{"id":43,"date":"2020-09-21T09:52:10","date_gmt":"2020-09-21T07:52:10","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zoubery\/?p=43"},"modified":"2020-09-28T09:41:09","modified_gmt":"2020-09-28T07:41:09","slug":"beschaffenheit-der-leibhafftig-von-dem-sathan-besessenen-besessenheit-und-exorzismus-aus-der-sicht-reformierter-theologen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/zoubery\/2020\/09\/21\/beschaffenheit-der-leibhafftig-von-dem-sathan-besessenen-besessenheit-und-exorzismus-aus-der-sicht-reformierter-theologen\/","title":{"rendered":"\u00abBeschaffenheit der leibhafftig von dem Sathan besessenen\u00bb: Besessenheit und Exorzismus aus der Sicht reformierter Theologen"},"content":{"rendered":"\n<p>Von Sarah Murer<\/p>\n\n\n\n<p><em>Die protestantische Reformation brachte wichtige Neuerungen bez\u00fcglich des Glaubens und der damit verbundenen Praktiken der Gl\u00e4ubigen mit sich. In diesem Blogbeitrag werden die Ansichten der reformierten Kirche bez\u00fcglich Besessenheit und Exorzismus anhand der Texte von Heinrich Bullinger und Bartholom\u00e4us Anhorn von Hartwiss aufgearbeitet, und durch Forschungsliteratur kontextualisiert. In einem wichtigen ersten Schritt werden die Begriffe Besessenheit und Exorzismus definiert, wonach der vorhergehende Glaube der katholischen Kirche aufgezeigt wird. Die zwei Schweizer Geistlichen erkl\u00e4ren, dass der Teufel, von Gott angeordnet, von einer Person Besitz ergreifen k\u00f6nne, dass der Exorzismus aber verboten sei. Stattdessen werden Gebete und Arzneien verordnet, und der Besessene soll auf Gottes Gnade warten, w\u00e4hrend sichergestellt wird, dass er weder sich selbst noch anderen schaden k\u00f6nne.<\/em><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n\n\n\n<p>Nachfolgend soll eruiert werden, was die reformierte Sicht auf Besessenheit und Exorzismus in der Fr\u00fchen Neuzeit war. Zur Beantwortung werden ausgew\u00e4hlte Schriften zweier reformierter Geistlichen \u2013 <a href=\"https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/010443\/2011-04-07\/\">Heinrich Bullinger (1504 -1575)<\/a> und <a href=\"https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/010505\/2002-06-06\/\">Bartholom\u00e4us Anhorn von Hartwiss (1616 &#8211; 1700)<\/a> \u2013 mit der Forschungsliteratur abgeglichen. Als Besessenheit wird im Folgenden die Inbesitznahme eines Menschen durch eine \u00fcbernat\u00fcrliche Kraft bezeichnet, und der Exorzismus als deren Austreibung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wichtig ist zu wissen, dass die Quellen aus den Jahren 1571 und 1665 stammen und in reformierten Gebieten gedruckt wurden. Vorstellungen von Besessenheit und des Exorzismus waren aber nicht neu, sondern gehen auf das Mittelalter zur\u00fcck. Auch von katholischer Seite befasste man sich noch im 17. Jahrhundert mit dem Thema. 1614 wurde das <em>Rituale Romanum<\/em> ver\u00f6ffentlicht, welches unter anderem die Praxis des Exorzismus regelte, und die in einer erneuerten Fassung bis heute g\u00fcltig ist. Eine besessene Person musste danach mehrere W\u00f6rter aus einer fremden Sprache sprechen oder verstehen, Wissen \u00fcber Entferntes oder Verborgenes haben, und \u00fcber sein bzw. ihr Alter oder physische Verfassung hinaus Kr\u00e4fte zeigen. Der Exorzismus ist im katholischen Glauben die Austreibung b\u00f6ser Geister und wird von einem Exorzisten, meist einem Priester, im Namen Jesu Christi durchgef\u00fchrt; der Exorzist ringt meistens mit den D\u00e4monen, doch schlussendlich ist es Jesus selbst, der sie vertreibt. Dazu betonen katholische Gelehrte die Namen und die Vollmacht Marias und des Erzengels Michaels, die in diesem Ritual wichtig sind. Die Besessenheit muss eindeutig festgestellt werden, wozu ein Probeexorzismus gebraucht werden kann: In Gedanken \u2013 unbemerkt vom Besessenen \u2013 wird eine Aufforderung zum Ausfahren gesprochen, und wenn sich darauf Trancezust\u00e4nde, Unruhe, Aggressivit\u00e4t und Blasphemie zeigen, wird das als eindeutiges Zeichen f\u00fcr Besessenheit gesehen.