{"id":262,"date":"2022-06-01T18:09:02","date_gmt":"2022-06-01T16:09:02","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/?post_type=chapter&#038;p=262"},"modified":"2022-06-27T14:47:00","modified_gmt":"2022-06-27T12:47:00","slug":"endlich-ein-ordinariat-fuer-moderne-und-zeitgenoessische-kunst-1982","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/chapter\/endlich-ein-ordinariat-fuer-moderne-und-zeitgenoessische-kunst-1982\/","title":{"raw":"Endlich: Ein Ordinariat f\u00fcr moderne und zeitgen\u00f6ssische Kunst (1982)","rendered":"Endlich: Ein Ordinariat f\u00fcr moderne und zeitgen\u00f6ssische Kunst (1982)"},"content":{"raw":"Jedlickas Tod hatte vor allem im Bereich der modernen Kunst ein Vakuum hinterlassen, das durch das Duo Maurer\/Reinle nur unzureichend ausgef\u00fcllt wurde. Dies wurde auch von den \u00fcbergeordneten Institutionen so gesehen. So wandte sich im Mai 1968 die Erziehungsdirektion mit der Anfrage an den Dekan, wie die Fakult\u00e4t mit dieser L\u00fccke in Zukunft umzugehen gedenke: \u00abim Zusammenhang mit dem Antrag der Philosophischen Fakult\u00e4t I auf Wahl von P.-D. Dr. Richard Z\u00fcrcher zum Assistenzprofessor f\u00fcr Kunstgeschichte\u00bb sei \u2013 so heisst es in dem betreffenden Schreiben \u2013 \u00absowohl in der Hochschulkommission als auch im Erziehungsrat dem Wunsche Ausdruck gegeben [worden], die moderne Kunst m\u00f6chte im akademischen Unterricht st\u00e4rker zur Geltung kommen\u00bb.<a href=\"#_ftn1\" id=\"return-footnote-160\"><sup>[160]<\/sup><\/a> Die umgehende R\u00fccksprache des Dekans bei den Fachvertretern ergab, dass seit Wintersemester 1966\/67 \u2013 also noch vor offiziellem Amtsantritt von Maurer \u2013 Dr. Franz Meyer, der Direktor des Kunstmuseums Basel, regelm\u00e4ssig im Rahmen eines Lehrauftrags an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich \u00fcber Kunst des 20. Jahrhunderts lese. Diese Vorlesungen seien bei den Studierenden sehr beliebt, so dass vorgesehen sei, Meyers Lehrauftrag zu erweitern. Sowohl in den Augen des Dekans als auch in jenen der \u00f6rtlichen Fachvertreter schien damit die erziehungsr\u00e4tliche Anfrage vorerst beantwortet: \u00abDie Herren Proff. A. Reinle und E. Maurer glauben, dass dadurch dem Wunsch der Hochschulkommission sowie des Erziehungsrates, die moderne Kunst m\u00f6ge im akademischen Unterricht st\u00e4rker zur Geltung kommen, Gen\u00fcge getan w\u00fcrde.\u00bb<a href=\"#_ftn2\" id=\"return-footnote-161\"><sup>[161]<\/sup><\/a> Reinle und Maurer hatten zu jener Zeit eher eine Assistenzprofessur f\u00fcr die Kunst des 19. Jahrhunderts im Blick.<a href=\"#_ftn3\" id=\"return-footnote-162\"><sup>[162]<\/sup><\/a> Die moderne und zeitgen\u00f6ssische Kunst musste danach noch jahrelang mit Lehrauftr\u00e4gen \u2013 wenn auch \u00abin respektablem Ausmass\u00bb \u2013 vorliebnehmen.<a href=\"#_ftn4\" id=\"return-footnote-163\"><sup>[163]<\/sup><\/a> In den Augen von Maurer und Reinle hatte diese Regelung \u00abden Vorteil der Flexibilit\u00e4t innerhalb einer rasch wechselnden Szenerie\u00bb, hatte aber zugleich auch \u00abdie gewichtigen Nachteile, dass es an Systematik, Kontinuit\u00e4t und Vollst\u00e4ndigkeit mangelt, dass die Verantwortung verzettelt ist, dass nicht viele dauerhaften Impulse auf die \u00d6ffentlichkeit ausgehen und dass im \u00fcbrigen die Studierenden, die auf diesem Gebiete promovieren wollen, doch von den beiden Ordinarien zu betreuen sind, die darin selbst kaum arbeiten.