{"id":1351,"date":"2023-03-19T14:05:07","date_gmt":"2023-03-19T13:05:07","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/?p=1351"},"modified":"2024-12-01T16:33:33","modified_gmt":"2024-12-01T15:33:33","slug":"zunfhaus-zur-schmiden-zem-guldin-horn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/zunfhaus-zur-schmiden-zem-guldin-horn\/","title":{"rendered":"Das Zunfthaus zur Schmiden &#8222;Zum goldenen Horn&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Politisches Wirtschaftszentrum und Social-Hub des Mittelalters<\/h3>\n\n\n\n<p>Marktgasse 20, 8001 Z\u00fcrich (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;ll=47.372427991077274%2C8.54404145000001&amp;z=17\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;ll=47.372427991077274%2C8.54404145000001&amp;z=17\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Karte<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">von Samuel Klipstein<\/h5>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\">Im Sp\u00e4tmittelalter bildeten sich in der Stadt Z\u00fcrich aus den organisierten Handwerkerschaften die Z\u00fcrcher Z\u00fcnfte. Unter ihnen die Schmiden-Zunft, die bereits kurze Zeit darauf das Zunfthaus \u00abzem guldin Horn\u00bb (\u00abZum goldenen Horn\u00bb) kaufte und dieses bis heute ihr Eigen nennt. In der Obhut der Schmiden-Zunft (be)handelten auch die Scherer und Bader, historische Vorfahren moderner medizinischer Berufsgruppen. Wir widmen uns in diesem Blog-Eintrag dem Zunfthaus zur Schmiden \u2013 und verleihen der fr\u00fchsten St\u00e4tte der Z\u00fcrcher Medizin-Politik etwas Sichtbarkeit.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"807\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Foto-vom-Zunfthaus-1024x807.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1893\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Foto-vom-Zunfthaus-1024x807.png 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Foto-vom-Zunfthaus-300x236.png 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Foto-vom-Zunfthaus-768x605.png 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Foto-vom-Zunfthaus.png 1107w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb.1: Zunfthaus zur Schmiden &#8222;Zum goldenen Horn&#8220; (2012)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zunftentstehung und politischer Aufschwung<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Das Jahr 1336 gilt in der Zunftgeschichte Z\u00fcrichs als Gr\u00fcndungsjahr der alten Z\u00fcnfte, mitunter auch der Zunft zur Schmiden. Diese Annahme st\u00fctzt sich auf einen Stadtbucheintrag vom 7. Juni 1336, den sogenannten \u00ab1. Geschworerenbrief\u00bb (auch als \u00abBrunsche Zunftverfassung\u00bb bezeichnet) sowie einen Brief des damalig herrschenden Kaisers Ludwig der Bayer vom 5. April 1337, indem er ebendiese anerkannte.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Handwerker st\u00fcrzten angef\u00fchrt durch Ritter Rudolf Brun die herrschende Stadtregierung und organisierten mit der neuen Verfassung den Stadtrat neu. Die Z\u00fcnfte wurden gegr\u00fcndet und als Verterter der Handwerkerschaft im Parlament platziert. Der B\u00fcrgermeister wurde weiterhin von Adel, Rittertum und reichen Kaufmannsgeschlechtern (organisiert als \u00abGesellschaft zur Konstaffel\u00bb) gestellt. Die Z\u00fcnfte erlangten \u00fcber die Jahrzehnte grosse politische Macht durch die in Bewegung gebrachte Strukturumw\u00e4lzung und bestimmten das Geschick der Stadt Z\u00fcrich bis zur franz\u00f6sischen Besetzung um 1800 massgebend.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zunfthaus zur Schmiden<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Das Haus \u00abzum goldenen Horn\u00bb erstand die Zunft im Jahre 1412, nachdem es 1277 zum ersten Mal erw\u00e4hnt wurde. Es ist in der Stadt Z\u00fcrich die Liegenschaft mit der l\u00e4ngsten Zeit in einem Besitz. Vom Kauf zeugt der Kaufvertrag, der 2012 sein 600j\u00e4hriges Jubil\u00e4um feierte. Das Zunfthaus wurde urspr\u00fcnglich von einigen Z\u00fcnfter-Familien bewohnt, war also Wohnraum und politisches Zentrum zugleich. Dieser Umstand macht die kommunale Lebensweise deutlich, die damals vorherrschte.