{"id":1566,"date":"2024-11-18T16:13:00","date_gmt":"2024-11-18T15:13:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/?p=1566"},"modified":"2024-10-03T17:37:31","modified_gmt":"2024-10-03T15:37:31","slug":"sol-ich-mein-letztes-end-und-ersten-anfang-finden-so-muss-ich-mich-in-gott-und-gott-in-mir-ergruenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/2024\/11\/18\/sol-ich-mein-letztes-end-und-ersten-anfang-finden-so-muss-ich-mich-in-gott-und-gott-in-mir-ergruenden\/","title":{"rendered":"Sol ich mein letztes End\/ und ersten Anfang finden\/ So muss ich mich in GOtt\/ und GOtt in mir ergr\u00fcnden."},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Johannes Scheffler (1624\u20131677) oder Angelus Silesius (\u201aschlesischer Bote\u2018) ist der Verfasser eines \u201espekulativ-mystischen\u201c lyrischen Werks namens <em>Geistreiche Sinn- und Schlussreime<\/em>,<a href=\"#_edn1\" id=\"_ednref1\">[1]<\/a> das f\u00fcnf B\u00fccher mit insgesamt \u00fcber 1400 Epigrammen umfasst und 1657 erschienen ist.<a href=\"#_edn2\" id=\"_ednref2\">[2]<\/a> F\u00fcr den Rahmen dieses Beitrags und in Hinblick auf das Interesse am mystischen Potential als grenz- und m\u00f6glichkeits\u00fcberschreitender Rede soll die Betrachtung einer kleinen Auswahl in Form der Epigramme 1\u201320 des ersten Buchs gen\u00fcgen. Daf\u00fcr spricht zum einen, dass man auch in der zweiten \u00fcberarbeiteten Auflage der <em>Gedichte des Barock<\/em> an dieser repr\u00e4sentativen Auswahl festh\u00e4lt,<a href=\"#_edn3\" id=\"_ednref3\">[3]<\/a> und zum anderen l\u00e4sst sich f\u00fcr deren thematisch-\u00e4sthetische Zusammengeh\u00f6rigkeit und bedingte Abgeschlossenheit argumentieren, was im Folgenden auch geschehen wird. Nun bleibt nur noch zu erw\u00e4hnen, dass diese Betrachtung aus gegebenem Anlass und in R\u00fcckbezug auf die negative Theologie vom Kleinen (hier: sprachlich Pedantischen) zum Grossen der mystischen Wortgewalt und Gewaltigkeit selbst hin\u00fcbergehen soll.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"218\" height=\"347\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/10\/Abb1_Titelblatt.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1568\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/10\/Abb1_Titelblatt.jpg 218w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/10\/Abb1_Titelblatt-188x300.jpg 188w\" sizes=\"auto, (max-width: 218px) 100vw, 218px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Titelblatt einer Version der Geistreichen Sinn- und Schlussreime aus dem Jahr 1675, \u00a0<a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/3\/31\/Cherubinischer_Wandersmann-Titelkupfer.jpg\">https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/3\/31\/Cherubinischer_Wandersmann-Titelkupfer.jpg<\/a><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Der obige Reim im Titel aus dem 6. Epigramm von Angelus Silesius\u2019 <a>\u201a<\/a>mystischem Gedicht-Zyklus\u2018 mag nach standarddeutscher Konvention als nicht allzu rein erscheinen. Doch ist er unter den 20 Gedichten der einzige solcher Art, und selbst Martin Opitz als Begr\u00fcnder des deutschsprachigen Barock h\u00e4lt in seiner <em>Poeterey<\/em> das Schlesische beim Reimen mitunter f\u00fcr standarddeutsch.