\u00bb<a href=\"#_ftn5\" id=\"return-footnote-164\"><sup>[164]<\/sup><\/a> 1976 war es dann so weit: Nachdem 1971 auch \u00abder Schweizerische Wissenschaftsrat [\u2026] die Schaffung von Professuren und Instituten zur modernen Kunstgeschichte an mehreren Hochschulen des Landes als dringlich empfohlen\u00bb hatte, stellte die Philosophische Fakult\u00e4t I am 24. Februar 1976 bei der Erziehungsdirektion den Antrag auf Schaffung und Besetzung eines Ordinariats f\u00fcr moderne und zeitgen\u00f6ssische Kunst. Dieser Antrag wurde vom Regierungsrat zwar bewilligt und ein Berufungsverfahren in Gang gesetzt, doch scheiterte die Berufung des Erstplatzierten Max Imdahl aus Bochum schliesslich \u00abnach l\u00e4ngeren Verhandlungen\u00bb.<a href=\"#_ftn6\" id=\"return-footnote-165\"><sup>[165]<\/sup><\/a> Im Juli 1980 kam es zu einem zweiten Versuch, und wieder wurde zun\u00e4chst wortreich auf die grunds\u00e4tzliche Notwendigkeit einer solchen Professur hingewiesen: \u00abDas Arbeitsfeld der Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts hat sich in kurzer Zeit betr\u00e4chtlich erweitert: durch die k\u00fcnstlerische Produktion selber, durch neue Methoden (strukturalistische, informations\u00e4sthetische, soziologische, psychologische usw.) und durch neue sachliche Schwerpunkte (offizielle Kunst, Volkskunst, Trivialkunst, Architektur und Umwelt, Kunst und Werbung, Design usw.).\u00bb Dabei habe sich \u00abdie Erforschung der Epochen seit 1870 und insbesondere seit 1910 zu einem speziellen Fach ausgewachsen. Innerhalb dieser hundert Jahre sind die Entwicklungen der bildenden Kunst ausserordentlich dicht und neuartig, so dass die Konstituierung eines eigenen Lehrbereichs in der Sache begr\u00fcndet ist. Gewiss h\u00e4ngt die neueste Kunstgeschichte mit der \u00e4lteren vielfach zusammen, besonders innerhalb des 19. Jahrhunderts, aber sie hat ihre eigene Problematik (z. B. jene der ungegenst\u00e4ndlichen Kunst) und ihren eigenen Begriff von Wissenschaftlichkeit.\u00bb Dieser Entwicklung der Kunstgeschichte \u00abzur Dreist\u00f6ckigkeit \u2013 1) Mittelalter, 2) neuere Kunst von ca. 1500 bis ca. 1870, 3) moderne und zeitgen\u00f6ssische Kunst\u00bb \u2013 sei Rechnung zu tragen, was \u00abin mehreren Hochschulen der Schweiz und des Auslandes bereits geschehen\u00bb sei. Auch seitens der Studierenden sei das Interesse an moderner Kunst auff\u00e4llig gross: \u00abLehrveranstaltungen auf diesem Gebiet pflegen an unserer Fakult\u00e4t \u2013 unabh\u00e4ngig von der Person des Dozenten \u2013 regelm\u00e4ssig 150 bis 300 Teilnehmer anzuziehen, davon etwa zur H\u00e4lfte Nichtkunsthistoriker. Lizentiats- und Doktorarbeiten zur modernen Kunst nehmen im Gesamtprogramm einen bedeutenden Anteil ein.\u00bb Dar\u00fcber hinaus k\u00e4me eine \u00abbis in die Aktualit\u00e4t erweiterte, strenge Universit\u00e4tskunstgeschichte [\u2026] auch der Rolle Z\u00fcrichs als Ausstellungs- und Kunsthandelszentrum zustatten\u00bb, ganz zu schweigen vom \u00abInteresse seitens der zahlreichen Z\u00fcrcher Kunstfreunde, der Z\u00fcrcher Kunstinstitute und des Schweizerischen Instituts f\u00fcr Kunstwissenschaft in Z\u00fcrich\u00bb.<a href=\"#_ftn7\" id=\"return-footnote-166\"><sup>[166]<\/sup><\/a>\r\n\r\n[caption id=\"attachment_263\" align=\"alignleft\" width=\"265\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_32.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_32-265x300.jpg\" alt=\"Stanislaus von Moos im Kreise von Studierenden\" class=\"wp-image-263 size-medium\" width=\"265\" height=\"300\" \/><\/a> Abb. 32: Holland-Exkursion im Juni 1985: Stanislaus von Moos im Kreise von Studierenden im Sitzungszimmer auf dem Dach der Van Nelle Fabrik in Rotterdam, erbaut 1926-1929 von Brinkman &amp; Van der Vlugt unter Mitarbeit von Mart Stam.<br \/>Foto: Christof K\u00fcbler.