{"id":163,"date":"2022-12-13T09:54:13","date_gmt":"2022-12-13T09:54:13","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/sozpsypodcasts\/?p=163"},"modified":"2024-03-22T07:34:45","modified_gmt":"2024-03-22T07:34:45","slug":"attribution-und-partnerschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/sozpsypodcasts\/2022\/12\/13\/attribution-und-partnerschaft\/","title":{"rendered":"Attribution und Partnerschaft"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/sozpsypodcasts\/files\/2022\/12\/Podcast-Partner-Shift-final_edited-.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<p>Wer kennt es nicht? Der\/die Partner:in kommt nach der Arbeit nach Hause, schmeisst seine\/ihre staubigen Schuhe in die Ecke und plumpst aufs Sofa. Und das, nachdem du den ganzen Nachmittag damit verbracht hast, die Wohnung zu putzen. Du denkst dir: \u00abWas f\u00fcr eine egoistische, faule Person habe ich mir hier ins Haus geholt?\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Wir Menschen schreiben unserem Verhalten Ursachen zu und das teilweise unbewusst (Arnold, Eysenck, &amp; Meili, 1980). Mit diesen Attributionsstilen besch\u00e4ftigen wir uns in der heutigen Episode vom Podcast \u00abPartner-Shift\u00bb. Im Anfangsbeispiel wird der\/die Partner:in als egoistisch und faul bezeichnet. Fachleute sprechen hier von einer internalen Attribution. Dabei wird die Ursache des Verhaltens im Charakter der Person gesucht. Man k\u00f6nnte das Verhalten des\/der Lebensgef\u00e4hrt:in aber auch external deuten. Das w\u00fcrde dann etwa so klingen: \u00abEr hatte vielleicht einen anstrengen Tag und ist frustriert.\u00bb\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p>Wir k\u00f6nnen uns beim Verhalten des\/der Partner:in noch weitere Fragen stellen:&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Verh\u00e4lt er \/sie sich nur heute so (variabel) oder fast immer nach der Arbeit (stabil)?<\/li><li>Verh\u00e4lt er\/sie sich nur nach der Arbeit (spezifisch) oder in vielen verschiedenen Situationen so (global)? (Abramson, Seligman, &amp; Teasdale, 1978; Bodenmann, 2012; Grau &amp; Bierhoff, 2013)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p>Heute befassen wir uns mit einem Leserbrief zum Thema \u201eMein Partner treibt mich in den Wahnsinn\u201c und versuchen anhand funktionaler Attribution Beziehungsprobleme neu zu bewerten. Drei Fachpersonen haben die heutige Folge zusammengestellt. Sandra Riad, Forschende der Fachrichtung Sozialpsychologie am psychologischen Institut der Universit\u00e4t Z\u00fcrich gibt uns einen Einblick in den theoretischen Hintergrund. Lidia Peters, Paartherapeutin in Brugg AG und Talisa Marie Strobl, Forschende f\u00fcr klinische Psychologie im psychologischen Institut der Universit\u00e4t Bern besprechen das Fallbeispiel aus dem Leserbrief. Abschliessend veranschaulichen sie anhand von allt\u00e4glichen Beispielen, wie ein positiver Attributionsstil gelingen kann und dadurch eine gl\u00fcckliche Partnerschaft beg\u00fcnstigt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Inwiefern Attributionen entscheidend sind in einer Partnerschaft, zeigen zwei Studien, die sich mit den Bedingungen einer gl\u00fccklichen Partnerschaft auseinandersetzen (Fincham &amp; Bradbury, 1993; Schmid-Kloss, 2006).&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wer kennt es nicht? 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