{"id":973,"date":"2023-02-22T07:00:00","date_gmt":"2023-02-22T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/?p=973"},"modified":"2023-02-04T11:27:55","modified_gmt":"2023-02-04T10:27:55","slug":"adressierungsstrategien-in-trauer-tweets-aus-linguistischer-und-theologischer-perspektive","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/2023\/02\/22\/adressierungsstrategien-in-trauer-tweets-aus-linguistischer-und-theologischer-perspektive\/","title":{"rendered":"Adressierungsstrategien in Trauer-Tweets aus linguistischer und theologischer Perspektive"},"content":{"rendered":"\n<p>In diesem Blogbeitrag geben wir einen Einblick in die Trauer-Kommunikation auf Twitter. Wir untersuchen, wie Menschen ihre Trauer im Internet \u2013 hier konkret auf dem Microblogging-Dienst Twitter \u2013 ausdr\u00fccken. Zun\u00e4chst gehen wir auf unsere Daten und methodischen Herangehensweisen ein, im Anschluss daran pr\u00e4sentieren wir einige Ergebnisse.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Datengrundlage haben wir ein Korpus mit Tweets erstellt, die mindestens einen der folgenden Hashtags enthielten: #RIP, #restinpeace, #RuheInFrieden oder #R.I.P. Ber\u00fccksichtigt wurden ausserdem nur Tweets, die von Twitter als Deutsch getaggt worden waren und keine Retweets sind. Der gesicherte Zeitraum reicht von Twitters Gr\u00fcndung 2006 bis zum Zeitpunkt der Erhebung, die zwischen dem 11. und 13. November 2021 stattgefunden hat. Dieses initiale Korpus enthielt 137\u2019617 Tweets. Aus diesem Korpus haben wir anschliessend f\u00fcr den vorliegenden Blogeintrag mithilfe eines regul\u00e4ren Ausdrucks ein Subkorpus von 13\u2019421 Tweets extrahiert, das auf Tweets mit einer direkten Adressierung in der zweiten Person Singular fokussiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der gesamte Weg der Datengewinnung ist gepr\u00e4gt von methodischen und epistemischen Schwierigkeiten. Zun\u00e4chst geht nat\u00fcrlich die Wahl der Plattform an sich mit gewissen Einschr\u00e4nkungen, aber auch Chancen einher. Twitter erweist sich einerseits aus forschungspragmatischer Sicht als g\u00fcnstig, weil dort Daten (auch quantitativ) zug\u00e4nglich sind, die man interessegeleitet erheben und auswerten kann. Andererseits repr\u00e4sentiert Twitter als popul\u00e4re Social-Media Plattform digitale, \u00f6ffentliche Kommunikationspraktiken im Allgemeinen und Trauerpraktiken im Spezifischen, bildet aber gleichzeitig auch plattformtypische Muster aus (z.&nbsp;B. die unten beschriebenen Echo-Praktiken). An die Wahl der Plattform schliessen sich weitere Fragen an: Wie kann ein Korpus und damit die empirische Seite des Forschungsprozesses definiert werden, ohne damit die Ergebnisse vorwegzunehmen? Das schrittweise Vorgehen hat sich dabei als gewinnbringend herausgestellt, zumal die Datenerhebung nicht strikt von der Analyse zu trennen ist: Mit jeder neuen Stufe und jeder weiteren Sichtung werden Hypothesen ver\u00e4ndert, und selbst Annahmen, die zu Beginn in Stein gemeisselt schienen, beginnen sich zu wandeln. F\u00fcr eine h\u00e4ndische Sichtung der Daten diente eine eigens entwickelte Web-Applikation, in der diverse manuelle und qualitative Filterungen vorgenommen werden k\u00f6nnen. So zeigte sich dabei rasch, dass trotz des Ausschlusses von Retweets durch plattformtypische Echo-Praktiken viele Duplikate im Subkorpus vorhanden waren. Beispielsweise haben 250 Nutzer:innen den Text \u201eDeine Pfotenabdr\u00fccke werden f\u00fcr immer an unseren Herzen sein #RIP #SweetSoulsOfYulin\u201c getweetet, der als Kritik an einem chinesischen Hundefleischfestival zu lesen ist; zu diesem Thema gab es zudem zahlreiche weitere, inhaltlich und sprachlich sehr \u00e4hnliche Tweets (insgesamt rund 2060 Tweets, die auf nur 9 Originale zur\u00fcckzuf\u00fchren sind). Die gesammelten Tweets wurden deshalb zun\u00e4chst von Duplikaten befreit und anschliessend mithilfe der Korpus-Management- und Textanalysesoftware Sketch Engine durchsucht. Die so berechneten <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/N-Gramm\">N-Gramme<\/a> zeigen, dass es sich um eine stark formelhafte Sprache handelt:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"291\" height=\"255\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2023\/02\/Abb1_Trigramme.