{"id":354,"date":"2018-06-19T20:10:18","date_gmt":"2018-06-19T18:10:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/urbanekunst\/?p=354"},"modified":"2018-09-10T16:56:15","modified_gmt":"2018-09-10T14:56:15","slug":"wunschproduktion-gemeinsam-die-stadt-veraendern-henri-lefebvre-fuer-kids","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/2018\/06\/19\/wunschproduktion-gemeinsam-die-stadt-veraendern-henri-lefebvre-fuer-kids\/","title":{"rendered":"Mit PlanBude Hamburg gegen die Gentrifizierung in St. Pauli"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Von Vanessa Pfeffer&#8220; title_align=&#8220;separator_align_left&#8220; align=&#8220;align_left&#8220; color=&#8220;orange&#8220;][vc_column_text]Die Initiator_innen des Projekts PlanBude Hamburg besch\u00e4ftigen sich seit 2014 mit dem Neubau der Esso-H\u00e4user im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Die PlanBude Hamburg wurde in der unabh\u00e4ngigen Stadtteilversammlung \u201eSt. Pauli selber machen\u201c gegr\u00fcndet, als Resultat der Proteste gegen den Abriss der legend\u00e4ren Esso-H\u00e4user. Hinter der PlanBude steht ein Team aus sieben Personen, drei davon sind die Gr\u00fcnder_innen des Projekts Park Fiction, welches bereits erfolgreich in St. Pauli realisiert wurde. Die PlanBude arbeitet im Auftrag des bezirklichen Baudezernats, hat sich jedoch ihre Unabh\u00e4ngigkeit vertraglich gesichert. In diesem Projekt werden verschiedene Bereiche der Kultur vereint, unter anderem die Bereiche Kunst, Architektur, Urbanistik, Soziale Stadtteilarbeit, Musik und Kulturwissenschaft. Nicht nur das PlanBude Team leitet das Unterfangen, denn ein Projektrat, der aus Vertreter_innen von Initiativen, Parteien, dem Bezirk und des Eigent\u00fcmers \u00fcbernimmt gewisse Betreuungsaufgaben. <a href=\"#_edn1\" name=\"_ednref1\">[1]<\/a><\/p>\n<p>In diesem Essay widme ich mich der Frage, ob die PlanBude einen Ausweg aus der Gentrifizierung aufzeigen kann oder sie vielleicht sogar unterst\u00fctzt.<\/p>\n<h4>Esso-H\u00e4user<\/h4>\n<p>Die Esso-H\u00e4user waren ein Geb\u00e4udekomplex, der zwischen Taubenstrasse, Kastanienallee und Spielbudenplatz stand. Es handelt sich um einen Plattenbau aus den Sechzigerjahren, der im Jahr 2009 von der Bayerischen Hausbau aufgekauft wurde. Der Geb\u00e4udekomplex beinhaltete 110 Wohnungen und einen Gewerberiegel mit einem Hotel, Gesch\u00e4ften und einem Club. Namensgeber der Esso-H\u00e4user war eine geschlossene Esso-Tankstelle auf dem Areal. In einer Nacht-und-Nebel-Aktion wurde der Geb\u00e4udekomplex wegen wackelnder und rissiger W\u00e4nde im Dezember 2013 ger\u00e4umt, obwohl dies erst im Sommer 2014 geschehen sollte. Die Bewohner_innen mussten vor\u00fcbergehend in Hotels oder bei Freund_innen und Familie unterkommen. Die R\u00e4umung der Esso-H\u00e4user l\u00f6ste eine Reihe von Protesten aus, bei denen mehrere tausend Menschen zusammen protestierten. <a href=\"#_edn2\" name=\"_ednref2\">[2]<\/a><\/p>\n<h4><\/h4>\n<h4>PlanBude Hamburg<\/h4>\n<p>Im Zentrum des Projektes PlanBude Hamburg steht ein partizipativer Planungsprozess. Um die Meinungen, Ideen und W\u00fcnsche der Anwohner_innen St. Paulis zu sammeln, wurde im Herzen St. Paulis, am Spielbudenplatz, ein Containerensemble aufgestellt, welches sieben Tage die Woche ge\u00f6ffnet war. In diesem tempor\u00e4ren Raum konnte man