{"id":4,"date":"2022-05-02T12:18:16","date_gmt":"2022-05-02T10:18:16","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/125jahrekunstgeschichte\/?p=4"},"modified":"2022-06-27T15:00:39","modified_gmt":"2022-06-27T13:00:39","slug":"vorwort","status":"publish","type":"front-matter","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/front-matter\/vorwort\/","title":{"raw":"Vorwort der Herausgeberinnen","rendered":"Vorwort der Herausgeberinnen"},"content":{"raw":"Die Geburtsstunde der Kunstgeschichte als universit\u00e4re Disziplin kann in Z\u00fcrich taggenau bestimmt werden: Es war der 13.\u00a0August 1870, an dem mit Salomon V\u00f6gelin und Johann Rudolf Rahn gleich zwei Z\u00fcrcher Gelehrte ihr Amt als Professoren f\u00fcr Kunstgeschichte an der noch jungen Alma Mater Turicensis antraten und dort in den Folgejahren die Grundlagen des Kunsthistorischen Instituts legten. 150\u00a0Jahre sp\u00e4ter ist das Kunsthistorische Institut der Universit\u00e4t Z\u00fcrich mit seinen sechs Professuren das gr\u00f6sste seiner Art in der Schweiz. Die Herkunft der hier Lehrenden hat sich ebenso wie das von diesen vertretene Themenspektrum zunehmend ausdifferenziert und internationalisiert, so dass heute von der fr\u00fchchristlichen Architektur \u00fcber die mittelalterliche Buchkunst, die \u2039klassischen\u203a Bereiche der Renaissance und des Barock bis hin zur zeitgen\u00f6ssischen Weltkunst, zur Fotografiegeschichte und zur Ostasiatischen Kunstgeschichte alle wesentlichen Bereiche des Faches abgedeckt sind.\r\n\r\nWir haben den 150.\u00a0\u2039Geburtstag\u203a unseres Instituts zum Anlass genommen, im Rahmen einer Vortragsreihe im Herbstsemester\u00a02020 die Geschichte der Kunstgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich zum Thema zu machen. Alle sechs derzeitigen Lehrstuhlinhaber:innen wurden gebeten, einen selbstgew\u00e4hlten Abschnitt der Institutsgeschichte zu beleuchten, sei es in Blick auf einzelne Protagonist:innen, auf virulente Entwicklungsphasen des Gesamtinstituts oder aber auf die Genese der eigenen Professur. Erg\u00e4nzt wurde das Panel der Referierenden durch eine Handvoll weiterer Institutsangeh\u00f6riger, die ihrerseits den Fokus auf ausgew\u00e4hlte Pers\u00f6nlichkeiten der Z\u00fcrcher Kunstgeschichte gerichtet haben, zudem auf Einrichtungen wie die Diasammlung und nicht zuletzt das Geb\u00e4ude der Alten Augenklinik an der R\u00e4mistrasse\u00a073, in dem das Institut seit 1954 domiziliert ist. Leider haben nicht alle Referierenden ihren Beitrag f\u00fcr die hier vorliegende Publikation zur Verf\u00fcgung gestellt, doch bietet die nachfolgende Aufsatzsammlung dennoch\u00a0\u2013 so hoffen wir\u00a0\u2013 einen repr\u00e4sentativen Einblick in die Genese unseres Instituts. Durch den einleitenden \u00dcberblick von Carola J\u00e4ggi wurde zumindest ansatzweise versucht, auch jene Phasen und Protagonist:innen der Institutsgeschichte zu Wort kommen zu lassen, die von den anderen Aufs\u00e4tzen nicht abgedeckt werden. Erg\u00e4nzt werden die Textbeitr\u00e4ge durch eine Bildreportage zur j\u00fcngsten Renovierung des Institutsgeb\u00e4udes w\u00e4hrend der beiden \u2039Corona\u203a-Jahre 2020 und 2021.