{"id":13124,"date":"2023-02-07T07:29:11","date_gmt":"2023-02-07T06:29:11","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/?p=13124"},"modified":"2023-03-16T11:44:49","modified_gmt":"2023-03-16T10:44:49","slug":"vom-homo-augmentus-und-der-welt-von-morgen-ein-gespraech-mit-marnus-flatz-elena-liebich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/2023\/02\/07\/vom-homo-augmentus-und-der-welt-von-morgen-ein-gespraech-mit-marnus-flatz-elena-liebich\/","title":{"rendered":"Vom Homo Augmentus und der Welt von morgen: Ein Gespr\u00e4ch mit Marnus Flatz \u2013 Elena Liebich"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>VOM HOMO AUGMENTUS UND DER WELT VON MORGEN: EIN GESPR\u00c4CH MIT MARNUS FLATZ<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p><em>K\u00fcnstliche Intelligenz, Exoskelette und Brain Computer Interfaces (BCIs) werden unsere Zukunft in einem kaum vorstellbaren Mass ver\u00e4ndern. In seinem Buch \u201eEntfesselte Intelligenz\u201c diskutiert der in der Schweiz lebende Autor und KI Forscher Marnus Flatz erstmal den Begriff des \u201eHomo Augmentus\u201c. W\u00e4hrend andere noch von \u201eaugmented intelligence\u201c sprechen, geht Flatz einen Schritt weiter und verpasst gleich der gesamten Spezies ein neues Label. Ist das gerechtfertigt oder \u00fcbertrieben? Und wie definiert sich der Begriff des Homo Augmentus? Dar\u00fcber konnten wir mit dem aus \u00d6sterreich stammenden Wahlschweizer sprechen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_13123\" aria-describedby=\"caption-attachment-13123\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13123 size-large\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2-300x300.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2-150x150.jpg 150w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2-768x768.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2-465x465.jpg 465w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13123\" class=\"wp-caption-text\">Der Homo Augmentus entsteht. Der erste Evolutions-Schritt, der vom Menschen geplant und entwickelt wurde? Dieses Bild entwarf die midjourney Bildgenerierungs-KI mit dem promt \u201e\/imagine human construction worker using exoskeleton style of pencil drawing\u201c (Level23_human_construction_worker_using_exoskeleton_style_of_pe_553a2055-f7ec-40b5-8ea6-5988e6dc58d1) \u00a9 Marnus Flatz<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 Marnus Flatz, Sie sind CEO der Cyber Applied Science and Tech Labs und entwickeln mit ihrem privaten KI-Projekt MOM \u2013 Magic-of-Mankind eine KI zum Thema menschliche Entscheidungsfindung. Wie wird KI unser Leben ver\u00e4ndern und wann?<\/strong><\/p>\n<p>MF: Es hat bereits begonnen. In der medizinischen Diagnose und bei der Herstellung neuer Medikamente, im Strassenverkehr mit Autonomen Fahren der Stufen 3+4, in Social Media bei der automatischen Content-Filterung, in Film und Gaming durch 3D Avatare von echten Personen, Metavoice und Stimmklonen und sp\u00e4testens seit ChatGPT wissen auch die nicht technischen Fakult\u00e4ten der Uni, dass wir im KI-Zeitalter angekommen sind.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 Es hat nur wenige Tage gedauert, bis nach ChatGPT die Abwehrmassnahme GPTZero herauskam, die es dem Lehrk\u00f6rper erm\u00f6glicht, KI-Plagiate zu entlarven. Wohin wird uns KI im universit\u00e4ren und schulischen Sektor f\u00fchren?<\/strong><\/p>\n<p>MF: Zu GPTZero gibt es mit Quillbot und anderen Tools auch schon wieder Gegen-Massnahmen. Aktuell funktioniert es zwar nur auf Englisch, aber mit Quillbot werden KI-S\u00e4tze schon wieder so umgebaut, dass GPTZero sie nicht erkennt. Das wird aber nicht das Thema. Diese Aufregung gibt es nur jetzt, weil eine neue Technologie auf ein etabliertes System trifft. Das ist tats\u00e4chlich komplex, da das aktuelle Bewertungssystem von Schulen und Universit\u00e4ten auf die rasche Entwicklung dieser Technologie nicht vorbereitet war.