{"id":162,"date":"2021-09-02T14:04:22","date_gmt":"2021-09-02T14:04:22","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital1\/?p=162"},"modified":"2022-01-31T14:45:43","modified_gmt":"2022-01-31T14:45:43","slug":"machtkampf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/2021\/09\/02\/machtkampf\/","title":{"rendered":"Der Machtkampf zwischen Stalin und Trotzki"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p><em>Neben Lenin gilt Trotzki als der wichtigste F\u00fchrer der Oktoberrevolution. Letzterem kann sogar, Dank seinem politischen und vor allem auch taktischen Geschick aber r\u00fccksichtslosem Vorgehen, der Erfolg des Umsturzes und erst recht dessen Verteidigung im Russischen B\u00fcrgerkrieg zugeschrieben werden. Stalin selbst nahm in dieser Zeit, entgegen seiner sp\u00e4ter propagierten Behauptungen, eine weit geringere Rolle ein. Trotzkis Stern als Revolutionsf\u00fchrer sowie Organisator der Roten Armee hatte zu dieser Zeit eine enorme Strahlkraft \u00fcber die bolschewistische Partei hinaus und er schien, als Lenins G\u00fcnstling, als dessen designierter Nachfolger sicher. Mit Stalin hatte er aber einen umtriebigen Gegenspieler, der ihm die F\u00fchrung strittig machte, dabei spielte selbst Lenin eine unbeabsichtigte Rolle. <\/em><\/p>\n<h3><strong>Trotzkis Werdegang \u00a0<\/strong><\/h3>\n<p>Lew Dawidowitsch Bronstein (geboren 1879) war schon fr\u00fch in revolution\u00e4re Aktivit\u00e4ten verwickelt, die ihn in jungen Jahren ins Gef\u00e4ngnis brachten. Sp\u00e4ter wurde er mit dem Rest seiner revolution\u00e4ren Gruppe nach Sibirien ins Exil verbannt. Kurz nach der Jahrhundertwende erfuhr Trotzki im Exil von der Gr\u00fcndung von <span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Der Funke\"><span style=\"color: #ff0000\"><em>Iskra<\/em><\/span><\/span>, einer revolution\u00e4ren Zeitung, die Zeitweise unter Lenins Federf\u00fchrung in Deutschland gedruckt wurde.<br \/>\nDies best\u00e4rkte den jungen Revolution\u00e4r in seinem Fluchtvorhaben, das er kurzerhand in die Tat umsetzte und sich fortan Trotzki nannte. Am Ende seiner Flucht traf er 1902 in London auf Lenin und begann sich einen Namen mit dem Schreiben von Artikeln f\u00fcr die revolution\u00e4ren Zeitschriften <em>Iskra<\/em> und <span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Wahrheit; Lenin verlegte sp\u00e4ter eine gleichnamige Zeitung.\"><span style=\"color: #ff0000\"><em>Pravda<\/em><\/span><\/span> zu machen. Dar\u00fcber hinaus entwickelte er eine eigene Theorie der sozialistischen Weltrevolution. Ideologisch stand Trotzki auf Seiten der Menschewiki, die nach der <span style=\"color: #ff0000\"><strong><a style=\"color: #ff0000\" href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/2021\/09\/02\/kommunistische-partei\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Spaltung der Russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei<\/a><\/strong><\/span> als Gegenfraktion zu den Bolschewiki hervorgingen.<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a><br \/>\nW\u00e4hrend der Russischen Revolutionen von 1905 kehrte Trotzki in seine Heimat zur\u00fcck, nur um wieder festgenommen und nach Sibirien ins Exil deportiert zu werden. W\u00e4hrend dem Transport floh er abermals nach Westeuropa und fand unter anderem in der Schweiz Zuflucht. Nach der Februarrevolution 1917 herrschte in Russland eine Provisorische Regierung und Trotzki machte sich erneut auf den Weg dorthin. Kurz darauf schloss er sich den Bolschewiki an und wurde neben Lenin, zu einer der treibenden Kr\u00e4fte der sozialistischen Revolution. Trotzdem stellte er sich aber in Zuge dessen aufgrund seiner \u00dcberzeugungen mehrfach gegen andere Revolution\u00e4re wie Kamenew und Sinowjew, was zu nachhaltigen Feindseligkeiten f\u00fchrte. Seine, bereits erw\u00e4hnten Erfolge zur Sicherung der sozialistischen Revolution in Russland zementierten seine Position als Gallionsfigur innerhalb der bolschewistischen F\u00fchrungsriege.