{"id":3132,"date":"2024-11-30T11:00:50","date_gmt":"2024-11-30T10:00:50","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/?p=3132"},"modified":"2025-12-15T18:52:27","modified_gmt":"2025-12-15T17:52:27","slug":"geburtshaus-delphys","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/geburtshaus-delphys\/","title":{"rendered":"Geburtshaus Delphys"},"content":{"rendered":"\n<p>Friedaustrasse 12, 8003 Z\u00fcrich (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?hl=de&amp;mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;ll=47.380839258508956%2C8.519345655355831&amp;z=16\">Karte<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<p>von Nathalie Kaiser<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\">An der Friedaustrasse 12 im Stadtquartier Wiedikon steht ein unscheinbares Haus mit mehreren Wohnungen f\u00fcr Familien. Von aussen w\u00fcrde man fast nicht glauben, dass hier hunderte von Kindern zur Welt gekommen sind.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"767\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/BAZ_145994-Screen-1024x767.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-4352\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/BAZ_145994-Screen-1024x767.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/BAZ_145994-Screen-300x225.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/BAZ_145994-Screen-768x575.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/BAZ_145994-Screen-1536x1150.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/BAZ_145994-Screen.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Friedaustrasse&nbsp;12:&nbsp;Eckhaus&nbsp;links,&nbsp;wo&nbsp;Friedaustrasse&nbsp;in&nbsp;Zurlindenstrasse&nbsp;einm\u00fcndet<br>Baugeschichtliches Archiv Z\u00fcrich,&nbsp;BAZ_145994.tiff,&nbsp;1944<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00fcndung und Entwicklung<\/h2>\n\n\n\n<p>Geburtsh\u00e4user sind selbstst\u00e4ndige, ausserklinische Organisationen f\u00fcr Familien, die eine Alternative zur Entbindung innerhalb von Krankenhausw\u00e4nden suchen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im November 1989 beschliessen 5 Hebammen, sich zusammen zu tun und gr\u00fcnden kurz darauf das \u201eGeburtshaus Delphys\u201c. Die Gr\u00fcndung wird dank einem F\u00f6rderkredit der Alternativbank, Spenden und pers\u00f6nlichen Investitionen der beteiligten Hebammen m\u00f6glich. &nbsp;Bei&nbsp;der&nbsp;Namensgebung&nbsp;orientierten&nbsp;sich&nbsp;die&nbsp;Frauen&nbsp;an der griechischen Sprache. So heisst \u00ab\u03b4\u03b5\u03bb\u03c6\u03cd\u03c2\u00bb&nbsp;(delphys) auf&nbsp;deutsch&nbsp;\u00abGeb\u00e4rmutter\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<p>Schnell finden die Hebammen in Oberengstringen eine Wohnung, die sie nutzen k\u00f6nnen. Es kommen erste Kinder zur Welt und das Geburtshaus Delphys scheint einen guten Start zu haben. Doch bald darauf findet die Idee eines Geburtshaus in den Medien ersten Widerstand, denn das Bild einer Geburt wird damals sehr engstirnig betrachtet. Geburten geh\u00f6ren ins Krankenhaus und nicht in irgendein Zimmer in einem Wohnquartier. Auch in der unmittelbaren Nachbarschaft beschweren sich immer mehr Menschen \u00fcber den L\u00e4rm und das dauernde Ein- und Ausgehen von Fremden Leuten. Die ersten Schattenseiten des Konzeptes zeigen sich. F\u00fcr einige ein Segen, f\u00fcr andere st\u00f6rend und befremdlich. <\/p>\n\n\n\n<p>So zwingen die Umst\u00e4nde das Geburtshaus Delphys, sich einen neuen Standort zu suchen, den sie 1992 an der Friedaustrasse 12 im Stadtquartier Wiedikon finden. Mit der Zeit kommen dort immer mehr Kinder zur Welt. Die allgemeine Diskussion um ein Geburtshaus bleibt zuerst bestehen, wird aber mit den Jahren immer leiser, nicht zuletzt dank Zertifizierungen, beispielsweise von UNICEF oder die Aufnahme des Geburtshauses auf die z\u00fcrcher Spitalliste. Letzteres hat den Vorteil, dass Familien die Aufenthalte nicht mehr selbst bezahlen m\u00fcssen. Auch das Delphys wandelt sich. Die Wohnungen oberhalb werden nach und nach bezogen, es gibt mehr Platz und so wird nun auch mehr auf die Begleitung der Schwangerschaft und die nachgeburtlichen Versorgung eingegangen, beispielsweise durch eine Stillgruppe oder R\u00fcckbildungsturnen. Es wird sogar ein Wochenbett eingerichtet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"686\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/image-3-1024x686.