{"id":1510,"date":"2023-04-20T13:49:12","date_gmt":"2023-04-20T11:49:12","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/?p=1510"},"modified":"2024-12-01T16:36:21","modified_gmt":"2024-12-01T15:36:21","slug":"die-erfindung-des-ballonkatheters","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/die-erfindung-des-ballonkatheters\/","title":{"rendered":"Wo der Ballonkatheter entwickelt wurde"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Ein Durchbruch in der interventionellen Kardiologie <\/h3>\n\n\n\n<p>Haldenbachstrasse 2, 8006 Z\u00fcrich (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;ll=47.37992916523996%2C8.546924500000026&amp;z=17\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;ll=47.37992916523996%2C8.546924500000026&amp;z=17\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Karte<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">von Nina van der Ploeg <\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-black-color has-cyan-bluish-gray-background-color has-text-color has-background\">W\u00e4hrend heute moderne Forschungszentren nach ihm benannt sind, t\u00fcftelte er vor 50 Jahren zu Hause am K\u00fcchentisch. Andreas Gr\u00fcntzig gilt heute als Revolution\u00e4r, Pionier und Retter der Herzen, doch der Weg dahin wurde ihm in Z\u00fcrich keineswegs leicht gemacht. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"687\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/04\/64F46B74-00E4-4B56-BD1C-994A563A7D8E.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1515\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/04\/64F46B74-00E4-4B56-BD1C-994A563A7D8E.jpeg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/04\/64F46B74-00E4-4B56-BD1C-994A563A7D8E-300x201.jpeg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/04\/64F46B74-00E4-4B56-BD1C-994A563A7D8E-768x515.jpeg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb.1: Andreas Gr\u00fcntzig, Arzt und Forscher 1978<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading has-text-align-left\">Die Anf\u00e4nge des Ballonkatheters <\/h3>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">Der Ballonkatheter ist heute aus der interventionellen Kardiologie nicht mehr wegzudenken. Umso schwerer vorstellbar ist es, dass die Entwicklung davon nicht im Labor einer renommierten Universit\u00e4t stattfand, sondern in einer gew\u00f6hnlichen Wohnung an der Haldenbachstrasse 2 im Universit\u00e4tsviertel der Stadt Z\u00fcrich. Die allerersten Prototypen des Ballonkatheters wurden allerdings gar nicht in besagter Wohnung gebastelt, wie es so oft erz\u00e4hlt wird. Johannes Gr\u00fcntzig kann sich noch genau daran erinnern, dass sein Bruder erst im Mai 1974 die unm\u00f6blierte Wohnung an der Haldenbachstrasse 2 bezog. Die weitere Entwicklung und Optimierung des Ballonkatheters hingegen fand durchaus dort statt. In unmittelbarer N\u00e4he zu Andreas Gr\u00fcntzigs offiziellem Arbeitsort, der kardiologischen Abteilung des Kantonsspitals, wurde seine Wohnung zu einem pers\u00f6nlichen Labor umfunktioniert. Nach Arbeitsschluss hantierte der junge Arzt zuhause mit Klebstoff, Schl\u00e4uchen und Ballons aller Gr\u00f6ssen und Formen, um seine Idee des Ballonkatheters zu verwirklichen. Andreas Gr\u00fcntzigs Heimlabor wird gewiss in dem ein oder anderen Beitrag \u00fcberspitzt dargestellt, denn der K\u00fcchentisch eignet sich hervorragend als Symbol f\u00fcr die Heimforschung. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Dieser K\u00fcchentisch hat sich einfach als Symbol eingenistet in unseren Hirnen und zwar zu Recht f\u00fcr Heimforschung. F\u00fcr jemand, der kein Labor hat, der keine Unterst\u00fctzung hat, der zuhause arbeitet.