<\/p>\n<p>Im Grunde wissen Universit\u00e4ten, dass ihre Studenten mit KI umgehen lernen m\u00fcssen, wenn sie in der Welt von morgen bestehen wollen. Das effiziente \u201eanprompten\u201c von KI um bestm\u00f6gliche Ergebnisse zu erzielen, sollte nicht verboten sondern gef\u00f6rdert werden. Allerdings erkenne ich nat\u00fcrlich das Dilemma mit dem Bewertungssystem. Zum Gl\u00fcck sitzen kluge K\u00f6pfe in den Unis, die werden das gel\u00f6st bekommen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die Studenten von heute stellt sich aber nicht die Frage, ob sie sich mit ChatGPT ein bisschen Zeit sparen k\u00f6nnen, sondern ob sich die Unternehmen der Zukunft vielleicht mit KI ebenfalls Zeit sparen, n\u00e4mlich Arbeitszeit und damit Arbeitskr\u00e4fte. Noch wichtiger aber die Frage: Welche Arbeitskr\u00e4fte werden sie sich nicht sparen k\u00f6nnen. Die Top-Arbeitskr\u00e4fte der Zukunft k\u00f6nnen KI-Modelle zu neuen Use-Cases zusammenf\u00fcgen. Sie sind kritische Geister, die sich st\u00e4ndig neues Wissen aneignen und aus der Verbindung der Werkzeuge, die sie kennen, neue Werkzeuge erschaffen k\u00f6nnen. Ich glaube den kl\u00fcgeren Studenten ist klar, neue Ideen kann man nur haben, auf Basis der Dinge, die man bereits weiss und nachdenken kann man nur mit Worten, die man bereits im Kopf hat. Wer also glaubt, dass es ausreicht, dass sein Haushaltsroboter alles weiss, der wird nie sein volles Potential aussch\u00f6pfen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em><strong>\u2014 <\/strong><\/em><strong>Was meinen Sie mit dem Begriff \u201eHomo Augmentus\u201c und inwiefern unterscheidet sich Ihr Ansatz vom Begriff \u201eaugmented intelligence\u201c?<\/strong><\/p>\n<p>MF: Als \u201eaugmented intelligence\u201c beziehungsweise erweiterte Intelligenz bezeichnet man die Zusammenarbeit von k\u00fcnstlicher Intelligenz und menschlichem Urteilsverm\u00f6gen, um bessere Entscheidungen treffen zu k\u00f6nnen. Diesem Thema habe ich mich auch viele Jahre mit meinem KI-Projekt MOM gewidmet. Mit dem Begriff des Homo Augmentus m\u00f6chte ich jedoch auf die Epoche ab 2040 Bezug nehmen, in der technologische Bauteile tats\u00e4chlich den menschlichen K\u00f6rper \u201eerweitern\u201c. Der erweiterte Mensch nutzt Exoskelette und k\u00fcnstliche Prothesen und \u00fcber Brain Computer Interfaces wird er sein H\u00f6r-, Seh- und Lern-Verm\u00f6gen verbessern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 Aber kann man eine vom Menschen selbst erschaffene Technologie als Evolution bezeichnen und mit dieser Begr\u00fcndung der ganzen Spezies eine neue Bezeichnung geben?<\/strong><\/p>\n<p>MF: (lacht) Sehr gute Frage. Also als Entwickler w\u00fcrde ich den Homo Augmentus zumindest als ein \u201eUpgrade\u201c bezeichnen. Wenn man Evolution biologisch definiert, dann ist der Homo Augmentus nat\u00fcrlich keine Evolution. Wenn man sie jedoch historisch definiert und sagt, Evolution ist ein Zeitpunkt der Erdgeschichte, an dem eine Spezies mit bestimmten, neuen Eigenschaften zum ersten Mal auftrat, dann k\u00f6nnte man den Homo Augmentus sehr wohl das Evolutions-Schritt bezeichnen. Der Begriff soll ja auch provozieren und zum Diskurs auffordern. Sehen Sie, bereits heute hat ein deutsche Start-Up namens German Bionic ein Exoskelett zur Marktreife gebracht, mit dem ein Menschen den ganzen Tag, rund um die Uhr 30 Kilo anheben kann. Das Ger\u00e4t wird wie eine Art d\u00fcnner Rucksack, am R\u00fccken befestigt und erweitert die Leistungsf\u00e4higkeit des menschlichen K\u00f6rpers. Auch das Handy ist m\u00f6glicherweise bereits ein Auslaufmodell. Bei Apple wurde geleakt, dass das Unternehmen bereits an einer Strategie arbeitet, die iPhones mittelfristig obsolet zu machen. In wenigen Monaten bringt Apple eine virtual-augmented Reality Brille auf den Markt, die ein erster Schritt in diese Richtung sein soll. Die Brille ist noch eher klobig und erinnert ein wenig an die Oculus 2 von Facebook. Aber man wird damit bereits Computerprogramme bedienen und Freunde anrufen k\u00f6nnen. Nat\u00fcrlich auch im Video VR-Chat. In einem zweiten Schritt ist angeblich eine alltagstaugliche Brille mit durchsichtigen Gl\u00e4sern geplant, mit der man durch die Strassen seiner Stadt spazieren und alle m\u00f6glichen zus\u00e4tzlichen Informationen aufrufen kann. Da diese Brille dann m\u00f6glicherweise bereits zahlreiche Funktionen aktueller Smartphones abdecken kann, w\u00e4re das vermutlich ein weiterer Schritt in Richtung Homo Augmentus.