<a href=\"#_ftn2\" name=\"_ftnref2\">[2]<\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_179\" aria-describedby=\"caption-attachment-179\" style=\"width: 614px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-179\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/files\/2021\/09\/trotsky_gettyimages-3230044_b-1024x696.jpg\" alt=\"\" width=\"614\" height=\"417\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/files\/2021\/09\/trotsky_gettyimages-3230044_b-1024x696.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/files\/2021\/09\/trotsky_gettyimages-3230044_b-350x238.jpg 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/files\/2021\/09\/trotsky_gettyimages-3230044_b-768x522.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/files\/2021\/09\/trotsky_gettyimages-3230044_b.jpg 1300w\" sizes=\"auto, (max-width: 614px) 100vw, 614px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-179\" class=\"wp-caption-text\">Trotzki bei einer Milit\u00e4rparade auf dem Roten Platz in Moskau, um 1920. commons.wikimedia.org.<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Machtkampf und Stalins Aufstieg<\/strong><\/h3>\n<p>Nach einem gescheiterten Attentat auf Lenin im Jahre 1918 und mehreren folgenden Schlaganf\u00e4llen, stellte sich in der Partei immer dringender die Frage nach seiner Nachfolge an der Parteispitze. Innerhalb des obersten F\u00fchrungszirkel herrschte breite Uneinigkeit \u00fcber das Erbe Lenins. Trotzki selbst stand nicht nur oft in Opposition zu Lenin, sondern griff auch unverhohlen andere Mitglieder des <span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Vom Zentralkomitee gew\u00e4hltes F\u00fchrungsorgan der Kommunistischen Partei\"><span style=\"color: #ff0000\">Politb\u00fcros<\/span> <\/span> an. Obwohl er in Lenins Gunst stand, agitierten andere Mitglieder um Stalin gegen ihn und seine politischen Ideen. Trotzki \u00fcbte offen Kritik an den Entscheidungen der Bolschewiki und auch an der Person Stalin. Diese Kritik an der Regierung und damit Trotzkis abweichende Zukunftsansichten \u00fcber die Sozialistische Revolution und f\u00fcr die neu gegr\u00fcndeten Sowjetunion, brachten ihn immer st\u00e4rker auf Kollisionskurs mit Stalin.<a href=\"#_ftn3\" name=\"_ftnref3\">[3]<\/a><\/p>\n<p>Stalin selbst war w\u00e4hrend des Russischen B\u00fcrgerkrieges in der Bev\u00f6lkerung eher unbekannt, obzwar er schon eine wichtige Position in der Partei innehatte. Lenin sch\u00e4tzte Stalin als Mann f\u00fcrs Grobe, der bereits in jungen Jahren mit Raub\u00fcberf\u00e4llen von sich reden machte und den Revolution\u00e4ren Kapital einbrachte. Dennoch gelang Stalin einen steilen Aufstieg innerhalb der Partei, die 1922 mit seiner Wahl auf den neu geschaffenen Posten des <span class=\"tooltips \" style=\"\" title=\"Vom Zentralkomitee gew\u00e4hlter Leiter des Politb\u00fcros\"><span style=\"color: #ff0000\">Generalsekret\u00e4rs<\/span> <\/span>, einen vorl\u00e4ufigen H\u00f6hepunkt fand. Zudem erhielt er weitere Posten, denen sich das Politb\u00fcro nicht selbst annehmen wollte. W\u00e4hrend das ganze Politb\u00fcro eng an Lenin gebunden war, war Stalin mehrheitlich unabh\u00e4ngig von Lenins Einfluss. Stalins Macht wuchs weiter und beunruhigte den kranken Lenin immer mehr. Dies brachte Lenin dazu seinen Kontakt mit Stalin mehrheitlich abzubrechen und seine Probleme mit Stalin an die \u00d6ffentlichkeit zu bringen. So empfahl Lenin in seinem Testament, dass Trotzki seine Nachfolge \u00fcbernehmen sollte, obwohl er auch in Trotzkis Verhalten Probleme sah. Sp\u00e4ter versuchte Lenin mit einer Nachschrift zu seinem Testament Stalin von seinem Posten als Generalsekret\u00e4r zu entfernen, dies wurde jedoch durch seinen Tod verhindert.