[\/caption]\r\n\r\nZum Profil der f\u00fcr diesen Lehrstuhl gesuchten Pers\u00f6nlichkeit heisst es, dass \u00abder Inhaber\u00bb \u2013 mit einer Inhaberin wurde offenbar weiterhin nicht gerechnet \u2013 in der Lage sein m\u00fcsse, \u00abdie Entwicklungen der letzten hundert Jahre nicht nur nach historischen und formalen Gesichtspunkten zu vertreten, sondern dabei auch die Beherrschung moderner Methoden mit der Aufgeschlossenheit f\u00fcr die j\u00fcngsten Forschungsfelder der \u2039Visual Arts\u203a zu verbinden.\u00bb Leider sei die Auswahl an Kandidaten, die den Anforderungen an eine solche Stelle entspr\u00e4chen, ausgesprochen eingeschr\u00e4nkt, \u00abweil f\u00fcr die moderne Kunst weithin missionarisch oder mit einseitigem Engagement oder in der Art von \u2039critique d\u2019art\u203a, nur selten aber wissenschaftlich eingetreten wird.\u00bb<a href=\"#_ftn8\" id=\"return-footnote-167\"><sup>[167]<\/sup><\/a> Im August 1981 wurde der Luzerner Stanislaus von Moos (* 1940; Abb. 32) auf den neuen Lehrstuhl berufen, trat die Stelle aber erst zum 1. September 1982 an, da er erst wenige Monate zuvor, 1980, ein Ordinariat f\u00fcr Kunst- und Architekturgeschichte an der Technisch Hogeschool Delft angetreten hatte.<a href=\"#_ftn9\" id=\"return-footnote-168\"><sup>[168]<\/sup><\/a>\r\n\r\n[caption id=\"attachment_264\" align=\"alignright\" width=\"300\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_33.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_33-300x240.jpg\" alt=\"Stanislaus von Moos im Treppenhaus des 100 Jahre zuvor von Karl Moser errichteten Kollegiengeb\u00e4udes \" class=\"wp-image-264 size-medium\" width=\"300\" height=\"240\" \/><\/a> Abb. 33: Stanislaus von Moos im Treppenhaus des 100 Jahre zuvor von Karl Moser errichteten Kollegiengeb\u00e4udes der UZH, 2014; als Spezialist f\u00fcr moderne und zeitgen\u00f6ssische Architektur w\u00fcrdigte von Moos in diesem Jubil\u00e4umsjahr mehrfach den Moser\u2019schen Hochschulbau.<br \/>Foto: Marc Latzel.[\/caption]\r\n\r\nVon Moos hatte zun\u00e4chst Architektur an der ETH Z\u00fcrich, dann Kunstgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich studiert und dort 1967 sein Studium mit der Dissertation <em>Kastell, Palast, Villa. Studien zur italienischen Architektur des 15. und 16. Jahrhunderts <\/em>abgeschlossen; seine Habilitation erfolgte 1974 an der Universit\u00e4t Bern auf Basis der Schrift <em>Turm und Bollwerk. Beitr\u00e4ge zu einer politischen Ikonographie der italienischen Renaissancearchitektur <\/em>unter zus\u00e4tzlicher Ber\u00fccksichtigung der 1968 erschienenen Monografie \u00fcber Le Corbusier.<a href=\"#_ftn10\" id=\"return-footnote-169\"><sup>[169]<\/sup><\/a> Die Architektur der Moderne und Gegenwart standen stets im Fokus von von Moos\u2019 Lehre und Forschung. (Abb. 33)\r\n\r\nAnders als bei den beiden Ad personam-Professuren von Sennhauser und Brinker bot die Besetzung des neuen Ordinariats auch Gelegenheit, die Infrastruktur des Seminars \u2013 konkret: das Institutssekretariat \u2013 auszubauen, ausserdem den Bibliotheks- und den allgemeinen Betriebskredit aufzustocken und nicht zuletzt den wissenschaftlichen Mittelbau.<a href=\"#_ftn11\" id=\"return-footnote-170\"><sup>[170]<\/sup><\/a> Seminarleitung und Fakult\u00e4t hatten auch nicht vers\u00e4umt, im Antrag von 1980 auf die stark angestiegenen Studierendenzahlen im Fach Kunstgeschichte \u2013 im Sommersemester 1980 waren es 250 Hauptfach- und etwa ebenso viele Nebenfachstudierende \u2013 hinzuweisen und darauf, dass Z\u00fcrich damit das mit Abstand gr\u00f6sste kunsthistorische Institut in der Schweiz sei, in Hinblick auf die \u00abfesten Professuren\u00bb aber schlechter dastehe als etwa Bern, Genf und die ETH mit ihren jeweils drei Ordinarien oder Basel und Lausanne, wo zu den jeweils zwei Ordinarien beiderorts drei weitere Dozenturen k\u00e4men.