<\/p>\n<p>Elon Musks Neuralink wird direkt mit dem menschlichen Gehirn interagieren und erm\u00f6glicht es in Zukunft vielleicht Menschen mit Einschr\u00e4nkungen wie Blindheit und Taubheit wieder zu sehen und zu h\u00f6ren. An der Universit\u00e4t Graz werden faszinierende Fortschritte gemacht im Bereich der Steuerung von k\u00fcnstlichen Prothesen und Gliedmassen mittels Gedankenkraft. Das k\u00f6nnte Menschen mit verlorenen Gliedmassen und L\u00e4hmungen helfen, wieder am Leben teilnehmen zu k\u00f6nnen. Und wenn all diese Technologie f\u00fcr Menschen mit Einschr\u00e4nkungen zur Verf\u00fcgung steht, k\u00f6nnen Sie sich dann vorstellen, welche \u201eErweiterungen\u201c der gesunde K\u00f6rper durch Exoskelette und BCIs erfahren wird? Ich glaube, dass bis 2040 der Homo Augmentus genauso wie der humanoide Roboter im Haushalt \u201emainstream\u201c wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 Mit technischen Ger\u00e4ten direkt auf das Gehirn einzuwirken klingt aber gef\u00e4hrlich.<\/strong><\/p>\n<p>MF: Ist es auch. 2021 begeisterte Neuralink noch mit einem kleinen Makaken-\u00c4ffchen namens Pager, dem sie einen bluetooth-f\u00e4higen Chip ins Gehirn implementiert hatten und der dadurch in der Lage war, das Computerspiel \u201ePong\u201c zu zocken. Als Honorar gab\u2019s zum \u201eHurra\u201c des Publikums immer eine Banane. Wenige Monate sp\u00e4ter war Pager tot und im Zuge einer Gerichtsverhandlung mit einer Tierschutzorganisation kam ans Licht, dass Neuralink offensichtlich ziemlich viele t\u00f6dliche Tierversuche durchgef\u00fchrt hatte.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund sind vermutlich auch nicht-invasive BCIs die bessere L\u00f6sung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass selbst wenn die Technologie als sicher g\u00e4lte, viele bereit w\u00e4ren, sich per Gehirn-OP einen Chip implantieren zu lassen. Das w\u00e4re gruselig. Das franz\u00f6sische Start-Up Next-Mind zeigt allerdings, dass es auch anders geht. Es gibt bereits ein marktf\u00e4higes BCI von Nextmind, das man wie eine Art Stirnband auf dem Kopf tr\u00e4gt. Damit kann man per Gedankenkraft bestimmte Videospiele und auch den Smart-TV steuern und beispielsweise den Kanal wechseln. Selbstverst\u00e4ndlich wird es \u00e4hnlich wie bei der SAR-Strahlung von Handys viele Stimmen geben, die davor warnen. Ich kann das auch medizinisch \u00fcberhaupt nicht beurteilen, allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass der Nutzen von KI, BCIs und Exoskeletten so gross sein wird, dass wir daf\u00fcr einen gewissen Tradeoff mit Sicherheitsbedenken in Kauf nehmen werden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 Welche zuk\u00fcnftigen Gefahren sehen Sie generell in Verbindung mit KI?<\/strong><\/p>\n<p>MF: Puuh&#8230;wo soll ich anfangen? (lacht) Zun\u00e4chst mal ist die Gefahr, dass wir zuk\u00fcnftige Ereignisse immer mit der Brille vergangener Ereignisse bewerten. Die KI-Revolution ist nicht wie die Digitalisierung. Sie sich asynchroner, deutlich schneller und brutaler. Andrej Karpathy, der Chef-KI Entwickler von Tesla hat k\u00fcrzlich getweetet, dass er zu 80% den Github Copilot zur Programmierung verwendet. Der Github CoPilot ist eine KI, die Computercode schreiben kann. Das bedeutet, dass die begabtesten KI-Entwickler der Welt pl\u00f6tzlich 4x schneller sind, als sie das noch vor 1 Jahr waren. Im Bereich der Software-Entwicklung hat KI bereits jetzt die Schaffenskraft mehr als verdoppelt. Man mag sich gar nicht vorstellen, was passiert, wenn aus dem GitHub CoPilot ein AutoPilot wird. Das Problem ist, dass KI nicht den Plattformen-Effekt ben\u00f6tigt, um erfolgreich zu sein. Im Zeitalter der Digitalisierung konnten Software-Projekte nur dann erfolgreich sein, wenn sie von vielen Menschen genutzt wurden, die durch ihre Nutzung zum Mehrwert der Plattform beitrugen. Das KI-Zeitalter ben\u00f6tigt das nicht mehr. Es werden sich Inseln von enormer Schaffenskraft bilden, die alle anderen zur\u00fccklassen. Ausserdem wird KI unsere Arbeitswelt so rasant transformieren, dass wir keine Zeit haben werden, uns darauf einzustellen. Wer unter \u201eBoston Dynamics Atlas\u201c die neue Modellreihe im Internet sucht, der findet bestimmt Videos, die klar machen, was das f\u00fcr unsere Arbeitswelt bedeutet. Und nicht jeder Handwerker, Lagerist und Maurer kann sich zum n\u00e4chsten KI-Entwickler umschulen lassen. Wer so wie ich den ganzen Tag mit der gesamten Bandbreite von KI zu tun hat, der weiss, was das f\u00fcr die Arbeitswelt bedeutet. Die repetitiven Aufgaben werden durch KI und Industrie-Roboter ersetzt sowie die \u201eKnowledge Worker\u201c durch KI und humanoide Robotik.