{"id":482,"date":"2015-08-14T11:31:51","date_gmt":"2015-08-14T10:31:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/kunstsnm\/?p=482"},"modified":"2021-04-19T15:13:56","modified_gmt":"2021-04-19T14:13:56","slug":"fluegelpaar-des-kleinen-johannes-altarretabels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/fluegelpaar-des-kleinen-johannes-altarretabels\/","title":{"rendered":"Fl\u00fcgelpaar des kleinen Johannes-Altarretabels"},"content":{"rendered":"<p>&#xA0;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong><em><a href=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/kunstsnm\/die-offenbarung-des-triptychons-topologie-und-metaphorizitaet-in-hans-fries-kleinem-johannes-altarretabel\/\">Zum Essay<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p><strong>Hans Fries, um 1505-1507<\/strong><\/p>\n<p><strong><a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Polimentvergoldung&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Die Polimentvergoldung besteht aus einem geschliffenen und polierten Grund (z.B. mit Leim gebundene Kreide) und einer daraufliegenden Polimentschicht aus&nbsp;&amp;lt;em&amp;gt;Bolus&amp;lt;\/em&amp;gt;, der vor dem Anbringen der Goldpl&auml;ttchen mit einer &amp;quot;Netze&amp;quot; aus Wasser-Ethanolmischung angefeuchtet wird. Zum Schluss wird die Goldfl&auml;che geschliffen, sodass eine Oberfl&auml;che entsteht, die von Massivgold nicht mehr unterschieden werden kann.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/polimentvergoldung\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Polimentvergoldung<\/a> und Tempera auf Holz (mit Leinwand &uuml;berklebt). H. 130, B. 32 cm<\/strong><\/p>\n<p><strong><a href=\"http:\/\/www.nationalmuseum.ch\/d\/\">Schweizerisches Nationalmuseum:<\/a>&#xA0;Inv. LM 1893a.<\/strong><\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<div id=\"gallery-1\" class=\"gallery galleryid-482 gallery-columns-2 gallery-size-large\"><figure class=\"gallery-item\">\n\t\t\t<div class=\"gallery-icon portrait\">\n\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/katalog_neu_szarka_abb_01\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"476\" height=\"800\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Katalog_neu_Szarka_Abb_01-476x800.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-132\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Katalog_neu_Szarka_Abb_01-476x800.jpg 476w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Katalog_neu_Szarka_Abb_01-178x300.jpg 178w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Katalog_neu_Szarka_Abb_01.jpg 1218w\" sizes=\"auto, (max-width: 476px) 100vw, 476px\"\/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class=\"wp-caption-text gallery-caption\" id=\"gallery-1-132\">\n\t\t\t\tAbb. 1: Hans Fries, Fl&#xFC;gelpaar des Kleinen Johannes-Altarretabels, linke und rechte Aussenseite, um 1505-1507, Schweizerisches Landesmuseum, Kat. LM 1893a (Hans Fries. Ein Maler an der Zeitenwende, hrsg. von V. Villiger, Z&#xFC;rich 2001, Abb. 143, S. 166), (&#xA9; Schweizerisches Nationalmuseum).\n\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure><figure class=\"gallery-item\">\n\t\t\t<div class=\"gallery-icon portrait\">\n\t\t\t\t<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/katalog_neu_szarka_abb_02\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"466\" height=\"800\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Katalog_neu_Szarka_Abb_02-466x800.jpg\" class=\"attachment-large size-large\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-133\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Katalog_neu_Szarka_Abb_02-466x800.jpg 466w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Katalog_neu_Szarka_Abb_02-175x300.jpg 175w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/files\/2015\/07\/Katalog_neu_Szarka_Abb_02.jpg 1193w\" sizes=\"auto, (max-width: 466px) 100vw, 466px\"\/><\/a>\n\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<figcaption class=\"wp-caption-text gallery-caption\" id=\"gallery-1-133\">\n\t\t\t\tAbb. 2: Hans Fries, Fl&#xFC;gelpaar des Kleinen Johannes-Altarretabels, linke und rechte Innenseite, um 1505-1507, Schweizerisches Landesmuseum, Kat. LM 1893a (Hans Fries. Ein Maler an der Zeitenwende, hrsg. von V. Villiger, Z&#xFC;rich 2001, Abb. 132 und 133, S. 158), (&#xA9; Schweizerisches Nationalmuseum).