<a href=\"#_edn4\" id=\"_ednref4\">[4]<\/a> Auch von diesem reizenden Detail abgesehen ist die Konformit\u00e4t mit Opitz\u2019 Poetik allerdings gegeben,<a href=\"#_edn5\" id=\"_ednref5\">[5]<\/a> wenn die zumeist zweizeiligen uniformen Einzelgedichte in paargereimten jambischen Alexandrinern von einfacher oder zweifacher Kadenz abgefasst sind. Den barocken Gepflogenheiten gleichfalls entsprechend ist in <em>2. Die Ewige Ruhest\u00e4dt<\/em><a href=\"#_edn6\" id=\"_ednref6\">[6]<\/a> nochein Vanitas-Motiv pr\u00e4sent, das die Hinwendung zu Gott bis in das Herz Jesu weiterf\u00fchrt: <em>Es mag ein andrer sich umb sein Begr\u00e4bniss kr\u00e4nken \/ Und seinen Madensak mit stoltzen Bau bedenken. \/ Ich sorge nicht daf\u00fcr: Mein Grab \/ mein Felss und schrein \/ In dem ich ewig Ruh \/ sol\u2019s Hertze Jesu seyn.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Mit der \u00dcberschrift <em>4. Man muss gantz G\u00f6ttlich seyn<\/em><a href=\"#_edn7\" id=\"_ednref7\">[7]<\/a>wird der mystische Einschlag dann aber mit voller Kraft forciert, nachdem die intendierte Leserschaft zu Beginn in der Form vertraulicher Unterweisung f\u00fcr eine sehr bestimmte Art der Rezeption vorbereitet worden ist: <em>Rein wie dass feinste Goldt \/ steiff wie ein Felsenstein \/ Gantz lauter wie Crystall \/ sol dein Gem\u00fcthe seyn.<\/em><a href=\"#_edn8\" id=\"_ednref8\">[8]<\/a>Die folgenden hyperbolisch anmutenden Aussagen zur menschlichen G\u00f6ttlichkeit (z. B.: <em>8. GOtt lebt nicht ohne mich<\/em><a href=\"#_edn9\" id=\"_ednref9\">[9]<\/a>) m\u00fcssen dementsprechend auf eine reine Wahrnehmung treffen, die mit der spielerischen Bewegung zwischen Provokation und gleichzeitiger Entsch\u00e4rfung (z. B. zwischen \u00dcberschrift und dazugeh\u00f6rigem \u201aInhalt\u2018: <em>7. Man muss noch \u00fcber GOtt. \/\/ [\u2026] Ich muss noch \u00fcber GOtt in eine w\u00fcste ziehn.<\/em><a href=\"#_edn10\" id=\"_ednref10\">[10]<\/a>) ad\u00e4quat umzugehen vermag. Die f\u00fcr sich genommen vielleicht geradezu blasphemischen oder zumindest ketzerischen Ankl\u00e4nge sind durch die Epigramme drei und vier in das rechte Licht der unb\u00e4ndigen Begierde nach Gott ger\u00fcckt, der <em>allein vergn\u00fcgen<\/em><a href=\"#_edn11\" id=\"_ednref11\">[11]<\/a> bringen und dem man nur <em>mehr als G\u00f6ttlich<\/em><a href=\"#_edn12\" id=\"_ednref12\">[12]<\/a> zu Gen\u00fcge dienen k\u00f6nne.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-medium\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"274\" height=\"300\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/10\/Abb2_Silesius-274x300.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1570\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/10\/Abb2_Silesius-274x300.png 274w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/10\/Abb2_Silesius-465x509.png 465w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/10\/Abb2_Silesius-457x500.png 457w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/10\/Abb2_Silesius.png 500w\" sizes=\"auto, (max-width: 274px) 100vw, 274px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Angelus Silesius, <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Category:Angelus_Silesius?uselang=de#\/media\/File:Silesius.png\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Category:Angelus_Silesius?uselang=de#\/media\/File:Silesius.png<\/a><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Die Begierde kann denn auch als das zentrale Moment der Funktionsweise der Epigramme verstanden werden, insofern dieser Affekt das Ziel anzeigt und als auf Gott gerichteter reiner Affekt die am Anfang geforderte rezeptionstechnische Voraussetzung darstellt. Die Begierde und gegenseitige \u00fcber alles gehende Liebe n\u00e4mlich tr\u00e4gt auch Gott noch \u00fcber sich hinaus: <em>Wo GOtt mich \u00fcber GOtt nicht solte wollen bringen \/ So will ich Ihn dazu mit blosser Liebe zwingen.