{"id":2719,"date":"2024-05-01T20:53:26","date_gmt":"2024-05-01T18:53:26","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/?p=2719"},"modified":"2024-12-01T16:55:14","modified_gmt":"2024-12-01T15:55:14","slug":"die-waldschule-beim-zuerichberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/die-waldschule-beim-zuerichberg\/","title":{"rendered":"Die Waldschule beim Z\u00fcrichberg"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Eine Portion Sonne, Luft und Spielen als Mittel gegen die Tuberkulose<\/h3>\n\n\n\n<p>Biberlinstrasse 60, 8032 Z\u00fcrich (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;ll=47.400643803573686%2C8.547791160767217&amp;z=17\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;ll=47.400643803573686%2C8.547791160767217&amp;z=17\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Karte<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">von Helena Matthijs<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background\" style=\"font-style:italic;font-weight:200\">Nicht weit von der Tramstation Klusplatz, liegt die Freiluftschule Z\u00fcrichberg. Fr\u00fcher verbrachten dort Tuberkulose-gef\u00e4hrdete Kinder ihre Sommertage. Heutzutage dient sie noch immer als Schule f\u00fcr Sommerlager.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"967\" height=\"768\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/Waldschule-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2722\" style=\"width:720px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/Waldschule-3.jpg 967w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/Waldschule-3-300x238.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/Waldschule-3-768x610.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 967px) 100vw, 967px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Die Freiluftschule Z\u00fcrichberg, Hinteransicht um 1957. Damals schon im Besitz des Kanton Z\u00fcrichs.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Die Er\u00f6ffnung der Waldschule<\/h5>\n\n\n\n<p>Die Tuberkulose-Kommission Z\u00fcrich-Stadt verwirklichte 1914 eine Idee des Gemeinn\u00fctzigen Frauenvereins: die Er\u00f6ffnung einer Waldschule oberhalb des Klusplatzes f\u00fcr rund 50 tuberkulose-gef\u00e4hrdete Kinder. Die st\u00e4dtische Kommission hatte daf\u00fcr die entsprechende Stiftung \u00abdie Z\u00fcrcher Walderholungsst\u00e4tte\u00bb gegr\u00fcndet. 1914 entstand an der Biberlinstrasse ein Geb\u00e4ude mit K\u00fcche, Schulraum und Liegehallen. Es war eine Tagesschule, die nur im Sommer betrieben wurde. Der Unterricht, das Spielen, die Ruhezeiten, alles fand unter freiem Himmel statt.<sup><a href=\"#footnote_1_2719\" id=\"identifier_1_2719\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Andr&eacute;a Kaufmann, Luft zum Leben, S. 56\">1<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Tuberkulose-Kommission schrieb:<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p>\u00abDie Sonne, die gute Luft, der Wald, die einfache kr\u00e4ftige Nahrung, das viele G\u00e4rtnern und Spielen im Freien, der kurze aber intensive Unterricht, der fr\u00f6hliche Betrieb der Waldschule, der weite Schulweg, alles hat zur Anregung und F\u00f6rderung der Kinder beigetragen.\u00bb<\/p>\n<cite>JB Kommission Stadt 1914, S. 6<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Ortsbestimmung f\u00fcr die Waldschule <\/h5>\n\n\n\n<p>Der Standort am Z\u00fcrichberg war gut geeignet f\u00fcr eine Waldschule.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Die <strong>Luft <\/strong>war russfrei und sauber, da sich die Schule ausserhalb des Stadtzentrums und nahe am Waldrand befand. Man wusste zu der Zeit schon, dass B\u00e4ume aus CO<sub>2<\/sub> Sauerstoff produzieren. In der Stadt, so die verbreitete Meinung, h\u00e4tten die Kinder nur oberfl\u00e4chlich geatmet, was dazu gef\u00fchrt h\u00e4tte, dass die Luft in den Lungenspitzen nicht ausgetauscht wurde. Dies h\u00e4tte zur Folge, dass Tuberkelbazillen verbleiben k\u00f6nnten.