{"id":3167,"date":"2024-11-25T19:55:20","date_gmt":"2024-11-25T18:55:20","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/?p=3167"},"modified":"2025-02-23T13:30:12","modified_gmt":"2025-02-23T12:30:12","slug":"die-psychiatrische-poliklinik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/die-psychiatrische-poliklinik\/","title":{"rendered":"Die Psychiatrische Poliklinik"},"content":{"rendered":"\n<p>Untere Z\u00e4une 2, 8001 Z\u00fcrich (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;usp=sharing\">Karte<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">von Linus Bremi<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\"><em>Die Eugenik war eine schreckhafte Entwicklung der Wissenschaft im nationalsozialistischen Deutschland und die Zwangssterilisation eine der daraus resultierenden Gr\u00e4ueltaten. Doch auch in Z\u00fcrich, bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts wurden unter diesem Gedankengut tausende Frauen gegen ihren Willen sterilisiert. Das Zentrum dieser Machenschaften: die Psychiatrische Poliklinik Z\u00fcrich.<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_5995-1-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3213\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_5995-1-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_5995-1-300x225.jpeg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_5995-1-768x576.jpeg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_5995-1-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_5995-1-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Abb.1: Notariatsinspektorat, Untere Z\u00e4une 2, 2024<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading has-medium-font-size\">Das Hin und Her der Poliklinik<\/h5>\n\n\n\n<p>Die Psychiatrische Poliklinik entstand aus dem Bedarf eines Ambulatoriums der Psychiatrischen Universit\u00e4tsklinik (PUK). Polikliniken sind generell f\u00fcr ambulante, also nicht-station\u00e4re Patienten. F\u00fcr die ambulanten Sprechstunden wurde also 1913 ein Ableger, die Psychiatrische Poliklinik, gegr\u00fcndet und in die Villa Belmont, R\u00e4mistrasse 67, verlegt. Das Ganze wurde von einem Oberarzt namens Hans Wolfgang Maier aus dem PUK geleitet. Wegen der rasch wachsenden Patientenzahlen wird die Poliklinik zur Adresse Untere Z\u00e4une 2 verlegt. Bis 1954 blieb die Poliklinik auch bei dieser Adresse und w\u00e4hrend dieser Zeit wurden tausende von Abkl\u00e4rungen f\u00fcr Zwangssterilisationen durchgesetzt. Danach z\u00fcgelte die Poliklinik zur Gloriastrasse 23, zum Universit\u00e4tsspital Z\u00fcrich (USZ), wo sie heute noch besteht. Sie wurde umbenannt und ist jetzt als \u201eKlinik f\u00fcr Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik\u201c bekannt. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Die Unteren Z\u00e4une 2<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>An den Unteren Z\u00e4unen 2 stand vorher ein alter Seidenbetrieb, der f\u00fcr die Zwecke der Poliklinik umgebaut wurde. Das ist gut an dem amtlichen und offiziellen Stil des Geb\u00e4udes zu erkennen, welchen es auch heute noch beh\u00e4lt. Vor l\u00e4ngerer Zeit, bis 1851, geh\u00f6rte das Grundst\u00fcck Untere Z\u00e4une 2 zum Chamhaus, ein stattliches Haus aus dem Besitz einer reichen Zuger Familie \u201evon Cham\u201c. Das steht noch heute gegen\u00fcber der Unteren Z\u00e4une 2, mit goldiger Inschrift markiert. Heute steht im alten Geb\u00e4ude der Poliklinik das Notariatsinspektorat, welches seit 1954 dort eingebracht ist. Direkt neben dem Obergericht kann es seine verwaltenden Aufgaben dort gut erf\u00fcllen. Neben seiner funktionellen Relevanz untermalt das Notariatsinspektorat die sehr b\u00fcrokratische und etwas kafkaesque Atmosph\u00e4re des Geb\u00e4udes. Die \u00fcberw\u00e4ltigende und einsch\u00fcchternde Wirkung, die ein solch offizielles und b\u00fcrokratisches Geb\u00e4ude wohl auf die Patienten haben musste, ist nachzuvollziehen, vor allem f\u00fcr die vielen jungen, oft sozial benachteiligten Frauen, welche zur Sterilisation gen\u00f6tigt wurden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"712\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0069-1024x712.