{"id":3726,"date":"2025-04-28T08:18:09","date_gmt":"2025-04-28T06:18:09","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/?p=3726"},"modified":"2025-05-18T15:17:22","modified_gmt":"2025-05-18T13:17:22","slug":"physiologisches-institut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/physiologisches-institut\/","title":{"rendered":"Das Physiologische Institut der UZH"},"content":{"rendered":"\n<p>R\u00e4mistrasse 69, 8001 Z\u00fcrich (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;usp=sharing\">Karte<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">von Marius Melissen<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\">Das Geb\u00e4ude an der R\u00e4mistrasse blickt auf eine \u00fcber 140-j\u00e4hrige Geschichte zur\u00fcck \u2013 und hatte dabei viele Gesichter im Dienst der Universit\u00e4t Z\u00fcrich. Ob Nobelpreistr\u00e4ger, neugierige Museumsg\u00e4ste oder Studierende auf der Suche nach einer ruhigen Mittagspause \u2013 sie alle haben dieses Haus auf ihre eigene Weise gepr\u00e4gt und mit Leben gef\u00fcllt. <br>Auf eine Person m\u00f6chte ich in diesem Blogbeitrag besonders eingehen. Der Nobelpreistr\u00e4ger Walter Rudolf Hess hat zwischen 1912 und 1951 im 1. Stock der R\u00e4mistrasse 69 wichtige Erkenntnisse f\u00fcr die Medizin gewonnen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"644\" data-id=\"3735\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/BAZ_100144-Print-1024x644.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3735\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/BAZ_100144-Print-1024x644.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/BAZ_100144-Print-300x189.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/BAZ_100144-Print-768x483.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/BAZ_100144-Print-1536x966.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/BAZ_100144-Print-2048x1288.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Abb. 1: die R\u00e4mistrasse 69 um ca. 1910<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Das Geb\u00e4ude der Physiologie<\/h5>\n\n\n\n<p><br>Erbaut wurde das Haus 1885, um dem Physiologischen Institut gemeinsam mit dem Physik-Institut der Universit\u00e4t einen neuen, gemeinsamen Standort zu geben. Das Geb\u00e4ude scheint, wenn man das Bild von ca. 1910 mit dem heutigen vergleicht, beinahe unver\u00e4ndert zu sein, obwohl sich in seinem Innern \u00fcber die Zeit schon viel ver\u00e4ndert hat. Doch der Schein tr\u00fcgt und wenn man genauer hinsieht, erkennt man unschwer, dass nicht nur der Mammutbaum rechts im Bild \u00fcber die letzten 115 Jahre ordentlich in die H\u00f6he geschossen ist, sondern auch das Geb\u00e4ude heute einen Stock mehr umfasst als noch im fr\u00fchen 20. Jahrhundert. Zu dieser Erweiterung des Geb\u00e4udes kam es 1923, als durch ein Ungl\u00fcck der Dachstock in Flammen aufging. Das physiologische Institut profitierte insofern, als dass es durch den Umbau mehr Platz in seinen R\u00e4umlichkeiten erhielt. <br>Nachdem 1983 das Physiologische Institut an den Campus Irchel umgezogen war, war bis 2013 das medizinhistorische Museum an der R\u00e4mistrasse zu finden, \u00fcber dem grossz\u00fcgig einladenden Eingang prangte in goldenen Lettern die Aufschrift &#8222;Museum&#8220;. <br>Heute beinhaltet das Geb\u00e4ude die B\u00fcros und Seminarr\u00e4ume der sogenannten Digital Society Initiative (DSI) mitsamt deren Bibliothek, in welcher (Achtung Geheimtipp) Spielkonsolen zu finden sind, an welchen man sich in der Mittagspause im gemeinsamen Spiel mit Kommilliton:innen den Kopf spielerisch freimachen kann.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"678\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/IMG_1159-1024x678.