{"id":1491,"date":"2024-11-04T07:00:00","date_gmt":"2024-11-04T06:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/?p=1491"},"modified":"2024-10-07T09:03:05","modified_gmt":"2024-10-07T07:03:05","slug":"schoepfer-mensch-natur-die-natur-als-offenbarung-in-hadewijchs-strophischen-liedern-und-in-der-lyrik-catharinas-von-greiffenberg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/2024\/11\/04\/schoepfer-mensch-natur-die-natur-als-offenbarung-in-hadewijchs-strophischen-liedern-und-in-der-lyrik-catharinas-von-greiffenberg\/","title":{"rendered":"Sch\u00f6pfer \u2013 Mensch \u2013 Natur. Die Natur als Offenbarung in Hadewijchs \u201aStrophischen Liedern\u2018 und in der Lyrik Catharinas von Greiffenberg"},"content":{"rendered":"\n<p>Ein verbindendes Charakteristikum einer Reihe als\u201amystisch\u2018 wahrgenommener Texte ist ihr Bezug auf den Kosmos und die Natur. Nicht nur ist der Mensch als Teil der Sch\u00f6pfung mit der Natur fest verbunden, sondern sie erscheint auch in manchen Texten geradezu sinnlich wahrnehmbar von der Gottespr\u00e4senz gezeichnet. Ihre Betrachtung kann dem Mystiker\/der Mystikerin als Instrument dienen, die eigene Gotteserfahrung anzuregen und in verborgenes Wissen vorzudringen. Im Folgenden m\u00f6chte ich zwei unterschiedliche Herangehensweisen nebeneinanderstellen, wie im Rahmen vormoderner Dichtung Naturschilderungen Teil einer mystischen Schreib- und Lekt\u00fcrepraxis werden, in welcher die Begrenzung des menschlichen Erkenntnishorizonts und Schaffensverm\u00f6gens punktuell aufgehoben wird. Zum einen m\u00f6chte ich hierzu auf die Sammlung der \u201aStrophischen Lieder\u2018 der fl\u00e4mischen Mystikerin Hadewijch aus dem mittleren 13. Jahrhundert blicken, zum anderen auf das Gedicht <em>Auf GOttes Herrliche Wunder Regirung<\/em> der Barocklyrikerin Catharina Regina von Greiffenberg.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dichterin Hadewijch, welche mutmasslich als Vorsteherin einer Beginengemeinschaft in der Gegend um Antwerpen wirkte, hinterliess ein umfangreiches \u0152uvre, das neben einem Buch der Visionen, einem Corpus von Briefen und Reimbriefen auch eine Sammlung von 45 \u201aStrophischen Liedern\u2018 umfasst.<a href=\"#_edn1\" id=\"_ednref1\">[1]<\/a> Diese sind gr\u00f6sstenteils als Kontrafakturen franz\u00f6sischer Trouv\u00e8reslieder zu erkennen, was ihnen einst die Bezeichnung \u201eMinnelieder einer Nonne\u201c durch den Philologen Franz Joseph Mone einbrachte. Dieser ordnete sie in seiner \u201a\u00dcbersicht der niederl\u00e4ndischen Volks-Literatur \u00e4lterer Zeit\u2018 (1883) beim weltlichen Minnesang ein.<a href=\"#_edn2\" id=\"_ednref2\">[2]<\/a> In der Tat handelt es sich bei diesem Lied\u0153uvre um eine virtuose Verflechtung von weltlichen und geistlichen Diskurszitaten und Gattungstraditionen. Ein auffallendes und in der Forschungsdiskussion der Lieder h\u00e4ufig besprochenes Element der Sammlung bilden die \u201aNatureing\u00e4nge\u2018: Eine Mehrzahl der Lieder beginnt mit einer Referenz auf die Jahreszeit, welche mit weiteren Vegetationstopoi erg\u00e4nzt wird.<a href=\"#_edn3\" id=\"_ednref3\">[3]<\/a><\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignright size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"708\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/09\/Hadewijch_gedicht1_HsGent_f49r-708x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1494\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/09\/Hadewijch_gedicht1_HsGent_f49r-708x1024.jpg 708w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/09\/Hadewijch_gedicht1_HsGent_f49r-207x300.jpg 207w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/09\/Hadewijch_gedicht1_HsGent_f49r-768x1111.