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3450\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/image-3-1024x686.jpeg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/image-3-300x201.jpeg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/image-3-768x515.jpeg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/image-3-1536x1029.jpeg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/image-3-2048x1372.jpeg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Abb. 2: Geburtshaus Delphy\u2018s, Eingang<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Geburtendiskurs damals<\/h2>\n\n\n\n<p>Bis ins 20. Jahrhundert waren Hausgeburten die dominierende Art, Kinder auf die Welt zu bringen. Hilfestellung leisteten Frauen; Bekannte, Nachbarinnen, Familie. \u00c4rzte wurden nur selten und nur in besonders schwierigen F\u00e4llen dazu geholt, denn eigentlich waren Geburten Frauensache. Zudem war das Interesse an der weiblichen Gesundheit nur bedingt vorhanden und den \u00c4rzten fehlte oft das n\u00f6tige Wissen. Jahrhundertelang war die Medizin und damit die Geburtshilfe durch tief verankerte religi\u00f6se Vorstellungen gepr\u00e4gt. Das Leben galt als gottgegeben und musste in aller Form und Art so gesehen und gelebt werden. Aufgrund dieser \u00dcberzeugung wurden beispielsweise Sektionen an menschlichen Leichen lange verboten und erst ab etwa 1300 nur ganz bestimmten Angeh\u00f6rigen der Kirche gew\u00e4hrt und nur an Hingerichteten durchgef\u00fchrt. Diese strengen Regulationen verlangsamten den Erkenntnisgewinn und beeinflussten das Verst\u00e4ndnis und die Entstehung des menschlichen K\u00f6rpers enorm. Durch das Bild der Frau als unvollst\u00e4ndiger und untergeordneter Mensch (der Mann galt als vollkommener Mensch) wurde der Geburtshilfe lange nicht als sonderlich wichtig erachtet. Langsam, durch gewisse Fortschritte der Medizin, wie etwa die Desinfektion, den Zuwachs an ausgebildeten Fachkr\u00e4ften und den Wandel der Gesellschaft und der Medizin als Wissenschaft, wurde die Idee einer Geburt innerhalb des Krankenhauses immer verbreiteter, bis es etwa ab der zweiten H\u00e4lfte des 20. Jahrhunderts gang und g\u00e4be war, Kinder in einem Spital zu geb\u00e4ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun galt es als unsicher und unhygienisch, dass ein Kind ausserhalb eines Krankenhauses zur Welt kam. Im Krankenhaus gab es die notwendige Infrastruktur sowie \u00c4rzte und \u00c4rztinnen, die jederzeit helfen k\u00f6nnen. Auch die vorgeburtlichen Untersuchungen wurden alle im Krankenhaus oder in einer Arztpraxis durchgef\u00fchrt. Zur Zeit der Gr\u00fcndung des Geburtshaus Delphys im Jahr 1989 war diese Denkweise also tief in der Gesellschaft verankert und ein Geburtshaus eher befremdlich. Gleichzeitig begann gegen Ende des 20. Jahrhunderts eine Gegenbewegung. Man w\u00fcnschte sich vermehrt Geburten in einem weniger klinischen Umfeld, welches trotzdem sicher und hygienisch war. Aus dieser Bewegung entstanden erste Geburtsh\u00e4user als Mittel.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"738\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/image-1-1024x738.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3152\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/image-1-1024x738.jpeg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/image-1-300x216.jpeg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/image-1-768x554.jpeg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/image-1-1536x1107.jpeg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/11\/image-1.jpeg 1776w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Abb. 3: lllustration aus einer um 1480 entstandenen Abschrift des Werks\u00a0<em>Regimen sanitatis<\/em>\u00a0des\u00a0Heinrich Laufenberg\u00a0(Zentralbibliothek Z\u00fcrich, Ms. C 102b, Fol. 111v).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Und heute?