<\/em><a href=\"#_edn13\" id=\"_ednref13\">[13]<\/a> Das Ziel ist dabei die ewige Einheit noch vor der jenseitigen Ewigkeit: <em>Ich selbst bin Ewigkeit \/ wann ich die Zeit verlasse \/ Und mich in GOtt \/ und GOtt in mich zusammen fasse.<\/em><a href=\"#_edn14\" id=\"_ednref14\">[14]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die einzelnen Epigramme sind in ihrer Abfolge dabei teilweise konkret-begrifflich aufeinander aufbauend: <em>12. Man muss sich \u00fcberschwenken. \/\/ Mensch wo du deinen Geist schwingst \u00fcber Ort und Zeit \/ So kanstu jeden blik seyn in der Ewigkeit. \/\/\/ 13. Der Mensch ist Ewigkeit.<\/em>;<a href=\"#_edn15\" id=\"_ednref15\">[15]<\/a> <em>19. Das seelige Stilleschweigen. \/\/ Wie seelig ist der Mensch \/ der weder will noch weiss! \/ Der GOtt (versteh mich recht) nicht gibet Lob noch Preiss. \/\/\/ 20. Die Seeligkeit steht bey dir.<\/em><a href=\"#_edn16\" id=\"_ednref16\">[16]<\/a> Die Gedichte 9\u201311<a href=\"#_edn17\" id=\"_ednref17\">[17]<\/a> hingegen beziehen sich durch den Parallelismus chiastischer Titel von Verh\u00e4ltnissen zwischen dem \u201aIch\u2018 und \u201aGott\u2018 aufeinander und bilden so eine eigene Untereinheit in Koh\u00e4renz und Koh\u00e4sion. Das 20. Epigramm bezieht sich dann wiederum zur\u00fcck auf den Anfang, da das dazwischen nur einmal zum Vorschein kommende initial menschliche \u201adu\u2018 (<em>Mensch wo du deinen [\u2026]<\/em><a href=\"#_edn18\" id=\"_ednref18\">[18]<\/a>) erneut auftritt, um eine an dieser Stelle letzte Unterweisung f\u00fcr den Weg zur Gotteinheit zu vernehmen: <em>Mensch deine Seeligkeit kanstu dir selber nemen: \/ So du dich nur dazu wilt schiken und bequemen.<\/em><a href=\"#_edn19\" id=\"_ednref19\">[19]<\/a><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"218\" height=\"371\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/10\/Abb3_Titelkupfer.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1571\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/10\/Abb3_Titelkupfer.jpg 218w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/10\/Abb3_Titelkupfer-176x300.jpg 176w\" sizes=\"auto, (max-width: 218px) 100vw, 218px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 3: Darstellung aus der Version der Geistreichen Sinn- und Schlussreime aus dem Jahr 1675, <a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/4\/4f\/Cherubinischer_Wandersmann.jpg\">https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/4\/4f\/Cherubinischer_Wandersmann.jpg<\/a><\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Insgesamt bilden die 20 Epigramme (wenn auch einige m\u00f6glicherweise, ohne gr\u00f6ssere \u00e4sthetische Probleme aufzuwerfen, an eine andere, aber in Anbetracht sonstiger Zusammengeh\u00f6rigkeiten nicht v\u00f6llig beliebige, Stelle verfrachtet werden k\u00f6nnten) eine von Vorbereitung zu provokativer Konfrontation und g\u00f6ttlichem Aufstieg \u00fcbergehende Erfahrung. Dieser geleitete Aufstieg nimmt am \u201aEnde\u2018 einen Appell-Charakter an, durch den eine R\u00fcckf\u00fchrung zur noch ung\u00f6ttlichen Rezeptionsposition vonstattengeht, was diesen lyrischen Aufstieg als einen noch nicht zur unmittelbaren Gotteseinheit f\u00fchrenden markiert. Vielmehr ist der \u201areine Kristall\u2018 infolge der Lekt\u00fcre dazu erleuchtet, den Weg zum Ziel aller und jenseits aller Begierde in Gott zu erkennen und zu beschreiten. Diese Erkenntnis wird dabei nicht dialektisch \u00fcber eine stringente Argumentation gewonnen, sondern \u00fcber die Form und den durch sie ausgel\u00f6sten Affekt, also \u00fcber die spezifische \u00c4sthetik, die sich ganz der Rhetorik und einem lyrischen Gewicht kraftvoller Leichtigkeit verschreibt, das \u00fcber pr\u00e4gnante \u00dcberbietung und pointierte K\u00fcrze funktioniert.