Was darf man eigentlich noch?

Da sich die Massnahmen in den letzten Tagen und Wochen verschärft haben stellt sich für mich vermehrt die Frage, was denn jetzt eigentlich noch erlaubt ist und was nicht.

Mein Alltag als Studentin sieht wie folgt aus: Ich stehe zu normalen Zeiten auf und versuche nicht in den Tag ‚hineinzuschlafen‘, d.h. etwas Struktur hineinzubringen und nicht alles schleifen zu lassen (was definitiv nicht immer einfach ist). Ich plane tägliche Bewegung in irgendeiner Form ein, wobei sich der Spaziergang im Wald eher so anfühlt als würde ich ‚mich selbst Gassi führen‘ – ich bin bedacht, niemandem zu nahe zu kommen, und werde komisch angeschaut, wenn es dann doch mal passiert.

Der Gang zum Supermarkt oder zur Apotheke (wobei ich darauf achte den ÖV nicht zu benutzen) gestaltet sich eher angespannt, besonders wenn in engeren Gängen des Migros der nötige Abstand zueinander nicht eingehalten werden kann. Oftmals habe ich mich dabei erwischt, wie ich fast schon sprunghaft stehenblieb um anderen Leuten bloss nicht im Weg zu stehen. Verkäufer*innen an der Kasse tragen Handschuhe und schauen einen manchmal schräg an, wenn man mit Bargeld bezahlen möchte. In meiner Apotheke tragen die Mitarbeiter*innen zudem noch Masken und lassen Kund*innen nur noch einzeln eintreten, und dann auch nur, wenn sich die Annahme und Zahlung von Medikamenten nicht am schmalen Spalt der Schiebetüre vollziehen lässt.

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