<a href=\"#_ftn4\" name=\"_ftnref4\">[4]<\/a><\/p>\n<p>Ein wichtiges Dokument in der Auseinandersetzung zwischen Lenin und Trotzki ist Lenins Brief an den Parteitag, 23. Dezember 1922 bis 4. Januar 1923, der auch bekannt ist als Lenins Testament. In diesem Brief finden sich Lenins \u00c4usserungen zu der Zukunft der Partei und seine Empfehlung wer die F\u00fchrung der Partei \u00fcbernehmen sollte. Dabei gibt Lenin seine pers\u00f6nlichen Einsch\u00e4tzungen zu den Personen Stalin und Trotzki und er merkt an, dass Stalins Macht ihn besorgen w\u00fcrde. Auffallend dabei ist Lenins Anmerkung der Probleme beider Personen f\u00fcr ihre Eignung als Parteileiter. Zu einer Publikation des Testaments kam es nicht.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_toggle title=&#8220;Quelle: Lenins Testament&#8220; custom_font_container=&#8220;tag:h3|text_align:left&#8220; custom_use_theme_fonts=&#8220;yes&#8220; use_custom_heading=&#8220;true&#8220;]<em>Ich denke, ausschlaggebend sind in der Frage der Stabilit\u00e4t unter diesem Gesichtspunkt solche Mitglieder des CK wie Stalin und Trockij. Die Beziehungen zwischen ihnen stellen meines Erachtens die gr\u00f6\u00dfere H\u00e4lfte der Gefahr jener Spaltung dar, die vermieden werden k\u00f6nnte und zu deren Vermeidung meiner Meinung nach unter anderem die Erh\u00f6hung der Zahl der Mitglieder des CK auf 50, auf 100 Personen dienen soll. Gen. Stalin hat, nachdem er Generalsekret\u00e4r geworden ist, eine unermessliche Macht in seinen H\u00e4nden konzentriert, und ich bin nicht \u00fcberzeugt, dass er es immer verstehen wird, von dieser Macht vorsichtig genug Gebrauch zu machen. Anderseits zeichnet sich Gen. Trockij, wie schon sein Kampf gegen das CK in der Frage des Volkskommissariats f\u00fcr Verkehrswesen bewiesen hat, nicht nur durch hervorragende F\u00e4higkeiten aus. Pers\u00f6nlich ist er wohl der f\u00e4higste Mann im gegenw\u00e4rtigen CK, aber auch ein Mensch, der ein \u00dcberma\u00df von Selbstbewusstsein und eine \u00fcberm\u00e4\u00dfige Vorliebe f\u00fcr rein administrative Ma\u00dfnahmen hat.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Erg\u00e4nzung\u00a0 zum Brief an den Parteitag<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Stalin ist zu grob, und dieser Mangel, der in unserer Mitte und im Verkehr zwischen und Kommunisten durchaus ertr\u00e4glich ist, kann in der Funktion des Generalsekret\u00e4rs nicht geduldet werden. Deshalb schlage ich den Genossen vor, sich zu \u00fcberlegen, wie man Stalin abl\u00f6sen k\u00f6nnte, und jemand anderen an diese Stelle zu setzen, der sich in jeder Hinsicht von Gen. Stalin nur durch einen Vorzug unterscheidet, n\u00e4mlich dadurch, dass er toleranter, loyaler, h\u00f6flicher und den Genossen gegen\u00fcber aufmerksamer, weniger launenhaft usw. ist. Es k\u00f6nnte so scheinen, als sei dieser Umstand eine winzige Kleinigkeit. Ich glaube jedoch, unter dem Gesichtspunkt der von mir oben geschilderten Beziehungen zwischen Stalin und Trotzki, ist das keine Kleinigkeit, oder eine solche Kleinigkeit, die entscheidende Bedeutung erlangen kann.