{"id":192,"date":"2022-05-31T18:00:33","date_gmt":"2022-05-31T16:00:33","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/?post_type=chapter&#038;p=192"},"modified":"2022-06-27T14:46:49","modified_gmt":"2022-06-27T12:46:49","slug":"neue-kollegen-hans-hoffmann-und-peter-meyer","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/chapter\/neue-kollegen-hans-hoffmann-und-peter-meyer\/","title":{"raw":"Neue Kollegen: Hans Hoffmann und Peter Meyer","rendered":"Neue Kollegen: Hans Hoffmann und Peter Meyer"},"content":{"raw":"Gleichzeitig mit ihrem Antrag auf Bef\u00f6rderung Jedlickas zum Ordinarius hatte die Fakult\u00e4t auch darauf hingewiesen, dass \u00abdas weite Gebiet der Kunstgeschichte heute unm\u00f6glich von einem einzigen Fachvertreter versehen werden\u00bb k\u00f6nne, weshalb sie zus\u00e4tzlich beantragte, Hans Hoffmann \u00abzum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Kunstgeschichte des Mittelalters und der Neuzeit unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte\u00bb zu ernennen, \u00abbei einer Lehrverpflichtung von mindestens 4 Wochenstunden Vorlesungen und Uebungen und einer Gehaltsansetzung, welche ihm die Aufgabe seiner bisherigen T\u00e4tigkeit erm\u00f6glicht\u00bb.<a href=\"#_ftn1\" id=\"return-footnote-71\"><sup>[71]<\/sup><\/a> Hoffmann sei, so argumentierte die Fakult\u00e4t, eine perfekte Erg\u00e4nzung zu Jedlicka, da er \u00abdas Hauptgewicht auf die Vermittlung gr\u00fcndlichster Stoffkenntnis und streng wissenschaftlicher Methode\u00bb<a href=\"#_ftn2\" id=\"return-footnote-72\"><sup>[72]<\/sup><\/a> lege, w\u00e4hrend bei Jedlicka \u00abnach Anlage und bisherigem Schaffen unmittelbares Kunsterleben und urspr\u00fcngliches, fast intuitives Kunstverst\u00e4ndnis, aesthetische W\u00fcrdigung und begriffliches Denken mit Neigung zu allgemein-geistesgeschichtlichen Gesichtspunkten im Vordergrund\u00bb st\u00fcnden.<a href=\"#_ftn3\" id=\"return-footnote-73\"><sup>[73]<\/sup><\/a> War bei Escher und Jedlicka vor allem auf eine thematische Komplementierung geachtet worden, insofern Escher \u00absich in erster Linie f\u00fcr die Kunst der Renaissance, des Barock und des Rokoko interessierte\u00bb, bei Jedlicka hingegen \u00abdie moderne Kunst zu ihrem Recht kam\u00bb, so war nun vielmehr die unterschiedliche Methodik im Blick:<a href=\"#_ftn4\" id=\"return-footnote-74\"><sup>[74]<\/sup><\/a> \u00abDie mehr zur Systematik und allgemeinen geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkten neigende, vor allem die neuere und neueste Geschichte bevorzugende Kunstbetrachtung von Prof. Jedlicka soll durch eine mehr nach der stofflichen Seite orientierte erg\u00e4nzt werden mit vorwiegender Ber\u00fccksichtigung der \u00e4lteren Kunstgeschichte und hier insbesondere der Architekturgeschichte.\u00bb<a href=\"#_ftn5\" id=\"return-footnote-75\"><sup>[75]<\/sup><\/a>\r\n\r\n[caption id=\"attachment_194\" align=\"alignleft\" width=\"230\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16-230x300.jpg\" alt=\"Hans Hoffmann\" class=\"wp-image-194 size-medium\" width=\"230\" height=\"300\" \/><\/a> Abb. 16: Hans Hoffmann, undatiert.<br \/>UZH-Archiv, AB.1.0444, Repro aus dem JbUZH 1955\/6, S. 93; Foto: UZH-Archiv.[\/caption]\r\n\r\nHans Hoffmann (1888\u20131955; Abb. 16) war ausgebildeter Sekundarlehrer und hatte \u2013 ganz \u00e4hnlich wie Jedlicka \u2013 erst als solcher zu studieren begonnen.