{"id":1198,"date":"2018-12-05T18:17:20","date_gmt":"2018-12-05T17:17:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/slavicumpress\/?p=1198"},"modified":"2023-03-18T00:50:14","modified_gmt":"2023-03-17T23:50:14","slug":"der-einfluss-von-non-mainstream-kuenstlern-in-der-sowjetunion-in-den-1980er-jahren-radivoje-stankovic","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/2018\/12\/05\/der-einfluss-von-non-mainstream-kuenstlern-in-der-sowjetunion-in-den-1980er-jahren-radivoje-stankovic\/","title":{"rendered":"Der Einfluss von non-mainstream K\u00fcnstlern in der Sowjetunion in den 1980er Jahren \u2013 Radivoje Stankovi\u0107"},"content":{"rendered":"<p><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><strong>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 <\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><strong>DER EINFLUSS VON NON-MAINSTREAM K\u00dcNSTLERN IN DER SOWJETUNION IN DEN 1980ER JAHREN:\u00a0VIKTOR COJ UND \u00abPIRATSKOE TELEVIDENIE\u00bb IN DER LENINGRADER UNTERGRUND-SZENE<\/strong><\/p>\n<p>Vor der Pererstrojka herrschte noch die lange \u00c4ra der Stagnation von Bre\u017enev<em>. <\/em>Kulturelle oder politische Selbstentfaltung war nach sowjetischer Doktrin nicht erlaubt. In den 1980er Jahren schlossen sich verschiedenste K\u00fcnstler, vorallem Musiker, einer Untergrundkultur an. Die N\u00e4he zur Pop-, Rock- und Punkmusik war wichtig, und Bands wie Akvarium, Pop-Mechanika, Kino, etc beeinflussten sich gegenseitig. Zu jener Zeit galt Rock in der Sowjetunion offiziell als zweifelhafter Trend und beschr\u00e4nkte sich haupts\u00e4chlich auf Leningrad. Der damalige Solist Viktor Coj lernte das Bandmitglied von Akvarium, Boris Greben\u010d\u0161ikov kennen, der ihn unter seine Fittiche nahm. Aus dem heute symboltr\u00e4chtigen Leningrader Kesselhaus \u00abKam\u010datka\u00bb gingen viele bekannte Musiker hervor, wie beispielsweise Viktor Coj. 1982 brachte die Band Kino ihr erstes Album heraus, welches sich auch politischer Themen annahm: das Lied \u00abElektri\u010dka\u00bb wurde in der sowjetischen \u00d6ffentlichkeit verboten, weil es als eine Metapher der Stagnation gedeutet wurde. Viktor Coj, Jurij Kasparjan und Georgij Gurjanov wurden daf\u00fcr umso beliebter bei der regimekritischen Jugend. \u00abJa ob&#171;javljaju svoj dom\u2026(Bez&#171;jadernaja zona)\u00bb \u2013 Ich erkl\u00e4re mein Zuhause\u2026(zur nuklearfreien Zone) \u2013 ist ein anderes Lied, welches dem Anti-Kriegs-Gef\u00fchl der sowjetischen Jugend im Afghanistan-Krieg von 1979-1989 entsprach. Bis 1985 waren Bands wie Kino und andere noch in der Aussenseiterrolle, sie spielten ihre Musik im Untergrund. Michail Gorba\u010djovs neu eingeschlagener Weg mit\u00a0 \u00abglasnost` i perestrojka\u00bb \u2013 Offenheit und Umstrukturierung \u2013 \u00e4nderte die Lage: offene und politische Diskussionen wurden in den sowjetischen Medien erlaubt; eine liberalere Zeit wurde eingel\u00e4utet. Coj nutzte 1986 die neue Offenheit und ver\u00f6ffentliche das Lied \u00abHo\u010du peremen\u00bb \u2013 ich will Ver\u00e4nderungen.<\/p>\n<p>1987 kam f\u00fcr Kino der Durchbruch. Die Ver\u00f6ffentlichung ihres siebten Albums <em>\u00ab<\/em>Gruppa krovi<em>\u00bb \u2013 <\/em>Blutgruppe, l\u00f6ste eine regelrechte \u00abkinomanija\u00bb aus. Blutgruppe war das bisher politischste Album von Kino und es pr\u00e4sentierte eine Musik, wie sie bisher in der UdSSR noch nicht zu h\u00f6ren gewesen war. Einige Lieder wandten sich direkt an die sowjetische Jugend, forderten sie auf, die Kontrolle zu \u00fcbernehmen und Ver\u00e4nderungen im Staat einzuleiten. Andere Songs diskutierten soziale Probleme, die das Land verkr\u00fcppelten. Coj wurde zum Jugendidol und Helden der russischen Jugend und Kino zur popul\u00e4rsten russischen Rockband. In den folgenden Jahren trat Coj in verschiedenen erfolgreichen Kinofilmen auf, er reiste sogar in die USA, um seine Filme auf Festivals vorzustellen. Zu den bekanntesten Kultfilmen z\u00e4hlen der 1986 erschienene \u00abKonec kanikul\u00bb \u2013 das Ende der Ferien \u2013 von Regisseur Sergej Lysenko, es ist der erste Film mit Coj als Schauspieler. 