;hneuzeitlicher Liebeszauberprozesse in Venedig, in: Zeitschrift f&uuml;r Historische Forschung 29\/3 (2002), S. 359-382, hier S. 362.\">4<\/a><\/sup> Die exemplarisch untersuchten Rituale, welche vermutlich im 17. und 18. Jahrhundert entstanden sind und praktiziert wurden,<sup><a href=\"#footnote_5_61\" id=\"identifier_5_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. StaBE, DQ 688, Nr. 3, Dass dier ein Weybs bild lieb w&auml;rdi und Nr. 109, Ein anders, 17. Jhd.(?).\">5<\/a><\/sup> sprechen aber eine andere Sprache. Sie implizieren ausnahmslos, dass die Liebeszauber von M\u00e4nnern ausgef\u00fchrt wurden, um die Liebe einer Frau zu gewinnen. Diesem Umstand soll im vorliegenden Beitrag nachgegangen werden. Dabei steht die Fragestellung im Zentrum: <em>Welche Rolle nimmt das Geschlecht im Zusammenhang mit Liebeszaubern ein?<\/em> Nachfolgend werden daf\u00fcr zuerst die Praktiken und die Funktionsweise dieser Zauber in den Blick genommen und anschliessend die Rolle der Geschlechter diskutiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Liebeszauber handelt es sich um eine Art der Beschw\u00f6rung, durch welche der Wille einer anderen Person beeinflusst und gebeugt werden soll.<sup><a href=\"#footnote_6_61\" id=\"identifier_6_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Schusser, Marianne: Art. &lsquo;Beschw&ouml;rung, beschw&ouml;ren&rsquo;, in: Handw&ouml;rterbuch des deutschen Aberglaubens 1 (1927), hier S. 1109f.\">6<\/a><\/sup> Er kann also als performativer Vorgang verstanden werden, mit welchem das Ziel verfolgt wird, mittels ritual-magischer Praktiken die Liebe einer anderen Person zu erzwingen.<sup><a href=\"#footnote_7_61\" id=\"identifier_7_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Haubrichs, Wolfgang: Art. &lsquo;Zauberspruch&rsquo;, in: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft 3 (2007), S. 874-877.\">7<\/a><\/sup> Dabei w\u00fcrden, so Birchler, unter anderem unterschiedliche, pers\u00f6nliche, nach damaligem Glauben zauberm\u00e4chtige K\u00f6rpersubstanzen und -Fl\u00fcssigkeiten wie beispielsweise Schweiss, Haare, Kot, Urin, Fingern\u00e4gel, (Menstruations-)Blut, Sperma usw. eingesetzt,<sup><a href=\"#footnote_8_61\" id=\"identifier_8_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Birchler: Rolle der Frau, S. 313 und 317.\">8<\/a><\/sup> wie auch die folgenden zwei Quellenbeispiele exemplarisch zeigen:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00abNimm ein muscatnus, und schl\u00fck sie gantz, und <br>wann sie wieder von dir geht, so w\u00e4sch sie suber<br>und trag sie 24. stund under dem linken armm,<br>dass der schweyss darvon komt, mach viel l\u00f6cher da-<br>rein, dass der schweiss darin kommt, so wirt sie<br>braun, darnach nimm 3. tr\u00f6pf bluot, von deiner<br>rechten hand, auss an einem den kleinsten finger,<br>thu es darein und lass troknen, und schab davon<br>gieb ims zu essen oder zu trinken ist bewert.\u00bb<sup><a href=\"#footnote_9_61\" id=\"identifier_9_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"StABE, DQ 688, Nr. 109.\">9<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Das zweite Beispiel erw\u00e4hnt ebenfalls einige, f\u00fcr das Ritual ben\u00f6tigte, K\u00f6rperfl\u00fcssigkeiten. Dieser Liebeszauber wurde jedoch zus\u00e4tzlich mittels eines abschliessenden Zauberspruches artikuliert respektive aufgeschrieben, welcher m\u00f6glicherweise dazu diente, das Ritual zu aktiveren bzw. dessen Wirkm\u00e4chtigkeit zu unterst\u00fctzen<sup><a href=\"#footnote_10_61\" id=\"identifier_10_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Hacke: Aus Liebe und aus Not, S. 363f.