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser hier angetroffene lyrische Prozess, der die mystische Erfahrung als sprachlich spannungs- und gegensatzreiches Aufschwingen in Liebe zu Gott und in Gott hinein darstellt, l\u00e4sst sich sowohl allgemein auf die zentrale Bedeutung des Wortes f\u00fcr die christliche Schrifttradition als auch konkret auf die negative Theologie des Pseudo-Dionysios-Areopagita beziehen, indem sich die Lyrik sprachlicher Bilder bedient, die eigentliche Bildlichkeit leugnen (<em>Weg weg ihr Seraphim ihr k\u00f6nt mich nit erquikken \/ Weg weg ihr Heiligen \/ und was an euch thut blikken<\/em><a href=\"#_edn20\" id=\"_ednref20\">[20]<\/a>) und durch paradoxe Hyperbolik (<em>Ich bin so gross als GOtt: Er ist als ich so klein<\/em><a href=\"#_edn21\" id=\"_ednref21\">[21]<\/a>) zugleich transzendieren k\u00f6nnen, um Bildlichkeit jenseits aller Bildlichkeit als \u201aerleuchtende\u2018 Erfahrung fruchtbar zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Gott also gibt das Wort und bleibt im Inneren als h\u00f6chstes Ziel. Derweil die Bilder ihn nicht fassen, ist das Wort, das nicht das Ding, vom Bild als Abbild frei. So kann das Wort in Bildern ohne Bild alleine vorw\u00e4rtsgehen und den Gott im Herzen sehen. Sehen und Verstehen l\u00e4uft indes nicht diskursiv, vielmehr durch einen Schlag des hellen Blitzes, ab. Den vision\u00e4ren Schlag kann dabei eine Lyrik, voll des Klanges steten Donnerns, alternierend wiederbringen. Diese muss dazu nur Gegensatz durch Reim in Einklang zwingen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Abb. 2: Angelus Silesius, <a href=\"https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Category:Angelus_Silesius?uselang=de#\/media\/File:Silesius.png\">https:\/\/commons.wikimedia.org\/wiki\/Category:Angelus_Silesius?uselang=de#\/media\/File:Silesius.png<\/a> [Zugriff: 19.06.2024]<\/p>\n\n\n\n<p>Abb. 3: Darstellung aus der Version der <em>Geistreichen Sinn- und Schlussreime <\/em>aus dem Jahr 1675, <a href=\"https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/4\/4f\/Cherubinischer_Wandersmann.jpg\">https:\/\/upload.wikimedia.org\/wikipedia\/commons\/4\/4f\/Cherubinischer_Wandersmann.jpg<\/a> [Zugriff: 19.06.2024]<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p><a href=\"#_ednref1\" id=\"_edn1\">[1]<\/a> Johannes Scheffler: Geistreiche Sinn- und Schlussreime. In: Gedichte des Barock. Hrsg. von Ulrich Mach\u00e9 und Volker Meid. Stuttgart 1980, Zit. im Titel S.&nbsp;199.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\" id=\"_edn2\">[2]<\/a> Jan Mohr: Angelus Silesius. In: Verfasserlexikon \u2013 Fr\u00fche Neuzeit in Deutschland 1620\u20131720 1 (2019). Online via Verfasser-Datenbank: <a href=\"https:\/\/www.degruyter.com\/database\/VDBO\/entry\/vdbo.vl17.A32\/html\">https:\/\/www.degruyter.com\/database\/VDBO\/entry\/vdbo.vl17.A32\/html<\/a> [Zurgiff: 19.06.2024].<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\" id=\"_edn3\">[3]<\/a> Volker Meid (Hg.): Gedichte des Barock. 2., \u00fcberarbeitete Auflage. Stuttgart 2014, S.&nbsp;224\u2013228.