{"id":319,"date":"2021-12-28T13:41:33","date_gmt":"2021-12-28T13:41:33","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/?post_type=chapter&#038;p=319"},"modified":"2026-04-05T14:37:09","modified_gmt":"2026-04-05T14:37:09","slug":"lautsystem","status":"web-only","type":"chapter","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/chapter\/lautsystem\/","title":{"raw":"01 Die Schriften","rendered":"01 Die Schriften"},"content":{"raw":"[h5p id=\"29\"]\r\n\r\nW\u00e4hrend im <span style=\"text-decoration: underline;color: #0070c0\">Russischen<\/span> nur die kyrillische Schrift verwendet wird, kann im <span style=\"text-decoration: underline;color: #00b050\">BKMS<\/span> sowohl lateinisch als auch kyrillisch geschrieben werden. Im Kroatischen wird nur noch die lateinische Schrift verwendet, im Bosnischen, Montenegrinischen und Serbischen dagegen beide, wobei in Serbien die Kyrilliza auch die amtliche Schrift ist.\r\n\r\n<img class=\"alignleft wp-image-2288\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/schriften-illu.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"482\" \/>Beide Schriften weisen Besonderheiten auf, die mit dem jeweiligen Lautsystem und der Sprach- und Schriftgeschichte zusammenh\u00e4ngen. So sind die russische und die BMS-Kyrilliza nicht identisch. In der lateinischen BKMS-Schrift findet man auch mehrere Buchstaben, mit denen man spezifische BKMS-Laute wiedergibt.\r\n\r\nDie lateinische und kyrillische Schrift im <span style=\"text-decoration: underline;color: #00b050\">BKMS<\/span> entsprechen einander vollkommen, beide Alphabete bestehen aus je 30 Buchstaben; eine Ausnahme bildet das Montenegrinische mit je 32 Buchstaben, wobei die zus\u00e4tzlichen Buchstaben \u2013 <em>\u015b <\/em>und <em>\u017a <\/em>im lateinischen bzw. <em>\u0441\u0301<\/em> und <em>\u0437\u0301 <\/em>im kyrillischen Alphabet \u2013 zwei seltene, aber spezifisch montenegrinische Laute repr\u00e4sentieren und beim Schreiben nicht zwingend verwendet werden m\u00fcssen (so kann man anstelle von <em>\u015b<\/em> auch <em>sj<\/em> schreiben und anstelle von <em>\u017a<\/em> - <em>zj<\/em>). Im lateinischen BKMS-Alphabet gibt es drei Doppelbuchstaben \u2013 <em>d\u017e<\/em>, <em>lj<\/em> und <em>nj<\/em> \u2013, die je einen Laut repr\u00e4sentieren und in der BMS-Kyrilliza als einzelne Buchstaben geschrieben werden: <em>d\u017e<\/em> = <em>\u045f<\/em>, <em>lj<\/em> = <em>\u0459<\/em>, <em>nj<\/em> = <em>\u045a<\/em>. (Doppelbuchstaben aus Fremdsprachen werden im BKMS nur in Ausnahmef\u00e4llen geschrieben, meist bei Wiedergabe der Eigennamen, Titel und mancher Toponyme in der lateinisch geschriebenen Originalsprache \u2013 so schreibt man z.B. <em>gramatika, <\/em>aber man kann sowohl <em>New York<\/em> als auch <em>Njujork<\/em> schreiben. Die Tendenz zur \u00dcbernahme der Originalschreibweise ist im Kroatischen besonders stark.)\r\n\r\nDas <span style=\"text-decoration: underline;color: #0070c0\">russische<\/span> Alphabet besteht aus 33 Buchstaben, wobei zwei von denen \u2013 <em>\u044c<\/em> und <em>\u044a<\/em> \u2013 keinen eigenst\u00e4ndigen Lautwert haben, sondern der \u00c4nderung der Aussprache der davorstehenden Konsonanten dienen: Vor <em>\u044c<\/em> werden Konsonanten in der Regel weich ausgesprochen (ausser Zischlaute <em>\u0436<\/em>, <em>\u0448<\/em> und <em>\u0446<\/em>) und vor <em>\u044a<\/em> hart. Ausserdem \u00fcbernahm man im russischen Alphabet die aus dem Kirchenslavischen stammenden Buchstaben <em>\u044f<\/em> und <em>\u044e<\/em>, die als weiche Vokale (weiches <em>a <\/em>und <em>u<\/em>) bezeichnet werden, wobei sie, je nach Position im Wort, h\u00e4ufig als [ja] bzw. [ju] ausgesprochen werden. \u00c4hnlich ist es mit dem russischen Buchstaben <em>\u0451<\/em> (der h\u00e4ufig ohne zwei Punkte \u00fcber dem <em>e<\/em> geschrieben wird), der meist als [jo] ausgesprochen wird.