<\/strong><\/p>\n<cite>Dr. Johannes Gr\u00fcntzig<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Heute ist \u201eHomeoffice\u201c f\u00fcr viele Berufe die neue Normalit\u00e4t, doch damals und besonders f\u00fcr einen jungen Arzt und Forscher waren diese Umst\u00e4nde alles andere als normal. Es l\u00e4sst sich nicht bestreiten, dass Andreas Gr\u00fcntzig keine Labore oder andere Forschungseinrichtungen zur Verf\u00fcgung gestellt wurden. Er musste daher einen anderen Weg finden und da war sein K\u00fcchentisch, an welchem er Pizza belegte, Kaffee trank und eben auch Ballonkatheter bastelte, nunmal geeignet. <\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Erste Erfolge und weitere H\u00fcrden<\/h3>\n\n\n\n<p>Andreas Gr\u00fcntzigs Erfindung erwies sich als Erfolg. Im Jahre 1974 fand der erste Eingriff an einer verengten Beinarterie statt. Trotz gelungener Operation gestaltete sich die weitere Entwicklung seiner Vision nicht einfacher als bisher. Die Industrie hatte keine Interesse daran, sich an der Weiterentwicklung von Gr\u00fcntzigs Innovation zu beteiligen und dadurch verz\u00f6gerte sich der n\u00e4chste grosse Erfolg um mehrere Jahre. Am 16. September 1977 war der Ballonkatheter endlich so weit optimiert, dass er f\u00fcr die Dilatation einer stenosierten Koronararterie zum Einsatz kam. Fortan fand Gr\u00fcntzigs perkutane transluminale Koronarangioplastie (PTCA) weltweit Anklang, sodass 1978 der erste PTCA-Kurs stattfand. Die Besonderheit dieses Kurses und der vielen darauf folgenden Kurse lag darin, dass die Operation live in den H\u00f6rsaal \u00fcbertragen wurde. Andreas Gr\u00fcntzig konnte so weiter seinen T\u00e4tigkeiten als Oberarzt nachgehen, w\u00e4hrend er gleichzeitig \u00c4rztInnen aus aller Welt unterrichtete. <\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><strong>Gerade m\u00fcssen sie sehen, wenn etwas schief geht. Wie reagiert der Operateur? Wie rettet er die Situation? Das ist eben Fortbildung.<\/strong><\/p>\n<cite>Dr. Johannes Gr\u00fcntzig<\/cite><\/blockquote>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend heute Livedemonstrationen im Medizinstudium ein \u00fcbliches Mittel sind, waren sie damals eine Neuheit. Andreas Gr\u00fcntzigs Methode bewies sich erneut und erreichte so ZuschauerInnen aus dem In- und Ausland. Eines blieb allerdings nach wie vor unver\u00e4ndert: die fehlende Infrastruktur. Die mittlerweile zahlreichen Patienten und Patientinnen konnten nicht alle aufgenommen werden, da Andreas zu wenige Betten zur Verf\u00fcgung standen. Z\u00fcrich hinderte den Arzt und Forscher an seiner Weiterarbeit im Bereich der interventionellen Kardiologie und somit fasste er im Jahr 1980 den Entschluss, die Schweiz zu verlassen. Seine 11-j\u00e4hrige Karriere am Kantonsspital Z\u00fcrich nahm ein Ende und Andreas Gr\u00fcntzig trat eine Stelle als Medizinprofessor und Direktor der interventionellen kardiovaskul\u00e4ren Abteilung an der Emory University in Atlanta an. In der USA forschte er weiter, bis er am 27. September 1985 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die zeitliche Entwicklung<\/h3>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table is-style-stripes\"><table><tbody><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">1958<\/td><td>Andreas Gr\u00fcntzig begann in Heidelberg Medizin zu studieren.