<a href=\"#_ftn12\" id=\"return-footnote-171\"><sup>[171]<\/sup><\/a>\r\n<div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn1\"><\/a>[160] Schreiben der Erziehungsdirektion vom 1. Mai 1968 (UZH-Archiv AL.7.43). <a href=\"#return-footnote-160\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 160\">&crarr;<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn2\"><\/a>[161] Schreiben des Dekans vom 1. Mai 1968 an die Erziehungsdirektion (UZH-Archiv AL.7.43). <a href=\"#return-footnote-161\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 161\">&crarr;<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn3\"><\/a>[162] Siehe oben, mit Anm. 141 bzw. 140. <a href=\"#return-footnote-162\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 162\">&crarr;<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn4\"><\/a>[163] Zitat aus dem Antrag des Dekanats vom 11. Juli 1980 an die Erziehungsdirektion des Kantons Z\u00fcrich bzgl. Schaffung und Besetzung eines Ordinariats f\u00fcr moderne und zeitgen\u00f6ssische Kunst an der Philosophischen Fakult\u00e4t I (UZH-Archiv E.3.1.294). <a href=\"#return-footnote-163\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 163\">&crarr;<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn5\"><\/a>[164] Ebd. <a href=\"#return-footnote-164\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 164\">&crarr;<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn6\"><\/a>[165] Ebd. <a href=\"#return-footnote-165\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 165\">&crarr;<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn7\"><\/a>[166] Ebd. <a href=\"#return-footnote-166\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 166\">&crarr;<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn8\"><\/a>[167] Ebd. <a href=\"#return-footnote-167\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 167\">&crarr;<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn9\"><\/a>[168] RRB vom 12. August 1981, Nr. 3045 (UZH-Archiv E.3.1.294). Der Altersr\u00fccktritt erfolgte zum 31. August 2005; JbUZH 2005, S. 129. <a href=\"#return-footnote-168\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 168\">&crarr;<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn10\"><\/a>[169] Ich verdanke diese Angaben Stanislaus von Moos (Mail vom 31. August 2021). <a href=\"#return-footnote-169\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 169\">&crarr;<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn11\"><\/a>[170] Dies geht aus diversen, noch der Geheimhaltung unterliegenden Dokumenten im Dossier E.3.1.294 im UZH-Archiv hervor. <a href=\"#return-footnote-170\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 170\">&crarr;<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn12\"><\/a>[171] Wie Anm. 163. <a href=\"#return-footnote-171\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 171\">&crarr;<\/a><\/div>\r\n<\/div>\t","rendered":"<p>Jedlickas Tod hatte vor allem im Bereich der modernen Kunst ein Vakuum hinterlassen, das durch das Duo Maurer\/Reinle nur unzureichend ausgef\u00fcllt wurde. Dies wurde auch von den \u00fcbergeordneten Institutionen so gesehen. So wandte sich im Mai 1968 die Erziehungsdirektion mit der Anfrage an den Dekan, wie die Fakult\u00e4t mit dieser L\u00fccke in Zukunft umzugehen gedenke: \u00abim Zusammenhang mit dem Antrag der Philosophischen Fakult\u00e4t I auf Wahl von P.-D. Dr. Richard Z\u00fcrcher zum Assistenzprofessor f\u00fcr Kunstgeschichte\u00bb sei \u2013 so heisst es in dem betreffenden Schreiben \u2013 \u00absowohl in der Hochschulkommission als auch im Erziehungsrat dem Wunsche Ausdruck gegeben [worden], die moderne Kunst m\u00f6chte im akademischen Unterricht st\u00e4rker zur Geltung kommen\u00bb.