{"id":243,"date":"2022-06-01T17:14:16","date_gmt":"2022-06-01T15:14:16","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/?post_type=chapter&#038;p=243"},"modified":"2022-06-27T14:47:02","modified_gmt":"2022-06-27T12:47:02","slug":"1971-die-geburtsstunde-der-mittelalterarchaeologie-an-der-universitaet-zuerich","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/chapter\/1971-die-geburtsstunde-der-mittelalterarchaeologie-an-der-universitaet-zuerich\/","title":{"raw":"1971: Die Geburtsstunde der Mittelalterarch\u00e4ologie an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich","rendered":"1971: Die Geburtsstunde der Mittelalterarch\u00e4ologie an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich"},"content":{"raw":"Dass die Z\u00fcrcher\u2019sche Assistenzprofessur vor allem der Lehrentlastung der beiden Ordinarien dienen sollte und keine strategische Entscheidung war, die einem weiteren fachlichen Ausbau der Kunstgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich in irgendeiner Weise vorgreifen sollte, wird im Antrag der Fakult\u00e4t auf Ernennung von Richard Z\u00fcrcher zum Assistenzprofessor nur allzu deutlich: \u00abdie Schaffung allf\u00e4lliger weiterer\u00bb kunsthistorischer Assistenzprofessuren d\u00fcrfe dadurch nicht verunm\u00f6glicht werden, \u00abbesonders auch in Hinblick auf die F\u00f6rderung des Nachwuchses\u00bb, wozu der bei seiner Ernennung bereits 57-j\u00e4hrige Z\u00fcrcher nachweislich nicht mehr geh\u00f6rte.<a href=\"#_ftn1\" id=\"return-footnote-140\"><sup>[140]<\/sup><\/a> Von der Ausrichtung her hatten die Fakult\u00e4t bzw. Maurer und Reinle, die als eigentliche Verfasser des Antrags gelten d\u00fcrfen, insbesondere eine \u00abAssistenzprofessur f\u00fcr die Kunst des 19. Jahrhunderts\u00bb<a href=\"#_ftn2\" id=\"return-footnote-141\"><sup>[141]<\/sup><\/a> im Auge, w\u00e4hrend die politischen Beh\u00f6rden eine st\u00e4rkere Ber\u00fccksichtigung der modernen Kunst anmahnten (s. unten).\r\n\r\n[caption id=\"attachment_245\" align=\"alignleft\" width=\"300\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_27-scaled.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_27-300x213.jpg\" alt=\"Sennhauser im Kreise von Studierenden auf Exkursion in Aquileia\" class=\"wp-image-245 size-medium\" width=\"300\" height=\"213\" \/><\/a> Abb. 27: Hans Rudolf Sennhauser (links) im Kreise von Studierenden auf Exkursion in Aquileia, 1975; neben Sennhauser v.l.n.r.: Rita Muggli, Barbara Handke, N.N. und Thomas Keilhack.<br \/>Privatarchiv Fran\u00e7ois Guex, Fotograf:in unbekannt.[\/caption]\r\n\r\nBevor es dazu kommen sollte, war aber zun\u00e4chst das Mittelalter an der Reihe, und zwar aus dem schieren Grund, weil seit Sommersemester 1968 mit Hans Rudolf Sennhauser (* 1931; Abb. 27) ein junger Kunsthistoriker als Lehrbeauftragter in Z\u00fcrich lehrte, der mit seiner Ausrichtung auf mittelalterliche Sakralarchitektur und seiner praktischen Erfahrung in der damals noch jungen Disziplin der Mittelalterarch\u00e4ologie das Lehrangebot der Z\u00fcrcher Kunstgeschichte in willkommener Weise erg\u00e4nzte. Sennhauser hatte in Basel, M\u00fcnchen und Z\u00fcrich Geschichte und Arch\u00e4ologie studiert, war 1964 in Basel mit einer Arbeit \u00fcber den Kirchenbau des ersten Jahrtausends in der Schweiz und im F\u00fcrstentum Liechtenstein promoviert und drei Jahre sp\u00e4ter ebendort f\u00fcr seine Arbeit zu den Westschweizer Cluniazenserkirchen Payerne und Romainm\u00f4tier habilitiert worden.<a href=\"#_ftn3\" id=\"return-footnote-142\"><sup>[142]<\/sup><\/a> Seit seiner Habilitation 1967 lehrte er gleichzeitig in Basel, Fribourg und Z\u00fcrich, in Z\u00fcrich jeweils im Sommersemester \u00abmit Lehrauftr\u00e4gen zur Arch\u00e4ologie des Mittelalters und altchristlichen Architektur in Nordafrika\u00bb.