{"id":1612,"date":"2022-02-22T14:54:56","date_gmt":"2022-02-22T13:54:56","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/?post_type=chapter&#038;p=1612"},"modified":"2022-02-22T16:02:12","modified_gmt":"2022-02-22T15:02:12","slug":"astronomie-die-lehre-von-den-himmelskoerpern","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/chapter\/astronomie-die-lehre-von-den-himmelskoerpern\/","title":{"raw":"Astronomie: Die Lehre von den Himmelsk\u00f6rpern","rendered":"Astronomie: Die Lehre von den Himmelsk\u00f6rpern"},"content":{"raw":"<p style=\"text-align: justify\">Was wir heute als Naturwissenschaft bezeichnen, hat seinen Ursprung im 6. Jahrhundert vor Christus, als sich die ersten griechischen Philosophen Gedanken machten zum Wesen der Welt. Vor allem die Himmelsk\u00f6rper faszinierten sie, und sie versuchten zu ergr\u00fcnden, auf welchen Bahnen sie sich bewegten. War die Sonne ein grosses Feuer, wie einige dachten, oder doch ein m\u00e4chtiger Gott, der seinen Sonnenwagen jeden Tag \u00fcber den Himmel lenkte? Wie konnte es geschehen, dass der Mond manchmal die Sonne verschluckte und sich mitten am Tag eine unheimliche Dunkelheit auf die Erde senkte?<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Schon fr\u00fch erkannten die Menschen, dass die Gestirne festen Gesetzen gehorchen; die Harmonie, die sie am Himmel beobachteten, beeindruckte sie tief. Deshalb nannten die Griechen das Weltall \u00abKosmos\u00bb, was \u00abOrdnung\u00bb, aber auch \u00abSchmuck\u00bb bedeutet.<\/p>\r\n\r\n\r\n[caption id=\"attachment_1624\" align=\"alignleft\" width=\"241\"]<img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/17_Urania_Pio-Clementino_Inv293-157x300.jpg\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"461\" class=\"wp-image-1624\" \/> Urania, die Muse der Astronomie[\/caption]\r\n<p style=\"text-align: justify\">Noch vor den Griechen erforschten die \u00c4gypter und Babylonier die Bewegungen der Sterne; so fanden sie zum Beispiel heraus, in welchen Intervallen Sonnenfinsternisse wiederkehrten. Mit diesem Wissen sei es Thales von Milet gelungen, die Sonnenfinsternis des Jahres 585 v. Chr. vorherzusagen.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Wie sie weit weg, schwerelos am samtenen Himmel funkelten, erschienen die Sterne den Menschen als etwas G\u00f6ttliches; sie glaubten, dass ihre wechselnden Konstellationen eine Bedeutung hatten und dass sie das Schicksal eines Menschen oder eines ganzen Volkes bestimmten. Sterndeuter spezialisierten sich darauf, Horoskope zu erstellen und zu deuten. Die Menschen fragten sie auch nach dem besten Zeitpunkt, ein Gesch\u00e4ft abzuschliessen oder eine Reise zu unternehmen.<\/p>","rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Was wir heute als Naturwissenschaft bezeichnen, hat seinen Ursprung im 6. Jahrhundert vor Christus, als sich die ersten griechischen Philosophen Gedanken machten zum Wesen der Welt. Vor allem die Himmelsk\u00f6rper faszinierten sie, und sie versuchten zu ergr\u00fcnden, auf welchen Bahnen sie sich bewegten. War die Sonne ein grosses Feuer, wie einige dachten, oder doch ein m\u00e4chtiger Gott, der seinen Sonnenwagen jeden Tag \u00fcber den Himmel lenkte? Wie konnte es geschehen, dass der Mond manchmal die Sonne verschluckte und sich mitten am Tag eine unheimliche Dunkelheit auf die Erde senkte?<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Schon fr\u00fch erkannten die Menschen, dass die Gestirne festen Gesetzen gehorchen; die Harmonie, die sie am Himmel beobachteten, beeindruckte sie tief. Deshalb nannten die Griechen das Weltall \u00abKosmos\u00bb, was \u00abOrdnung\u00bb, aber auch \u00abSchmuck\u00bb bedeutet.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1624\" aria-describedby=\"caption-attachment-1624\" style=\"width: 241px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/17_Urania_Pio-Clementino_Inv293-157x300.jpg\" alt=\"\" width=\"241\" height=\"461\" class=\"wp-image-1624\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/17_Urania_Pio-Clementino_Inv293-157x300.jpg 157w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/17_Urania_Pio-Clementino_Inv293-535x1024.jpg 535w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/17_Urania_Pio-Clementino_Inv293-768x1470.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/17_Urania_Pio-Clementino_Inv293-802x1536.jpg 802w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/17_Urania_Pio-Clementino_Inv293-1070x2048.jpg 1070w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/17_Urania_Pio-Clementino_Inv293-65x124.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/17_Urania_Pio-Clementino_Inv293-225x431.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/17_Urania_Pio-Clementino_Inv293-350x670.jpg 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/17_Urania_Pio-Clementino_Inv293-scaled.jpg 1337w\" sizes=\"auto, (max-width: 241px) 100vw, 241px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-1624\" class=\"wp-caption-text\">Urania, die Muse der Astronomie<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify\">Noch vor den Griechen erforschten die \u00c4gypter und Babylonier die Bewegungen der Sterne; so fanden sie zum Beispiel heraus, in welchen Intervallen Sonnenfinsternisse wiederkehrten. Mit diesem Wissen sei es Thales von Milet gelungen, die Sonnenfinsternis des Jahres 585 v. Chr. vorherzusagen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Wie sie weit weg, schwerelos am samtenen Himmel funkelten, erschienen die Sterne den Menschen als etwas G\u00f6ttliches; sie glaubten, dass ihre wechselnden Konstellationen eine Bedeutung hatten und dass sie das Schicksal eines Menschen oder eines ganzen Volkes bestimmten. Sterndeuter spezialisierten sich darauf, Horoskope zu erstellen und zu deuten. 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