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3303\" style=\"width:591px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0069-1024x712.png 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0069-300x208.png 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0069-768x534.png 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0069-1536x1067.png 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0069-2048x1423.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>(Links: Chamhaus, ganz rechts: Seidenbetrieb) Abb. 2: Untere Z\u00e4une 2 vor dem Umbau zur Psychiatrischen Poliklinik, 1910<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zwangssterilisationen <\/h2>\n\n\n\n<p>Zwischen 1923 und 1968 wurden tausende von Sterilisationen durch die Psychiatrische Poliklinik Z\u00fcrich begutachtet, oft ohne die Einwilligung der Patient*innen. Alleine in der 1930ern vermutet man zwischen 1700 und 3600 Zwangssterilisationen. Die meisten Abkl\u00e4rungen erfolgten an Frauen, vermutlich weil die Sterilisation von M\u00e4nnern stark stigmatisiert war und in Verbindung mit Kastration und M\u00e4nnlichkeitsverlust gebracht wurde. Dazu war der h\u00e4ufigste \u201eBeweggrund\u201c der Sterilisation die Abtreibung. Ob die \u00c4rzte eine Sterilisation anordneten, hing stark vom sozialen Status oder der Herkunft der Frau ab. Diese Entscheidungen fielen die \u00c4rzte aufgrund von Prinzipien der Eugenik. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Handlungsrahmen<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ab 1917 war der Oberarzt Hans Wolfgang Meier vom PUK der Leiter der Psychiatrischen Poliklinik. Er sprach sich mehrmals f\u00fcr eine weitreichende Zwangssterilisationspolitik aus eugenischen Gr\u00fcnden aus. Gesetzlich war der Handlungsrahmen ein wenig strikter als es Meier sich gew\u00fcnscht h\u00e4tte. Eine Sterilisation war nur mit Einwilligung des Patienten erlaubt. Ein operativer Eingriff war nur zu \u201eHeilungszwecken\u201c erlaubt. Diese Heilungszwecke k\u00f6nnen aber auch prophylaktisch sein. Demnach waren Eingriffe in die Schwangerschaft und Fertilit\u00e4t erlaubt, sofern eine Schwangerschaft oder ein Kind die psychische Krankheit verschlimmern w\u00fcrde. Es war also immer eine psychiatrische bzw. medizinische Indikation verlangt. Welche Indikationen genau als zureichend galten, \u00fcberliess das Gesetz aber den Medizinern. So wurde f\u00fcr sozial und eugenisch motivierte Sterilisationen oft ein medizinischer Grund \u201egefunden\u201c. Die Abtreibungen wurden auch locker handgehabt. 1923 wurden soziale und eugenische Gr\u00fcnde als Teilindikationen erlaubt f\u00fcr den Schwangerschaftsabort. Als 1942 das StGB in Kraft trat wurde dies strenger reguliert und die Sterilisations- und Abtreibungszahlen gingen drastisch herunter.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Junktim-Praxis<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die meisten Sterilisationen wurden wegen Abtreibung verordnet. Frauen, die ein Schwangerschaftsabort wollten, brauchten eine medizinische Abkl\u00e4rung, um dies bewilligt und evtl. teilweise finanziert zu bekommen. F\u00fcr diese Abkl\u00e4rung konnte man zu staatlichen Einrichtungen, wie der Poliklinik, oder zu Privatkliniken. Die meisten Abtreibungen waren aus sozialer Not, also zu wenig Geld oder eine uneheliche Schwangerschaft. In der Psychiatrischen Poliklinik wurde dann oft die Abtreibung nur in Kombination mit einer Sterilisation bewilligt. Diese Koppelung wird als Junktim-Sterilisation oder Junktim-Praxis bezeichnet. Also fanden sich Frauen gen\u00f6tigt zur Sterilisation einzuwilligen, weil sie unbedingt eine Abtreibung wollten.  