\r\n\r\nUm Russisch richtig lesen zu k\u00f6nnen, braucht es einige \u00dcbung \u2013 die russische <em>azbuka <\/em>ist \u00fcberwiegend etymologisch, was zur Folge hat, dass man die morphologischen Zusammenh\u00e4nge gut erkennen kann, aber beim Lesen f\u00fcr eine korrekte Aussprache einige Regeln beachten muss (siehe dazu ausf\u00fchrliche Informationen in den Tabellen im n\u00e4chsten Kapitel zum Lautsystem). Die <em>abeceda <\/em>und <em>azbuka <\/em>im BKMS sind dagegen als phonetische (phonematische) Schriften konzipiert, was das Lesen (abgesehen von der Betonung, die in beiden Sprachen eine grosse Rolle spielt) sehr einfach macht, aber das Nachvollziehen der Rechtschreiberegeln und ihre korrekte Anwendung problematisch machen kann.\r\n\r\nZum Beispiel:\r\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 96px\" border=\"0\">\r\n<thead>\r\n<tr class=\"shaded\" style=\"height: 24px\">\r\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">Deutsch<\/td>\r\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px;background-color: #9cc2e5\">Russisch<\/td>\r\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px;background-color: #a8d08d\">\u0411\u0426\u0421 (BMS) \/ BKMS<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/thead>\r\n<tbody>\r\n<tr style=\"height: 24px\">\r\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">unter<\/td>\r\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">\u043f\u043e\u0434<\/td>\r\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">\u043f\u043e\u0434 \/ pod<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 24px\">\r\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">schreiben<\/td>\r\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">\u043f\u0438\u0441\u0430\u0442\u044c<\/td>\r\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">\u043f\u0438\u0441\u0430\u0442\u0438 \/ pisati<\/td>\r\n<\/tr>\r\n<tr style=\"height: 24px\">\r\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">unterschreiben<\/td>\r\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\"><strong>\u043f\u043e<span style=\"color: #0070c0\">\u0434\u043f<\/span>\u0438\u0441\u00e1\u0442\u044c<\/strong><\/td>\r\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\"><strong>\u043f\u043e<span style=\"color: #00b050\">\u0442\u043f<\/span>\u0438\u0301\u0441\u0430\u0442\u0438 \/ po<span style=\"color: #00b050\">tp<\/span>\u00edsati<\/strong><\/td>\r\n<\/tr>\r\n<\/tbody>\r\n<\/table>\r\n<span style=\"color: #0070c0\"><strong>Russisch <\/strong><strong><em>\u043f\u043e\u0434\u043f\u0438\u0441\u0430\u0442\u044c <\/em><\/strong>:<\/span> Das unbetonte <strong>o<\/strong> in der ersten Silbe wird als [\u039b] ausgesprochen. Stimmhaftes <strong>\u0434<\/strong> [d] wird vor dem stimmlosen <strong>\u043f<\/strong> [p] als [t] ausgesprochen &gt; [tp]; <strong>\u043f<\/strong> [p] vor <strong>\u0438<\/strong> [i] wird weich ausgesprochen &gt; [p\u2019]; <strong>\u0442<\/strong> [t] vor Weichheitszeichen <strong>\u044c<\/strong> im Infinitivauslaut wird ebenfalls weich ausgesprochen &gt; [t\u2019] \u2013 richtig ausgesprochen wird also \u043f\u043e\u0434\u043f\u0438\u0441\u0430\u0442\u044c als [p\u039btp\u2019is\u00e1t\u2019].