{"id":19,"date":"2024-05-15T06:11:04","date_gmt":"2024-05-15T06:11:04","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/bapraesentationfs24\/?p=19"},"modified":"2024-06-04T16:48:41","modified_gmt":"2024-06-04T16:48:41","slug":"zeitnarrative-nach-einer-vasektomie-eine-qualitative-untersuchung-anhand-drei-interviews","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/bapraesentationfs24\/2024\/05\/15\/zeitnarrative-nach-einer-vasektomie-eine-qualitative-untersuchung-anhand-drei-interviews\/","title":{"rendered":"Zeitlichkeitsnarrative pr\u00e4ventiv vasektomierter M\u00e4nner, die sich f\u00fcr einen kinderfreien Lebensentwurf entschieden haben."},"content":{"rendered":"\n<p><strong>In meiner Bachelorarbeit untersuchte ich soziale und subjektive Aspekte der Zeit im Kontext pr\u00e4ventiver Vasektomien und kinderfreier Lebensentw\u00fcrfe.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Zeitdiagnostischer Hintergrund und Inspiration f\u00fcr meine Fragestellung<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>In zunehmend funktional differenzierten Gesellschaften<sup data-fn=\"3438ad04-b673-4efb-8afc-876284a0913c\" class=\"fn\"><a href=\"#3438ad04-b673-4efb-8afc-876284a0913c\" id=\"3438ad04-b673-4efb-8afc-876284a0913c-link\">1<\/a><\/sup> entsteht vor der fortschreitenden Pluralisierung der Lebensentw\u00fcrfe, Beziehungsformen und Familienkonstellationen, ein gesellschaftliches Spannungsverh\u00e4ltnis<sup data-fn=\"8f180053-e195-419e-9481-d307d1443c6a\" class=\"fn\"><a href=\"#8f180053-e195-419e-9481-d307d1443c6a\" id=\"8f180053-e195-419e-9481-d307d1443c6a-link\">2<\/a><\/sup>. Der Soziologe Armin Nassehi spricht daher von der Entstehung unterschiedlich nebeneinander existierender Zeitregime.<sup data-fn=\"7abe9cd2-695d-49c7-95fc-a5bc73170093\" class=\"fn\"><a href=\"#7abe9cd2-695d-49c7-95fc-a5bc73170093\" id=\"7abe9cd2-695d-49c7-95fc-a5bc73170093-link\">3<\/a><\/sup><br>In diesem Spannungsfeld existieren traditionelle Familienwerte und das Vater-Mutter-Kind(er)-Leitbild zur gleichen Zeit wie sinkende Geburtsraten und kinderfreie Lebensentw\u00fcrfe, was gegenw\u00e4rtig zu verschiedenen \u00f6ffentlichen Diskussionen \u00fcber die Kinderfrage \u2013 ob, wann und wie viele Kinder man haben m\u00f6chte \u2013 f\u00fchrt. So berichteten in den letzten Jahren auch verschiedene Zeitungen \u00fcber zunehmende Zahlen von M\u00e4nnern, die eine Vasektomie durchf\u00fchren lassen (Abb. 1 und 2). Obschon die Zunahme statistisch nicht belegt ist, scheint die mediale \u00d6ffentlichkeit der Verh\u00fctungsmethode trotzdem Aufmerksamkeit zu schenken, auch im Kontext der Diskussion um die m\u00e4nnliche Verantwortung f\u00fcr Verh\u00fctung.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1080\" height=\"1080\" data-id=\"149\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/bapraesentationfs24\/files\/2024\/06\/1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-149\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb.1: Verschiedene Medienberichte \u00fcber Vasektomien aus dem Zeitraum 2020 &#8211; 2024.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1080\" height=\"1080\" data-id=\"148\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/sites\/bapraesentationfs24\/files\/2024\/06\/2.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-148\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Abb.2: Verschiedene Medienberichte \u00fcber Vasektomien aus dem Zeitraum 2023 &#8211; 2024.