{"id":1414,"date":"2024-04-22T07:00:00","date_gmt":"2024-04-22T05:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/?p=1414"},"modified":"2024-04-22T11:19:01","modified_gmt":"2024-04-22T09:19:01","slug":"heilige-auf-goldgrund-wie-sich-eine-bildflaeche-medial-verselbstaendigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/2024\/04\/22\/heilige-auf-goldgrund-wie-sich-eine-bildflaeche-medial-verselbstaendigt\/","title":{"rendered":"Heilige auf Goldgrund. Wie sich eine Bildfl\u00e4che medial verselbst\u00e4ndigt"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Goldgrund, der goldene Grund einer Bildfl\u00e4che, macht in der Moderne eine erstaunliche Karriere und wird zu viel mehr als nur einem Malgrund in der Buch- und Tafelmalerei. In Wand- oder Deckenmosaiken der byzantinischen Kunst sind Goldgr\u00fcnde, f\u00fcr die neben Blatt- auch Pulvergold und Goldimitationen verwendet werden,<a id=\"_ednref1\" href=\"#_edn1\">[1]<\/a> seit dem 4. Jahrhundert belegt.<a id=\"_ednref2\" href=\"#_edn2\">[2]<\/a> Weil Gold durch den ihm innewohnenden Glanz Licht erzeugt und nicht eigentlich eine Farbe ist, sondern ein Metall und damit ein kostbares Material,<a id=\"_ednref3\" href=\"#_edn3\">[3]<\/a> wird es in der christlichen Vormoderne bevorzugt f\u00fcr sakrale Kunst und insbesondere f\u00fcr die Darstellung von Heiligen und deren Heiligenschein verwendet (Abb.\u00a01 und 2). Von einer Technik wird der Goldgrund im Lauf der Zeit dann zum literarischen Motiv und betreibt letztlich gar selbst mediale Heiligsprechung.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"425\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_1_0000142020_OG-425x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1415\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_1_0000142020_OG-425x1024.jpg 425w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_1_0000142020_OG-124x300.jpg 124w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_1_0000142020_OG-228x550.jpg 228w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_1_0000142020_OG-207x500.jpg 207w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_1_0000142020_OG.jpg 622w\" sizes=\"auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb.&nbsp;1: Saint Fran\u00e7ois d\u2019Assise, Goldgrund auf Holz (Schule von Latium, 1225\/1250 [2e quart du XIIIe si\u00e8cle]). Bildnachweis: \u00a9 2012 RMN-Grand Palais (Mus\u00e9e du Louvre) \/ Tony Querrec. <a href=\"https:\/\/collections.louvre.fr\/ark:\/53355\/cl010065522\">https:\/\/collections.louvre.fr\/ark:\/53355\/cl010065522<\/a>.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"707\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_2_0000731759_OG-707x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1416\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_2_0000731759_OG-707x1024.jpg 707w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_2_0000731759_OG-207x300.jpg 207w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_2_0000731759_OG-768x1112.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_2_0000731759_OG-380x550.jpg 380w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_2_0000731759_OG-345x500.jpg 345w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/files\/2024\/04\/Abb_2_0000731759_OG.jpg 1036w\" sizes=\"auto, (max-width: 707px) 100vw, 707px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb.&nbsp;2: Girolamo di Benvenuto: La Vierge et l\u2019Enfant entre saint Bernardin et sainte Catherine de Sienne, Goldgrund auf Holz (1505\/1510 [Fin du XVe si\u00e8cle \u2013 d\u00e9but du XVIe si\u00e8cle]). Bildnachweis: \u00a9 2001 RMN-Grand Palais (Mus\u00e9e du Louvre) \/ Ren\u00e9-Gabriel Oj\u00e9da. <a href=\"https:\/\/collections.louvre.fr\/ark:\/53355\/cl010053606\">https:\/\/collections.louvre.fr\/ark:\/53355\/cl010053606<\/a>.