<a href=\"#_ftn4\" id=\"return-footnote-143\"><sup>[143]<\/sup><\/a> Angesichts dessen, dass die fr\u00fchmittelalterliche Kunst \u2013 neben der modernen Kunst \u2013 \u00abheute einem Interesse von gr\u00f6sseren Studentengruppen\u00bb entspreche, das sich mit Lehrauftr\u00e4gen allein nicht befriedigen lasse, Sennhauser sich zudem in den drei Semestern, da er in Z\u00fcrich gelehrt habe, \u00abvorz\u00fcglich bew\u00e4hrt\u00bb habe und es nun darum gehe, \u00abihn mit der Universit\u00e4t Z\u00fcrich enger zu verbinden und damit zu verhindern, dass er ihr pl\u00f6tzlich verloren geht\u00bb, wurde Sennhauser auf das Sommersemester 1971 zum Assistenzprofessor f\u00fcr Kunstgeschichte des Mittelalters mit einer Lehrverpflichtung von 2\u20134 Wochenstunden berufen.<a href=\"#_ftn5\" id=\"return-footnote-144\"><sup>[144]<\/sup><\/a> Nach zweimaliger Verl\u00e4ngerung dieser Anstellung als Assistenzprofessor erfolgte 1980 das Upgrade zum Extraordinarius ad personam; ein \u00abVerschwinden\u00bb von Sennhauser \u00abaus unserem Lehrk\u00f6rper\u00bb w\u00e4re \u2013 so wird im zugrundeliegenden Fakult\u00e4tsantrag betont \u2013 \u00abein nicht wiedergutzumachender Verlust\u00bb, und \u00abeine bedeutsame Komponente des Faches Kunstgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich (und einzig hier vorhanden) m\u00fcsste grundlos und ohne jede Kompensation aufgegeben werden\u00bb.<a href=\"#_ftn6\" id=\"return-footnote-145\"><sup>[145]<\/sup><\/a>\r\n\r\n[caption id=\"attachment_246\" align=\"alignright\" width=\"300\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_28.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_28-300x208.jpg\" alt=\"Hans Rudolf Sennhauser\" class=\"wp-image-246 size-medium\" width=\"300\" height=\"208\" \/><\/a> Abb. 28: Hans Rudolf Sennhauser 2015 beim Vortrag im sog. F\u00fcrstenzimmer in Kloster M\u00fcstair; die Erforschung der fr\u00fchmittelalterlichen Klosteranlage M\u00fcstair geh\u00f6rte zu den zahlreichen arch\u00e4ologischen Grossprojekten von Sennhauser. <br \/>Foto: E. Tscholl.[\/caption]\r\n\r\nBereits 1974 war das Lehrgebiet der Sennhauser\u2019schen Professur auf Wunsch des Stelleninhabers in \u00abKunstgeschichte des Mittelalters, Arch\u00e4ologie der fr\u00fchchristlichen, hoch- und sp\u00e4tmittelalterlichen Zeit\u00bb umbenannt worden,<a href=\"#_ftn7\" id=\"return-footnote-146\"><sup>[146]<\/sup><\/a> und unter dieser Bezeichnung erfolgte 1985 schliesslich auch die Bef\u00f6rderung Sennhausers zum Ordinarius ad personam.<a href=\"#_ftn8\" id=\"return-footnote-147\"><sup>[147]<\/sup><\/a> Dass diese Bef\u00f6rderung zeitlich mit der Emeritierung von Reinle zusammenfiel, war kein Zufall; Sennhausers denkmalpflegerische und arch\u00e4ologische Projekte setzten \u2013 so heisst es im entsprechenden Antrag der Fakult\u00e4t \u2013 \u00abdie durch Prof. Reinle gepflegte Tradition fort\u00bb, seine \u00abengagierte denkmalpflegerische T\u00e4tigkeit und Betreuung mehrerer arch\u00e4ologischer Grossprojekte\u00bb erlaube \u00abeine sonst nicht gebotene praxisbezogene Ausbildung der Studenten\u00bb.<a href=\"#_ftn9\" id=\"return-footnote-148\"><sup>[148]<\/sup><\/a> (Abb. 28) Noch weiter zur\u00fcck \u2013 n\u00e4mlich zu Rahn und Zemp \u2013 reicht hingegen die Tradition der Doppelprofessur mit der ETH, die mit Sennhauser kurzfristig wieder auflebte und dazu dienen sollte, \u00abden Uni-Studenten das zu vermitteln, was die ETH-Studenten schon k\u00f6nnen und umgekehrt, den ETH-Studenten etwas Uni-Wissen beizubringen\u00bb:<a href=\"#_ftn10\" id=\"return-footnote-149\"><sup>[149]<\/sup><\/a> Im unmittelbaren Nachgang zu Sennhausers Bef\u00f6rderung zum pers\u00f6nlichen Extraordinarius an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich erfolgte 1980 seine Ernennung zum Extraordinarius an der ETH Z\u00fcrich, ebenso parallel vollzog sich 1985 die Bef\u00f6rderung zum ordentlichen Professor, an der ETH jeweils mit der Lehrumschreibung \u00abDenkmalpflege, insbesondere Arch\u00e4ologie\u00bb.