{"id":2203,"date":"2023-11-15T11:18:20","date_gmt":"2023-11-15T10:18:20","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/?p=2203"},"modified":"2024-12-01T16:43:38","modified_gmt":"2024-12-01T15:43:38","slug":"im-bann-des-burghoelzli","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/im-bann-des-burghoelzli\/","title":{"rendered":"Die Z\u00fcrcher &#8222;Irrenanstalt&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Im Bann des Burgh\u00f6zli<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Auguste Forels Hypnose<\/h3>\n\n\n\n<p>Lenggstrasse 31, 8032 Z\u00fcrich (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?hl=de&amp;mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;ll=47.35266870043712%2C8.570176799999988&amp;z=17\">Karte<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">von Ladina C. Jucker<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\">Damals lag es am Stadtrand, heute liegt es inmitten von Krankenh\u00e4usern. Fr\u00fcher war es bekannt als Irrenheilanstalt &#8222;Burgh\u00f6lzli&#8220;, heute lautet der Name Psychiatrische Universit\u00e4tsklinik Z\u00fcrich. Der Ort, an dem der Psychiater Auguste Forel nicht nur seine Patienten, sondern auch sein Wachpersonal hypnotisierte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"604\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/BAZ_128355-1024x604.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2317\" style=\"width:564px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/BAZ_128355-1024x604.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/BAZ_128355-300x177.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/BAZ_128355-768x453.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/BAZ_128355-1536x905.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/BAZ_128355-2048x1207.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb1: Die Irrenheilanstalt Burgh\u00f6lzli (1889)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Psychiatrie als medizinisches Fachgebiet<\/h5>\n\n\n\n<p>Der Ursprung der Psychiatrie, insbesondere der Anstaltspsychiatrie, in Europa findet man zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Zu dieser Zeit gab es kaum Einrichtungen f\u00fcr die Versorgung und Heilung psychisch Kranker, doch mit der Aufkl\u00e4rung wurde in Europa mehr f\u00fcr die soziale F\u00fcrsorge getan. Zuvor wurden die sogenannten \u00abIrren\u00bb, also psychisch kranke Patienten, in Gef\u00e4ngnissen untergebracht oder wurden von der eigenen Familie gepflegt. Es gab also kaum professionelle medizinische Versorgung f\u00fcr psychisch Kranke.<\/p>\n\n\n\n<p>In dieser Zeit war man der Ansicht, dass die psychisch Kranken aus ihrer \u00abkrankmachenden\u00bb Umgebung genommen werden sollen, um in eine isolierte Umgebung einer Anstalt gebracht zu werden. Psychiatrische Anstalten wurden deshalb bevorzugt weit weg von der Stadt und dem normalen Alltag errichtet.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Gr\u00fcndung der Irrenheilanstalt &#8222;Burgh\u00f6lzli&#8220; <\/h5>\n\n\n\n<p>Wilhelm Griesinger spielte eine zentrale Rolle bei der Gr\u00fcndung des Burgh\u00f6lzlis. Der aus Deutschland stammende Psychiater war der Ansicht, dass psychischen Erkrankungen eine Erkrankung des Gehirns vorangeht. Psychische Krankheiten haben, laut Griesinger, also einen naturwissenschaftlichen Hintergrund und sind ein Teilgebiet der Medizin. Dementsprechend setzte er sich f\u00fcr die medizinische Versorgung psychisch Kranker ein. Er half bei den Planungsarbeiten der Klinik und sollte urspr\u00fcnglich der erste Direktor des Burgh\u00f6lzlis werden, doch er verliess die Schweiz noch vor der Er\u00f6ffnung des Burgh\u00f6lzlis.