\n\t\t\t\t<\/figcaption><\/figure>\n\t\t<\/div>\n\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die beiden Fl&uuml;gel von Hans Fries, einem der wichtigsten Freiburger K&uuml;nstler um 1500, waren Teil eines Triptychons. Die Mitteltafel bzw. der Schrein oder eine allf&auml;llige <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Predella&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Kastenf&ouml;rmiger unterer Teil des Retabels, das den Schrein &uuml;ber dem Altar erhebt. Meist bemalt, teilweise skulptural verziert. Wurde h&auml;ufig zur Aufbewahrung von Reliquien genutzt.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/predella\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Predella<\/a> sind nicht erhalten geblieben. Beim Material handelt es sich wohl um Fichte oder um ein anderes Nadelholz aus der Region Freiburg. In der Forschung besteht Uneinigkeit dar&uuml;ber, ob die Tafeln beschnitten wurden oder nicht.<sup><a href=\"#footnote_1_482\" id=\"identifier_1_482\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"W&#xFC;thrich\/Ruoss 1996, 50; Villiger 2001, 159\">1<\/a><\/sup> Dass Fries eine schmale und hohe Bildkomposition bevorzugt hat<sup><a href=\"#footnote_2_482\" id=\"identifier_2_482\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Jezler 1994, 372; Villiger 2005, 201\">2<\/a><\/sup>, l&#xE4;sst sich zumindest im Vergleich zu seinen anderen Werken nicht best&#xE4;tigen. Zudem entschied der Auftraggeber &#xFC;ber die Masse des Kunstwerks. W&#xFC;thrich und Ruoss glauben, dass der Holzrahmen zu unbekanntem Zeitpunkt neu angebracht wurde.<sup><a href=\"#footnote_3_482\" id=\"identifier_3_482\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"W&#xFC;thrich\/Ruoss 1996, 50\">3<\/a><\/sup> Von der Forschung bisher nicht angesprochen wurde die Tatsache, dass die Rahmen auch auf der Aussenseite mehrere L&ouml;cher aufweisen. Dies k&ouml;nnte ein Indiz daf&uuml;r sein, dass die Fl&uuml;gel zu unbekanntem Zeitpunkt mit weiteren Elementen verbunden wurden. An einigen wenigen Stellen bl&auml;ttert die Farbe leicht; unter den Farben wird zum Teil der Goldgrund sichtbar. An den vergoldeten Fl&auml;chen dringt der r&ouml;tliche <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Bolus&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Erdpigment, das in der Natur in unterschiedlichen Farben vorkommt. Unter der Bezeichnung Poliment wurde es vor allem in der Tafelmalerei f&uuml;r Goldgr&uuml;nde verwendet. Siehe auch&nbsp;&amp;lt;em&amp;gt;Polimentvergoldung.&amp;lt;\/em&amp;gt;&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/bolus\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Bolus<\/a> durch. Auf der rechten Fl&uuml;gelinnenseite befindet sich am linken Rand ein Loch. Villiger vermutet, dass dieser &bdquo;unsorgf&auml;ltige Einschnitt&ldquo; nicht auf die urspr&uuml;ngliche Schliessvorrichtung zur&uuml;ckzuf&uuml;hren sei.