\r\n\r\nWir danken all jenen, die zum Gelingen dieser kleinen Institutsgeschichte beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht an Daniela Hoesli, die f\u00fcr Gestaltung und Produktion der Publikation verantwortlich war, an Anita Holdener, die f\u00fcr Erstellung und Design der Webseite verantwortlich zeichnet, an Irene Gonzalez und ihre Mitarbeiterinnen in der Mediathek des Kunsthistorischen Instituts, die immer wieder auf Fotoneufunde in ihren Bildbest\u00e4nden aufmerksam gemacht haben, an Martin Akeret und sein Team vom Universit\u00e4tsarchiv der UZH, an Jochen Hesse von der Graphischen Sammlung der Zentralbibliothek Z\u00fcrich, an die Mitarbeiter:innen der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Z\u00fcrich und jene des Staatsarchivs Z\u00fcrich und schliesslich an Philipp Zwyssig, der bei manch kniffligen Transkriptionen handschriftlicher Quellen behilflich war. Dank geb\u00fchrt ferner all jenen \u2039Ehemaligen\u203a, die in ihren privaten Fotobest\u00e4nden nach Bilddokumenten aus ihrer eigenen Studien- und Wirkungszeit gefahndet und uns ihre Trouvaillen zur Publikation \u00fcberlassen haben: Regine Abegg, Georges Desc\u0153udres, Hubertus G\u00fcnther, Fran\u00e7ois Guex, Karin Gimmi, Christof K\u00fcbler, Jakob Meyer, Daniela Mondini, Stanislaus von Moos, Robin Rehm, Darko Senekovic, Brigitt Sigel, Martino Stierli, Kim Wasmer und Hanspeter Z\u00fcrcher.\r\n\r\nZ\u00fcrich, Mai 2022\r\nCarola J\u00e4ggi \/ Katja Schr\u00f6ck","rendered":"<p>Die Geburtsstunde der Kunstgeschichte als universit\u00e4re Disziplin kann in Z\u00fcrich taggenau bestimmt werden: Es war der 13.\u00a0August 1870, an dem mit Salomon V\u00f6gelin und Johann Rudolf Rahn gleich zwei Z\u00fcrcher Gelehrte ihr Amt als Professoren f\u00fcr Kunstgeschichte an der noch jungen Alma Mater Turicensis antraten und dort in den Folgejahren die Grundlagen des Kunsthistorischen Instituts legten. 150\u00a0Jahre sp\u00e4ter ist das Kunsthistorische Institut der Universit\u00e4t Z\u00fcrich mit seinen sechs Professuren das gr\u00f6sste seiner Art in der Schweiz. Die Herkunft der hier Lehrenden hat sich ebenso wie das von diesen vertretene Themenspektrum zunehmend ausdifferenziert und internationalisiert, so dass heute von der fr\u00fchchristlichen Architektur \u00fcber die mittelalterliche Buchkunst, die \u2039klassischen\u203a Bereiche der Renaissance und des Barock bis hin zur zeitgen\u00f6ssischen Weltkunst, zur Fotografiegeschichte und zur Ostasiatischen Kunstgeschichte alle wesentlichen Bereiche des Faches abgedeckt sind.<\/p>\n<p>Wir haben den 150.\u00a0\u2039Geburtstag\u203a unseres Instituts zum Anlass genommen, im Rahmen einer Vortragsreihe im Herbstsemester\u00a02020 die Geschichte der Kunstgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich zum Thema zu machen. Alle sechs derzeitigen Lehrstuhlinhaber:innen wurden gebeten, einen selbstgew\u00e4hlten Abschnitt der Institutsgeschichte zu beleuchten, sei es in Blick auf einzelne Protagonist:innen, auf virulente Entwicklungsphasen des Gesamtinstituts oder aber auf die Genese der eigenen Professur. Erg\u00e4nzt wurde das Panel der Referierenden durch eine Handvoll weiterer Institutsangeh\u00f6riger, die ihrerseits den Fokus auf ausgew\u00e4hlte Pers\u00f6nlichkeiten der Z\u00fcrcher Kunstgeschichte gerichtet haben, zudem auf Einrichtungen wie die Diasammlung und nicht zuletzt das Geb\u00e4ude der Alten Augenklinik an der R\u00e4mistrasse\u00a073, in dem das Institut seit 1954 