<\/p>\n<p>Wir brauchen dringend einen \u00f6ffentlichen Diskurs \u00fcber die Besteuerung von Robotik und KI zur Schaffung eines bedingungslosen Grundeinkommens. Wir stehen am Scheideweg. Entweder wir reissen einen Trichter auf, dessen Sog uns alle verschlingt, der einige wenige Menschen zu Billion\u00e4ren macht, w\u00e4hrend wir und unsere Kinder verarmen oder wir schaffen den Schritt in ein goldenes KI-Zeitalter, in dem KI und Roboter f\u00fcr uns alle arbeiten und uns dadurch ein bedingungsloses Grundeinkommen erm\u00f6glichen. Ich weiss dieser Gedanke ist zun\u00e4chst befremdlich und viele werden dazu neigen in ihrem Kopf das Ganze abzuschmettern. Aber geben Sie Ihrer Bias nicht nach. Es gibt einen Grund warum sich von Jeff Bezos bis Elon Musk und Sam Altman alle f\u00fcr dieses bedingungslose Grundeinkommen aussprechen. In meinem Buch \u201eEntfesselte Intelligenz\u201c gehe ich mit fast 2 ganzen Kapiteln darauf ein und als Unternehmer bin ich wohl kaum verd\u00e4chtig, gerne zu viel Steuern zu zahlen. Trotzdem brauchen wir dieses regulierende Werkzeug, um der Entwicklung rechtzeitig die exponentielle und unsteuerbare Geschwindigkeit zu nehmen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014\u00a0 Wird der Homo Augmentus ein gl\u00fccklicherer Mensch?<\/strong><\/p>\n<p>MF: JA. Ich sag das jetzt einfach mal so. Als Unternehmer ist es meine Aufgabe die Risiken m\u00f6glichst gut zu kennen und gleichzeitig an das Gelingen zu glauben. Ich sehe eine reale Chance, dass das KI-Zeitalter und das Zeitalter des Homo Augmentus eine Zeit wird, in der uns Technologie zum ersten Mal keine Beschleunigung, sondern eine Entschleunigung bringt. KI und Robotik sind anders als menschlich programmierte Automation, sie k\u00f6nnen komplexe Aufgaben erledigen, die mit hart gecodeter Programmierung nie gel\u00f6st werden k\u00f6nnten. Sie sind in der Lage uns vom Joch der seelenlosen Arbeiten zu befreien und die Wertsch\u00f6pfung zu erbringen, die n\u00f6tig ist, um in einem modernen Finanzsystem, den Geldkreislauf am Laufen zu halten. Aber das bedingt eine gesalzene Robotik- und KI Steuer. Ich nenne sie in meinem Buch der Einfachheit halber Robotax. Gemeint ist damit, dass alle Prozesse, die menschliche Arbeitskraft ersetzen, in Zukunft eine Steuer in die Staatskasse sp\u00fclen, die es dem Staat erm\u00f6glichen, ein bedingungsloses Grundeinkommen zu zahlen.<\/p>\n<p>Ich weiss es gibt auch Bedenken, was denn die vielen Leute machen sollen, wenn sie nicht mehr arbeiten m\u00fcssen. Pers\u00f6nlich glaube ich, dass jeder Mensch auf seine Art durchaus Leistung erbringen m\u00f6chte. Das bedingungslose Grundeinkommen sichert lediglich den sozialen Frieden, w\u00e4hrend gleichzeitig jeder durch zus\u00e4tzliche Arbeit mehr verdienen oder gemeinn\u00fctzige Aufgaben \u00fcbernehmen kann.<\/p>\n<p>Und mein pers\u00f6nliches Highlight der Homo-Augmentus \u00c4ra wird es sein, wenn mein Haushalts-Roboter zum ersten Mal meine Steuererkl\u00e4rung f\u00fcr mich erledigt. Halleluja!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 Vielen Dank f\u00fcr das sehr spannende Interview!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_13131\" aria-describedby=\"caption-attachment-13131\" style=\"width: 1020px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13131 size-large\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-1020x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1020\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-1020x1024.jpg 1020w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-300x300.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-150x150.jpg 150w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-768x771.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-1530x1536.jpg 1530w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-2040x2048.jpg 2040w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-465x467.jpg 465w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-498x500.jpg 498w\" sizes=\"auto, (max-width: 1020px) 100vw, 1020px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13131\" class=\"wp-caption-text\">Audiobook Cover Unleashed Intelligent, Your Friend, Your Enemy, Your Chance What with GPT-4, Lamda Marnus Flatz incl. Shops \u00a9 Marnus Flatz<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Marnus Flatz ist Tech-Unternehmer, Autor und Musiker. Der geb\u00fcrtige \u00d6sterreicher lebt aktuell in der Schweiz. Was nur wenige wissen: Flatz wurde vom Buch \u201eBauplan f\u00fcr eine Seele\u201c des deutsche KI Pioniers Prof. Dr. Dietrich D\u00f6rner f\u00fcr KI begeistert. Sp\u00e4ter kontaktierte er Prof. D\u00f6rner mit seinem KI-Projekt MOM. Die beiden befreundeten sich und Flatz durfte f\u00fcr sein MOM-Projekt auf der Forschungsarbeit von Prof. D\u00f6rner aufbauen.