<a href=\"#_ftn11\" id=\"return-footnote-150\"><sup>[150]<\/sup><\/a> Dabei galt die \u00abErf\u00fcllung der Lehrverpflichtung an der Universit\u00e4t [\u2026] gleichzeitig als Erf\u00fcllung der Lehrverpflichtung an der ETH Z\u00fcrich\u00bb.<a href=\"#_ftn12\" id=\"return-footnote-151\"><sup>[151]<\/sup><\/a> Als sog. \u00abNull-Professur\u00bb war dies f\u00fcr die ETH eine denkbar g\u00fcnstige L\u00f6sung; Sennhausers Anbindung an die ETH garantierte diesem zwar \u00abdie akademischen Rechte eines Professors der ETHZ [...], insbesondere die Betreuung von Doktoranden als Referent\u00bb, war aber \u00abohne Besoldungsfolge f\u00fcr den Bund\u00bb.<a href=\"#_ftn13\" id=\"return-footnote-152\"><sup>[152]<\/sup><\/a> 1996 wurde Sennhauser sowohl an der Universit\u00e4t als auch an der ETH emeritiert und von der Universit\u00e4t zum Honorarprofessor ernannt.\r\n<div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn1\"><\/a>[140] Antrag der Fakult\u00e4t an die Erziehungsdirektion auf Ernennung von Richard Z\u00fcrcher zum Assistenzprofessor vom 4. M\u00e4rz 1968 (UZH-Archiv AL.7.43). <a href=\"#return-footnote-140\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 140\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn2\"><\/a>[141] Ebd. <a href=\"#return-footnote-141\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 141\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn3\"><\/a>[142] Biographische Angaben zu Sennhauser finden sich ausser in den hier benutzten Akten im UZH-Archiv auch im ETH-Journal vom Februar 1981, Nr. 161, S. 21. <a href=\"#return-footnote-142\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 142\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn4\"><\/a>[143] Vgl. die Liste der Lehrveranstaltungen von Hans Rudolf Sennhauser, die dem Entwurf von A. Reinle vom 23. November 1970 zum Antrag einer Assistenzprofessur \u00abf\u00fcr unseren Lehrbeauftragten PD Dr. H. R. Sennhauser\u00bb beiliegt (UZH-Archiv G.6.4.39). <a href=\"#return-footnote-143\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 143\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn5\"><\/a>[144] RRB vom 16. April 1971, Nr. 2177; vgl. JbUZH 1971\/72, S. 38. Die zitierten Passagen stammen aus dem Antrag des Dekanats der Philosophischen Fakult\u00e4t I vom 19. Februar 1971 an die Erziehungsdirektion auf Ernennung von PD Dr. Hans Rudolf Sennhauser zum Assistenzprofessor (UZH-Archiv AL.7.43). <a href=\"#return-footnote-144\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 144\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn6\"><\/a>[145] RRB vom 22. Oktober 1980, Nr. 3975 (UZH-Archiv E.3.1.136); die Zitate stammen aus dem Antrag des Dekanats der Philosophischen Fakult\u00e4t I der Universit\u00e4t Z\u00fcrich vom 6. Dezember 1979 auf Bef\u00f6rderung von Hans Rudolf Sennhauser zum Extraordinarius ad personam. Mit dieser Bef\u00f6rderung war zugleich eine Erh\u00f6hung des Lehrdeputats auf vier bis sechs Stunden verbunden. <a href=\"#return-footnote-145\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 145\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn7\"><\/a>[146] RRB vom 24. Juli 1974, Nr. 3834 (StAZH MM 3.141) sowie Brief von A. Reinle ans Dekanat der Philosophischen Fakult\u00e4t I