<a href=\"#_ftn6\" id=\"return-footnote-76\"><sup>[76]<\/sup><\/a> 1923 wurde er mit seiner von Zemp betreuten Dissertation zum <em>Stuckplastiker Giovanni Battista Barberini (1625\u20131691)<\/em> promoviert, 1928 folgte die Habilitationsschrift <em>Die Architektur Mailands von 1550 bis 1650<\/em>, auf deren Basis er die Venia legendi f\u00fcr neuere Kunstgeschichte bekam.<a href=\"#_ftn7\" id=\"return-footnote-77\"><sup>[77]<\/sup><\/a> Nach neun Jahren als Privatdozent wurde er 1937 zum Titularprofessor ernannt.<a href=\"#_ftn8\" id=\"return-footnote-78\"><sup>[78]<\/sup><\/a> Seine von der Fakult\u00e4t bereits 1944 beantragte Bef\u00f6rderung zum \u00abAusserordentlichen Professor f\u00fcr Kunstgeschichte des Mittelalters und der neuen Zeit, unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte\u00bb wurde erst zum Sommersemester 1947 vollzogen, nachdem Hoffmann zur \u00dcberbr\u00fcckung nach dem Tod von Escher zun\u00e4chst zwei einst\u00fcndige Lehrauftr\u00e4ge f\u00fcr das Sommersemester 1945 zugesprochen bekommen hatte.<a href=\"#_ftn9\" id=\"return-footnote-79\"><sup>[79]<\/sup><\/a> Die mit dieser Ernennung einhergehende Festschreibung seines Lehrgebiets auf die Kunst des Mittelalters und der \u00abneuen Zeit\u00bb und insbesondere die Architektur nahm Hoffmann offenbar ernst, um nicht mit dem Lehrgebiet von Jedlicka zu kollidieren; Hoffmann selbst empfand dies durchaus als Einschr\u00e4nkung \u2013 er habe auf diese Weise nicht mehr in gleicher Breite wie zuvor \u00abseine[r] alte[n] Liebe zur Kunst der Sp\u00e4trenaissance und des Fr\u00fchbarocks\u00bb fr\u00f6nen k\u00f6nnen und sei \u00abwider Willen [\u2026] zum Medi\u00e4visten geworden\u00bb.<a href=\"#_ftn10\" id=\"return-footnote-80\"><sup>[80]<\/sup><\/a> (Abb. 17)\r\n\r\n[caption id=\"attachment_195\" align=\"alignright\" width=\"231\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-scaled.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-231x300.jpg\" alt=\"Frequenzverzeichnis der Vorlesungen von Herrn Privatdozent Professor Dr. Hans Hoffmann\" class=\"wp-image-195 size-medium\" width=\"231\" height=\"300\" \/><\/a> Abb. 17: \u00abFrequenzverzeichnis der Vorlesungen von Herrn Privatdozent Professor Dr. Hans Hoffmann, vom Wintersemester 1937\/38\u00bb; Beilage zur \u00abEingabe der Philosophischen Fakult\u00e4t I vom 27. Oktober 1944 betr. Professur f\u00fcr Kunstgeschichte\u00bb.<br \/>UZH-Archiv AB.1.0444; Foto: Carola J\u00e4ggi.[\/caption]\r\n\r\nDass er ein begeisterter und begeisternder Lehrer gewesen sein muss, zeigt sein langj\u00e4hriges Engagement an der Volkshochschule, wo er auch als Professor noch Kurse anbot. An der Universit\u00e4t war sein Erfolg allerdings nicht mit jenem von Jedlicka zu vergleichen; seine gr\u00f6ssten Publikumserfolge waren seine Vorlesungen zu Leonardo und Michelangelo in den 1940er-Jahren, die bis zu 90 Studierende und Auditor:innen anzogen.<a href=\"#_ftn11\" id=\"return-footnote-81\"><sup>[81]<\/sup><\/a>\r\n\r\n[caption id=\"attachment_196\" align=\"alignleft\" width=\"182\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-scaled.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-182x300.jpg\" alt=\"Peter Meyer\" class=\"wp-image-196 size-medium\" width=\"182\" height=\"300\" \/><\/a> Abb. 18: Peter Meyer, 1973.<br \/>Archiv Jakob Meyer, Basel, Fotograf:in unbekannt.