<a href=\"#_ftn1\" id=\"return-footnote-160\"><sup>[160]<\/sup><\/a> Die umgehende R\u00fccksprache des Dekans bei den Fachvertretern ergab, dass seit Wintersemester 1966\/67 \u2013 also noch vor offiziellem Amtsantritt von Maurer \u2013 Dr. Franz Meyer, der Direktor des Kunstmuseums Basel, regelm\u00e4ssig im Rahmen eines Lehrauftrags an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich \u00fcber Kunst des 20. Jahrhunderts lese. Diese Vorlesungen seien bei den Studierenden sehr beliebt, so dass vorgesehen sei, Meyers Lehrauftrag zu erweitern. Sowohl in den Augen des Dekans als auch in jenen der \u00f6rtlichen Fachvertreter schien damit die erziehungsr\u00e4tliche Anfrage vorerst beantwortet: \u00abDie Herren Proff. A. Reinle und E. Maurer glauben, dass dadurch dem Wunsch der Hochschulkommission sowie des Erziehungsrates, die moderne Kunst m\u00f6ge im akademischen Unterricht st\u00e4rker zur Geltung kommen, Gen\u00fcge getan w\u00fcrde.\u00bb<a href=\"#_ftn2\" id=\"return-footnote-161\"><sup>[161]<\/sup><\/a> Reinle und Maurer hatten zu jener Zeit eher eine Assistenzprofessur f\u00fcr die Kunst des 19. Jahrhunderts im Blick.<a href=\"#_ftn3\" id=\"return-footnote-162\"><sup>[162]<\/sup><\/a> Die moderne und zeitgen\u00f6ssische Kunst musste danach noch jahrelang mit Lehrauftr\u00e4gen \u2013 wenn auch \u00abin respektablem Ausmass\u00bb \u2013 vorliebnehmen.<a href=\"#_ftn4\" id=\"return-footnote-163\"><sup>[163]<\/sup><\/a> In den Augen von Maurer und Reinle hatte diese Regelung \u00abden Vorteil der Flexibilit\u00e4t innerhalb einer rasch wechselnden Szenerie\u00bb, hatte aber zugleich auch \u00abdie gewichtigen Nachteile, dass es an Systematik, Kontinuit\u00e4t und Vollst\u00e4ndigkeit mangelt, dass die Verantwortung verzettelt ist, dass nicht viele dauerhaften Impulse auf die \u00d6ffentlichkeit ausgehen und dass im \u00fcbrigen die Studierenden, die auf diesem Gebiete promovieren wollen, doch von den beiden Ordinarien zu betreuen sind, die darin selbst kaum arbeiten.\u00bb<a href=\"#_ftn5\" id=\"return-footnote-164\"><sup>[164]<\/sup><\/a> 1976 war es dann so weit: Nachdem 1971 auch \u00abder Schweizerische Wissenschaftsrat [\u2026] die Schaffung von Professuren und Instituten zur modernen Kunstgeschichte an mehreren Hochschulen des Landes als dringlich empfohlen\u00bb hatte, stellte die Philosophische Fakult\u00e4t I am 24. Februar 1976 bei der Erziehungsdirektion den Antrag auf Schaffung und Besetzung eines Ordinariats f\u00fcr moderne und zeitgen\u00f6ssische Kunst. Dieser Antrag wurde vom Regierungsrat zwar bewilligt und ein Berufungsverfahren in Gang gesetzt, doch scheiterte die Berufung des Erstplatzierten Max Imdahl aus Bochum schliesslich \u00abnach l\u00e4ngeren Verhandlungen\u00bb.<a href=\"#_ftn6\" id=\"return-footnote-165\"><sup>[165]<\/sup><\/a> Im Juli 1980 kam es zu einem zweiten Versuch, und wieder wurde zun\u00e4chst wortreich auf die grunds\u00e4tzliche Notwendigkeit einer solchen Professur hingewiesen: \u00abDas Arbeitsfeld der Kunstgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts hat sich in kurzer Zeit betr\u00e4chtlich erweitert: durch die k\u00fcnstlerische Produktion selber, durch neue Methoden (strukturalistische, informations\u00e4sthetische, soziologische, psychologische usw.) und durch neue sachliche Schwerpunkte (offizielle Kunst, Volkskunst, Trivialkunst, Architektur und Umwelt, Kunst und Werbung, Design usw.).\u00bb Dabei habe sich \u00abdie Erforschung der Epochen seit 1870 und insbesondere seit 1910 zu einem speziellen Fach ausgewachsen. Innerhalb dieser hundert Jahre sind die Entwicklungen der bildenden Kunst ausserordentlich dicht und neuartig, so dass die Konstituierung eines eigenen Lehrbereichs in der Sache begr\u00fcndet ist. Gewiss h\u00e4ngt die neueste Kunstgeschichte mit der \u00e4lteren vielfach zusammen, besonders innerhalb des 19. Jahrhunderts, aber sie hat ihre eigene Problematik (z. B. jene der ungegenst\u00e4ndlichen Kunst) und ihren eigenen Begriff von Wissenschaftlichkeit.