\r\n\r\n<span style=\"color: #00b050\"><strong>BKMS<\/strong><strong><em> potpisati <\/em><\/strong>:<\/span> Es gibt keine grossen Abweichungen in der Aussprache der Buchstaben (\u201eein Buchstabe \u2013 ein Laut\u201c), alle Vokale werden klar ausgesprochen, die Konsonanten werden beim Lesen nicht palatalisiert (das BKMS hat eine Reihe besonderer Buchstaben, die palatale und\/oder weiche Konsonanten repr\u00e4sentieren), die Stimmassimilierung ist aber dieselbe wie im Russischen \u2013 das stimmhafte [d] wird vor dem stimmlosen [p] als [t] ausgesprochen &gt; [tp] \u2013 und wird im BKMS auch verschriftlicht: der Buchstabe <em>d<\/em> wechselt zum Buchstaben <em>t<\/em>.\r\n\r\nD.h.: Im Russischen muss beachtet werden, dass die Konsonantengruppe -<strong>\u0434\u043f<\/strong>- als [<strong>tp<\/strong>] ausgesprochen werden soll, und im BKMS, dass die Pr\u00e4position <em>pod<\/em>, wenn sie zu einem Pr\u00e4fix wird und vor einem stimmlosen Konsonanten steht \u2013 ausser vor -s und -\u0161 \u2013, auch schriftlich zu <em>pot<\/em>- wechseln wird. Sobald man im BKMS anf\u00e4ngt, selbst zu schreiben, muss man die vielen Rechtschreiberegeln (mit mehreren Ausnahmen) beachten: po<strong>d<\/strong> <strong>s<\/strong>tolom (<em>unter dem Tisch<\/em>); po<strong>d<\/strong> + <strong>p<\/strong>isati &gt; po<strong>tp<\/strong>isati (<em>unterschreiben<\/em>); po<strong>d<\/strong> + <strong>s<\/strong>uknja &gt; po<strong>ds<\/strong>uknja (<em>Unterrock<\/em>); po<strong>d<\/strong> + <strong>p<\/strong>aluba &gt; po<strong>tp<\/strong>alublje (<em>Unterdeck<\/em>); po<strong>d<\/strong> + <strong>p<\/strong>re<strong>ds<\/strong>jednik \/ <strong>p<\/strong>re<strong>d\u015b<\/strong>ednik \/ <strong>p<\/strong>re<strong>ds<\/strong>ednik &gt; po<strong>tp<\/strong>re<strong>ds<\/strong>jednik \/ po<strong>tp<\/strong>re<strong>d\u015b<\/strong>ednik \/ po<strong>tp<\/strong>re<strong>ds<\/strong>ednik (<em>Vizepr\u00e4sident<\/em>).\r\n\r\nIm Folgenden werden die drei Schriften \u2013 die russische kyrillische, die BMS-kyrillische und die BKMS-lateinische \u2013 vergleichend dargestellt. \u00dcber jedem Bild haben wir ein entsprechendes PDF-File verlinkt, in dem man die Buchstaben anklicken kann und so zu weiteren kurzen Informationen zu den Buchstaben auf Wikipedia gelangen kann.\r\nVergleichen Sie die Schriften aufmerksam bevor Sie im n\u00e4chsten Kapitel die \u00dcbungen machen. Achten Sie auch auf die Abbildungen der russischen- und BMS-kyrillischen geschriebenen Buchstaben: Mehrere Buchstaben werden unterschiedlich <em>geschrieben, <\/em>obwohl sie in der Druckschrift identisch aussehen.\r\n<h3>1) P\u0443\u0441\u0441\u043a\u0438\u0439 \u2192 \u0411\u0426\u0421 \u2192 BKMS<\/h3>\r\n<img class=\"aligncenter size-full wp-image-389\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/D91A179C-9BC1-4310-B3AE-99EFB0C15664.jpeg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"2544\" \/><img class=\"aligncenter size-full wp-image-390\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/F342FC0E-4E7C-4AA8-9E27-92ED14867430.jpeg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"2462\" \/>\r\n<h3>2) \u0411\u0426\u0421 \u2192 P\u0443\u0441\u0441\u043a\u0438\u0439 \u2192\u00a0 BKMS<\/h3>\r\n<h3><img class=\"aligncenter size-full