{"id":200,"date":"2021-05-23T14:30:03","date_gmt":"2021-05-23T12:30:03","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/?p=200"},"modified":"2021-05-24T13:57:19","modified_gmt":"2021-05-24T11:57:19","slug":"liebes-tagebuch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/liebes-tagebuch\/","title":{"rendered":"&#8222;Liebes Tagebuch&#8230;&#8220;"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-larger-font-size\">Misstrauen und Zensur in Tagebucheintr\u00e4gen junger Schreiberinnen<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich ist man selbst meistens die einzige Person, die das eigene Tagebuch liest und lesen wird. Dennoch bringt man ihm nicht immer komplettes Vertrauen entgegen. An ausgerissenen Seiten, durchgestrichenen S\u00e4tzen, Geheimzeichen und Gedanken, die nie aufgeschrieben werden, erkennt man, dass auch im Tagebuch noch gewisse Dinge und Gedanken zensiert werden. Doch weshalb? Aus Angst vor unautorisierten Leser:innen? Oder aus der Sorge dar\u00fcber, sich sp\u00e4ter einmal f\u00fcr die eigenen Gedanken zu sch\u00e4men?<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00abLiebes Tagebuch, es gibt so viele Dinge, die ich dir erz\u00e4hlen m\u00f6chte!\u00bb<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Das Tagebuch ist in erster Linie ein Gebrauchsobjekt. Es ist ein leeres Buch, das gef\u00fcllt wird \u2013 mit den Erlebnissen und Gedanken der Person, der es geh\u00f6rt. Jedoch wird es w\u00e4hrend dieses Prozesses mit Bedeutung aufgeladen. Anhand von Formulierungen wie \u00abLiebes Tagebuch&#8230;\u00bb, \u00abhast du schon geh\u00f6rt&#8230;?\u00bb oder \u00abEntschuldige, dass ich so lange nicht geschrieben habe\u00bb wird klar, dass das Tagebuch die Rolle eines fiktiven Gegen\u00fcbers der Schreibenden \u00fcbernimmt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Frage danach, welche Rolle dieses \u00abGegen\u00fcber\u00bb im Schreiben der Diarist:innen einnimmt, beantworten diejenigen Kulturwissenschaftler:innen, welche sich mit dem Thema auseinander gesetzt haben, auf ganz unterschiedliche Weisen. Richard M. Meyer, ein deutscher Literaturwissenschaftler, behauptete beispielsweise bereits 1905 in \u00abGestalten und Probleme\u00bb, das Tagebuch sei ein best\u00e4ndiger Briefwechsel mit sich selbst. Tats\u00e4chlich finden sich in Tageb\u00fcchern oft Strukturen, die an Briefe erinnern. Gerade Formulierungen wie \u00abLiebes Tagebuch&#8230;\u00bb, die sehr g\u00e4ngig sind, \u00e4hneln der Erz\u00e4hlstruktur von Briefen stark. Der Kulturwissenschaftler Alfred Messerli zeigt im Aufsatz \u00abDer papierene Freund\u00bb von 2001 auf, wie dem Tagebuch auf k\u00fcnstliche Art und Weise Bedeutung zugeschrieben wird, um das fehlende Gegen\u00fcber zu kompensieren. Christiane Holm legte 2008 eine \u00abPh\u00e4nomenologie des Diaristischen\u00bb vor, in der sie das Tagebuchschreiben als ein \u00abFremdeln\u00bb bezeichnete: Man spricht mit sich selbst, distanziert sich dabei aber von sich. Was jedoch feststeht: Das Format animiert dazu, seinen Emotionen und Gedanken freien Lauf zu lassen. Der einzige Rezipient, beziehungsweise die einzige Rezipientin ist, wenn alles nach Plan l\u00e4uft, das sp\u00e4tere Selbst.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur Sicherstellung der Geheimhaltung wird h\u00e4ufig auf den ersten Seiten der Tageb\u00fccher oder sogar schon auf dem Buchdeckel klargestellt, dass dieses nicht f\u00fcr fremde Augen gedacht ist. Zudem ist nat\u00fcrlich den meisten Leuten auch durch bekannt Konventionen klar, dass man ein fremdes Tagebuch nicht lesen sollte.<\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00abHeute habe ich wieder mit LIME gesprochen!!\u00bb<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Die Texte, die in Tageb\u00fcchern geschrieben werden, sind oft sehr privat. Schon anhand dessen kann man davon ausgehen, dass die Autor:innen grunds\u00e4tzlich von der Privatheit ihres Tagebuches ausgehen. Doch wenn ich meine alten Tageb\u00fccher durchsehe, merke ich, dass ich gewisse Dinge ausliess. Zum Beispiel erinnere ich mich daran, in einen Jungen verliebt gewesen zu sein, den ich kaum erw\u00e4hne. Das erste Mal als ich mein Verliebtsein in einem Eintrag erw\u00e4hnte, schrieb ich, dass ich nun nicht mehr verliebt sei. Schaut man dann genauer hin, erkennt man in den vorhergehenden Eintr\u00e4gen jedoch Spuren meines Schwarms, der scheinbar so geheim war, dass ich ihn nicht einmal meinem Tagebuch anvertrauen konnte. Es sind nur kleine Indizien, wie zum Beispiel ein Herz \u00fcber dem i-Punkt, das elegant durch einen Schn\u00f6rkel der Unterstreichung wieder vernichtet wurde, wie folgende Abbildung zeigt:  <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"742\" height=\"166\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-1-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-205\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-1-1.jpg 742w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-1-1-300x67.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-1-1-508x114.jpg 508w\" sizes=\"auto, (max-width: 742px) 100vw, 742px\" \/><figcaption>Abbildung 1: Ausschnitt aus meinem eigenen Tagebuch &#8211; &#8222;Enri&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch in anderen Tageb\u00fcchen sieht man diese Tendenz. Im Tagebuch von Liane (alle Personen wurden anonymisiert), das ich f\u00fcr diese Untersuchung lesen durfte, ist zum Beispiel auch ein Junge Thema, dessen Name vorerst nicht erw\u00e4hnt wird. Als der Junge erneut thematisiert wird, schreibt sie seinen Namen r\u00fcckw\u00e4rts und spiegelverkehrt, um den Namen zu verschl\u00fcsseln. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-204\" width=\"534\" height=\"365\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-2.png 636w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-2-300x205.png 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-2-508x347.png 508w\" sizes=\"auto, (max-width: 534px) 100vw, 534px\" \/><figcaption>Abbildung 2: Ausschnitt aus Lianes Tagebuch &#8211; &#8222;Emil&#8220;<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Wenn beim Schreiben die Beherrschung fehlt und doch alles niedergeschrieben wird, ist eine andere Taktik der Zensur zu erkennen. Durchgestrichene S\u00e4tze und herausgerissene oder zusammengeklebte Seiten sind Zeugen des Misstrauens gegen\u00fcber dem Tagebuch oder sogar den eigenen Gedanken. <\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"424\" height=\"597\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-3.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-208\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-3.jpg 424w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-3-213x300.jpg 213w\" sizes=\"auto, (max-width: 424px) 100vw, 424px\" \/><figcaption>Abbildung 3: Durchgestrichene Seite<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\"><strong>\u00abWenn du dich daf\u00fcr einmal sch\u00e4mst, kannst du die Seite einfach herausreissen\u00bb<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Doch welche Bef\u00fcrchtungen treiben diese Zensur der eigenen Gedanken und Gef\u00fchle voran, wo doch das Tagebuch nur f\u00fcr die eigenen Augen gedacht ist? Wenn man davon ausgeht, dass man selbst der:die einzige Rezipient:in des Tagebuches sein wird, gibt es eine Antwort auf diese Frage, die auf der Hand liegt: Man selbst.  Denn auch wenn man selbst das Tagebuch lesen wird, wird man sich durch die Zeit ver\u00e4ndert haben. Man kann sich auch vor diesem zuk\u00fcnftigen Ich f\u00fcr seine Gedanken und Gef\u00fchle sch\u00e4men. Ganz klar wird das in einem Tagebucheintrag, den ich mit 13 verfasst habe. Am Ende der Seite schreibe ich: \u00abWenn (du) ich das in ein paar Jahren noch einmal (siehst) sehe, und denkst \u00abOh Gott :0 Was f\u00fcr ein Scheiss \u2013 einfach die Seite ausreissen.\u00bb. <\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"340\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-4-1024x340.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-210\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-4-1024x340.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-4-300x100.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-4-768x255.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-4-1536x510.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-4-2048x681.jpg 2048w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-4-1240x412.jpg 1240w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-4-508x169.jpg 508w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption>Abbildung 4: &#8222;Du kannst die Seite einfach ausreissen&#8220;<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Unsicherheit, ob das zuk\u00fcnftige Ich noch das jetzige Ich ist oder nicht, sieht man an der Verwirrung, ob der Satz mit einem du oder mit einem ich geschrieben werden soll. Das sp\u00e4tere Ich wird also auch beinahe als eine fremde Person betrachtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Jedoch ist es laut Christiane Holm sowieso so, dass die Tagebuchschreibenden immer auch zu einem gewissen Grad potenzielle Leser:innen mitdenken. In einem weiteren Tagebuch, dass ich mir anschauen durfte, sah man das bereits auf der ersten Seite. Dort wird diesem \u00abpotenziellen Lesenden\u00bb klar gemacht, dass er:sie ja nicht weiterlesen d\u00fcrfe, doch der Eintrag endet mit einer Entschuldigung, falls er:sie es doch tue&nbsp; (siehe Abb. 6).<\/p>\n\n\n\n<p>So viel man also mit seinem Tagebuch auch teilt, komplettes Vertrauen wird kaum je aufgebaut.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die Angst, dass man sich eines Tages f\u00fcr seine Gedanken und Gef\u00fchle sch\u00e4men wird \u2013 ob vor sich selbst oder vor jemand anderem \u2013 bleibt auch in diesem Medium bestehen.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"423\" height=\"593\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-5-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-257\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-5-2.png 423w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/ichdokumente\/files\/2021\/05\/Abb.-5-2-214x300.png 214w\" sizes=\"auto, (max-width: 423px) 100vw, 423px\" \/><figcaption>Abbildung 5: &#8222;Ich w\u00fcrde keinem Unbefugten raten weiterzulesen&#8220;<\/figcaption><\/figure><\/div>\n\n\n\n<div style=\"height:100px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Flora T. studiert popul\u00e4re Kulturen und Kunstgeschichte an der UZH und schrieb als Kind selbst fleissig in ihrem Tagebuch.<\/p><\/blockquote>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Misstrauen und Zensur in Tagebucheintr\u00e4gen junger Schreiberinnen Eigentlich ist man selbst meistens die einzige Person, die das eigene Tagebuch liest und lesen wird. 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