{"id":187,"date":"2021-09-23T19:36:15","date_gmt":"2021-09-23T19:36:15","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/?post_type=front-matter&#038;p=187"},"modified":"2026-04-05T14:36:11","modified_gmt":"2026-04-05T14:36:11","slug":"4-hinweise-zur-nutzung","status":"web-only","type":"front-matter","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/front-matter\/4-hinweise-zur-nutzung\/","title":{"raw":"Hinweise zur Nutzung","rendered":"Hinweise zur Nutzung"},"content":{"raw":"<h3>1)\u00a0 <span style=\"color: #00b050\">BKMS<\/span> - <span style=\"color: #0070c0\">RU<\/span><\/h3>\r\na) Alle <span style=\"color: #00b050\">gr\u00fcnen<\/span> Markierungen im Material betreffen BKMS, alle <span style=\"color: #0070c0\">blauen<\/span> Markierungen betreffen Russisch.\r\n\r\nb) Alle Illustrationen und Videos verstehen wir als potenzielles \u00dcbungsmaterial zum Themenbereich, zu dem sie hinzugef\u00fcgt sind.\r\n\r\nc) Die \u00dcbungen, die unsere Student*innen erstellt haben, sind in die entsprechenden Kapitel integriert - die Autor*innen sind jeweils auch vermerkt.\r\n\r\nd) Einen Teil der komplexeren \u00dcbungen (oder \u00dcbungen, die ein solches Potenzial zeigen) - dazu geh\u00f6ren die meisten \u00dcbungen mit literarischen Texten - haben wir in den Buchteil \"Zusatz\u00fcbungen\" eingeordnet. Die meisten von ihnen haben wir mit unseren fortgeschrittenen Teilnehmer*innen im Unterricht gemacht, aber diese sind nicht f\u00fcr alle Lernstufen geeignet. Dennoch empfehlen wir, einen Blick auf diese \u00dcbungen zu werfen!\r\n\r\ne) Aus technischen Gr\u00fcnden haben wir uns dazu entschieden, den Grossteil der Materialien in Form von Screenshots hochzuladen, was zur Folge hat, dass sich die Fussnoten am Ende der jeweiligen Screenshots befinden. Dennoch erm\u00f6glicht es das Lesen direkt im Pressbook. Zu allen auf diese Weise pr\u00e4sentierten Materialien stellen wir auch PDF-Files zur Verf\u00fcgung. Die PDF-Files befinden sich immer am Ende des Pressbook-Kapitels.\r\n<h3>2) Hinweis zum <span style=\"color: #00b050\">BKMS<\/span>:<\/h3>\r\nHinter der Abk\u00fcrzung <span style=\"text-decoration: underline\">BKMS<\/span> verbergen sich in alphabetischer Reihenfolge die vier Standard- und Amtssprachen Bosnisch, Kroatisch, Montenegrinisch und Serbisch, die bis zum jugoslavischen Krieg in den 1990er-Jahren den einheitlichen Namen <em>Serbokroatisch<\/em> bzw. in Kroatien <em>Kroatisch oder Serbisch<\/em> trugen. Die Abk\u00fcrzung ist eine Notl\u00f6sung, die den fr\u00fcheren Abk\u00fcrzungen BCS (Englisch) und im deutschsprachigen Raum immer noch h\u00e4ufig verwendeteten BKS folgt und mit dem zus\u00e4tzlichen Buchstaben M die Standardisierung des Montenegrinischen respektiert. Diese Abk\u00fcrzungen werden nur dort verwendet, wo diese Sprachen bzw. ihre Sprecher*innen zusammenkommen - die Slavischen Seminare (selbstverst\u00e4ndlich ausserhalb Bosniens, Kroatiens, Montenegros und Serbiens) sind z.B. solche Orte.