{"id":1674,"date":"2026-07-31T09:43:52","date_gmt":"2026-07-31T09:43:52","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/frauenrechtsgeschichte\/?p=1674"},"modified":"2026-09-17T09:45:06","modified_gmt":"2026-09-17T09:45:06","slug":"fehlende-kollektive-rechtsdurchsetzung-als-zentrales-vollzugsdefizit-im-schweizerischen-lohngleichheitsrecht-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/frauenrechtsgeschichte\/it\/2026\/07\/31\/fehlende-kollektive-rechtsdurchsetzung-als-zentrales-vollzugsdefizit-im-schweizerischen-lohngleichheitsrecht-3\/","title":{"rendered":"Fehlende kollektive Rechtsdurchsetzung als zentrales Vollzugsdefizit im schweizerischen Lohngleichheitsrecht"},"content":{"rendered":"<h4 class=\"has-medium-font-size\" style=\"font-style: normal; font-weight: 600;\"><span style=\"color: #333333;\">Articolo di Elena Engel<\/span><\/h4>\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<div class=\"page\" title=\"Page 2\">\n<div class=\"layoutArea\">\n<div class=\"column\">\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Trotz der verfassungsrechtlichen Verankerung der Lohngleichheit in Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV ist die vollst\u00e4ndige Gleichstellung noch nicht erreicht. Angesichts der Debatte zur Entsch\u00e4digung der \u00abCare-Arbeit\u00bb ist es umso entscheidender, dass zumindest die berufliche Arbeit angemessen und in gleicher H\u00f6he f\u00fcr Frau und Mann entsch\u00e4digt wird. Die zentrale Problematik ist dabei weniger das materielle Recht, sondern dessen Durchsetzung.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Das Schweizer System ist auf einen individuellen Mechanismus ausgerichtet. Betroffene k\u00f6nnen mittels Einzelklage (Art. 5 GlG) auf Unterlassung, Beseitigung, Feststellung sowie auf Lohnnachzahlung klagen. Trotz dieser Klagem\u00f6glichkeit bestehen erhebliche Hindernisse. Die nur 81 Urteile zwischen 2004 und 2019, die das Bundesgericht auf Grundlage des GlG erlassen hat, unterstreichen diese These deutlich.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Die Barrieren sind vielf\u00e4ltig und strukturell gepr\u00e4gt. Mangelnde Lohntransparenz und Informationsasymmetrien verhindern, dass Frauen \u00fcberhaupt bewusstwird, dass sie unterbezahlt werden. Zudem greift die Pflicht zur Offenlegung der L\u00f6hne erst dann, wenn die Diskriminierung bereits glaubhaft gemacht wurde. Daneben schrecken die durchschnittliche Verfahrensdauer von rund 15 Monaten und das Risiko, bei Unterliegen die gegnerischen Anwaltskosten tragen zu m\u00fcssen, viele ab.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Ein entscheidender Faktor sind zudem die N\u00e4heverh\u00e4ltnisse im KMU-gepr\u00e4gten Arbeitsmarkt. In KMU fehlen oft professionelle HR-Abteilungen, so dass die Inhaber oder Gesch\u00e4ftsleitung f\u00fcr das Personal verantwortlich sind. Die N\u00e4he zur Gesch\u00e4ftsleitung und die Furcht vor einer \u201cRachek\u00fcndigung\u201d schaffen eine faktische Abschreckungswirkung. All dies f\u00fchrt dazu, dass individuelle Verfahren kaum strukturelle Wirkung zeigen und ohne Pr\u00e4ventionseffekt punktuelle Einzelfallkorrekturen bleiben.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Dieser Problematik k\u00f6nnte die kollektive Rechtsdurchsetzung Abhilfe verschaffen. Darunter werden verschiedene Instrumente verstanden, die es einer Vielzahl von gleichartig betroffenen Personen erm\u00f6glichen, ihre Anspr\u00fcche in einem einzigen, gemeinsamen Verfahren durchzusetzen. Doch die aktuellen Instrumente in der Schweiz sind unzureichend:<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Gem\u00e4ss Verbandsklage (Art. 7 GlG) d\u00fcrfen Verb\u00e4nde zwar klagen, sind aber auf Feststellungsbegehren beschr\u00e4nkt. Es ist nicht m\u00f6glich Leistungsanspr\u00fcche, wie Lohnnachzahlungen, einzufordern. Diese m\u00fcssen separat in einem Individualprozess geltend gemacht werden, weshalb die materielle Durchsetzung mehrheitlich individualisiert bleibt.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Neben der Verbandsklage kennt die Schweiz institutionelle Formen der kollektiven Rechtsdurchsetzung. Seit 2020 besteht eine Lohnanalysepflicht f\u00fcr Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitenden. Dieser Ansatz verkennt jedoch den KMU-gepr\u00e4gten Arbeitsmarkt: Nur rund 0.9% der Unternehmen und etwa 46% der Angestellten werden von der Pflicht erfasst. Zudem fehlen Sanktionsm\u00f6glichkeiten f\u00fcr s\u00e4umige Firmen v\u00f6llig.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Ein auffallendes Defizit ist das Fehlen echter Gruppenklagen. Gruppenklagen werden von repr\u00e4sentativen Kl\u00e4gern stellvertretend f\u00fcr eine Gruppe gef\u00fchrt und die Wirkung des Urteils erstreckt sich auf die Vertretenen, ohne dass diese aktiv am Verfahren teilnehmen m\u00fcssen. Dass sich die Schweiz mit diesem Instrument so schwertut, hat zahlreiche Gr\u00fcnde: Systemfremdheit im Zivilprozessrecht, fehlende Finanzierungsm\u00f6glichkeiten aufgrund des Verbots der Erfolgshonorare und die Gefahr missbr\u00e4uchlicher Klagen als strategisches Druckmittel.