<\/li>\n\n\n\n<li>Die Luftverschmutzung, wie auch die engen Gassen, waren Gr\u00fcnde daf\u00fcr, dass die Kinder in der Stadt der <strong>Sonne <\/strong>nicht oft ausgesetzt waren. Als Folge dessen, hatten viele Kinder zu wenig Vitamin D, welches das Immunsystem st\u00e4rkt und Entz\u00fcndungen reduzieren kann. Die Sonnenstrahlen keimt\u00f6tend wirken und die Lebenslust wecken. Die Waldschule lag ausserhalb der Stadt, umzingelt von Wiesen. So konnte das Grundst\u00fcck den ganzen Tag beschienen werden.<\/li>\n\n\n\n<li>Man schickte Kinder mit Blutarmut zur Waldschule. Aufgrund der damaligen Lehrmeinung, welche besagte, dass Blutarmut v.a. auf ein zu kleines Herz und auf zu enge Arterien zur\u00fcckzuf\u00fchren ist, war der Fokus auf Bewegung sehr gross. Damit die Kinder genug <strong>Platz <\/strong>hatten um zu g\u00e4rtnern, herumzurennen und zu spielen, bedarf es eine grosse Wiese.&nbsp;<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Stiftung \u00abZ\u00fcrcher Walderholungsst\u00e4tte\u00bb erhielt von der Stadt Z\u00fcrich finanzielle Unterst\u00fctzung. Die Einnahmen der Stiftung reichten nicht mehr aus und die Waldschule wurde am 1. Januar 1939 von der Stadt Z\u00fcrich \u00fcbernommen. Die Waldschule wurde zur Freiluftschule Z\u00fcrichberg umgetauft.((Statistisches Amt der Stadt Z\u00fcrich, 1953. S. 143, 145, 147, 148, 153))<\/p>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Alltag an der Waldschule Z\u00fcrichberg<\/h4>\n\n\n\n<p>In der Woche wurden die Kinder pro Tag f\u00fcr zwei Schulstunden unterrichtet. Die Kinder erhielten unter anderem auch Hygieneunterricht. Man ging davon aus, dass Unreinlichkeit die Hautporen verstopfen konnte, wodurch die Sonne und die Luft ihre Wirkung nicht entfalten konnten.<\/p>\n\n\n\n<p>Falls das Wetter mitspielte, wurde draussen unterrichtet. Eine Klasse bestand etwa aus 25 Sch\u00fcler*innen. Zur damaligen Zeit waren das kleine Klassen, im Vergleich zu den st\u00e4dtischen Schulklassen mit 60 Sch\u00fcler. Man versuchte, die Klassen nach Jahrgangsstufen zu unterrichten, teilweise gab es aber zu wenig Sch\u00fcler pro Stufe und so wurden verschiedene Stufen meist zusammen unterrichtet. Die Klassen waren zugleich auch nicht Geschlechter getrennt, was zu dieser Zeit un\u00fcblich war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die kleineren Klassen erm\u00f6glichten eine individuelle F\u00f6rderung der Kinder. Die Lehrpersonen waren zugleich auch Betreuer und waren den ganzen Tag f\u00fcr die Kinder verantwortlich. Man erhoffte sich damit, ein vertrautes Verh\u00e4ltnis zwischen den Kindern und den Betreuern aufbauen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach dem Mittagessen erfolgte ein einst\u00fcndiger Mittagsschlaf f\u00fcr die Kinder. Bei sch\u00f6nem Wetter fand dieser draussen statt. Spielte das Wetter nicht mit, so gab es die M\u00f6glichkeit, den Mittagsschlaf auf den Liegeterrassen abzuhalten. Nachmittags stand freies Spielen auf dem Programm. Nach dem Nachtessen gingen die Kinder nach Hause.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Was heute noch sichtbar ist<\/h4>\n\n\n\n<p>Das Geb\u00e4ude steht noch. Man sieht heute noch die grossen Fenster des Schulgeb\u00e4udes. Es sollte so viel Licht wie m\u00f6glich ins Geb\u00e4ude gelangen. Vor dem Geb\u00e4ude hat es eine grosse Wiese, wo sich die Kindern austoben konnten. Neben dem Schulgeb\u00e4ude wurde eine \u00fcberdachte Terrasse gebaut. Wom\u00f6glich wurde dort die Mittagsruhe abgehalten. Davor stehen Betonk\u00e4sten, die vielleicht fr\u00fcher als Gem\u00fcsebeete zum G\u00e4rtnern verwendet wurden.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-ad2f72ca wp-block-group-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/IMG_8758-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2726\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/IMG_8758-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/IMG_8758-300x225.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/IMG_8758-768x576.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/IMG_8758-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/IMG_8758-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Die gleiche Ansicht wie oben. Die ehemaligen Waldschule Z\u00fcrich im Jahr 2024.