mit verschiedenen Werkzeugen wie zum Beispiel Lego, Knetmasse oder Zeichenmaterial eigene Ideen entwickeln. Interessierte konnten sich vor Ort auch zum Projekt informieren und inspirieren lassen. Um eine m\u00f6glichst grosse Beteiligung zu erreichen, wurden Frageb\u00f6gen in f\u00fcnf verschiedenen Sprachen im Container ausgelegt und an Haushalte in St. Pauli und Umgebung verteilt. Bis zu einer Versammlung der PlanBude Hamburg wurden 2300 W\u00fcnsche, Ideen und Entw\u00fcrfe gesammelt. Sie wurden letztlich zum St. Pauli Code zusammengefasst, der die Bed\u00fcrfnisse der Anwohner_innen greifbar macht.<a href=\"#_edn3\" name=\"_ednref3\">[3]<\/a> Zentrale Charakteristika dieses Codes sind Unterschiedlichkeit und Toleranz, die auf den verschiedenen Lebensweisen und Kulturen in St. Pauli basieren. Der Neubau sollte Lebendigkeit ausdr\u00fccken, Platz f\u00fcr Subkultur haben und nicht teuer sein. Es sollte einen Ort f\u00fcr Begegnung geben, jedoch ohne Konsumzwang. Dies sind nur einige Punkte aus dem St. Pauli Code.<a href=\"#_edn4\" name=\"_ednref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Der St. Pauli Code wurde von den Planungsbeh\u00f6rden und dem Eigent\u00fcmer akzeptiert und zur Grundlage des Architekturwettbewerbs f\u00fcr den Neubau gemacht. Auf Basis des Codes wurde dann ein Eckpunkte-Papier verhandelt, welches folgende Aspekte beinhaltet:<\/p>\n<ul>\n<li>Keine Eigentumswohnungen<\/li>\n<li>40% der Mietwohnungen sollen frei finanziert werden<\/li>\n<li>60% der Mietwohnungen sollen staatlich gef\u00f6rdert werden<\/li>\n<li>2500 qm Subkultur und Innovationscluster f\u00fcr den Molotow Club, Kogge Hotel, Fablab, Stadteilkantine und weitere<\/li>\n<li>Interessante Dachnutzungen, zum Teil f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit zug\u00e4nglich<\/li>\n<\/ul>\n<p>Der Planungsprozess startete im Oktober 2014<a href=\"#_edn5\" name=\"_ednref5\">[5]<\/a> und endet voraussichtlich im Jahr 2020 oder 2021. Auf dem Areal sollen neu etwa 200 Wohnungen, ein Hotel, Gesch\u00e4fte und ein Subkultur-Cluster gebaut werden. Der Molotow Club und das Kogge Hotel, welche fr\u00fcher Teil des Esso-Ensembles waren, \u00a0sollen ebenfalls auf dem Areal einen neuen Platz finden. Seit Mai 2017 tr\u00e4gt dieses den Namen \u201ePaloma-Viertel\u201c, der ebenfalls unter Miteinbezug der Anwohner_innen beschlossen wurde. Um einen geeigneten Namen zu finden, wurden 13\u2018000 Postkarten verteilt, auf welchen Vorschl\u00e4ge aufgeschrieben werden konnten. Eine Jury w\u00e4hlte anschliessend den jetzigen Namen aus.<a href=\"#_edn6\" name=\"_ednref6\">[6]<\/a><\/p>\n<h4>Gentrifizierung in St. Pauli<\/h4>\n<p>In der stadtplanerischen Debatte um die Esso-H\u00e4user und St. Paulis Zukunft werden unterschiedliche Interessen sichtbar, die zwischen dem, was St. Pauli auszeichnet und dem, was Bef\u00fcrworter_innen der Gentrifizierung anvisieren, auseinanderklaffen. Der Begriff der <em>Gentrifizierung<\/em> steht, kurz gesagt, f\u00fcr Ver\u00e4nderungsprozesse und eine damit verbundene Aufwertung. Alte Geb\u00e4ude werden abgerissen, um neue teure Wohnungen oder Gewerbekomplexe zu schaffen. Es werden Bewohner_innen verdr\u00e4ngt, um neue Einnahmequellen zu schaffen. In Deutschland und der Welt ist die Gentrifizierung zu einem wachsenden Problem geworden \u2013 so auch in St. Pauli, Hamburg, obwohl es noch immer zu den \u00e4rmsten Stadtteilen Hamburgs geh\u00f6rt.