Der Zwang war eher ein systemischer als ein direkter Zwang. Die Sterilisation galt als Legitimation einer sozial begr\u00fcndeten Abtreibung, welche zur damaligen Zeit kaum akzeptiert waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Analyse der Fallbeispiele<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Roswitha Dubach ist ein Grossteil des Wissens \u00fcber diese Zwangssterilisationen in der Psychiatrischen Poliklinik zu verdanken. Sie analysierte auch viele Fallbeispiele aus den Akten der Poliklinik und ein \u00fcbliches Muster ist zu erkennen. Die Patient*innen waren meist verheiratete Frauen aus der Arbeiterklasse, die notfallsm\u00e4ssig eine Abtreibung wollten. Sicher die H\u00e4lfte dieser Frauen wurden Junktim sterilisiert, einem Viertel wurde die Abtreibung nicht bewilligt und einem Viertel die Abtreibung ohne Sterilisation. Die \u00c4rzte stuften die Frauen als dauerhaft Schwangerschaftsunf\u00e4hig ein, oder erkannten es als aussergew\u00f6hnliche Notfalllage an. Es gab auch viele Abkl\u00e4rungen, sowohl bei weiblichen als auch bei m\u00e4nnlichen Individuen, bei denen die Sterilisation von Patient*in gew\u00fcnscht wurde. Bei unverheirateten Frauen zeigen sich die sozial-eugenischen Motive st\u00e4rker. Wurden die Frauen als \u201erechtschaffend\u201c eingestuft, wurden sie nicht sterilisiert, weil sie ihre gesellschaftliche Rolle als Mutter noch zu erf\u00fcllen hatten. War aber eine eugenische Indikation vorhanden, wie Vorfahren mit geistiger Behinderung, oder Sexualverhalten, welches nicht der damaligen Norm entsprach, so wurde immer eine Sterilisation angeordnet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"691\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0070-1024x691.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3355\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0070-1024x691.jpeg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0070-300x202.jpeg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0070-768x518.jpeg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0070-1536x1037.jpeg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0070.jpeg 1596w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3: Illustrationen zur Operation zur Unfruchtbarmachung, bei Frau (links) und Mann (rechts)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-medium-font-size\"><strong>Gesellschaftlicher Kontext<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Sterilisationspraxis der Psychiatrischen Poliklinik ist ein gutes Beispiel f\u00fcr die wissenschaftlich-politischen und sozialen Ver\u00e4nderungen der Zeit. Oftmals wurden sozialpolitische Angelegenheiten damals verwissenschaftlicht, bei unserem Beispiel ist es umgekehrt. Die Wissenschaft wurde stark von der sozialpolitischen Lage beeinflusst. Die Einfl\u00fcsse der pseudowissenschaftlichen Eugenik sind un\u00fcbersehbar. Begriffe der alten Akten, wie \u201eheredit\u00e4re Belastung\u201c, \u201eSchwachsinn\u201c und \u201eImbezillit\u00e4t\u201c weisen eindeutig auf dieses Gedankengut. Ein weiteres Beispiel ist der Fokus auf die Mutterrolle der Frau und die \u201ePathologisierung\u201c von Verhalten, die der gesellschaftlichen Normen entweicht. Diese in die Gesellschaft eingebetteten Glauben suggerieren auch einen gewissen \u201eZwang zum Selbstzwang\u201c. Konkret bedeutet es, dass Frauen die Entscheidung zur Sterilisation eventuell als autonom wahrgenommen haben, obwohl die Entscheidung aufgrund des gesellschaftlichen Drucks zustande kam. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Zwangssterilisation heute<\/h2>\n\n\n\n<p>Auch heute finden in der Schweiz Zwangssterilisationen statt. Die Betroffenen sind schwer beeintr\u00e4chtigte, urteilsunf\u00e4hige Personen. Die Sterilisation ist erlaubt, wenn mit der Zeugung des Kindes zu rechnen ist, wenn die Elternverantwortung nicht gen\u00fcgend wahrgenommen werden kann oder es im Interesse der zu sterilisierenden Person ist. Ein Einverst\u00e4ndnis der Kesb ist hierf\u00fcr notwendig. Berichtet wurden nur 16 Sterilisationen in den letzten 10 Jahren (stand 2023), doch die Dunkelziffer k\u00f6nnte einiges gr\u00f6sser sein. Die Abkl\u00e4rungen \u00fcber die Kesb werden vermutlich oft umgangen. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"2360\" height=\"1640\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0071.