der Universit\u00e4t Z\u00fcrich vom 9. Mai 1974 (UZH-Archiv E.3.1.136). <a href=\"#return-footnote-146\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 146\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn8\"><\/a>[147] RRB vom 27. M\u00e4rz 1985, Nr. 1230 (UZH-Archiv E.3.1.136). <a href=\"#return-footnote-147\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 147\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn9\"><\/a>[148] So im Antrag des Dekanats der Philosophischen Fakult\u00e4t I vom 11. Juli 1984 und in der gleichentags datierten Stellungnahme des Rektors zur Bef\u00f6rderung von Hans Rudolf Sennhauser zum Ordinarius ad personam (UZH-Archiv E.3.1.136). <a href=\"#return-footnote-148\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 148\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn10\"><\/a>[149] ETH-Journal vom Februar 1981, Nr. 161, S. 21. <a href=\"#return-footnote-149\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 149\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn11\"><\/a>[150] Die Verf\u00fcgung der ETH Z\u00fcrich vom 21. Oktober 1980 und alle weiteren in diesem Zusammenhang relevanten Dokumente finden sich im Dossier E.3.1.136 des UZH-Archivs. Sennhauser hatte bereits seit 1975 als \u00abLeiter der Abteilung f\u00fcr Monumentalarch\u00e4ologie\u00bb dem Institut f\u00fcr Denkmalpflege an der ETH Z\u00fcrich angeh\u00f6rt, \u00abum die Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t sicherzustellen und um den besonderen Sachverstand von Sennhauser dem Institut zug\u00e4nglich zu machen\u00bb; vgl. das Schreiben des Dekans der Philosophischen Fakult\u00e4t I der Universit\u00e4t Z\u00fcrich vom 20. Juni 1975 an die Erziehungsdirektion des Kantons Z\u00fcrich sowie den Antrag des Pr\u00e4sidialausschusses der ETH vom 19. September 1980 an den Schulrat betr. der Wahl von Hans Rudolf Sennhauser zum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Denkmalpflege (UZH-Archiv E.3.1.136). <a href=\"#return-footnote-150\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 150\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn12\"><\/a>[151] RRB vom 8. Dezember 1982, Nr. 4423, unter Rekurs auf RRB vom 22. Oktober 1980, Nr. 3975 (UZH-Archiv E.3.1.136). <a href=\"#return-footnote-151\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 151\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn13\"><\/a>[152] Vgl. den Antrag des Pr\u00e4sidialausschusses der ETH an den Schulrat vom 19. September 1980 (1. Zitat), den RRB vom 8. Dezember 1982, Nr. 4423 (2. Zitat) sowie das Protokoll der Sitzung der Hochschulkommission vom 4. Oktober 1984 (alle UZH-Archiv E.3.1.136). <a href=\"#return-footnote-152\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 152\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<\/div>","rendered":"<p>Dass die Z\u00fcrcher\u2019sche Assistenzprofessur vor allem der Lehrentlastung der beiden Ordinarien dienen sollte und keine strategische Entscheidung war, die einem weiteren fachlichen Ausbau der Kunstgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich in irgendeiner Weise vorgreifen sollte, wird im Antrag der Fakult\u00e4t auf Ernennung von Richard Z\u00fcrcher zum Assistenzprofessor nur allzu deutlich: \u00abdie Schaffung allf\u00e4lliger weiterer\u00bb kunsthistorischer Assistenzprofessuren d\u00fcrfe dadurch nicht verunm\u00f6glicht werden, \u00abbesonders auch in Hinblick auf die F\u00f6rderung des Nachwuchses\u00bb, wozu der bei seiner Ernennung bereits 57-j\u00e4hrige Z\u00fcrcher nachweislich nicht mehr geh\u00f6rte.