<sup><a href=\"#footnote_1_43\" id=\"identifier_1_43\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Sz&eacute;kely, D&eacute;nes: Theologie und Praxis des Exorzismus in der r&ouml;misch-katholischen Tradition, in: Studia Universitatis Babes-Bolyai &ndash; Theologia Catholica Latina 2 (2007), S. 121-131, hier S. 129f.\">1<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Herbeif\u00fchrung von automatischer Seligkeit durch ritualisierte Praktiken wurde mit der Reformation f\u00fcr unm\u00f6glich befunden.<sup><a href=\"#footnote_2_43\" id=\"identifier_2_43\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Scribner, Robert W.: The Reformation, Popular Magic, and the &bdquo;Disenchantment of the World&ldquo;, in: The Journal of Interdisciplinary History 3 (1993), S. 475-494, hier S. 482.\">2<\/a><\/sup> Allein der Glaube an Gott hatte Auswirkungen auf das Seelenheil einer Person, der Glaube wurde verinnerlicht. Das altgl\u00e4ubige bzw. katholische Ritual konnte aufgrund dessen nicht mehr durchgef\u00fchrt werden, womit die Antwort auf Besessenheit angepasst werden musste: Laut einem 1569 verfassten Traktat von Ludwig Lavater war die richtige Reaktion sowohl auf Besessenheit als auch Gespensterplagen das Beten und Fasten.<sup><a href=\"#footnote_3_43\" id=\"identifier_3_43\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Szarka, Eveline: Von Toten und Teufeln. Reformation und Geisterglaube, in: Peter Niederh&auml;user (Hg.): Verfolgt, verdr&auml;ngt, vergessen? Schatten der Reformation, Z&uuml;rich 2018, S. 148-157, hier S. 151-154.\">3<\/a><\/sup> Bullingers im Jahr 1571 verfasste Schrift <em><a href=\"http:\/\/www.rainer-henrich.ch\/schwarzkunst.html\">Wider die Schwarzen K\u00fcnste<\/a><\/em>, war mit diesem Hintergrund nicht originell, sondern gef\u00fcllt mit bekannten Argumenten der reformierten Z\u00fcrcher Theologen und Gelehrten aus anderen Orten, was auch den repr\u00e4sentativen Aspekt der Z\u00fcrcher Theologie widerspiegelt.<sup><a href=\"#footnote_4_43\" id=\"identifier_4_43\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. Gordon, Bruce: God Killed Saul. Heinrich Bullinger and Jacob Ruef on the Power of the Devil, in: Kathryn A. Edwards (Hg.): Werewolves, Witches, and Wandering Spirits. Traditional Belief and Folklore in Early Modern Europe (Sixteenth Century Essays &amp; Studies), Kirksville 2002, S. 155-179, hier S. 157.\">4<\/a><\/sup> Dabei ist gem\u00e4ss Bullinger wichtig, dass Gott die sogenannten schwarzen K\u00fcnste als Gegenmittel verboten und stattdessen Arzneien verschrieben hatte. In den schwarzen K\u00fcnsten wurde eine sofortige, aber verbotene L\u00f6sung gesehen. Bullinger schreibt, dass der Exorzismus machtlos sei. Er argumentiert, dass der Teufel dem Exorzisten durch den rituellen Charakter die Illusion von Macht verleihe, in Wahrheit jedoch die Exorzisten \u00e4ffe und glaubensschwache Personen verf\u00fchre. Die Besessenheit sei als g\u00f6ttliche Strafe f\u00fcr die S\u00fcnden der Menschen, die sie bef\u00e4llt, zu verstehen und gleichzeitig eine Versuchung ihres Glaubens.<sup><a href=\"#footnote_5_43\" id=\"identifier_5_43\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. ebd., S.169-173.