wp-image-384\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/8AB0A40B-B02F-4152-B2BB-0543DA05D952.jpeg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"2554\" \/><img class=\"aligncenter size-full wp-image-385\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/00418802-EB7D-4A0F-871C-2354E18B897B.jpeg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"2391\" \/>3) BKMS \u2192 \u0411\u0426\u0421 \u2192\u00a0P\u0443\u0441\u0441\u043a\u0438\u0439<\/h3>\r\n<img class=\"aligncenter size-full wp-image-372\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Schriften-lat-BKMS-3.jpg\" alt=\"\" width=\"1668\" height=\"2082\" \/>\r\n\r\n<img class=\"aligncenter size-full wp-image-373\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Schriften-lat-BKMS-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1668\" height=\"1964\" \/>\r\n\r\n<strong>PDF: <a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Die-Schriften-Russich-BKMS-ausgehend-von-der-russischen-Kyrilliza-PB.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Schriften ausgehend von der russischen Kyrilliza<\/a><\/strong>\r\n\r\n<strong>PDF: <a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Die-Schriften-BKMS-Russisch-ausgehend-von-der-BMS-Kyrilliza-PB.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Schriften ausgehend von der BMS Kyrilliza<\/a><\/strong>\r\n\r\n<strong>PDF: <a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Die-Schriften-BKMS-Russisch-ausgehend-vom-lateinischen-BKMS-Alphabet-PB-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Schriften ausgehend vom lateinischen BKMS-Alphabet<\/a><\/strong>\r\n\r\n<strong>\u00a0<\/strong>\r\n\r\n&nbsp;","rendered":"<div id=\"h5p-29\">\n<div class=\"h5p-iframe-wrapper\"><iframe id=\"h5p-iframe-29\" class=\"h5p-iframe\" data-content-id=\"29\" style=\"height:1px\" src=\"about:blank\" frameBorder=\"0\" scrolling=\"no\" title=\"Terminologie Schriften 01\"><\/iframe><\/div>\n<\/div>\n<p>W\u00e4hrend im <span style=\"text-decoration: underline;color: #0070c0\">Russischen<\/span> nur die kyrillische Schrift verwendet wird, kann im <span style=\"text-decoration: underline;color: #00b050\">BKMS<\/span> sowohl lateinisch als auch kyrillisch geschrieben werden. Im Kroatischen wird nur noch die lateinische Schrift verwendet, im Bosnischen, Montenegrinischen und Serbischen dagegen beide, wobei in Serbien die Kyrilliza auch die amtliche Schrift ist.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-2288\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/schriften-illu.jpg\" alt=\"\" width=\"425\" height=\"482\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/schriften-illu.jpg 614w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/schriften-illu-264x300.jpg 264w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/schriften-illu-65x74.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/schriften-illu-225x255.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/schriften-illu-350x397.jpg 350w\" sizes=\"(max-width: 425px) 100vw, 425px\" \/>Beide Schriften weisen Besonderheiten auf, die mit dem jeweiligen Lautsystem und der Sprach- und Schriftgeschichte zusammenh\u00e4ngen. So sind die russische und die BMS-Kyrilliza nicht identisch. In der lateinischen BKMS-Schrift findet man auch mehrere Buchstaben, mit denen man spezifische BKMS-Laute wiedergibt.