{"id":374,"date":"2018-07-08T12:59:21","date_gmt":"2018-07-08T10:59:21","guid":{"rendered":"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/urbanekunst\/?p=374"},"modified":"2018-09-01T14:59:30","modified_gmt":"2018-09-01T12:59:30","slug":"kunst-macht-politik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/2018\/07\/08\/kunst-macht-politik\/","title":{"rendered":"Kunst macht Politik"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Von Salome Messmer&#8220; title_align=&#8220;separator_align_left&#8220; color=&#8220;orange&#8220;][vc_column_text]Kunst soll Politik selber in die Hand nehmen. Sie soll in soziale Ordnungen eingreifen und diese mit \u00e4sthetischen Mitteln ver\u00e4ndern. Kunst soll in eine neue Lebenspraxis \u00fcberf\u00fchren. Dieser Anspruch wurde bereits von den\u00a0 Avantgardisten angestrebt\u00a0<a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a>, welche das damalige Verst\u00e4ndnis von Kunst auf den Kopf stellten. Der reine Werkcharakter wurde kritisch hinterfragt und die K\u00fcnstler_innen wollten Aufgaben \u00fcbernehmen, welche \u00fcber das Herstellen von Objekten hinausgehen. Ihre Revolution manifestierte sich jedoch in einem \u00e4sthetischen Schock und die Bewegung konnte ihre Ziele nicht erreichen.\u00a0<a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a>\u00a0Ebenso erging es der Kunst des sozialistischen Realismus, die zwar \u00e4hnliche Ziele anstrebte, jedoch keine neue Stossrichtung in der gegeben Ordnung erzeugte, sondern vor allem als Propaganda des Systems diente. Oder dem Bauhaus, das versuchte, s\u00e4mtliche Lebensformen in der Kunst zu vereinen, den Alltag \u00e4sthetisierte, jedoch an seiner Philosophie scheiterte. Als in den Siebziger Jahren v\u00f6llig neue Str\u00f6mungen der Kunst aufkamen, wie die Konzeptkunst oder Fluxus, wurden diese Ideen (Intervention der Kunst in den politischen und sozialen Alltag) wieder aufgegriffen. Es entwickelte sich eine neue Kunstform, welche den Dialog als \u00e4sthetische Methode etablierte und in ihrer Praxis versucht, schrittweise soziale Verh\u00e4ltnisse der Gesellschaft zu ver\u00e4ndern: die aktivistische, soziale Kunst. K\u00fcnstler_innen, allen voran Joseph Beuys mit seinem Begriff der Sozialen Plastik, versuchten durch Kreativit\u00e4t und k\u00fcnstlerischen Genius die gegeben Ordnungen zu sprengen und die Welt zu ver\u00e4ndern.\u00a0<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a><\/p>\n<blockquote><p>\u201cSocially engaged art is on the rise, shaking up foundations of art discourse, and sharing techniques and intentions with fields far beyond the arts. But unlike its avant-garde predecessors such as Constructivism, Futurism, or Dadaism, socially engaged art is not an art movement. Instead, these cultural practices indicate new ways of life that emphasize participation, challenge power, and span disciplines ranging from urban planning and community work to theater and the visual arts.\u201d <a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>-Thompson, 2011<\/p><\/blockquote>\n<p>Da diese Kunstform jedoch keine stilistische Bewegung war, wie beispielsweise der Dadaismus, der Minimalismus oder Futurismus und sich auch nicht werkabh\u00e4ngig ausdr\u00fcckte, wurde sie lange vom Kunstbetrieb abgelehnt und als Aktivismus eingeordnet. Seit dem 21. Jahrhundert hat sich die soziale Kunst jedoch in der Kunstwelt etabliert. W\u00e4hrend sich die eine elit\u00e4re Seite des Kunstsystems mit dem Spektakel und einem \u201a\u00dcberbietungscharakter\u2019 auseinandersetzt, bei welchem der K\u00fcnstler selbst ein wertvoller Teil des neoliberalen Wettbewerbs wird, versucht die soziale Kunst, die soziale Ordnung zu hinterfragen und in sie einzugreifen. <a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a>\u00a0Dies gelingt ihr durch konkrete Vorschl\u00e4ge, welche plangem\u00e4ss umgesetzt werden k\u00f6nnen.