{"id":1596,"date":"2024-12-03T12:58:12","date_gmt":"2024-12-03T11:58:12","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/?p=1596"},"modified":"2024-12-03T12:58:13","modified_gmt":"2024-12-03T11:58:13","slug":"dran-dran-dran-dieweil-das-feuer-heiss-ist","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/2024\/12\/03\/dran-dran-dran-dieweil-das-feuer-heiss-ist\/","title":{"rendered":"Dran, dran, dran, dieweil das Feuer heiss ist!"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p class=\"has-text-align-center\">\u201eDran, dran, <strong>dieweil das Feuer hei\u00df ist<\/strong>. Lasset euer Schwert nit kalt werden, lasset nit verl\u00e4hmen! Schmiedet pinke-panke auf den Anbossen Nimrods, werfet ihnen den Turm zu Boden!\u201c<br>(Thomas M\u00fcntzer, Manifest an die Mansfeldischen Bergknappen)<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">\u201eDarum, weil wir ein Reich empfangen, das nicht ersch\u00fcttert wird, lasst uns dankbar sein und so Gott dienen mit Scheu und Furcht, wie es ihm gef\u00e4llt; <strong>denn unser Gott ist ein verzehrendes Feuer<\/strong>.\u201c<br>(Hebr\u00e4er 12,28\u201329)<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n<\/div>\n\n\n\n<p>   <\/p>\n\n\n\n<p>Sozialrevolution\u00e4re Bewegungen der Vormoderne wie auch der Moderne haben mal mehr und mal weniger direkte Ber\u00fchrungsfl\u00e4chen mit religi\u00f6sen und insbesondere mystischen Inhalten, sind es doch gerade sozialrevolution\u00e4re Interpretationen der Lehre Jesu von Nazareth, die im Mittelalter und in der Fr\u00fchen Neuzeit gesellschaftliche Sprengkraft bewiesen. So identifizierte Erich Fromm bereits bei Meister Eckhart eine Unterscheidung zwischen <em>Haben<\/em> und <em>Sein<\/em>, die er als Pl\u00e4doyer f\u00fcr eine Gesellschaft jenseits des Privateigentums interpretierte, denn Eckhart lehre uns, \u201esich selbst offen und \u201aleer\u2018 zu machen, [\u2026] um geistigen Reichtum und Kraft zu erlangen\u201c (Fromm 1976).<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Fromm verfuhr auch Ernst Bloch \u00e4hnlich und versuchte, produktive Gedanken aus dem Spiel der Mystik mit dem Marxismus zu entwickeln; der Theologe J\u00fcrgen Moltmann bescheinigte ihm gar den Status, unter den Philosophen am meisten und am treffsichersten die Bibel zitiert zu haben (Moltmann 2004).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"741\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb2-1024x741.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1599\" style=\"width:840px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb2-1024x741.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb2-300x217.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb2-768x556.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb2-1536x1111.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb2-2048x1481.jpg 2048w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb2-465x336.jpg 465w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb2-690x500.jpg 690w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb2-691x500.jpg 691w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Carl Ernst Christoph Hess, <em>Thomas M\u00fcnzer, der Bauernprophet 1525<\/em>, 1840, Druckgrafik. Bildnachweis: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Page071_Thomas_M%C3%BCnzer_der_Bauernprophet_1525.jpg\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Page071_Thomas_M%C3%BCnzer_der_Bauernprophet_1525.jpg<\/a>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit Thomas M\u00fcntzer widmete sich Ernst Bloch einer f\u00fcr die Geschichte der Reformation und neuzeitlichen Sozialbewegungen \u00e4usserst wichtigen Person. Der Harzer Theologe und Revolution\u00e4r war Zeitgenossen ein Dorn im Auge, besonders Luther war ein entschiedener