{"id":787,"date":"2022-05-09T07:00:00","date_gmt":"2022-05-09T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/?p=787"},"modified":"2022-09-24T10:23:40","modified_gmt":"2022-09-24T08:23:40","slug":"staunen-im-kinderbuch-eine-historische-ausstellung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/2022\/05\/09\/staunen-im-kinderbuch-eine-historische-ausstellung\/","title":{"rendered":"Staunen im Kinderbuch \u2013 Eine historische Ausstellung"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_GUCKLOCH_klein-196x300.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-792\" width=\"147\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_GUCKLOCH_klein-196x300.png 196w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_GUCKLOCH_klein-360x550.png 360w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_GUCKLOCH_klein-327x500.png 327w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_GUCKLOCH_klein.png 515w\" sizes=\"auto, (max-width: 147px) 100vw, 147px\" \/><figcaption>Das Kind sp\u00e4ht neugierig in die Welt hinaus. Aus: Hermann Kaulbach Bilderbuch. Text von Adelheid Stier. Stuttgart u.a. 1906 [Erstausgabe 1881?].<br>SIKJM: B KAU 02138<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>\u00abEi du kleiner Knirps, was gibt\u2019s denn durch das Guckloch zu schauen? Willst du aus der engen, bekannten Welt des elterlichen Gartens einen Blick hinaus tun in die weite, unbekannte Welt draussen?\u00bb fragt die P\u00e4dagogin Adelheid Stier den kleinen Protagonisten ihrer Kurzgeschichte <em>Am Ausguck<\/em>. Zur Sprache kommen hier die kindliche Schaulust und Neugier, aber sogleich auch ihre T\u00fccken. Denn der Knabe erblickt den furchteinfl\u00f6ssenden Nachbarshund und nimmt Reissaus: \u00abVon dem Ausguck in die weite Welt aber hat er vorl\u00e4ufig genug [\u2026].\u00bb Dem Drang des Knaben, Neues und Unbekanntes zu entdecken, stehen Sicherheit und Vertrautheit des Elternhauses gegen\u00fcber. Sich von dieser heilen Geborgenheit loszureissen und der lockenden Fremde jenseits des Zauns hinzugeben, getraut sich das Kind noch nicht. In seiner Verwunderung deutet sich indes ein Wissensdrang an, der in neugieriges Fragen m\u00fcnden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Was der Knabe nach seiner eindr\u00fccklichen Erfahrung macht, verr\u00e4t die Geschichte nicht. Vielleicht beschaut er nun \u2013 drinnen in der warmen Stube \u2013 ein farbiges Bilderbuch, entz\u00fcckt \u00fcber die wundersame Welt, die es darin zu lesen, zu sehen, zu bestaunen gibt. So kann er die nahe und ferne Umwelt entdecken, ohne sich den realen Gefahren aussetzen zu m\u00fcssen. Indem er munter im Buch bl\u00e4ttert, mal diese, mal jene Dinge betrachtet, wird er schrittweise in eine Wissenskultur eingef\u00fchrt, die auf seinem Staunen fusst. Am Bilderbuch lassen sich mithin historisch unterschiedliche Ph\u00e4nomene und spezifische Situationen des Medialen beobachten.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_BUCH_klein.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-797\" width=\"364\" height=\"320\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_BUCH_klein.png 485w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_BUCH_klein-300x264.png 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_BUCH_klein-465x408.png 465w\" sizes=\"auto, (max-width: 364px) 100vw, 364px\" \/><figcaption>Das erste Element im Kaulbach&#8217;schen Bilderbuch: Ein vergn\u00fcglich schauendes, bald staunendes Kind vor dem Buch im Buch.