\u00a0\u00a0Marnus Flatz gibt auch Vortr\u00e4ge und Seminare f\u00fcr Unternehmen, Mitarbeiter und auf Konferenzen.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/tag\/elena-liebich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><span style=\"color: #3366ff\">Elena Liebich<\/span><\/strong><\/a>, University of Zurich<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Edited by: Maria Gassmann Taranenko, Kantonsschule Rychenberg in Winterthur and Ksenia Lezina, University of Zurich<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>ON HOMO AUGMENTUS AND THE WORLD OF TOMORROW: A CONVERSATION WITH MARNUS FLATZ<\/strong><\/p>\n<p><em>Artificial intelligence, exoskeletons and brain computer interfaces (BCIs) will change our future to an almost unimaginable degree. In his book &#171;Unleashed Intelligence&#187; Swiss-based author and AI researcher Marnus Flatz discusses the concept of &#171;Homo Augmentus&#187; for the first time. While others still speak of &#171;augmented intelligence,&#187; Flatz goes one step further and immediately gives the entire species a new label. Is this justified or exaggerated? And how does the term Homo Augmentus define itself? That&#8217;s what we were able to talk about with the Austrian-born Swiss-by-choice.<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_13123\" aria-describedby=\"caption-attachment-13123\" style=\"width: 1024px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-13123 size-large\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2-1024x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2-300x300.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2-150x150.jpg 150w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2-768x768.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2-465x465.jpg 465w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-2-500x500.jpg 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13123\" class=\"wp-caption-text\">Homo Augmentus emerges. The first evolutionary step planned and developed by humans? This image was designed by the midjourney image generation AI with the prompt &#171;\/imagine human construction worker using exoskeleton style of pencil drawing.&#187; (Level23_human_construction_worker_using_exoskeleton_style_of_pe_553a2055-f7ec-40b5-8ea6-5988e6dc58d1) \u00a9 Marnus Flatz<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 Marnus Flatz, you are CEO of Cyber Applied Science and Tech Labs and you are developing an AI on human decision-making with your private AI project MOM &#8211; Magic-of-Mankind. How will AI change our lives and when?<\/strong><\/p>\n<p>MF: It has already begun. In medical diagnostics and the production of new pharmaceuticals, in road traffic with level 3+4 autonomous driving, in social media with automatic content filtering, in film and gaming with 3D avatars of real people, metavoice and voice cloning, and at the latest, since ChatGPT, even the non-technical faculties of the university know that we have arrived in the AI age.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 It took only a few days after ChatGPT for the defensive measure GPTZero to come out, which allows faculty to expose AI plagiarism. Where will AI take us in the university and school sectors?<\/strong><\/p>\n<p>MF: There are already countermeasures to GPTZero with Quillbot and other tools. Currently it works only in English, but with Quillbot AI sentences are already rebuilt so that GPTZero does not recognize them. However, this will not be an issue. This excitement is only happening now because a new technology is hitting an established system. This is actually complex because the current assessment system for schools and universities was not prepared for the rapid development of this technology.<\/p>\n<p>Basically, universities know that their students have to learn to deal with AI if they want to survive in the world of tomorrow. Efficiently &#171;prompting&#187; AI to achieve the best possible results should not be forbidden but encouraged. However, I do of course recognize the dilemma with the evaluation system. Fortunately, there are smart people in universities who will get this solved.