<\/p>\n<p>Die lateinische und kyrillische Schrift im <span style=\"text-decoration: underline;color: #00b050\">BKMS<\/span> entsprechen einander vollkommen, beide Alphabete bestehen aus je 30 Buchstaben; eine Ausnahme bildet das Montenegrinische mit je 32 Buchstaben, wobei die zus\u00e4tzlichen Buchstaben \u2013 <em>\u015b <\/em>und <em>\u017a <\/em>im lateinischen bzw. <em>\u0441\u0301<\/em> und <em>\u0437\u0301 <\/em>im kyrillischen Alphabet \u2013 zwei seltene, aber spezifisch montenegrinische Laute repr\u00e4sentieren und beim Schreiben nicht zwingend verwendet werden m\u00fcssen (so kann man anstelle von <em>\u015b<\/em> auch <em>sj<\/em> schreiben und anstelle von <em>\u017a<\/em> &#8211; <em>zj<\/em>). Im lateinischen BKMS-Alphabet gibt es drei Doppelbuchstaben \u2013 <em>d\u017e<\/em>, <em>lj<\/em> und <em>nj<\/em> \u2013, die je einen Laut repr\u00e4sentieren und in der BMS-Kyrilliza als einzelne Buchstaben geschrieben werden: <em>d\u017e<\/em> = <em>\u045f<\/em>, <em>lj<\/em> = <em>\u0459<\/em>, <em>nj<\/em> = <em>\u045a<\/em>. (Doppelbuchstaben aus Fremdsprachen werden im BKMS nur in Ausnahmef\u00e4llen geschrieben, meist bei Wiedergabe der Eigennamen, Titel und mancher Toponyme in der lateinisch geschriebenen Originalsprache \u2013 so schreibt man z.B. <em>gramatika, <\/em>aber man kann sowohl <em>New York<\/em> als auch <em>Njujork<\/em> schreiben. Die Tendenz zur \u00dcbernahme der Originalschreibweise ist im Kroatischen besonders stark.)<\/p>\n<p>Das <span style=\"text-decoration: underline;color: #0070c0\">russische<\/span> Alphabet besteht aus 33 Buchstaben, wobei zwei von denen \u2013 <em>\u044c<\/em> und <em>\u044a<\/em> \u2013 keinen eigenst\u00e4ndigen Lautwert haben, sondern der \u00c4nderung der Aussprache der davorstehenden Konsonanten dienen: Vor <em>\u044c<\/em> werden Konsonanten in der Regel weich ausgesprochen (ausser Zischlaute <em>\u0436<\/em>, <em>\u0448<\/em> und <em>\u0446<\/em>) und vor <em>\u044a<\/em> hart. Ausserdem \u00fcbernahm man im russischen Alphabet die aus dem Kirchenslavischen stammenden Buchstaben <em>\u044f<\/em> und <em>\u044e<\/em>, die als weiche Vokale (weiches <em>a <\/em>und <em>u<\/em>) bezeichnet werden, wobei sie, je nach Position im Wort, h\u00e4ufig als [ja] bzw. [ju] ausgesprochen werden. \u00c4hnlich ist es mit dem russischen Buchstaben <em>\u0451<\/em> (der h\u00e4ufig ohne zwei Punkte \u00fcber dem <em>e<\/em> geschrieben wird), der meist als [jo] ausgesprochen wird.<\/p>\n<p>Um Russisch richtig lesen zu k\u00f6nnen, braucht es einige \u00dcbung \u2013 die russische <em>azbuka <\/em>ist \u00fcberwiegend etymologisch, was zur Folge hat, dass man die morphologischen Zusammenh\u00e4nge gut erkennen kann, aber beim Lesen f\u00fcr eine korrekte Aussprache einige Regeln beachten muss (siehe dazu ausf\u00fchrliche Informationen in den Tabellen im n\u00e4chsten Kapitel zum Lautsystem). Die <em>abeceda <\/em>und <em>azbuka <\/em>im BKMS sind dagegen als phonetische (phonematische) Schriften konzipiert, was das Lesen (abgesehen von der Betonung, die in beiden Sprachen eine grosse Rolle spielt) sehr einfach macht, aber das Nachvollziehen der Rechtschreiberegeln und ihre korrekte Anwendung problematisch machen kann.