{"id":849,"date":"2022-11-01T10:27:09","date_gmt":"2022-11-01T09:27:09","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/?p=849"},"modified":"2024-12-01T16:27:31","modified_gmt":"2024-12-01T15:27:31","slug":"das-haus-der-gegensaetze","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/das-haus-der-gegensaetze\/","title":{"rendered":"Das Wohnhaus zweier ganz unterschiedlicher Medizin-Professoren"},"content":{"rendered":"\n<p>Plattenstrasse 52, 8032 Z\u00fcrich (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;ll=47.373059632159%2C8.555468757216653&amp;z=16\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;ll=47.373059632159%2C8.555468757216653&amp;z=16\">Karte<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p>von Lea Sophie Tschaggelar<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\">In ein und demselben Haus wohnten ein gefl\u00fcchteter, j\u00fcdischer Pathologe und ein antisemitischer Chirurg. Das Haus das f\u00fcr Theodor Billroth erbaut wurde, wurde Jahrzehnte sp\u00e4ter zum Zufluchtsort f\u00fcr Philipp Schwartz.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/27B218DE-FBAD-401B-BC1A-011E0659851C-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1128\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/27B218DE-FBAD-401B-BC1A-011E0659851C-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/27B218DE-FBAD-401B-BC1A-011E0659851C-300x225.jpeg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/27B218DE-FBAD-401B-BC1A-011E0659851C-768x576.jpeg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/27B218DE-FBAD-401B-BC1A-011E0659851C-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/27B218DE-FBAD-401B-BC1A-011E0659851C-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Das Haus an der Plattenstrasse 52 in heutigem Zustand.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"760\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/BAZ_025643-1024x760.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1189\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/BAZ_025643-1024x760.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/BAZ_025643-300x223.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/BAZ_025643-768x570.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/BAZ_025643-1536x1140.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/BAZ_025643-2048x1519.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Das Wohnhaus in der Plattenstrasse.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><br>Theodor Billroth (1829-1894)<\/h2>\n\n\n\n<p>Theodor Billroth wurde 1829 auf R\u00fcgen in eine Pastorenfamilie geboren. Bevor er mit seinem Studium der Medizin begann, studierte er Musik in Greifswald. Sp\u00e4ter wechselte er an die Universit\u00e4ten von G\u00f6ttingen und Berlin. Nach seiner Promotion 1852 arbeitete er in Wien und Paris, bevor er wieder nach Berlin zur\u00fcckkehrte, um als niedergelassener Arzt zu praktizieren. 1856 wurde Billroth Dozent f\u00fcr Chirurgie und pathologische Anatomie. 1858 heiratete Billroth Christel Michaelis. Zusammen hatten sie drei T\u00f6chter und einen Sohn. 1860 ging er als Professor f\u00fcr Chirurgie nach Z\u00fcrich. In Z\u00fcrich begann Billroth mit seinen Forschungen und mikroskopischen Untersuchungen. Nebenbei verfasste er Publikationen mit Berichten \u00fcber gegl\u00fcckte und misslungene Operationen. 1867 wurde er nach Wien berufen und wurde dort Direktor einer staatlichen Einrichtung zur Weiterbildung von Chirurgen. 1872 war Billroth Gr\u00fcndungsmitglied der Deutschen Gesellschaft f\u00fcr Chirurgie. Bekannt wurde Billroth nicht nur durch seine pathologischen Arbeiten, sondern machte sich auch als Lehrer einen Namen. In seinen Werken zur Lehre an Universit\u00e4ten zeigten sich seine deutschnational-antisemitischen Ansichten, was nicht ohne Widerspruch blieb, jedoch den Ansichten verschiedener Gelehrten zu dieser Zeit entsprach. 1894 verstarb Billroth im heutigen Kroatien.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"327\" height=\"504\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/image.