\r\n\r\nDie Unterschiede zwischen dem Bosnischen, Kroatischen, Montenegrinischen und Serbischen sind heute gr\u00f6sser als zur Zeit, als Jugoslawien bestand, aber sie sind immer noch sehr klein hinsichtlich ihrer grammatischen Paradigmen. Diese Tatsache erm\u00f6glicht den Slavist*innen weltweit, sie auch heute noch als ein Kontinuum zu <em>erforschen<\/em> und zu <em>unterrichten<\/em>.\r\n\r\nAus sprachpraktischer Sicht ist aber wichtig zu verstehen: Man <em>lernt<\/em> nicht \"BKMS\", es existiert keine solche Sprache. Man lernt eine von diesen Sprachen.\r\n\r\nAm Slavischen Seminar in Z\u00fcrich bem\u00fchen wir uns, allen vier Standardsprachen gerecht zu werden, alle Unterschiede zu ber\u00fccksichtigen und diese zu vermitteln. So ist es auch im Material, das im Rahmen des Interkomprehension-Projekts entstanden ist. Das bedeutet, dass man sich zun\u00e4chst ein bisschen einlesen muss:\r\n\r\na) Wir gehen bei der Wiedergabe aller Unterschiede innerhalb der BKMS-Sprachen vom Bosnischen aus bzw. wir bleiben bei der alphabetischen Reihenfolge.\r\n\r\nb) Das Bosnische, Kroatische, Montenegrinische und das Serbische in Bosnien sind <em>ijekavisch,\u00a0<\/em>das Serbische in Serbien wiederum <em>ekavisch<\/em>. Das heisst, dass es viele Vokabeln gibt, bei denen im Ijekavischen das -(i)je- erscheint und im Ekavischen an derselben Stelle ein -e-. Z.B. Milch: mlijeko (ijekavisch - BKMS <em>ijek<\/em>) - mleko (ekavisch - S <em>ek<\/em>). Im Material werden die betroffenen Vokabeln grunds\u00e4tzlich so dargestellt: mlijeko\/mleko. Nur stellenweise (in grossen Tabellen) weichen wir aus Platzgr\u00fcnden auf k\u00fcrzere Darstellungen aus: ml(ij)eko. Die Unterscheidung vom Ijekavischen und Ekavischen ist ein Grundmerkmal der BKMS-Sprachen, das wir unbedingt konsequent ber\u00fccksichtigen wollen. Dies hat aber zur Folge, dass das anf\u00e4ngliche Lesen des Materials etwas einge\u00fcbt werden muss.\r\n\r\nc) Wenn es lexikalische Unterschiede gibt, werden sie normalerweise im Material so vermerkt: biblioteka <em>BMS <\/em>\/ knji\u017enica <em>K<\/em>, oder bei Platzmangel: biblioteka\/<em>K<\/em> knji\u017enica. Bei den Beispiels\u00e4tzen oder in den L\u00f6sungen der Aufgaben schreiben wir h\u00e4ufig nur biblioteka\/knji\u017enica - bei dieser Darstellung kann man sicher davon ausgehen, dass das erste Wort im Bosnischen verwendet wird. F\u00fcr die weiteren Varianten muss man eventuell W\u00f6rterb\u00fccher konsultieren.\r\n\r\nd) In allen vier BKMS-Standardsprachen verwendet man die lateinische Schrift. Das Kyrillische ist allerdings die Amtsschrift in Serbien und wird in Bosnien und Herzegowina und in Montenegro auch gelernt. Im ersten Kapitel zu den Schriften ist das ganze Material zum BKMS \u2013 zum Einstieg und zur Gew\u00f6hnung \u2013 sowohl lateinisch als auch kyrillisch geschrieben (die Abk\u00fcrzung \u0411\u0426\u0421 steht dann f\u00fcr <em>\u0431\u043e\u0441\u0430\u043d\u0441\u043a\u0438 - <\/em>Bosnisch, <em>\u0446\u0440\u043d\u043e\u0433\u043e\u0440\u0441\u043a\u0438 -<\/em> Montenegrinisch und <em>\u0441\u0440\u043f\u0441\u043a\u0438 - <\/em>Serbisch). Danach bleiben wir bei der lateinischen Schrift.