<\/p>\n<p>Zum Beispiel:<\/p>\n<table style=\"border-collapse: collapse;width: 100%;height: 96px\">\n<thead>\n<tr class=\"shaded\" style=\"height: 24px\">\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">Deutsch<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px;background-color: #9cc2e5\">Russisch<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px;background-color: #a8d08d\">\u0411\u0426\u0421 (BMS) \/ BKMS<\/td>\n<\/tr>\n<\/thead>\n<tbody>\n<tr style=\"height: 24px\">\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">unter<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">\u043f\u043e\u0434<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">\u043f\u043e\u0434 \/ pod<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px\">\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">schreiben<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">\u043f\u0438\u0441\u0430\u0442\u044c<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">\u043f\u0438\u0441\u0430\u0442\u0438 \/ pisati<\/td>\n<\/tr>\n<tr style=\"height: 24px\">\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\">unterschreiben<\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\"><strong>\u043f\u043e<span style=\"color: #0070c0\">\u0434\u043f<\/span>\u0438\u0441\u00e1\u0442\u044c<\/strong><\/td>\n<td style=\"width: 33.3333%;text-align: center;height: 24px\"><strong>\u043f\u043e<span style=\"color: #00b050\">\u0442\u043f<\/span>\u0438\u0301\u0441\u0430\u0442\u0438 \/ po<span style=\"color: #00b050\">tp<\/span>\u00edsati<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p><span style=\"color: #0070c0\"><strong>Russisch <\/strong><strong><em>\u043f\u043e\u0434\u043f\u0438\u0441\u0430\u0442\u044c <\/em><\/strong>:<\/span> Das unbetonte <strong>o<\/strong> in der ersten Silbe wird als [\u039b] ausgesprochen. Stimmhaftes <strong>\u0434<\/strong> [d] wird vor dem stimmlosen <strong>\u043f<\/strong> [p] als [t] ausgesprochen &gt; [tp]; <strong>\u043f<\/strong> [p] vor <strong>\u0438<\/strong> [i] wird weich ausgesprochen &gt; [p\u2019]; <strong>\u0442<\/strong> [t] vor Weichheitszeichen <strong>\u044c<\/strong> im Infinitivauslaut wird ebenfalls weich ausgesprochen &gt; [t\u2019] \u2013 richtig ausgesprochen wird also \u043f\u043e\u0434\u043f\u0438\u0441\u0430\u0442\u044c als [p\u039btp\u2019is\u00e1t\u2019].<\/p>\n<p><span style=\"color: #00b050\"><strong>BKMS<\/strong><strong><em> potpisati <\/em><\/strong>:<\/span> Es gibt keine grossen Abweichungen in der Aussprache der Buchstaben (\u201eein Buchstabe \u2013 ein Laut\u201c), alle Vokale werden klar ausgesprochen, die Konsonanten werden beim Lesen nicht palatalisiert (das BKMS hat eine Reihe besonderer Buchstaben, die palatale und\/oder weiche Konsonanten repr\u00e4sentieren), die Stimmassimilierung ist aber dieselbe wie im Russischen \u2013 das stimmhafte [d] wird vor dem stimmlosen [p] als [t] ausgesprochen &gt; [tp] \u2013 und wird im BKMS auch verschriftlicht: der Buchstabe <em>d<\/em> wechselt zum Buchstaben <em>t<\/em>.<\/p>\n<p>D.h.: Im Russischen muss beachtet werden, dass die Konsonantengruppe &#8211;<strong>\u0434\u043f<\/strong>&#8211; als [<strong>tp<\/strong>] ausgesprochen werden soll, und im BKMS, dass die Pr\u00e4position <em>pod<\/em>, wenn sie zu einem Pr\u00e4fix wird und vor einem stimmlosen Konsonanten steht \u2013 ausser vor -s und -\u0161 \u2013, auch schriftlich zu <em>pot<\/em>&#8211; wechseln wird. Sobald man im BKMS anf\u00e4ngt, selbst zu schreiben, muss man die vielen Rechtschreiberegeln (mit mehreren Ausnahmen) beachten: po<strong>d<\/strong> <strong>s<\/strong>tolom (<em>unter dem Tisch<\/em>); po<strong>d<\/strong> + <strong>p<\/strong>isati &gt; po<strong>tp<\/strong>isati (<em>unterschreiben<\/em>); po<strong>d<\/strong> + <strong>s<\/strong>uknja &gt; po<strong>ds<\/strong>uknja (<em>Unterrock<\/em>); po<strong>d<\/strong> + <strong>p<\/strong>aluba &gt; po<strong>tp<\/strong>alublje (<em>Unterdeck<\/em>); po<strong>d<\/strong> + <strong>p<\/strong>re<strong>ds<\/strong>jednik \/ <strong>p<\/strong>re<strong>d\u015b<\/strong>ednik \/ <strong>p<\/strong>re<strong>ds<\/strong>ednik &gt; po<strong>tp<\/strong>re<strong>ds<\/strong>jednik \/ po<strong>tp<\/strong>re<strong>d\u015b<\/strong>ednik \/ po<strong>tp<\/strong>re<strong>ds<\/strong>ednik (<em>Vizepr\u00e4sident<\/em>).