Gegner seiner exzessiven revolution\u00e4ren Theologie. Doch Bloch interpretiert M\u00fcntzers Hang zum Exzess als Antizipation eines historischen Potenzials der Menschheit; er sei ein Vertreter eines apokalyptischen Kommunismus, der gegen den Willen der Obrigkeit mit dem Schwert kommen werde. Insofern war M\u00fcntzer in den Augen Blochs ein fr\u00fcher Vertreter der Bewegung, die Jahrhunderte sp\u00e4ter von ihren bedeutendsten Exponenten Karl Marx und Friedrich Engels programmatisch als eine Kampfansage an alle bestehenden Verh\u00e4ltnisse beschrieben wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Gegen die Vorstellung, dass zwischen M\u00fcntzers sozialrevolution\u00e4rem Handeln und seinem spiritualistischen Denken ein zuf\u00e4lliges Verh\u00e4ltnis bestehen w\u00fcrde, sprechen B\u00e4nde an Aussagen, in denen M\u00fcntzer sein Handeln unmittelbar mit seinen Glaubensvorstellungen in Verbindung setzt. Nicht nur die Rhetorik des Prager Manifests beweist die seiner Lehre innewohnende Tendenz zum Aufstand. Es war der Versuch, die B\u00f6hmischen Br\u00fcder, eine aus der hussitischen Bewegung hervorgegangene religi\u00f6se Gemeinschaft, von seinen Lehren zu \u00fcberzeugen, die sich allem voran gegen die Kirche und deren Lehre wandten. In dieser Schrift behauptet M\u00fcntzer beispielsweise, den rechten Glauben weder durch M\u00f6nch noch Pfaffen gelernt zu haben. Mit der blossen Schrift sei ohnehin niemand zu \u00fcberzeugen, nur durch das \u201erechte lebendige Wort Gottes\u201c, die Erfahrung des Heiligen Geistes im Menschen: \u201eDenn wer den Geist Christi nicht in sich sp\u00fcrt. Ja der ihn nicht gewiss hat, der ist nicht ein Glied Christi, sondern des Teufels, nach R\u00f6m 8.\u201c<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"736\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb3-1024x736.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1600\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb3-1024x736.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb3-300x216.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb3-768x552.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb3-1536x1104.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb3-2048x1472.jpg 2048w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb3-465x334.jpg 465w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb3-695x500.jpg 695w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3: Carl Ernst Christoph Hess, Die letzte Bauernschlacht bei Frankenhausen am 25. Mai 1525, 1840, Druckgrafik. Bildnachweis: <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Page077_Die_letzte_Bauernschlacht_bei_Frankenhausen_am_25._Mai_1525.jpg\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/File:Page077_Die_letzte_Bauernschlacht_bei_Frankenhausen_am_25._Mai_1525.jpg<\/a>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>M\u00fcntzer begreift die Erfahrung des rechten Glaubens als pers\u00f6nliches Erleben, das nicht durch den Klerus vermittelt wird, im Gegenteil. Der sozialrevolution\u00e4re Impetus bestand also darin, die entfremdete Verantwortung zum Seelenheil wieder in die H\u00e4nde des Einzelnen \u2013 und in der Fr\u00fchen Neuzeit hiess das allem voran: in die H\u00e4nde \u00e4rmlicher Bauern \u2013 zur\u00fcckzugeben. Seine spirituellen und seine sozialen \u00dcberzeugungen entstammen somit der gleichen Quelle: seiner inneren Erfahrung des Heiligen Geistes.