1987 folgte \u00abYa-Hha\u00bb \u2013 ein weiterer Kurzfilm, diesmal vom Regisseur Rashid Nugmanov. Es ist ein kaleidoskopisches Abbild der Leningrader Untergrund-Rock-Szene. Im gleichen Jahr kam \u00abAssa\u00bb vom Regisseur Sergej Solovjov heraus, welcher ebenso die Musikszene im Leningrader Untergrund veranschaulichte. Zahlreiche Musiker von Kino, Bravo, Akvarium, etc sind im Film zu sehen. \u00abAssa\u00bb wurde zu einem der symboltr\u00e4chtigen Ereignisse auf dem Weg des allm\u00e4hlichen Heraustretens der Sowjetkultur aus dem Untergrund.<\/p>\n<p>Der bekannteste Film von Coj ist \u00abIgla\u00bb \u2013 die Nadel, von Regisseur Rashid Nugmanov. Es ist eine Beziehungsdrama im Stile der kasachischen NewWaves, der Hauptdarsteller Moro wird von Coj gespielt. An den Kinokassen sowjetischer Filme belegte \u00abIgla\u00bb den zweiten Platz, und beim Golden Duke Film Festival in Odessa wurde Viktor Coj als bester Schauspieler in der UdSSR ausgezeichnet. Coj konnte sich somit nicht nur als Musiker, sondern auch als Schauspieler profilieren.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Morgen des 15. August 1990 verungl\u00fcckte Viktor Coj bei einem Verkehrsunfall t\u00f6dlich, in seinem v\u00f6llig demolierten Auto wurde das Band mit dem Gesang f\u00fcr das neue Album gefunden. Es wurde fertiggestellt und erschien unter dem Namen \u201e\u010cjornyj al`bom\u201c &#8211; Schwarzes Album, welches zweifach Platin erhielt. Aus Verzweiflung \u00fcber das Ableben von Coj gab es eine Suizidwelle unter Jugendlichen in der Sowjetunion. Der Frontmann der Band Kino war ein Pionier des russischen Rocks. Seine punkige Musik und poetisch-regimekritischen Texte hatten in der Sowjetunion eine gro\u00dfe Anh\u00e4ngerschaft. Kino z\u00e4hlte zu den bekanntesten und erfolgreichsten Rock-Bands der sowjetischen bzw. russischen Rockgeschichte. Leider verstarb Coj viel zu fr\u00fch, und somit endete auch die \u00c4ra von Kino.<\/p>\n<p>Es gibt unz\u00e4hlige Andenken an Viktor Zoj: nach ihm benannte Strassen und Pl\u00e4tze, Briefmarken, W\u00e4nde, M\u00fcnzen, etc. Auch wurde das Album \u00abBlutgruppe\u00bb im Videospiel Grand Theft Auto IV (2008) wiederentdeckt, was f\u00fcr die Popularit\u00e4t der Band ausserhalb der Sowjetunion spricht.<\/p>\n<p>Auf VHS und DVD sind zahlreiche Konzertvideos und Videoslips von Kino erh\u00e4ltlich. 2018 erschien der Spielfilm \u201eLeto\u201c \u2013 Sommer \u2013 des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikov in den Kinos, der den Anf\u00e4ngen der Karriere Cojs gewidmet ist. Es ist eine genussvolle Inszenierung mit poetischen schwarz-weiss Bildern, es ist eine Hymne an den Freiheitsdrang der Jugend und die subversive Kraft des Rock and Rolls.<\/p>\n<p>Coj war ein Wegvorbereiter f\u00fcr die Pererstrojka und er stand f\u00fcr die vollkommene Freiheit ein, welche nach dem Zerfall der Sowjetunion eintrat, und welche er ungl\u00fccklicherweise nicht mehr erlebte.