<sup><a href=\"#footnote_4_482\" id=\"identifier_4_482\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Villiger 2001, 159\">4<\/a><\/sup> Die Tafeln wurden 1978\/79 von Genevi&egrave;ve Teoh und Linda Broggini im Landesmuseum Z&uuml;rich restauriert. Neben einer Abnahme des stark vergilbten Firnisses (<a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Firnis&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;In der Malerei verwendeter, transparenter &Uuml;berzug, der aus unterschiedlichen Stoffen hergestellt wird. Er soll das Gem&auml;lde sch&uuml;tzen, f&uuml;r eine gl&auml;nzende Oberfl&auml;che sorgen und idealerweise nicht vergilben.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/firnis\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Firnis<\/a>) urden kleinere Retuschen vorgenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die linke Innenseite zeigt die Erscheinung des Apokalyptischen Weibes in Gestalt der Muttergottes mit dem nackten Kind, das sie b&#xE4;uchlings auf den H&#xE4;nden tr&#xE4;gt und welches die Arme nach dem weiter unten knienden Evangelisten Johannes ausstreckt. Sie ist von einer goldenen Glorie umgeben, in die jeweils vier kleinere und gr&#xF6;ssere Sterne graviert sind. Unter ihren F&#xFC;ssen steht: &#x201E;NON ERIT VLTRA TEMPVS \/ GRACIE SED IVSTICIE&#x201C; (&#x201E;Es wird nicht mehr eine Zeit der Gnade, sondern des Gerichts sein&#x201C;). Eine klare Z&#xE4;sur in der Mitte des Gem&#xE4;ldes unterteilt die Tafel in eine obere, himmlische und untere, irdische Sph&#xE4;re, in die sich jeweils seitlich dunkle Wolken einschieben. Der nimbierte Evangelist erhebt die linke Hand zum Gestus, in der anderen Hand h&#xE4;lt er einen tintengeschw&#xE4;rzte Feder, mit der er im weiter unten liegende, offenen Buch den Anfang seiner Evangelien niederschreibt. Im Hintergrund f&#xE4;llt die Uferpromenade j&#xE4;h zur sanften See ab. Rechts von Johannes findet sich ein kleiner Busch, zur Linken t&#xFC;rmen flammenartige und f&#xFC;r Fries&#x2018; charakteristische Felsenformationen. Der detailgetreue und naturalistisch gemalte Vordergrund zeigt verschiedene Pflanzenarten, einen weissen Schmetterling sowie eine Fliege, die auf einem Stein sitzt. Die Szene visualisiert den Evangelisten Johannes nach seiner Verbannung durch Kaiser Domitian auf die Insel Patmos, wo er seine geheime Offenbarung verfasst haben soll.<sup><a href=\"#footnote_5_482\" id=\"identifier_5_482\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Offb. 12,1\">5<\/a><\/sup><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf der rechten Innenseite sind der Evangelist Johannes auf Patmos und die Erscheinung des Menschensohns zu sehen. Der mittig auf einem doppelten Regenbogen thronende Christus h&#xE4;lt in der rechten Hand ein offenes Buch, welches den Anfang des Johannes-Evangeliums in deutscher Sprache zeigt, das fast identisch mit dem Text auf dem linken Fl&#xFC;gel ist:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">&#x201E;In dem afang was das wortt vnd das wort was bey got vnd got was das wort, das was im anfang by got. vnd das da beschafen ist in wort was liecht vnd \/ das liecht l&#xFC;chte in der vinster[nus] vnd die vinstern habent es nit begrifen. Einer was gesant von got des wortt was johanes das er getz&#xFC;gen geb von dem liecht. er was nit das liecht dann das er es getzugen geb.&#x201C;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vom Mund Christi geht ein Schwert aus. Weiter unten schwebt Johannes mit gefalteten H&auml;nden und dringt in die himmlische Sph&auml;re ein. Wie schon im linken Pendant sind wieder mehrere dunkle, aber auch eine weisse Wolke zu erkennen, die in vertikaler Schichtung &uuml;ber die <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Polimentvergoldung&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Die Polimentvergoldung besteht aus einem geschliffenen und polierten Grund (z.B. mit Leim gebundene Kreide) und einer daraufliegenden Polimentschicht aus&nbsp;&amp;lt;em&amp;gt;Bolus&amp;lt;\/em&amp;gt;, der vor dem Anbringen der Goldpl&auml;ttchen mit einer &amp;quot;Netze&amp;quot; aus Wasser-Ethanolmischung angefeuchtet wird. Zum Schluss wird die Goldfl&auml;che geschliffen, sodass eine Oberfl&auml;che entsteht, die von Massivgold nicht mehr unterschieden werden kann.