{"id":1060,"date":"2022-12-01T12:46:48","date_gmt":"2022-12-01T11:46:48","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/?p=1060"},"modified":"2024-12-01T16:32:39","modified_gmt":"2024-12-01T15:32:39","slug":"platzspitzpark-musikpavillion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/platzspitzpark-musikpavillion\/","title":{"rendered":"Der Musikpavillon im Platzspitzpark"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Der Haupttreffpunkt der offenen Drogenszene der Stadt Z\u00fcrich<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Autorin: Kristina Slavkovic<\/p>\n\n\n\n<p>Platzpromenade 5, 8001 Z\u00fcrich (<a href=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?hl=de&amp;mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;ll=47.38115426842448%2C8.540002028805555&amp;z=17\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/www.google.com\/maps\/d\/edit?hl=de&amp;mid=1mdJpaZOFrjwkidVhprBC_38phlQB7J0&amp;ll=47.38115426842448%2C8.540002028805555&amp;z=17\">Karte<\/a>)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"702\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/Platzspitz-1989-GVogler_123-1024x702.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1158\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/Platzspitz-1989-GVogler_123-1024x702.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/Platzspitz-1989-GVogler_123-300x206.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/Platzspitz-1989-GVogler_123-768x527.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/Platzspitz-1989-GVogler_123-1536x1053.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/Platzspitz-1989-GVogler_123.jpg 1816w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 1: Musikpavillon 1989. <\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-cyan-bluish-gray-background-color has-background\">Der Musikpavillon wurde in den 90ern zum Haupttreffpunkt der \u00f6ffentlichen Drogenszene der Stadt Z\u00fcrich. Am Musikpavillon spielte sich das ganze Elend der Drogenszene ab: Hier \u00fcbernachteten die Drogenabh\u00e4ngigen, hielten sich im Winter warm und spritzten sich ihre t\u00e4gliche Dosis.<sup>1<\/sup><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"629\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/72636AE6-4308-4403-B16F-FD39B2B56BE8-1024x629.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1219\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/72636AE6-4308-4403-B16F-FD39B2B56BE8-1024x629.jpeg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/72636AE6-4308-4403-B16F-FD39B2B56BE8-300x184.jpeg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/72636AE6-4308-4403-B16F-FD39B2B56BE8-768x472.jpeg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/72636AE6-4308-4403-B16F-FD39B2B56BE8-1536x944.jpeg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/72636AE6-4308-4403-B16F-FD39B2B56BE8-2048x1258.jpeg 2048w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/files\/2022\/11\/72636AE6-4308-4403-B16F-FD39B2B56BE8-570x350.jpeg 570w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abbildung 2: Musikpavillon aktuell.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Geschichte des Ortes<\/h2>\n\n\n\n<p>Der grosse gr\u00fcne Platz, der sich von der Einm\u00fcndung des Flusses Sihl in die Limmat bis hinauf zur Stadt erstreckt, diente den Leuten der Stadt Z\u00fcrich schon seit dem Mittelalter als Weideland, Schiessplatz und Ort f\u00fcr Festlichkeiten. Der Platzspitzpark selbst wurde in den 1780er Jahren erstellt.<sup>2<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>1883 wurde der Musikpavillon aufgrund der Schweizerischen Landesaustellung durch die Gebr\u00fcder Koch erstellt. Er bildete schon immer einen ber\u00fchmten Treffpunkt am Platzspitzspark aufgrund seiner Auff\u00e4lligkeit. Die Architektur des Musikpavillons nimmt sich ein Beispiel an die grossen Ingenieurbauwerke zu dieser Zeit (an Stahl- und Gusseisenkonsruktionen in Fabriken, Br\u00fccken und Bahnh\u00f6fen). Im Unterschied zu den grossen Ingenieurbauwerken ist der Musikpavillion selbst mit Bauschmuck verziert (mit Metallrosetten, Tragest\u00fctzen in die Dachkonstruktion etc).