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<\/em><em>-Lenin, V.I., Brief an den Parteitag, 23. Dezember 1922 bis 4. Januar 1923 <a href=\"#_ftn5\" name=\"_ftnref5\"><strong>[5]<\/strong><\/a><strong><a href=\"#_ftn6\" name=\"_ftnref6\">[6]<\/a><\/strong><br \/>\n<\/em>[\/vc_toggle][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Nach Lenins Tod im Januar 1924, bildete sich ein Triumvirat mit Sinowjew, Kamenew und Stalin als oberstes F\u00fchrungsgremium. Trotzki blieb aussen vor und wurde politisch isoliert. Stalin war damals noch in einer untergeordneten Rolle und sollte als Allianzpartner zur Schw\u00e4chung Trotzkis beitragen, dabei aber auch gleichzeitig Sinowjews Position st\u00e4rken.<a href=\"#_ftn7\" name=\"_ftnref7\">[7]<\/a> Durch Trotzkis Schw\u00e4chung erfuhr Stalin eine relative St\u00e4rkung seiner eigenen Stellung, die er noch weiter auszubauen wusste. Dank seinem Einsitz im F\u00fchrungszirkel, konnte er seine Macht dahingehend instrumentalisieren, um die Gunst von weiteren Parteigenossen zu erlangen. Vor allem unter den j\u00fcngeren Parteikadern k\u00f6nnte sich in dieser Zeit bereits ein Klientelsystem etabliert haben, das Stalin Loyalit\u00e4t zusicherte und seine Macht auf ein breiteres Fundament stellte.<\/p>\n<figure id=\"attachment_410\" aria-describedby=\"caption-attachment-410\" style=\"width: 613px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-410\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/files\/2021\/09\/1024px-Trotsky_Lenin_Kamenev_1919.jpg\" alt=\"\" width=\"613\" height=\"459\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/files\/2021\/09\/1024px-Trotsky_Lenin_Kamenev_1919.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/files\/2021\/09\/1024px-Trotsky_Lenin_Kamenev_1919-350x262.jpg 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/files\/2021\/09\/1024px-Trotsky_Lenin_Kamenev_1919-768x575.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 613px) 100vw, 613px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-410\" class=\"wp-caption-text\">Trotzki mit Lenin und Kamenew (r.) w\u00e4hrend einem Kongress 1919. commons.wikimedia.org.<\/figcaption><\/figure>\n<h3><strong>Trotzkis Niedergang und Exil<\/strong><\/h3>\n<p>Das Triumvirat hetzte immer heftiger gegen Trotzki und dessen als antikommunistischen Kurs verteufelten \u00abTrotzkismus\u00bb und versuchte ihn in der Bev\u00f6lkerung zu diskreditieren. Mit Erfolg. Trotzki wurde schliesslich zu Beginn 1925 von seiner Funktion als Volkskommissar f\u00fcr die Armee und Marine enthoben, degradiert und in die Opposition abgedr\u00e4ngt. Gleichzeitig begann unter Stalin die B\u00fcrokratisierung zu Lasten der inneren Parteidemokratie. Dieser Umstand sorgte daf\u00fcr, dass die anderen Mitglieder des Triumvirats sich der Opposition um Trotzki anschlossen, in letzter Konsequenz konnte sie aber Stalins Aufstieg nichts mehr entgegensetzen. Im Oktober 1927 erfuhren Trotzki und Sinowjew den Ausschluss aus dem Zentralkommitee sowie der Partei. Kurz darauf wurde Trotzki unter dem Vorwurf von konterrevolution\u00e4ren Umtrieben verhaftet und Kasachstan deportiert und im Februar 1929 aus der Sowjetunion ausgewiesen.<a href=\"#_ftn8\" name=\"_ftnref8\">[8]<\/a> W\u00e4hrend einem Grossteil seiner politischen Mitstreiter im Zuge von S\u00e4uberungskampagnen in Moskau der Prozess gemacht und hingerichtet wurden, gelangte Trotzki \u00fcber mehrere Stationen ins mexikanische Exil. Unerm\u00fcdlich agitierte er gegen seinen gr\u00f6ssten Opponenten in Moskau weiter und zog dessen Zorn weiterhin auf sich. Im August 1940 fiel Trotzki schliesslich einem, von Stalin initiierten Mordanschlag zum Opfer. Er sollte Kamenew und Sinowjew \u00fcberleben, die w\u00e4hrend den S\u00e4uberungen in den <strong><span style=\"color: #ff0000\"><a style=\"color: #ff0000\" href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/2021\/09\/07\/schauprozesse\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Terrorjahren<\/a><\/span><\/strong> der 1930ern als erste liquidiert wurden.