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/polimentvergoldung\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Polimentvergoldung<\/a> gemalt wurden. Wieder finden sich im Vordergrund flammenartige Gesteine, dahinter wird der Blick auf sanfte H&uuml;gel, eine Meeresbucht sowie ein Segelschiff frei. Auf dem Felsen sitzt erneut eine Fliege, am unteren rechten Bildrand klebt eine siebte Kerze durch Fingerdruck auf dem Felsen. Diese Szene basiert auf Offb. 1,12-16.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Fl&uuml;gelaussenseiten bilden bei geschlossenem <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Retabel&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Mehrteiliger Altaraufsatz, der sich vom hinteren Teil der Mensa erhob. Seit dem 15. Jahrhundert zumeist als Kombination von Predella, Schrein und Gesprenge konzipiert.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/retabel\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Retabel<\/a> ein einziges Bild, n&auml;mlich das Giftwunder des Johannes nach der&nbsp;<a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Legenda aurea&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;(lat.: &sbquo;goldene Legende&rsquo;)&amp;lt;b&amp;gt;: &amp;lt;\/b&amp;gt;Titel einer im Mittelalter sehr verbreiteten Sammlung von Heiligenlegenden, die der Dominikaner Jacobus de Voragine, zwischen 1263 und 1273 aus schriftlichen und m&uuml;ndlichen &Uuml;berlieferungen in lateinischer Sprache zusammenstellte.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/legenda-aurea-2\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Legenda Aurea<\/a>. Rechts sitzt Aristodemus, der Priester des Diana-Heiligtums von Ephesus, auf einem reich ornamentierten Thron und befiehlt dem Evangelisten Gift zu trinken. Sollte dieser unversehrt bleiben, wolle er an dessen Gott glauben. Mit einem Stab zeigt der Priester einerseits auf Johannes, andererseits scheint er auf seinen Begleiter zu h&ouml;ren. Bei diesem Begleiter mit Turban und exotischem Schn&auml;uzer handelt es sich vermutlich um den in der Legende erw&auml;hnten Landarbeiter. Er weist mit seiner rechten Hand auf Johannes, mit der anderen h&auml;lt er einen Stab in die H&ouml;he. Johannes auf dem linken Bildfeld tr&auml;gt in der linken Hand ein&nbsp;<a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Beutelbuch&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;(lat.&nbsp;&amp;lt;em&amp;gt;libri caudati):&amp;lt;\/em&amp;gt;&nbsp;Eine ab dem 14. Jahrhundert gebr&auml;uchliche Form eines meist religi&ouml;sen Buches, das &uuml;ber dem Ledereinband einen weiteren &Uuml;berzug aufwies, sodass das Buch wie ein Beutel am G&uuml;rtel befestigt werden konnte.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/beutelbuch\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Beutelbuch<\/a>, mit der Rechten h&auml;lt er einen Kelch an den Mund, um das Gift zu trinken. Eine mittels Zirkel gravierte, vergoldete runde Scheibe bildet seinen <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Nimbus&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Lichtscheibe oder Strahlenkranz um das Haupt einer g&ouml;ttlichen oder heiligen Person. Mit einem Heiligenschein k&ouml;nnen auch allegorische Gestalten der christlichen Lehre gekennzeichnet werden.