domiziliert ist. Leider haben nicht alle Referierenden ihren Beitrag f\u00fcr die hier vorliegende Publikation zur Verf\u00fcgung gestellt, doch bietet die nachfolgende Aufsatzsammlung dennoch\u00a0\u2013 so hoffen wir\u00a0\u2013 einen repr\u00e4sentativen Einblick in die Genese unseres Instituts. Durch den einleitenden \u00dcberblick von Carola J\u00e4ggi wurde zumindest ansatzweise versucht, auch jene Phasen und Protagonist:innen der Institutsgeschichte zu Wort kommen zu lassen, die von den anderen Aufs\u00e4tzen nicht abgedeckt werden. Erg\u00e4nzt werden die Textbeitr\u00e4ge durch eine Bildreportage zur j\u00fcngsten Renovierung des Institutsgeb\u00e4udes w\u00e4hrend der beiden \u2039Corona\u203a-Jahre 2020 und 2021.<\/p>\n<p>Wir danken all jenen, die zum Gelingen dieser kleinen Institutsgeschichte beigetragen haben. Ein besonderer Dank geht an Daniela Hoesli, die f\u00fcr Gestaltung und Produktion der Publikation verantwortlich war, an Anita Holdener, die f\u00fcr Erstellung und Design der Webseite verantwortlich zeichnet, an Irene Gonzalez und ihre Mitarbeiterinnen in der Mediathek des Kunsthistorischen Instituts, die immer wieder auf Fotoneufunde in ihren Bildbest\u00e4nden aufmerksam gemacht haben, an Martin Akeret und sein Team vom Universit\u00e4tsarchiv der UZH, an Jochen Hesse von der Graphischen Sammlung der Zentralbibliothek Z\u00fcrich, an die Mitarbeiter:innen der Handschriftenabteilung der Zentralbibliothek Z\u00fcrich und jene des Staatsarchivs Z\u00fcrich und schliesslich an Philipp Zwyssig, der bei manch kniffligen Transkriptionen handschriftlicher Quellen behilflich war. Dank geb\u00fchrt ferner all jenen \u2039Ehemaligen\u203a, die in ihren privaten Fotobest\u00e4nden nach Bilddokumenten aus ihrer eigenen Studien- und Wirkungszeit gefahndet und uns ihre Trouvaillen zur Publikation \u00fcberlassen haben: Regine Abegg, Georges Desc\u0153udres, Hubertus G\u00fcnther, Fran\u00e7ois Guex, Karin Gimmi, Christof K\u00fcbler, Jakob Meyer, Daniela Mondini, Stanislaus von Moos, Robin Rehm, Darko Senekovic, Brigitt Sigel, Martino Stierli, Kim Wasmer und Hanspeter Z\u00fcrcher.<\/p>\n<p>Z\u00fcrich, Mai 2022<br \/>\nCarola J\u00e4ggi \/ Katja Schr\u00f6ck<\/p>\n","protected":false},"author":3,"menu_order":1,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":[],"pb_section_license":""},"front-matter-type":[12],"contributor":[],"license":[],"class_list":["post-4","front-matter","type-front-matter","status-publish","hentry","front-matter-type-introduction"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/front-matter\/4","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/front-matter"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/front-matter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/front-matter\/4\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":869,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/front-matter\/4\/revisions\/869"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/front-matter\/4\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4"}],"wp:term":[{"taxonomy":"front-matter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/front-matter-type?post=4"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=4"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=4"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}