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Trotz dieser Vorbehalte bietet die Gruppenklage grosses Potenzial f\u00fcr die Lohngleichheit. Erstens k\u00f6nnte sie effektiven Rechtsschutz gew\u00e4hrleisten, indem strukturelle Muster sektorenweit behandelt werden. Zweitens werden die Betroffenen entlastet, da die Gruppe die Prozess- und Kostenrisiken kollektiv tr\u00e4gt. Drittens entst\u00fcnde eine Pr\u00e4ventionswirkung: Wenn Unternehmen mit kollektiven Lohnklagen rechnen m\u00fcssen, steigt der Anreiz, ihre Lohnstrukturen proaktiv und rechtskonform zu gestalten.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Obwohl die Schweiz mit der BV und dem GlG \u00fcber eine solide normative Grundstruktur verf\u00fcgt, zeigt sich in der Praxis einen dringenden Reformbedarf. Um das Vollzugsdefizit zu beheben, sollte die Verbandsklage (Art. 7 GlG) bez\u00fcglich Lohngleichheitsanspr\u00fcche um Leistungsbegehren erg\u00e4nzt werden.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Parallel dazu m\u00fcssen die institutionellen Instrumente revidiert werden. Eine Auskunftspflicht zur Lohnstruktur k\u00f6nnte die n\u00f6tige Transparenz schaffen, um Diskriminierungen sichtbar zu machen. Daneben sollte die Lohnanalysepflicht auf KMU ab 20 Mitarbeitende ausgeweitet werden, um den Arbeitsmarkt realistisch abzubilden. Flankiert durch wirksame Sanktionen f\u00fcr s\u00e4umige Unternehmen w\u00fcrde damit die effektive Durchf\u00fchrung gew\u00e4hrleistet.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-weight: 400; color: #333333;\">Zusammenfassend l\u00e4sst sich festhalten: Die Schweiz bietet normativ ein klares System zur F\u00f6rderung der Lohngleichheit bietet, was sich im kontinuierlichen Sinken der Lohnunterschiede seit 2006 widerspiegelt. Dennoch bleibt das Problem bestehen, dass die rechtlichen Grundlagen ihr Potenzial nicht auszusch\u00f6pfen verm\u00f6gen, wenn ihr Vollzug in der Praxis scheitert.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\"><strong style=\"text-decoration: underline;\"><u>Bibliografia<\/u><\/strong><\/span><\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Botschaft des Bundesrates zum Bundesgesetz \u00fcber die Gleichstellung von Frau und Mann (Gleichstellungsgesetz) und zum Bundesbeschluss \u00fcber die Genehmigung einer \u00c4nderung der Verordnung \u00fcber die Zuweisung der \u00c4mter an die Departemente und der Dienste an die Bundeskanzlei vom 24. Februar 1993, BBl 1993 I 1248\u00a0ff.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Bundesamt f\u00fcr Justiz (BJ) und Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (SECO), Zusatzabkl\u00e4rungen zur RFA zu Verbandsklage und kollektivem Vergleich, Erg\u00e4nzung der Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung (RFA) vom 23.06.2023 zur \u00c4nderung der Zivilprozessordnung (Vorlage 21.082), Bern 2024.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Bundesamt f\u00fcr Justiz (BJ) und Staatssekretariat f\u00fcr Wirtschaft (SECO), Regulierungsfolgenabsch\u00e4tzung zu Verbandsklage und kollektivem Vergleich, Regulierungsfolgeabsch\u00e4tzung (RFA) zur \u00c4nderung der Zivilprozessordnung (Vorlage 21.082), Bern 2023.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Bundesamt f\u00fcr Justiz (BJ), Revision der Zivilprozessordnung (Verbesserung der Praxistauglichkeit und der Rechtsdurchsetzung), \u00dcbersicht \u00fcber das Ergebnis des Vernehmlassungsverfahrens, Bern 2020.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Bundesamt f\u00fcr Justiz (BJ), Revision der Zivilprozessordnung (Verordnung der Praxistauglichkeit und der Rechtsdurchsetzung), \u00dcbersicht \u00fcber das Ergebnis des Vernehmlassungsverfahrens vom 29. Januar 2020, Bern 2020.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Bundesrat, Kollektiver Rechtsschutz in der Schweiz \u2013 Bestandesaufnahme und Handlungsm\u00f6glichkeiten, Bericht vom 3. Juli 2013, in: VPB 2013.7, S. 59\u00a0ff.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Baumgartner Samuel P.: Class Actions and Group Litigation in Switzerland, in: Northwestern Journal of International Law &amp; Business, Volume 27, Issue 2 Winter.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Fuchs Gesine: Legal Opportunity Structures und Lohngleichheit: Die Schweiz und Deutschland im Vergleich, Pay Equity by Law \u2013 Working Papier no. 1, Basel 2008.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">J\u00e4ger Florian: Anforderungen an wirksame Instrumente des kollektiven Rechtsschutzes, in: Jusletter 5. Februar 2018.