\u00bb Dieser Entwicklung der Kunstgeschichte \u00abzur Dreist\u00f6ckigkeit \u2013 1) Mittelalter, 2) neuere Kunst von ca. 1500 bis ca. 1870, 3) moderne und zeitgen\u00f6ssische Kunst\u00bb \u2013 sei Rechnung zu tragen, was \u00abin mehreren Hochschulen der Schweiz und des Auslandes bereits geschehen\u00bb sei. Auch seitens der Studierenden sei das Interesse an moderner Kunst auff\u00e4llig gross: \u00abLehrveranstaltungen auf diesem Gebiet pflegen an unserer Fakult\u00e4t \u2013 unabh\u00e4ngig von der Person des Dozenten \u2013 regelm\u00e4ssig 150 bis 300 Teilnehmer anzuziehen, davon etwa zur H\u00e4lfte Nichtkunsthistoriker. Lizentiats- und Doktorarbeiten zur modernen Kunst nehmen im Gesamtprogramm einen bedeutenden Anteil ein.\u00bb Dar\u00fcber hinaus k\u00e4me eine \u00abbis in die Aktualit\u00e4t erweiterte, strenge Universit\u00e4tskunstgeschichte [\u2026] auch der Rolle Z\u00fcrichs als Ausstellungs- und Kunsthandelszentrum zustatten\u00bb, ganz zu schweigen vom \u00abInteresse seitens der zahlreichen Z\u00fcrcher Kunstfreunde, der Z\u00fcrcher Kunstinstitute und des Schweizerischen Instituts f\u00fcr Kunstwissenschaft in Z\u00fcrich\u00bb.<a href=\"#_ftn7\" id=\"return-footnote-166\"><sup>[166]<\/sup><\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_263\" aria-describedby=\"caption-attachment-263\" style=\"width: 265px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_32.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_32-265x300.jpg\" alt=\"Stanislaus von Moos im Kreise von Studierenden\" class=\"wp-image-263 size-medium\" width=\"265\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_32-265x300.jpg 265w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_32-903x1024.jpg 903w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_32-768x871.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_32-1355x1536.jpg 1355w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_32-65x74.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_32-225x255.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_32-350x397.jpg 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_32.jpg 1588w\" sizes=\"(max-width: 265px) 100vw, 265px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-263\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 32: Holland-Exkursion im Juni 1985: Stanislaus von Moos im Kreise von Studierenden im Sitzungszimmer auf dem Dach der Van Nelle Fabrik in Rotterdam, erbaut 1926-1929 von Brinkman &amp; Van der Vlugt unter Mitarbeit von Mart Stam.<br \/>Foto: Christof K\u00fcbler.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Zum Profil der f\u00fcr diesen Lehrstuhl gesuchten Pers\u00f6nlichkeit heisst es, dass \u00abder Inhaber\u00bb \u2013 mit einer Inhaberin wurde offenbar weiterhin nicht gerechnet \u2013 in der Lage sein m\u00fcsse, \u00abdie Entwicklungen der letzten hundert Jahre nicht nur nach historischen und formalen Gesichtspunkten zu vertreten, sondern dabei auch die Beherrschung moderner Methoden mit der Aufgeschlossenheit f\u00fcr die j\u00fcngsten Forschungsfelder der \u2039Visual Arts\u203a zu verbinden.\u00bb Leider sei die Auswahl an Kandidaten, die den Anforderungen an eine solche Stelle entspr\u00e4chen, ausgesprochen eingeschr\u00e4nkt, \u00abweil f\u00fcr die moderne Kunst weithin missionarisch oder mit einseitigem Engagement oder in der Art von \u2039critique d\u2019art\u203a, nur selten aber wissenschaftlich eingetreten wird.\u00bb<a href=\"#_ftn8\" id=\"return-footnote-167\"><sup>[167]<\/sup><\/a> Im August 1981 wurde der Luzerner Stanislaus von Moos (* 1940; Abb. 32) auf den neuen Lehrstuhl berufen, trat die Stelle aber erst zum 1. September 1982 an, da er erst wenige Monate zuvor, 1980, ein Ordinariat f\u00fcr Kunst- und Architekturgeschichte an der Technisch Hogeschool Delft angetreten hatte.