<\/p>\n<h3><strong>Fazit<\/strong><\/h3>\n<p>W\u00e4hrend Lenins Testament in der F\u00fchrungsriege der Partei bekannt war, erfuhr es in dieser Zeit keine \u00f6ffentliche Verbreitung. Trotzki schien derweil als Lenins Nachfolger sicher aber durch Stalins Gewieftheit.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Anonym<\/h3>\n<p>\u00dcberarbeitung: Florian Wiedemann<br \/>\nTitelbild:<\/p>\n<hr \/>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> vgl. Service, Robert: Trosky a biography. Cambridge 2009. S.39\u201377.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref2\" name=\"_ftn2\">[2]<\/a> vgl. Service, Trosky, S.87\u2013255.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref3\" name=\"_ftn3\">[3]<\/a> vgl. Trozki, Stalin, S. 393\u2013427.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref4\" name=\"_ftn4\">[4]<\/a> vgl. Deutscher, Isaac: Stalin eine politische Biographie. Berlin 1979 S: 249\u2013316.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref5\" name=\"_ftn5\">[5]<\/a> Lenin, V.I., Brief an den Parteitag, 23. Dezember 1922 bis 4. Januar 1923; https:\/\/www.1000dokumente.de\/index.html?c=dokument_ru&amp;dokument=0013_tes&amp;object=pdf&amp;st=&amp;l=de; (Aufgerufen am 6.10.2020).<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref6\" name=\"_ftn6\">[6]<\/a> Altrichter, Helmut (Hg.):Die Sowjetunion. Von der Oktoberrevolution bis zu Stalins Tod, Band 1: Staat und Partei, M\u00fcnchen, 1986, S.81.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref7\" name=\"_ftn7\">[7]<\/a> vgl. Trozki, Leo: Stalin eine Biographie. Essen 2001. S. 393\u2013405.<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref8\" name=\"_ftn8\">[8]<\/a> Vgl. Victor Serge: Leo Trotzki. Leben und Tod, S.171-206.[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Neben Lenin gilt Trotzki als der wichtigste F\u00fchrer der Oktoberrevolution. Letzterem kann sogar, Dank seinem politischen und vor allem auch taktischen Geschick aber r\u00fccksichtslosem Vorgehen, der Erfolg des Umsturzes und erst recht dessen Verteidigung im Russischen B\u00fcrgerkrieg zugeschrieben werden. Stalin selbst nahm in dieser Zeit, entgegen seiner sp\u00e4ter propagierten Behauptungen, eine weit geringere Rolle ein.<\/p>\n","protected":false},"author":484,"featured_media":226,"comment_status":"closed","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27,25],"tags":[],"class_list":{"0":"post-162","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-politik","8":"category-stalinismus","9":"czr-hentry"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/162","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/wp-json\/wp\/v2\/users\/484"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=162"}],"version-history":[{"count":21,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/162\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":956,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/162\/revisions\/956"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/wp-json\/wp\/v2\/media\/226"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=162"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=162"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/stalindigital\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=162"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}