<a href=\"#_edn7\" name=\"_ednref7\">[7]<\/a> Trotzdem steigen die Immobilienpreise f\u00fcr Eigentumswohnungen stetig an.<\/p>\n<p>F\u00fcr Hamburg ist St. Pauli allerdings wirtschaftlich wichtig.<a href=\"#_edn8\" name=\"_ednref8\">[8]<\/a> Die international bekannte Reeperbahn zieht t\u00e4glich Touristen aus der ganzen Welt in das Viertel. Laut einer Statistik sind die \u00dcbernachtungen in Hotels in Hamburg im Zeitraum von 2006 bis 2016 um 85.7% gestiegen. Hamburg liegt mit dieser Entwicklung auf dem zweiten Platz nach Berlin. Insgesamt gab es im Jahr 2016 in Hamburg 13.3 Millionen Hotel\u00fcbernachtungen.<a href=\"#_edn9\" name=\"_ednref9\">[9]<\/a> Die meisten Tourist_innen kommen aus den Nachbarl\u00e4ndern, weitere aus Asien und Amerika.<a href=\"#_edn10\" name=\"_ednref10\">[10]<\/a> Der Tourismus bringt nat\u00fcrlich Geld in die Kasse der Stadt und des Stadtstaats, schadet dieser allerdings zugleich. Viele Tourist_innen besuchen St. Pauli, um das ber\u00fchmte Rotlichtviertel zu bestaunen und die Vielf\u00e4ltigkeit zu erleben. Dieser Massentourismus hat dazu beigetragen, dass alte Gesch\u00e4fte, die den typischen St. Pauli Charakter hatten, neuen weichen mussten.<a href=\"#_edn11\" name=\"_ednref11\">[11]<\/a> Ein Beispiel f\u00fcr eine solche Verdr\u00e4ngung w\u00e4re der Verlust von Bars und Clubs in der Umgebung, da Tourist_innenen alkoholische Getr\u00e4nke vermehrt in den umliegenden Kiosken kaufen, die diese billiger anbieten und oft lange ge\u00f6ffnet haben. Da sich Clubs und Bars an gewisse Auflagen halten m\u00fcssen, welche f\u00fcr Kioskbesitzer_innen nicht gelten, betrachten die Besitzer_innen den Wettbewerb als unfair und m\u00fcssen eine Schliessung bef\u00fcrchten.<\/p>\n<p>F\u00fcr einige Menschen, die schon seit l\u00e4ngerer Zeit in St. Pauli wohnen, widerspricht dieser Tourismus sicherlich der Kultur St. Paulis. Es werden Lokale und Gesch\u00e4fte verdr\u00e4ngt, welche seit langem zu St. Pauli dazugeh\u00f6ren. Diese Verdr\u00e4ngung findet zu Gunsten des wirtschaftlichen Gewinnes statt.<a href=\"#_edn12\" name=\"_ednref12\">[12]<\/a> F\u00fcr den Tourismus entstehen neue Lokale, neue Gesch\u00e4fte, neue Hotels, daf\u00fcr m\u00fcssen jedoch Anwohner_innen weichen. Auch \u00f6ffentliche Pl\u00e4tze sind vor der Aufwertung nicht sicher. Der Hans-Albers-Platz beispielsweise, der ganz in der N\u00e4he der Reeperbahn liegt, umgeben von Wohngeb\u00e4uden und vielen Restaurants, soll auch f\u00fcr Tourist_innenen attraktiver gemacht werden. Es werden auf Touristen ausgerichtete Veranstaltungen angeboten, die jedoch wochentags Anwohner_innen st\u00f6ren k\u00f6nnten. Hinzu kommt, dass die Anwohner_innen zu wenig \u00fcber die Veranstaltungen informiert werden.<a href=\"#_edn13\" name=\"_ednref13\">[13]<\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_590\" aria-describedby=\"caption-attachment-590\" style=\"width: 700px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/urbanekunst\/files\/2018\/06\/Spielbudenplatz_Hamburg_St._Pauli.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-590 size-large\" src=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/urbanekunst\/files\/2018\/06\/Spielbudenplatz_Hamburg_St._Pauli-1024x768.jpg\" alt=\"\" width=\"700\" height=\"525\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/files\/2018\/06\/Spielbudenplatz_Hamburg_St._Pauli-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/files\/2018\/06\/Spielbudenplatz_Hamburg_St._Pauli-300x225.