<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Methodisches Vorgehen und Fragestellung<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Vor diesem gesellschaftlichen Hintergrund wollte ich mich vertieft mit der Verh\u00fctungsmethode der Vasektomie auseinandersetzen. Ich w\u00e4hlte f\u00fcr mein Vorhaben einen subjektorientierten Ansatz. Durch halbstrukturierte Leitfaden Interviews mit drei M\u00e4nnern im Alter von 34 bis 43 Jahren aus verschiedenen Schweizer St\u00e4dten sollte untersucht werden, wie individuelle Zeitwahrnehmungen neben zeitlichen Normen erlebt sowie Zuk\u00fcnfte imaginiert und geplant werden, bei M\u00e4nnern, die sich f\u00fcr einen kinderfreien Lebensentwurf entschieden und sich pr\u00e4ventiv vasektomieren lassen haben. Dadurch sollten auch m\u00e4nnliche Perspektiven auf die Themen Verh\u00fctung und Reproduktion beleuchtet werden, denen in der sozialwissenschaftlichen Forschung bisher wenig Aufmerksamkeit geschenkt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur thematischen Kontextualisierung meiner Analyse legte ich verschiedene Aspekte bisheriger sozialwissenschaftlicher Forschungen zu Vasektomien und kinderfreien Lebensentw\u00fcrfen dar. Zudem stellte ich einige geisteswissenschaftliche Auseinandersetzungen mit Zeit und Zeitlichkeit vor, die die theoretische Grundlage meiner Analyse darstellten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Wichtigste Erkenntnisse<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Analyse der Interviews offenbarte verschiedene Aspekte des Zeitlichen, die in den Vorstellungen und Erz\u00e4hlungen meiner Gespr\u00e4chspartner \u00fcber ihre pr\u00e4ventive Vasektomie und ihren kinderfreien Lebensentwurf pr\u00e4sent wurden; Die Vasektomie wurde einerseits als progressive, zeitgem\u00e4sse Praxis verhandelt, wobei m\u00e4nnliche Verantwortung f\u00fcr Verh\u00fctung und weitere Ideale neuer M\u00e4nnlichkeit entscheidend waren. Die Vasektomie wurde zudem in die Erz\u00e4hlung als Folge einer zeitlich linear biografischen Entwicklung eingebettet.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Themen der Synchronit\u00e4t und Asynchronit\u00e4t wurden zudem pr\u00e4sent, im Kontext divergierender Lebensl\u00e4ufe des sozialen Umfelds. Hierbei schien die Unvereinbarkeit einer <em>Familienzeit<\/em><sup data-fn=\"7bd1601f-9b06-4ed8-87b1-cb8ed91bf9f2\" class=\"fn\"><a href=\"#7bd1601f-9b06-4ed8-87b1-cb8ed91bf9f2\" id=\"7bd1601f-9b06-4ed8-87b1-cb8ed91bf9f2-link\">4<\/a><\/sup>, mit der Zeit kinderfreier Lebensentw\u00fcrfe, die ich als <em>eigene Zeit<\/em> konzeptualisiert habe, h\u00e4ufig besprochen zu werden.<br><br>Obschon meine Gespr\u00e4chspartner allgemein von wenigen negativen Reaktionen auf die Entscheidung einer pr\u00e4ventiven Vasektomie und eines kinderfreien Lebensentwurf berichteten, was sie selbst auch auf ihr progressives Umfeld zur\u00fcckf\u00fchrten, zeigten sich verschiedene Sanktionierungsformen, aufgrund der zeitlichen Normverletzung<sup data-fn=\"bfb219ee-d999-4147-a3c5-826c237e0519\" class=\"fn\"><a href=\"#bfb219ee-d999-4147-a3c5-826c237e0519\" id=\"bfb219ee-d999-4147-a3c5-826c237e0519-link\">5<\/a><\/sup> der M\u00e4nner. Diese waren h\u00e4ufig impliziterer Natur und hatten die Gemeinsamkeit, den Lebensentwurf und die K\u00f6rperpraxis der pr\u00e4ventiven Vasektomie als <em>anders<\/em> zu markieren. Die M\u00e4nner schienen sich zudem verschiedener Vorurteile bewusst, die in Bezug auf kinderfreie Lebensentw\u00fcrfe und Zuk\u00fcnfte bestehen, wie Reue und Einsamkeit, und banden diese in ihre Erz\u00e4hlungen mit ein.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Der Autonomieverlust \u00fcber die <em>eigene Zeit <\/em>und auch \u00fcber finanzielle Mittel wurde als Aspekt der <em>Familienzeit<\/em> und einer damit verbundenen Zukunft imaginiert und f\u00fcr den eigenen Zukunftsentwurf abgelehnt. W\u00e4hrend einerseits individualisierte Zukunftsvorstellungen pr\u00e4sent waren, wurde andererseits familien\u00fcbergreifende Kinderbetreuung in die Zukunftsvorstellungen der M\u00e4nner inkludiert, die beispielsweise alle von G\u00f6ttichindern (Patenkinder) berichteten.<br>Auch zuk\u00fcnftige \u00f6kologische Krisenszenarien waren in imaginativen Zuk\u00fcnften pr\u00e4sent und als wurden als moralische Gr\u00fcnde gegen eigene Kinder verhandelt.