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-ad2f72ca wp-block-group-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"612\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Kaufvertrag-1024x612.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1894\" style=\"width:688px;height:411px\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Kaufvertrag-1024x612.png 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Kaufvertrag-300x179.png 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Kaufvertrag-768x459.png 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Kaufvertrag-200x120.png 200w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Kaufvertrag.png 1227w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Kaufvertrag Haus &#8222;zem guldin Horn&#8220; (1412)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Nach dem Kauf 1412 richteten die Schmidenz\u00fcnfter eine eigene Schmitte ein, die aber 1414 wegen Sch\u00e4den am Geb\u00e4ude bereits wieder abgebrochen werden musste. \u00dcbriggeblieben sind die Torb\u00f6gen \u2013 sie bilden heute den Haupteingang.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie am Beispiel der Schmitte ersichtlich, wurde das Geb\u00e4ude in seiner langen Existenz viele Male umgebaut, renoviert und erweitert. Es musste zahlreiche Sch\u00e4den erdulden, etwa um 1802 im Strudel der europ\u00e4ischen Revolutionswelle durch helvetische Soldaten verursacht. Das Zunfthaus wechselte sein Gewand mehrmals und steht heute nicht nur als Erinnerung seiner Geburtsstunde, aber auch als Zeuge der letzten 750 Jahre im Z\u00fcrcher Niederdorf.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem Hintergrund sollte man die Ornamente am Zunfthaus betrachten, sie wurden erst sp\u00e4ter erg\u00e4nzt. Zum Beispiel zeigt das Ornament an der linken Seite des Zunfthauses im gr\u00f6sseren vorderen Teil eine um Schmieden-Werkzeuge gewundene Schlange mit einem Horn sowie im kleineren hinteren Teil ein Rasiermesser mit zwei gekreuzten Aderlass-Instrumenten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/1683016318712.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"912\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/1683016318712-1024x912.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1897\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/1683016318712-1024x912.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/1683016318712-300x267.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/1683016318712-768x684.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/1683016318712-1536x1369.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/1683016318712.jpg 1597w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3: Ornamente an der linken Seite des Zunfthauses<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Symbolik der Schlange ist sehr vielf\u00e4ltig, eine medizinische Bedeutung (international verwendet als \u00ab\u00c4skulapstab\u00bb oder \u00abSchlangenstab\u00bb) kann dabei nicht ausgeschlossen werden. Die Pr\u00e4senz der Rasiermesser (Werkzeug der Scherer) und Aderlass-Instrumente (Werkzeuge der Bader) weist jedoch eindeutig auf die enge Beziehung zwischen den medizinisch-chirurgischen Berufsgruppen und der Schmiden-Zunft hin.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben weiteren das Zunfthaus schm\u00fcckenden Ornamenten verf\u00fcgt die Schmidenzunft \u00fcber Artefakte im Zunftschatz, von denen die 1718 gespendete \u00abBader Schale\u00bb den \u00e4ltesten Schatz darstellt und die z\u00fcnftige Verbindung markiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch die sp\u00e4tgotische Saaldecke des Zunfthauses zur Schmiden (1520) gibt Hinweis auf die enge Zusammenarbeit: \u00abIm Jahre 1520 konnten es sich die dank dem Kohlenmonopol wohlhabend gewordenen ca. 60 Schmidenz\u00fcnfter leisten, eine pr\u00e4chtige, mit farbigen Schnitzereien verzierte Holzdecke in ihrem Zunftsaal im 2. Stockwerk des Hauses zum Goldenen Horn einbauen zu lassen. Es wird vermutet, dass die Scherer und Bader die Decke als Beitrag f\u00fcr ihre Aufnahme in die Schmidenzunft gestiftet haben.