{"id":494,"date":"2015-08-14T11:36:18","date_gmt":"2015-08-14T10:36:18","guid":{"rendered":"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/kunstsnm\/?p=494"},"modified":"2021-04-19T14:59:03","modified_gmt":"2021-04-19T13:59:03","slug":"palmesel-aus-steinen-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/palmesel-aus-steinen-2\/","title":{"rendered":"Palmesel aus Steinen"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/kunstsnm\/700-jahre-aktiv-seit-gut-100-jahren-in-rente-zum-palmesel-aus-steinen-sz-und-zur-tradition-der-palmeselprozessionen\/\">Zum Essay<\/a><\/strong><\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p><strong>Anonym, um 1055<\/strong><\/p>\n<p><strong>Holz, Textilien, Metall, L. 176,5, H. 135 cm<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.nationalmuseum.ch\/d\/\">Schweizerisches Nationalmuseum:<\/a>&#xA0;Inv. LM 362.<\/strong><\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Steiner Palmesel wurde 1893 durch das Schweizerische Nationalmuseum aus Steinen im Kanton Schwyz angekauft und gilt als &#xE4;ltestes erhaltenes Exemplar dieses handelnden Bildwerks. Die Figurengruppe ist aus Fichten-, Tannen- und Buchenholz gearbeitet und stellt Christus dar, wie er am Palmsonntag, dem letzten Sonntag vor Karfreitag, in die Stadt Jerusalem einzieht. Der Einzug Christi ist in allen vier Evangelien beschrieben und leitet liturgisch die Karwoche ein.<\/p>\n<div id=\"gallery-1\" class=\"gallery galleryid-494 gallery-columns-3 gallery-size-large\"><figure class=\"gallery-item\">\n\t\t\t<div class=\"gallery-icon portrait\">\n\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/abb_1_dig-2453_lm-362\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"533\" height=\"800\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Abb_1_DIG-2453_LM-362-533x800.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-407\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Abb_1_DIG-2453_LM-362.jpg 533w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Abb_1_DIG-2453_LM-362-200x300.jpg 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 533px) 100vw, 533px\"\/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class=\"wp-caption-text gallery-caption\" id=\"gallery-1-407\">\n\t\t\t\tAbb. 1 . Gesamtansicht, sogenannter Steiner Palmesel, (&#xA9; Schweizerisches Nationalmuseum).\n\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Christus sitzt weniger in reitender, als in thronender Haltung mit dem g&#xFC;tig anmutenden Blick geradeaus gerichtet auf dem Reittier.<sup><a href=\"#footnote_1_494\" id=\"identifier_1_494\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"vgl. Dietrich 2006.\">1<\/a><\/sup> Hinter den leicht abstehenden Ohren Christi lassen sich hochrechteckige Aussparungen ausmachen, die eventuell zur Aufnahme eines <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Nimbus&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Lichtscheibe oder Strahlenkranz um das Haupt einer g&ouml;ttlichen oder heiligen Person. Mit einem Heiligenschein k&ouml;nnen auch allegorische Gestalten der christlichen Lehre gekennzeichnet werden.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/nimbus\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Nimbus<\/a> gedient haben. Seine verlorene rechte Hand ist wohl zum Segensgestus erhoben, mit der Linken h&auml;lt er ein Buch in einer Gewandschleife fest an sich gedr&uuml;ckt. Christus tr&auml;gt eine Tunika und einen roten Mantel, der &uuml;ber seine linke Schulter gelegt ist und in unbewegten parallelen Falten bis an seine schlaff am K&ouml;rper des Esels herabh&auml;ngenden F&uuml;sse reicht. Der Esel bewegt sich im <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Passgang&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Gangart bei Vierbeinern, bei der die rechten beziehungsweise linken Beinpaare jeweils gleichzeitig vor- beziehungsweise zur&uuml;ckschreiten.