\u00a0<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a><\/p>\n<p>Kunsttheoretisch fundiert wird das tragende Prinzip der sozialen Kunstpraxen, der Dialog, von Grant Kester, im Konzept der Dialogical Aesthetics (2004).\u00a0<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a>\u00a0Der Diskurs der Moderne, Politik und Gesellschaft von der \u00c4sthetik abzutrennen und Kunst unbeeinflusst und unabh\u00e4ngig von sozialen Ordnungen zu positionieren wird von Kester stark kritisiert. Er sieht das Ideal einer Kunstpraxis, bei welcher das Machen und die Erfahrung von Kunst im Tun zusammenfallen.\u00a0<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a> K\u00fcnstler und Betrachter agieren gleichzeitig, in einem gegenseitigen Austausch. Die dialogische Praxis wird zur \u00e4sthetischen Methode. Das Involvieren von Personen mit verschieden Hintergr\u00fcnden sowie die individuelle \u00e4sthetische Erfahrung des Einzelnen sind dabei entscheidend.<\/p>\n<h6><strong>Urbane Prozesse im \u00e4sthetischen Diskurs \u2013 die Shedhalle<\/strong><\/h6>\n<p>Obwohl die soziale Kunst den zeitgen\u00f6ssischen Kunstbegriff hinterfragt und den elit\u00e4ren Kunstbetrieb kritisiert, ist ihre Umsetzung dennoch an Institutionen gebunden. In der Stadt Z\u00fcrich gibt es einen Ort, an welchem Kunstprojekte, die aktuelle Themen der Stadt diskutieren, gef\u00f6rdert werden: die Shedhalle. Als Teil der Roten Fabrik blickt die Shedhalle auf eine Geschichte des politischen Widerstands und des sozialen Umbruchs zur\u00fcck. Finanziert von Geldern der Stadt Z\u00fcrich, versteht sie sich seit ihrer Etablierung 1994 als Aushandlungsraum von gesellschaftlich relevanten und unbequemen Fragen.\u00a0<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[9]<\/a><\/p>\n<h6><strong>Z\u00fcrich, Kunst und Drogenproblematik: Intervention der 8. WochenKlausur<\/strong><\/h6>\n<p>Die Kunst soll nicht mehr von politischer Realit\u00e4t abgekapselt sein. Im Sinne dieser neuen Philosophie der Shedhalle wurde 1994 die K\u00fcnstlergruppe WochenKlausur eingeladen. Die aus Wien stammende Gruppierung (Kern aus vier K\u00fcnstlern: Pascale Jeann\u00e9e, Stefania Pitscheider, Erich Steurer und Wolfgang Zinggl) f\u00fchrt seit 1993 soziale Interventionen in Form von konkreten Vorschl\u00e4ge zur Ver\u00e4nderung der gesellschaftlichen Ordnung durch, welche sie auf Einladung von Kunstinstitutionen entwickelt und umsetzt.\u00a0<a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\">[10]<\/a><\/p>\n<p>Zum Zeitpunkt des Projektes hatte die Stadt Z\u00fcrich grosse Probleme mit Drogenkonsument_innen welche sich nach der Schliessung des Platzspitzes 1992 am Letten versammelten. Der sogenannte \u201eNeedle \u2013Park\u201c erregte internationales Aufsehen und lockte Opiatabh\u00e4ngige von \u00fcberall her nach Z\u00fcrich. Der Platzspitz und sp\u00e4ter auch der Letten wurde zur Parallelwelt, hier versammelte sich der auss\u00e4tzige und schwache Teil der Bev\u00f6lkerung. Manche von ihnen kamen nur um sich das Heroin zu besorgen, andere lebten da in provisorisch errichteten Kartonh\u00e4usern. Der Stadtrat tolerierte die Szene jahrelang, froh dass sich diese Leute nicht auf den Strassen aufhielten. Er unterst\u00fctze