[\/caption]\r\n\r\nAls Hoffmann 1955 unerwartet mit nur 67 Jahren verstarb, begann die Suche nach einer Erg\u00e4nzung zu Jedlicka von Neuem, und erneut wurde \u00abunter den Kunsthistorikern in der Schweiz und in Deutschland, die f\u00fcr eine solche Professur in Frage kommen, Umschau gehalten\u00bb.<a href=\"#_ftn12\" id=\"return-footnote-82\"><sup>[82]<\/sup><\/a> Gew\u00e4hlt wurde schliesslich Peter Meyer (Abb. 18), der bereits bei der Nachfolge von Escher ins Auge gefasst worden war, damals aber ausschied, weil er \u00abals Dozent bedeutend weniger ausgewiesen\u00bb sei.<a href=\"#_ftn13\" id=\"return-footnote-83\"><sup>[83]<\/sup><\/a> Peter Meyer (1894\u20131984) hatte 1918 in M\u00fcnchen sein Diplom als Architekt erworben und machte sich durch seine langj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit (1930\u20131943) als Redaktor der Zeitschrift <em>Das Werk<\/em> einen Namen als Architekturkritiker.<a href=\"#_ftn14\" id=\"return-footnote-84\"><sup>[84]<\/sup><\/a> 1935 erfolgte die Habilitation an der ETH mit einer Arbeit zur <em>Systematik und Aesthetik der neueren Architektur<\/em>. Es folgten Studien an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich, die 1941 mit der Dissertation <em>Zur Formenlehre und Syntax des griechischen Ornamentes<\/em> \u2013 betreut durch den Klassischen Arch\u00e4ologen Arnold von Salis \u2013 abgeschlossen wurden.<a href=\"#_ftn15\" id=\"return-footnote-85\"><sup>[85]<\/sup><\/a> Eine weitere Schrift zum Ornament, dieses Mal zum fr\u00fchmittelalterlichen (<em>Die Struktur des fr\u00fchmittelalterlichen Ornamentes<\/em>), reichte Meyer 1944 an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich als Habilitationsschrift ein und erhielt auf dieser Basis die Venia legendi f\u00fcr \u00abGeschichte der europ\u00e4ischen Kunst bis zum Beginn des romanischen Stils\u00bb.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_197\" align=\"alignleft\" width=\"188\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-scaled.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-188x300.jpg\" alt=\"Verleihung der Ehrendoktorw\u00fcrde \" class=\"wp-image-197 size-medium\" width=\"188\" height=\"300\" \/><\/a> Abb. 19: Peter Meyer anl\u00e4sslich der Verleihung der Ehrendoktorw\u00fcrde durch die Universit\u00e4t Dublin, 1952.[\/caption]\r\n\r\nIn den 1940er-Jahren entstanden mehrere grosse Buchpublikationen zu Themen aus dem Bereich der mittelalterlichen Architektur, 1950 die Faksimile-Ausgabe des Book of Kells, was Meyer die Ehrendoktorw\u00fcrde der University of Dublin einbrachte (Abb. 19). Seit dem Sommersemester 1951 hatte Meyer eine halbe ausserordentliche Professur f\u00fcr \u00abSystematik und Aesthetik der neuern Baukunst\u00bb an der ETH inne, w\u00e4hrend die Universit\u00e4t Z\u00fcrich 1953 Meyers damals neunj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit als Privatdozent mit einer Titularprofessor w\u00fcrdigte.<a href=\"#_ftn16\" id=\"return-footnote-86\"><sup>[86]<\/sup><\/a> Meyer scheint ein gewisses Polarisierungspotential sowie eine \u00abcharakteristische Sch\u00e4rfe\u00bb<a href=\"#_ftn17\" id=\"return-footnote-87\"><sup>[87]<\/sup><\/a> besessen zu haben, die von weniger wohlmeinenden Zeitgenossen als \u00abeinseitiges \u00fcberscharfes Urteil und ein ganz pers\u00f6nliches Bed\u00fcrfnis nach Polemik\u00bb kritisiert wurde; aus inneruniversit\u00e4ren Kreisen wurde zudem seine \u00abAbneigung gegen proseminaristische Aufgaben\u00bb und der fehlende Kontakt zu den Studierenden als hinderlich gewertet.