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3739\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/IMG_1159-1024x678.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/IMG_1159-300x199.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/IMG_1159-768x509.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/IMG_1159-1536x1017.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/IMG_1159.jpg 1937w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Die R\u00e4mistrasse 69 heute <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Z\u00fcrichs Nobelpreistr\u00e4ger und ihre Katzen<\/h5>\n\n\n\n<p>Die UZH hat einige Nobelpreistr\u00e4ger vorzuweisen, von welchen unter anderem Wilhelm R\u00f6ntgen, Walter Rudolf Hess und Rolf Zinkernagel bedeutende Beitr\u00e4ge zur Medizin geleistet haben. Bringt man das Thema \u201eKatzen\u201c und ebendiese &#8222;Z\u00fcrcher&#8220; Nobelpreistr\u00e4ger zusammen, denken viele vermutlich zuerst an den Physiker Erwin Schr\u00f6dinger und sein hypothetisches Gedankenexperiment mit der hypothetischen Katze in der Kiste. Doch bei Walter Rudolf Hess war das mit den Katzen ganz real &#8211; und ziemlich zentral. In seiner Zeit an der R\u00e4mistrasse 69 forschte er mit seinem Team mit lebendigen Katzen an der Funktion des Zwischenhirns.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"741\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/IMG_1163-1024x741.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3751\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/IMG_1163-1024x741.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/IMG_1163-300x217.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/IMG_1163-768x556.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/IMG_1163-1536x1112.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2025\/04\/IMG_1163.jpg 1932w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3: Experiment im Labor an der R\u00e4mistrasse 69<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Der Professor<\/h2>\n\n\n\n<p>Walter Rudolf Hess wurde 1881 im Thurgau geboren und kam f\u00fcr sein Medizinstudium nach Z\u00fcrich, nach welchem er kurz in Rapperswil als Augenarzt t\u00e4tig war. Diese Arbeit gefiel ihm aber nicht gen\u00fcgend, er war weitaus mehr an der Forschung interessiert und suchte eine Anstellung als Assistent am physiologischen Institut der UZH. Nach gerade einmal 5 Jahren wurde er schon zum Professor ernannt und fungierte ab 1917 sogar als Institutsleiter, einen Posten, den er bis zu seiner Emeritierung in 1951 innehatte. Sein Forschungsschwerpunkt war die Kreislaufregulation durch das vegetative Nervensystem, auf der Suche nach der Regulation von vegetativen Reaktionen begann seine Forschung an den Katzen. Durch kleinste Elektroden wurden im Hirnstamm seiner Versuchstiere Reize gesetzt, die physiologische Reaktion der Katzen analysiert und sp\u00e4ter im Hirnschnitt geschaut, wo genau dieser Reiz im Hirn angesetzt worden war. Durch diese Versuche wurde das Zwischenhirn der Katzen kartografiert und man konnte die Reaktionen mit den Arealen im Hirn verkn\u00fcpfen. <br>Wo heute der Film als Medium in der Lehre fest verankert ist, war das zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch nicht der Fall. W.R. Hess war bekannt daf\u00fcr, dass er als einer der ersten Professoren der UZH in seinen Vorlesungen Filme zeigte, um physiologische Ph\u00e4nomene zu veranschaulichen. Bis dahin geschah dies entweder mit live-Demonstrationen oder eigens f\u00fcr die Lehre angefertigten Abbildungen. Hess war also nicht nur in der Forschung, sondern auch in der Lehre ein bedeutender Professor f\u00fcr die Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td><strong>Die zeitliche Entwicklung<\/strong><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>1885<\/td><td>Einzug des Instituts der Physiologie an der neu erbauten R\u00e4mistrasse 69<\/td><\/tr><tr><td>1912<\/td><td>W.R. Hess beginnt seine Arbeit als Assistent am Physiologischen Institut.