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3356\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0071.png 2360w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0071-300x208.png 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0071-1024x712.png 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0071-768x534.png 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0071-1536x1067.png 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/IMG_0071-2048x1423.png 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 2360px) 100vw, 2360px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 4: Notariatsinspektorat im Umbau, 2009<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Bildquellen<\/h6>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list has-small-font-size\">\n<li>Abb. 1: Eigenaufnahme<\/li>\n\n\n\n<li>Abb. 2: Hochbauamt der Stadt Z\u00fcrich, Untere Z\u00e4une 2 und Chamhaus, 1910, Fotografie, <a href=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/#main-search-text=Untere%2520Z%C3%A4une&amp;main-search-mode=and&amp;detail-asset=2615d287-8796-42e4-8fac-b4f340bc9e20\">Link<\/a> (abgerufen 25.11.2024)<\/li>\n\n\n\n<li>Abb. 3: Illustrationen von Felix Eisengr\u00e4ber zu den Aufs\u00e4tzen von Erich Lexer und Albert D\u00f6derlein \u00fcber die Eingriffe zur Unfruchtbarmachung von Frauen (links) und M\u00e4nnern (rechts), erschienen in der von Arthur G\u00fctt,&nbsp;Ernst R\u00fcdin und Falk Ruttke bearbeiteten und erl\u00e4uterten Publikation&nbsp;<em>Gesetz zur Verh\u00fctung erbkranken Nachwuchses vom 14. Juli 1933<\/em>, J. F. Lehmanns Verlag, M\u00fcnchen 1934 (Schweizerisches Sozialarchiv, Z\u00fcrich, GR 1043)<\/li>\n\n\n\n<li>Abb. 4: Dudli Hanspeter, Untere Z\u00e4une 2, 2009, Fotografie, <a href=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/#main-search-text=Untere%2520Z%C3%A4une&amp;main-search-mode=and&amp;detail-asset=b05c85f4-581b-4e2f-ac75-6eb4cbe9b5da\">Link<\/a> (abgerufen 25.11.2024)<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h6>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list has-small-font-size\">\n<li>Marietta Meier, Brigitta Bernet, Roswitha Dubach, Urs Germann: Zwang zur Ordnung; Psychatrie im Kanton Z\u00fcrich, 1870-1970. Z\u00fcrich, 2007<\/li>\n\n\n\n<li>Roswitha Dubach; Roswitha Dubach: &#8222;Sterilisation und Kastration&#8220;, in:&nbsp;<em>Historisches Lexikon der Schweiz (HLS)<\/em>, Version vom 19.02.2024. <a href=\"https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/060527\/2024-02-19\/#med060527-006\">Link<\/a>, konsultiert am 25.11.2024<\/li>\n\n\n\n<li>o.A.: Geschichte der Klinik f\u00fcr Konsiliarpsychiatrie und Psychosomatik. <a href=\"https:\/\/www.usz.ch\/fachbereich\/konsiliarpsychiatrie-psychosomatik\/ueber-uns\/geschichte\/\">Link<\/a>, konsultiert am 25.11.2024<\/li>\n\n\n\n<li>Staatsarchiv Z\u00fcrich: PLAN D 2601 Haus Lindenegg (ehemaliger Chamhaus-Garten), Untere Z\u00e4une 2, Seidenbetrieb von Herrn Wild-N\u00e4geli: Kellergeschoss; Grundriss, 1851.09.01 (Dokument), <a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/detail.aspx?ID=487739\">Link<\/a>, konsultiert am 25.11.2024<\/li>\n\n\n\n<li>Andreas Faessler (Hg.): Zuger Zeitung. Hingeschaut: Vom Aufstieg der Chamer in Z\u00fcrich. <a href=\"https:\/\/www.zugerzeitung.ch\/zentralschweiz\/zug\/vom-aufstieg-der-chamer-in-zurich-ld.1040244\">Link<\/a>, konsultiert am 25.11.2024<\/li>\n\n\n\n<li>Staatsarchiv Z\u00fcrich: MM 3.89 RRB 1954\/2825 Verwaltungsgeb\u00e4ude \u00abLindenegg\u00bb., 1954.10.06 (Dokument), <a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/detail.aspx?ID=3927359\">Link<\/a>, abgerufen am 25.11.2024<\/li>\n\n\n\n<li>Staatsarchiv Z\u00fcrich: Psychiatrische Poliklinik, 1912-2003 (Fonds), <a href=\"https:\/\/suche.staatsarchiv.djiktzh.ch\/detail.aspx?ID=1410645\">Link<\/a>, abgerufen am 25.11.2024<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch in Z\u00fcrich wurden bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts unter eugenischem Gedankengut tausende Frauen gegen ihren Willen sterilisiert. 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