 {"id":261,"date":"2022-08-30T13:45:16","date_gmt":"2022-08-30T13:45:16","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/dialektressource\/?page_id=261"},"modified":"2023-08-22T11:00:36","modified_gmt":"2023-08-22T11:00:36","slug":"syntax","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/dialektressource\/linguistik\/syntax\/","title":{"rendered":"Syntax"},"content":{"rendered":"<div class=\"wpb-content-wrapper\"><p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_btn title=&#8220;Grundbegriffe&#8220; color=&#8220;orange&#8220; align=&#8220;center&#8220; button_block=&#8220;true&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Fdlf.uzh.ch%2Fsites%2Fdialektressource%2Fstrukturlinguistik%2Fgrundbegriffe%2F|title:Grundbegriffe&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_btn title=&#8220;Phonologie&#8220; color=&#8220;sandy-brown&#8220; align=&#8220;center&#8220; button_block=&#8220;true&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Fdlf.uzh.ch%2Fsites%2Fdialektressource%2Fstrukturlinguistik%2Fphonologie%2F|title:Phonologie&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_btn title=&#8220;Morphologie&#8220; color=&#8220;purple&#8220; align=&#8220;center&#8220; button_block=&#8220;true&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Fdlf.uzh.ch%2Fsites%2Fdialektressource%2Fstrukturlinguistik%2Fmorphologie%2F|title:Morphologie&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_btn title=&#8220;Syntax&#8220; align=&#8220;center&#8220; button_block=&#8220;true&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Fdlf.uzh.ch%2Fsites%2Fdialektressource%2Fsyntax%2F|title:Syntax&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space height=&#8220;10px&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css_animation=&#8220;fadeInLeft&#8220;][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;100&#8243; no_fill=&#8220;true&#8220; collapsible_all=&#8220;true&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;\u00dcberblick&#8220; tab_id=&#8220;1692003233069-98302b82-e03e&#8220;][vc_column_text]Unter <em>Syntax<\/em> versteht man eine sprachwissenschaftliche Teildisziplin, die sich mit dem Aufbau und den grammatischen Eigenschaften von S\u00e4tzen auseinandersetzt. Von Interesse sind deshalb diejenigen grammatischen Muster oder Regeln, die in einer Sprache die Aneinanderreihung von W\u00f6rtern zu l\u00e4ngeren Strukturen bestimmen. Nach: Gl\u00fcck\/R\u00f6del (2016: 697).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_accordion][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css_animation=&#8220;fadeInRight&#8220;][vc_column][vc_tta_tour color=&#8220;juicy-pink&#8220; controls_size=&#8220;md&#8220; active_section=&#8220;1&#8243;][vc_tta_section title=&#8220;adverbiale Bestimmung&#8220; tab_id=&#8220;1669651752543-920c7fad-37aa&#8220;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Der Begriff &#8222;adverbiale Bestimmung&#8220; bezeichnet ein Satzglied, das die Umst\u00e4nde eines Geschehens, das durch den Satz bezeichnet wird, n\u00e4her bestimmt. Diese Pr\u00e4zisierung kann bezogen auf den Ort, die Richtung, die Dauer, den Zeitpunkt, die Frequenz oder die Art und Weise, aber auch in kausaler, konditionaler, finaler, konzessiver oder konsekutiver Hinsicht erfolgen. Adverbiale Bestimmungen k\u00f6nnen als AdvP, PP, NP oder S\u00e4tze (Kausalsatz, Temporalsatz) realisiert werden.<\/p>\n<p>Nach: Gl\u00fcck\/R\u00f6del (2016: 13).