{"id":3134,"date":"2024-11-26T15:46:58","date_gmt":"2024-11-26T14:46:58","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/?p=3134"},"modified":"2024-12-07T09:19:52","modified_gmt":"2024-12-07T08:19:52","slug":"das-erste-institut-fuer-blinde-und-taubstumme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/das-erste-institut-fuer-blinde-und-taubstumme\/","title":{"rendered":"Das erste Institut f\u00fcr Blinde und Taubstumme"},"content":{"rendered":"\n<p>Karl-Schmid-Strasse 4, 8006 Z\u00fcrich (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;usp=sharing\">Karte<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">von Luana Rambaldi<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\">Wo heute das Hauptgeb\u00e4ude der UZH steht, war einst das erste Institut f\u00fcr Blinde und Taubstumme der Stadt Z\u00fcrich. Wenn man davorsteht, kann man es sich kaum vorstellen, aber der hektische Universit\u00e4tsstandort war w\u00e4hrend 72 Jahren das Zuhause von zahlreichen Kindern, denen man eine Bildung trotz ihrer Beeintr\u00e4chtigungen zur Verf\u00fcgung stellen wollte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"748\" height=\"523\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/Gebaeude-an-Kuenstlergasse-edited.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3140\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/Gebaeude-an-Kuenstlergasse-edited.png 748w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/Gebaeude-an-Kuenstlergasse-edited-300x210.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 748px) 100vw, 748px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Abb.1: Blinden und Taubstummenanstalt an der K\u00fcnstlergasse 10<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/WhatsApp-Image-2024-11-24-at-18.28.52-2-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3446\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/WhatsApp-Image-2024-11-24-at-18.28.52-2-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/WhatsApp-Image-2024-11-24-at-18.28.52-2-300x225.jpeg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/WhatsApp-Image-2024-11-24-at-18.28.52-2-768x576.jpeg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/WhatsApp-Image-2024-11-24-at-18.28.52-2-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/WhatsApp-Image-2024-11-24-at-18.28.52-2.jpeg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Abb.2: Naturhistorisches Museum am Hauptgeb\u00e4ude der UZH, dieses Foto zeigt den Teil der Universit\u00e4t der heutzutage dort steht, wo bis im 1908 die Blinden und Taubstummenanstalt war.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td><strong>Die zeitliche Entwicklung<\/strong><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>1809<\/td><td>Gr\u00fcndung Blindenanstalt durch H\u00fclfsgesellschaft der Stadt Z\u00fcrich<\/td><\/tr><tr><td>1826<\/td><td>Vereinigung mit Taubstummenanstalt<\/td><\/tr><tr><td>1838-1910<\/td><td>Standort an K\u00fcnstlergasse 10 (Wo Heute das Hauptgeb\u00e4ude der UZH steht)<\/td><\/tr><tr><td>1899<\/td><td>Neues Volksschulgesetz; Verpflichtung Unterrichtsanstalten f\u00fcr Blinde und Taubstumme mit Staatsbeitr\u00e4gen zu unterst\u00fctzen bzw. \u00fcbernehmen und errichten-&gt;\u201cGleichstellung aller Kinder\u201c<\/td><\/tr><tr><td>1908<\/td><td>Anstalt geht in staatlichen Besitz \u00fcber und wird wegen Bau des neuen Hochschulgeb\u00e4udes verschoben<\/td><\/tr><tr><td>1910-1915<\/td><td>Provisorium an Plattenstrasse und Pestalozzistrasse<\/td><\/tr><tr><td>1915<\/td><td>Neues Geb\u00e4ude auf dem Entlisberg Wollishofen<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Der Standort<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Mit dem neuen Volksschulgesetz von 1899 verpflichtete sich der Staat, Unterrichtseinrichtungen f\u00fcr Blinde und Taubstumme zu unterst\u00fctzen, zu \u00fcbernehmen und bei Bedarf neu zu errichten. Infolgedessen ging die Anstalt im Jahr 1908 \u2013 fast 100 Jahre nach ihrer Gr\u00fcndung \u2013 in staatlichen Besitz \u00fcber und musste aufgrund des Baus eines Hochschulgeb\u00e4udes an einen neuen Standort verlegt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Das heutige Hochschulgebiet zeichnete sich durch eine &#8222;freie, luftige Lage&#8220; aus, ein Merkmal, dass man auch am neuen Standort wiederfinden wollte. Frische Luft und Sonnenlicht galten n\u00e4mlich lange Zeit als wesentliche Bestandteile jeglicher medizinischen Behandlungen, wobei Blindheit und Taubstummheit keine Ausnahme bildeten. Zudem