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/IMG_8760-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2727\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/IMG_8760-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/IMG_8760-300x225.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/IMG_8760-768x576.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/IMG_8760-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/IMG_8760-2048x1536.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3: Neben dem Hauptgeb\u00e4ude steht ein \u00fcberdachte Terrasse. Wom\u00f6glich diente sie als Liegeterrasse.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Die Schule wurde mehrmals umgebaut. Im Jahr 1950 wurde sie erweitert. Ein weiteres Schulzimmer wurde gebaut, daf\u00fcr wurde ein Teil der \u00fcberdachten Terrasse benutzt. Neben dem Hauptgeb\u00e4ude wurde das kleinere Geb\u00e4ude gebaut, dass wom\u00f6glich als Liegeterrasse verwendet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit der Zeit wurde die Schule vermutlich nicht mehr nur als Prim\u00e4rpr\u00e4ventions-Massnahme gegen die Tuberkulose verwendet, sondern bot auch Platz f\u00fcr Kinder, welche sonstige gesundheitliche Probleme hatten oder ruhebed\u00fcrftig waren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1023\" height=\"727\" data-id=\"2753\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/Waldschule-2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2753\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/Waldschule-2.jpg 1023w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/Waldschule-2-300x213.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/Waldschule-2-768x546.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1023px) 100vw, 1023px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"722\" data-id=\"2755\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108683-1-1024x722.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2755\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108683-1-1024x722.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108683-1-300x212.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108683-1-768x541.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108683-1-1536x1083.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108683-1-2048x1444.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Abb. 4, 5: Die Freiluftschule in 1950, vor dem Umbau. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-2 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-id=\"2760\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108684-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2760\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108684-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108684-300x225.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108684-768x576.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108684-1536x1151.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108684-2048x1535.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"769\" data-id=\"2761\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108685-2-1024x769.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2761\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108685-2-1024x769.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108685-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108685-2-768x576.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108685-2-1536x1153.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108685-2-2048x1537.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"757\" data-id=\"2762\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108689-1-1024x757.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2762\" style=\"width:235px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108689-1-1024x757.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108689-1-300x222.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108689-1-768x568.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108689-1-1536x1135.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/BAZ_108689-1-2048x1514.