<a href=\"#_ftn1\" id=\"return-footnote-140\"><sup>[140]<\/sup><\/a> Von der Ausrichtung her hatten die Fakult\u00e4t bzw. Maurer und Reinle, die als eigentliche Verfasser des Antrags gelten d\u00fcrfen, insbesondere eine \u00abAssistenzprofessur f\u00fcr die Kunst des 19. Jahrhunderts\u00bb<a href=\"#_ftn2\" id=\"return-footnote-141\"><sup>[141]<\/sup><\/a> im Auge, w\u00e4hrend die politischen Beh\u00f6rden eine st\u00e4rkere Ber\u00fccksichtigung der modernen Kunst anmahnten (s. unten).<\/p>\n<figure id=\"attachment_245\" aria-describedby=\"caption-attachment-245\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_27-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_27-300x213.jpg\" alt=\"Sennhauser im Kreise von Studierenden auf Exkursion in Aquileia\" class=\"wp-image-245 size-medium\" width=\"300\" height=\"213\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_27-300x213.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_27-1024x727.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_27-768x545.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_27-1536x1090.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_27-2048x1453.jpg 2048w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_27-65x46.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_27-225x160.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_27-350x248.jpg 350w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-245\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 27: Hans Rudolf Sennhauser (links) im Kreise von Studierenden auf Exkursion in Aquileia, 1975; neben Sennhauser v.l.n.r.: Rita Muggli, Barbara Handke, N.N. und Thomas Keilhack.<br \/>Privatarchiv Fran\u00e7ois Guex, Fotograf:in unbekannt.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bevor es dazu kommen sollte, war aber zun\u00e4chst das Mittelalter an der Reihe, und zwar aus dem schieren Grund, weil seit Sommersemester 1968 mit Hans Rudolf Sennhauser (* 1931; Abb. 27) ein junger Kunsthistoriker als Lehrbeauftragter in Z\u00fcrich lehrte, der mit seiner Ausrichtung auf mittelalterliche Sakralarchitektur und seiner praktischen Erfahrung in der damals noch jungen Disziplin der Mittelalterarch\u00e4ologie das Lehrangebot der Z\u00fcrcher Kunstgeschichte in willkommener Weise erg\u00e4nzte. Sennhauser hatte in Basel, M\u00fcnchen und Z\u00fcrich Geschichte und Arch\u00e4ologie studiert, war 1964 in Basel mit einer Arbeit \u00fcber den Kirchenbau des ersten Jahrtausends in der Schweiz und im F\u00fcrstentum Liechtenstein promoviert und drei Jahre sp\u00e4ter ebendort f\u00fcr seine Arbeit zu den Westschweizer Cluniazenserkirchen Payerne und Romainm\u00f4tier habilitiert worden.<a href=\"#_ftn3\" id=\"return-footnote-142\"><sup>[142]<\/sup><\/a> Seit seiner Habilitation 1967 lehrte er gleichzeitig in Basel, Fribourg und Z\u00fcrich, in Z\u00fcrich jeweils im Sommersemester \u00abmit Lehrauftr\u00e4gen zur Arch\u00e4ologie des Mittelalters und altchristlichen Architektur in Nordafrika\u00bb.<a href=\"#_ftn4\" id=\"return-footnote-143\"><sup>[143]<\/sup><\/a> Angesichts dessen, dass die fr\u00fchmittelalterliche Kunst \u2013 neben der modernen Kunst \u2013 \u00abheute einem Interesse von gr\u00f6sseren Studentengruppen\u00bb entspreche, das sich mit Lehrauftr\u00e4gen allein nicht befriedigen lasse, Sennhauser sich zudem in den drei Semestern, da er in Z\u00fcrich gelehrt habe, \u00abvorz\u00fcglich bew\u00e4hrt\u00bb habe und es nun darum gehe, \u00abihn mit der Universit\u00e4t Z\u00fcrich enger zu verbinden und damit zu verhindern, dass er ihr pl\u00f6tzlich verloren geht\u00bb, wurde Sennhauser auf das Sommersemester 1971 zum Assistenzprofessor f\u00fcr Kunstgeschichte des Mittelalters mit einer Lehrverpflichtung von 2\u20134 Wochenstunden berufen.