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/09\/Hadewijch_gedicht1_HsGent_f49r-1061x1536.jpg 1061w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/09\/Hadewijch_gedicht1_HsGent_f49r-1415x2048.jpg 1415w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/09\/Hadewijch_gedicht1_HsGent_f49r-380x550.jpg 380w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/09\/Hadewijch_gedicht1_HsGent_f49r-346x500.jpg 346w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/09\/Hadewijch_gedicht1_HsGent_f49r-scaled.jpg 1769w\" sizes=\"auto, (max-width: 708px) 100vw, 708px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb.: Ausschnitt aus dem dem ersten \u201aStrophischen Lied\u2018 (<em>Ay, al es nu die winter cout<\/em>). Gent, Universiteits Bibliotheek, Hs. 941, fol. 49r.<br>Digitalisat: <a href=\"https:\/\/lib.ugent.be\/en\/catalog\/rug01:000755566\">https:\/\/lib.ugent.be\/en\/catalog\/rug01:000755566<\/a>.<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n<p>Ihre Spannung beziehen diese Lieder\u00f6ffnungen aus dem thematisierten Umbruch von Winter- und Sommerzeit, wobei gem\u00e4ss der bekannten Polarit\u00e4t der Affekte Winter mit Leid und Kargheit, Sommer mit Freude und F\u00fclle assoziiert wird. W\u00e4hrend aber in der (insbesondere franz\u00f6sischsprachigen) Tradition des Minnesangs die Ankunft des Sommers h\u00e4ufig den S\u00e4nger zum Singen erst recht animiert, wird in Hadewijchs Liedern der Einfluss der Jahreszeit auf den Liebenden gerade zur\u00fcckgewiesen. So heisst es etwa in Lied 8 (<em>Altoes mach men van minnen singhen<\/em>): <em>Altoes mach men van minnen singhen, \/ eest herfst, eest winter, eest lenten, eest somer <\/em>(Immer kann man von Minne singen, \/ sei es Herbst, sei es Winter, sei es Fr\u00fchling, sei es Sommer, V.&nbsp;1f.).<a href=\"#_edn4\" id=\"_ednref4\">[4]<\/a> Der Einsatz und die Strebsamkeit des Mystikers\/der Mystikerin sollen gerade nicht vom weltlichen Mass der Jahreszeiten und ihrer affektiven Wirkung abh\u00e4ngig sein. Stattdessen wird, wie sich an Lied 1 (<em>Ay, al es nu die winter cout<\/em>) der Sammlung beobachten l\u00e4sst, die Natur zum lesbaren, offenbarenden Zeichen (V.&nbsp;7):<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\" style=\"background-color:#c2c2c2\">\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>Ay, al es nu die winter cout,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>cort de daghe ende de nachte langhe,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>ons naket saen een somer stout,<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>die ons ute dien bedwanghe<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>sciere sal bringhen. Dat es in scine<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>bi desen nuwen jare:<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong><em>die hasel bringhet ons bloemen fine<\/em><\/strong><em>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><strong><em>Dat es een teken openbare<\/em><\/strong><em>.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">&nbsp;\u2013 Ay, vale, vale millies \u2013<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>ghi alle die nuwen tide<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\">\u2013 si dixero, non satis est \u2013<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>omme minne wilt wesen blide<\/em>. 12 (1,&nbsp;1\u201312; Herv. UF)<a href=\"#_edn5\" id=\"_ednref5\">[5]<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>(Ach, auch wenn der Winter jetzt kalt ist, \/ die Tage kurz und die N\u00e4chte lang, \/ naht uns bald ein mutiger Sommer, \/ der uns schnell aus dieser Tyrannei \/ f\u00fchren wird. Das wird sich \/ in diesem neuen Jahr zeigen: \/ <strong>Der Haselbusch bringt uns feine Bl\u00fcten. \/ Das ist ein deutliches Zeichen<\/strong>. \/ \u2013 Ach, <em>vale, vale, millies <\/em>\u2013 \/ euch allen, die ihr in der neuen Jahreszeit \u2013 <em>si dixero, non satis est<\/em> \u2013 \/ wegen Minne froh sein wollt.)<\/p>\n\n\n\n<p>In der sich abzeichnenden \u00dcbereinstimmung von Vegetation und spirituellem Wachstum des\/der Liebenden, welche auch durch das in den Natureingang hineingezogene mystische Vokabular (<em>stout<\/em>,V.&nbsp;3; <em>bedwanghe<\/em>,V.