<a href=\"#_ftn9\" id=\"return-footnote-168\"><sup>[168]<\/sup><\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_264\" aria-describedby=\"caption-attachment-264\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_33.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_33-300x240.jpg\" alt=\"Stanislaus von Moos im Treppenhaus des 100 Jahre zuvor von Karl Moser errichteten Kollegiengeb\u00e4udes\" class=\"wp-image-264 size-medium\" width=\"300\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_33-300x240.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_33-1024x819.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_33-768x614.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_33-1536x1229.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_33-65x52.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_33-225x180.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_33-350x280.jpg 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_33.jpg 1800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-264\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 33: Stanislaus von Moos im Treppenhaus des 100 Jahre zuvor von Karl Moser errichteten Kollegiengeb\u00e4udes der UZH, 2014; als Spezialist f\u00fcr moderne und zeitgen\u00f6ssische Architektur w\u00fcrdigte von Moos in diesem Jubil\u00e4umsjahr mehrfach den Moser\u2019schen Hochschulbau.<br \/>Foto: Marc Latzel.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Von Moos hatte zun\u00e4chst Architektur an der ETH Z\u00fcrich, dann Kunstgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich studiert und dort 1967 sein Studium mit der Dissertation <em>Kastell, Palast, Villa. Studien zur italienischen Architektur des 15. und 16. Jahrhunderts <\/em>abgeschlossen; seine Habilitation erfolgte 1974 an der Universit\u00e4t Bern auf Basis der Schrift <em>Turm und Bollwerk. Beitr\u00e4ge zu einer politischen Ikonographie der italienischen Renaissancearchitektur <\/em>unter zus\u00e4tzlicher Ber\u00fccksichtigung der 1968 erschienenen Monografie \u00fcber Le Corbusier.<a href=\"#_ftn10\" id=\"return-footnote-169\"><sup>[169]<\/sup><\/a> Die Architektur der Moderne und Gegenwart standen stets im Fokus von von Moos\u2019 Lehre und Forschung. (Abb. 33)<\/p>\n<p>Anders als bei den beiden Ad personam-Professuren von Sennhauser und Brinker bot die Besetzung des neuen Ordinariats auch Gelegenheit, die Infrastruktur des Seminars \u2013 konkret: das Institutssekretariat \u2013 auszubauen, ausserdem den Bibliotheks- und den allgemeinen Betriebskredit aufzustocken und nicht zuletzt den wissenschaftlichen Mittelbau.<a href=\"#_ftn11\" id=\"return-footnote-170\"><sup>[170]<\/sup><\/a> Seminarleitung und Fakult\u00e4t hatten auch nicht vers\u00e4umt, im Antrag von 1980 auf die stark angestiegenen Studierendenzahlen im Fach Kunstgeschichte \u2013 im Sommersemester 1980 waren es 250 Hauptfach- und etwa ebenso viele Nebenfachstudierende \u2013 hinzuweisen und darauf, dass Z\u00fcrich damit das mit Abstand gr\u00f6sste kunsthistorische Institut in der Schweiz sei, in Hinblick auf die \u00abfesten Professuren\u00bb aber schlechter dastehe als etwa Bern, Genf und die ETH mit ihren jeweils drei Ordinarien oder Basel und Lausanne, wo zu den jeweils zwei Ordinarien beiderorts drei weitere Dozenturen k\u00e4men.