{"id":1445,"date":"2024-06-20T07:00:00","date_gmt":"2024-06-20T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/?p=1445"},"modified":"2024-05-16T19:38:43","modified_gmt":"2024-05-16T17:38:43","slug":"bilder-fuer-laien-das-zusammenspiel-von-illumination-und-gebet-im-stundenbuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/2024\/06\/20\/bilder-fuer-laien-das-zusammenspiel-von-illumination-und-gebet-im-stundenbuch\/","title":{"rendered":"Bilder f\u00fcr Laien: Das Zusammenspiel von Illumination und Gebet im Stundenbuch"},"content":{"rendered":"\n<p>\u201aStundenbuch\u2018 ist die (katholische) Bezeichnung eines liturgischen Buches, das die Texte des Stundengebets enth\u00e4lt. Dieses Stundengebet, auch <em>Officium divinum<\/em> (\u201eg\u00f6ttlicher Dienst\u201c) genannt, ist in der kirchlichen Tradition die Umsetzung des Apostelwortes \u201eBetet ohne Unterlass!\u201c (1&nbsp;Thess&nbsp;5,17; E\u00dc)<a href=\"#_edn1\" id=\"_ednref1\">[1]<\/a> und des Psalmwortes \u201eSiebenmal am Tag singe ich dein Lob und nachts stehe ich auf, um dich zu preisen\u201c (vgl. Ps&nbsp;119,62.164; E\u00dc). Sinn des Stundengebets ist es, den Tag zu strukturieren, einzelne Tageszeiten zu heiligen und mit ihrer Besonderheit vor Gott zu bringen. Das Stundengebet ist am Zyklus des Tageslaufs, das hei\u00dft dem Wechsel von Wachen und Schlafen, Licht und Dunkelheit, Arbeit und Ruhe, orientiert. Beginnend mit den <em>Laudes<\/em> um drei Uhr morgens, beteten besonders Kleriker im dreist\u00fcndigen Rhythmus ab sechs Uhr morgens <em>Prim<\/em>, <em>Terz<\/em>, <em>Sext<\/em>, <em>Non<\/em>, <em>Vesper<\/em> und <em>Komplet<\/em>.<a href=\"#_edn2\" id=\"_ednref2\">[2]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Die Stundenb\u00fccher kamen Mitte des 13. Jahrhunderts zur individuellen Andachts\u00fcbung von Laien auf und verdr\u00e4ngten aufgrund ihrer hohen Beliebtheit den Psalter aus seiner Vormachtstellung als Gebetbuch. Im Sp\u00e4tmittelalter lie\u00dfen Mitglieder des Adels ihre Stundenb\u00fccher meist aufwendig mit Buchschmuck versehen. Einzelne Exemplare geh\u00f6ren zu den prachtvollsten jemals hergestellten illustrierten Handschriften.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"630\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/Les_Tres_Riches_Heures_du_duc_de_Berry_aout-630x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1448\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/Les_Tres_Riches_Heures_du_duc_de_Berry_aout-630x1024.jpg 630w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/Les_Tres_Riches_Heures_du_duc_de_Berry_aout-185x300.jpg 185w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/Les_Tres_Riches_Heures_du_duc_de_Berry_aout-768x1248.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/Les_Tres_Riches_Heures_du_duc_de_Berry_aout-946x1536.jpg 946w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/Les_Tres_Riches_Heures_du_duc_de_Berry_aout-1261x2048.jpg 1261w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/Les_Tres_Riches_Heures_du_duc_de_Berry_aout-339x550.jpg 339w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/Les_Tres_Riches_Heures_du_duc_de_Berry_aout-308x500.jpg 308w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/Les_Tres_Riches_Heures_du_duc_de_Berry_aout.jpg 1555w\" sizes=\"auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 1: Der Monat August im Stundenbuch <em>Tr\u00e8s Riches Heures du Duc de Berry<\/em>, gemalt von den Br\u00fcdern von Limburg; Chantilly, Mus. Cond\u00e9, Ms.65, fol. 8v. Digitalisat: <a href=\"https:\/\/arca.irht.cnrs.fr\/ark:\/63955\/md45q811kp9t\">https:\/\/arca.irht.cnrs.fr\/ark:\/63955\/md45q811kp9t<\/a>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Am ber\u00fchmtesten und k\u00fcnstlerisch wertvollsten d\u00fcrften die Stundenb\u00fccher des Herzogs von Berry (1340\u20131416) sein, darunter das <em>Tr\u00e8s riches heures<\/em> (Abb. 1). Es handelt sich um ein ausgesprochen reichhaltig verziertes Stundenbuch, das 208 Bl\u00e4tter enth\u00e4lt, von denen etwa die H\u00e4lfte ganzseitig bebildert ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Stundenbuch stehen Text bzw. Gebet und Bild in direktem Zusammenhang. Ein Beispiel, anhand dessen sich das gut aufzeigen l\u00e4sst, ist das Schutzengelgebet im <em>Beaufort-Stundenbuch<\/em> (Abb. 2). In dem Bild wird der danebenstehende Text des Schutzengelgebets <em>Angele, qui meus es custos superna<\/em> illustriert. Das auf Reginald von Canterbury zur\u00fcckgehende Gebet geh\u00f6rt zu den im Sp\u00e4tmittelalter bekanntesten Schutzengelgebeten.