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-979\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Trigramme (case-insensitive) in den deduplizierten RIP-Tweets (items: 2&#8217;937, total frequency: 20&#8217;588)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auf dem ersten Platz befindet sich \u00fcberraschenderweise (da nur nach den oben genannten Hashtags, aber nicht direkt nach <em>Ruhe in Frieden <\/em>im Text gesucht wurde) die Routineformel <em>Ruhe in Frieden<\/em>, deren Bedeutung zwar religi\u00f6sen Ursprungs ist, die in Kontexten von Online-Trauerpraktiken aber in grossen Teilen verblasst sein d\u00fcrfte. Neben den vier Hashtags, die h\u00e4ufig auch gemeinsam im selben Tweet vorkommen, wird die Formel auch ausserhalb der Hashtags aktualisiert. Was die N-Gramme dar\u00fcber hinaus verdeutlichen, ist die enorme Relevanz einer zeitlichen Dimension, die sich insbesondere in der Versicherung von \u00dcberdauerung (<em>dich nie vergessen<\/em>), einem zeitlich unbegrenzten Gedenken\/Erinnern, manifestiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Vor dem Hintergrund der sich daraus ergebenden Frage, in welcher Zeitform \u00fcber die bzw. mit den in den Tweets adressierten Verstorbenen gesprochen wird, wurden in einem weiteren Schritt die verschiedenen Tempusformen (Pr\u00e4sens und Pr\u00e4teritum) von <em>sein <\/em>in der 2. Person Singular miteinander verglichen. Die im Folgenden abgebildete Grafik zeigt dabei die h\u00e4ufigsten Kollokationen (\u00fcberzuf\u00e4llig h\u00e4ufige Kombinationen) der jeweiligen Wortformen <em>bist <\/em>und <em>warst<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"720\" height=\"505\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2023\/02\/Abb2_Sketch-difference.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-980\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2023\/02\/Abb2_Sketch-difference.png 720w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2023\/02\/Abb2_Sketch-difference-300x210.png 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2023\/02\/Abb2_Sketch-difference-465x326.png 465w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2023\/02\/Abb2_Sketch-difference-695x487.png 695w\" sizes=\"auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Unterschiedliche unmittelbare Nachbarw\u00f6rter von <em>bist <\/em>und <em>warst<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Vergleich macht deutlich, dass sowohl temporale Deiktika (<em>jetzt, nun<\/em>)wie auch lokale Deiktika (<em>dort<\/em>)h\u00e4ufiger mit der Pr\u00e4sensform <em>bist<\/em> verbunden sind. Dadurch wird die verstorbene Person in ein aus der Perspektive der Schreibenden aufgespanntes \u201aKoordinatensystem\u2018 eingeordnet, das sowohl der zeitlichen als auch der r\u00e4umlichen Verortung dient. Dass dieses lokale <em>dort<\/em> seinerseits besonders h\u00e4ufig mit einem irgendwie gearteten <em>oben <\/em>verbunden ist (<em>dort oben<\/em>), und somit eine vertikale Kommunikationsachse zwischen Hinterbliebenen und Verstorbenen hergestellt wird, verdeutlicht wiederum die Orientierung an einem christlich-westlich gepr\u00e4gten Bedeutungssystem.<\/p>\n\n\n\n<p>Auff\u00e4llig ist dabei, dass die verstorbenen Personen (oder auch Tiere) zwar direkt adressiert werden; das geschieht beispielsweise auch \u00fcber Hashtags (z.&nbsp;B. #dufehlst). Sie scheinen somit auch nach ihrem Tod noch in gewisser Weise ansprechbar zu sein. Dennoch dr\u00fcckt sich gerade in den Verortungen <em>oben<\/em> und <em>dort<\/em> aus, dass sich das angesprochene Du in einem Bereich befindet, der den Hinterbliebenen fern und unzug\u00e4nglich ist. Die Grenze zwischen Lebenden und Toten kann nur auf der sprachlich-imagin\u00e4ren Ebene \u00fcberschritten werden. Sie befinden sich in unterschiedlichen Bereichen, die zwar einseitig von den Hinterbliebenen sprachlich anvisiert, aber letztlich nicht miteinander verbunden werden k\u00f6nnen. Die Verstorbenen sind <em>jetzt dort<\/em> und gerade nicht mehr <em>hier<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Kollokationen, die exklusiv mit der Vergangenheitsform auftreten, gibt es keine, vielmehr kommen die restlichen Ausdr\u00fccke in der Grafik mit beiden Tempusformen vor (in unterschiedlichem Verh\u00e4ltnis). Das mag einerseits auf eine gewisse generelle Zur\u00fcckhaltung hindeuten, von Verstorbenen in der Vergangenheit zu sprechen; andererseits zeigt es, dass solche Tweets in der Regel relativ zeitnah nach einem Todesfall verfasst werden und die Vergangenheitsform deshalb (noch) als unpassend, als \u2013 um in der Metaphorik des Koordinatensystems zu bleiben \u2013 zu weit entfernt erscheint. Auch diese Tendenz best\u00e4tigt sich in den Hashtags mit direkter Adressierung, die vorwiegend Verben (<em>fehlen, lieben, vermissen<\/em>) im Pr\u00e4sens enthalten; nur wenige Belege weisen andere Zeitformen auf (z.B. #duwirstfehlen, #duwarsteinervondenguten, #ichhattedichgeliebt).