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/nimbus\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Nimbus<\/a>. Im Vordergrund liegen zwei tote M&auml;nner, die das Gift bereits getrunken haben. Rechts unten sitzt wie schon bei den Fl&uuml;gelinnenseiten eine Fliege. Auf der linken Bildh&auml;lfte ist ein turmartiges Geb&auml;ude zu sehen, das mit einer Mauer begrenzt ist und auf der sich ein dichtes Gedr&auml;nge an bewaffneten Menschen offenbart. Noch weiter im Hintergrund sind dunkle H&uuml;gel erkennbar, die sanft zum Meer abfallen. Rechts steht eine S&auml;ule mit der Statue eines Kriegers, vermutlich handelt es sich um die ber&uuml;hmte Domitian-Statue. Die drei Bilder sind vornehmlich durch das Buch mit der Niederschrift des Johannes-Evangeliums miteinander verbunden, welches auf den Aussenseiten in Form eines Beutelbuchs, auf den Innenseiten jeweils in ge&ouml;ffnetem Zustand gezeigt wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Aufgrund der &#xC4;hnlichkeit zum 1506-07 entstandenen Bugnon-Altar wird die Entstehungszeit des Fl&#xFC;gelpaars ebenfalls um diese Zeit angesetzt. Die Provenienz ist dagegen bis heute ungekl&#xE4;rt, wobei in der Forschung bisher drei Vorschl&#xE4;ge zur Herkunft des Fl&#xFC;gelpaars vorgebracht wurden. Nach der ersten Theorie befand sich das Altarretabel in der ehemaligen Freiburger Johanniterkomturei auf der Oberen Matte.<sup><a href=\"#footnote_6_482\" id=\"identifier_6_482\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Schmid 1993, 348\">6<\/a><\/sup> Es ist bezeugt, dass Fries einen Besitz &#x201E;uff der Matten&#x201C; erworben und er vermutlich eine Zeit lang neben der Komturei gewohnt hat.<sup><a href=\"#footnote_7_482\" id=\"identifier_7_482\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"H&#xE4;ndcke 1890, 178\">7<\/a><\/sup> Ausserdem sind Auftr&#xE4;ge f&#xFC;r Gem&#xE4;lde von Fries f&#xFC;r die Komturei bekannt.<sup><a href=\"#footnote_8_482\" id=\"identifier_8_482\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Villiger 2001, 215\">8<\/a><\/sup> W&uuml;thrich hingegen glaubt, dass das <a class=\"glossaryLink\"  aria-describedby=\"tt\"  data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Retabel&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Mehrteiliger Altaraufsatz, der sich vom hinteren Teil der Mensa erhob. Seit dem 15. Jahrhundert zumeist als Kombination von Predella, Schrein und Gesprenge konzipiert.&lt;\/div&gt;\"  href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/retabel\/\"  data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]'  tabindex='0' role='link'>Retabel<\/a> f&uuml;r den Altar des Evangelisten Johannes in der Freiburger Nikolauskirche angefertigt worden war. Er begr&uuml;ndet seine Annahme jedoch nicht.<sup><a href=\"#footnote_9_482\" id=\"identifier_9_482\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"W&#xFC;thrich 1996, 787\">9<\/a><\/sup> Einer weiteren Hypothese nach handelt es sich um jene kleine Tafel, die Jakob Fegely (V&#xF6;geli) 1518 in der Liebfrauenkirche aufstellen liess.<sup><a href=\"#footnote_10_482\" id=\"identifier_10_482\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Leitschuh 1916, 481\">10<\/a><\/sup> Problematisch ist jedoch die sp&#xE4;te Datierung, wird die Entstehungszeit doch allgemein in das erste Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts gelegt. Die Verwandtschaft zwischen den Familien Fegely und de Maillardoz scheinen hingegen diese These nicht ganz abwegig erscheinen. Die Fl&#xFC;gel gelangten sehr wahrscheinlich im 19. Jahrhundert durch Heirat von Marie de Fegely mit Romain de Maillardoz in den Besitz der Familie, bevor sie an die Tochter Aloisia weitervererbt wurden. Diese brachte die Fl&#xFC;gel in die Ehe mit dem Staatsrat des Kantons Freiburg, Arthur von Techtermann ein<sup><a href=\"#footnote_11_482\" id=\"identifier_11_482\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Villiger 2001, 158\">11<\/a><\/sup>, welcher die Altarfl&#xFC;gel schliesslich 1896 f&#xFC;r die stattliche Summe von 5&#x2018;086 Franken an das Schweizerische Landesmuseum verkauft hat.