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine weitere wichtige Pers\u00f6nlichkeit bei der Gr\u00fcndung war Ullrich Zehnder, der Arzt und Regierungspr\u00e4sident war. Er f\u00fchrte eine Z\u00e4hlung von psychisch Kranken im Kanton Z\u00fcrich durch und erkannte, dass 4\/5 der psychisch Kranken zu Hause von ihren Familien versorgt wurden und nicht in einem Spital. Durch diese Erkenntnis setzte er sich stark f\u00fcr die Gr\u00fcndung einer Irrenheilanstalt in Z\u00fcrich ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Planung der Irrenheilanstalt in Z\u00fcrich dauerte sehr lange, von 1839 bis 1864. Das lag daran, dass man die Architektur der Klinik selbst als eine therapeutische Methode ansah. Man glaubte, dass je nachdem, wie die Teile des Geb\u00e4udes angeordnet werden, die psychisch Kranken geheilt werden k\u00f6nnen. Es gab auch einige Diskussionen, wo der Standort des B\u00fcrgh\u00f6lzli sein sollte, da auch dieser einen Einfluss auf die Heilung haben k\u00f6nne. Die Irrenanstalt sollte weit weg von der Stadt sein, damit die psychisch Kranken weit weg vom allt\u00e4glichen Leben sind. Zwischenzeitlich wollte man das Burgh\u00f6lzli auf einem H\u00fcgel bauen, aber beschloss dann, dies nicht zu tun, weil die Patienten und Patientinnen einen sch\u00f6nen Ausblick auf den Z\u00fcrichsee h\u00e4tten. Die Irrenheilanstalt wurde deshalb unterhalb des H\u00fcgels errichtet, damit eine zu gute Aussicht die psychisch Kranken nicht tr\u00fcbselig stimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>1864 war die Planung beendet und dem Bau wurde zugestimmt. Die Bauarbeiten fanden von 1865 bis 1869 statt. Ein Jahr nach Beendigung der Bauarbeiten wurde die Irrenheilanstalt Burgh\u00f6lzli am 4. Juli 1870 er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"686\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/BAZ_128359-1024x686.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2318\" style=\"width:564px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/BAZ_128359-1024x686.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/BAZ_128359-300x201.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/BAZ_128359-768x515.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/BAZ_128359-1536x1029.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/BAZ_128359-2048x1372.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb.2: Luftbild des Burgh\u00f6lzli (1935)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Auguste Forel &#8211; sein Weg zur Hypnose<\/h5>\n\n\n\n<p>Auguste Forel wurde im Jahr 1879 Direktor des Burgh\u00f6lzlis, damit war er der vierte Direktor der Irrenheilanstalt innerhalb von 10 Jahren. Im Gegensatz zu seinen Vorg\u00e4ngern blieb Forel fast 20 Jahre lang in seinem Amt.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach seinem Medizinstudium, das er 1871 an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich abgeschlossen hatte, schrieb er in seiner Dissertation \u00fcber die Hirnanatomie. Sp\u00e4ter lernte er als Assistenzarzt bei Bernhard von Gudden (Psychiater und Hirnanatom), bis er das Direktorat des Burgh\u00f6lzlis erhielt. Auch in den ersten Jahren als Direktor am Burgh\u00f6lzli befasste er sich mit der Hirnforschung, doch mit der Zeit gab er die Hirnanatomie auf. Daf\u00fcr befasste er sich mit der Suche nach neuen Therapien, da es noch nicht sehr viele erwiesene Therapiem\u00f6glichkeiten gab. W\u00e4hrend seiner Suche stiess er auf die Hypnose.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Hypnotismus war nicht neu erfunden worden, bekam aber 1880 in Frankreich einen Aufschwung durch verschiedene Vortr\u00e4ge von Jean-Martin Charcot und Hippolyte Bernheim. W\u00e4hrend Charcot der Ansicht war, dass die Hypnose nicht als therapeutische Methode verwendbar sei, meinte Bernheim, dass die Hypnose durchaus nutzbar sei. Dieser Ansicht war auch Auguste Forel und nachdem er 1887, pers\u00f6nlich von Bernheim, die Suggestionstherapie erlernte, wendete er diese an seinen Patienten und seinem Wachpersonal an.