\r\n\r\n\u0435) In den \u00dcbungen verwenden wir manchmal nur eine oder zwei BKMS-Sprachen, manche \u00dcbungen sind auch kyrillisch geschrieben. Bei solchen \u00dcbungen geht es immer nur darum, das Geschriebene lesen und verstehen zu k\u00f6nnen, weil das der Realit\u00e4t entspricht. Selbstverst\u00e4ndlich aber schreibt man die Antworten in der BKMS-Sprache\/Schrift, die man selbst lernt.\r\n\r\nf) In unseren Unterlagen ist der BKMS-Kasus <em>Vokativ <\/em>(der normalerweise an der 5. Stelle nach dem Akkusativ steht) entweder als der letzte Kasus dargestellt oder ausgelassen, einerseits, weil der Vokativ selten verwendet wird und bei \u00dcberblicksdarstellungen der Paradigmaregeln eine unwesentliche Rolle spielt und andererseits, weil er in der russischen Standardsprache nicht existiert. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass im <em>Kroatischen <\/em>normalerweise der Lokativ als der sechste und der Instrumental als der siebte Kasus aufgef\u00fchrt ist - im Russischen und den BMS-Sprachen ist es umgekehrt: der siebte Kasus ist der Instrumental und Pr\u00e4positiv\/Lokativ der siebte und so ist es auch in unseren Tabellen.\r\n\r\n<strong>Voranmerkungen zu Angaben in den Tabellen:<\/strong>\r\n\r\n<img class=\"aligncenter size-full wp-image-2449\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/09\/Bild-05.04.26-um-16.12.png\" alt=\"\" width=\"1408\" height=\"294\" \/>\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n1. BKMS LATINICA \u2013 lateinische Schrift in allen vier Sprachen\r\n2. \u0411\u0426\u0421 \u040b\u0418\u0420\u0418\u041b\u0418\u0426\u0410 \u2013 kyrillische Schrift in BMS; <em>ijekavisch\/ekavisch<\/em>\r\n3<em>. i<\/em><em>jekavisch\/ekavisch\r\n<\/em>4. Alle weiteren Angaben beziehen sich auf Abweichungen in den BKMS-Standardsprachen (immer nur in der BKMS Latinica Spalte vermerkt, wie oben \u201ekruh <em>K<\/em>\u201c). Die <em>Zuteilung <\/em>der Vokabeln folgt der Norm und den Empfehlungen der BKMS-Standardsprachen. In der Realit\u00e4t ist es nat\u00fcrlich so, dass die r\u00e4umlichen Grenzen der Verwendung einiger Vokabeln h\u00e4ufig fliessend sind (so h\u00f6rt man z.B. auch in Kroatien \u201ehljeb\u201c, oder in Serbien \u201ekruh\u201c \u2013 wobei diese W\u00f6rter dann in entsprechenden zeitgen\u00f6ssischen Grammatiken oder W\u00f6rterb\u00fcchern deutlich als Regionalismen, Dialektalismen, Archaismen oder als \u201eexpressive Sprache\u201c markiert werden).\r\n\r\n&nbsp;\r\n\r\n&nbsp;","rendered":"<h3>1)\u00a0 <span style=\"color: #00b050\">BKMS<\/span> &#8211; <span style=\"color: #0070c0\">RU<\/span><\/h3>\n<p>a) Alle <span style=\"color: #00b050\">gr\u00fcnen<\/span> Markierungen im Material betreffen BKMS, alle <span style=\"color: #0070c0\">blauen<\/span> Markierungen betreffen Russisch.<\/p>\n<p>b) Alle Illustrationen und Videos verstehen wir als potenzielles \u00dcbungsmaterial zum Themenbereich, zu dem sie hinzugef\u00fcgt sind.<\/p>\n<p>c) Die \u00dcbungen, die unsere Student*innen erstellt haben, sind in die entsprechenden Kapitel integriert &#8211; die Autor*innen sind jeweils auch vermerkt.