<a href=\"#_ftn5\" id=\"return-footnote-144\"><sup>[144]<\/sup><\/a> Nach zweimaliger Verl\u00e4ngerung dieser Anstellung als Assistenzprofessor erfolgte 1980 das Upgrade zum Extraordinarius ad personam; ein \u00abVerschwinden\u00bb von Sennhauser \u00abaus unserem Lehrk\u00f6rper\u00bb w\u00e4re \u2013 so wird im zugrundeliegenden Fakult\u00e4tsantrag betont \u2013 \u00abein nicht wiedergutzumachender Verlust\u00bb, und \u00abeine bedeutsame Komponente des Faches Kunstgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich (und einzig hier vorhanden) m\u00fcsste grundlos und ohne jede Kompensation aufgegeben werden\u00bb.<a href=\"#_ftn6\" id=\"return-footnote-145\"><sup>[145]<\/sup><\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_246\" aria-describedby=\"caption-attachment-246\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_28.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_28-300x208.jpg\" alt=\"Hans Rudolf Sennhauser\" class=\"wp-image-246 size-medium\" width=\"300\" height=\"208\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_28-300x208.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_28-1024x710.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_28-768x532.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_28-1536x1065.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_28-65x45.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_28-225x156.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_28-350x243.jpg 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/06\/Jaeggi_Abb_28.jpg 1800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-246\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 28: Hans Rudolf Sennhauser 2015 beim Vortrag im sog. F\u00fcrstenzimmer in Kloster M\u00fcstair; die Erforschung der fr\u00fchmittelalterlichen Klosteranlage M\u00fcstair geh\u00f6rte zu den zahlreichen arch\u00e4ologischen Grossprojekten von Sennhauser. <br \/>Foto: E. Tscholl.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bereits 1974 war das Lehrgebiet der Sennhauser\u2019schen Professur auf Wunsch des Stelleninhabers in \u00abKunstgeschichte des Mittelalters, Arch\u00e4ologie der fr\u00fchchristlichen, hoch- und sp\u00e4tmittelalterlichen Zeit\u00bb umbenannt worden,<a href=\"#_ftn7\" id=\"return-footnote-146\"><sup>[146]<\/sup><\/a> und unter dieser Bezeichnung erfolgte 1985 schliesslich auch die Bef\u00f6rderung Sennhausers zum Ordinarius ad personam.<a href=\"#_ftn8\" id=\"return-footnote-147\"><sup>[147]<\/sup><\/a> Dass diese Bef\u00f6rderung zeitlich mit der Emeritierung von Reinle zusammenfiel, war kein Zufall; Sennhausers denkmalpflegerische und arch\u00e4ologische Projekte setzten \u2013 so heisst es im entsprechenden Antrag der Fakult\u00e4t \u2013 \u00abdie durch Prof. Reinle gepflegte Tradition fort\u00bb, seine \u00abengagierte denkmalpflegerische T\u00e4tigkeit und Betreuung mehrerer arch\u00e4ologischer Grossprojekte\u00bb erlaube \u00abeine sonst nicht gebotene praxisbezogene Ausbildung der Studenten\u00bb.<a href=\"#_ftn9\" id=\"return-footnote-148\"><sup>[148]<\/sup><\/a> (Abb. 28) Noch weiter zur\u00fcck \u2013 n\u00e4mlich zu Rahn und Zemp \u2013 reicht hingegen die Tradition der Doppelprofessur mit der ETH, die mit Sennhauser kurzfristig wieder auflebte und dazu dienen sollte, \u00abden Uni-Studenten das zu vermitteln, was die ETH-Studenten schon k\u00f6nnen und umgekehrt, den ETH-Studenten etwas Uni-Wissen beizubringen\u00bb:<a href=\"#_ftn10\" id=\"return-footnote-149\"><sup>[149]<\/sup><\/a> Im unmittelbaren Nachgang zu Sennhausers Bef\u00f6rderung zum pers\u00f6nlichen Extraordinarius an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich erfolgte 1980 seine Ernennung zum Extraordinarius an der ETH Z\u00fcrich, ebenso parallel vollzog sich 1985 die Bef\u00f6rderung zum ordentlichen Professor, an der ETH jeweils mit der Lehrumschreibung \u00abDenkmalpflege, insbesondere Arch\u00e4ologie\u00bb.