&nbsp;4) erkennbar ist, wird die angek\u00fcndigte neue Jahreszeit \u2013 zun\u00e4chst ein Topos des franz\u00f6sischen Minnesangs (<em>temps novel<\/em>) \u2013 auch zur sichtbaren Verheissung der Heilszeit und einem Zitat der Heiligen Schrift.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine ebenso sprachgewaltige Lyrikerin ist die protestantische Mystikerin Catharina Regina von Greiffenberg, welche mehrfach in ihrer Dichtung mit Bildern der Natur und des Kosmos arbeitet, so auch bei <em>Auf GOttes Herrlich Wunder Regirung<\/em>. Hier wird ein Kosmos entworfen, der ganz und gar von Gott durchwirkt ist. Schon die ersten Zeilen des Gedichts deuten eine erotische Verschmelzung Gottes mit der Natur an, gleichzeitig wird Gott auch als Weltenlenker gezeigt (V.&nbsp;5), der den Kosmos in der neuplatonischen Tradition vom h\u00f6chsten bis zum tiefsten Element souver\u00e4n beherrscht:<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\" style=\"background-color:#c2c2c2\">\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>Auf GOttes Herrliche Wunder Regirung.<a href=\"#_edn6\" id=\"_ednref6\"><strong>[6]<\/strong><\/a><\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>DEr du mit Wei\u00dfheits Safft die Sternen kanst befeuchten \/<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>daraus das Schicksel wird; zu zeiten ohn ihr Werk<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>ein Kunst begebnu\u00df spielst \/ zu zeigen deine St\u00e4rk \/<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>die aller Himmel Kr\u00e4fft in h\u00f6chster Demut scheuchten!<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>Es pflegt dein herrschungs-Stab von Recht und g\u00fct &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/em>5<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>zuleuchten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>Mit wunder einverm\u00e4ngt die vorsicht ich vermerck \/<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>vom h\u00f6chsten Welt-gesch\u00f6pf bi\u00df auf die ringe sp\u00f6rk.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>der Engel feur-verst\u00e4nd die lieb-sorg nicht erreichten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>Du spinnst ein Gl\u00fckks-Geweb mit tausend F\u00e4den an:&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; <\/em>10<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>durch alle Sternen Krei\u00df \/ durch alle Ort der Erden<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>mu\u00df Werkzeug zu dem thun \/ da\u00df du beginnst \/ bracht<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>Dein\u2019 Allverschaffungs Krafft macht \u00fcberall die Bahn.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>ziehst du nur diese Schnur \/ dran alle Herzen hangen \/&nbsp; <\/em>15<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><em>so ist der Sinn-Entwurf schon in das That-seyn gangen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Auffallend ist, wie Gottes Lenkmacht durch die Motivik von \u201aFaden\u2018 (V.&nbsp;10) und \u201aSchnur\u2018 (V.&nbsp;15) entfaltet wird und so \u2013 wie im feinen Werk eines Puppenspielers \u2013 Impuls und Bewegung ineinander \u00fcbergehen. Gotteswerk wird auf diese Weise zum Kunstwerk.<\/p>\n\n\n\n<p>Denkt man an die g\u00e4ngige poetologische Metaphorik des Texts als \u201aGewebe\u2018 (V.&nbsp;10), so liegt der Gedanke nahe, dass Gottes Schaffenskunst sich im Werk des mystischen Dichters\/der mystischen Dichterin spiegelt. Bei Hadewijch wird \u00fcber die Naturbetrachtung Einsicht in den Gang der Welt gewonnen: Natur, Jahreszeitenlauf und mystischer Weg werden als Teil der Sch\u00f6pfung miteinander in Verbindung gesetzt und als Gottesn\u00e4he erlebt. Catharina von Greiffenberg geht mit ihrer Beschreibung von Natur und Kosmos einen Schritt weiter, indem Sch\u00f6pfungsvorgang und Schreibprozess im Begriff der Kunst vereint werden und der Dichter\/die Dichterin so im Schaffensprozess die <em>similitudo Dei<\/em> erreicht. In Hadewijchs \u201aStrophischen Liedern\u2018 wird die Natur f\u00fcr den Mystiker\/die Mystikerin in der kontemplativen Betrachtung als Enth\u00fcllung von Verborgenem \u201alesbar\u2018, in Catharina von Greifensberg Gedicht <em>Auf GOttes Herrliche Wunder Regirung<\/em> aber im Schreiben zum offenbarenden Nachvollzug der Sch\u00f6pfung.