<\/p>\n<p>d) Einen Teil der komplexeren \u00dcbungen (oder \u00dcbungen, die ein solches Potenzial zeigen) &#8211; dazu geh\u00f6ren die meisten \u00dcbungen mit literarischen Texten &#8211; haben wir in den Buchteil &#8222;Zusatz\u00fcbungen&#8220; eingeordnet. Die meisten von ihnen haben wir mit unseren fortgeschrittenen Teilnehmer*innen im Unterricht gemacht, aber diese sind nicht f\u00fcr alle Lernstufen geeignet. Dennoch empfehlen wir, einen Blick auf diese \u00dcbungen zu werfen!<\/p>\n<p>e) Aus technischen Gr\u00fcnden haben wir uns dazu entschieden, den Grossteil der Materialien in Form von Screenshots hochzuladen, was zur Folge hat, dass sich die Fussnoten am Ende der jeweiligen Screenshots befinden. Dennoch erm\u00f6glicht es das Lesen direkt im Pressbook. Zu allen auf diese Weise pr\u00e4sentierten Materialien stellen wir auch PDF-Files zur Verf\u00fcgung. Die PDF-Files befinden sich immer am Ende des Pressbook-Kapitels.<\/p>\n<h3>2) Hinweis zum <span style=\"color: #00b050\">BKMS<\/span>:<\/h3>\n<p>Hinter der Abk\u00fcrzung <span style=\"text-decoration: underline\">BKMS<\/span> verbergen sich in alphabetischer Reihenfolge die vier Standard- und Amtssprachen Bosnisch, Kroatisch, Montenegrinisch und Serbisch, die bis zum jugoslavischen Krieg in den 1990er-Jahren den einheitlichen Namen <em>Serbokroatisch<\/em> bzw. in Kroatien <em>Kroatisch oder Serbisch<\/em> trugen. Die Abk\u00fcrzung ist eine Notl\u00f6sung, die den fr\u00fcheren Abk\u00fcrzungen BCS (Englisch) und im deutschsprachigen Raum immer noch h\u00e4ufig verwendeteten BKS folgt und mit dem zus\u00e4tzlichen Buchstaben M die Standardisierung des Montenegrinischen respektiert. Diese Abk\u00fcrzungen werden nur dort verwendet, wo diese Sprachen bzw. ihre Sprecher*innen zusammenkommen &#8211; die Slavischen Seminare (selbstverst\u00e4ndlich ausserhalb Bosniens, Kroatiens, Montenegros und Serbiens) sind z.B. solche Orte.<\/p>\n<p>Die Unterschiede zwischen dem Bosnischen, Kroatischen, Montenegrinischen und Serbischen sind heute gr\u00f6sser als zur Zeit, als Jugoslawien bestand, aber sie sind immer noch sehr klein hinsichtlich ihrer grammatischen Paradigmen. Diese Tatsache erm\u00f6glicht den Slavist*innen weltweit, sie auch heute noch als ein Kontinuum zu <em>erforschen<\/em> und zu <em>unterrichten<\/em>.<\/p>\n<p>Aus sprachpraktischer Sicht ist aber wichtig zu verstehen: Man <em>lernt<\/em> nicht &#8222;BKMS&#8220;, es existiert keine solche Sprache. Man lernt eine von diesen Sprachen.<\/p>\n<p>Am Slavischen Seminar in Z\u00fcrich bem\u00fchen wir uns, allen vier Standardsprachen gerecht zu werden, alle Unterschiede zu ber\u00fccksichtigen und diese zu vermitteln. So ist es auch im Material, das im Rahmen des Interkomprehension-Projekts entstanden ist. Das bedeutet, dass man sich zun\u00e4chst ein bisschen einlesen muss:<\/p>\n<p>a) Wir gehen bei der Wiedergabe aller Unterschiede innerhalb der BKMS-Sprachen vom Bosnischen aus bzw. wir bleiben bei der alphabetischen Reihenfolge.