<sup>3<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>In den Jahren 1892 bis 1898 wurde das Landesmuseum vom Architekten Gustav Gull hinter den Bahnhof auf dem Areal erbaut, wo zuvor eine kleinere Halle der Landesaustellung stand.&nbsp;Der Musikpavillon, der heute noch steht, stand nicht immer an der selben Stelle. Dieser wurde verschoben, da der Pavillon in Kombination mit dem Springbrunnen den Park abschnitt. Im Zeitraum von 1992 bis 1993 wurde der Platzspitzpark renorviert, da Teile des Parkes durch die Drogenszene schwer besch\u00e4digt worden waren, somit war der Park f\u00fcr dieses Jahr f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit unzug\u00e4nglich.<sup>2<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Historischer Kontext<\/h2>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1980 entstand in einer Fabrik, welche sich im Zentrum von der Stadt Z\u00fcrich befand, das autonome Jugendzentrum (AJZ). Das AJZ gr\u00fcndeten Jugenliche, w\u00e4hrend den Z\u00fcrcher Jugendunruhen, nach dem sogenanntem \u201eOpernkauskrawall\u201c. Im Velauf der Zeit nutzten vermehrt Alkoholabh\u00e4nige und Drogens\u00fcchtige das AJZ als Unterschlupf, die ersten \u201eFixerr\u00e4ume\u201c enstanden.<sup>4<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Im Allgemeinen nahm seit den fr\u00fchen 70er Jahren der Konsum von illegalen Substanzen und besonders von Heroin in Z\u00fcrich stetig zu.<sup>5<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Im Jahr 1982 riss die Stadt Z\u00fcrich den Geb\u00e4udekomplex aufgrund von illegalem Handel und Drogenkonsum ab. Aufgrund dessen verschob sich die Drogenszene auf die \u00f6ffentlichen Pl\u00e4tze in Z\u00fcrich. Die Polizei hatte nun vermehrt die Aufgabe, die Drogenabh\u00e4ngigen von diesen Pl\u00e4tzen fern zu halten. Die Verfolgungen der Drogenabh\u00e4ngigen nahm ihr Ende mit der Entstehung der \u201eNeedle-Parks\u201c.<sup>4<\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Die Schliessung des Platzspitzes war im Jahr 1992. Das Drogenproblem der Schweiz wurde jedoch dadurch nicht gel\u00f6st, sondern vielmehr verschoben. Die Drogenszene war fortan in den Kreisen 4, 5 und 6 vertreten, was enorme Belastungen der Bewohner\/Bewohnerinnen in diesen Quartieren zufolge hatte.<sup>5<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Medizinhistorische Bedeutung<\/h2>\n\n\n\n<p>Der Musikpavillon ist medizinhistorisch von Bedeutung, da sich um ihn herum die offene Drogenszene breit gemacht hatte. In und um den Musikpavillon \u00fcbernachteten die Drogenabh\u00e4ngigen und hielten sich im Winter warm. Der Musikpavillon steht heute noch und wurde bis zum heutigen Stand dreimal sarniert (1992, 2011 und 2020).<sup>6,7 <\/sup><\/p>\n\n\n\n<p>Im Allgemeinen hatte man in der Schweiz erh\u00f6hte HIV- und Hepatis-Infektionen aufgrund der offenen Drogenszene, welche sich am Platzspitzpark selbst 1985 aufgrund des Spritzenverbots&nbsp;verschlimmerte.&nbsp;Dieses Verbot fand jedoch nach einem Jahr sein Ende und die Stadt errichtete eine Spritzenabgabestelle am Platzspitz. Zu Beginn der 90er Jahre stieg der Drogenkonsum und -handel nur noch mehr, da zu dieser Zeit ein starker Preisabfall auf dem Drogenmarkt sich ersichtlich machte. Der Gebrauch an Spritzen stieg zu Spitzentagen bis zu 15 000 am Tag und es starben j\u00e4hrlich bis zu 400 Menschen an den Folgen des Konsums.<sup>1<\/sup><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Meine Interpretation <\/h2>\n\n\n\n<p>Es ist sehr eindr\u00fccklich, dass eine grosse, offene Drogenszene so zentral in Z\u00fcrich entstand. Ein Musikpavillon ist im allgemeinen dazu da, um Feste und Konzerte abzuhalten, und k\u00f6nnte daher auch eine postive Assoziation darstellen. Es ist sehr widerspr\u00fcchlich, dass der Hauptreffpunkt der offenen Drogenszene an solch einem Ort enstand, welcher normalerweise als ein \u201egl\u00fccklicher Ort\u201c angesehen wurde. Andererseits k\u00f6nnte man die offene Drogenszene in Z\u00fcrich nicht ausschliesslich als negativ ansehen, denn der Platzspitzpark war damals enorm ber\u00fchmt und gewann weltweit in den Medien an Bedeutung. Deswegen k\u00f6nnte man auch damit argumentieren, dass die Stadt Z\u00fcrich oder allgemein die Schweiz damit einen Schritt in die richtige Richtung gemacht hatte. Denn die Schweiz hatte fortan nicht mehr versucht, die ganze Drogenproblematik unter den Tisch zu kehren und hatte somit in der \u00d6ffentlichkeit ein Statement gesetzt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Literaturverzeichnis<\/h2>\n\n\n\n<p><sup>1<\/sup>B. Kieser (o. J.), <a href=\"https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/stadtarchiv\/bilder_u_texte\/geschichte-vor-ort\/Offene-Drogenszene.html.