<a href=\"#_ftn11\" id=\"return-footnote-150\"><sup>[150]<\/sup><\/a> Dabei galt die \u00abErf\u00fcllung der Lehrverpflichtung an der Universit\u00e4t [\u2026] gleichzeitig als Erf\u00fcllung der Lehrverpflichtung an der ETH Z\u00fcrich\u00bb.<a href=\"#_ftn12\" id=\"return-footnote-151\"><sup>[151]<\/sup><\/a> Als sog. \u00abNull-Professur\u00bb war dies f\u00fcr die ETH eine denkbar g\u00fcnstige L\u00f6sung; Sennhausers Anbindung an die ETH garantierte diesem zwar \u00abdie akademischen Rechte eines Professors der ETHZ [&#8230;], insbesondere die Betreuung von Doktoranden als Referent\u00bb, war aber \u00abohne Besoldungsfolge f\u00fcr den Bund\u00bb.<a href=\"#_ftn13\" id=\"return-footnote-152\"><sup>[152]<\/sup><\/a> 1996 wurde Sennhauser sowohl an der Universit\u00e4t als auch an der ETH emeritiert und von der Universit\u00e4t zum Honorarprofessor ernannt.<\/p>\n<div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn1\" id=\"_ftn1\"><\/a>[140] Antrag der Fakult\u00e4t an die Erziehungsdirektion auf Ernennung von Richard Z\u00fcrcher zum Assistenzprofessor vom 4. M\u00e4rz 1968 (UZH-Archiv AL.7.43). <a href=\"#return-footnote-140\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 140\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn2\" id=\"_ftn2\"><\/a>[141] Ebd. <a href=\"#return-footnote-141\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 141\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn3\" id=\"_ftn3\"><\/a>[142] Biographische Angaben zu Sennhauser finden sich ausser in den hier benutzten Akten im UZH-Archiv auch im ETH-Journal vom Februar 1981, Nr. 161, S. 21. <a href=\"#return-footnote-142\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 142\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn4\" id=\"_ftn4\"><\/a>[143] Vgl. die Liste der Lehrveranstaltungen von Hans Rudolf Sennhauser, die dem Entwurf von A. Reinle vom 23. November 1970 zum Antrag einer Assistenzprofessur \u00abf\u00fcr unseren Lehrbeauftragten PD Dr. H. R. Sennhauser\u00bb beiliegt (UZH-Archiv G.6.4.39). <a href=\"#return-footnote-143\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 143\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn5\" id=\"_ftn5\"><\/a>[144] RRB vom 16. April 1971, Nr. 2177; vgl. JbUZH 1971\/72, S. 38. Die zitierten Passagen stammen aus dem Antrag des Dekanats der Philosophischen Fakult\u00e4t I vom 19. Februar 1971 an die Erziehungsdirektion auf Ernennung von PD Dr. Hans Rudolf Sennhauser zum Assistenzprofessor (UZH-Archiv AL.7.43). <a href=\"#return-footnote-144\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 144\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn6\" id=\"_ftn6\"><\/a>[145] RRB vom 22. Oktober 1980, Nr. 3975 (UZH-Archiv E.3.1.136); die Zitate stammen aus dem Antrag des Dekanats der Philosophischen Fakult\u00e4t I der Universit\u00e4t Z\u00fcrich vom 6. Dezember 1979 auf Bef\u00f6rderung von Hans Rudolf Sennhauser zum Extraordinarius ad personam. Mit dieser Bef\u00f6rderung war zugleich eine Erh\u00f6hung des Lehrdeputats auf vier bis sechs Stunden verbunden. <a href=\"#return-footnote-145\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 145\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn7\" id=\"_ftn7\"><\/a>[146] RRB vom 24. Juli 1974, Nr. 3834 (StAZH MM 3.141) sowie Brief von A. Reinle ans Dekanat der Philosophischen Fakult\u00e4t I der Universit\u00e4t Z\u00fcrich vom 9. Mai 1974 (UZH-Archiv E.3.1.136). <a href=\"#return-footnote-146\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 