{"id":2671,"date":"2024-05-01T21:10:47","date_gmt":"2024-05-01T19:10:47","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/?p=2671"},"modified":"2025-02-23T13:52:13","modified_gmt":"2025-02-23T12:52:13","slug":"zesex-beratungsstelle-fuer-ehe-und-sexualitaet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/zesex-beratungsstelle-fuer-ehe-und-sexualitaet\/","title":{"rendered":"Zesex, Beratungsstelle f\u00fcr Ehe und Sexualit\u00e4t"},"content":{"rendered":"\n<p>Hohlstrasse 35, 8004 Z\u00fcrich (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;usp=sharing\">Karte<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Alexandra Meier<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\"><em>Im Herzen des fr\u00fcheren Arbeiterquartier Aussersihl befindet sich ein Bauwerk, welches sich mit seinem neuartigen Baustil von den restlichen Geb\u00e4uden unterscheidet. Hier wurde die erste Sexualberatungsstelle der Schweiz er\u00f6ffnet. Eine Institution, die nicht nur aufkl\u00e4rerisch wirkte, sondern auch eine tiefgreifende soziale Ver\u00e4nderung in der Schweiz vorantrieb.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"370\" height=\"500\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/1932-Kollerhof-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2673\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/1932-Kollerhof-1.jpg 370w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/1932-Kollerhof-1-222x300.jpg 222w\" sizes=\"auto, (max-width: 370px) 100vw, 370px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Der Kollerhof 1932. 1 Jahr bevor das Zesex er\u00f6ffnete.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Z\u00fcrich in den 30er Jahren. Nach dem Ersten Weltkrieg erlebte die Sexualreformbewegung einen neuen Aufschwung. Die &#8222;neue, arbeitende Frau&#8220; gewann zunehmend an Unabh\u00e4ngigkeit, w\u00e4hlte den optimalen Zeitpunkt f\u00fcr eine Schwangerschaft und bedachte die finanziellen und gesundheitlichen Auswirkungen. Liebesheiraten nahmen im Gegensatz zu arrangierten Ehen zu. Wirtschaftliche Krisen trieben jedoch die Zahl illegal durchgef\u00fchrter Abtreibungen in die H\u00f6he. Die Notwendigkeit einer Anlaufstelle f\u00fcr Ehefragen und Aufkl\u00e4rung \u00fcber Verh\u00fctungsmittel wurde immer deutlicher, insbesondere in den \u00e4rmeren Quartieren Z\u00fcrichs. In genau einem solchen Quartier wurde im Januar 1933 die erste Beratungsstelle zu Fragen rund um Sexualit\u00e4t und Geburtenregelung er\u00f6ffnet: Die Zesex.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Kollerhof: Ein Symbol des Wandels<\/h3>\n\n\n\n<p>Blockrandbauten reihten sich eng aneinander an den Strassen, mit Kleingewerbebetrieben in den Innenh\u00f6fen. Aussersihl befand sich in n\u00e4chster N\u00e4he zum Bahnhof und war dadurch weniger attraktiv zum Wohnen, aber preisg\u00fcnstig. Hier lebten die \u00c4rmsten von Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<p>Umso mehr stach daher das rundlich konstruierte Geb\u00e4ude hervor, das 1931 seinen Platz im Arbeitsviertel fand. Der sechsst\u00f6ckige Kollerhof an der Kreuzung von Lang- und Hohlstrasse war mit seiner rotgef\u00e4rbten Fassade nicht zu \u00fcbersehen und stand im Ausdruck des Neuen Bauens. Seine dynamische Rundung und die durchlaufenden horizontalen B\u00e4nder, welche die Fenster umrahmten, sollten den modernen Verkehr repr\u00e4sentieren, der sich durch die Stadt Z\u00fcrich zog. Auch im Inneren war das Geb\u00e4ude modern ausgestattet mit mehreren Schindler-Liften. Es wurde vom Architekten Hermann Weideli erbaut und f\u00fcr verschiedene Beratungsstellen genutzt, unter anderem f\u00fcr die Zesex.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 2006 unternahm die Architekturfirma huggen_berger einige Restaurationen am Geb\u00e4ude, das der Stadt Z\u00fcrich geh\u00f6rt. Heutzutage beherbergt der Kollerhof mehrere Quartierdienstleistungen f\u00fcr den Kreis 4, darunter das Kreisb\u00fcro, das Stadtammann- und Betreibungsamt, die Friedensrichter 4 + 5 sowie die Kreisschulpflege Limmattal.