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-group\"><div class=\"wp-block-group__inner-container is-layout-constrained wp-block-group-is-layout-constrained\">\n<p class=\"has-text-align-left\"><a href=\"#_ednref1\" id=\"_edn1\">[1]<\/a> Die Lebensumst\u00e4nde von Hadewijch sowie Datierung und Entstehungskontexte ihrer Werke liegen weitgehend im Dunkeln, und die Forschung muss sich auf die aus ihren Werken abgeleiteten Vermutungen beschr\u00e4nken. Auch die handschriftliche \u00dcberlieferung setzt erst sp\u00e4t im mittleren 14. Jahrhundert ein. Eine informative Einf\u00fchrung zu Hadewijch und ihrem Werk bietet die neuere Edition der \u201aStrophischen Lieder\u2018(vgl. Veerle Fraeters \/ Frank Willaert \/ Louis Peter Grijp (Hrsg.): Hadewijch: Lieder. Originaltext, Kommentar, \u00dcbersetzung und Melodien. Aus dem Niederl\u00e4ndischen \u00fcbersetzt von Rita Schlusemann. Berlin\/Boston 2016).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><a href=\"#_ednref2\" id=\"_edn2\">[2]<\/a> Vgl. Fraeters\/Willaert\/Grijp, Hadewijch (wie Anm.&nbsp;1), S.&nbsp;15.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><a href=\"#_ednref3\" id=\"_edn3\">[3]<\/a> Die im Folgenden angestellten \u00dcberlegungen zum Status des Natureingangs in Hadewijchs \u201aStrophischen Liedern\u2018 werden im Rahmen meiner Dissertation ausf\u00fchrlicher dargelegt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><a href=\"#_ednref4\" id=\"_edn4\">[4]<\/a> Zitat und \u00dcbersetzung hier und im Folgenden nach Fraeters\/Willaert\/Grijp, Hadewijch (wie Anm.&nbsp;1), hier S.&nbsp;148f.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><a href=\"#_ednref5\" id=\"_edn5\">[5]<\/a> Ebd., S.&nbsp;98f.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-left\"><a href=\"#_ednref6\" id=\"_edn6\">[6]<\/a> Zitiert nach: Ulrich Mach\u00e9 \/ Volker Meid (Hrsg.): Gedichte des Barock. Stuttgart (1980), S.&nbsp;247.<\/p>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein verbindendes Charakteristikum einer Reihe als\u201amystisch\u2018 wahrgenommener Texte ist ihr Bezug auf den Kosmos und die Natur. Nicht nur ist der Mensch als Teil der Sch\u00f6pfung mit der Natur fest verbunden, sondern sie erscheint auch in manchen Texten geradezu sinnlich wahrnehmbar von der Gottespr\u00e4senz gezeichnet. Ihre Betrachtung kann dem Mystiker\/der<span class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/2024\/11\/04\/schoepfer-mensch-natur-die-natur-als-offenbarung-in-hadewijchs-strophischen-liedern-und-in-der-lyrik-catharinas-von-greiffenberg\/\">Weiterlesen&#8230;<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":776,"featured_media":1497,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":"","footnotes":""},"categories":[1,64,61],"tags":[],"class_list":["entry","author-ursina-fueglister","post-1491","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-allgemein","category-radikale-religion","category-serien"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1491","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/users\/776"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1491"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1491\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1515,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1491\/revisions\/1515"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1497"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1491"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1491"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1491"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}