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Argumentstruktur&#8220; tab_id=&#8220;1669651478960-ca50316c-4cc8&#8243;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Die Argumentstruktur ist eine Angabe \u00fcber die m\u00f6glichen Argumentstellen eines Lexems. Sie legt die syntaktischen Kombinationsm\u00f6glichkeiten fest und versucht diese aus der Semantik herzuleiten. Dabei werden Generalisierungen festgelegt, aufgrund derer die Argumentstruktur nicht rein idiosynkratische Eigenschaften eines Lexems darstellt, sondern der Hierarchie der thematischen Rollen folgt. Die Argumentstruktur vermittelt so zwischen der syntaktischen und der semantischen Struktur eines Lexems.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;829&#8243; img_size=&#8220;large&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][vc_column_text]Nach: Gl\u00fcck\/R\u00f6del (2016: 182). Abbildung aus dem Vorlesungsskript (HS22) von Guido Seiler (UZH).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Attribut&#8220; tab_id=&#8220;1669651633817-c651282d-7dcc&#8220;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Das Attribut weist dem Kopf einer nominalen Konstruktion eine Eigenschaft zu und bestimmt diesen dadurch n\u00e4her. Attribute sind immer optional und in eine Nominalphrase eingebettet. Als Attribute k\u00f6nnen Nominalphrasen im Genitiv, Adjektive, Pr\u00e4positionen und Relativs\u00e4tze fungieren.<\/p>\n<p>Nach: Gl\u00fcck\/R\u00f6del (2016: 68).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Dependenz&#8220; tab_id=&#8220;1669651210872-c433e566-c4db&#8220;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Dependenz beschreibt eine asymmetrische Relation in der syntaktischen Abh\u00e4ngigkeit, wobei eine gegebenes Wort B von einem anderen Wort A im Satz abh\u00e4ngig ist. Der Aufbau der jeweiligen syntaktischen Konstruktion erfolgt von A aus, weshalb das Vorkommen von A Voraussetzung f\u00fcr das Vorkommen von B ist. Das abh\u00e4ngige Wort B wird als <i>Dependens<\/i>, das Wort A, von dem die Abh\u00e4ngigkeit ausgeht, als <i>Regens <\/i>bezeichnet.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;736&#8243; img_size=&#8220;large&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][vc_column_text]Nach: Gl\u00fcck\/R\u00f6del (2016: 136). Abbildung aus dem Vorlesungsskript (HS22) von Guido Seiler (UZH).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;europ\u00e4ischer Sprachbund&#8220; tab_id=&#8220;1670251206589-391957c8-6bda&#8220;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Unter einem Sprachbund versteht man eine Gruppe von geographisch benachbarten Sprachen, die sich, auch ohne dass zwischen ihnen eine genetische Verwandtschaft bestehen muss, durch eine auff\u00e4llige \u00dcbereinstimmung in der Grammatik auszeichnen und sich durch dieselben Gemeinsamkeiten von den Sprachen abheben, die im weiteren Umkreis gesprochen werden. Voraussetzung f\u00fcr die Entstehung eines Sprachbundes sind gew\u00f6hnlich langandauernde Zust\u00e4nde von Sprachkontakt, die sich h\u00e4ufig zugleich auch in \u00abKulturb\u00fcnden\u00bb manifestieren.<\/p>\n<p>Der Europ\u00e4ische Sprachbund wird auf den Sprachkontakt w\u00e4hrend der V\u00f6lkerwanderungszeit zur\u00fcckgef\u00fchrt und basiert auf der \u00c4hnlichkeit von neun Ph\u00e4nomenen in verschiedenen europ\u00e4ischen Sprachen.<\/p>\n<p>Nach: Gl\u00fcck\/R\u00f6del (2016: 564).