<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Im kunstbegeisterten 19. Jahrhundert wandert der Goldgrund in der deutschsprachigen Literatur in den Text, wenn er bei Annette von Droste-H\u00fclshoff, Conrad Ferdinand Meyer oder Gottfried Keller zum Verhandlungsgegenstand wird. Droste-H\u00fclshoff nutzt den Goldgrund in ihrem Gedicht <em>Das Haus in der Haide <\/em>(1844), um die idyllisch-l\u00e4ndliche Szenerie, die in den ersten sieben Strophen geschildert wird, als Illusion zu entlarven. In der achten Strophe hei\u00dft es: <em>Es ist ein Bild, wie still und hei\u00df \/ Es alte Meister hegten, \/ Kunstvolle M\u00f6nche, und mit Flei\u00df \/ Es auf den Goldgrund legten.<\/em><a id=\"_ednref4\" href=\"#_edn4\">[4]<\/a> Indem es die sakrale Kunst aufruft, stellt das Gedicht eine Verbindung zur Geburt Jesu her, die in der letzten Strophe explizit wird: <em>Ist etwa hier im Stall vielleicht \/ Christkindlein heut geboren?<\/em>,<a id=\"_ednref5\" href=\"#_edn5\">[5]<\/a> wobei die unerwartete Verkl\u00e4rung einer herk\u00f6mmlichen sp\u00e4tsommerlichen Abendszene zum Weihnachtsbild die aufgerufene Erhabenheit parodiert.<a id=\"_ednref6\" href=\"#_edn6\">[6]<\/a> Meyer widmet dem Goldgrund 1882 gar ein eigenes Gedicht, in dem er dessen Anwendungsbereich ebenfalls \u00fcber die sakrale Kunst hinaus ausweitet.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group has-background is-vertical is-content-justification-left is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-c0ca7d81 wp-block-group-is-layout-flex\" style=\"background-color:#f7e497\">\n<p><strong>Auf Goldgrund<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Ins Museum bin zu sp\u00e4ter<\/p>\n\n\n\n<p>Stunde heut ich noch gegangen,<\/p>\n\n\n\n<p>Wo die Heilgen, wo die Beter<\/p>\n\n\n\n<p>Auf den goldnen Gr\u00fcnden prangen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Dann durchs Feld bin ich geschritten<\/p>\n\n\n\n<p>Hei\u00dfer Abendglut entgegen,<\/p>\n\n\n\n<p>Sah, die heut das Korn geschnitten,<\/p>\n\n\n\n<p>Garben auf die Wagen legen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Um die Lasten in den Armen,<\/p>\n\n\n\n<p>Um den Schnitter und die Garbe<\/p>\n\n\n\n<p>Flo\u00df der Abendglut, der warmen,<\/p>\n\n\n\n<p>Wunderbare Goldesfarbe.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Auch des Tages letzte B\u00fcrde,<\/p>\n\n\n\n<p>Auch der Flei\u00df der Feierstunde<\/p>\n\n\n\n<p>War umflammt von heilger W\u00fcrde,<\/p>\n\n\n\n<p>Stand auf schimmernd goldnem Grunde.<a href=\"#_edn7\" id=\"_ednref7\">[7]<\/a><\/p>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Genau umgekehrt zum <em>Haus in der Haide<\/em> deutet das Ich bei Meyer \u2013 ausgehend von den Heiligenbildern auf <em>goldnen Gr\u00fcnden<\/em>,<a href=\"#_edn8\" id=\"_ednref8\">[8]<\/a> die es im Museum betrachtet hat \u2013 die kornschneidenden Schnitter als Ausdruck einer \u201aheiligen W\u00fcrde\u2018 <em>auf schimmernd goldnem Grunde<\/em>.<a href=\"#_edn9\" id=\"_ednref9\">[9]<\/a> Der Goldgrund kann also sowohl zur Desavouierung der l\u00e4ndlichen Idylle als auch zur Konstitution einer solchen eingesetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum ironischen Zitat wird er schlie\u00dflich bei Keller, der die Intermedialit\u00e4t des Goldgrunds in seinen <em>Sieben Legenden<\/em> (1872) reflektiert.<a id=\"_ednref10\" href=\"#_edn10\">[10]<\/a> Diese sollten urspr\u00fcnglich gar den Titel <em>Auf Goldgrund, sieben Legenden von N.&nbsp;N. <\/em>tragen, um damit \u201eauf alte Heiligenbilder\u201c anzuspielen.<a id=\"_ednref11\" href=\"#_edn11\">[11]<\/a> Allerdings verwarf Keller den Titel, weil sein Freund Friedrich Theodor Vischer ihn f\u00fcr zu ironisch hielt, \u201ezu subjectiv, zu erregt u. erregend, auffordernd\u201c.<a id=\"_ednref12\" href=\"#_edn12\">[12]<\/a> Denn, da ist sich Vischer sicher, wenn ein realistischer Autor wie Keller pl\u00f6tzlich Legenden schreibe und also mit einer eigentlich religi\u00f6sen Gattung arbeite, so sei auch mit \u201eSieben Legenden\u201c allein die Ironie, die in den so betitelten Texten stecken m\u00fcsse, hinreichend deutlich.<a id=\"_ednref13\" href=\"#_edn13\">[13]<\/a> Doch auch wenn der Titel letztlich anders lautet, bleibt die intermediale Referenz vor allem auf sakrale Kunst f\u00fcr die <em>Sieben Legenden<\/em> zentral, wie beispielsweise in den sogenannten Marienlegenden deutlich wird, in denen die Jungfrau in einer narrativen Metalepse aus dem den Altar schm\u00fcckenden Marienbild springt und ins Geschehen eingreift. Keller geht es dabei um eine Neuausrichtung der vormals religi\u00f6sen Gattung <em>nach einer anderen Himmelsgegend<\/em>.