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Interview Kaufmann, min.\u00a067<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Lempen Karine\/Voloder Aner: Analyse der Bundesgerichtlichen Rechtsprechung nach dem Bundesgesetz \u00fcber die Gleichstellung von Frau und Mann (2004-2019), Forschungsbericht, im Auftrag des EBG, Bern 2021.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Lempen Karine\/Voloder Aner: Aktuelle Entwicklungen rund um das Gleichstellungsgesetz, in: SJZ 114\/2018, S.\u00a081\u00a0ff.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Lempen Karine\/Voloder Aner: Analyse der kantonalen Rechtsprechung nach dem Bundesgesetz \u00fcber die Gleichstellung von Frau und Mann (2004-2015), Forschungsbericht, im Auftrag des EBG, Bern 2017.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Nellen &amp; Partner, Strategisches HRM hilft KMU im Wettbewerb mit Konzernen zu punkten vom 20.09.2019, &lt;https:\/\/www.nellen.ch\/en\/current\/aktuell-details\/strategisches-hrm-hilft-kmu-im-wettbewerb-mit-konzernen-zu-punkten\/&gt; (besucht am: 13.02.2026).<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Nydegger Christina: Gleichstellungsprozesse in der Schweiz, in: M\u00fcller Roland\/Geiser Thomas\/P\u00e4rli Kurt (Hrsg.), Recht in privaten und \u00f6ffentlichen Unternehmen, Z\u00fcrich\/St. Gallen 2019, Band 23.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Ramseyer Jeanne, Kommentierung des Art. 13a GlG in: Kaufmann Claudia\/Steiger-Sackmann Sabine (Hrsg.): Schriftenreihe Schweizerischer Gewerkschaftsbund SGB, Kommentar zum Gleichstellungsgesetz, 3. Aufl., Basel 2022.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Stauber-Moser Susy: Lohngleichheit und bundesgerichtliche Rechtsprechung, in: AJP 11\/2006, S. 1352 ff. \u00a0<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Steiger-Sackmann Sabine: 5 Jahre Gleichstellungsgesetz \u2013 5 Jahre Lohngleichheit?, in AJP 11\/2001, S.\u00a01263\u00a0ff.<\/span><\/p>\n<p style=\"font-weight: 400;\"><span style=\"color: #333333;\">Stutz Heidi\/Sch\u00e4r Moser Marianne\/Freivogel Elisabeth: Evaluation der Wirksamkeit des Gleichstellungsgesetzes, Synthesebericht, im Auftrag des BJ, Bern\/Binningen 2005.<\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #333333;\"><span style=\"font-weight: 400;\">Waldmann Bernhard<\/span><span style=\"font-weight: 400;\">, Kommentierung des Art. 8 BV in: <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">Waldmann Bernhard\/Belser Eva Maria\/Epiney Astrid <\/span><span style=\"font-weight: 400;\">(Hrsg.): Basler Kommentar, Bundesverfassungsrecht, 2. Aufl., Basel 2025.<\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Articolo di Elena Engel Trotz der verfassungsrechtlichen Verankerung der Lohngleichheit in Art. 8 Abs. 3 Satz 3 BV ist die vollst\u00e4ndige Gleichstellung noch nicht erreicht.&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":894,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_customify_content_layout":"","_customify_sidebar":"","_customify_page_header_display":"default","_customify_disable_header":"","_customify_disable_header_top":"","_customify_disable_header_main":"","_customify_disable_header_bottom":"","_customify_disable_page_title":"","_customify_disable_content_vertical_padding":"","_customify_disable_footer_top":"","_customify_disable_footer_main":"","_customify_disable_footer_bottom":"","_customify_breadcrumb_display":"","_customify_header_transparent_display":"default","footnotes":""},"categories":[274],"tags":[],"class_list":["post-1674","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-articoli-it"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/frauenrechtsgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1674","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/frauenrechtsgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/frauenrechtsgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/frauenrechtsgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/894"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/frauenrechtsgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1674"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/frauenrechtsgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1674\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1675,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/frauenrechtsgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1674\/revisions\/1675"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/frauenrechtsgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1674"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/frauenrechtsgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1674"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/frauenrechtsgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1674"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}