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Konstituenten&#8220; tab_id=&#8220;1669650293615-90110c6b-a6bb&#8220;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Konstituenten sind s\u00e4mtliche Einheiten oder Gr\u00f6ssen in einem syntaktischen Verbund. Der Begriff umfasst dabei alle Einheiten vom einzelnen Wort bis hinauf zum vollst\u00e4ndigen Satz, wobei sich stets zwei kleinere Konstituenten zu einer gr\u00f6sseren zusammenschliessen.<\/p>\n<p>Zur Darstellung solcher Konstituentenstrukturen verwendet man in der Generativen Grammatik Baumdarstellungen (auch <i>Stammb\u00e4ume<\/i> oder <i>Baumdiagramme<\/i>\/<i>Baumgraphen<\/i> genannt).<\/p>\n<p>Zur Bezeichnung einer solchen Darstellung verwendet man die Begriffe <i>Knoten<\/i> (f\u00fcr Konstituenten) und <i>\u00c4ste<\/i> (markieren die Verzweigung). Basierend auf den Beziehungen zwischen den Konstituenten k\u00f6nnen diese als Mutter-, Tochter- und Schwesterkonstituenten oder -knoten (Mutter: n\u00e4chsth\u00f6her, Schwester: nebengeordnet) bezeichnet werden.[\/vc_column_text][vc_single_image image=&#8220;732&#8243; img_size=&#8220;large&#8220; add_caption=&#8220;yes&#8220; alignment=&#8220;center&#8220;][vc_column_text]Nach: Linke et al. (2004: 128). Abbildung aus dem Vorlesungsskript (HS22) von Guido Seiler (UZH).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Konstituententests&#8220; tab_id=&#8220;1669650897980-7e3bd4b0-58ab&#8220;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Konstituententests sind verschiedene Verfahren, die zur Ermittlung und Bestimmung von unterschiedlichen, syntaktischen Elementen dienen. Unterschieden werden die Verschiebe-, die Weglass-, die Ersatz- und die Frageprobe.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Verschiebeprobe<\/li>\n<\/ul>\n<p>Bei dieser Probe wird die lineare Reihenfolge der einzelnen Elemente eines Satzes (W\u00f6rter, Wortgruppen, Teils\u00e4tze) systematisch ver\u00e4ndert, wobei die resultierende F\u00fcgung grammatisch korrekt sein muss, die umstellbaren Einheiten nicht ver\u00e4ndert werden und auch der Gesamtsinn nicht v\u00f6llig verloren gehen darf.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Weglassprobe<\/li>\n<\/ul>\n<p>Durch das systematische Eliminieren einzelner W\u00f6rter oder Wortgruppen kann das syntaktische Minimum eines Satzes ermittelt werden. So k\u00f6nnen Satzglieder voneinander abgegrenzt und in ihrer Funktion bestimmt, sowie die notwendigen Erg\u00e4nzungen des Verbs von den freien Angaben unterschieden werden. Voraussetzung der schrittweisen Reduktion ist, dass der verbleibende Rest grammatisch korrekt ist und die verbgebundene Aussage nicht ver\u00e4ndert wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Ersatzprobe<\/li>\n<\/ul>\n<p>Basierend auf der Annahme, dass Elemente einer Klasse in der gleichen Umgebung einsetzbar sind, wird durch den systematischen Austausch einzelner Teile des Satzes die Funktion dieser bestimmt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Frageprobe<\/li>\n<\/ul>\n<p>Eine Phrase kann durch eine <i>w-<\/i>Frage (mit Interrogativpronomen in der Erstposition) ermittelt wurden.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nach: Gl\u00fcck\/R\u00f6del (2016: 75\/753\/763) und \u00d6hl\/Seiler (2013: 145).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Kopf&#8220; tab_id=&#8220;1669650766677-3b8d2730-e462&#8243;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Der Kopf gibt der Phrase jeweils die kategoriale Pr\u00e4gung. Der Begriff bezeichnet entsprechend das Element, welches die kategorialen Eigenschaften der Gesamtkonstruktion \u00abPhrase\u00bb bestimmt.<\/p>\n<p>Zu unterscheiden sind Nominalphrasen (NP), Verbalphrasen (VP), Pr\u00e4positionalphrasen (PP), Adjektivphrasen (AP) und Complementiererphrasen (CP).