<\/p>\n<p>b) Das Bosnische, Kroatische, Montenegrinische und das Serbische in Bosnien sind <em>ijekavisch,\u00a0<\/em>das Serbische in Serbien wiederum <em>ekavisch<\/em>. Das heisst, dass es viele Vokabeln gibt, bei denen im Ijekavischen das -(i)je- erscheint und im Ekavischen an derselben Stelle ein -e-. Z.B. Milch: mlijeko (ijekavisch &#8211; BKMS <em>ijek<\/em>) &#8211; mleko (ekavisch &#8211; S <em>ek<\/em>). Im Material werden die betroffenen Vokabeln grunds\u00e4tzlich so dargestellt: mlijeko\/mleko. Nur stellenweise (in grossen Tabellen) weichen wir aus Platzgr\u00fcnden auf k\u00fcrzere Darstellungen aus: ml(ij)eko. Die Unterscheidung vom Ijekavischen und Ekavischen ist ein Grundmerkmal der BKMS-Sprachen, das wir unbedingt konsequent ber\u00fccksichtigen wollen. Dies hat aber zur Folge, dass das anf\u00e4ngliche Lesen des Materials etwas einge\u00fcbt werden muss.<\/p>\n<p>c) Wenn es lexikalische Unterschiede gibt, werden sie normalerweise im Material so vermerkt: biblioteka <em>BMS <\/em>\/ knji\u017enica <em>K<\/em>, oder bei Platzmangel: biblioteka\/<em>K<\/em> knji\u017enica. Bei den Beispiels\u00e4tzen oder in den L\u00f6sungen der Aufgaben schreiben wir h\u00e4ufig nur biblioteka\/knji\u017enica &#8211; bei dieser Darstellung kann man sicher davon ausgehen, dass das erste Wort im Bosnischen verwendet wird. F\u00fcr die weiteren Varianten muss man eventuell W\u00f6rterb\u00fccher konsultieren.<\/p>\n<p>d) In allen vier BKMS-Standardsprachen verwendet man die lateinische Schrift. Das Kyrillische ist allerdings die Amtsschrift in Serbien und wird in Bosnien und Herzegowina und in Montenegro auch gelernt. Im ersten Kapitel zu den Schriften ist das ganze Material zum BKMS \u2013 zum Einstieg und zur Gew\u00f6hnung \u2013 sowohl lateinisch als auch kyrillisch geschrieben (die Abk\u00fcrzung \u0411\u0426\u0421 steht dann f\u00fcr <em>\u0431\u043e\u0441\u0430\u043d\u0441\u043a\u0438 &#8211; <\/em>Bosnisch, <em>\u0446\u0440\u043d\u043e\u0433\u043e\u0440\u0441\u043a\u0438 &#8211;<\/em> Montenegrinisch und <em>\u0441\u0440\u043f\u0441\u043a\u0438 &#8211; <\/em>Serbisch). Danach bleiben wir bei der lateinischen Schrift.<\/p>\n<p>\u0435) In den \u00dcbungen verwenden wir manchmal nur eine oder zwei BKMS-Sprachen, manche \u00dcbungen sind auch kyrillisch geschrieben. Bei solchen \u00dcbungen geht es immer nur darum, das Geschriebene lesen und verstehen zu k\u00f6nnen, weil das der Realit\u00e4t entspricht. Selbstverst\u00e4ndlich aber schreibt man die Antworten in der BKMS-Sprache\/Schrift, die man selbst lernt.<\/p>\n<p>f) In unseren Unterlagen ist der BKMS-Kasus <em>Vokativ <\/em>(der normalerweise an der 5. Stelle nach dem Akkusativ steht) entweder als der letzte Kasus dargestellt oder ausgelassen, einerseits, weil der Vokativ selten verwendet wird und bei \u00dcberblicksdarstellungen der Paradigmaregeln eine unwesentliche Rolle spielt und andererseits, weil er in der russischen Standardsprache nicht existiert. Gleichzeitig weisen wir darauf hin, dass im <em>Kroatischen <\/em>normalerweise der Lokativ als der sechste und der Instrumental als der siebte Kasus aufgef\u00fchrt ist &#8211; im Russischen und den BMS-Sprachen ist es umgekehrt: der siebte Kasus ist der Instrumental und Pr\u00e4positiv\/Lokativ der siebte und so ist es auch in unseren Tabellen.