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Suggestionstherapie und schlafende Wachen<\/h5>\n\n\n\n<p>Forel sah durch die Hypnose eine M\u00f6glichkeit, das Unterbewusstsein und das Bewusstsein zu verbinden. Im Gegensatz zur breiten Masse fand er die Hypnose nichts Irrationales, sondern eine rationale wissenschaftliche Methode.<\/p>\n\n\n\n<p>Um mehr \u00fcber die M\u00f6glichkeiten des Hypnotismus zu lernen, hatte er im Burgh\u00f6lzli die ideale Umgebung, um zu experimentieren. Er nutzte die Hypnose vor allem f\u00fcr die Heilung von nerv\u00f6sen Funktionsst\u00f6rungen, doch er war der Meinung, dass die Hypnose noch viele weitere Anwendungen haben k\u00f6nnte. Mit der Zeit behandelte er Drogenabh\u00e4ngigkeit, Menstruationsbeschwerden und Schlafst\u00f6rungen. Auguste Forel setzte sich auch erfolgreich daf\u00fcr ein, dass die Hypnose als Fach an der Universit\u00e4t unterrichtet wird. In seinen Vorlesungen hypnotisierte er Patienten vor dem Publikum. Diese dramatischen Vorstellungen begeisterten die Studenten so sehr, dass der Vorlesungssaal immer \u00fcberf\u00fcllt war.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Hypnose machte er sich die Abh\u00e4ngigkeit, die zwischen Patient und Arzt besteht, zu Nutzen. Dieses Machtverh\u00e4ltnis half Forel, seine Patienten zu hypnotisieren, da er dadurch den Willen der Patienten besser seinem eigenen unterordnen konnte. Somit sprachen die Patienten besser auf seine Suggestionen an.<\/p>\n\n\n\n<p>Genauso wie bei seinen Patienten nutzte Forel das Machtverh\u00e4ltnis zwischen ihm und seinem Wachpersonal aus. Die Arbeitsbedingungen der W\u00e4rter:innen von Anstalten waren im 19. Jahrhundert mangelhaft. Lange Arbeitszeiten, kaum Erholungszeiten oder Nachtruhe und stark ausgepr\u00e4gte Hierarchien, in denen das Wachpersonal an unterster Stelle stand, sorgten f\u00fcr viel Unzufriedenheit. Das Wachpersonal \u00e4nderte st\u00e4ndig, da laufend W\u00e4rter:innen das Burgh\u00f6lzli k\u00fcndigten oder entlassen wurden. Die K\u00fcndigungen waren h\u00e4ufig damit verbunden, dass W\u00e4rterinnen geheiratet haben. Die Entlassungen hingen vermutlich damit zusammen, dass Forel sehr streng war, was die Disziplin anging. Er erwartete von seinem Personal, dass sie alle seine Regeln einhalten und ihm alles melden, damit er zu jeder Zeit Kontrolle \u00fcber die Geschehen im Burgh\u00f6lzli hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Durch seine erfolgreichen Behandlungen mit der Hypnose kam ihm die Idee, diese auch auf sein Wachpersonal anzuwenden. Sein Ziel dabei, war einerseits die Schlafprobleme des Personals zu lindern, andererseits wollte er herausfinden, ob auch nicht-kranke Menschen hypnotisierbar sind. Durch die Hypnose seines Personals erzeugte er sogenannte &#8222;schlafende Wachen&#8220;. Er optimierte die Arbeitsleistung des Personals, in dem er ihnen suggerierte, trotz L\u00e4rm zu schlafen und erst bei aussergew\u00f6hnlichen Ger\u00e4uschen aufzuwachen. Durch die Hypnose konnte die \u00dcberanstrengung des Personals behoben werden und somit verschlimmerte sich ihre Unzufriedenheit nicht, aber die h\u00e4ufigen Wechsel des Personals blieben bestehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zus\u00e4tzlich konnte Forel durch die Hypnose sein Personal besser kontrollieren und strenger \u00fcberwachen. Die Hierarchie im Burgh\u00f6lzi blieb ausgepr\u00e4gt, mit Auguste Forel an der Spitze. Deshalb besteht auch die Frage, wie freiwillig das Wachpersonal sich der Hypnose aussetzten, da sie sich kaum der Autorit\u00e4t von Forel widersetzen konnten. <\/p>\n\n\n\n<p> <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"639\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/IMG_20231107_084016_edit_10454832722763567-1-1024x639.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2313\" style=\"width:564px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/IMG_20231107_084016_edit_10454832722763567-1-1024x639.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/IMG_20231107_084016_edit_10454832722763567-1-300x187.