<br><a href=\"https:\/\/staunenimkinderbuch.ch\/buch\/hermann-kaulbach-bilderbuch\">https:\/\/staunenimkinderbuch.ch\/buch\/hermann-kaulbach-bilderbuch<\/a><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Seit der Antike wird das Staunen in religi\u00f6sen, philosophischen und poetisch-\u00e4sthetischen Diskursen auf ambivalente Weise verhandelt: Zwischen neugierigem Nachfragen und (ver)wundernder Erstarrung oszillierend wird es aber allenthalben als Keimzelle von Erkenntnisprozessen verstanden. Im Sinne eines epistemologisch relevanten Grenzph\u00e4nomens ist das Staunen mithin an Verfahren der Wissensvermittlung beteiligt und bewegt sich dabei auf dem schmalen Grat zwischen kognitivem Affekt und emotionaler Erregung. W\u00e4hrend Adelheid Stiers Knirps genussvoll vor dem Unbekannten verharrt, wird er zugleich in einen Lernprozess verwickelt, der seine Neugier bef\u00f6rdert. Kurz: Am Anfang der Welterschliessung steht das kindliche Staunen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/1_Vorblatt_Ziehnert_ABC-228x300.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-805\" width=\"171\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/1_Vorblatt_Ziehnert_ABC-228x300.jpeg 228w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/1_Vorblatt_Ziehnert_ABC-778x1024.jpeg 778w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/1_Vorblatt_Ziehnert_ABC-768x1010.jpeg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/1_Vorblatt_Ziehnert_ABC-1167x1536.jpeg 1167w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/1_Vorblatt_Ziehnert_ABC-1557x2048.jpeg 1557w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/1_Vorblatt_Ziehnert_ABC-418x550.jpeg 418w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/1_Vorblatt_Ziehnert_ABC-380x500.jpeg 380w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/1_Vorblatt_Ziehnert_ABC-scaled.jpeg 1946w\" sizes=\"auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px\" \/><figcaption>Das Bilderbuch als Fenster zur Welt. Frontispiz von Johann Gottlieb Ziehnert: Kleines ABC- und Lese-Buch [&#8230;]. Pirna 1829 [Erstausgabe ca. 1815].<br>SIKJM: HD ZIE 1<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>In der Figur des staunenden Kindes, die im 18. Jahrhundert zusehends Form annimmt, finden dichtungstheoretische und didaktisch-p\u00e4dagogische \u00dcberlegungen zusammen. Wird das Kind als unwissendes, naives Neugierwesen konzeptualisiert, ger\u00e4t es sodann in den Blick einer mit Staunensrhetorik operierenden Erziehung. Haftet dieser Wissensgier zwar die Kehrseite sinnlicher Zerstreuung an, kann sie hingegen didaktisch produktiv gewendet werden, indem kindliche Aufmerksamkeit gelenkt und Imaginationskraft instrumentalisiert wird. Im sorgf\u00e4ltig gesteuerten Staunen kann sich das Kind lauter Wissenswertes aneignen. Diese theoretisierte Neugier findet in Konzepten des spielerischen Lernens sowie in bebilderten Sachb\u00fcchern f\u00fcr Kinder und Jugendliche ihre praktische Entsprechung. Eine auf Visualisierung beruhende Wissensvermittlung, bei der sich piktorale und verbale Elemente wechselseitig erg\u00e4nzen, erlebt im 18. Jahrhundert einen regelrechten Boom. Staunen wird als p\u00e4dagogisches Instrument entdeckt: Das anregend illustrierte Bilderbuch mit seinen realistischen Darstellungen verdr\u00e4ngt nach und nach rein sprachorientierte, mnemotechnische Lehrformen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein eintr\u00e4gliches Beispiel f\u00fcr die Verbindung von Theorie und Praxis sowie von Text und Bild ist Johann Bernhard Basedows <em>Elementarwerk <\/em>aus dem Jahre 1774. Basedow gilt als Mitbegr\u00fcnder des reformp\u00e4dagogischen Philanthropismus. Seine Enzyklop\u00e4die f\u00fcr Kinder zielt auf einen vergn\u00fcglichen Unterricht, der vom Leichten zum Schweren voranschreitend grundlegende Bildungsinhalte stufenweise und altersgerecht zu vermitteln sucht. Ganze 100 kunstvoll gestochene Illustrationen veranschaulichen dabei den Gespr\u00e4chstext. So entz\u00fcnden sich Staunen und Neugier nicht nur visuell an den Kupfertafeln selbst, sondern werden auch im Dialogmodus zwischen Lehrinstanz und rezipierendem Kind erzeugt. Exemplarisch geschieht dies etwa im Kapitel zu den menschlichen Trieben, in welchem die Wissbegierde thematisiert und problematisiert wird.