<\/p>\n\n\n\n<p><br>Zuletzt erachte ich die Erkenntnis wichtig, dass die Vasektomie in den Narrativen der M\u00e4nner als f\u00f6rderlich f\u00fcr die Erwartungssicherheit und das Gef\u00fchl des Kontrollerhalts besprochen wurde. Ich stellte daher die These auf, dass die Vasektomie das subjektives Sicherheitsgef\u00fchl steigere. Dies kann auch vor dem Hintergrund einer zunehmenden Offenheit der Zukunft moderner Gesellschaften gedeutet werden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellenverzeichnis<\/strong><\/p>\n\n\n<ol class=\"wp-block-footnotes\"><li id=\"3438ad04-b673-4efb-8afc-876284a0913c\">Vgl. Nassehi, Armin: Die Zeit der Gesellschaft. Auf dem Weg zu einer soziologischen Theorie der Zeit. Neuauflage mit einem Beitrag \u201eGegenwarten\u201c. 2. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften, 2008.<br> <a href=\"#3438ad04-b673-4efb-8afc-876284a0913c-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 1 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"8f180053-e195-419e-9481-d307d1443c6a\">Vgl. Beck-Gernsheim, Elisabeth: Was kommt nach der Familie? Einblicke in neue Lebensformen. M\u00fcnchen: 1998, S. 21.  <a href=\"#8f180053-e195-419e-9481-d307d1443c6a-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 2 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"7abe9cd2-695d-49c7-95fc-a5bc73170093\">Vgl. Nassehi, Armin: Die Zeit der Gesellschaft. Auf dem Weg zu einer soziologischen Theorie der Zeit. Neuauflage mit einem Beitrag \u201eGegenwarten\u201c. 2. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag f\u00fcr Sozialwissenschaften, 2008, 1.  <a href=\"#7abe9cd2-695d-49c7-95fc-a5bc73170093-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 3 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"7bd1601f-9b06-4ed8-87b1-cb8ed91bf9f2\">Halberstam benennt eine bestimmte Art der Zeitlichkeit als Familienzeit. Diese bezieht sich auf eine normative Alltagsplanung, die in Einklang mit der Kindererziehung steht und wird von einer Reihe an Vorstellung beherrscht, was kindliche Bed\u00fcrfnisse sind und was f\u00fcr Kinder gesund ist. (Vgl. Halberstam, J. Jack: In a Queer Time and Place. Transgender Bodies, Subcultural Lives. New York, London: New York University Press, 2005.) <a href=\"#7bd1601f-9b06-4ed8-87b1-cb8ed91bf9f2-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 4 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><li id=\"bfb219ee-d999-4147-a3c5-826c237e0519\">Ich spreche an dieser Stelle von zeitlicher Normverletzung, da ich in meiner Arbeit aufzeigte, wie kinderfreie Lebensentw\u00fcrfe gesellschaftlich als nicht normativ begriffen werden und bestimmte soziale Sanktionierungsformen erfahren.  <a href=\"#bfb219ee-d999-4147-a3c5-826c237e0519-link\" aria-label=\"Zur Fu\u00dfnotenreferenz 5 navigieren\">\u21a9\ufe0e<\/a><\/li><\/ol>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In meiner Bachelorarbeit untersuchte ich soziale und subjektive Aspekte der Zeit im Kontext pr\u00e4ventiver Vasektomien und kinderfreier Lebensentw\u00fcrfe. Zeitdiagnostischer Hintergrund und Inspiration f\u00fcr meine Fragestellung In zunehmend funktional differenzierten Gesellschaften entsteht vor der fortschreitenden Pluralisierung der Lebensentw\u00fcrfe, Beziehungsformen und Familienkonstellationen, ein gesellschaftliches Spannungsverh\u00e4ltnis. Der Soziologe Armin Nassehi spricht daher von der Entstehung unterschiedlich nebeneinander existierender [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":911,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":"[{\"id\":\"3438ad04-b673-4efb-8afc-876284a0913c\",\"content\":\"Vgl. Nassehi, Armin: Die Zeit der Gesellschaft. Auf dem Weg zu einer soziologischen Theorie der Zeit. Neuauflage mit einem Beitrag \\u201eGegenwarten\\u201c. 2. Auflage. Wiesbaden: VS Verlag f\\u00fcr Sozialwissenschaften, 2008.<br>\"},{\"id\":\"8f180053-e195-419e-9481-d307d1443c6a\",\"content\":\"Vgl. 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