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Abb. 6, 7, 8: Die Freiluftschule in 1951. Die Liegeterrassen (Abb. 8) stehen neben dem Hauptgeb\u00e4ude.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Eine Prim\u00e4rprevention der Tuberkulose<\/h4>\n\n\n\n<p>Im 19. Jahrhundert w\u00fctete in der Schweiz, wie auch in vielen anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, die Tuberkulose. Die Krankheit brach nur bei etwa 10% der Leuten aus, die das verantwortliche Tuberkulose-Bakterium in sich trugen.((Lungenliga Z\u00fcrich, 2008. S. 4\/5)) H\u00e4ufig davon betroffen waren Kinder und Menschen mit einem schwachen Immunsystem, was in den Arbeiterquartieren Anfang 20. Jahrhundert wahrscheinlich die Mehrheit darstellte. Im April 1908 gr\u00fcndete ein gemeinn\u00fctziger Frauenverein die erste Tuberkulose-F\u00fcrsorgestelle des Kantons Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu dieser Zeit nahm man an, dass langes Sitzen, die falsche Ern\u00e4hrung, Vererbung, sowie soziale Aspekte wie z.B. zu fr\u00fche Eheschliessungen eine Ansteckung der Krankheit erkl\u00e4ren k\u00f6nnten. Im Jahre 1882 entdeckte Robert Koch den verantwortlichen Erreger Myobacterium tuberculosis. Man wusste nun, dass die Krankheit \u00fcber Tr\u00f6pfchen \u00fcbertragen wurde. Eine geeignete Therapie war nicht bekannt.((Zusammenfassung aus Andr\u00e9a Kaufmann: Luft zum Leben)) Die Vermutung bestand, dass viel Sonne, frische Luft und eine gesunde Ern\u00e4hrung die Genesung vorantreiben konnte und eine Ansteckung verhindern konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Haken hatte die Waldschule. Es handelte sich um eine Tagesschule und die Kinder gingen abends wieder nach Hause, wo sie m\u00f6glicherweise den Tuberkulose Erregern wieder ausgesetzt waren. Ein Aufenthalt in der Waldschule erniedrigte lediglich die Anzahl Stunden, in denen die Kinder den Erregern ausgesetzt waren.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wer durfte die Waldschule besuchen?<\/h4>\n\n\n\n<p>Emil Feer (1864-1955) war von 1911 bis 1929 Direktor des Kinderspitals Z\u00fcrich. Feer ver\u00f6ffentlichte eine Brosch\u00fcre \u00fcber die Aufgaben der geplanten Waldschule. Darin hielt er fest, wer sie besuchen darf. Die Waldschule durfte besucht werden von Kindern mit einer schwachen An\u00e4mie, \u00abkonstitutionell schwach beanlagte Naturen\u00bb, Kinder von \u00ab schw\u00e4chlichen Eltern\u00bb und Kinder, die in \u00absehr bed\u00fcrftigen famili\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen leben, in engen, schmutzigen Wohnungen\u00bb.<sup><a href=\"#footnote_2_2719\" id=\"identifier_2_2719\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Emil Feer, 1913. S. 3-4\">2<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Waldschulen gab es auch in anderen L\u00e4ndern, unter anderem auch in Deutschland. Karl K\u00f6nig war 1912 ein Kreisschulinspektor in M\u00fclhausen. Laut K\u00f6nig war das Ziel der Waldschule \u00abdie Herausnahme der k\u00f6rperlich, geistigen und ethisch gef\u00e4hrdeten&nbsp; aus dem ger\u00e4uschvollen Leben und Treiben, aus der verpesteten Luft der St\u00e4dte\u00bb. K\u00f6nig empfand ein Aufenthalt in der Waldschule aus zwei Gr\u00fcnden f\u00fcr richtig. Einerseits soll verhindert werden, dass die Kinder an Tuberkulose erkrankten, \u00abderen Keim\u00bb die Kinder, nach damaliger Meinung, bereits in sich trugen. Andererseits bef\u00fcrchtete K\u00f6nig, dass \u00abder k\u00f6rperlich schw\u00e4chliche Leib des Kindes seine Geistesbildung sch\u00e4digt, seine Jugend verbittert und die Zukunft des gesamten Volkes gef\u00e4hrdet werde.\u00bb<sup><a href=\"#footnote_3_2719\" id=\"identifier_3_2719\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Karl K&ouml;nig, 1912, Vorwort, S. 1, 23, 26\">3<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nig bezeichnete die Besucher als k\u00f6rperlich, geistig und ethisch gef\u00e4hrdet. Er benutzte auch Bezeichnungen, wie Schwachsinnige und sittlich Gef\u00e4hrdete. Damit meinte K\u00f6nig wahrscheinlich die Kinder von alleinerziehenden M\u00fctter oder Kinder aus gesellschaftlichen Randgruppen, die zu dieser Zeit stark diskriminiert wurden. Die Zuweisung an eine Waldschule waren also nicht immer nur auf gesundheitliche Gr\u00fcnde basiert.