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/IMG_20231107_084016_edit_10454832722763567-1-768x479.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/IMG_20231107_084016_edit_10454832722763567-1-1536x958.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/11\/IMG_20231107_084016_edit_10454832722763567-1-2048x1278.jpg 2048w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb.3: Die psychiatrische Universit\u00e4tsklinik Z\u00fcrich (2023)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Das Burgh\u00f6lzli heute<\/h5>\n\n\n\n<p>Obwohl es urspr\u00fcnglich am Stadtrand erbaut wurde, liegt das Burgh\u00f6lzli heute in einem medizinischen Zentrum. Die Klinik Hirslanden, die Schulthess-Klinik und das Krankenhaus Balgrist liegen in unmittelbarer N\u00e4he. Und voraussichtlich im n\u00e4chsten Jahr wird auch das neue Kinderspital, direkt neben dem Burgh\u00f6lzli, er\u00f6ffnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Seit der Er\u00f6ffnung der Irrenheilanstalt Burgh\u00f6lzli hat sich auch der Name zweimal ge\u00e4ndert und  tr\u00e4gt heute den Namen Psychiatrische Universit\u00e4tsklinik Z\u00fcrich.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-flow wp-block-group-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td><strong>Die zeitliche Entwicklung<\/strong><\/td><td><\/td><\/tr><tr><td>1839-1864<\/td><td>Planungsarbeiten <\/td><\/tr><tr><td>1865-1869<\/td><td>Bauarbeiten<\/td><\/tr><tr><td>1870<\/td><td>Er\u00f6ffnung der Irrenheilanstalt Burgh\u00f6lzli am 4. Juli<\/td><\/tr><tr><td>1870-1872<\/td><td>Bernhard von Gudden (Direktor des Burgh\u00f6lzli)<\/td><\/tr><tr><td>1873-1874<\/td><td>Gustav Huguenin (Direktor des Burgh\u00f6lzli)<\/td><\/tr><tr><td>1875-1879<\/td><td>Eduard Hitzig (Direktor des Burgh\u00f6lzli)<\/td><\/tr><tr><td>1879-1898<\/td><td>Auguste Forel (Direktor des Burgh\u00f6lzli)<\/td><\/tr><tr><td>1915<\/td><td>Umbenennung in Kantonale Heilanstalt Burgh\u00f6lzli<\/td><\/tr><tr><td>1966<\/td><td>Umbenennung in Psychiatrische Universit\u00e4tsklinik Z\u00fcrich<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Bildquellen<\/h6>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"has-small-font-size\">Abb. 1: Baugeschichtliches Archiv, Ganz R. (ca. 1889)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Abb. 2: Baugeschichtliches Archiv, Swissair (ca. 1935)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Abb. 3: Handyaufnahme, Jucker L. C. (2023)<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h6>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Psychiatrische Universit\u00e4tsklinik Z\u00fcrich (living document: wird laufend aktualisiert) <a href=\"https:\/\/www.pukzh.ch\/ueber-uns\/zeitreise\/\">Zeitreise &#8211; Psychiatrische Universit\u00e4tsklinik Z\u00fcrich (PUK) (pukzh.ch)<\/a><\/h6>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Bugmann M. (2012). \u00dcberwachen und regulieren: August&nbsp;Forels&nbsp;&#8222;schlafende Wachen&#8220; im Burgh\u00f6lzli (1887-1898). Traverse: Zeitschrift f\u00fcr Geschichte = Revue&nbsp;d&#8217;histoire&nbsp;(19).&nbsp;<a href=\"https:\/\/doi.org\/10.5169\/seals-391039\">https:\/\/doi.org\/10.5169\/seals-391039<\/a><\/h6>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">R\u00f6ssler W., Danuser H. (2013). Burg aus Holz &#8211; Das Burgh\u00f6lzli (1. Aufl.). NZZ Libro.<\/h6>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Bugmann M. <em>Der &#8222;Hexenmeister&#8220;vom Burgh\u00f6lzli: Auguste Forels Hypnotismus im Vorlesungssaal und in der Klinik.<\/em> In: Ritzmann I., Schweer W., Wolff E. (Hg.) Innenansichten einer \u00c4rzteschmiede. Z\u00fcrich 2008: 59-75.<br><\/h6>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Bann des Burgh\u00f6lzli &#8211;<br \/>\nDamals lag es am Stadtrand, heute liegt es inmitten von Krankenh\u00e4usern. 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