<\/p>\n<p>For today&#8217;s students, however, the question is not whether they can save themselves a bit of time with ChatGPT, but whether the companies of the future might also save themselves time with AI, namely work hours and thus manpower\/human resources?. But even more important is the question of which employees they will not be able to replace. The top performers of the future will be able to assemble AI models into new use cases. They are critical minds who can constantly acquire new knowledge and create new tools by combining the tools they know. I think the smarter students realize that you can only have new ideas based on the things you already know, and you can only think with words you already have in your head. So if you think it&#8217;s enough that your household robot knows everything, you will never be able to realize its full potential.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 What do you mean when you use the term &#171;Homo Augmentus&#187; and how does your approach differ from the term &#171;augmented intelligence&#187;?<\/strong><\/p>\n<p>MF: Augmented intelligence is the collaboration of artificial intelligence and human judgment to make better decisions. I have also dedicated many years to this topic with my AI project MOM. However, with the term Homo Augmentus, I would like to refer to the epoch starting in 2040, when technological components actually &#171;augment&#187; the human body. The augmented human will use exoskeletons and artificial prostheses, improving his hearing, seeing, and learning abilities via brain computer interfaces.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 But can we call a technology created by mankind itself evolution and rename the whole species with this reasoning?<\/strong><\/p>\n<p>MF: (laughs) Very good question. So as a developer, I would call Homo Augmentus at least an &#171;upgrade.&#187; If you define evolution biologically, then of course, Homo Augmentus is not evolution. However, if you define it historically and say evolution is a point in Earth&#8217;s history when a species with certain new characteristics first appeared, then Homo Augmentus could very well be called the evolutionary step. After all, the term is also meant to provoke and invite discourse. You see, already today, a German start-up called German Bionic has brought an exoskeleton to market that allows a human to lift 30 kilos all day, around the clock. The device is like a kind of thin backpack attached to the back and extends the capabilities of the human body. The cell phone may also already be a discontinued model. It was leaked at Apple that the company is already working on a strategy to make iPhones obsolete in the medium term. In a few months, Apple will launch virtual-augmented reality glasses, which are supposed to be a first step in this direction. The glasses are still rather clunky and somewhat reminiscent of Facebook&#8217;s Oculus 2. But you will already be able to operate computer programs and call friends with them. Of course, also in the video VR chat. In a second step, a pair of glasses suitable for everyday use with transparent lenses is allegedly planned, with which you can walk through the streets of your city and call up all kinds of additional information. Since these glasses might then already be able to cover numerous functions of current smartphones, this would probably be another step towards Homo Augmentus.<\/p>\n<p>Elon Musk&#8217;s Neuralink will interact directly with the human brain and may enable people with disabilities such as blindness and deafness to see and hear again in the future. Fascinating progress is being made at the University of Graz in the field of controlling artificial prostheses and limbs using thought power. This could help people with lost limbs and paralysis to participate in life again. And when all this technology is available to people with disabilities, can you imagine the &#171;enhancements&#187; the healthy body will experience through exoskeletons and BCIs? I believe that by 2040, Homo Augmentus will become &#171;mainstream&#187;, just like the humanoid robot in the home.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 However, influencing the brain directly with technical devices sounds dangerous.