<a id=\"_ednref14\" href=\"#_edn14\">[14]<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Auch in der bildenden Kunst erh\u00e4lt sich der Goldgrund \u00fcber die Jahrhunderte hinweg, so dass er im 20. Jahrhundert gar neue Heilige schaffen kann. Wenn 1969 Barkley L. Hendricks mit <em>Lawdy Mama<\/em> (Abb.&nbsp;3: <a href=\"https:\/\/www.studiomuseum.org\/artworks\/lawdy-mama\">https:\/\/www.studiomuseum.org\/artworks\/lawdy-mama<\/a>) das Portr\u00e4t einer Schwarzen Frau mit einem an einen Heiligenschein erinnernden Afro auf einem gew\u00f6lbten blattgoldenen Hintergrund malt, so zitiert er n\u00e4mlich nicht nur die jahrhundertealte Bildtradition, sondern spricht die Abgebildete auch ikonographisch heilig. Indem Hendricks sakrale Gem\u00e4lde zitiert, erweitert sein Portr\u00e4t die bis dato limitierte Repr\u00e4sentation von Schwarzen Menschen in der westlichen Kunstgeschichte, worin sich sein Interesse an der Geschichte der Portr\u00e4tkunst mit einem wachsenden Bewusstsein f\u00fcr Schwarze Selbstrepr\u00e4sentation verbindet.<a id=\"_ednref15\" href=\"#_edn15\">[15]<\/a> Damit vergr\u00f6\u00dfert er den Kreis der mehrheitlich <em>wei\u00dfen<\/em> Heiligen und erm\u00f6glicht dem Goldgrund einen Schritt in die Moderne.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie in dieser kurzen Skizze gezeigt, bleibt der Goldgrund weit \u00fcber die vormoderne christliche Kunst hinaus popul\u00e4r, wird im kunstaffinen 19. Jahrhundert zur intermedialen Referenz in der Literatur und gewinnt als Bildzitat im 20. Jahrhundert subversive Kraft, indem mit dem Goldgrund die Gruppe der Heiligen ikonographisch erweitert wird.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\" \/>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-group is-vertical is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-8cf370e7 wp-block-group-is-layout-flex\">\n<p><a href=\"#_ednref1\" id=\"_edn1\">[1]<\/a> Vgl. Vera Trost: Gold und Silber in mittelalterlichen Handschriften \u2013 Technische Anweisungen f\u00fcr Maler und Schreiber. In: Tilman Osterwold (Hg.): Das Goldene Zeitalter. Die Geschichte des Goldes vom Mittelalter zur Gegenwart. Katalog zur Ausstellung des W\u00fcrttembergischen Kunstvereins Stuttgart vom 23. November 1991 bis 9. Februar 1992. Stuttgart 1991, S.&nbsp;253\u2013260, hier S.&nbsp;255.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref2\" id=\"_edn2\">[2]<\/a> Vgl. Christine Sauer: Zum Goldgrund in der mittelalterlichen Buchmalerei. In: Osterwold, Das Goldene Zeitalter (wie Anm.&nbsp;1), S.&nbsp;246\u2013251, hier S.&nbsp;246.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref3\" id=\"_edn3\">[3]<\/a> Vgl. Lorenz Dittmann: Farbgestaltung in der europ\u00e4ischen Malerei. Ein Handbuch. K\u00f6ln\/Weimar\/Wien 2010 (UTB 8429), S.&nbsp;13.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref4\" id=\"_edn4\">[4]<\/a> Annette von Droste-H\u00fclshoff: Das Haus in der Haide. In: Historisch-kritische Ausgabe. Hg. von Winfried Woesler. Bd. 1. Gedichte zu Lebzeiten. Text. Bearb. von Winfried Theiss. T\u00fcbingen 1985, S.&nbsp;65&nbsp;f., V.&nbsp;29\u201332.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref5\" id=\"_edn5\">[5]<\/a> Ebd. V.&nbsp;39&nbsp;f.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref6\" id=\"_edn6\">[6]<\/a> Vgl. Cornelia Blasberg\/Jochen Grywatsch: Einleitung Kap. Haidebilder. In: Dies. (Hg.): Annette von Droste-H\u00fclfshoff Handbuch. Berlin\/Boston 2018, S.&nbsp;212\u2013218, hier S.&nbsp;217.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref7\" id=\"_edn7\">[7]<\/a> Conrad Ferdinand Meyer: Auf Goldgrund. In: S\u00e4mtliche Werke. Historisch-Kritische Ausgabe. Bes. von Hans Zeller\/Alfred Z\u00e4ch. Bd. 1. Wabern-Bern <sup>2<\/sup>1997, S.&nbsp;84.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref8\" id=\"_edn8\">[8]<\/a> Ebd. V.&nbsp;4.