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/files\/2018\/06\/Spielbudenplatz_Hamburg_St._Pauli-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-590\" class=\"wp-caption-text\">Als sie noch bewohnbar waren, im Mai 2011: Die ESSO Hochh\u00e4user neben dem Spielbudenplatz, St. Pauli, Hamburg.<\/figcaption><\/figure>\n<h4>PlanBude und Gentrifizierung<\/h4>\n<p>Zeigt die PlanBude nun einen Ausweg aus der Gentrifizierung, oder tr\u00e4gt sie zu dieser sogar bei? Meines Erachtens nach gibt es keine einfache, klare Antwort auf diese Frage. Der Abriss und die Neubauplanung der ehemaligen Esso-H\u00e4user sprechen f\u00fcr eine folgende Gentrifizierung. In Interviews mit Anwohner_innen wird klar, dass der Abriss der ehemaligen Esso-H\u00e4user nicht in ihrem Sinn war. Nat\u00fcrlich waren die M\u00e4ngel des Geb\u00e4udekomplexes bekannt, jedoch wurde die Esso-Tankstelle und damit das Wohngeb\u00e4ude zu einem Kultobjekt. F\u00fcr die Anwohner_innen war klar, sie wollten keinen Abriss, sondern den Erhalt. Der alte Geb\u00e4udekomplex hat eine einzigartige Atmosph\u00e4re erzeugt und viele hatten Angst, dass ein Neubau diese nicht erhalten k\u00f6nnte.<a href=\"#_edn14\" name=\"_ednref14\">[14]<\/a><\/p>\n<p>Durch die Initiative der PlanBude wurde den Mieter_innen versichert, dass, falls sie im Neubau wohnen m\u00f6chten, ihnen dies auch m\u00f6glich gemacht wird. Ebenso sollten die alten Gesch\u00e4fte im Neubau einen Platz erhalten. Auch wenn der Neubau direkt f\u00fcr eine Aufwertung steht, sorgte das Projekt daf\u00fcr, dass die ehemaligen Mieter_innen nicht nur benachteiligt wurden, sondern ihre Bed\u00fcrfnisse Teil der Planung waren. Nun bleibt noch die Frage, wie viele ehemalige Mieter_innen fast acht Jahre nach der R\u00e4umung \u00fcberhaupt in den Neubau ziehen werden?<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n\n<!-- iframe plugin v.6.0 wordpress.org\/plugins\/iframe\/ -->\n<iframe loading=\"lazy\" width=\"560\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/qH3O22fYvRI\" frameborder=\"0\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" 0=\"allowfullscreen\" scrolling=\"yes\" class=\"iframe-class\"><\/iframe>\n\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref1\" name=\"_edn1\">[1]<\/a> Vgl. URL PlanBude: <em>Intro<\/em>, <a href=\"http:\/\/planbude.de\/planbude-intro\/\">http:\/\/planbude.de\/planbude-intro\/<\/a> [Stand: 8.9.2018].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref2\" name=\"_edn2\">[2]<\/a> Vgl. URL Matthies 2017: Maximilian Matthies, <em>Areal um Esso-H\u00e4user heisst jetzt \u2018Paloma Viertel\u2019<\/em>, <a href=\"https:\/\/www.shz.de\/regionales\/hamburg\/areal-um-esso-haeuser-heisst-jetzt-paloma-viertel-id16935336.html\">https:\/\/www.shz.de\/regionales\/hamburg\/areal-um-esso-haeuser-heisst-jetzt-paloma-viertel-id16935336.html<\/a> [Stand: 18.6.2018].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref3\" name=\"_edn3\">[3]<\/a> Vgl. URL PlanBude: <em>Intro<\/em>, <a href=\"http:\/\/planbude.de\/planbude-intro\/\">http:\/\/planbude.de\/planbude-intro\/<\/a> [Stand: 8.9.2018].