<\/strong><\/p>\n<p>MF: In 2021, Neuralink was still wowing audiences with a little macaque monkey named Pager, who had a Bluetooth chip implemented in his brain and was thus able to play the computer game &#171;Pong&#187;. As a reward, the audience&#8217;s &#171;Hooray&#187; was always accompanied by a banana. A few months later, Pager was dead, and during a court trial with an animal protection organization, it was revealed that Neuralink had obviously carried out quite a few lethal animal experiments.<\/p>\n<p>For this reason, non-invasive BCIs are probably the better solution. I can&#8217;t imagine that even if the technology were considered safe, many would be willing to have brain surgery to implant a chip. That would be scary. However, the French start-up Next-Mind shows that it can be done differently. There is already a marketable BCI from Nextmind that you wear on your head like a kind of headband. With it, you can control certain video games and the smart TV using your mind and, for example, change the channel. Of course, as with SAR radiation from cell phones, many voices will warn against this. I can&#8217;t judge this medically at all, but I&#8217;m pretty sure that the benefits of AI, BCIs and exoskeletons will be so great that we will accept a certain trade-off with safety concerns.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 Which future dangers do you see in connection with AI in general?<\/strong><\/p>\n<p>MF: Phew&#8230;where do I start? (laughs) First of all, one danger is that we always evaluate future events through the lens of past events. The AI revolution is different from digitalization. It is more asynchronous, much faster, and more brutal. Andrej Karpathy, Tesla&#8217;s chief AI developer, recently tweeted that he uses Github Copilot 80% of the time for programming. The Github CoPilot is an AI that can write computer code. This means that the most talented AI developers in the world are suddenly 4x faster than they were one year ago. In the field of software development, AI has already more than doubled the creative power. One may not even imagine what will happen when the GitHub CoPilot becomes an AutoPilot. The problem is that AI doesn&#8217;t need the platform effect to succeed. In the age of digitalization, software projects could only be successful if they were used by many people who contributed to the added value of a platform through its use. The AI age no longer needs that. Islands of enormous creative power will form, leaving everyone else behind. Besides, AI will transform our working world so rapidly that we won&#8217;t have time to adjust. If you search for the new model series on the Internet under &#171;Boston Dynamics Atlas,&#187; you&#8217;re bound to find videos that clarify what this means for our working world. And not every craftsman, warehouse worker, and bricklayer can be retrained to become the next AI developer. Anyone who has to deal with the full range of AI all day long, as I do, knows what this means for the working world. Repetitive tasks will be replaced by AI and industrial robots, and knowledge workers will be replaced by AI and humanoid robotics.<\/p>\n<p>We urgently need a public debate on the taxation of robotics and AI to create an unconditional basic income. We are at a crossroads. Either we tear open a funnel whose undertow engulfs us all, making a few people trillionaires while impoverishing us and our children, or we create the step into a golden AI age in which AI and robots work for us all, thereby enabling us to have an unconditional basic income. I know this thought is initially alienating, and many will tend to dismiss the whole thing in their minds. Nevertheless, do not give in to your bias. There is a reason why everyone from Jeff Bezos to Elon Musk and Sam Altman are in favor of this unconditional basic income. In my book &#171;Unleashed Intelligence&#187;, I dive into this with almost two whole chapters, and as an entrepreneur, I&#8217;m hardly suspect of liking to pay too much in taxes. Nevertheless, we need this regulating tool to take away the exponential and uncontrollable speed of the development in time.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014\u00a0Will Homo Augmentus be a happier person?