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_BASEDOW1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-802\" width=\"290\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_BASEDOW1.png 580w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_BASEDOW1-300x226.png 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_BASEDOW1-465x350.png 465w\" sizes=\"auto, (max-width: 290px) 100vw, 290px\" \/><figcaption>Tafel XIII: \u00abVorstellung der ersten Triebe der Menschen.\u00bb<br>Johann Bernhard Basedow: Des Elementarwerks Erster Band. Ein geordneter Vorrath aller n\u00f6thigen Erkenntni\u00df. [&#8230;] Dessau 1774. SIKJM: HO BAS 2<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>\u00abSeht den Seilt\u00e4nzer! Er hat sich ge\u00fcbt, mit einer Balancirstange, die ihn im Gleichgewichte erh\u00e4lt, auf dem schlaffen und auch auf dem steifen Seile zu gehn, zur Verwundrung der Zuschauer.\u00bb In direkter Ansprache weckt Basedow die Aufmerksamkeit seines Publikums und lenkt sie auf das Zentrum des Bildes. Seine Beschreibung bedient sich an Begriffen des Wunderbaren. Was beim artistischen Seiltanz zu Erstaunen f\u00fchrt, wirkt bei den \u00abwunderliche[n] Geb\u00e4rden\u00bb des Harlekins auf der rechten Seite \u00abzum Vergn\u00fcgen der neubegierigen Zuschauer\u00bb. Und weiter: \u00abWer so etwas noch nicht gesehen hat, der mag es wohl sehn. Denn der Mensch ist mit dem Instinkt der Neubegierde gebohren.\u00bb Neugier \u2013 die Gier nach (Erkenntnis von) Neuem \u2013 fungiert somit als genuiner Antrieb zur Wissenssuche: Das lernende Kind erg\u00f6tzt sich am Unbekannten, das Staunen erregt. Diese angeborene Wissbegierde gilt es jedoch, folgt man Basedows Erziehungsimpetus, im Zaum zu halten. Klingt die Narrheit in der Figur des Harlekins bereits an, verdichtet sie sich im Knaben, der \u00abneubegierig zu sehn [war], wie es ihm ginge, wenn er in einen Kahn stiege und ihn los machte\u00bb, zum gef\u00e4hrlichen Vorwitz. Im Hintergrund des Bildes ist zu sehen, wie das \u00abverwegene N\u00e4rrchen\u00bb, unwissend und unerfahren, bei diesem Versuch beinahe ertrinkt. Der erz\u00e4hlende Kommentar wechselt darauf wieder zur direkten Rede eines mahnenden Lehrsatzes: \u00abWidersteht eurer Neubegierde, wenn sie euch in Gefahr bringt, oder zu abgerathnen und verbotnen Handlungen reizt.\u00bb<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_BASEDOW2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-803\" width=\"287\" height=\"219\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_BASEDOW2.png 573w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_BASEDOW2-300x229.png 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2022\/05\/Staunen-Kinderbuch_medioscope_BASEDOW2-465x355.png 465w\" sizes=\"auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px\" \/><figcaption>Tafel XXVII: \u00abEinige Affecte oder Gem\u00fcthsbewegungen.\u00bb<br>Die Illustrationen zum Elementarwerk stammen vom ber\u00fchmten Berliner Kupferstecher Daniel Nikolaus Chodowiecki.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Auf das vergn\u00fcgliche Lernen im Bilderbuch folgt so immer wieder lenkende Didaxe. Einer P\u00e4dagogik der Anschauung eignet hier eine auff\u00e4llige Poetik des Staunens. Dabei sorgt das Zusammenspiel von Text und Bild daf\u00fcr, dass die neugierigen Kinder immer mehr h\u00f6ren, sehen, lesen und wissen wollen. Es ist das Neuartige, das Seltsame, das Staunen hervorruft, wie es auch die Tafel zu den Affekten zeigt. Diese zwei M\u00e4nner haben noch nie das weite Meer erblickt, jene noch nie ein solch grosses Gebirge, die springenden Knaben noch nie einen abgerichteten Hund. \u00abAlle sind erstaunt, alle im Affecte der Verwunderung \u00fcber diese ihnen ungew\u00f6hnliche Gegenst\u00e4nde.