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Amalgam gesellschaftskritischer und religi\u00f6ser Auffassungen erscheint gerade r\u00fcckblickend etwas fremd, dabei war solche Kritik bis zur S\u00e4kularisierung eher die Norm als eine Ausnahme. Die Religion als Seufzer der bedr\u00e4ngten Kreatur war von Christus \u00fcber John Bell und M\u00fcntzer selbst zu den Diggers und den Levellers immer schon Katalysator, wenn nicht sogar Quelle gesellschaftlicher Kritik. Gerade der Reformation entsprangen dutzende Prediger, die keine Dogmen predigten, sondern religi\u00f6se Erfahrungen vermittelten, deren Inhalt oftmals die alten Dogmen und festgefahrenen Strukturen der fr\u00fchneuzeitlichen Christenheit \u2013 und somit das gesellschaftliche Gef\u00fcge Europas \u2013 scharf kritisierte.<\/p>\n\n\n\n<p>Nicht anders verhielt es sich mit M\u00fcntzer, der im S\u00fcdharz in den fr\u00fchen 1520er Jahren begann, auf Deutsch zu predigen und unter Bergknappen zu agitieren. Im Vergleich zu Agitationsreden industrieller Gewerkschaftler erscheint M\u00fcntzers Manifest an die Mansfeldischen Bergknappen durchaus religi\u00f6ser gef\u00e4rbt, beinhaltet aber auch konkrete Aufforderungen zur Praxis. M\u00fcntzer geht sogar so weit und behauptet, dass Gott sich anders nicht offenbaren kann als durch das Handeln der Bergknappen. Es sei Gottes Wille, sich gegen die gottlosen B\u00f6sewichte zu wehren, und wenn sie sich nicht wehren, so m\u00fcssen sie Teufels Marterer sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Gerade im 16. Jahrhundert stellte diese Kampfansage eine Transgression hohen Grades dar, war es doch die angeblich durch Gott eingerichtete Welt, gegen die sich M\u00fcntzer stellte. Die Ablehnung kirchlicher Dogmen, der Vermittlung des Heils durch die Sakramente, und die Betonung eigener mystischer und spiritueller Erfahrungen waren zwar kein alleiniges Erkennungsmerkmal M\u00fcntzers. Die Intensit\u00e4t, mit der er diese Vorstellungen unter Menschen brachte, die er als besonders empf\u00e4nglich f\u00fcr diese Lehre betrachtete, kennzeichnet ihn aber in besonderem Ma\u00dfe. In M\u00fcntzer scheint eine besonders starke revolution\u00e4re Leidenschaft gebrannt zu haben, die er im Eifer der aufst\u00e4ndischen Bauern, der Bergknappen und anderer verarmter Klassen der Fr\u00fchen Neuzeit reflektiert sah. Es ist das Feuer, das in M\u00fcntzer und in den Bergknappen loderte, welches die Schwerter schmieden sollte, die das Reich Christi bringen.<\/p>\n\n\n\n<p>Das mystische Element in M\u00fcntzers Auffassung besteht darin, dass das Feuer Ausdruck der unmittelbaren Erfahrung durch den Heiligen Geist ist, es ist \u201eGottes Gezeugnis\u201c. Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament wird Feuer mit Gott assoziiert. Gott offenbarte sich Moses als brennender Busch, und in Lukas 12,49 heisst es, dass Jesus kommen wird, um das Feuer zu bringen. Viele Heilige der Kirche erlebten mystische Erfahrungen, bei denen sie berichten, Feuer gesp\u00fcrt zu haben. So erfuhr die Heilige Maria Magdalena de Pazzi w\u00e4hrend einer Vision Gottes reinigende Liebe im Fegefeuer. Das Feuer im Christentum steht insofern f\u00fcr Liebe und Wissen, f\u00fcr die Wirkmacht Gottes und f\u00fcr das Potenzial zur Reinigung durch Gott.<\/p>\n\n\n\n<p>In den christlichen Vorstellungen des Feuers liegt bereits die M\u00f6glichkeit einer sozialkritischen Interpretation. Das liebende Feuer Gottes entspringt der inneren spirituellen Erfahrung und m\u00fcndet in einen praktischen Zwang zur Handlung. Die praktische Dimension von M\u00fcntzers Lehre steht zwar etwas im Kontrast zur Tendenz eines In-sich-gekehrt-Seins anderer Mystiker:innen, die in innerer Entleerung die N\u00e4he zu Gott und die Teilhabe am G\u00f6ttlichen suchten. Doch es ist gerade dieses In-sich-gekehrt-Sein, in dem M\u00fcntzer den rechten Glauben findet und der ihn zur Handlung zwingt. Als Frage ausgedr\u00fcckt: Wie kann man das Gute erfahren haben und das Falsche aushalten? M\u00fcntzers Spiritualismus ist keine blosse Theologie, keine deskriptive Theorie. Es ist dieser Widerspruch zwischen dem Erfahren des Wahren, des Guten einerseits und dem real-existierenden Elend des fr\u00fchneuzeitlichen Europas andererseits, der das Feuer entfachte, welches das Schwert Christi schmieden sollte. Der Harzer Reformator greift gewissermassen eine kritische Theologie, wom\u00f6glich eine kritische Theorie vor, die Erfahrungen durch den gegenw\u00e4rtigen Geist als Grundlage ihrer Kritik nutzt.