\">10<\/a><\/sup>:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00abSo nimm blut von deinem, auss an einen den kleinen<br>finger, und darmit auff ein haslig st\u00e4klein dass<br>in einem jahr gewachsen ist, und r\u00fchr eine an<br>blose haut dar mit an, so wird sie dich lieben<br>dis seind die wort<br>Capey, Jewda Arexa, Absera, Rusa<br>Hanem xt Jabutea.\u00bb<sup><a href=\"#footnote_11_61\" id=\"identifier_11_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"StaBE, DQ 688, Nr. 3.\">11<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Die in den Beispielen verwendeten rituellen Materialien, welche partiell auch in weiteren Quellen zu finden sind, lassen darauf schliessen, dass die pers\u00f6nlichen Ritual-Objekte respektive K\u00f6perfl\u00fcssigkeiten unerl\u00e4sslich waren, das Herz der Angebeteten zu gewinnen. So finden sich in den untersuchten Zauberspr\u00fcchen, wie erw\u00e4hnt, spezifische Hinweise auf die Verwendung von K\u00f6rpers\u00e4ften wie Blut des kleinen (rechten) Fingers des Beschw\u00f6rers, Haare der Angebeteten oder des Beschw\u00f6rers sowie Schweiss. Hinzu kommt die Verwendung von Gegenst\u00e4nden aus der Natur wie Haselzweige, Wasser oder Gew\u00fcrze (Muskatnuss) aber auch Alltagsgegenst\u00e4nde wie Nadeln und Hufn\u00e4gel.<sup><a href=\"#footnote_12_61\" id=\"identifier_12_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"StaBE N Rubi 90, Ein anders, S. 87.\">12<\/a><\/sup> Sie zeigen auf, dass die Menschen glaubten, dass der Herzenswunsch mittels eines Rituales, welches im Mikrokosmos in Form einer Beschw\u00f6rung ausgef\u00fchrt wurde, sich im Makrokosmos beziehungsweise in der realen Lebenswelt manifestieren liesse. Es bestand also eine Analogie zwischen Zauberpraktiken und Ritualen sowie der Erf\u00fcllung pers\u00f6nlicher W\u00fcnsche durch die Anwendung von Liebeszaubern. Jemandem etwas von sich selbst (z.B. getr\u00e4nkt oder eingerieben mit eigenem Schweiss, Blut oder Kot) zu oktroyieren, welches die Person dann isst oder trinkt oder das zumindest in der N\u00e4he der begehrten Person platziert wurde,<sup><a href=\"#footnote_13_61\" id=\"identifier_13_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Ebd., Liebe, S. 86.\">13<\/a><\/sup> schien ein beliebtes Mittel in Liebeszauberpraktiken gewesen zu sein. So erw\u00e4hnt auch Bichler in diesem Kontext:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>\u00abNebst sexuell stimulierenden Substanzen wurden dazu meist auf magischen Vorstellungen beruhende Mittel verwendet. [\u2026] Was hier besonders interessiert, ist die auffallend h\u00e4ufige Verwendung von Substanzen, die im Zusammenhang mit der Frau stehen, so das Menstrualblut, Schleim, Kot der Geliebten, Teile von Nachgeburten und Nabelschn\u00fcre.\u00bb<sup><a href=\"#footnote_14_61\" id=\"identifier_14_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Bichler: Rolle der Frau, S. 317.\">14<\/a><\/sup><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Nach heutigem Empfinden m\u00f6gen die ausgef\u00fchrten Praktiken ekelhaft erscheinen, in jener Zeit aber, als alle Menschen an die Wirksamkeit der Zauberei glaubten, waren es eben diese K\u00f6rpersubstanzen, die das pers\u00f6nlichste und individuellste Gut eines Menschen darstellten und es ist vorstellbar, dass diese aus genanntem Grund als wirkungsvolle Methode f\u00fcr erfolgreiche Liebe erachtet wurden. Die untersuchten Quellen, welche nur einen kleinen Ausschnitt der damaligen Lebenswirklichkeit erahnen lassen, zeigen, dass sich beide Zauberanleitungen an M\u00e4nner richten, welche eine Frau erobern wollten. Birchler untermauert diese Feststellung, zumindest in Bezug auf die Liebeskrankheit, in \u00e4hnlicher Weise, indem er schreibt: \u00abBis in die Aufkl\u00e4rung blieb die Liebeskrankheit ein geschlechtsunspezifisches Leiden, und nach den \u00fcberlieferten F\u00e4llen scheinen die M\u00e4nner sogar h\u00e4ufiger davon befallen worden zu sein.