<\/p>\n<p><strong>Voranmerkungen zu Angaben in den Tabellen:<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-2449\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/09\/Bild-05.04.26-um-16.12.png\" alt=\"\" width=\"1408\" height=\"294\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/09\/Bild-05.04.26-um-16.12.png 1408w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/09\/Bild-05.04.26-um-16.12-300x63.png 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/09\/Bild-05.04.26-um-16.12-1024x214.png 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/09\/Bild-05.04.26-um-16.12-768x160.png 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/09\/Bild-05.04.26-um-16.12-65x14.png 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/09\/Bild-05.04.26-um-16.12-225x47.png 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/09\/Bild-05.04.26-um-16.12-350x73.png 350w\" sizes=\"(max-width: 1408px) 100vw, 1408px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>1. BKMS LATINICA \u2013 lateinische Schrift in allen vier Sprachen<br \/>\n2. \u0411\u0426\u0421 \u040b\u0418\u0420\u0418\u041b\u0418\u0426\u0410 \u2013 kyrillische Schrift in BMS; <em>ijekavisch\/ekavisch<\/em><br \/>\n3<em>. i<\/em><em>jekavisch\/ekavisch<br \/>\n<\/em>4. Alle weiteren Angaben beziehen sich auf Abweichungen in den BKMS-Standardsprachen (immer nur in der BKMS Latinica Spalte vermerkt, wie oben \u201ekruh <em>K<\/em>\u201c). Die <em>Zuteilung <\/em>der Vokabeln folgt der Norm und den Empfehlungen der BKMS-Standardsprachen. In der Realit\u00e4t ist es nat\u00fcrlich so, dass die r\u00e4umlichen Grenzen der Verwendung einiger Vokabeln h\u00e4ufig fliessend sind (so h\u00f6rt man z.B. auch in Kroatien \u201ehljeb\u201c, oder in Serbien \u201ekruh\u201c \u2013 wobei diese W\u00f6rter dann in entsprechenden zeitgen\u00f6ssischen Grammatiken oder W\u00f6rterb\u00fcchern deutlich als Regionalismen, Dialektalismen, Archaismen oder als \u201eexpressive Sprache\u201c markiert werden).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"author":421,"menu_order":4,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":[],"pb_section_license":""},"front-matter-type":[],"contributor":[],"license":[],"class_list":["post-187","front-matter","type-front-matter","status-web-only","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-json\/pressbooks\/v2\/front-matter\/187"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-json\/pressbooks\/v2\/front-matter"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-json\/wp\/v2\/types\/front-matter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-json\/wp\/v2\/users\/421"}],"version-history":[{"count":22,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-json\/pressbooks\/v2\/front-matter\/187\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2452,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-json\/pressbooks\/v2\/front-matter\/187\/revisions\/2452"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-json\/pressbooks\/v2\/front-matter\/187\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=187"}],"wp:term":[{"taxonomy":"front-matter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-json\/pressbooks\/v2\/front-matter-type?post=187"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=187"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=187"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}