Sozialhilfeleistungen, welche vor Ort Essen und saubere Spritzen verteilten. Durch Druck von rechten Parteien, welche diese Hilfeleistungen als f\u00f6rdernd f\u00fcr die Drogenproblematik anprangerte, wurden die Gelder jedoch zur\u00fcckgezogen. Die Drogenkonsument_innen der Szene verwahrlosten, und viele fingen an, sich die Drogen durch Kriminalit\u00e4t oder Prostitution zu besorgen. Problematisch war dies vor allem f\u00fcr die Frauen, welche auf den Strich gingen, denn diese waren obdachlos und der Gewaltt\u00e4tigkeit der Freier, Zuh\u00e4lter oder Dealer sowie der Willk\u00fcr der Polizei ausgesetzt. Zus\u00e4tzlich gab es aufgrund der Umst\u00e4nde damals ein hohes Risiko, sich mit HIV zu infizieren.<\/p>\n<p>Die WochenKlausur intervenierte mit dem Kauf und der Gestaltung einer Pension, in der die Frauen tags\u00fcber einen R\u00fcckzugsort fanden. Die Realisierung des Projekts bestand zum gr\u00f6ssten Teil aus dialogischen Formaten. \u00dcber zwei Wochen fuhren \u00fcber sechzig Personen jeweils zu viert von der Shedhalle aus auf den Z\u00fcrichsee. Darunter waren Parteiangeh\u00f6rige, Fachleute der Gebiete der Drogenproblematik und Pr\u00e4vention, Vertreter_innen der Presse, Stadtr\u00e4t_innen. Der wichtigste Gespr\u00e4chspunkt auf den Bootsfahrten war der Vorschlag dieser Frauenpension, f\u00fcr welche man sowohl politische als auch mediale Absicherung ben\u00f6tigte.<a href=\"#_edn11\" name=\"_ednref11\">\u00a0[11]<\/a> Die Stadt Z\u00fcrich, der Kanton sowie das BfG \u00fcbernahmen zwei Drittel der Kosten, was zu einer Realisierung des Projektes f\u00fchrte. Die entstandene Notschlafstelle ZORA wurde bis 2001 erfolgreich betrieben. Als die Stadt ihre Gelder zur\u00fcckzog, musste sie jedoch geschlossen werden.<\/p>\n<h6><strong>Z\u00fcrich, Kunst und Urban Citizenship \u2013 das Projekt <em>die ganze Welt in Z\u00fcrich <\/em><\/strong><\/h6>\n<p>Ende Mai 2018 wurde der Platzspitz nach \u00fcber 25 Jahren wieder besetzt. Diesmal jedoch nicht von Drogenabh\u00e4ngigen, sondern von Aktivisten, welche mit Konzerten und St\u00e4nden auf eine neue Problematik der Stadt aufmerksam machen wollten: die <a href=\"https:\/\/parcsansfrontieres.ch\/files\/pdf\/gazette.pdf\">verst\u00e4rkte Migration und die Herausforderung von Sans-Papiers, sich in Z\u00fcrich einzufinden<\/a>. Mit der Jahrtausendwende und der verst\u00e4rkten Globalisierung stieg die Zahl der Migrant_innen in der Stadt. Im Jahr 2017 Z\u00fcrich betrug diese Zahl 32.4 %. <a href=\"#_edn12\" name=\"_ednref12\">[12]<\/a>\u00a0Das ist ein Drittel ohne Schweizer Pass. Folglich ein Drittel, der von politischer Teilhabe ausgeschlossen ist. Keine Mitspracherechte, erschwerter Zugang zu sozialen Dienstleistungen, Bildung, Arbeitspl\u00e4tzen und \u00f6ffentlichen Institutionen. Die Debatte der Urban Citizenship (dt. Stadtb\u00fcrgerschaft), welche in den Neunziger Jahren aufkam, untersucht dieses Problem und sucht L\u00f6sungen, um die demokratischen Instrumentarien auf lokaler Ebene anzupassen. Gesellschaftliche Teilhabe soll nicht mehr abh\u00e4ngig von Staatsangeh\u00f6rigkeit sein. In New York City wurde dies mit einer Gr\u00fcnen Karte erreicht, mit der marginalisierte Gruppen und Migranten sich als B\u00fcrger von New York ausweisen k\u00f6nnen und somit in s\u00e4mtliche Teilhabeprozesse eingebunden werden. Auch in Z\u00fcrich sollte dieses Thema aufgearbeitet werden. Das in der Shedhalle gezeigte Kunstprojekt <em>Die ganze Welt in Z\u00fcrich<\/em> hatte zum Ziel, konkrete Vorschl\u00e4ge zu einer Stadtb\u00fcrgerschaft in Z\u00fcrich zu sammeln, ihre politische Machbarkeit auszuloten und \u00f6ffentlich vorzuschlagen. Initiiert\u00a0 wurde das Projekt von der kuratorischen Leiterin der Shedhalle, Katharina Morawek und dem K\u00fcnstler Martin Krenn. Beide greifen in ihrer Arbeit gesellschaftsrelevante Themen auf und versuchen, durch Verstrickungen in politische K\u00e4mpfe und durch k\u00fcnstlerische Interventionen neue Stossrichtungen in der gegebenen Ordnung zu erreichen.