<sup><a href=\"#footnote_15_61\" id=\"identifier_15_61\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. ebd., S. 312.\">15<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgrund der Erkenntnisse der vorliegenden Analyse k\u00f6nnen bez\u00fcglich der einleitenden Fragestellung folgende Schl\u00fcsse gezogen werden: In den untersuchten Arznei- und Rezeptb\u00fcchern werden haupts\u00e4chlich M\u00e4nner angesprochen, welche die Gunst einer Frau gewinnen m\u00f6chten. Abschliessend kann an dieser Stelle gesagt werden, dass die Liebe ein Mysterium war und ist, f\u00fcr welche es kein Mittel, kein Kraut und keinen Zauber(-spruch) gibt und Erforschung die Menschen und die Wissenschaft wohl noch lange Zeit besch\u00e4ftigen wird. <\/p>\n<ol class=\"footnotes\"><li id=\"footnote_1_61\" class=\"footnote\">Vgl. Degen, Rolf: Psychologen erforschen die unerwiderte Liebe, in: Die Welt, 28.02.1996, online: &lt;https:\/\/www.welt.de\/print-welt\/article653322\/Psychologen-erforschen-die-unerwiderte-Liebe.html&gt; [Stand: 26.05.2020].<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_1_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_2_61\" class=\"footnote\">Vgl. Birchler, Urs Benno: Die Rolle der Frau bei der Liebeskrankheit und den Liebestr\u00e4nken, in: Sudhoffs Archiv 59 (1975), S. 311-320.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_2_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_3_61\" class=\"footnote\">Vgl. Birchler: Die Rolle der Frau, S. 316.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_3_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_4_61\" class=\"footnote\">Vgl. Hacke, Daniela: Aus Liebe und aus Not: Eine Geschichte des Gef\u00fchls anhand fr\u00fchneuzeitlicher Liebeszauberprozesse in Venedig, in: Zeitschrift f\u00fcr Historische Forschung 29\/3 (2002), S. 359-382, hier S. 362.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_4_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_5_61\" class=\"footnote\">Vgl. StaBE, DQ 688, Nr. 3, Dass dier ein Weybs bild lieb w\u00e4rdi und Nr. 109, Ein anders, 17. Jhd.(?).<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_5_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_6_61\" class=\"footnote\">Vgl. Schusser, Marianne: Art. \u2018Beschw\u00f6rung, beschw\u00f6ren\u2019, in: Handw\u00f6rterbuch des deutschen Aberglaubens 1 (1927), hier S. 1109f.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_6_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_7_61\" class=\"footnote\">Vgl. Haubrichs, Wolfgang: Art. \u2018Zauberspruch\u2019, in: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft 3 (2007), S. 874-877.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_7_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_8_61\" class=\"footnote\">Vgl. Birchler: Rolle der Frau, S. 313 und 317.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_8_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_9_61\" class=\"footnote\">StABE, DQ 688, Nr. 109.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_9_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_10_61\" class=\"footnote\">Vgl. Hacke: Aus Liebe und aus Not, S. 363f.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_10_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_11_61\" class=\"footnote\">StaBE, DQ 688, Nr. 3.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_11_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_12_61\" class=\"footnote\">StaBE N Rubi 90, Ein anders, S. 87.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_12_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_13_61\" class=\"footnote\">Ebd., Liebe, S. 86.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_13_61\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_14_61\" class=\"footnote\">Vgl. 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