<\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">1969<\/td><td>Der Assistenzarzt trat eine Stelle am damaligen Kantonsspital Z\u00fcrich an und arbeitete auf der angiologischen, radiologischen und schliesslich auch auf der kardiologischen Abteilung. <\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">1974<\/td><td>Andreas Gr\u00fcntzig betrieb Heimforschung an der Haldenbachstrasse 2, da ihm keine Labore zur Verf\u00fcgung gestellt wurden. <\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">1977<\/td><td>Die erste erfolgreiche Koronardilatation mit Hilfe des Ballonkatheters wurde am Kantonsspital Z\u00fcrich durchgef\u00fchrt. <\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">1978<\/td><td>Erste Teachingkurse zur PTCA fanden statt, indem die Operation live in den H\u00f6rsaal \u00fcbertragen wurde. <\/td><\/tr><tr><td class=\"has-text-align-center\" data-align=\"center\">1980<\/td><td>Andreas Gr\u00fcntzig nahm eine Stelle als Professor und Direktor an der Emory University in Atlanta USA an. <\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity is-style-wide\" \/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/04\/19F61E5A-E62E-4120-A5B3-D9D135B28D2F-811x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1516\" width=\"683\" height=\"862\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/04\/19F61E5A-E62E-4120-A5B3-D9D135B28D2F-811x1024.jpeg 811w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/04\/19F61E5A-E62E-4120-A5B3-D9D135B28D2F-238x300.jpeg 238w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/04\/19F61E5A-E62E-4120-A5B3-D9D135B28D2F-768x970.jpeg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/04\/19F61E5A-E62E-4120-A5B3-D9D135B28D2F-1216x1536.jpeg 1216w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/04\/19F61E5A-E62E-4120-A5B3-D9D135B28D2F-1622x2048.jpeg 1622w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/04\/19F61E5A-E62E-4120-A5B3-D9D135B28D2F-scaled.jpeg 2027w\" sizes=\"auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Haldenbachstrasse 2 in Z\u00fcrich 2023<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Der Geburtsort der interventionellen Kardiologie <\/h3>\n\n\n\n<p>Die bekannte \u201eKitchentableproduction\u201c an der Haldenbachstrasse ist heute, gleich wie vor 50 Jahren, immer noch eine unscheinbare Wohnung mitten in der Stadt Z\u00fcrich. Vielleicht steht sogar noch der ber\u00fchmte K\u00fcchentisch in einer Ecke? Andreas Gr\u00fcntzig nutzte die Mittel, die er damals hatte und dies funktionierte auch f\u00fcr eine Weile, doch Heimforschung hat ein Limit. Diese Grenzen erreichte Andreas und ging sogar dar\u00fcber hinaus.<\/p>\n\n\n\n<p>An diesem medizinhistorischen Ort hat sich nicht viel ver\u00e4ndert, doch am Universit\u00e4tsspital Z\u00fcrich, das nur wenige Gehminuten von der Haldenbachstrasse 2 entfernt ist, hat sich so einiges getan. Das \u201eAndreas Gr\u00fcntzig Clinical Research Center\u201c wurde in Gedenken an ihn gegr\u00fcndet und leitet heute etliche klinische Studien im Bereich der Kardiologie. Ausserdem wurden Herzkatheter-Labore nach Andreas Gr\u00fcntzig benannt. J\u00e4hrlich werden tausende Patienten und Patientinnen betreut, die nicht abgewiesen werden m\u00fcssen, denn heute stehen genau die Mittel, welche Andreas Gr\u00fcntzig verweigert wurden, zur Verf\u00fcgung und erm\u00f6glichen die Behandlung. <\/p>\n\n\n\n<p>Die PTCA hat sich \u00fcber die Zeit nat\u00fcrlich auch weiterentwickelt und in Kombination mit Gef\u00e4ssst\u00fctzen, sogenannten Stents, wurden enorme Fortschritte erzielt. Das USZ wird als Geburtsort der modernen, interventionellen Kardiologie angesehen und Andreas Gr\u00fcntzig wird die Wertsch\u00e4tzung gegeben, die er vor so vielen Jahren schon gebraucht h\u00e4tte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Medizinische Forschung heute<\/h3>\n\n\n\n<p>Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass heutzutage im Medizinstudium der UZH die medizinische Forschung gross angepriesen wird. Fokuswochen zum Thema Forschung und Vorlesungen zur Methodik der medizinischen Forschung geh\u00f6ren zum Stundenplan der Studierenden des dritten Semesters. \u00dcber den theoretischen Aufbau einer klinischen Studie bis hin zu Podiumsdiskussionen mit ForscherInnen