Grauer Nebel umhüllt der Bäume

Kronen, wie die Braut den Schleier

trägt.

Vor mir die unendlich lange

Straße, Windet sich ins ewig’

Nichts.

Links und rechts, weit nur Stämme –hölzern, Gräser, Büsche

und kein End‘. Kann ich nun nur vorwärts gehen,

Denn im Dickicht seh‘ ich nichts.

 

Ich hab Angst vor der unbekannten

Weite, Denn ich sehe nicht mein

Ziel.

Doch trotz der Furcht,

 Ich gehe vorwärts – weiter,

 Denn rückwärts ist der Weg versperrt.

 

Zu den Seiten wag ich nicht zu sehen,

 

Möglich, dass ich dort verloren gehe – Ich weiß

es nicht. Darum gehe ich stets vorwärts weiter,

und ich blicke nicht zurück.

 

Natalie Repp, Universität Konstanz