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/passgang\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Passgang<\/a>. Seine Hufe sind auf einen fahrbaren Untersatz aus einem Brett und vier gross dimensionierten h&ouml;lzernen Speichenr&auml;dern gezapft.<\/p>\n<div id=\"gallery-2\" class=\"gallery galleryid-494 gallery-columns-3 gallery-size-large\"><figure class=\"gallery-item\">\n\t\t\t<div class=\"gallery-icon portrait\">\n\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/abb_2_dig-4952_lm-362-1\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"631\" height=\"800\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Abb_2_DIG-4952_LM-362-1-631x800.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-408\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Abb_2_DIG-4952_LM-362-1.jpg 631w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Abb_2_DIG-4952_LM-362-1-237x300.jpg 237w\" sizes=\"auto, (max-width: 631px) 100vw, 631px\"\/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class=\"wp-caption-text gallery-caption\" id=\"gallery-2-408\">\n\t\t\t\tAbb. 2 Detail, sogenannter Steiner Palmesel, (&#xA9; Schweizerisches Nationalmuseum).\n\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Oberk&#xF6;rper der Christusfigur und der K&#xF6;rper des Esels sind jeweils aus einem Hauptwerkblock vollrund gearbeitet, Letzterer ist geh&#xF6;hlt. Die Beine und der rechte Unterarm Christi sind mittels D&#xFC;bel am Hauptwerkblock befestigt. Hals und Kopf des Esels sind aus mehreren Teilen zusammengesetzt und wie die Brustpartie an den Hauptwerkblock angest&#xFC;ckt. Auch die L&#xE4;ufe des Esels sind mit Hilfe von jeweils zwei D&#xFC;beln an den K&#xF6;rper geblattet. Sie stecken in Aussparungen des Bodenbrettes und sind an der Unterseite durch Keile gesichert. Die Achsen der grossen Speichenr&#xE4;der sind an der Unterseite des Bretts auf der H&#xF6;he der Beine befestigt. Mit Ausnahme der vorwiegend buchenen R&#xE4;der, sind sowohl die Christusfigur als auch der Esel fast ausschliesslich aus Nadelh&#xF6;lzern gefertigt.<sup><a href=\"#footnote_2_494\" id=\"identifier_2_494\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Fl&#xFC;hler-Kreis\/Wyer 2007.\">2<\/a><\/sup> Die freigelegte urspr&#xFC;ngliche Farbfassung der Christusfigur ist auf ein Leinengewebe aufgetragen, das zuvor auf das Holz aufgebracht worden ist (Restaurierungsbericht SNM).<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Literatur erw&#xE4;hnt umfangreiche Restaurierungsarbeiten zwischen 1974 und 1976.<sup><a href=\"#footnote_3_494\" id=\"identifier_3_494\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Dietrich 2006; Fl&#xFC;hler-Kreis\/Wyer 2007.\">3<\/a><\/sup> Dabei sind einzelne sp&auml;tere Zutaten, wie eine Erg&auml;nzung am Bart und die rechte Hand der Christusfigur entfernt worden. Weiter konnte die urspr&uuml;ngliche <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Polychromie&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;mehrfarbige Farbfassung.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/polychromie\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Polychromie<\/a> unter bis zu vier sp&auml;teren Farbfassungen freigelegt werden. Zudem wurde das rechte Ohr des Esels rekonstruiert. Andere nicht originale Teile wurden an Ort belassen. So sind weder die Speichenr&auml;der, noch die Beine des Esels zum urspr&uuml;nglichen Werk zu z&auml;hlen. Sie sind wie die beidseitigen Erg&auml;nzungen an der Satteldecke und das linke Ohr des Esels dem 19. Jahrhundert zuzurechnen. Haar- und Barttracht Christi sind wohl im 17. oder 18. Jahrhundert durch Nachschnitzungen in Form von Kerben ver&auml;ndert worden. Der Torso und die Extremit&auml;ten der Christusfigur, sowie der K&ouml;rper, der Hals und der Kopf des Esels sind als urspr&uuml;nglich zu betrachten.<sup><a href=\"#footnote_2_494\" id=\"identifier_4_494\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Fl&#xFC;hler-Kreis\/Wyer 2007.