<a href=\"#_ftn18\" id=\"return-footnote-88\"><sup>[88]<\/sup><\/a> So scheint auch seine Nichtber\u00fccksichtigung bei der Nachfolge von Konrad Escher nicht bloss seiner geringeren Lehrerfahrung geschuldet gewesen zu sein, sondern auch einer pers\u00f6nlichen Inkompatibilit\u00e4t zu Jedlicka und anderen Fakult\u00e4tsvertretern.<a href=\"#_ftn19\" id=\"return-footnote-89\"><sup>[89]<\/sup><\/a> Als er durch seine Stellung als Privatdozent bzw. Titularprofessor nach dem Tod von Hoffmann 1955 wieder als potentieller Kandidat ins Gespr\u00e4ch kam, waren es insbesondere die \u00fcbergeordneten Stellen, die sich f\u00fcr ihn verwendeten, w\u00e4hrend die Fakult\u00e4t einerseits auf das schon vorger\u00fcckte Alter von Meyer verwies, andererseits an ihrer Skepsis bez\u00fcglich Passung und Eignung festhielt und deshalb Paul Hofer aus Bern favorisierte.<a href=\"#_ftn20\" id=\"return-footnote-90\"><sup>[90]<\/sup><\/a> Am 12. April 1956 kam es schliesslich zur regierungsr\u00e4tlichen Wahl des damals 62-j\u00e4hrigen Peter Meyer zum Extraordinarius f\u00fcr \u00abKunstgeschichte des Mittelalters und der neuen Zeit unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte\u00bb<a href=\"#_ftn21\" id=\"return-footnote-91\"><sup>[91]<\/sup><\/a>, ergo mit derselben Lehrgebietsumschreibung, wie sie bereits Hoffmann gehabt hatte. Anders als Hoffmann sah Meyer dies allerdings nicht als Einschr\u00e4nkung, sondern nahm dies zum Anlass, in den neun verbleibenden Jahren seiner T\u00e4tigkeit als Universit\u00e4tsprofessor eine reiche Palette von Lehrveranstaltungen zur fr\u00fch- und hochmittelalterlichen Kunst und innerhalb dieser insbesondere zur Ornamentik anzubieten.<a href=\"#_ftn22\" id=\"return-footnote-92\"><sup>[92]<\/sup><\/a>\r\n<div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn1\"><\/a>[71] Antrag der Fakult\u00e4t an die Erziehungsdirektion des Kantons Z\u00fcrich vom 27. Oktober 1944, Betreff: Professur f\u00fcr Kunstgeschichte (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-71\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 71\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn2\"><\/a>[72] Ebd. <a href=\"#return-footnote-72\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 72\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn3\"><\/a>[73] Zitat aus dem Brief des Dekans an die Erziehungsdirektion vom 2. Dezember 1946 (UZH-Archiv AB.1.0444). Zur Methode Jedlickas s. auch Reinles Nachruf auf Jedlicka 1965\/66 (wie Anm. 60), S. 90f. sowie den Beitrag von Roger Fayet in diesem Band. <a href=\"#return-footnote-73\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 73\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn4\"><\/a>[74] Zitate aus der \u00abBeilage 1) zur Eingabe der phil. Fakult\u00e4t I vom 27. Oktober 1944 betr. Professur f\u00fcr Kunstgeschichte\u00bb im Dossier AB.1.0444 des UZH-Archivs. <a href=\"#return-footnote-74\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 74\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn5\"><\/a>[75] RRB vom 28. Dezember 1946, Nr. 4198 (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-75\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 75\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn6\"><\/a>[76] Alle