\">Die offene Drogenszene in Z\u00fcrich<\/a> (abgerufen am 21.11.2022).<\/p>\n\n\n\n<p><sup>2<\/sup>J. Rohrer-Amgerg (1994), Platzspitz Z\u00fcrich = Le \u201cPlatzspitz\u201c de Zurich= Platzspitz Zurich, Anthos. Zeitschrift f\u00fcr Landschaftsarchitektur 33\/1, .S. 16\u201320. https:\/\/www.e-periodica.ch\/digbib\/view?pid=ant-001:1994:33::330#27<\/p>\n\n\n\n<p><sup>3<\/sup>Stadt-Zuerich. (o. J.), Musikpavillion im Platzspitzpark, Platzpromenade 5, Abgerufen am 21.11.2022 von https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/hbd\/de\/index\/staedtebau\/archaeo_denkmal\/denkmal\/objekte\/musikpavillon_platzspitzpark_platzpromenade_5.html.<\/p>\n\n\n\n<p><sup>4<\/sup>D. Meili. (2007), Vom Z\u00fcrcher Platzspitz zur Heroinverschreibung &#8211; oder: Die progressive Drogenpolitik der Schweiz. Suchttherapie 2007; 8(2):&nbsp;50-56. https:\/\/www.thieme-connect.de\/products\/ejournals\/html\/10.1055\/s-2007-981666?update=true&amp;ERSESSIONTOKEN=x2Bxxap8FRLbXrizx2FSX9XxxNWhjbWPFjBule-18x2dvCH9cq67rCDXMEftOGFLIQx3Dx3D5GxxlyCmdViO9jTBmLFsx2BsAx3Dx3D-d4x2FrgR0Sqp5KUK8uh7Xqkwx3Dx3D-6gOkCCiAjjGoRkJFX2VU8gx3Dx3D.<\/p>\n\n\n\n<p><sup>5<\/sup>B. Kieser (o. J.), Die offene Drogenszene in Z\u00fcrich, Abgerufen am 21.11.2022 von https:\/\/www.stadt-zuerich.ch\/prd\/de\/index\/stadtarchiv\/bilder_u_texte\/geschichte-vor-ort\/Offene-Drogenszene.html.<\/p>\n\n\n\n<p><sup>6<\/sup>M. Huber. (2019), Z\u00fcrich saniert Platzspitz-Pavillon f\u00fcr eine Million Franken, Abgerufen am 21.11.2022 von https:\/\/www.tagesanzeiger.ch\/zuerich-saniert-platzspitz-pavillon-fuer-eine-million-franken-604237142796.<\/p>\n\n\n\n<p><sup>7<\/sup>H. Hubacher. (2019), Musikpavillon als Schandmal, Abgerufen am 21.11.2022 von https:\/\/www.bazonline.ch\/musikpavillon-als-schandmal-860619898960.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Abbildungsverzeichnis<\/h2>\n\n\n\n<p>Abbildung 1: Musikpavillon 1989, Quelle: G.Vogler. (1989). Nur saubergek\u00e4mmt sind wir frei (S. 123). Herausgegeben von Verena Stettler im eco-verlag.<\/p>\n\n\n\n<p>Abbildung 2: Musikpavillon aktuell, Quelle: Kristina Slavkovic, Bild ist enstanden am 15.11.2022.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Musikpavillon im Platzspitzpark wurde in den 1990ern zum Haupttreffpunkt der \u00f6ffentlichen Drogenszene der Stadt Z\u00fcrich. Am Musikpavillon spielte sich das ganze Elend der Drogenszene ab: Hier \u00fcbernachteten die Drogenabh\u00e4ngigen, hielten sich im Winter warm und spritzten sich ihre t\u00e4gliche Dosis.<\/p>\n","protected":false},"author":801,"featured_media":1158,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[7,58,48,98,90,99,71,9,8,1,28,27,5],"tags":[52],"class_list":{"0":"post-1060","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-20-jahrhundert","8":"category-aids","9":"category-drogensucht","10":"category-epidemiologie","11":"category-fachbereich","12":"category-fuersorge","13":"category-garten","14":"category-institution","15":"category-krankheiten","16":"category-ort","17":"category-stadtkreis-1","18":"category-wohnhaus","19":"category-zeit","20":"tag-platzspitz","21":"czr-hentry"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1060","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/801"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1060"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1060\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2142,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1060\/revisions\/2142"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1158"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1060"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1060"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medizingeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1060"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}