<\/p>\n<p>Nach: Gl\u00fcck\/R\u00f6del (2016: 371).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Optionalit\u00e4t&#8220; tab_id=&#8220;1675692740193-e7dd4f15-c941&#8243;][vc_column_text]Optionalit\u00e4t ist eine Form der Variation, bei der es zwei Strukturoptionen f\u00fcr dieselbe Funktion gibt. Diese Variation findet nicht zwischen Sprecher*innen statt, sondern in einem Sprecher\/einer Sprecherin: Optionalit\u00e4t ist damit eine Form der intra-individuellen Variation; je nach Auslegung kann Optionalit\u00e4t auch gleichbedeutend mit intra-individueller Variation sein. Verschiedene Faktoren k\u00f6nnen f\u00fcr Variation in einem Sprecher\/einer Sprecherin verantwortlich sein: aussersprachliche Faktoren wie Alter, Geschlecht, Register oder innersprachliche Faktoren wie der umgebende syntaktische Kontext (z.B. L\u00e4nge des <em>wh<\/em>-Worts oder informationsstrukturelle Zw\u00e4nge).<\/p>\n<p>H\u00e4ufig spielt Pr\u00e4ferenz eine Rolle, d.h. eine Variante ist pr\u00e4ferierter als eine andere, allerdings sind beide Varianten grammatisch korrekt f\u00fcr den Sprecher\/die Sprecherin.<\/p>\n<p>Einen Einblick in Variation und Optionalit\u00e4t erh\u00e4lt man im Projekt &#8222;SADS&#8220; (Syntaktischer Atlas der Deutschen Schweiz). Hier hat man Zugriff auf Ergebnisse von Fragebogenerhebungen, die mehr als nur eine &#8222;richtige&#8220; Variante erheben.<\/p>\n<p>Weitere Informationen, siehe Moser (2023) und Seiler et al. (2021).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Phrase&#8220; tab_id=&#8220;1669650293622-c9d14395-d420&#8243;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]In der Generativen Grammatik wird vom universalen <i>Phrasenprinzip<\/i> ausgegangen, das besagt, dass W\u00f6rter nicht als solche syntaktisch verwendungsf\u00e4hig sind, sondern erst zu gr\u00f6sseren syntaktischen Einheiten, den Phrasen, verbunden werden.<\/p>\n<p>Zur Bildung von Phrasen werden syntaktische W\u00f6rter h\u00e4ufig (nicht immer) erg\u00e4nzt. Durch diese Erg\u00e4nzungen werden sie gleichsam ges\u00e4ttigt und syntaktisch reif, um mit andern Gliedern einer syntaktischen Struktur in Kontakt zu kommen; sie werden syntaktisch verwendungsf\u00e4hig.<\/p>\n<p>Nach: Linke et al. (2004: 128).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Pr\u00e4dikativ&#8220; tab_id=&#8220;1669651671616-211e3455-0c0d&#8220;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Ein pr\u00e4dikativer Ausdruck ist ein nichtverbaler Ausdruck, der, allein oder mit einer Kopula verkn\u00fcpft, mit einem Subjekt kombiniert einen Satz bildet. Pr\u00e4dikative Ausdr\u00fccke lassen sich als Satzglieder identifizieren und sind erfragbar.<\/p>\n<p>(Freie) Pr\u00e4dikative geben keine Informationen \u00fcber den Sachverhalt, der durch das Verb beschrieben wird, sondern Auskunft \u00fcber den Referenten (NP), auf den sich das Subjekt oder das Objekt beziehen.<\/p>\n<p>Nach: Gl\u00fcck\/R\u00f6del (2016: 527) und \u00d6hl\/Seiler (2013: 150).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Relativpronomen&#8220; tab_id=&#8220;1670251029458-5fa6f31d-2dac&#8220;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Relativpronomen leiten Relativs\u00e4tze ein, wobei sie im Standardhochdeutschen mit ihrem Bezugswort im \u00fcbergeordneten Matrixsatz in Genus und Numerus kongruent sind. Der Kasus wird durch die Funktion im Nebensatz bestimmt, die das Relativpronomen tr\u00e4gt. Relativpronomen fungieren deshalb einerseits als Subordinationsmarker (Markierung des Nebensatzes) und andererseits als Koreferenten zu einem Antezedens.