{"id":1488,"date":"2022-02-21T14:18:46","date_gmt":"2022-02-21T13:18:46","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/?post_type=chapter&#038;p=1488"},"modified":"2022-07-13T14:26:41","modified_gmt":"2022-07-13T12:26:41","slug":"die-wagenrennen-im-circus","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/chapter\/die-wagenrennen-im-circus\/","title":{"raw":"Spannung im Circus Maximus","rendered":"Spannung im Circus Maximus"},"content":{"raw":"<p style=\"text-align: justify\">Der Circus Maximus war das weltweit gr\u00f6sste Stadion f\u00fcr Wagenrennen, welche bei den R\u00f6mern sehr beliebt waren. Adlige und Sklaven, Frauen und M\u00e4nner, alle liebten diese Spiele. Wetten \u00fcber Sieger und Verlieren wurden geschlossen, die eigenen Rennst\u00e4lle unterst\u00fctzt und bejubelt, die gegegnerischen verflucht.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Der Circus Maximus wurde der Sage nach schon von Tarquinius Priscus, einem der etruskischen K\u00f6nige Roms angelegt, der zu F\u00fcssen des Palatin eine Rennbahn absperren und dort Wagenrennen abhalten liess. Viel sp\u00e4ter erst wurden zun\u00e4chst noch h\u00f6lzerne fixe Geb\u00e4ude mit Sartkabinen und der Zuschauertrib\u00fcne.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Die Arena wurde sp\u00e4ter mit einem Wassergraben und einer Mauer umgeben, was auch die Durchf\u00fchrung von K\u00e4mpfen gegen wilde Tiere im Circus erlaubte. Der Circus Maximus, der nun 620m x 140m mass, d\u00fcrfte in diesem Zustand um die 150'000 Zuschauer gefasst haben.<\/p>\r\n<p style=\"text-align: justify\">Bevor die Wagenrennen begannen, gab es oft noch verschiedene andere Wettk\u00e4mpfe, das konnten Pferderennen, Ring- oder Faustk\u00e4mpfe sein.<\/p>\r\n\r\n\r\n[caption id=\"attachment_1491\" align=\"alignright\" width=\"213\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/Auriga.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/Auriga.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1491 size-full\" width=\"213\" height=\"216\" \/><\/a> Auriga mit Pferd (3. Jh. n. Chr.)[\/caption]\r\n<p style=\"text-align: justify\">Vor den eigentlichen Wagenrennen begaben sich die Wagenlenker auf die Ehrentrib\u00fcne des veranstaltenden Pr\u00e4tors. Dort wurde ausgelost, in welcher Reihenfolge sie ihre Startkabinen w\u00e4hlen durften. Wenn alle Gespanne in ihren Startkabinen waren, gab der Pr\u00e4tor ein Zeichen: Die Startgatter wurden mittels eines Schnurzuges ge\u00f6ffnet. Somit war das Rennen er\u00f6ffnet, bis zur weissen Linie mussten alle auf ihren vorgegebenen Bahnen bleiben, erst dann begann der Kampf um die besten Positionen m\u00f6glichst nah an der Trennmauer.<\/p>\r\n\r\n\r\n[caption id=\"attachment_1492\" align=\"alignleft\" width=\"217\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/Sieger.png\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/Sieger.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1492\" width=\"217\" height=\"212\" \/><\/a> Bigae und Sieger mit Palmzweig und Kranz[\/caption]\r\n<p style=\"text-align: justify\">Sieben Runden wurden gefahren, nach jeder vollendeten Runde wurden auf der Trennmauer ein goldenes Ei und ein Delphin herabgesenkt, so dass das Publikum die Rundenzahl ablesen konnte. Wenn die Ziellinie \u00fcberfahren wurde, war das Rennen zu Ende. Der Sieger (aber auch der zweite und dritte) bekamen neben der Siegespalme oft auch sehr hohe Geldpreise.<\/p>","rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Der Circus Maximus war das weltweit gr\u00f6sste Stadion f\u00fcr Wagenrennen, welche bei den R\u00f6mern sehr beliebt waren. Adlige und Sklaven, Frauen und M\u00e4nner, alle liebten diese Spiele. Wetten \u00fcber Sieger und Verlieren wurden geschlossen, die eigenen Rennst\u00e4lle unterst\u00fctzt und bejubelt, die gegegnerischen verflucht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Circus Maximus wurde der Sage nach schon von Tarquinius Priscus, einem der etruskischen K\u00f6nige Roms angelegt, der zu F\u00fcssen des Palatin eine Rennbahn absperren und dort Wagenrennen abhalten liess. Viel sp\u00e4ter erst wurden zun\u00e4chst noch h\u00f6lzerne fixe Geb\u00e4ude mit Sartkabinen und der Zuschauertrib\u00fcne.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Die Arena wurde sp\u00e4ter mit einem Wassergraben und einer Mauer umgeben, was auch die Durchf\u00fchrung von K\u00e4mpfen gegen wilde Tiere im Circus erlaubte. Der Circus Maximus, der nun 620m x 140m mass, d\u00fcrfte in diesem Zustand um die 150&#8217;000 Zuschauer gefasst haben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Bevor die Wagenrennen begannen, gab es oft noch verschiedene andere Wettk\u00e4mpfe, das konnten Pferderennen, Ring- oder Faustk\u00e4mpfe sein.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1491\" aria-describedby=\"caption-attachment-1491\" style=\"width: 213px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/Auriga.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/Auriga.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1491 size-full\" width=\"213\" height=\"216\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/Auriga.jpg 213w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/Auriga-65x66.jpg 65w\" sizes=\"(max-width: 213px) 100vw, 213px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1491\" class=\"wp-caption-text\">Auriga mit Pferd (3. Jh. n. Chr.)<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify\">Vor den eigentlichen Wagenrennen begaben sich die Wagenlenker auf die Ehrentrib\u00fcne des veranstaltenden Pr\u00e4tors. Dort wurde ausgelost, in welcher Reihenfolge sie ihre Startkabinen w\u00e4hlen durften. Wenn alle Gespanne in ihren Startkabinen waren, gab der Pr\u00e4tor ein Zeichen: Die Startgatter wurden mittels eines Schnurzuges ge\u00f6ffnet. Somit war das Rennen er\u00f6ffnet, bis zur weissen Linie mussten alle auf ihren vorgegebenen Bahnen bleiben, erst dann begann der Kampf um die besten Positionen m\u00f6glichst nah an der Trennmauer.<\/p>\n<figure id=\"attachment_1492\" aria-describedby=\"caption-attachment-1492\" style=\"width: 217px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/Sieger.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/Sieger.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-1492\" width=\"217\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/Sieger.png 213w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/amor\/wp-content\/uploads\/sites\/105\/2022\/02\/Sieger-65x63.png 65w\" sizes=\"(max-width: 217px) 100vw, 217px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-1492\" class=\"wp-caption-text\">Bigae und Sieger mit Palmzweig und Kranz<\/figcaption><\/figure>\n<p style=\"text-align: justify\">Sieben Runden wurden gefahren, nach jeder vollendeten Runde wurden auf der Trennmauer ein goldenes Ei und ein Delphin herabgesenkt, so dass das Publikum die Rundenzahl ablesen konnte. 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