<\/h2>\n\n\n\n<p>Nach einigen erfolgreichen Jahren zieht das Delphys 2014 in die Kalkbreite bei der Badenerstrasse 177 um. Der Wohn- und Gewerbebau Kalkbreite wird 2014 er\u00f6ffnet und ist ein Abbild sozialer und \u00f6kologischer Baukunst in Z\u00fcrich, umgesetzt durch moderne Architektur. Ein sehr geeigneter Ort f\u00fcr ein noch immer mit Skepsis betrachtetes Konzept, wie das Delphys, denn die Umgebung der Kalkbreite wird als neumodisch, gr\u00fcn und fortschrittlich angesehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis heute hat das Geburtshaus Delphys seinen Standort bei der Kalkbreite. Das Angebot hat sich stetig erweitert und bezieht nun auch vermehrt die V\u00e4ter mit ein. Doch trotz der Entwicklung des Gesundheitssystems und der Gesellschaft sowie der Er\u00f6ffnung weiterer Geburtsh\u00e4user in der ganzen Schweiz, wird das Konzept der ausserklinischen Geburtsh\u00e4user noch immer mit Skepsis angesehen und die Hebammen k\u00e4mpfen noch immer um vollst\u00e4ndige Anerkennung.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Bildquellen<\/p>\n\n\n\n<p>Abb. 1: <a href=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/#main-search-text=Friedaustrasse%2012&amp;main-search-mode=and&amp;detail-asset=5d1afca5-4366-47bf-b501-80e0f82cb7d9\">https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/#main-search-text=Friedaustrasse%2012&amp;main-search-mode=and&amp;detail-asset=5d1afca5-4366-47bf-b501-80e0f82cb7d9<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Abb. 2: <a href=\"https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/die-siedlung-mit-eigenem-geburtshaus-259432571437\">https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/die-siedlung-mit-eigenem-geburtshaus-259432571437<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Abb. 3: <a href=\"https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/016114\/2010-11-02\">https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/016114\/2010-11-02<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Literatur<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.e-newspaperarchives.ch\/?a=d&amp;d=MIM19920226-01.2.21.2&amp;srpos=1&amp;e=-------de-20-MIM-1--img-txIN-Delphys-------0-----\">https:\/\/www.e-newspaperarchives.ch\/?a=d&amp;d=MIM19920226-01.2.21.2&amp;srpos=1&amp;e=&#8212;&#8212;-de-20-MIM-1&#8211;img-txIN-Delphys&#8212;&#8212;-0&#8212;&#8211;<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/016114\/2010-11-02\">https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/016114\/2010-11-02<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.delphys.ch\">https:\/\/www.delphys.ch<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>An der Friedaustrasse 12 im Stadtquartier Wiedikon steht ein unscheinbares Haus mit mehreren Wohnungen f\u00fcr Familien. Von aussen w\u00fcrde man fast nicht glauben, dass hier hunderte von Kindern zur Welt gekommen sind.<\/p>\n","protected":false},"author":934,"featured_media":4352,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,57,90,93,73,9,8,1,26,30,5],"tags":[64,62],"class_list":{"0":"post-3132","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-20-jahrhundert","8":"category-21-jahrhundert","9":"category-fachbereich","10":"category-geburtshilfe","11":"category-geburtshilfliches","12":"category-institution","13":"category-krankheiten","14":"category-ort","15":"category-praxis","16":"category-stadtkreis-3","17":"category-zeit","18":"tag-frauen","19":"tag-hebammen","20":"czr-hentry"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3132","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/934"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3132"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3132\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4357,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3132\/revisions\/4357"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/4352"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3132"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3132"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3132"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}