biographischen Angaben sind Unterlagen im Dossier AB.1.0444 des UZH-Archivs entnommen. Siehe auch Jedlicka, G[otthard]: Professor Hans Hoffmann, 26. Juli 1888 bis 17. Oktober 1955 (Nekrolog), in: JbUZH 1955\/56, S. 91\u201393. <a href=\"#return-footnote-76\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 76\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn7\"><\/a>[77] Auszug aus dem Protokoll des Erziehungsrates des Kantons Z\u00fcrich vom 12. Juli 1928, Nr. 495 (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-77\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 77\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn8\"><\/a>[78] RRB vom 9. Dezember 1937, Nr. 3230 (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-78\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 78\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn9\"><\/a>[79] Auszug aus dem Protokoll des Erziehungsrates vom 6. M\u00e4rz 1945; RRB vom 28. Dezember 1946, Nr. 4198 (beides im UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-79\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 79\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn10\"><\/a>[80] Nachruf von j. f. vom 20. Oktober 1955 im Tages Anzeiger, N\u00b0246. Dass Hoffmann vor seiner Bef\u00f6rderung zum Extraordinarius vor allem Lehrveranstaltungen zur neueren Kunstgeschichte bis hin zur Kunst der Gegenwart anbot, zeigt die Auflistung seiner Lehrveranstaltungen bis Sommersemester 1944; Vignau-Wilbert 1976 (wie Anm. 4), S. 123f. <a href=\"#return-footnote-80\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 80\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn11\"><\/a>[81] Dies ist dem \u00abFrequenzverzeichnis der Vorlesungen von Herrn Privatdozent Professor Dr. Hans Hoffmann, vom Wintersemester 1937\/38 an\u00bb zu entnehmen, das als Anhang dem Brief des Dekans der Philosophischen Fakult\u00e4t I vom 27. Oktober 1944 an die Erziehungsdirektion des Kantons ZH: Betreff: Professur f\u00fcr Kunstgeschichte, beigef\u00fcgt ist (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-81\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 81\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn12\"><\/a>[82] Antrag der Philosophischen Fakult\u00e4t I f\u00fcr die Neubesetzung des Extraordinariates f\u00fcr Kunstgeschichte unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich vom 25. Februar 1956 (UZH-Archiv AB.1.0661). <a href=\"#return-footnote-82\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 82\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn13\"><\/a>[83] RRB vom 28. Dezember 1946, Nr. 4198 (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-83\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 83\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn14\"><\/a>[84] Alle biographischen Informationen sind den Dokumenten in den Dossiers AB.1.0661 und AB.1.0444 im UZH-Archiv entnommen. Besonders ertragreich sind in dieser Hinsicht die dort gesammelten Zeitungsbeitr\u00e4ge zu den runden Geburtstagen von Meyer (z. B. Adolf Reinle zum 80. Geburtstag von Peter Meyer in der NZZ vom 14.\/15. Dezember 1974) sowie die Nachrufe, etwa von Stanislaus von Moos im JbUZH 1965\/66, S. 102f. und in der NZZ vom 26. November 1984 sowie von Katharina Medici-Mall im Tages-Anzeiger vom 22. November 1984; vgl. auch den Beitrag von Katharina Medici-Mall zum zehnj\u00e4hrigen Todestag von Peter Meyer in der NZZ vom 3.