<\/p>\n<p>Im Folgenden werden die drei Schriften \u2013 die russische kyrillische, die BMS-kyrillische und die BKMS-lateinische \u2013 vergleichend dargestellt. \u00dcber jedem Bild haben wir ein entsprechendes PDF-File verlinkt, in dem man die Buchstaben anklicken kann und so zu weiteren kurzen Informationen zu den Buchstaben auf Wikipedia gelangen kann.<br \/>\nVergleichen Sie die Schriften aufmerksam bevor Sie im n\u00e4chsten Kapitel die \u00dcbungen machen. Achten Sie auch auf die Abbildungen der russischen- und BMS-kyrillischen geschriebenen Buchstaben: Mehrere Buchstaben werden unterschiedlich <em>geschrieben, <\/em>obwohl sie in der Druckschrift identisch aussehen.<\/p>\n<h3>1) P\u0443\u0441\u0441\u043a\u0438\u0439 \u2192 \u0411\u0426\u0421 \u2192 BKMS<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-389\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/D91A179C-9BC1-4310-B3AE-99EFB0C15664.jpeg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"2544\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/D91A179C-9BC1-4310-B3AE-99EFB0C15664.jpeg 2048w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/D91A179C-9BC1-4310-B3AE-99EFB0C15664-242x300.jpeg 242w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/D91A179C-9BC1-4310-B3AE-99EFB0C15664-824x1024.jpeg 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sizes=\"(max-width: 2048px) 100vw, 2048px\" \/>3) BKMS \u2192 \u0411\u0426\u0421 \u2192\u00a0P\u0443\u0441\u0441\u043a\u0438\u0439<\/h3>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-372\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Schriften-lat-BKMS-3.jpg\" alt=\"\" width=\"1668\" height=\"2082\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Schriften-lat-BKMS-3.jpg 1668w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Schriften-lat-BKMS-3-240x300.jpg 240w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Schriften-lat-BKMS-3-820x1024.jpg 820w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Schriften-lat-BKMS-3-768x959.jpg 768w, 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350w\" sizes=\"(max-width: 1668px) 100vw, 1668px\" \/><\/p>\n<p><strong>PDF: <a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Die-Schriften-Russich-BKMS-ausgehend-von-der-russischen-Kyrilliza-PB.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Schriften ausgehend von der russischen Kyrilliza<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>PDF: <a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Die-Schriften-BKMS-Russisch-ausgehend-von-der-BMS-Kyrilliza-PB.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Schriften ausgehend von der BMS Kyrilliza<\/a><\/strong><\/p>\n<p><strong>PDF: <a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/interslav\/wp-content\/uploads\/sites\/44\/2021\/12\/Die-Schriften-BKMS-Russisch-ausgehend-vom-lateinischen-BKMS-Alphabet-PB-1.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Schriften ausgehend vom lateinischen 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