\u00bb In Basedows Elementarwerk findet sich die Ambiguit\u00e4t wieder, die schon beim Knaben am Guckloch begegnet: Im Staunen beginnt ein Lernprozess, ein erstes Erkennen der Welt, das von Anfang an prek\u00e4r, ja gef\u00e4hrlich ist und daher kanalisiert werden muss. Staunen will gelernt, aber auch gelehrt sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese und \u00fcber 100 weitere Exponate versammelt die Online-Ausstellung <a href=\"https:\/\/staunenimkinderbuch.ch\/\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/staunenimkinderbuch.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Staunen im Kinderbuch<\/a>, die als Teil des SNF-Sinergia-Projekts \u00abThe Power of Wonder\u00bb in Kooperation mit dem Schweizerischen Institut f\u00fcr Kinder- und Jugendmedien entstanden ist. Anhand ausgew\u00e4hlter Beispiele von der Mitte des 17. bis Anfang des 20. Jahrhunderts verfolgt sie zeitspezifische Inszenierungen und Instrumentalisierungen des Kinderstaunens. Zwanzig \u00abPerspektiven\u00bb er\u00f6ffnen dabei Einblicke und Zug\u00e4nge in Themen und Motive der einzelnen Werke, wenn man nicht einfach neugierig auf dem violetten B\u00fcchertisch st\u00f6bern will. Infotafeln vermitteln Hintergrundwissen zu den bunten Bilderb\u00fcchern; Audiobeitr\u00e4ge imitieren deren konkrete Vorlesesituation. W\u00e4hrend die Materialit\u00e4t der Exponate in ihrer digitalen Auff\u00fchrung zwar nicht mehr erfahrbar ist, vermag die Ausstellung dennoch das Publikum eindr\u00fccklich in die zauberhafte Welt der Kinderb\u00fccher zu entf\u00fchren und selbst in Staunen zu versetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Pasquale Pelli studiert Geschichte und Medi\u00e4vistik an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich und hat an der Ausstellung mitgewirkt.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00abEi du kleiner Knirps, was gibt\u2019s denn durch das Guckloch zu schauen? Willst du aus der engen, bekannten Welt des elterlichen Gartens einen Blick hinaus tun in die weite, unbekannte Welt draussen?\u00bb fragt die P\u00e4dagogin Adelheid Stier den kleinen Protagonisten ihrer Kurzgeschichte Am Ausguck. Zur Sprache kommen hier die kindliche<span class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/2022\/05\/09\/staunen-im-kinderbuch-eine-historische-ausstellung\/\">Weiterlesen&#8230;<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":776,"featured_media":789,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":"","footnotes":""},"categories":[1,44],"tags":[],"class_list":["entry","author-pasquale-pelli","post-787","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-allgemein","category-beitraege"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/787","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/users\/776"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=787"}],"version-history":[{"count":18,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/787\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":888,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/787\/revisions\/888"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/media\/789"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=787"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=787"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=787"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}