<sup><a href=\"#footnote_12_482\" id=\"identifier_12_482\" class=\"footnote-link footnote-identifier-link\" title=\"Z&#xFC;rich 1896, 120\">12<\/a><\/sup><\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/kunstsnm\/impressum\/\">(Eveline Szarka)<\/a><\/em><\/p>\n<p>&#xA0;<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><strong><em><a href=\"http:\/\/www.phil.uzh.ch\/elearning\/blog\/kunstsnm\/die-offenbarung-des-triptychons-topologie-und-metaphorizitaet-in-hans-fries-kleinem-johannes-altarretabel\/\">Zum Essay<\/a><\/em><\/strong><\/p>\n<p><em><strong>&#xA0;<\/strong><\/em><\/p>\n<p><strong>Literatur<\/strong><\/p>\n<p><strong>H&#xE4;ndcke 1890:<\/strong> Berthold H&#xE4;ndcke, Hans Fries, in: <em>Jahrbuch der K&#xF6;niglich Preussischen Kunstsammlungen 11\/3 (1890)<\/em>, 168-182.<\/p>\n<p><strong>Jezler 1994:<\/strong> Peter Jezler (Hg.),<em> Himmel, H&#xF6;lle, Fegefeuer. Das Jenseits im Mittelalter,<\/em> Ausstellungskatalog Z&#xFC;rich, Z&#xFC;rich 1994.<\/p>\n<p><strong>K&#xF6;ppel 2010:<\/strong> Rebekka K&ouml;ppel, Fries, Hans, in: SIKART Schweizerisches Institut f&uuml;r Kunstwissenschaft, online unter: http:\/\/www.sikart.ch\/KuenstlerInnen.aspx?id=4022832&amp;Ing=de [Stand: 18.04.15].<\/p>\n<p><strong>Leitschuh 1916:<\/strong> Franz Friedrich Leitschuh, Fries, Hans, in: <em>Allgemeines Lexikon der bildenden K&#xFC;nstler von der Antike bis zur Gegenwart<\/em>, hg. von U. Thieme, Bd. 12, Leipzig 1916, 478-483.<\/p>\n<p><strong>Villiger 2001:<\/strong> Verena Villiger, <em>Kleiner Johannes-Altar, um 1505-1507<\/em>, in: dies.\/A. Schmid (Hg.), Hans Fries. Ein Maler an der Zeitenwende, Z&#xFC;rich 2001, 159-168.<\/p>\n<p><strong>Villiger 2005:<\/strong> Verena Villiger, Fries, Hans, in: <em>Allgemeines K&#xFC;nstler-Lexikon. Die Bildenden K&#xFC;nstler aller Zeiten und V&#xF6;lker<\/em>, Bd. 45, M&#xFC;nchen\/Leipzig 2005, 201-202.<\/p>\n<p><strong>Schmid 1993:<\/strong> Alfred A. Schmid,<em> Gericht und Gnade &#x2013; Bemerkungen zu einigen Bildern von Hans Fries<\/em>, in: Unsere Kunstdenkm&#xE4;ler 44\/3 (1993), 343-355.<\/p>\n<p><strong>Schmid 1998:<\/strong> Alfred A. Schmid, Fries, Hans, in: <em>Biografisches Lexikon der Schweizer Kunst<\/em>, hg. vom Schweizerischen Institut f&#xFC;r Kunstwissenschaft, Bd. 1, Z&#xFC;rich 1998, 352-353.<\/p>\n<p><strong>W&#xFC;thrich 1996:<\/strong> Lucas W&#xFC;thrich, Fries, Hans, in: <em>The Dictionary of Art,<\/em> hg. von Jane Turner, Bd. 11, New York 1996, 787-788.<\/p>\n<p><strong>W&#xFC;thrich\/Ruoss 1996:<\/strong> Lucas W&#xFC;thrich\/Myl&#xE8;ne Ruoss, <em>Katalog der Gem&#xE4;lde. Landesmuseum Z&#xFC;rich<\/em>, Z&#xFC;rich 1996.<\/p>\n<p><strong>Z&#xFC;rich 1896:<\/strong> Schweizerisches Landesmuseum. <em>Eingangs-Buch,<\/em> Z&#xFC;rich 1896, 120.<\/p>\n<ol class=\"footnotes\"><li id=\"footnote_1_482\" class=\"footnote\">W&#xFC;thrich\/Ruoss 1996, 50; Villiger 2001, 159<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_1_482\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_2_482\" class=\"footnote\">Jezler 1994, 372; Villiger 2005, 201<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_2_482\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_3_482\" class=\"footnote\">W&#xFC;thrich\/Ruoss 1996, 50<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_3_482\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_4_482\" class=\"footnote\">Villiger 2001, 159<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_4_482\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_5_482\" class=\"footnote\">Offb. 12,1<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_5_482\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_6_482\" class=\"footnote\">Schmid 1993, 348<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_6_482\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_7_482\" class=\"footnote\">H&#xE4;ndcke 