\/4. Dezember 1994. <a href=\"#return-footnote-84\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 84\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn15\"><\/a>[85] Das Jahr 1941 wird im RRB vom 12. April 1956, Nr. 1160 als Jahr von Meyers Promotion genannt (UZH-Archiv AB.1.0661 und AL.7.42), in anderen Dokumenten ist bisweilen von 1942 oder gar 1943 die Rede. <a href=\"#return-footnote-85\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 85\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn16\"><\/a>[86] RRB vom 21. Mai 1953, Nr. 1298 (UZH-Archiv AB.1.0661). <a href=\"#return-footnote-86\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 86\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn17\"><\/a>[87] So im Nachruf auf Peter Meyer von Stanislaus von Moos im JbUZH 1965\/66 (wie Anm. 84), S. 102. Einige Belege f\u00fcr diese Sch\u00e4rfe finden sich in den \u00abAutobiographische[n] Notizen\u00bb, zusammengestellt aus einer \u00abCollage von Briefen, einem Lebenslauf f\u00fcr die Habilitation von 1943 und Erinnerungen f\u00fcr seine Enkel aus den siebziger Jahren\u00bb, in: Medici-Mall, Katharina: Im Durcheinandertal der Stile. Architektur und Kunst im Urteil von Peter Meyer (1894\u20131984), Basel\/Boston\/Berlin 1998, S. 413\u2013436. <a href=\"#return-footnote-87\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 87\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn18\"><\/a>[88] Vgl. die Briefe des Dekans der Philosophischen Fakult\u00e4t I an die Erziehungsdirektion vom 27. Oktober 1944 und vom 2. Dezember 1946 (UZH-Archiv AB.1.0444), nochmals bekr\u00e4ftigt im \u00abAntrag der Philosophischen Fakult\u00e4t I f\u00fcr die Neubesetzung des Extraordinariates f\u00fcr Kunstgeschichte unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich\u00bb vom 25. Februar 1956 (UZH-Archiv AB.1.0661). <a href=\"#return-footnote-88\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 88\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn19\"><\/a>[89] Dies geht implizit aus dem RRB vom 28. Dezember 1946, Nr. 4198 hervor, wo Hoffmann auch deshalb als beste Wahl bezeichnet wird, weil er eine \u00abgl\u00fcckliche Erg\u00e4nzung zu Prof. Jedlicka\u00bb darstelle, \u00absowohl pers\u00f6nlich als auch methodisch\u00bb (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-89\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 89\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn20\"><\/a>[90] \u00abAntrag der Philosophischen Fakult\u00e4t I f\u00fcr die Neubesetzung des Extraordinariates f\u00fcr Kunstgeschichte unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich\u00bb vom 25. Februar 1956 (UZH-Archiv AB.1.0661 und AL.7.42). Vgl. das Protokoll der 3. Sitzung der Hochschulkommission vom 4. April 1956 (UZH-Archiv AB.1.0444), aus dem hervorgeht, dass Hochschulkommission und Regierungsrat f\u00fcr Meyer votierten, die Anliegen der Fakult\u00e4t hingegen vom Stadtpr\u00e4sidenten unterst\u00fctzt wurden. Die Vorgeschichte dazu findet sich in Form eines Briefwechsels zwischen Dekanat und Erziehungsdirektion aus dem Zeitraum Dezember 1953 bis Juli 1955 im Dossier AL.7.41 des UZH-Archivs. <a href=\"#return-footnote-90\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 90\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn21\"><\/a>[91] RRB