\">5<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Bullinger schreibt in <em>Wider die Schwarzen K\u00fcnste<\/em> unter Punkt II. \u00fcber den Exorzismus. Darin erw\u00e4hnt er, dass \u00abgnad und gab in der alten kilchen xin, dz die b\u00f6sen fyend uss den bes\u00e4ssnen ussgetriben worden sind\u00bb,<sup><a href=\"#footnote_6_43\" id=\"identifier_6_43\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Bullinger, Heinrich: Wider die schwarzen K&uuml;nste, 1571. Bearbeitet durch Rainer Henrich, 2002, online unter: &lt;http:\/\/www.rainer-henrich.ch\/schwarzkunst.html&gt; [Stand: 23.04.2020].\">6<\/a><\/sup> dass aber Jesus und seine Apostel den Exorzismus weder selbst gebraucht haben noch die Nachwelt instruierten, ihn zu verwenden. Deshalb geh\u00f6rt der Exorzismus laut Bullinger zu den Superstitionen und den verbotenen K\u00fcnsten. Den besessenen Personen k\u00f6nne aber dennoch geholfen werden: Es soll f\u00fcr sie in der Kirchengemeinde gebetet werden, sie ben\u00f6tigen Arzneien, und sollen verwahrt werden, damit sie weder anderen noch sich selbst schaden k\u00f6nnen. Letztendlich unterst\u00fcnden sie der Gnade Gottes.<sup><a href=\"#footnote_7_43\" id=\"identifier_7_43\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. ebd.\">7<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Auch im 17. Jahrhundert stellte die Besessenheit ein Thema f\u00fcr reformierte Geistliche dar. Anhorn schreibt in seiner Schrift \u00fcber die <em><a href=\"https:\/\/doi.org\/10.3931\/e-rara-72455\">Zorn-Zeichen Gottes<\/a> <\/em>ebenfalls\u00fcber die Besessenheit. Laut ihm w\u00fcrden sich viele Beweise f\u00fcr die Realit\u00e4t von Besessenheit finden, unter anderem in \u00ab[der] heilige[n] Evangelische[n] Histori\u00bb,<sup><a href=\"#footnote_8_43\" id=\"identifier_8_43\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Anhorn von Hartwiss, Bartholom&auml;us: Christliche Betrachtung der vielf&auml;ltigen, sich dieser Zeit erzeigenden Zorn-Zeichen Gottes, und Vorbotten seiner gerechten Straffen, Basel 1665, hier S. 351.\">8<\/a><\/sup> die geistliche sowie die weltliche Geschichte, wie auch gegenw\u00e4rtige Exempel.<sup><a href=\"#footnote_9_43\" id=\"identifier_9_43\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. ebd., S. 353.\">9<\/a><\/sup> Er definiert sie so, dass \u00abder lebendig Teuffel [\u2026] leibhafftig in den lebendigen Leib eines Menschen einf\u00e4hret \/ denselbigen w\u00fcrklich besizet \/ kl\u00e4glich plaget \/erb\u00e4rmlich marteret \/ grewlich reisset \/ auch etwann taub \/ stumm vnd blind machet \/ zu Boden wirffet \/ vnd in andere Weg mi\u00dfhandlet [\u2026].\u00bb<sup><a href=\"#footnote_10_43\" id=\"identifier_10_43\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Ebd., S. 355f.\">10<\/a><\/sup> Wichtig ist dabei, dass der Teufel nur Macht \u00fcber den K\u00f6rper hat, nicht aber \u00fcber die Seele, weil ihm Gott diese Macht nicht zul\u00e4sst.<sup><a href=\"#footnote_11_43\" id=\"identifier_11_43\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. ebd., S. 356.\">11<\/a><\/sup> Die Ursache f\u00fcr eine Besessenheit l\u00e4sst sich laut Anhorn in zwei Kategorien unterteilen: In die allgemeine Ursache \u2013 die S\u00fcnde \u2013 und sonderbare Ursache, zu der Unglauben, Verachtung und Missbrauch der Heiligen Sakramente durch Zauberei, und Verfluchung durch sich selbst oder andere z\u00e4hlt.<sup><a href=\"#footnote_12_43\" id=\"identifier_12_43\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Vgl. ebd., S. 361ff.