<a href=\"#_edn3\" id=\"_ednref3\">[3]<\/a> In dem im Stundenbuch enthaltenen Beginn des Gebets wird der Schutzengel angerufen und um seinen Beistand in vielerlei Hinsicht (Schutz, F\u00fchrung, Befreiung von Lastern, Hilfe bei Bu\u00dfe und Vermeidung der H\u00f6lle) gebeten.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch in der Abbildung wird mit Text gearbeitet: \u00dcber ein Schriftband richtet die Stifterin ihre Bitte an den Schutzengel: <em>Sub umbra alarum tuarum protege me<\/em>. Es handelt sich um ein Zitat aus Ps&nbsp;16,8. Der Engel verk\u00fcndet der Stifterin den g\u00f6ttlichen Beistand: <em>Dominus custodiat te ab omni malo<\/em>. Auch hier handelt es sich um ein Psalmenzitat (Ps&nbsp;120,7).<a href=\"#_edn4\" id=\"_ednref4\">[4]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Da der Gebetstext lateinisch und somit f\u00fcr viele Laien unverst\u00e4ndlich war, spielte die Illumination eine wichtige Rolle in der Andachts\u00fcbung, weil hierin der Inhalt der entsprechenden Fr\u00f6mmigkeits\u00fcbung verdeutlicht wird. Der Erfolg dieser Methode ist an der weiten Verbreitung von Stundenb\u00fcchern im Sp\u00e4tmittelalter ersichtlich. Zudem legt dies nahe, dass sich die Besitzer der Stundenb\u00fccher von den Gebeten einen direkten Nutzen \u2013 hier in Form des Herbeirufens des Schutzengels \u2013 versprachen, weshalb laut Bodo Brinkmann jeder fromme Laie des sp\u00e4ten Mittelalters, der dies finanziell bewerkstelligen konnte, ein solches Gebetsb\u00fcchlein besa\u00df.<a href=\"#_edn5\" id=\"_ednref5\">[5]<\/a><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"691\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/royal_ms_2_a_xviii_f026r-691x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1449\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/royal_ms_2_a_xviii_f026r-691x1024.jpg 691w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/royal_ms_2_a_xviii_f026r-203x300.jpg 203w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/royal_ms_2_a_xviii_f026r-768x1138.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/royal_ms_2_a_xviii_f026r-1037x1536.jpg 1037w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/royal_ms_2_a_xviii_f026r-371x550.jpg 371w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/royal_ms_2_a_xviii_f026r-338x500.jpg 338w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/05\/royal_ms_2_a_xviii_f026r.jpg 1350w\" sizes=\"auto, (max-width: 691px) 100vw, 691px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb. 2: Schutzengelgebet im <em>Beaufort\/Beauchamp Stundenbuch<\/em>. London, um 1430. Aus dem Archiv der British Library, Royal 2 A XVIII, fol. 26r. Digitalisat: <a href=\"https:\/\/www.bl.uk\/manuscripts\/FullDisplay.aspx?ref=Royal_MS_2_A_XVIII\">https:\/\/www.bl.uk\/manuscripts\/FullDisplay.aspx?ref=Royal_MS_2_A_XVIII<\/a>.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Dieses mit dem Gebet intendierte Herbeirufen des Schutzengels ist in der Illumination abgebildet. Die rote Rahmung trennt die fromm kniende Frau, h\u00f6chstwahrscheinlich die Stifterin Margaret Beauchamp, von der Sph\u00e4re des Engels, wie anhand der \u00dcberschneidung der Rahmung mit Kniekissen, Frauenk\u00f6rper und Spruchband ersichtlich ist. Es handelt sich dementsprechend um die Trennung von Himmel und Erde, Transzendenz und Immanenz.<\/p>\n\n\n\n<p>Erstere befindet sich innerhalb des Rahmens. Der Engel fungiert als Vertreter der himmlischen Sph\u00e4re, der sich aber aufgrund seiner Funktion als g\u00f6ttlicher Mittler auf die Immanenz \u2013 in Person der Stifterin \u2013 zubewegt.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Bewegung ist anhand der Fl\u00fcgel erkennbar; w\u00e4hrend die linke Schwinge noch im Inneren des Bildrandes bleibt, geht die Spitze des rechten Fl\u00fcgels \u00fcber die Rahmung hinaus und ragt sch\u00fctzend \u00fcber die kniende Stifterin. Der Engel ist mittels ihres Gebets herbeigerufen worden \u2013 in der Illumination ist abgebildet, was durch das Gebet erreicht werden soll. Bild und Text stehen in direktem Zusammenhang und sollen den Erfolg der Andachts\u00fcbung sichern.