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\" id=\"_edn4\">[4]<\/a> Martin Opitz: Buch von der Deutschen Poeterey. Hrsg. von Herbert Jaumann. Stuttgart 2002, S.&nbsp;46 und Anmerkung dazu S.&nbsp;157.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\" id=\"_edn5\">[5]<\/a> Ebd., S.&nbsp;53.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\" id=\"_edn6\">[6]<\/a> Scheffler: Geistreiche Sinn- und Schlussreime (wie Anm. 1), S.&nbsp;199.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref7\" id=\"_edn7\">[7]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref8\" id=\"_edn8\">[8]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref9\" id=\"_edn9\">[9]<\/a> Ebd., S.&nbsp;200.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref10\" id=\"_edn10\">[10]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref11\" id=\"_edn11\">[11]<\/a> Ebd., S.&nbsp;199.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref12\" id=\"_edn12\">[12]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref13\" id=\"_edn13\">[13]<\/a> Ebd., S.&nbsp;201.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref14\" id=\"_edn14\">[14]<\/a> Ebd., S.&nbsp;200.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref15\" id=\"_edn15\">[15]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref16\" id=\"_edn16\">[16]<\/a> Ebd., S.&nbsp;201.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref17\" id=\"_edn17\">[17]<\/a> Ebd., S.&nbsp;200<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref18\" id=\"_edn18\">[18]<\/a> Ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref19\" id=\"_edn19\">[19]<\/a> Ebd., S.&nbsp;201.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref20\" id=\"_edn20\">[20]<\/a> Ebd., S.&nbsp;199.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref21\" id=\"_edn21\">[21]<\/a> Ebd., S.&nbsp;200.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Johannes Scheffler (1624\u20131677) oder Angelus Silesius (\u201aschlesischer Bote\u2018) ist der Verfasser eines \u201espekulativ-mystischen\u201c lyrischen Werks namens Geistreiche Sinn- und Schlussreime,[1] das f\u00fcnf B\u00fccher mit insgesamt \u00fcber 1400 Epigrammen umfasst und 1657 erschienen ist.[2] F\u00fcr den Rahmen dieses Beitrags und in Hinblick auf das Interesse am mystischen Potential als grenz- und<span class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/2024\/11\/18\/sol-ich-mein-letztes-end-und-ersten-anfang-finden-so-muss-ich-mich-in-gott-und-gott-in-mir-ergruenden\/\">Weiterlesen&#8230;<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":776,"featured_media":1575,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":"","footnotes":""},"categories":[1,64,61],"tags":[],"class_list":["entry","author-samuel-montresor","post-1566","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-allgemein","category-radikale-religion","category-serien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1566","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/users\/776"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1566"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1566\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1574,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1566\/revisions\/1574"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1575"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1566"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1566"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1566"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}