<\/p>\n\n\n\n<p>Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die Beobachtung, dass die lokale Deixis <em>da<\/em>, die aus linguistischer Sicht ambig ist und sowohl auf einen Fern- als auch einen Nahbereich verweisen kann, im Gegensatz zum eindeutigen <em>dort <\/em>mit beiden Tempusformen vorkommt. Dar\u00fcber hinaus zeigt sich erneut, wie wichtig die Versicherung von \u00dcberdauerung, von zeitlich unbegrenztem Gedenken ist \u2013 sowohl wenn die verstorbene Person (noch) im <em>jetzt <\/em>verortet wird, als auch wenn sie in der Vergangenheitsform angesprochen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Neben den direkten Adressierungen der Verstorbenen, die die Grenze des Todes kommunikativ \u00fcberschreiten, enthalten gerade die \u00dcberdauerungsformulierungen einen deutlichen Transzendenzbezug. Dieser erscheint bei den untersuchten Formulierungen allerdings spannungsreich. Denn einerseits wird in der Formel \u201adu wirst immer\u2018 ein Fortbestehen zugesichert, das \u00fcber das irdisch-endliche Dasein hinausgeht. Andererseits wird gerade diese \u00dcberdauerungsformulierung fast ausnahmslos an die Praktiken von Erinnern und Gedenken oder an das Herz der Verfassenden gekn\u00fcpft.<\/p>\n\n\n\n<p>Zwar kann das Herz, \u00fcber das phrasenhaft geschrieben wird (\u201aimmer in meinem\/unserem Herzen\u2018), als semantisch verblasste Formel gedeutet werden, die prim\u00e4r metaphorisch gebraucht wird. Doch auch dann bleibt die Spannung erhalten, da gerade diese \u00dcberdauerungszusage an den Handlungs- und Seinsbereich der Hinterbliebenen zur\u00fcckgebunden wird. Das transzendent-ewig erscheinende \u201aF\u00fcr Immer\u2018 wird gerade nicht in einem transzendenten, den Schreibenden entzogenen <em>Dort<\/em> der Verstorbenen verortet. Vielmehr ist es im Handeln und im verk\u00f6rperten Dasein der Trauernden selbst verankert. Auf diese Weise scheinen die Schreibenden sich selbst und den Verstorbenen zu vergewissern, dass diese auch nach ihrem Tod ein Fortbestehen bei den Hinterbliebenen haben. Umgekehrt scheint dasjenige, was die Hinterbliebenen im Hinblick auf ihre Verstorbenen artikulieren, durch deren Tod neu qualifiziert. Gedenken, Erinnern und das Herz beziehen sich deutlich auf die diesseitige, verk\u00f6rperte Innerlichkeit der Trauernden. Durch ihre Zielrichtung in den jenseitigen Bereich der Toten jedoch wird ihnen ein \u00dcberdauerungs- oder gar Ewigkeitswert zugeschrieben.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<p><em>Niclas Bodenmann studiert Computerlinguistik und ist Hilfsassistent bei den Projekten <\/em>Eschatologische Raumsemantiken digitaler Friedh\u00f6fe<em> und <\/em>Trauerpraktiken im Internet<em> im UFSP Digital Religion(s).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Karina Frick ist promovierte Sprachwissenschaftlerin und leitet zusammen mit Christa D\u00fcrscheid das Projekt <\/em>Trauerpraktiken im Internet<em> im UFSP Digital Religion(s).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Nico G\u00f6rlich studiert Digital Humanities und Geschichte und ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Projekt <\/em>Trauerpraktiken im Internet<em> im UFSP Digital Religion(s).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Lea Gr\u00f6bel hat Theologie studiert und ist Doktorandin im Projekt <\/em>Eschatologische Raumsemantiken digitaler Friedh\u00f6fe<em> im UFSP Digital Religion(s).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><em>Christina <\/em><em>Margrit <\/em><em>Siever ist promovierte Sprachwissenschaftlerin und PostDoc im Projekt <\/em>Trauerpraktiken im Internet<em> im UFSP Digital Religion(s).<\/em><em><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In diesem Blogbeitrag geben wir einen Einblick in die Trauer-Kommunikation auf Twitter. 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