<\/p>\n<p>Historisch haben sich Relativpronomen des Standardhochdeutschen aus Demonstrativ- und Interrogativpronomen entwickelt.<\/p>\n<p>Relativpronomen sind im weltweiten Vergleich sehr selten und geographisch auf Europa beschr\u00e4nkt (mit einer Ausnahme in Nordamerika).<\/p>\n<p>Nach: Gl\u00fcck\/R\u00f6del (2016: 564).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Relativsatz&#8220; tab_id=&#8220;1670250832208-fb6b0c0d-786b&#8220;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Ein durch ein Relativpronomen\/Relativpartikel eingeleiteter oder mittels Asyndese angef\u00fcgter Nebensatz, der meist die Funktion eines Attributs tr\u00e4gt. Durch den Relativsatz wird das Antezedens im Matrixsatz spezifiziert.<\/p>\n<p>Im Standardhochdeutschen steht ein Relativpronomen an der Spitze des Relativsatzes, nur eine Pr\u00e4position kann ihm vorangehen. Relativpronomina kongruieren in Genus und Numerus mit dem Antezedens, tragen jedoch den Kasus, welcher ihrer syntaktischen Funktion im Nebensatz entspricht. Sie verhalten sich koreferent zum Antezedens (beide beziehen sich auf dasselbe aussersprachliche Objekt).<\/p>\n<p>Je nach Variet\u00e4t kann ein Relativsatz auch durch Relativpartikel (unflektierbares Element, dass keine Kongruenz oder Koreferenz mit dem Antezedens aufweist und lediglich anzeigt, dass ein Relativsatz beginnt) oder mittels Asyndese (konjunktionslose Reihung) mit dem Matrixsatz verbunden werden.<\/p>\n<p>Nach: Gl\u00fcck\/R\u00f6del (2016: 374\/564-565).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;schweizerdeutsche Syntax&#8220; tab_id=&#8220;1675692623433-e3aa1fad-ad04&#8243;][vc_column_text]Die Ergebnisse einer Fragebogenerhebung zu Beginn des 21. Jahrhunderts (sowie auch schon \u00e4ltere Untersuchungen zum Schweizerdeutschen) zeigen eine r\u00e4umliche Verteilung der schweizerdeutschen Syntax auf. In anderen Worten sprechen also nicht alle Menschen in allen (deutschsprachigen) Kantonen gleich, sondern wir finden r\u00e4umlich Varianten f\u00fcr eine Form vor. Besonders auff\u00e4llig ist die Unterteilung in eine Ost- und eine Westvariante, z.B. beim finalen Infinitivanschluss:<\/p>\n<p>Standarddeutsch.: <em>um ein Billett zu l\u00f6sen<\/em><\/p>\n<p>Westliches Schweizerdeutsch: \u00a0<strong><em>f\u00fcr<\/em><\/strong><em> es Billett z l\u00f6se<\/em><\/p>\n<p>\u00d6stliches Schweizerdeutsch: <strong><em>zum<\/em><\/strong><em> es Billett l\u00f6se<\/em><\/p>\n<p>Diese Unterteilung findet sich auch bei Verbclustern, also der Abfolge von mehreren Verbformen nebeneinander, wie hier in der Periphrase mit \u201elassen\u201c:<\/p>\n<p>Standarddeutsch: <em>Ihr d\u00fcrft alles liegen lassen.<\/em><\/p>\n<p>Westliches Schweizerdeutsch: \u00a0<em>Ir t\u00f6rfed alles <strong>laa ligge.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>\u00d6stliches Schweizerdeutsch: <em>Ir t\u00f6rfed alles <strong>ligge laa.<\/strong><\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Neben der r\u00e4umlichen Verteilung von Varianten kann man schweizerdeutsche Syntax auch in Bezug auf Stabilit\u00e4t untersuchen. In diesem Fall fragt man: Hat sich die Verteilung einer Variante \u00fcber die letzten Jahrhunderte\/Jahrzehnte gewandelt oder nicht? Ein Beispiel f\u00fcr eine Struktur, die sich nicht gewandelt hat bzw. r\u00e4umlich gleich verteilt geblieben ist \u00fcber mehr als ein Jahrhundert, ist die pr\u00e4positionale Dativmarkierung: Der Dativ wird mit einer Pr\u00e4position gebildet:<\/p>\n<p>Standarddeutsch: <em>Das geh\u00f6rt meiner Schwester.