\">2<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Steiner Palmesel wurde aufgrund der stilistischen Merkmale bis vor kurzem in die Zeit um 1200 datiert. Seit einigen Jahren nimmt man gest&#xFC;tzt auf die Radiokarbonmethode und kunsttechnologische Befunde eine Entstehungszeit um 1055 an.<sup><a href=\"#footnote_2_494\" id=\"identifier_5_494\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Fl&#xFC;hler-Kreis\/Wyer 2007.\">2<\/a><\/sup> Unklar bleibt, ob der Palmesel f&#xFC;r Steinen geschaffen worden ist, oder ob er zu einer sp&#xE4;teren Zeit aus einem anderen Ort, wie Schwyz oder Einsiedeln in das Dorf gelangt ist. Einzelne Autoren vermuten, dass der Palmesel erst zur Zeit der Reformation in katholisches Gebiet transferiert worden sei.<sup><a href=\"#footnote_4_494\" id=\"identifier_6_494\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Dietrich 2006.\">4<\/a><\/sup> Sicher ist, dass Steinen als Grosspfarrei und Etappenort auf dem Weg &#xFC;ber den Gotthard bis in die Neuzeit von &#xFC;berregionaler Bedeutung gewesen ist. Im mittleren 11. Jahrhundert waren in Steinen sowohl die wirtschaftlichen als auch die religi&#xF6;sen Voraussetzungen f&#xFC;r die Stiftung eines solchen Bildwerks in Steinen erf&#xFC;llt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Palmsonntagsprozessionen mit zwei- oder dreidimensionalen Bildern Christi auf dem Esel sind in Quellen seit dem ausgehenden 10. Jahrhundert fassbar und mehrheitlich im deutschsprachigen Raum und in Norditalien belegt. Der letzte Sonntag vor dem Karfreitag bildete das erste von zahlreichen christlichen Festen um Ostern, die durch theatralische Auff&#xFC;hrungen das biblische Geschehen der Passion und Auferstehung Christi veranschaulichten und miterlebbar machten. Die Prozessionen am Palmsonntag waren meist zweiteilig: Nach der Segnung der &#x201E;Palmzweige&#x201C; aus immergr&#xFC;nen &#xC4;sten zog der Klerus aus der Kirche und der Siedlung, wo sie auf das Bildwerk Christi auf dem Esel trafen.<sup><a href=\"#footnote_5_494\" id=\"identifier_7_494\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Tripps 2000.\">5<\/a><\/sup> Im Z&#xFC;rcher Ordo von 1260 war der Ort des Zusammentreffens mit Christus beim ehemaligen Kastell auf Lindenhof. Auf dem Weg zur&#xFC;ck in die Kirche stiess der Klerus auf das Volk, das wie in den Evangelien beschrieben die gesegneten Palmzweige vor dem einreitenden Christus zu Boden warf. Begleitet wurde die Prozession durch Texte und Ges&#xE4;nge. In der Annahme, dass der Palmesel nicht von Klerikern oder Geistlichen gezogen wurde, sah man in der Figurengruppe des Palmesels lange eine volkst&#xFC;mliche Zutat zur liturgischen Prozession.<sup><a href=\"#footnote_6_494\" id=\"identifier_8_494\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Reinle 1988.\">6<\/a><\/sup> Dennoch waren das Zusammentreffen von Klerus und Volk sowie der gemeinsame Einzug mit dem Bild in die Stadt und in die Kirche die zentralen Elemente der Prozession, sodass die Initiative und Durchf&#xFC;hrung nicht allein beim Laienvolk gelegen haben kann. Der Brauch des Mitf&#xFC;hrens eines Palmesels blieb in katholischen Gebieten bis teilweise ins 19. Jahrhundert weit verbreitet.<sup><a href=\"#footnote_4_494\" id=\"identifier_9_494\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Dietrich 2006.\">4<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Obwohl sich die Erg&#xE4;nzungen und &#xDC;berarbeitungen an der Christusfigur und dem Esel in keinem Fall genau datieren lassen, ist es dennoch naheliegend, dass der Steiner Palmesel lange Zeit in Verwendung stand. Die Restauratoren des Landesmuseums nehmen an, dass die j&#xFC;ngste Schicht einer monochromen Farbfassung aus dem 19. Jahrhundert stammte. W&#xE4;hrend keine n&#xE4;heren Angaben zu den beiden darunter liegenden Farbfassungen gemacht werden k&#xF6;nnen, datieren sie die erste &#xDC;bermalung ins sp&#xE4;te Mittelalter. Die Nachschnitzungen an Bart und Haupthaar Christi werden dem 17. oder 18. Jahrhundert zugewiesen. Der in den 1970er Jahren entfernte Spitzbart muss noch sp&#xE4;ter dazugekommen sein. Die Beine des Esels und die Speichenr&#xE4;der stammen wohl aus dem 19. Jahrhundert. Anhand dieser stetigen Anpassung des Bildwerks kann beim Steiner Palmesel eine Ben&#xFC;tzung des Bildwerks bis ins 19. Jahrhundert postuliert werden.