genossen sie an der K\u00fcnstlergasse einen weiten Ausblick \u00fcber die Stadt, was den Standort f\u00fcr die sp\u00e4tere Errichtung der Universit\u00e4t attraktiv machte und noch immer ein charakteristisches Merkmal des Hochschulquartiers ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Entlisberg in Wollishofen bot den perfekten Kompromiss zwischen Zug\u00e4nglichkeit und der so stark erw\u00fcnschten &#8222;freien und luftigen Lage&#8220;, sodass die Anstalt inmitten des ersten Weltkrieges dorthin verlegt wurde. Nun verf\u00fcgten sie \u00fcber Schlafr\u00e4ume, Klassenzimmer, K\u00fcchen, Speisehallen sowie eine kleine Turn- und Spielhalle um den Bed\u00fcrfnissen des schulischen Alltags und der Freizeit der Kinder gerecht zu werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unterricht in der Anstalt<\/h2>\n\n\n\n<p>Schulische und soziale Integration waren die Hauptziele solcher Institutionen. Neben gew\u00f6hnlichen F\u00e4chern wie Handarbeit wurden im 19 und 20gsten Jahrhundert oft Ans\u00e4tze verfolgt, um die vermeintlichem \u201eDefizite\u201c der Kinder zu korrigieren. Gem\u00e4\u00df der sogenannten oralistischen Methode wurde das Erlernen der Geb\u00e4rdensprache lange Zeit unterdr\u00fcckt, da sie als hinderlich f\u00fcr das Lernen der \u201enormalen\u201c Lautsprache und somit schlecht f\u00fcr die Integration gesehen wurde. Aus heutiger Sicht wirkt dies eher wie ein Versuch die \u201eAndersartigkeit\u201c dieser Personen zu kaschieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Unterrichtsphilosophie zeigte sich in der Einrichtung der Blinden und Taubstummenanhalt Z\u00fcrich besonders in den Schulzimmern f\u00fcr taube Sch\u00fcler. <\/p>\n\n\n\n<p>Um eine gute Lektion \u201eLippenlesen\u201c zu erm\u00f6glichen, sah ein Klassenzimmer n\u00e4mlich ganz anders aus, als wir es gew\u00f6hnt sind. Die Zimmer wurden mit zweiseitigem Licht versehen und die Tische wurden \u00fcblicherweise im Kreis um den Lehrer herum aufgestellt. So hatten die Sch\u00fcler eine klare Sicht auf den Mund des Lehrers, um ihren Sprachunterricht in gew\u00f6hnlicher Lautsprache statt Geb\u00e4rdensprache zu erhalten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"562\" height=\"441\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/Schulzimmer-edited.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-3141\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/Schulzimmer-edited.png 562w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/Schulzimmer-edited-300x235.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 562px) 100vw, 562px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb.3: Ein Schulzimmer f\u00fcr Taubstumme in der Anstalt.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>Blindheit und Taubstummheit im 19 bis fr\u00fchen 20gsten Jahrhundert<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Blinde und taubstumme Personen lebten lange Zeit in Isolation und Armut und wurden als Belastung f\u00fcr die Gesellschaft angesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im fr\u00fchen <strong>19 Jahrhundert<\/strong> waren Organisationen zur Bildung und Integration von Menschen mit Behinderungen jeder Art noch selten. Wer spezielle Bed\u00fcrfnisse hatte, erhielt meist keine schulische Bildung. Es kam daher zunehmend das Verlangen nach solchen Schulen auf, wie etwa im Text \u201e\u00dcber das Bed\u00fcrfnis einer Taubstummenanstalt\u201c 1834 beschrieben wurde. In diesem wurden Taubstumme folgenderma\u00dfen charakterisiert:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><em>Die Erfahrung lehrt uns sattsam, dass der Taubstumme ein sehr bl\u00f6des Gem\u00fcth hat, und merentheils sich dumm zum Gutem, zum B\u00f6sen aber fertig und geschickt zeigt. Sein K\u00f6rperbau [&#8230;] \u00e4ussert sich mit einer gewissen Plumpheit, worauf meistentheils das missf\u00e4llige Auessere und T\u00f6lpelartige beruht [&#8230;]. Er erscheint in der Welt, anstatt eine selbstst\u00e4ndige Person, vielmehr als eine mechanische [&#8230;] und mehr das Spiel seiner blinden Triebe und Neigungen bleibt.<\/em><\/p><cite>(Josef Gr\u00fcter, \u00dcber das Bed\u00fcrfnis einer Taubstummenanstalt, Luzern 1834, S. 13,18f.)