1890, 178<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_7_482\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_8_482\" class=\"footnote\">Villiger 2001, 215<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_8_482\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_9_482\" class=\"footnote\">W&#xFC;thrich 1996, 787<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_9_482\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_10_482\" class=\"footnote\">Leitschuh 1916, 481<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_10_482\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_11_482\" class=\"footnote\">Villiger 2001, 158<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_11_482\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><li id=\"footnote_12_482\" class=\"footnote\">Z&#xFC;rich 1896, 120<span class=\"footnote-back-link-wrapper\"> [<a href=\"#identifier_12_482\" class=\"footnote-link footnote-back-link\">&#x21A9;<\/a>]<\/span><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#xA0; Zum Essay &#xA0; Hans Fries, um 1505-1507 <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Polimentvergoldung&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Die Polimentvergoldung besteht aus einem geschliffenen und polierten Grund (z.B. mit Leim gebundene Kreide) und einer daraufliegenden Polimentschicht aus&#xA0;&amp;lt;em&amp;gt;Bolus&amp;lt;\/em&amp;gt;, der vor dem Anbringen der Goldpl&#xE4;ttchen mit einer &amp;quot;Netze&amp;quot; aus Wasser-Ethanolmischung angefeuchtet wird. Zum Schluss wird die Goldfl&#xE4;che geschliffen, sodass eine Oberfl&#xE4;che entsteht, die von Massivgold nicht mehr unterschieden werden kann.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/polimentvergoldung\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Polimentvergoldung<\/a> und Tempera auf Holz (mit Leinwand &#xFC;berklebt). H. 130, B. 32 cm Schweizerisches Nationalmuseum:&#xA0;Inv. LM 1893a. &#xA0; &#xA0; Die beiden Fl&#xFC;gel von Hans Fries, einem der wichtigsten Freiburger K&#xFC;nstler um 1500, waren Teil eines Triptychons. Die Mitteltafel bzw. der Schrein oder eine allf&#xE4;llige <a class=\"glossaryLink\" aria-describedby=\"tt\" data-cmtooltip=\"&lt;div class=glossaryItemTitle&gt;Predella&lt;\/div&gt;&lt;div class=glossaryItemBody&gt;Kastenf&#xF6;rmiger unterer Teil des Retabels, das den Schrein &#xFC;ber dem Altar erhebt. Meist bemalt, teilweise skulptural verziert. Wurde h&#xE4;ufig zur Aufbewahrung von Reliquien genutzt.&lt;\/div&gt;\" href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/glossary\/predella\/\" data-gt-translate-attributes='[{\"attribute\":\"data-cmtooltip\", \"format\":\"html\"}]' tabindex=\"0\" role=\"link\">Predella<\/a> sind nicht&#x2026;<\/p>\n","protected":false},"author":274,"featured_media":134,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2,7],"tags":[],"class_list":["post-482","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-katalog","category-altarretabel"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/482","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/wp-json\/wp\/v2\/users\/274"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=482"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/482\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":885,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/482\/revisions\/885"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/wp-json\/wp\/v2\/media\/134"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=482"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=482"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/kunstsnm\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=482"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}