vom 12. April 1956, Nr. 1160 (wie Anm. 85). <a href=\"#return-footnote-91\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 91\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn22\"><\/a>[92] Vgl. das \u00abFrequenzverzeichnis der Vorlesungen von Herrn Privatdozent Prof. Dr. Peter Meyer, vom Sommersemester 1944 an\u00bb, das dem \u00abAntrag der Philosophischen Fakult\u00e4t I f\u00fcr die Neubesetzung des Extraordinariates f\u00fcr Kunstgeschichte unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich\u00bb vom 25. Februar 1956 als Anhang beiliegt (UZH-Archiv AB.1.0661). Die Teilnehmer:innenzahl schwankte zwischen 8 und 48, Studierende und \u00abAuditoren\u00bb zusammengenommen. Nur sehr ausschnitthaft, da 1945 endend, ist die Aufstellung bei Vignau-Wilbert 1976 (wie Anm. 4), S. 125. <a href=\"#return-footnote-92\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 92\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<\/div>","rendered":"<p>Gleichzeitig mit ihrem Antrag auf Bef\u00f6rderung Jedlickas zum Ordinarius hatte die Fakult\u00e4t auch darauf hingewiesen, dass \u00abdas weite Gebiet der Kunstgeschichte heute unm\u00f6glich von einem einzigen Fachvertreter versehen werden\u00bb k\u00f6nne, weshalb sie zus\u00e4tzlich beantragte, Hans Hoffmann \u00abzum ausserordentlichen Professor f\u00fcr Kunstgeschichte des Mittelalters und der Neuzeit unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte\u00bb zu ernennen, \u00abbei einer Lehrverpflichtung von mindestens 4 Wochenstunden Vorlesungen und Uebungen und einer Gehaltsansetzung, welche ihm die Aufgabe seiner bisherigen T\u00e4tigkeit erm\u00f6glicht\u00bb.<a href=\"#_ftn1\" id=\"return-footnote-71\"><sup>[71]<\/sup><\/a> Hoffmann sei, so argumentierte die Fakult\u00e4t, eine perfekte Erg\u00e4nzung zu Jedlicka, da er \u00abdas Hauptgewicht auf die Vermittlung gr\u00fcndlichster Stoffkenntnis und streng wissenschaftlicher Methode\u00bb<a href=\"#_ftn2\" id=\"return-footnote-72\"><sup>[72]<\/sup><\/a> lege, w\u00e4hrend bei Jedlicka \u00abnach Anlage und bisherigem Schaffen unmittelbares Kunsterleben und urspr\u00fcngliches, fast intuitives Kunstverst\u00e4ndnis, aesthetische W\u00fcrdigung und begriffliches Denken mit Neigung zu allgemein-geistesgeschichtlichen Gesichtspunkten im Vordergrund\u00bb st\u00fcnden.<a href=\"#_ftn3\" id=\"return-footnote-73\"><sup>[73]<\/sup><\/a> War bei Escher und Jedlicka vor allem auf eine thematische Komplementierung geachtet worden, insofern Escher \u00absich in erster Linie f\u00fcr die Kunst der Renaissance, des Barock und des Rokoko interessierte\u00bb, bei Jedlicka hingegen \u00abdie moderne Kunst zu ihrem Recht kam\u00bb, so war nun vielmehr die unterschiedliche Methodik im Blick:<a href=\"#_ftn4\" id=\"return-footnote-74\"><sup>[74]<\/sup><\/a> \u00abDie mehr zur Systematik und allgemeinen geisteswissenschaftlichen Gesichtspunkten neigende, vor allem die neuere und neueste Geschichte bevorzugende Kunstbetrachtung von Prof. Jedlicka soll durch eine mehr nach der stofflichen Seite orientierte erg\u00e4nzt werden mit vorwiegender Ber\u00fccksichtigung der \u00e4lteren Kunstgeschichte und hier insbesondere der Architekturgeschichte.