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref4\" name=\"_edn4\">[4]<\/a> Vgl. URL PlanBude 2015: <em>St. Pauli Code<\/em>, <a href=\"http:\/\/planbude.de\/st-pauli-code\/\">http:\/\/planbude.de\/st-pauli-code\/<\/a> [Stand: 18.6.2018].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref5\" name=\"_edn5\"><\/a><span style=\"color: #000080\">[5]<\/span>Vgl. URL PlanBude: <em>Intro<\/em>, <a href=\"http:\/\/planbude.de\/planbude-intro\/\">http:\/\/planbude.de\/planbude-intro\/<\/a> [Stand: 8.9.2018].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref6\" name=\"_edn6\">[6]<\/a> Vgl. URL Matthies 2017: Maximilian Matthies, <em>Areal um Esso-H\u00e4user heisst jetzt \u2018Paloma Viertel\u2019<\/em>, <a href=\"https:\/\/www.shz.de\/regionales\/hamburg\/areal-um-esso-haeuser-heisst-jetzt-paloma-viertel-id16935336.html\">https:\/\/www.shz.de\/regionales\/hamburg\/areal-um-esso-haeuser-heisst-jetzt-paloma-viertel-id16935336.html<\/a> [Stand: 18.6.2018].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref7\" name=\"_edn7\">[7]<\/a> Vgl. URL Deutsches Institut f\u00fcr Urbanistik 2011: <em>Difu-Berichte 4\/2011 &#8211; Was ist eigentlich Gentrifizierung?<\/em>, <a href=\"https:\/\/difu.de\/7899\">https:\/\/difu.de\/7899<\/a> [Stand: 18.6.2018].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref8\" name=\"_edn8\">[8]<\/a> Vgl. URL Fischer und J\u00f6rg 2009: Linda Fischer und Steffen J\u00f6rg, <em>Exklusiv wohnen und arbeiten auf\u2019m Kiez<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.empire-stpauli.de\/exklusiv.php\">http:\/\/www.empire-stpauli.de\/exklusiv.php<\/a> [Stand: 18.6.2018].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref9\" name=\"_edn9\">[9]<\/a> Vgl. URL Hamburg Tourismus: <em>Magic Cities<\/em>, <a href=\"https:\/\/www.hamburg-tourism.de\/business-medien\/marktforschung\/tourismusstatistiken\/magic-cities\/\">https:\/\/www.hamburg-tourism.de\/business-medien\/marktforschung\/tourismusstatistiken\/magic-cities\/<\/a> [Stand: 18.6.2018].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref10\" name=\"_edn10\">[10]<\/a> Vgl. ebd.<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref11\" name=\"_edn11\">[11]<\/a> Vgl. URL Eusterhus 2017: Eva Eusterhus<em>, \u2018Sie finden es geil und verrucht, hier zu wohnen\u2019<\/em>, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article166099260\/Sie-finden-es-geil-und-verrucht-hier-zu-wohnen.html\">https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article166099260\/Sie-finden-es-geil-und-verrucht-hier-zu-wohnen.html<\/a> [Stand: 18.6.2018].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref12\" name=\"_edn12\">[12]<\/a> Vgl. URL Springer 2018: Axel Springer, <em>St. Pauli wehrt sich gegen \u2018Volltanken\u2019 am Billig-Kiosk<\/em>, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article173928371\/Wuetende-Gastronomen-St-Pauli-wehrt-sich-gegen-Volltanken-am-Billig-Kiosk.html\">https:\/\/www.welt.de\/vermischtes\/article173928371\/Wuetende-Gastronomen-St-Pauli-wehrt-sich-gegen-Volltanken-am-Billig-Kiosk.html<\/a> [Stand: 18.6.2018].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref13\" name=\"_edn13\">[13]<\/a> Vgl. URL Eusterhus 2017: Eva Eusterhus<em>, \u2018Sie finden es geil und verrucht, hier zu wohnen\u2019<\/em>, <a href=\"https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article166099260\/Sie-finden-es-geil-und-verrucht-hier-zu-wohnen.html\">https:\/\/www.welt.de\/regionales\/hamburg\/article166099260\/Sie-finden-es-geil-und-verrucht-hier-zu-wohnen.html<\/a> [Stand: 18.6.2018].