<\/strong><\/p>\n<p>MF: YES. I&#8217;ll just say that now. As an entrepreneur, it&#8217;s my job to know the risks as well as possible while believing in success. I see a real opportunity for the AI age and the age of Homo Augmentus to be a time when, for the first time ever, technology brings us not acceleration but deceleration. AI and robotics are different from human-programmed automation, and they can handle complex tasks that could never be solved with hard-coded programming. They can free us from the yoke of soulless labor and provide the value creation needed to keep the money cycle going in a modern financial system. But that requires a hefty robotics and AI tax. For simplicity I call it &#171;Robotax&#187; in my book. What I mean by this is that in the future, all processes replacing human labor need to flush tax money into the public purse, enabling the state to pay an unconditional basic income.<\/p>\n<p>I know there are also concerns about what all those people should do when they no longer have to work. Personally, I believe that everyone wants to perform in their own way. The unconditional basic income only ensures social peace, while at the same time, everyone can earn more through additional work or taking on charitable tasks.<\/p>\n<p>And my personal highlight of the Homo Augmentus era will be when my household robot does my tax return for me for the first time. Hallelujah!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>\u2014 Many thanks for the fascinating interview!<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<figure id=\"attachment_13131\" aria-describedby=\"caption-attachment-13131\" style=\"width: 1020px\" class=\"wp-caption alignnone\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-large wp-image-13131\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-1020x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"1020\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-1020x1024.jpg 1020w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-300x300.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-150x150.jpg 150w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-768x771.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-1530x1536.jpg 1530w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-2040x2048.jpg 2040w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-465x467.jpg 465w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/files\/2023\/02\/Marnus-Flatz-3-498x500.jpg 498w\" sizes=\"auto, (max-width: 1020px) 100vw, 1020px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-13131\" class=\"wp-caption-text\">H\u00f6rbuch Cover Entfesselte Intelligent, Dein Freund, Dein Feind, Deine Chance was mit GPT-4, Lamda Marnus Flatz inkl. Shops \u00a9 Marnus Flatz<\/figcaption><\/figure>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/tag\/elena-liebich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><strong><span style=\"color: #3366ff\">Elena Liebich<\/span><\/strong><\/a>, University of Zurich<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Edited by: Johan Brakebusch, University of Freiburg and Yana Hugentobler, University of Zurich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend andere noch von \u201eaugmented intelligence\u201c sprechen, geht Flatz einen Schritt weiter und verpasst gleich der gesamten Spezies ein neues Label<span class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/2023\/02\/07\/vom-homo-augmentus-und-der-welt-von-morgen-ein-gespraech-mit-marnus-flatz-elena-liebich\/\">Read More &rarr;<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":709,"featured_media":13121,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":"","footnotes":""},"categories":[174],"tags":[217,116,115],"class_list":["entry","author-olga","has-excerpt","post-13124","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-interview","tag-elena-liebich","tag-english","tag-german"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13124","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/709"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=13124"}],"version-history":[{"count":28,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13124\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":13297,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/13124\/revisions\/13297"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/13121"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=13124"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=13124"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=13124"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}