<\/p>\n<p><strong><em>Weitere Kunst am Ende der 1980er Jahre: piratskoe televidenie \u2013 das Piraten-Fernsehen<\/em><\/strong><\/p>\n<p>Das parodistische \u00abpiratskoe televidenie\u00bb entwickelte als Alternative zum Fernsehen in der Sowjetunion der Perestroika verschiedene Fernsehformate, unter anderem Nachrichten, Musikclips, Spielfilme und TV-Serien. Eine wichtige Komponente waren Remixes traditioneller Fernseh-Programme, das manipulative Vermischen oder Zerschneiden der Originalinhalte. Piraten-Fernsehen wurde in Form von VHS-Kassetten verteilt beziehungsweise distribuiert oder w\u00e4hrend alternativen K\u00fcnstlertreffen gezeigt, und es wurde zu einem der ersten k\u00fcnstlerischen Streifz\u00fcge im sowjetischen Medienbereich.<\/p>\n<p>\u00abPiratskoe televidenie\u00bb selbst wurde zum ersten Projekt f\u00fcr neue Medien in der Geschichte der modernen russischen Kunst, es parodierte das offizielle Fernsehen und sendete Nachrichten \u00fcber das Kunstleben in Leningrad. Piraten-Fernsehen ist eines der besten Beispiele f\u00fcr russisches alternatives Fernsehen, die aktive Einf\u00fchrung des K\u00fcnstlers in den medialen Massenraum. Laut einem der Organisatoren von \u00abpiratskoe televidenie\u00bb, Timur Novikov, konzentrierte sich das Piraten-Fernsehen auf ein &#171;aufgekl\u00e4rtes Publikum, das sich f\u00fcr moderne kulturelle Errungenschaften interessiert&#187;.<\/p>\n<p>Das Piratenfernsehen stellt sich selbst als Modell f\u00fcr falsches Fernsehen dar, bei dem das \u00abich\u00bb sowohl Zuschauer als auch Performer ist. Die Organisation des Fernsehens wird erreicht, indem die Staatsstruktur der Fernsehprogramme mit einer Ver\u00e4nderung ihrer Botschaft imitiert wird. &#171;Piratenfernsehen&#187; parodierte das Politb\u00fcro und untergrub Staatsprogramme, es machte Untergrundberichte und sprach sp\u00f6ttisch von &#171;modernen kulturellen Errungenschaften&#187; in Form einer satirischen Nachrichtenshow.<\/p>\n<p>Vladislav Mamy\u0161ev-Monro oder Vlad-Monro, Juris Lesnik und Timur Novikov gr\u00fcndeten 1989 das Medienprojekt \u00abpiratskoe televidenie\u00bb und haben an der Erstellung des Programms teilgenommen. Die Sendungen wurden von der Drag Queen Vlad-Monro moderiert, der Travestiefiguren \u2013 als sein Alter Ego einsetzte. Mit Hilfe von einfachen Kost\u00fcmen und Make-up schl\u00fcpfte er in andere Rollen, welche er unter anderem auch an Konzerten von Pop-Mechanika zeigte, oder in Form der lustigen Videos von \u00abpiratskoe televidenie\u00bb: ein Meister der Reinkarnationen\u00a0 in Foto, Video oder live. Er hat es immer geschafft, er selbst zu sein \u2013 charmant, offen und witzig. \u00abDie Monro-Doktrin verursachte den Beginn der Perestroika in der Sowjetunion\u00bb liess er verlauten. Er war bekannt f\u00fcr seinen Humor, der sich auch in seiner Kunst zeigte. Wenn Politiker zu Witzfiguren werden, ist das \u00abbalagan\u00bb \u2013 ein absurdes Jahrmarkttheater. Auch wenn man sich verkleidet ist das \u00abbalagan\u00bb, ein \u00abNarrentum\u00bb. Gender ist ohnehin ein Thema bei vielen der Arbeiten von Vlad-Monro. Er war wichtig f\u00fcr Individualismus und k\u00fcnstlerische Freiheit. Er sagte: \u00abF\u00fcr manche Menschen ist Kunst Kunst, f\u00fcr mich ist Kunst mein eigenes Leben, es ist eine v\u00f6llig weltoffene Kunst, die keine Grenzen kennt.\u00bb<\/p>\n<p>Der Stil von Mamy\u0161evs Parodien \u00e4nderte sich stetig und entwickelte sich weiter. Aus der ersten Inkarnation des K\u00fcnstlers wurde Vlad-Monro, inspiriert durch seine Heldin Marylin Monroe. der in der amerikanischen Schauspielerin ewige Weiblichkeit und Opferliebe sah. Der K\u00fcnstler hat auch ber\u00fchmte Pers\u00f6nlichkeiten wie Dostoevskij, Dracula, den Papst oder Elizabeth Taylor portr\u00e4tiert und reinkarnierte sich in Jesus, Putin, Charlie Chaplin oder Stalins Lieblingsschauspielerin Ljubov` Orlova. Die sowjetischen Machthaber waren neben anderen Historikern seine st\u00e4ndigen Untertanen, aber er pr\u00e4sentierte auch Karikaturen der russischen Gesellschaft der Traditionen des 19. und 20. Jahrhunderts, von Landwirten bis hin zu Hobbyisten und Kulturvertretern.