<\/p>\n\n\n\n<p>Hinzu kommt, dass die Illumination im Stundenbuch den Betenden die M\u00f6glichkeit einer Identifikation bietet; in teuren Exemplaren bildet das Stifterbild die stiftende Person erkennbar ab und leitet diese dadurch einerseits direkt in der Andachts\u00fcbung an, andererseits wird sie durch die Illumination auch in ein pers\u00f6nliches Verh\u00e4ltnis zu den abgebildeten Repr\u00e4sentanten Gottes gesetzt. Dieser pers\u00f6nliche Zugang wird auch bei Vererbung des Stundenbuches beibehalten, da nun die Stifterin als Vorbild f\u00fcr die Andachts\u00fcbung sowie direkter F\u00fcrsprecher vor Gott fungieren kann. Auch die in \u201aMassenwaren\u2018 typisierten Figuren m\u00e4nnlicher oder weiblicher Erwachsener dienen als Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr die eigene Andachts\u00fcbung, wenngleich ohne den Aspekt der Darstellung der pers\u00f6nlichen Relation zur g\u00f6ttlichen Sph\u00e4re und seiner Repr\u00e4sentanten.<a href=\"#_edn6\" id=\"_ednref6\">[6]<\/a><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p><a href=\"#_ednref1\" id=\"_edn1\">[1]<\/a> Einheits\u00fcbersetzung der Heiligen Schrift [=E\u00dc], Stuttgart&nbsp;2016.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\" id=\"_edn2\">[2]<\/a> Vgl. Allgemeine Einf\u00fchrung in das Stundengebet. Hg. durch das Deutsche Liturgische Institut, S.&nbsp;1\u201310, online abrufbar unter: <a href=\"https:\/\/www.liturgie.de\/liturgie\/pub\/litbch\/aes.pdf\">https:\/\/www.liturgie.de\/liturgie\/pub\/litbch\/aes.pdf<\/a>; zuletzt abgerufen am 23.04.2024.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\" id=\"_edn3\">[3]<\/a> Vgl. Agnes Thum: Schutzengel. 1200 Jahre Bildgeschichte zwischen Devotion und Didaktik. Regensburg 2014 (Studien zur christlichen Kunst&nbsp;9), S.&nbsp;194\u2013197.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\" id=\"_edn4\">[4]<\/a> Vgl. Biblia Sacra Vulgata, Bd. 3 Psalmi \u2013 Proverbia \u2013 Ecclesiastes \u2013 Canticum canticorum \u2013 Sapientia \u2013 Iesus Sirach. Hg. von Andreas Beriger et al. Berlin\/Boston 2018.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\" id=\"_edn5\">[5]<\/a> Vgl. Bodo Brinkmann: Zur Rolle von Stundenb\u00fcchern in der Jenseitsvorsorge. In: Himmel, H\u00f6lle, Fegefeuer. Das Jenseits im Mittelalter. Eine Ausstellung des Schweizerischen Landesmuseums in Zusammenarbeit mit dem Schn\u00fctgen-Museum und der Mittelalterabteilung des Wallraf-Richartz-Museums der Stadt K\u00f6ln. Ausstellungskatalog. Z\u00fcrich 1994, S.&nbsp;91\u2013100, hier S.&nbsp;92.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\" id=\"_edn6\">[6]<\/a> Vgl. Thum, Schutzengel (wie Anm.&nbsp;3), S.&nbsp;194.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201aStundenbuch\u2018 ist die (katholische) Bezeichnung eines liturgischen Buches, das die Texte des Stundengebets enth\u00e4lt. Dieses Stundengebet, auch Officium divinum (\u201eg\u00f6ttlicher Dienst\u201c) genannt, ist in der kirchlichen Tradition die Umsetzung des Apostelwortes \u201eBetet ohne Unterlass!\u201c (1&nbsp;Thess&nbsp;5,17; E\u00dc)[1] und des Psalmwortes \u201eSiebenmal am Tag singe ich dein Lob und nachts stehe ich<span class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/2024\/06\/20\/bilder-fuer-laien-das-zusammenspiel-von-illumination-und-gebet-im-stundenbuch\/\">Weiterlesen&#8230;<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":776,"featured_media":1456,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":"","footnotes":""},"categories":[1,44],"tags":[],"class_list":["entry","author-david-brisslinger","post-1445","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-allgemein","category-beitraege"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1445","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/users\/776"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1445"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1445\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1455,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1445\/revisions\/1455"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1456"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1445"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1445"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1445"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}