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-850\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/image.png 327w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/image-195x300.png 195w\" sizes=\"auto, (max-width: 327px) 100vw, 327px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3: Theodor Billroth<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-white-background-color has-background\">Billroth und der Antisemitismus<\/h2>\n\n\n\n<p>1867 wurde Billroth an die Universit\u00e4t Wien berufen. Er bildete ein Zentrum der \u201edeutschen\u201c Chirurgie mit einer \u201edeutschen\u201c medizinischen Elite. Billroth grenzte sich von denjenigen, die nicht zur deutschen Kulturnation geh\u00f6rten, ab und trat f\u00fcr eine strikte Trennung der \u201eRassen\u201c ein. Er verfasste Studien, in welcher er den durch die Regierung zugelassenen \u201eostj\u00fcdischen\u201c Zustrom an Medizinstudenten kritisierte. Zudem forderte er ausdr\u00fccklich Massnahmen, welche j\u00fcdische Studenten generell benachteiligte. Die Folge waren Konfrontationen zwischen \u201edeutschen\u201c und \u201ej\u00fcdischen\u201c Studenten an der Universit\u00e4t. Indem der anerkannte Chirurg Theodor Billroth diese Ansichten vertrat, verhalf er dem \u201emodernen Antisemitismus zum Nimbus wissenschaftlicher Seriosit\u00e4t.\u201c Obwohl er die Chirurgie revolutionierte, trug er auch massgeblich zu Nationalisierung der Medizin bei.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><strong><em>\u00abeine scharf ausgepr\u00e4gte Nation [und] doch eben nur zuf\u00e4llig deutsch redende, zuf\u00e4llig in Deutschland erzogene Juden\u00bb <\/em><\/strong><\/p><cite>Theodor Billroth,<br>https:\/\/geschichte.univie.ac.at\/de\/artikel\/furor-teutonicus-und-rassenhass<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Phillip Schwartz (1894-1977)<\/h2>\n\n\n\n<p>Phillip Schwartz wurde 1894 in Ungarn geboren. Er begann 1912 sein Medizinstudium in Budapest und promovierte 1919. Danach wurde er Assistent am pathologischen Institut der Frankfurter Universit\u00e4t. Er befasste sich mit Komplikationen bei der Geburt und deren Ausmass auf postnatale Behinderungen und wurde somit ein Wegbereiter der modernen Schwangerschaftsvorsorge. 1927 wurde er zum Professor ernannt und erhielt 1930 die deutsche Staatsb\u00fcrgerschaft. Aufgrund seines j\u00fcdischen Glaubens musste er mit seiner Familie 1933 nach Z\u00fcrich fliehen. Hier gr\u00fcndete er dir \u201eNotgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland\u201c. Im Anschluss nahm er in Istanbul einen Lehrstuhl an. Er leitete als renommierter Neuropathologe eine Forschungsanstalt f\u00fcr Geriatrie in Warren, Pennsylvania wo er 1977 verstarb. Die Stadt Z\u00fcrich ehrte ihn 2014 mit einem Ehrengrab.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"219\" height=\"347\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/image-1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-851\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/image-1.png 219w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/image-1-189x300.png 189w\" sizes=\"auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 4: Phillip Schwartz, 1960<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland<\/h2>\n\n\n\n<p>Schwartz erkannte die Notlage f\u00fcr Wissenschaftler im Deutschen Reich und gr\u00fcndete hier in Z\u00fcrich die Gemeinschaft, welche sich als Beratungsstelle und Selbsthilfeorganisation entwickelte. In k\u00fcrzester Zeit nahmen mehr als tausend Mitarbeiter von deutschen Universit\u00e4ten die Hilfe in Anspruch. Ziel war nicht die finanzielle Unterst\u00fctzung, sondern eine Stellenvermittlung. Noch im selben Jahr wurde Schwartz selbst nach Istanbul vermittelt. Die Gemeinschaft hatte mit vielen Schwierigkeiten zu k\u00e4mpfen wie die Anerkennung gewisser deutscher Diplome oder Arbeits- und Niederlassungsverbote, die die Wissenschaftler hinderten, ihre Arbeit im Ausland wieder aufzunehmen. Ein Rat aus deutschen Professoren im Ausland informierte die Notgemeinschaft \u00fcber freie Stellen an ihren Universit\u00e4ten, worauf diese sich um die Vermittlung bem\u00fchte. Die \u201eNotgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland\u201c arbeitete eng mit anderen Komitees zusammen, vor allem der \u201eAcademic Assistance Council\u201c (AAC), eine Organisation f\u00fcr vertriebene Akademiker in London. Der Sitz der Notgemeinschaft wurde 1936 von Z\u00fcrich nach London verschoben und 1946 nach Kriegsende aufgel\u00f6st. Alle Hilfesuchende fanden eine Anstellung, jedoch oftmals nicht mehr in ihrem vorherigen Arbeitsbereich.