146\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn8\" id=\"_ftn8\"><\/a>[147] RRB vom 27. M\u00e4rz 1985, Nr. 1230 (UZH-Archiv E.3.1.136). <a href=\"#return-footnote-147\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 147\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn9\" id=\"_ftn9\"><\/a>[148] So im Antrag des Dekanats der Philosophischen Fakult\u00e4t I vom 11. Juli 1984 und in der gleichentags datierten Stellungnahme des Rektors zur Bef\u00f6rderung von Hans Rudolf Sennhauser zum Ordinarius ad personam (UZH-Archiv E.3.1.136). <a href=\"#return-footnote-148\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 148\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn10\" id=\"_ftn10\"><\/a>[149] ETH-Journal vom Februar 1981, Nr. 161, S. 21. <a href=\"#return-footnote-149\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 149\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn11\" id=\"_ftn11\"><\/a>[150] Die Verf\u00fcgung der ETH Z\u00fcrich vom 21. Oktober 1980 und alle weiteren in diesem Zusammenhang relevanten Dokumente finden sich im Dossier E.3.1.136 des UZH-Archivs. Sennhauser hatte bereits seit 1975 als \u00abLeiter der Abteilung f\u00fcr Monumentalarch\u00e4ologie\u00bb dem Institut f\u00fcr Denkmalpflege an der ETH Z\u00fcrich angeh\u00f6rt, \u00abum die Zusammenarbeit mit der Universit\u00e4t sicherzustellen und um den besonderen Sachverstand von Sennhauser dem Institut zug\u00e4nglich zu machen\u00bb; vgl. das Schreiben des Dekans der Philosophischen Fakult\u00e4t I der Universit\u00e4t Z\u00fcrich vom 20. Juni 1975 an die Erziehungsdirektion des Kantons Z\u00fcrich sowie den Antrag des Pr\u00e4sidialausschusses der ETH vom 19. September 1980 an den Schulrat betr. der Wahl von Hans Rudolf Sennhauser zum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Denkmalpflege (UZH-Archiv E.3.1.136). <a href=\"#return-footnote-150\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 150\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn12\" id=\"_ftn12\"><\/a>[151] RRB vom 8. Dezember 1982, Nr. 4423, unter Rekurs auf RRB vom 22. Oktober 1980, Nr. 3975 (UZH-Archiv E.3.1.136). <a href=\"#return-footnote-151\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 151\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn13\" id=\"_ftn13\"><\/a>[152] Vgl. den Antrag des Pr\u00e4sidialausschusses der ETH an den Schulrat vom 19. September 1980 (1. Zitat), den RRB vom 8. Dezember 1982, Nr. 4423 (2. Zitat) sowie das Protokoll der Sitzung der Hochschulkommission vom 4. Oktober 1984 (alle UZH-Archiv E.3.1.136). <a href=\"#return-footnote-152\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 152\">\u21b5<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":3,"menu_order":11,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":["carola-jaeggi"],"pb_section_license":""},"chapter-type":[],"contributor":[61],"license":[],"class_list":["post-243","chapter","type-chapter","status-publish","hentry","contributor-carola-jaeggi"],"part":84,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/243"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/243\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":671,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/243\/revisions\/671"}],"part":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/84"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/243\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=243"}],"wp:term":[{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=243"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=243"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=243"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}