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"824\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/2024-Kollerhof-824x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2715\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/2024-Kollerhof-824x1024.jpg 824w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/2024-Kollerhof-241x300.jpg 241w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/2024-Kollerhof-768x954.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/2024-Kollerhof-1236x1536.jpg 1236w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2024\/04\/2024-Kollerhof-1648x2048.jpg 1648w\" sizes=\"auto, (max-width: 824px) 100vw, 824px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Der Kollerhof 2024<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Hintergrund<\/h3>\n\n\n\n<p>Es herrschte Aufbruchsstimmung in den sexualreformerischen Kreisen. Man wollte sich f\u00fcr die Geburtenregelung und den vereinfachten Zugriff auf Verh\u00fctungsmittel einsetzen sowie das Abtreibungsverbot aufheben. Man war sich einig, dass vor allem die \u00e4rmere Bev\u00f6lkerung zu wenig \u00fcber Verh\u00fctungsm\u00f6glichkeiten aufgekl\u00e4rt war und der Zugang dazu erleichtert werden sollte. Bis dahin lag es nur in der Hand der \u00c4rzte, Pessare zur Verh\u00fctung zu verschreiben, und Kondome waren teuer und schwer erh\u00e4ltlich. An vorderster Front k\u00e4mpfte das \u00c4rzteehepaar Fritz und Paulette Brupbacher-Raygrodsky, welches im Arbeitsviertel Aussersihl praktizierte. Jedoch regte sich Widerstand aus den eigenen Reihen. Viele \u00c4rzte bef\u00fcrchteten, ihren Expertenstatus in der Geburtenkontrolle zu verlieren. Konservative sahen die Institution der Ehe in Gefahr. Die Sexualit\u00e4t sollte auf die Ehe beschr\u00e4nkt sein und nur der Fortpflanzung dienen. Zudem w\u00fcrden Verh\u00fctungsmittel und Abtreibungen nur dazu f\u00fchren, dass die ohnehin schon r\u00fcckl\u00e4ufigen Geburtenzahlen weiter sinken.<\/p>\n\n\n\n<p>Ende der 1920er Jahre forderte Fritz Brupbacher vom Stadtz\u00fcrcher Parlament finanzielle Unterst\u00fctzung f\u00fcr eine Beratungsstelle. Der Stadtrat sollte sichere Schwangerschaftsverh\u00fctungen f\u00f6rdern, da nur so illegale und gesundheitssch\u00e4dliche Schwangerschaftsabbr\u00fcche reduziert werden k\u00f6nnten. Vorst\u00f6sse wurden jedoch abgelehnt mit der Begr\u00fcndung, die einfachen Leute seien genug informiert. Es fehle ihnen lediglich an Energie und am Willen, es umzusetzen. 1933 dann aber der Durchbruch: \u00dcber einen privaten Verein wurde die Zesex gegr\u00fcndet. Das Projekt wurde durch den Stadtrat Jakob Gschwend in die Wege geleitet, der Vorsteher des Wohlfahrtsamts der Stadt Z\u00fcrich war.  Sp\u00e4ter \u00fcbernahm die Gemeinde die Subventionierung der Beratungsstelle. <br>Die Beratungsstelle war die erste ihrer Art in der Schweiz, jedoch nicht europaweit. In k\u00fcrzester Zeit folgten \u00e4hnliche Stellen in den St\u00e4dten Basel, Bern, Genf und Lausanne.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auf dem Weg zur modernen Sexualberatungsstelle<\/h3>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst mussten aber noch einige Fragen gekl\u00e4rt werden, auf was die Beratungsstelle ihren Fokus legen sollte. Sollte die Zesex eine Informationsquelle sein bez\u00fcglich Verh\u00fctungsfragen oder aber auch eine Beratung zur Eugenik? Die Eugenik befasst sich mit &#8222;der Lehre vom guten Erbe&#8220; und tr\u00e4gt die Idee der Rassenverbesserung in sich, was vor allem in der Zeit des Nationalsozialismus seinen H\u00f6hepunkt erreichte. Durch eine Geburtenregelung k\u00f6nnte gesunder Nachwuchs gef\u00f6rdert werden, sei es zugunsten einer gest\u00e4rkten Nation oder zur L\u00f6sung sozialer Probleme in Bezug auf die \u00e4rmere Bev\u00f6lkerungsschicht. Man sprach von einer Aufwertung der Bev\u00f6lkerung.