<\/em><\/p>\n<p>Schweizerdeutsch: <em>Das gh\u00f6\u00f6rt <strong>a\/i<\/strong> miinere Schweschter.<\/em><\/p>\n<p>Dies zeigt ein Vergleich von Erhebungen aus dem 21. Jahrhundert mit Daten aus Erhebungen aus dem 19.\/20. Jahrhundert.<\/p>\n<p>Weitere Informationen, vgl. Glaser (2014).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;strukturelle Ambiguit\u00e4t&#8220; tab_id=&#8220;1669650856783-19fffb58-7f23&#8243;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]In der Regel kommt einem sprachlichen Ausdruck immer genau eine Bedeutung zu (sie sind <i>monosem<\/i>). Es gibt jedoch auch F\u00e4lle sogenannter <i>Polysemie<\/i> oder <i>Ambiguit\u00e4t<\/i>. Eine Wortkette kann in ihrer linearen Erscheinungsform ambig sein, wenn sich hinter der Linearit\u00e4t unterschiedliche syntaktische Strukturen und damit mehrere Bedeutungen verbergen.<\/p>\n<p>Im Beispiel <i>Gestern traf die Mannschaft aus Spanien hier ein <\/i>ist nicht eindeutig, ob die spanische Mannschaft oder eine Mannschaft, die vorher in Spanien war (zum Beispiel auf einem Trainingslager), gemeint ist.<\/p>\n<p>Nach: Linke et al. (2004: 159).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;thematische Rollen&#8220; tab_id=&#8220;1669651552406-6ef634b4-a1fa&#8220;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Mittels unterschiedlicher thematischer Rollen (auch Theta-Rollen) wird versucht, die semantischen Eigenschaften des grammatischen Verh\u00e4ltnisses zu erfassen, das zwischen einem Verb und seinen Argumenten besteht. Thematischen Rollen sind beispielsweise <b>Agens <\/b>(handelnde\/verursachende Instanz), <b>Patiens<\/b> (betroffene\/ver\u00e4nderte Instanz) oder <b>Rezipient<\/b> (empfangende\/erhaltende Instanz).<\/p>\n<p>Das Konzept der thematischen Rollen zielt darauf ab, dass<\/p>\n<p>(a) die Anzahl thematischer Rollen begrenzt ist,<\/p>\n<p>(b) die von einzelnen Verben geforderten thematischen Rollen aus ihrer Semantik zu erschliessen sind,<\/p>\n<p>(c) die syntaktische Realisierung von thematischen Rollen vorhersagbar ist.<\/p>\n<p>Nach: Gl\u00fcck\/R\u00f6del (2016: 711).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Valenz&#8220; tab_id=&#8220;1669651342243-8a7a8051-3960&#8243;][vc_empty_space height=&#8220;5px&#8220;][vc_column_text]Die Grundidee der Valenztheorie ist, dass lexikalische Elemente (insbesondere Verben) die Potenz haben, ihre Umgebung syntaktisch und semantisch zu strukturieren, indem sie in komplexen syntaktischen Gef\u00fcgen eine bestimmte Art und Anzahl von Erg\u00e4nzungen (<b>Argumente<\/b>) verlangen. So fordert das Verb <i>kennen<\/i> obligatorisch zwei Nomen als Argumente, die beispielsweise im Satz <i>Sandra kennt Christian schon sehr lange <\/i>durch zwei Eigennamen gef\u00fcllt sind. Diese Eigenschaft des Verbs wird als Valenz (Wertigkeit) bezeichnet.<\/p>\n<p>Es wird zwischen <strong>obligatorischen<\/strong> und <strong>fakultativen<\/strong> <strong>Argumenten<\/strong> unterschieden. Das entscheidende Kriterium ist, ob ein Argument weggelassen werden kann, ohne die Grammatikalit\u00e4t eines gegebenen Satzes zu beeintr\u00e4chtigen. Obligatorische Argumente k\u00f6nnen nie weggelassen werden. Fakultative Argumente sind zwar valenzgebunden, k\u00f6nnen aber unrealisiert bleiben. Werden sie realisiert, dann werden sie anders als freie Angaben vom regierenden Element gesteuert.