\u00bb (Schmid Max, 2017)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"866\" height=\"638\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Deckenmedaillons-Schedelsche-Weltchronik.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1903\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Deckenmedaillons-Schedelsche-Weltchronik.png 866w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Deckenmedaillons-Schedelsche-Weltchronik-300x221.png 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Jubilaeumsfolder_Deckenmedaillons-Schedelsche-Weltchronik-768x566.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 866px) 100vw, 866px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 4: Deckenmedaillons an der sp\u00e4tgotischen Saaldecke (1520)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">Scherer und Bader &#8211; Eingliederung mit Tragkraft<\/h5>\n\n\n\n<p>Den \u00dcberlieferungen zufolge wurden die Scherer und Bader erst 1433 in die Schmidenzunft eingegliedert, also gut 20 Jahre nach dem Kauf der Liegenschaft \u00abzem guldin Horn\u00bb. Da die von den Scherern und Badern verwendeten Werkzeuge geschmiedet werden mussten, machte deren Beitritt in die Zunft durchaus Sinn. Die Eingliederung in die Zunft bedeutete f\u00fcr die Scherer und Bader einen gewissen sozialen Aufstieg, wurden die Berufe erst im 16. Jahrhundert vor dem Reichstag in Augsburg als \u00abz\u00fcnftig und rein\u00bb erkl\u00e4rt. Mit dem Eintritt in die Zunft erhielten die Scherer und Bader auch politische Rechte und ein wirtschaftliches Monopol \u2013 zumal ein z\u00fcnftiges Handwerk nur durch Mitglieder der entsprechenden Zunft betrieben werden durfte.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Mittelalter erhielt das T\u00e4tigkeitsfeld der Bader grossen Aufwind. Oftmals betrieben sie Badeh\u00e4user, die von allen Bev\u00f6lkerungsschichten besucht wurden und als Ort des sozialen Austausches galten. Zus\u00e4tzlich boten die Bader g\u00fcnstig Heilbehandlungen an wie Aderl\u00e4sse oder Schr\u00f6pfen. Auch Z\u00e4hne konnten beim Bader gezogen und Wunden versorgt werden. Hierbei \u00fcberschnitten sich die T\u00e4tigkeiten mit denen des Scherers. Dieser f\u00fchrte niedrige chirurgische Eingriffe durch oder renkte Glieder wieder ein. Wegen ihres \u00fcberschneidenden T\u00e4tigkeitsbereichs wurden die beiden Berufe sp\u00e4ter zusammengefasst und k\u00fcnftig \u00abBarbiere\u00bb genannt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"619\" height=\"800\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Bader_behandelt_Badegaeste_Stich_von_Jost_Amman_1568_619x800.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1915\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Bader_behandelt_Badegaeste_Stich_von_Jost_Amman_1568_619x800.jpg 619w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2023\/05\/Bader_behandelt_Badegaeste_Stich_von_Jost_Amman_1568_619x800-232x300.jpg 232w\" sizes=\"auto, (max-width: 619px) 100vw, 619px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 5: Bader behandelt Badeg\u00e4ste, Stich von Jost Amman (1568)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>1534 erwarben die Scherer und Bader eine eigene Liegenschaft (\u00ab<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/das-haus-zum-schwarzen-garten\/\">Haus zum schwarzen Garten<\/a>\u00bb) zur Aus\u00fcbung ihres Berufs und gr\u00fcndeten die \u00abGesellschaft zum schwarzen Garten\u00bb. Diese bestand bis 1834 und fungierte als erste medizinische Bildungsst\u00e4tte Z\u00fcrichs.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Zunftwesen heute<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Als die Zunftgemeinschaft 1866 ihre letzte politische Bedeutung verlor, \u00e4nderte sich deren Funktion massgebend. Die Z\u00fcnfte bestehen heute als Vereine weiter. In Z\u00fcrich wird die Zunfttradition hochgehalten und gepflegt, unter Anderem am j\u00e4hrlichen Sechsel\u00e4utenumzug (erstmals gemeinsam durchgef\u00fchrt 1839). Die Z\u00fcrcher Z\u00fcnfte stehen im aktuellen Zeitgeschehen mitunter in der Kritik, zum Beispiel weil die meisten Z\u00fcnfte keine weiblichen Mitglieder zulassen. Diese sehr alten Institutionen nehmen bis heute einen festen Platz in der Z\u00fcrcher Gesellschaft ein. Einst Treiber des Wandels, stehen sie heute vor neuen Herausforderungen.