<a href=\"#_ftn12\" id=\"return-footnote-171\"><sup>[171]<\/sup><\/a><\/p>\n<div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn1\" id=\"_ftn1\"><\/a>[160] Schreiben der Erziehungsdirektion vom 1. Mai 1968 (UZH-Archiv AL.7.43). <a href=\"#return-footnote-160\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 160\">&crarr;<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn2\" id=\"_ftn2\"><\/a>[161] Schreiben des Dekans vom 1. Mai 1968 an die Erziehungsdirektion (UZH-Archiv AL.7.43). <a href=\"#return-footnote-161\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 161\">&crarr;<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn3\" id=\"_ftn3\"><\/a>[162] Siehe oben, mit Anm. 141 bzw. 140. <a href=\"#return-footnote-162\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 162\">&crarr;<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn4\" id=\"_ftn4\"><\/a>[163] Zitat aus dem Antrag des Dekanats vom 11. Juli 1980 an die Erziehungsdirektion des Kantons Z\u00fcrich bzgl. Schaffung und Besetzung eines Ordinariats f\u00fcr moderne und zeitgen\u00f6ssische Kunst an der Philosophischen Fakult\u00e4t I (UZH-Archiv E.3.1.294). <a href=\"#return-footnote-163\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 163\">&crarr;<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn5\" id=\"_ftn5\"><\/a>[164] Ebd. <a href=\"#return-footnote-164\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 164\">&crarr;<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn6\" id=\"_ftn6\"><\/a>[165] Ebd. <a href=\"#return-footnote-165\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 165\">&crarr;<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn7\" id=\"_ftn7\"><\/a>[166] Ebd. <a href=\"#return-footnote-166\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 166\">&crarr;<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn8\" id=\"_ftn8\"><\/a>[167] Ebd. <a href=\"#return-footnote-167\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 167\">&crarr;<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn9\" id=\"_ftn9\"><\/a>[168] RRB vom 12. August 1981, Nr. 3045 (UZH-Archiv E.3.1.294). Der Altersr\u00fccktritt erfolgte zum 31. August 2005; JbUZH 2005, S. 129. <a href=\"#return-footnote-168\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 168\">&crarr;<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn10\" id=\"_ftn10\"><\/a>[169] Ich verdanke diese Angaben Stanislaus von Moos (Mail vom 31. August 2021). <a href=\"#return-footnote-169\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 169\">&crarr;<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn11\" id=\"_ftn11\"><\/a>[170] Dies geht aus diversen, noch der Geheimhaltung unterliegenden Dokumenten im Dossier E.3.1.294 im UZH-Archiv hervor. <a href=\"#return-footnote-170\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 170\">&crarr;<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn12\" id=\"_ftn12\"><\/a>[171] Wie Anm. 163. <a href=\"#return-footnote-171\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 171\">&crarr;<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":3,"menu_order":13,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":["carola-jaeggi"],"pb_section_license":""},"chapter-type":[],"contributor":[61],"license":[],"class_list":["post-262","chapter","type-chapter","status-publish","hentry","contributor-carola-jaeggi"],"part":84,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/262"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/262\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":675,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/262\/revisions\/675"}],"part":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/84"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/262\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=262"}],"wp:term":[{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=262"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=262"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=262"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}