\">12<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend kann also Folgendes \u00fcber die reformierte Sicht auf Besessenheit festgehalten werden: Der Teufel ergreift laut Anhorn Besitz \u00fcber die K\u00f6rper der Menschen, die ihm von Gott erlaubt wurden, und straft sie physisch f\u00fcr ihren Unglauben und ihre S\u00fcnden. Die reformierte Antwort war nach Bullinger nicht mehr der Exorzismus, also das rituelle Austreiben des Teufels durch einen Priester, sondern das Gebet, Arzneien, und Verwahrung. Die magischen Praktiken von den Menschen zu Gott war zwecklos, allein der richtige Glaube f\u00fchrte zur Seligkeit, weshalb Rituale wie der Exorzismus keine Kommunikation mit Gott, sondern Irref\u00fchrung durch den Teufel waren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator\" \/>\n<ol class=\"footnotes\"><li id=\"footnote_1_43\" class=\"footnote\">Vgl. Sz\u00e9kely, D\u00e9nes: Theologie und Praxis des Exorzismus in der r\u00f6misch-katholischen Tradition, in: Studia Universitatis Babes-Bolyai \u2013 Theologia Catholica Latina 2 (2007), S. 121-131, hier S. 129f.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_1_43\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_2_43\" class=\"footnote\">Vgl. Scribner, Robert W.: The Reformation, Popular Magic, and the &#8222;Disenchantment of the World&#8220;, in: The Journal of Interdisciplinary History 3 (1993), S. 475-494, hier S. 482.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_2_43\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_3_43\" class=\"footnote\">Vgl. Szarka, Eveline: Von Toten und Teufeln. Reformation und Geisterglaube, in: Peter Niederh\u00e4user (Hg.): Verfolgt, verdr\u00e4ngt, vergessen? Schatten der Reformation, Z\u00fcrich 2018, S. 148-157, hier S. 151-154.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_3_43\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_4_43\" class=\"footnote\">Vgl. Gordon, Bruce: God Killed Saul. Heinrich Bullinger and Jacob Ruef on the Power of the Devil, in: Kathryn A. Edwards (Hg.): Werewolves, Witches, and Wandering Spirits. Traditional Belief and Folklore in Early Modern Europe (Sixteenth Century Essays &amp; Studies), Kirksville 2002, S. 155-179, hier S. 157.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_4_43\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_5_43\" class=\"footnote\">Vgl. ebd., S.169-173.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_5_43\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_6_43\" class=\"footnote\">Bullinger, Heinrich: Wider die schwarzen K\u00fcnste, 1571. Bearbeitet durch Rainer Henrich, 2002, online unter: &lt;http:\/\/www.rainer-henrich.ch\/schwarzkunst.html&gt; [Stand: 23.04.2020].<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_6_43\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_7_43\" class=\"footnote\">Vgl. ebd.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_7_43\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_8_43\" class=\"footnote\">Anhorn von Hartwiss, Bartholom\u00e4us: Christliche Betrachtung der vielf\u00e4ltigen, sich dieser Zeit erzeigenden Zorn-Zeichen Gottes, und Vorbotten seiner gerechten Straffen, Basel 1665, hier S. 351.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_8_43\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_9_43\" class=\"footnote\">Vgl. ebd., S. 353.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_9_43\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_10_43\" class=\"footnote\">Ebd., S. 355f.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_10_43\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_11_43\" class=\"footnote\">Vgl. ebd., S. 356.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_11_43\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_12_43\" class=\"footnote\">Vgl. ebd., S. 361ff.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_12_43\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Sarah Murer Die protestantische Reformation brachte wichtige Neuerungen bez\u00fcglich des Glaubens und der damit verbundenen Praktiken der Gl\u00e4ubigen mit sich. 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