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fcntzer konnte zwar einige Erfolge bei seiner Agitation verbuchen, der Traum vom christlichen Kommunismus blieb jedoch unerf\u00fcllt. Bei Frankenhausen wurden 7000 M\u00fcntzer-Anh\u00e4nger von f\u00fcrstlichen Truppen eingekesselt und fielen diesen zu Opfer. 6000 Rebellen starben an jenem Tag, und M\u00fcntzer wurde bald darauf aufgesp\u00fcrt und verhaftet. Der Bauernkrieg blieb erfolglos, wurde von Friedrich Engels in seiner Studie zum deutschen Bauernkrieg aber als grossartigster Revolutionsversuch der Deutschen verbucht. Nach M\u00fcntzer dauerte es noch Jahrhunderte, ehe auf dem Gebiet des sp\u00e4ten Heiligen R\u00f6mischen Reichs erneut sozialrevolution\u00e4re K\u00e4mpfe ausbrachen. Die Revolution\u00e4re des 19. Jahrhunderts sprachen nun nicht mehr von g\u00f6ttlichen Geboten, die sie zum Handeln zwangen, sondern von historischen Gesetzen, die das Enigma der Geschichte zu Gunsten des Proletariats entscheiden sollten. Die Sprache des Christentums wurde durch eine der Wissenschaftlichkeit ersetzt, das lodernde Feuer hingegen blieb. Abertausende Arbeiter:innen glaubten, die Wahrheit erkannt zu haben und \u2013 M\u00fcntzer nicht un\u00e4hnlich \u2013 nun nach dieser Wahrheit in Richtung ihrer Befreiung handeln zu m\u00fcssen. Es scheint so, als ob das Feuer auch brennt, wenn christliche Vorstellungen in den Hintergrund treten. Der Grenzgang zum M\u00f6glichen findet statt \u2013 ungeachtet dessen, ob das leidenschaftliche Feuer in uns der Erfahrung des Heiligen Geists oder der Erfahrung des allt\u00e4glichen Elends entspringt.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"771\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb4-1024x771.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1601\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb4-1024x771.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb4-300x226.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb4-768x578.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb4-1536x1157.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb4-2048x1542.jpg 2048w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb4-465x350.jpg 465w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/12\/Abb4-664x500.jpg 664w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 4: Auguste Victor Deroy, Panorama des incendies dans Paris du 23 au 25 mai, 1871, Lithografie. Bildnachweis: <a href=\"https:\/\/fr.m.wikipedia.org\/wiki\/Fichier:Commune_de_Paris_nuit_du_23_au_24_mai_incendies_dans_Paris.jpg\">https:\/\/fr.m.wikipedia.org\/wiki\/Fichier:Commune_de_Paris_nuit_du_23_au_24_mai_incendies_dans_Paris.jpg<\/a>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Bloch, Ernst: Thomas M\u00fcntzer als Theologe der Revolution. Berlin&nbsp;1960.<\/p>\n\n\n\n<p>Fromm, Erich: Haben oder Sein. Die seelischen Grundlagen einer neuen Gesellschaft. Stuttgart&nbsp;1976.<\/p>\n\n\n\n<p>Moltmann, J\u00fcrgen: Ernst Blochs Christologie. In: Evangelische Theologie 64\/1 (2004), S. 5\u201319.<\/p>\n\n\n\n<p>M\u00fcntzer, Thomas: Dokumente aus dem deutschen Bauernkrieg. Beschwerden, Programme, Theoretische Schriften. Hrsg. von Werner Lenk. Stuttgart&nbsp;1980.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDran, dran, dieweil das Feuer hei\u00df ist. Lasset euer Schwert nit kalt werden, lasset nit verl\u00e4hmen! 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