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Philipp Schwartz-Initiative f\u00fcr gef\u00e4hrdete Wissenschaftler:innen\" width=\"1140\" height=\"641\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/e86b3xIHveI?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Phillip Schwartz-Initiative f\u00fcr gef\u00e4hrdete Wissenschaftler:innen<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Plattenstrasse 52 heute<\/h2>\n\n\n\n<p>Heute steht das Haus in welchem sowohl Theodor Billroth als auch Phillip Schwartz gewohnt haben noch. Das Geb\u00e4ude und die Fassade wurden renoviert, der Stil entspricht jedoch noch dem Original. Es tr\u00e4gt nicht mehr die Funktion eines Wohnhauses, sondern beherbergt nun ein Sch\u00fclerlabor der Rudolf Steiner Schule. Eine Gedenktafel an das Wirken von Phillip Schwartz befindet sich an der Strassenseite, an der anderen Hausseite die Tafel in Erinnerung an Theodor Billroth.<\/p>\n\n\n\n<p>Erbaut wurde das Haus 1860 kurz vor Einzug Billroths. Es war ein verziertes dreigeschossiges Baumeisterhaus. Der Verandaanbau kam erst 1909 dazu. Seit 1931 wird es f\u00fcr Schulzwecke genutzt, zun\u00e4chst als privates Maturit\u00e4ts-Institut, danach als ETH-Vorbereitung und nun als \u201eLabor f\u00fcr die Naturwissenschaften\u201c. 1933 wurde in dem Haus die \u201eNotgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland\u201c von Phillip Schwartz gegr\u00fcndet. Die Er\u00f6ffnung des Laborhauses 2019 folgte somit einer langen Tradition eines Unterrichtshauses.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gedenktafeln<\/h2>\n\n\n\n<p>Beide Pers\u00f6nlichkeiten wurden mit einer Gedenktafel geehrt, dies jedoch auf unterschiedliche Weise. W\u00e4hrend bei der Tafel in Gedenken an Theodor Billroth er selbst als Person und sein Name im Vordergrund steht, soll bei der Tafel in Gedenken an Phillip Schwartz das Errichten der Notgemeinschaft im Mittelpunkt stehen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/F230CBD8-0C7A-41F6-B379-F329FC2DAB98-852x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1126\" width=\"590\" height=\"709\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/F230CBD8-0C7A-41F6-B379-F329FC2DAB98-852x1024.jpeg 852w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/F230CBD8-0C7A-41F6-B379-F329FC2DAB98-250x300.jpeg 250w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/F230CBD8-0C7A-41F6-B379-F329FC2DAB98-768x923.jpeg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/F230CBD8-0C7A-41F6-B379-F329FC2DAB98-1278x1536.jpeg 1278w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/F230CBD8-0C7A-41F6-B379-F329FC2DAB98-1704x2048.jpeg 1704w\" sizes=\"auto, (max-width: 590px) 100vw, 590px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 5: Gedenktafel an Phillip Schwartz<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"728\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/BAZ_107080-1024x728.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1190\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/BAZ_107080-1024x728.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/BAZ_107080-300x213.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/BAZ_107080-768x546.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/BAZ_107080-1536x1092.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/BAZ_107080-2048x1456.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 6: Gedenktafel f\u00fcr Theodor Billroth, angebracht Aug. 1988<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Literatur<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Theodor Billroth: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/geschichte.univie.ac.at\/de\/personen\/theodor-billroth-prof-dr\">https:\/\/geschichte.univie.ac.at\/de\/personen\/theodor-billroth-prof-dr<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Billroth und der Antisemitismus: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/geschichte.univie.ac.at\/de\/artikel\/furor-teutonicus-und-rassenhass\">https:\/\/geschichte.univie.ac.at\/de\/artikel\/furor-teutonicus-und-rassenhass<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zitat Billroth:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/geschichte.univie.ac.at\/de\/artikel\/furor-teutonicus-und-rassenhass\">https:\/\/geschichte.univie.ac.at\/de\/artikel\/furor-teutonicus-und-rassenhass<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Phillip Schwartz:<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.uni-frankfurt.de\/54105892\/Philipp_Schwartz\">https:\/\/www.uni-frankfurt.de\/54105892\/Philipp_Schwartz<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Notgemeinschaft deutscher Wissenschaftler im Ausland:<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<p>Feichtinger, Johannes, \u201eWissenschaft zwischen den Kulturen. \u00d6sterreichische Hochschuhllehrer in der Emigration 1933-1945\u201c, Frankfurt am Main, 2001, Seiten 71-73<\/p>\n\n\n\n<p>Mussgnug, Dorothee. \u201cErnst C.  