<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>F\u00fcr das 19te Jahrhundert war die Idee des Menschen mit Behinderung als minderwertig v\u00f6llig normal. Im Text wird erl\u00e4utert, dass eine Taubstummenanstalt genau aufgrund deren Unterlegenheit so wichtig sei. Eine klare Unterscheidung zwischen geistiger Behinderung und Taubstummheit wurde zu dieser Zeit h\u00e4ufig nicht getroffen \u2013 m\u00f6glicherweise, weil der medizinische Wissensstand noch nicht ausreichte, um solche Differenzierungen so pr\u00e4zise wie heute zu verstehen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-pullquote\"><blockquote><p><em>Aus verachteten, rechtlosen Wesen haben sie sich zu vollrechtsf\u00e4higen Menschen entwickelt, denen auch die Handlungsf\u00e4higkeit eignet.<\/em><\/p><cite>(Jahrbuch der Schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr Schulgesundheitspflege, 1913, S. 449)<\/cite><\/blockquote><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Laufe des 19ten Jahrhundert begann man diese Diskriminierung mehr und mehr zu hinterfragen. Blinden und Taubstummen wurde<strong> im Jahr 1913<\/strong> offiziell die Handlungsf\u00e4higkeit zugeschrieben, jedoch noch immer mit Einschr\u00e4nkungen, die  lange Zeit durch das Schutzbed\u00fcrfnis dieser \u201eGebrechlichen\u201c begr\u00fcndet wurden. Grunds\u00e4tzlich sah man sie und viele andere \u201eGebrechliche\u201c unabh\u00e4ngig von ihrem Alter als Kinder, um die man sich k\u00fcmmern musste,  und nicht als gleichwertige Erwachsene.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst <strong>im 2000<\/strong> wird in der Bundesverfassung (Art. 8 Abs.4) das ausdr\u00fcckliche Verbot der Diskriminierung wegen k\u00f6rperlichen, geistigen oder psychischen Behinderungen ausgesprochen. Worauf im Jahr 2004 das Bundesgesetz \u00fcber die Beseitigung von Benachteiligungen von Menschen mit Behinderungen in Kraft tritt. Von nun an wurde unter anderem auch die Integration behinderter Kinder in Regelschulen verlangt und nicht ausschlie\u00dflich in Sonderschulen, wie es das Institut f\u00fcr Blinde und Taubstumme der Stadt Z\u00fcrich war.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Bildquellen<\/h6>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Abb. 1 und 3: .<em>Schweizerische Taubstummen-Zeitung<\/em>, Band 9 (1915), Heft 12. <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Abb. 2: eigene Aufnahme<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h6>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Vogel, Bertha. \u201eDie privatrechtliche Stellung der Taubstummen und Blinden.\u201c <em>Jahrbuch der Schweizerischen Gesellschaft f\u00fcr Schulgesundheitspflege<\/em>, Band 13\/1912 (1913). Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5169\/seals-91196\">https:\/\/doi.org\/10.5169\/seals-91196<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Fietz, H. \u201eDie kantonale Blinden- und Taubstummenanstalt in Z\u00fcrich.\u201c Schweizerische Bauzeitung, Band 67\/68 (1916), Heft 5. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5169\/seals-33043\">https:\/\/doi.org\/10.5169\/seals-33043<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>[s.n.] \u201eFestnummer: zur Einweihung der neuen kantonalen Taubstummenanstalt in Wollishofen-Z\u00fcrich 2.\u201c<em> Schweizerische Taubstummen-Zeitung<\/em>, Band 9 (1915), Heft 12. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5169\/seals-9231%2063\">https:\/\/doi.org\/10.5169\/seals-9231 63<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Janett, Mirjam. \u201eGeh\u00f6rlosigkeit und die Konstruktion von Andersartigkeit: Das Beispiel der Taubstummenanstalt Hohenrain (1847-1942).\u201c <em>Schweizerische Zeitschrift f\u00fcr Geschichte<\/em>, Band 66 (2016), Heft 2. Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5169\/seals-630362\">https:\/\/doi.org\/10.5169\/seals-630362<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die neue kant. Blinden- und Taubstummen-Anstalt auf Entlisberg-Wollishofen., <em>Chronik der Stadt Z\u00fcrich<\/em> (13. November 1915),Verf\u00fcgbar unter: <a href=\"http:\/\/www.e-newspaperarchives.ch\/?a=d&amp;d=CSZ19151113-01.2.12.1\">http:\/\/www.e-newspaperarchives.ch\/?a=d&amp;d=CSZ19151113-01.2.12.1<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Jubil\u00e4umsfeier der z\u00fcrch. Blindenanstalt., <em>Chronik der Stadt Z\u00fcrich<\/em> (16. Oktober 1909), Verf\u00fcgbar unter:<a href=\"http:\/\/www.e-newspaperarchives.ch\/?a=d&amp;d=CSZ19091016-01.2.17.1\">http:\/\/www.e-newspaperarchives.ch\/?a=d&amp;d=CSZ19091016-01.2.17.1<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wo heute das Hauptgeb\u00e4ude der UZH steht, war einst das erste Institut f\u00fcr Blinde und Taubstumme der Stadt Z\u00fcrich. 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