<\/p>\n\n\n\n<p>Schlussendlich entschieden die Z\u00fcrcher Beh\u00f6rden, dass die Zesex eine Beratungsstelle zu Verh\u00fctungsfragen werden sollte. Im Gegensatz zu Beratungsstellen in anderen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern, wo Verh\u00fctungsmittel gratis oder verg\u00fcnstigt herausgegeben wurden, m\u00fcsse die Bev\u00f6lkerung sich weiterhin an den Arzt wenden. Die Zesex vertrat eine zeitgem\u00e4sse Auffassung der Sexualwissenschaften des ersten Drittels des 20. Jahrhunderts, wo man sich unter anderem gegen die Verteufelung der Onanie wehrte. Es wurden regelm\u00e4ssig Vortragsveranstaltungen durchgef\u00fchrt, welche \u00fcber die Bek\u00e4mpfung von Erbkrankheiten, Sexualerziehung und die Folgen der Ehescheidung f\u00fcr die Kinder handelten. Die Mitarbeiter standen den Hilfesuchenden bei psychischen Schwierigkeiten und St\u00f6rungen des Geschlechtslebens bei, gaben Auskunft bei psychologischen und eugenetischen Fragestellungen und informierten \u00fcber Verh\u00fctungsmethoden.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hilfseinrichtung wurde gut besucht. Nach einem Jahr verzeichnete man 1&#8217;300 Beratungsgespr\u00e4che, die meisten davon handelten um juristische Fragen und Geburtenregelung, aber auch psychologische Probleme waren immer wieder ein Thema. Es wurden viele \u00dcberweisungen an \u00c4rzte und andere amtliche Stellen get\u00e4tigt. Es dauerte nur einige Jahre, bis die Beratungsstelle komplett \u00fcberlastet war. 1944 haben sich die Beratungsgespr\u00e4che verdoppelt, die Mitarbeiter arbeiteten bis sp\u00e4t in die Nacht sowie am Sonntag, und es wurden Hausbesuche gemacht. Weiterhin mangelte es an Mitarbeitern, R\u00e4umlichkeiten und Geld, woraufhin der j\u00e4hrliche Kredit 1945 von 15&#8217;000 auf 25&#8217;000 Franken erh\u00f6ht und eine B\u00fcrohilfskraft eingestellt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:13px\"><strong>BILDQUELLEN<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:13px\">Beitragsbild: wie Abb. 1<br><br>Abb. 1: <a href=\"https:\/\/wkp-bauing.ch\/cool_timeline\/wkp-timeline\/1932-kollerhof-woh-burohaus-zh-1932\/\">1932 Kollerhof, Wohn-und B\u00fcrohaus in Z\u00fcrich &#8211; WKP Bauingenieure AG (wkp-bauing.ch)<\/a><br><br>Abb. 2: Foto Alexandra Meier, 2024<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\" style=\"font-size:13px\">LITERATUR<\/h5>\n\n\n\n<p style=\"font-size:13px\">1 Gafner, Lina: &#8220;Mit Pistole und Pessar&#8220; Sexualreform und revolution\u00e4re Gesellschaftskritik im Z\u00fcrich der 1920er- und 1930er-Jahre, Verlag Traugott Bautz, 2010<br><br>2 <a href=\"https:\/\/www.spectra-online.ch\/de\/spectra\/news\/der-steinige-weg-zur-ersten-sexualberatungsstelle-der-schweiz-437-29.html\">Der steinige Weg zur ersten Sexualberatungsstelle der Schweiz &#8211; Spectra \u2013 Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention (spectra-online.ch)<\/a><br><br>3 <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/hbd\/de\/index\/hochbau\/bauten\/bauten-realisiert\/archiv-bauten\/realisiert-2006\/kollerhof-kreisgebaeude4.html\">Umbau Kollerhof Kreisgeb\u00e4ude 4 &#8211; Stadt Z\u00fcrich (stadt-zuerich.ch)<\/a><br><br>4 <a href=\"https:\/\/www.tellhof.blog\/das-aussersihl-ab-dem-19-jahrhundert\/\">Das Aussersihl ab dem 19. Jahrhundert \u2013 Tellhof Blog<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1933 quartierte sich das Zesex im K\u00f6llerhof ein, welches eines der neuartigsten Geb\u00e4ude im Arbeitsviertel Aussersihl zu seiner Zeit war. Dies war die Geburtsstunde der ersten Sexualberatungsstelle der Schweiz.<\/p>\n","protected":false},"author":905,"featured_media":2672,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,90,99,93,73,121,9,8,1,26,119,43,31,5],"tags":[],"class_list":{"0":"post-2671","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-20-jahrhundert","8":"category-fachbereich","9":"category-fuersorge","10":"category-geburtshilfe","11":"category-geburtshilfliches","12":"category-hygiene","13":"category-institution","14":"category-krankheiten","15":"category-ort","16":"category-praxis","17":"category-sexualmedizin","18":"category-spezialinstitution","19":"category-stadtkreis-4","20":"category-zeit","21":"czr-hentry"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/905"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2671"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2671\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3662,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2671\/revisions\/3662"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2672"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}