<\/p>\n<p><a href=\"#_ednref14\" name=\"_edn14\">[14]<\/a> Vgl. URL Twickel 2011: Christoph Twickel, <em>Kampf ums Hamburger Kiez-Biotop<\/em>, <a href=\"http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/gentrifizierung-auf-st-pauli-kampf-ums-hamburger-kiez-biotop-a-768699.html\">http:\/\/www.spiegel.de\/kultur\/gesellschaft\/gentrifizierung-auf-st-pauli-kampf-ums-hamburger-kiez-biotop-a-768699.html<\/a> [Stand: 18.6.2018].[\/vc_column_text][vc_column_text][\/vc_column_text][vc_text_separator title=&#8220;Abbildungsverzeichnis&#8220; color=&#8220;orange&#8220;][vc_column_text]Abb. 1 (Beitragsbild): Doris Antony,\u00a0Esso-H\u00e4user am Spielbudenplatz in Hamburg-St. Pauli, Deutschland, 1. November 2013, Fotografie: \u00f6ffentlich. Aus: URL <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Hamburg_Esso_buildings.jpg.\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Hamburg_Esso_buildings.jpg.<\/a> (abgerufen am 08. September 2018).<\/p>\n<p>Abb. 2: Frank Nocke, Spielbudenplatz Hamburg St. Pauli, 14. Mai 2011, Fotografie: \u00f6ffentlich. Aus: URL\u00a0<a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Spielbudenplatz_Hamburg_St._Pauli.jpg\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Spielbudenplatz_Hamburg_St._Pauli.jpg<\/a><a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Spielbudenplatz_Hamburg_St._Pauli.jpg\">.\u00a0<\/a>(abgerufen am 08. September 2018).[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column][vc_text_separator title=&#8220;Von Vanessa Pfeffer&#8220; title_align=&#8220;separator_align_left&#8220; align=&#8220;align_left&#8220; color=&#8220;orange&#8220;][vc_column_text]Die Initiator_innen des Projekts PlanBude Hamburg besch\u00e4ftigen sich seit 2014 mit dem Neubau der Esso-H\u00e4user im Hamburger Stadtteil St. Pauli. Die PlanBude Hamburg wurde in der unabh\u00e4ngigen Stadtteilversammlung \u201eSt. Pauli selber machen\u201c gegr\u00fcndet, als Resultat der Proteste gegen den Abriss der legend\u00e4ren Esso-H\u00e4user. Hinter der PlanBude steht ein Team&#8230;<\/p>\n","protected":false},"author":385,"featured_media":586,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[38,20,56,53,40],"class_list":["post-354","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","tag-gentrifizierung","tag-oeffentlicher-raum","tag-partizipation","tag-social-injustice","tag-wohnungsbaupolitik"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/354","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/wp-json\/wp\/v2\/users\/385"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=354"}],"version-history":[{"count":19,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/354\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":608,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/354\/revisions\/608"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/wp-json\/wp\/v2\/media\/586"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=354"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=354"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/urbanekunst\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=354"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}