Stiefel\/Frank Mecklenburg, Deutsche Juristen im amerikanischen Exil (1933-1950)\u201c Zeitschrift der Savigny-Stiftung f\u00fcr Rechtsgeschichte: Germanistische Abteilung, 1994, Seite 34-37<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.7767\/zrgga.1994.111.1.749\/html\">https:\/\/www.degruyter.com\/document\/doi\/10.7767\/zrgga.1994.111.1.749\/html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Plattenstrasse 52 heute: <\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.immorss.ch\/immo-portfolio\/plattenstr.-52\">https:\/\/www.immorss.ch\/immo-portfolio\/plattenstr.-52<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bildquellen<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abb. 1: Das Haus an der Plattenstrasse 52 in heutigem Zustand.<\/strong>, Eigenfotografie, 2022<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abb. 2: Das Wohnhaus in der Plattenstrasse.<\/strong>, Baugeschichtliches Archiv, Creative commons BY SA 4.0, fotografiert von Hanspeter Dudli, 2015<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abb. 3:<\/strong> <strong>Theodor Billroth<\/strong>, Portr\u00e4t von Christian Albert Theodor Billroth, fotografiert von J. L\u00f6wy, welcome images <a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/0\/0d\/Christian_Albert_Theodor_Billroth._Photograph_by_J._L\u00f6wy._Wellcome_V0026051.jpg\">https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/0\/0d\/Christian_Albert_Theodor_Billroth._Photograph_by_J._L%C3%B6wy._Wellcome_V0026051.jpg<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abb. 4:<\/strong> <strong>Phillip Schwartz, 1960<\/strong>, 2. Januar 1960, ATIDEasso <a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/d\/d8\/MD_Philipp_Schwartz.png\">https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/d\/d8\/MD_Philipp_Schwartz.png<\/a> <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abb. 5: Gedenktafel an Phillip Schwartz<\/strong>, Eigenfotografie, 2022<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Abb. 6: Gedenktafel f\u00fcr Theodor Billroth, angebracht Aug. 1988<\/strong>, Baugeschichtliches Archiv, Creative commons BS SA 4.0, fotografiert vom Kantonalem Hochbauamt Z\u00fcrich<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In ein und demselben Haus wohnten ein gefl\u00fcchteter, j\u00fcdischer Pathologe und ein antisemitischer Chirurg. Das Haus das f\u00fcr Theodor Billroth erbaut wurde, wurde Jahrzehnte sp\u00e4ter zum Zufluchtsort f\u00fcr Philipp Schwartz.<\/p>\n","protected":false},"author":797,"featured_media":1189,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[120,7,91,143,90,9,1,10,33,27,5],"tags":[80,79],"class_list":{"0":"post-849","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-19-jahrhundert","8":"category-20-jahrhundert","9":"category-anatomie","10":"category-chirurgie","11":"category-fachbereich","12":"category-institution","13":"category-ort","14":"category-person","15":"category-stadtkreis-7","16":"category-wohnhaus","17":"category-zeit","18":"tag-philipp-schwartz","19":"tag-theodor-billroth","20":"czr-hentry"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/849","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/797"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=849"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/849\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2152,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/849\/revisions\/2152"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1189"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=849"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=849"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=849"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}