<\/p>\n<p>Die Adverbialgruppe <i>schon sehr lange <\/i>wird nicht von der Valenz des Verbs gefordert. Solche nicht valenzgebundenen Glieder werden als <b>freie<\/b> <b>Angaben<\/b> bezeichnet. In der Valenztheorie wird dem Verb eine zentrale Rolle bei der Organisation des Satzes zugeschrieben, da seine Valenzeigenschaften den Bauplan des gesamten Satzes bestimmen.<\/p>\n<p>Nach: Linke et al. (2004: 94) und \u00d6hl\/Seiler (2013: 159).[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][vc_tta_section title=&#8220;Variation&#8220; tab_id=&#8220;1679914400861-9b30208e-efb8&#8243;][vc_column_text]Variation in der Syntax finden wir beispielsweise auf der Ebene des Mediums, d.h. Variation zwischen gesprochener und geschriebener Sprache. Gut untersucht und sicher schon dem ein oder anderen aufgefallen ist Variation bei <em>weil<\/em> + finites Verb:<\/p>\n<p>(1) &#8230; <strong>weil<\/strong> das Kind heute nicht in die Schule <strong>geht<\/strong>.<\/p>\n<p>(2) &#8230; <strong>weil<\/strong> ich <strong>geh<\/strong> heute nicht in die Schule.<\/p>\n<p>Wenn man sich nun f\u00fcr (1) und (2) je eine Situation \u00fcberlegt, in der der Satz ge\u00e4ussert werden k\u00f6nnte, so f\u00e4llt einem f\u00fcr (1) eher ein geschriebener Kontext ein (z.B. in einem Roman von Thomas Mann, in den <em>Buddenbrooks<\/em>). (2) w\u00fcrde dagegen wohl in gesprochener Sprache ge\u00e4ussert, z.B. wenn ein Kind trotzig ist und nicht in die Schule gehen mag und dies so auch der Mutter gegen\u00fcber \u00e4ussert: &#8222;weil &#8211; ich geh heute nicht in die Schule!&#8220; In (1) \u00fcbt <em>weil<\/em> damit eine grammatische Funktion aus (subordinierende Konjunktion), in (2) fungiert <em>weil<\/em> dagegen als eigenst\u00e4ndige Aussage (Assertion) und ist damit losgel\u00f6st vom\/steht nur in losem Zusammenhang zum davorstehenden Hauptsatz.<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich kann <em>weil<\/em> auch eine diskursfunktionale Funktion erf\u00fcllen. In folgendem Beispiel (3) leitet <em>weil <\/em>einen Einschub ein, und zwar in Form einer allgemeing\u00fcltigen, nicht direkt zum Kotext geh\u00f6renden Information: \u201eDiese Hintergrundinformation (<em>desch ja da zweispurig bei uns vor der t\u00fcr<\/em>) ist f\u00fcr das Verst\u00e4ndnis der Erz\u00e4hlung relevant.\u201c (Gohl\/G\u00fcnthner 1999: 43) <em>Weil <\/em>fungiert also nicht als grammatischer Konjunktor, sondern strukturiert die Pr\u00e4sentation der Information und tr\u00e4gt zur Koh\u00e4renz bei (vgl. Gohl\/G\u00fcnthner 1999: 45).<\/p>\n<p>(3) Kontext: \u00dcberholen<\/p>\n<p>01 Anna: \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 du aber manche leut die sin ja schon,<br \/>\n02 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 i k&#8216; (.) i tapp da neulich bei uns an and haust\u00fcr na &#8211;<br \/>\n03 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 ge-<br \/>\n04 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und grad vor mir,<br \/>\n05 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 (\u2014)<br \/>\n06 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 \u00fcberhole sich zwei auto &#8211;<br \/>\n07 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 = <strong>weil<\/strong> <strong>desch <\/strong>[das ist] ja da zweispurig bei uns vor der t\u00fcr &#8211;<br \/>\n08 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 und der oi,<br \/>\n09 \u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 der der HU:: pt wie verr\u00fcckt gel<br \/>\n(Gohl\/G\u00fcnthner 1999: 43)[\/vc_column_text][\/vc_tta_section][\/vc_tta_tour][vc_separator][vc_column_text]Literaturnachweis:<\/p>\n<ul>\n<li>Glaser, Elvira (2014): Wandel und Variation in der Morphosyntax der schweizerdeutschen Dialekte. In: Taal en Tongval 66\/1, S. 21-64.