<\/p>\n<p>Nun sollte durch Mittel der Kunst eine \u201aDemokratisierung der Demokratie\u2019 in der Stadt Z\u00fcrich zu erlangen, sowie konkrete Interventionen in der Schweizer Migrationspolitik durchzusetzen werden. Die Umsetzung des Projekts geschah in Zusammenarbeit mit einer transdisziplin\u00e4ren Arbeitsgruppe. Man legte Schwerpunkte fest: Aufenthaltsfreiheit, Diskriminierungsfreiheit und Gestaltungsfreiheit.\u00a0<a href=\"#_edn13\" name=\"_ednref13\">[13]<\/a><\/p>\n<p>Auch dieses Projekt bestand haupts\u00e4chlich aus Dialogformaten, und auch hier wurde die Lage der Shedhalle genutzt, um mittels Bootsfahrten den regul\u00e4ren Ausstellungsraum aufzubrechen. Der Hafen in Wollishofen stand dabei sinnbildlich f\u00fcr eine globale Vernetzung, aber auch f\u00fcr ein sicheres Gew\u00e4sser, in welchem Schiffe von \u00fcberall her anlegen k\u00f6nnen. Die Dialoge, bestanden aus nicht \u2013\u00f6ffentlichen \u201eHafengespr\u00e4chen\u201c und \u00f6ffentlichen \u201eHafenforen\u201c. In beiden wurden die Problematiken von einer Reihe Betroffener und Fachleute aus Migration, Gewerkschaft, Vertretern der Politik, sowie Spezialisten der Stadtforschung und Kunstvermittlung diskutiert.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n<!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ -->\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/U3rfkK_DBJE\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" 0=\"allowfullscreen\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\"><\/iframe>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Entstanden sind budgetierte Nachfolgeprojekte, welche bis heute daran arbeiten, die Situation der Migrant_innen in Z\u00fcrich zu verbessern: Die Erarbeitung einer <a href=\"https:\/\/www.zuericitycard.ch\/projekt\">City Card<\/a> f\u00fcr Z\u00fcrich, welche sich an die New York City Card anlehnt, die Allianz gegen Racial Profiling, welche sich gegen rassistisch motivierte Polizeikontrollen einsetzt und der \u201aSalon Bastarde\u2019, ein postmigrantischer Club.<\/p>\n<h6><strong>Abschliessende Gedanken<\/strong><\/h6>\n<p>Beide Projekte der Shedhalle haben das Ziel, neue Stossrichtungen in der Politik zu schaffen. Die Kunst setzt sich f\u00fcr marginalisierte Gruppen ein (Prostituierte und Migranten) anstatt Profit zu generieren. Die Kunstaktionen sollen in die soziale Ordnung eingreifen und sie neu strukturieren. Gemeinsam etwas zu ver\u00e4ndern ist das Ziel der Intervention, das Mittel dazu ist die Kunst. Die direkte Einbindung der Rezipent_innen in die k\u00fcnstlerische Praxis soll die Kunst neu vermittelten und die Lebenspraxis \u00fcberf\u00fchren. <em>\u00a0<\/em>Somit gelingt es ihr nicht nur den politischen Status Quo zu hinterfragen, sondern auch eine neue Denkweise im Verst\u00e4ndnis der zeitgen\u00f6ssischen Kunst zu erm\u00f6glichen.<a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\"><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\"><\/a><a href=\"#_edn1\"><sup>[1]<\/sup><\/a>\u00a0Vgl. Webseite der Wochenklausur, Kunst, auf http:\/\/www.wochenklausur.at\/kunst.php?lang=de, abgerufen am 23.6.18<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a>\u00a0Vgl. B\u00fcrger, Peter 1995: Theorie der Avantgarde, Frankfurt am Main, 1995, S. 11ff.