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Zeit nahmen die Theorien der Eugenik zu. Die Idee hinter der Eugenik ist die genetische Verbesserungsf\u00e4higkeit der Menschen. Was als gutes genetisches Material bewertet wurde, hing von den gesellschaftlichen Werten ab. Randgruppen wurden als minderwertig betrachtet. Es wurde als negativ empfunden, dass sie zu den kinderreichsten Gesellschaftsgruppen geh\u00f6rten. Als Massnahme wurden Ihnen zum Teil die Kinder weggenommen. Die Kinder wurden in verschiedenen Institutionen untergebracht, unter anderem auch in Waldschulen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Waldschule am Z\u00fcrichberg war nur eine Tagesschule. Abends gingen die Kinder wieder nach Hause. Trotzdem war es den Betreuern in der Waldschule m\u00f6glich, einen Einfluss auf die Erziehung der Kinder zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Wie sah es mit der Finanzierung aus?<\/h4>\n\n\n\n<p>Die Waldschule wurde unter anderem von Kinder, die aus \u00absehr bed\u00fcrftigen famili\u00e4ren Verh\u00e4ltnissen\u00bb stammen, besucht. Wie sah es also aus mit der Finanzierung des Waldschulaufenthaltes? Es wurde teilweise durch die Eltern der Kinder, private Spenden oder durch \u00f6ffentliche Gelder finanziert.<sup><a href=\"#footnote_4_2719\" id=\"identifier_4_2719\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Karl K&ouml;nig, 1912. S. 41, 46-48, 52, 105-112\">4<\/a><\/sup><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Weitere Bilder der Freiluftschule Z\u00fcrichberg<\/h6>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/main\/thumbnailview\/qsr=Freiluftschule%20z%C3%BCrichberg\">https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/main\/thumbnailview\/qsr=Freiluftschule%20z%C3%BCrichberg<\/a><br><a href=\"https:\/\/memobase.ch\/de\/object\/bar-001-SFW_1415-2\">https:\/\/memobase.ch\/de\/object\/bar-001-SFW_1415-2<\/a><\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Bildquellen<\/h6>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Beitragsbild: Fotograf: <a href=\"https:\/\/www.google.com\/search?q=freiluftschule+z%C3%BCrichberg&amp;rlz=1C1FHFK_deCH1046CH1046&amp;oq=fr&amp;gs_lcrp=EgZjaHJvbWUqDwgAECMYJxjjAhiABBiKBTIPCAAQIxgnGOMCGIAEGIoFMhIIARAuGCcYrwEYxwEYgAQYigUyBggCEEUYQDIGCAMQRRg5MgYIBBBFGDsyBggFEEUYPDIGCAYQRRg8MgYIBxBFGDzSAQgxMDczajBqN6gCALACAA&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8#lpg=cid:CgIgAQ%3D%3D,ik:CAoSLEFGMVFpcE1aTGp5ckpVRkpydG9nSy1TYnVSNjBtN0I4bzN3RDNWUGp4RVRO\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.google.com\/search?q=freiluftschule+z%C3%BCrichberg&amp;rlz=1C1FHFK_deCH1046CH1046&amp;oq=fr&amp;gs_lcrp=EgZjaHJvbWUqDwgAECMYJxjjAhiABBiKBTIPCAAQIxgnGOMCGIAEGIoFMhIIARAuGCcYrwEYxwEYgAQYigUyBggCEEUYQDIGCAMQRRg5MgYIBBBFGDsyBggFEEUYPDIGCAYQRRg8MgYIBxBFGDzSAQgxMDczajBqN6gCALACAA&amp;sourceid=chrome&amp;ie=UTF-8#lpg=cid:CgIgAQ%3D%3D,ik:CAoSLEFGMVFpcE1aTGp5ckpVRkpydG9nSy1TYnVSNjBtN0I4bzN3RDNWUGp4RVRO\">Stephan Bolten, Juni 2018<\/a>.<br>Abb. 1: Baugeschichtliches Archiv Z\u00fcrich, Nr. <a href=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/catalog\/BAZ\/r\/398598\/viewmode=infoview\/qsr=Freiluftschule%20z%C3%BCrichberg\">KOE_1450_01<\/a>. <br>Abb. 2: Foto: Helena Matthijs, 2024.<br>Abb. 3: Foto: Helena Matthijs, 2024.<br>Abb. 4: Baugeschichtliches Archiv Z\u00fcrich, Nr. <a href=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/catalog\/BAZ\/r\/318524\/viewmode=infoview\/qsr=freiluftschule%20z%C3%BCrichberg\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/catalog\/BAZ\/r\/318524\/viewmode=infoview\/qsr=freiluftschule%20z%C3%BCrichberg\">BAZ_108682<\/a>.<br>Abb. 5: Baugeschichtliches Archiv Z\u00fcrich, Nr. <a href=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/catalog\/BAZ\/r\/318676\/viewmode=infoview\/qsr=freiluftschule%20z%C3%BCrichberg\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/catalog\/BAZ\/r\/318676\/viewmode=infoview\/qsr=freiluftschule%20z%C3%BCrichberg\">BAZ_108683<\/a>.