<\/li>\n<li>Gl\u00fcck, Helmut\/R\u00f6del, Michael (Hrsg.) (2016): Metzler Lexikon Sprache. 5., aktualisierte und \u00fcberarbeitete Auflage. Stuttgart: Metzler.<\/li>\n<li>Gohl, Christine\/G\u00fcnthner, Susanne (1999): Grammatikalisierung von <em>weil<\/em> als Diskursmarker in der gesprochenen Sprache. In: Zeitschrift f\u00fcr Sprachwissenschaft 18\/1, S. 39-75.<\/li>\n<li>Linke, Angelika\/Nussbaumer, Markus\/Portmann, Paul R. (2004): Studienbuch Linguistik. 5., erw. Auflage. T\u00fcbingen: Niemeyer (= Reihe germanistische Linguistik 121).<\/li>\n<li>Moser, Ann-Marie (2023): Optionality in \u00a0the \u00a0syntax \u00a0of \u00a0Germanic traditional dialects. On (at least) two types of intra-individual variation. In: Kopf, Kristin\/Thilo Weber (Hg.): Free variation, unexplained variation? Empirical and theoretical approaches to optionality in grammar (= Studies in Language Companion Series). Amsterdam\/Philadelphia: John Benjamins.<\/li>\n<li>\u00d6hl, Peter\/Seiler, Guido (2013): W\u00f6rter und S\u00e4tze. In: Auer, Peter (Hrsg.): Sprachwissenschaft. Grammatik. Interaktion. Kognition. Stuttgart: Metzler, S. 137-185.<\/li>\n<li>Seiler, Guido et al. (2021): Syntaktischer Atlas der deutschen Schweiz online (SADS online), IV.23. Deutsches Seminar \/ Linguistic Research Infrastructure \/ UFSP Sprache und Raum, Universit\u00e4t Z\u00fcrich. [https:\/\/dialektsyntax.linguistik.uzh.ch\/]<\/li>\n<\/ul>\n<p>[\/vc_column_text][\/vc_column][\/vc_row]<\/p>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>[vc_row][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_btn title=&#8220;Grundbegriffe&#8220; color=&#8220;orange&#8220; align=&#8220;center&#8220; button_block=&#8220;true&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Fdlf.uzh.ch%2Fsites%2Fdialektressource%2Fstrukturlinguistik%2Fgrundbegriffe%2F|title:Grundbegriffe&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_btn title=&#8220;Phonologie&#8220; color=&#8220;sandy-brown&#8220; align=&#8220;center&#8220; button_block=&#8220;true&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Fdlf.uzh.ch%2Fsites%2Fdialektressource%2Fstrukturlinguistik%2Fphonologie%2F|title:Phonologie&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_btn title=&#8220;Morphologie&#8220; color=&#8220;purple&#8220; align=&#8220;center&#8220; button_block=&#8220;true&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Fdlf.uzh.ch%2Fsites%2Fdialektressource%2Fstrukturlinguistik%2Fmorphologie%2F|title:Morphologie&#8220;][\/vc_column][vc_column width=&#8220;1\/4&#8243;][vc_btn title=&#8220;Syntax&#8220; align=&#8220;center&#8220; button_block=&#8220;true&#8220; link=&#8220;url:https%3A%2F%2Fdlf.uzh.ch%2Fsites%2Fdialektressource%2Fsyntax%2F|title:Syntax&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row][vc_column][vc_empty_space height=&#8220;10px&#8220;][\/vc_column][\/vc_row][vc_row css_animation=&#8220;fadeInLeft&#8220;][vc_column][vc_tta_accordion active_section=&#8220;100&#8243; no_fill=&#8220;true&#8220; collapsible_all=&#8220;true&#8220;][vc_tta_section title=&#8220;\u00dcberblick&#8220; tab_id=&#8220;1692003233069-98302b82-e03e&#8220;][vc_column_text]Unter Syntax versteht man eine sprachwissenschaftliche Teildisziplin, die sich mit dem Aufbau und den grammatischen Eigenschaften von S\u00e4tzen auseinandersetzt. 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