<\/td><\/tr><tr><td>1917<\/td><td>Hess wird zum Professor ernannt und Institutsleiter der Physiologie.<\/td><\/tr><tr><td>1949<\/td><td>Hess erh\u00e4lt den Nobelpreis f\u00fcr Physiologie und Medizin, gemeinsam mit dem portugiesischen Neurologen Antonio Egas Moniz.<\/td><\/tr><tr><td>1951<\/td><td>Emeritierung des Institutsleiters Hess<\/td><\/tr><tr><td>1983<\/td><td>Umzug Physiologisches Institut an den Campus Irchel<\/td><\/tr><tr><td>2013<\/td><td>Ende des Medizinhistorischen Museums an der R\u00e4mistrasse 69<\/td><\/tr><tr><td>2022<\/td><td>Die Digital Society Initiative (DSI) bezieht das umgebaute Geb\u00e4ude.<\/td><\/tr><tr><td><\/td><td><\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><\/h2>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Bildquellen<\/h6>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Abb. 1: Baugeschichtliches Archiv Z\u00fcrich, Fotograf: Ruef-Hirt Friedrich, <a href=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/#detail-asset=7347da75-c277-4df8-b930-4af1ba6b9d00\">https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/#detail-asset=7347da75-c277-4df8-b930-4af1ba6b9d00<\/a> aufgerufen am: 24.04.2025<br>Abb. 2: Fotograf: Roger Frei, <a href=\"https:\/\/openhouse-zuerich.org\/orte\/umbau-museum-zu-dsi-center-uzh\/\">https:\/\/openhouse-zuerich.org\/orte\/umbau-museum-zu-dsi-center-uzh\/<\/a>, aufgerufen am: 24.04.2025<br>Abb. 3: Bild: Privatarchiv Christian W. Hess, <a href=\"https:\/\/www.uzh.ch\/dam\/jcr:00000000-7705-3087-ffff-ffffdcf813a1\/hess.pdf\">https:\/\/www.uzh.ch\/dam\/jcr:00000000-7705-3087-ffff-ffffdcf813a1\/hess.pdf<\/a>, aufgerufen am: 26.04.2025<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h6>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\">\n<li>Wyder Margrit, Einstein und Co. &#8211; Nobelpreistr\u00e4ger in Z\u00fcrich; Verlag NZZ Libro, Z\u00fcrich 2015, <a href=\"https:\/\/www.uzh.ch\/dam\/jcr:00000000-7705-3087-ffff-ffffdcf813a1\/hess.pdf\">https:\/\/www.uzh.ch\/dam\/jcr:00000000-7705-3087-ffff-ffffdcf813a1\/hess.pdf<\/a> Aufgerufen am: 24.04.2025<\/li>\n\n\n\n<li>Richard Altorfer, Nobelpreistr\u00e4ger der Physiologie oder Medizin: Walter Rudolf Hess (Schweiz), 08.03.2019, <a href=\"https:\/\/www.rosenfluh.ch\/arsmedici-dossier-2019-02\/nobelpreistraeger-der-physiologie-oder-medizin-walter-rudolf-hess-schweiz\">https:\/\/www.rosenfluh.ch\/arsmedici-dossier-2019-02\/nobelpreistraeger-der-physiologie-oder-medizin-walter-rudolf-hess-schweiz<\/a>, aufgerufen am: 26.04.2025<\/li>\n\n\n\n<li>Huldrych M.F. Koelbing, Walter Rudolf Hess, Historisches Lexikon der Schweiz, <a href=\"https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/014404\/2021-01-19\/\">https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/014404\/2021-01-19\/<\/a>, Version vom 19.01.2021<\/li>\n\n\n\n<li>Leander Diener, Lehrstuhl f\u00fcr Medizingeschichte, <a href=\"https:\/\/www.ibme.uzh.ch\/de\/medizingeschichte\/Archiv-f\u00fcr-Medizingeschichte\/Virtuelle-Ausstellung\/Film\/Walter-Rudolf-Hess.html\">https:\/\/www.ibme.uzh.ch\/de\/medizingeschichte\/Archiv-f\u00fcr-Medizingeschichte\/Virtuelle-Ausstellung\/Film\/Walter-Rudolf-Hess.html<\/a>, aufgerufen am 26.04.2025<br><\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Geb\u00e4ude an der R\u00e4mistrasse hatte in seinem 140-j\u00e4hrigen Bestehen schon viele Verschiedene Funktionen f\u00fcr die UZH. Der Nobelpreistr\u00e4ger Walter Rudolf Hess hat zwischen 1912 und 1951 im 1. 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