<br>Abb. 6: Baugeschichtliches Archiv Z\u00fcrich, Nr. <a href=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/catalog\/BAZ\/r\/319236\/viewmode=infoview\/qsr=freiluftschule%20z%C3%BCrichberg\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/catalog\/BAZ\/r\/319236\/viewmode=infoview\/qsr=freiluftschule%20z%C3%BCrichberg\">BAZ_108684<\/a>.<br>Abb. 7: Baugeschichtliches Archiv Z\u00fcrich, Nr. <a href=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/catalog\/BAZ\/r\/319396\/viewmode=infoview\/qsr=freiluftschule%20z%C3%BCrichberg\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/catalog\/BAZ\/r\/319396\/viewmode=infoview\/qsr=freiluftschule%20z%C3%BCrichberg\">BAZ_108685<\/a>.<br>Abb. 8: Baugeschichtliches Archiv Z\u00fcrich, Nr. <a href=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/catalog\/BAZ\/r\/320511\/viewmode=infoview\/qsr=freiluftschule%20z%C3%BCrichberg\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/baz.e-pics.ethz.ch\/catalog\/BAZ\/r\/320511\/viewmode=infoview\/qsr=freiluftschule%20z%C3%BCrichberg\">BAZ_108689<\/a>.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h6>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Kaufmann, Andr\u00e9a. Luft zum Leben. Die Geschichte der Lungenliga Z\u00fcrich. Chronos. Z\u00fcrich, 2008.<br><br>Feer, Emil. Walderholungsst\u00e4tte f\u00fcr Kinder. Z\u00fcrich, 1913.<br><br>JB Kommission Stadt 1914, S. 6.<br><br>K\u00f6nig, Karl. Die Waldschule \u2013 Beitr\u00e4ge zur Kinderforschung und Heilerziehung, Heft 89. Hermann Beyer &amp; S\u00f6hne. Langensalza, 1912.<br><br>Statistisches Amt der Stadt Z\u00fcrich. Z\u00fcrcher statistische Nachrichten 1953, 30. Jahrgang. Buchdruckerei Berichthaus Z\u00fcrich. Z\u00fcrich, 1953.<br><br>Weber, Isabel. Historische Kindererholungsst\u00e4tten der Pro Juventute. Analyse einer Fotodokumentation. Z\u00fcrich, 2014.<\/p>\n<ol class=\"footnotes\"><li id=\"footnote_1_2719\" class=\"footnote\">Andr\u00e9a Kaufmann, Luft zum Leben, S. 56<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_1_2719\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_2_2719\" class=\"footnote\">Emil Feer, 1913. S. 3-4<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_2_2719\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_3_2719\" class=\"footnote\">Karl K\u00f6nig, 1912, Vorwort, S. 1, 23, 26<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_3_2719\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_4_2719\" class=\"footnote\">Karl K\u00f6nig, 1912. S. 41, 46-48, 52, 105-112<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_4_2719\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#8617;<\/a>]<\/span><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Licht durchfluteten Schulzimmer wurden fr\u00fcher Tuberkulose-gef\u00e4hrdete Kinder unterrichtet.  Heutzutage dient sie noch immer als Lagerort f\u00fcr Schulklassen.<\/p>\n","protected":false},"author":903,"featured_media":2753,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,57,98,90,99,9,8,56,46,1,114,33,117,5],"tags":[110],"class_list":{"0":"post-2719","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-20-jahrhundert","8":"category-21-jahrhundert","9":"category-epidemiologie","10":"category-fachbereich","11":"category-fuersorge","12":"category-institution","13":"category-krankheiten","14":"category-krankheiten-im-kindesalter","15":"category-lehranstalt","16":"category-ort","17":"category-paediatrie","18":"category-stadtkreis-7","19":"category-tuberkulose","20":"category-zeit","21":"tag-tuberkulose","22":"czr-hentry"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2719","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/903"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2719"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2719\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2940,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2719\/revisions\/2940"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2753"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2719"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2719"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2719"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}