<\/p>\n<p><em>(<a href=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/kunstsnm\/impressum\/\">Martin Gantner)<\/a><\/em><\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong><a href=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/kunstsnm\/700-jahre-aktiv-seit-gut-100-jahren-in-rente-zum-palmesel-aus-steinen-sz-und-zur-tradition-der-palmeselprozessionen\/\">Zum Essay<\/a><\/strong><\/p>\n<p><b>Literatur<\/b><\/p>\n<p><strong>Dietrich 2006:<\/strong> Barbara Dietrich, Der Triumph des Messias, Der Steiner Palmesel, in: Markus Riek \/ Markus Bamert (Hrsg.): Meisterwerke im Kanton Schwyz Bd. 1, von der Fr&#xFC;hzeit bis zur Gegenreformation, Bern 2006. S. 70-75.<\/p>\n<p><strong>Fl&#xFC;hler-Kreis\/Wyer 2007:<\/strong> Dione Fl&#xFC;hler-Kreis\/Peter Wyer, Die Holzskulpturen des Mittelalters. Katalog der Sammlung des Schweizerischen Landesmuseums Z&#xFC;rich, Bd. 1: Einzelfiguren, Z&#xFC;rich 2007, S. 176-179, Nr. 75: Christus auf dem Palmesel aus dem Beinhaus in Steinen.<\/p>\n<p><strong>Lehmann 2012:<\/strong> Julius Lehmann, Bildwerk und Ereignis. Eine performanztheoretische Betrachtung der mittelalterlichen Palmeselfigur im Kontext der Prozession. Blogeintrag vom 24.09.2012, artefakt, Blog f&#xFC;r Kunst und Kritik, URL: http:\/\/www.artefakt-sz.net\/wissenschaftliche-aufsaetze\/bildwerk-und-ereignis-eine-performanztheoretische-betrachtung-der-mittelalterlichen-palmeselfigur-im-kontext-der-prozession [24.03.2015].<\/p>\n<p><strong>Reinle 1988:<\/strong> Adolf Reinle, Die Ausstattung deutscher Kirchen im Mittelalter, Eine Einf&#xFC;hrung, Darmstadt 1988.<\/p>\n<p><strong>Tripps 2000:<\/strong> Johannes Tripps, Das handelnde Bildwerk in der Gotik, Forschungen zu den Bedeutungsschichten und der Funktion des Kirchengeb&#xE4;udes und seiner Ausstattung in der Hoch und Sp&#xE4;tgotik, 2. Auflage, Berlin 2000.<\/p>\n<ol class=\"footnotes\"><li id=\"footnote_1_494\" class=\"footnote\">vgl. Dietrich 2006.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_1_494\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_2_494\" class=\"footnote\">Fl&#xFC;hler-Kreis\/Wyer 2007.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_2_494\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_4_494\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_5_494\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_3_494\" class=\"footnote\">Dietrich 2006; Fl&#xFC;hler-Kreis\/Wyer 2007.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_3_494\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_4_494\" class=\"footnote\">Dietrich 2006.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_6_494\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_9_494\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_5_494\" class=\"footnote\">Tripps 2000.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_7_494\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_6_494\" class=\"footnote\">Reinle 1988.<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_8_494\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum Essay &#xA0; Anonym, um 1055 Holz, Textilien, Metall, L. 176,5, H. 135 cm Schweizerisches Nationalmuseum:&#xA0;Inv. LM 362. &#xA0; Der Steiner Palmesel wurde 1893 durch das Schweizerische Nationalmuseum aus Steinen im Kanton Schwyz angekauft und gilt als &#xE4;ltestes erhaltenes Exemplar dieses handelnden Bildwerks. 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