aus unterschiedlichen Bereichen, das Programm ist sehr breit und dadurch werden bereits fr\u00fch im Studium die M\u00f6glichkeiten, die ausserhalb der praktizierten Medizin liegen, pr\u00e4sentiert. Es wird klar, dass Nachwuchs in der Forschung gefragt ist. Durch die Unterst\u00fctzung der Universit\u00e4t gestaltet sich der Weg zu Erfolgen im Bereich der medizinischen Forschung heute f\u00fcr StudentInnen und angehende ForscherInnen hoffentlich einfacher, als es bei Andreas Gr\u00fcntzig der Fall war. <\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<iframe loading=\"lazy\" title=\"Fantastic History: Andreas Gr\u00fcntzig und die Geburt der interventionellen Kardiologie in Z\u00fcrich\" width=\"1140\" height=\"641\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/PUj3n0D6Aak?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" allowfullscreen><\/iframe>\n<\/div><figcaption class=\"wp-element-caption\">Video 1: Referat von Johannes Gr\u00fcntzig vom 11.02.2022<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-small-font-size\" style=\"font-style:normal;font-weight:500\"><strong>Bildquellen<\/strong><\/h6>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Abb. 1: ETH-Bibliothek Z\u00fcrich, Bildarchiv \/ Fotograf: Vogt, Jules \/ Com_L27-0054-0001-0002 \/ CC BY-SA 4.0 <br>Abb. 2: Nina van der Ploeg, 28.03.2023     <br>Video 1: https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=PUj3n0D6Aak (Youtube)<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading has-small-font-size\" style=\"font-style:normal;font-weight:500\"><strong>Literatur<\/strong><\/h6>\n\n\n\n<ol class=\"has-small-font-size wp-block-list\">\n<li>Riebeling, Fee Anabelle: Retter der Herzen, swissinfo.ch, 29.07.21, &lt;<a href=\"https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/wissen-technik\/andreas-gruentzig_retter-der-herzen\/46531192\">https:\/\/www.swissinfo.ch\/ger\/wissen-technik\/andreas-gruentzig_retter-der-herzen\/46531192<\/a>&gt; Stand: 03.03.23.<\/li>\n\n\n\n<li>Schlumpf, M.: 30 Jahre Ballonkatheter: Andreas Gr\u00fcntzig, ein Pionier in Z\u00fcrich, in: Schweizerische \u00c4rztezeitung Vol. 85,&nbsp;No 7 (2004), S. 346-351, Online: &lt;<a href=\"https:\/\/saez.ch\/journalfile\/view\/article\/ezm_saez\/de\/saez.2004.10284\/5c48c2b914d8adfed9ce44f50b4d26377020bae7\/saez_2004_10284.pdf\/rsrc\/jf\">https:\/\/saez.ch\/journalfile\/view\/article\/ezm_saez\/de\/saez.2004.10284\/5c48c2b914d8adfed9ce44f50b4d26377020bae7\/saez_2004_10284.pdf\/rsrc\/jf<\/a>&gt;, Stand: 03.03.23.<\/li>\n\n\n\n<li>Straumann, Felix: Draufg\u00e4nger aus Dresden, in: NZZ, 11.04.04, Online: &lt;<a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/article9G1LU-ld.297395\">https:\/\/www.nzz.ch\/article9G1LU-ld.297395<\/a>&gt;, Stand: 03.03.23.<\/li>\n\n\n\n<li>o.A.: Perkutaner koronare Herzkatheter und Interventionen (Ballon-Dilatation und Stent-Implantation), usz.ch, &lt;<a href=\"https:\/\/www.usz.ch\/fachbereich\/kardiologie\/angebot\/perkutane-koronare-interventionen-ballon-dilatation-und-stent-implantation\/\">https:\/\/www.usz.ch\/fachbereich\/kardiologie\/angebot\/perkutane-koronare-interventionen-ballon-dilatation-und-stent-implantation\/<\/a>&gt;, Stand: 01.05.2023<\/li>\n\n\n\n<li>o.A.: Andreas Gr\u00fcntzig Clinical Research Center, usz.ch, &lt;<a href=\"https:\/\/www.usz.ch\/fachbereich\/kardiologie\/forschung\/andreas-gruentzig-clinical-research-center\/\">https:\/\/www.usz.ch\/fachbereich\/kardiologie\/forschung\/andreas-gruentzig-clinical-research-center\/<\/a>&gt;, Stand: 01.05.2023<\/li>\n<\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend heute moderne Forschungszentren nach ihm benannt sind, t\u00fcftelte er vor 50 Jahren zu Hause am K\u00fcchentisch. 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