<\/p>\n<p>Ab 1983 arbeitete er mit der von Timur Novikov gegr\u00fcndeten K\u00fcnstlergruppe \u00abnovye hudo\u017eniki\u00bb \u2013 neue K\u00fcnstler, unter anderem auch mit Georgij Gurjanov zusammen und leitete eine experimentelle Rockgruppe \u00abnovye kompozitory\u00bb \u2013 neue Komponisten und erfand daf\u00fcr neue Musikinstrumente. Novikov nahm regelm\u00e4\u00dfig an Shows des experimentellen Komponisten und Jazzgenies Sergej Kurjochin von Pop-Mechanika teil und arbeitete an seinem B\u00fchnenbild. Mehrere Popgruppen wie Kino arbeiteten mit Novikov zusammen, um ein neues visuelles B\u00fchnenbild zu kreieren.<\/p>\n<p>Timur Novikov war auch als Schauspieler und K\u00fcnstler an zahlreichen Filmprojekten beteiligt und machte sich als innovativer Filmdesigner einen Namen Novikov war praktisch der erste Medienk\u00fcnstler der Sowjetunion. Er wird als ein international anerkannter F\u00fchrer der Leningrader Untergrundkunst angesehen. Er nahm aktiv an zahlreichen Kunstausstellungen au\u00dferhalb der Sowjetunion teil. Er gilt als einer der einflussreichsten Bef\u00fcrworter der nonkonformistischen Kunst vor und nach dem Fall des Eisernen Vorhangs in Russland.<\/p>\n<p>Vlad-Monro lebte, wie viele andere K\u00fcnstler, an der Grenze der menschlichen Kr\u00e4fte. mit ungez\u00fcgelter Energie und begleitet von etlichen Drogenexzessen. Anstelle der Leinwand benutzte er sich und alles um sich herum. Vlad-Monro war ein Hedonist, und die Tatsache, dass ein Leben in diesem Stil ein gro\u00dfes Risiko bedeutet, war ihm egal.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"text-align: left\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/tag\/radivoje-stankovic\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><span style=\"color: #3366ff\"><strong>Radivoje Stankovi\u0107<\/strong><\/span><\/a>, University of Basel<\/p>\n<p>Edited by: Toma\u0161 Glanc, University of Zurich<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den 1980er Jahren schlossen sich verschiedenste K\u00fcnstler, vorallem Musiker, einer Untergrundkultur an<span class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/2018\/12\/05\/der-einfluss-von-non-mainstream-kuenstlern-in-der-sowjetunion-in-den-1980er-jahren-radivoje-stankovic\/\">Read More &rarr;<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":382,"featured_media":1199,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":null,"_FSMCFIC_featured_image_hide":null,"footnotes":""},"categories":[80],"tags":[115,398],"class_list":["entry","author-","has-excerpt","post-1198","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-analysis-interpretation","tag-german","tag-radivoje-stankovic"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1198","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/382"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1198"}],"version-history":[{"count":14,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1198\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":11548,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1198\/revisions\/11548"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1199"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1198"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1198"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/slavicumpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1198"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}