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref9\" id=\"_edn9\">[9]<\/a> Ebd. V.&nbsp;16.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref10\" id=\"_edn10\">[10]<\/a> Vgl. zum Goldgrund in Kellers Marienlegenden Carolin Rocks: Maria auf Goldgrund. Keller \u00fcber das Gl\u00fcck (<em>Sieben Legenden<\/em>). In: Philipp Theisohn (Hg.): Kellers Erz\u00e4hlen. Strukturen \u2013 Funktionen \u2013 Reflexionen. Berlin\/Boston 2022 (Gottfried Kellers Moderne&nbsp;1), S.&nbsp;217\u2013244.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref11\" id=\"_edn11\">[11]<\/a> Keller an Friedrich Theodor Vischer, 1.10.1871. In: Gottfried Keller: S\u00e4mtliche Werke. Historisch-Kritische Ausgabe. Hg. von Walter Morgenthaler. Bd. 23.2: Sieben Legenden. Apparat 2 zu Band 7. Hg. von Walter Morgenthaler et&nbsp;al. Basel\/Frankfurt a.&nbsp;M.\/Z\u00fcrich 1998, S.&nbsp;380.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref12\" id=\"_edn12\">[12]<\/a> Vischer an Keller, 18.10.1871. In: Ebd., S.&nbsp;382.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref13\" id=\"_edn13\">[13]<\/a> Vgl. ebd.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"#_ednref14\" id=\"_edn14\">[14]<\/a> Gottfried Keller: Sieben Legenden. In: S\u00e4mtliche Werke (wie Anm.&nbsp;11), Bd. 7: Das Sinngedicht. Sieben Legenden. Hg. von Walter Morgenthaler et&nbsp;al. S.&nbsp;331\u2013427, hier S.&nbsp;333. Vgl. dazu Zoe Zobrist: Poetik der Ambiguit\u00e4t. Generische und intermediale Bez\u00fcge in Gottfried Kellers <em>Tanzlegendchen<\/em>. In: Frauke Berndt (Hg.): Kellers Medien. Formen \u2013 Genres \u2013 Institutionen. Berlin\/Boston 2022 (Gottfried Kellers Moderne&nbsp;2), S.&nbsp;157\u2013175. Mit der Legende im 19. Jahrhundert befasst sich auch das Dissertationsprojekt, an dem ich momentan arbeite.<\/p>\n\n\n\n<p><a id=\"_edn15\" href=\"#_ednref15\">[15]<\/a> Vgl. Trevor Schoonmaker: Birth of the Cool. In: Ders. (Hg.): Birth of the Cool. Barkley L. Hendricks. Durham, N.C. <sup>2<\/sup>2017, S.&nbsp;15\u201337, hier S.&nbsp;19. Abb.&nbsp;3: Barkley L. Hendricks: Lawdy Mama, \u00d6l und Blattgold auf Leinwand (1969). The Studio Museum in Harlem; gift of Stuart Liebman, in memory of Joseph B. Liebman. All Rights Reserved, via Jack Shainman Gallery, New York. Online: <a href=\"https:\/\/www.studiomuseum.org\/artworks\/lawdy-mama\">https:\/\/www.studiomuseum.org\/artworks\/lawdy-mama<\/a>.<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Goldgrund, der goldene Grund einer Bildfl\u00e4che, macht in der Moderne eine erstaunliche Karriere und wird zu viel mehr als nur einem Malgrund in der Buch- und Tafelmalerei. In Wand- oder Deckenmosaiken der byzantinischen Kunst sind Goldgr\u00fcnde, f\u00fcr die neben Blatt- auch Pulvergold und Goldimitationen verwendet werden,[1] seit dem 4. Jahrhundert<span class=\"more-link\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/2024\/04\/22\/heilige-auf-goldgrund-wie-sich-eine-bildflaeche-medial-verselbstaendigt\/\">Weiterlesen&#8230;<\/a><\/span><\/p>\n","protected":false},"author":776,"featured_media":1420,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_FSMCFIC_featured_image_caption":"","_FSMCFIC_featured_image_nocaption":"","_FSMCFIC_featured_image_hide":"","footnotes":""},"categories":[1,44],"tags":[],"class_list":["entry","author-zoe-zobrist","post-1414","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","category-allgemein","category-beitraege"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1414","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/users\/776"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1414"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1414\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1430,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1414\/revisions\/1430"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1420"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1414"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1414"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/medioscope\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1414"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}