<\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Bildquellen<\/h6>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Abb. 1: Foto Zunfthaus zur Schmiden, ver\u00f6ffentlicht im Rahmen des Jubil\u00e4umsfolders &#8222;600 Jahre Zunfthaus zur Schmiden&#8220;, Zunft zur Schmiden, Z\u00fcrich (2012)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Abb. 2: Foto Kaufvertrag Haus &#8222;zem guldin Horn&#8220;, ver\u00f6ffentlicht im Rahmen des Jubil\u00e4umsfolders &#8222;600 Jahre Zunfthaus zur Schmiden&#8220;, Zunft zur Schmiden, Z\u00fcrich (2012)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Abb. 3: Foto Ornamente an der linken Seite des Zunfthauses zur Schmiden, Klipstein Samuel, Z\u00fcrich (2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Abb. 4: Foto Deckenmedaillons Schedelsche Weltchronik, ver\u00f6ffentlicht im Rahmen des Jubil\u00e4umsfolders &#8222;600 Jahre Zunfthaus zur Schmiden&#8220;, Zunft zur Schmiden, Z\u00fcrich (2012)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Abb. 5: Bader behandelt Badeg\u00e4ste, Stich von Jost Amman 1568, Regionalmuseum im Schlos<strong>s<\/strong> zu Bad Frankenhausen, https:\/\/www.regionalmuseum-bfh.de\/erste-versuche-max (abgerufen 02.05.2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Beitragsbild: Zunfthaus Schmiden, Fotograf: Landolt-Arbenz, 1961. BAZ_057195.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><\/p>\n\n\n\n<h6 class=\"wp-block-heading\">Literatur<\/h6>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Bock Ernst: Alte Berufe Niedersachsens, Hildesheim, Gerstenberg (1985)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Illi Martin: Brun&#8217;sche Zunftrevolution, Historisches Lexikon der Schweiz (2004), https:\/\/hls-dhs-dss.ch\/de\/articles\/030735\/2004-08-26\/ (abgerufen 02.05.2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Schmid Daniel Max: Die sp\u00e4tgotische Saaldecke des Zunfthauses zur Schmiden, Archivar Zunft zur Schmiden, Z\u00fcrich (2017)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Sigg Otto: Zunftherrlichkeit: die Z\u00fcrcher Z\u00fcnfte 1336 bis 1798 &#8211; aus der vom Zentralkomitee der Z\u00fcnfte Z\u00fcrichs 1986 zum Anlass \u201e650 Jahre Z\u00fcrcher Z\u00fcnfte\u201c herausgegebenen Festschrift, Zentralkomitee der Z\u00fcnfte Z\u00fcrichs, Z\u00fcrich (1986), https:\/\/www.zuerich-geschichte.info\/pdfs\/Zunftherrlichkeit.pdf (abgerufen 02.05.2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Troxler Ir\u00e8ne: Das Verm\u00e4chtnis der Schmiede, Neue Z\u00fcrcher Zeitung (2012), https:\/\/www.nzz.ch\/zuerich\/das-vermaechtnis-der-schmiede-ld.836283 (abgerufen 02.05.2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Zunft zur Schmiden: Jubil\u00e4umsfolder &#8222;Jubil\u00e4um 600 Jahre Zunfthaus zur Schmide&#8220;, Z\u00fcrich (2012), https:\/\/www.schmiden.ch\/liegenschaft.lasso (abgerufen 02.05.2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Zunft zur Schmiden: Meilensteine zur Liegenschaft, Z\u00fcrich, https:\/\/www.schmiden.ch\/meilensteine.lasso (abgerufen 02.05.2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Zunft zur Schmiden: Zunftgeschichte, Z\u00fcrich, https:\/\/www.schmiden.ch\/zunftgeschichte.lasso (abgerufen 02.05.2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Zunft zur Schmiden: Zunftschatz, Z\u00fcrich, https:\/\/www.schmiden.ch\/zunftschatz.lasso (abgerufen 02.05.2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Zunft zur Schmiden: Zunftwesen, Z\u00fcrich, https:\/\/www.schmiden.ch\/zunftwesen.lasso (abgerufen 02.05.2023)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\"><br><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Sp\u00e4tmittelalter bildeten sich in der Stadt Z\u00fcrich aus den organisierten Handwerkerschaften die Z\u00fcnfte. 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