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> Vgl. Zinggl, Wolfgang 2002: WochenKlausur Vom Objekt zur Intervention, in Borderline Strategien und Taktiken f\u00fcr Kunst und soziale Praxis, hrsg. Borderline Kongress AG, Wiesbaden 2002, S. 86.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Thompson, Nato 2011: Living as Form, auf http:\/\/creativetime.org\/programs\/archive\/2011\/livingasform\/curator_statement.htm, 2011,\u00a0abgerufen 4.6.2018.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\">[5]<\/a> Vgl. Krenn, Martin 2016: das Politische in sozialer Kunst. Intervenieren in soziale Verh\u00e4ltnisse, 2016, auf https:\/\/www.p-art-icipate.net\/cms\/das-politische-in-sozialer-kunst\/, abgerufen 5.6.2018.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a>\u00a0Vgl. Zinggl, Wolfgang 2002: WochenKlausur Vom Objekt zur Intervention, in Borderline Strategien und Taktiken f\u00fcr Kunst und soziale Praxis, hrsg. Borderline Kongress AG, Wiesbaden 2002, S. 70f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a>\u00a0Vgl. Kester, Grant 2015: On the Relationship between Theory and Practice in Socially Engaged Art, Fertile Ground, 2015, auf http:\/\/www.abladeofgrass.org\/fertile-ground\/on-the-relationship-between-theory- and-practice-in-socially-engaged-art\/ abgerufen 4.6.2018.<\/p>\n<p><a href=\"#_edn8\"><sup>[8]<\/sup><\/a>\u00a0Vgl. Krenn, Martin &amp; Morawek, Katharina (Hg.) 2017: Martin Krenn, Zur Demokratisierung der Kunst, in Urb\u00e6n cit&#8217;z\u00ebn \u015ehip. Democratising democracy, Wien, 2017, S. 247.<a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\"><\/a><\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a> Vgl. Hoffman, Anke &amp; Volkart, Yvonne 2013: Eindeutigkeiten sprengen: kuratorische Praxis Shedhalle 2009 \u2013 2012; curatorial practice Shedhalle 2009 \u2013 2012 = subverting disambiguities, Z\u00fcrich, 2013, S. 9.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a> Vgl. Jean\u00e9e, Pascale 2002: WochenKlausur. Kunst und konkrete Intervention, hrsg. Borderline Kongress AG, Wiesbaden 2002, S.73f.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref11\" name=\"_edn11\">[11]<\/a>\u00a0Vgl. WochenKlausur: Schlafpl\u00e4tze f\u00fcr drogenabh\u00e4ngige Frauen, auf http:\/\/www.wochenklausur.at\/projekt.php?lang=de&amp;id=4, abgerufen 3.6.2018.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref12\" name=\"_edn12\">[12]<\/a>\u00a0Vgl. Statistik Bev\u00f6lkerung der Stadt Z\u00fcrich 2017 auf https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/statistik\/themen\/bevoelkerung\/nationalitaet-einbuergerung-sprache\/anteil-auslaendische-bevoelkerung.html, abgerufen 23.6.18.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref13\" name=\"_edn13\">[13]<\/a>\u00a0Vgl. Krenn, Martin &amp; Morawek, Katharina (Hg.) 2017: Urb\u00e6n cit&#8217;z\u00ebn \u015ehip. Democratising democracy, Wien, 2017, S.13ff.[\/vc_column_text][vc_text_separator title=&#8220;Abbildungsverzeichnis&#8220; color=&#8220;orange&#8220;][vc_column_text]Abb.1 (Beitragsbild): Rote Fabrik, Z\u00fcrich, 7. Juli 2018, Foto: Die Verfasserin.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Von Salome Messmer&#8220; title_align=&#8220;separator_align_left&#8220; color=&#8220;orange&#8220;][vc_column_text]Kunst soll Politik selber in die Hand nehmen. 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