\u00bb<a href=\"#_ftn5\" id=\"return-footnote-75\"><sup>[75]<\/sup><\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_194\" aria-describedby=\"caption-attachment-194\" style=\"width: 230px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16-230x300.jpg\" alt=\"Hans Hoffmann\" class=\"wp-image-194 size-medium\" width=\"230\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16-230x300.jpg 230w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16-784x1024.jpg 784w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16-768x1003.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16-1176x1536.jpg 1176w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16-1568x2048.jpg 1568w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16-65x85.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16-225x294.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16-350x457.jpg 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_16.jpg 1838w\" sizes=\"auto, (max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-194\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 16: Hans Hoffmann, undatiert.<br \/>UZH-Archiv, AB.1.0444, Repro aus dem JbUZH 1955\/6, S. 93; Foto: UZH-Archiv.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Hans Hoffmann (1888\u20131955; Abb. 16) war ausgebildeter Sekundarlehrer und hatte \u2013 ganz \u00e4hnlich wie Jedlicka \u2013 erst als solcher zu studieren begonnen.<a href=\"#_ftn6\" id=\"return-footnote-76\"><sup>[76]<\/sup><\/a> 1923 wurde er mit seiner von Zemp betreuten Dissertation zum <em>Stuckplastiker Giovanni Battista Barberini (1625\u20131691)<\/em> promoviert, 1928 folgte die Habilitationsschrift <em>Die Architektur Mailands von 1550 bis 1650<\/em>, auf deren Basis er die Venia legendi f\u00fcr neuere Kunstgeschichte bekam.<a href=\"#_ftn7\" id=\"return-footnote-77\"><sup>[77]<\/sup><\/a> Nach neun Jahren als Privatdozent wurde er 1937 zum Titularprofessor ernannt.<a href=\"#_ftn8\" id=\"return-footnote-78\"><sup>[78]<\/sup><\/a> Seine von der Fakult\u00e4t bereits 1944 beantragte Bef\u00f6rderung zum \u00abAusserordentlichen Professor f\u00fcr Kunstgeschichte des Mittelalters und der neuen Zeit, unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte\u00bb wurde erst zum Sommersemester 1947 vollzogen, nachdem Hoffmann zur \u00dcberbr\u00fcckung nach dem Tod von Escher zun\u00e4chst zwei einst\u00fcndige Lehrauftr\u00e4ge f\u00fcr das Sommersemester 1945 zugesprochen bekommen hatte.<a href=\"#_ftn9\" id=\"return-footnote-79\"><sup>[79]<\/sup><\/a> Die mit dieser Ernennung einhergehende Festschreibung seines Lehrgebiets auf die Kunst des Mittelalters und der \u00abneuen Zeit\u00bb und insbesondere die Architektur nahm Hoffmann offenbar ernst, um nicht mit dem Lehrgebiet von Jedlicka zu kollidieren; Hoffmann selbst empfand dies durchaus als Einschr\u00e4nkung \u2013 er habe auf diese Weise nicht mehr in gleicher Breite wie zuvor \u00abseine[r] alte[n] Liebe zur Kunst der Sp\u00e4trenaissance und des Fr\u00fchbarocks\u00bb fr\u00f6nen k\u00f6nnen und sei \u00abwider Willen [\u2026] zum Medi\u00e4visten geworden\u00bb.<a href=\"#_ftn10\" id=\"return-footnote-80\"><sup>[80]<\/sup><\/a> (Abb. 17)<\/p>\n<figure id=\"attachment_195\" aria-describedby=\"caption-attachment-195\" style=\"width: 231px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-231x300.jpg\" alt=\"Frequenzverzeichnis der Vorlesungen von Herrn Privatdozent Professor Dr. Hans Hoffmann\" class=\"wp-image-195 size-medium\" width=\"231\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-231x300.jpg 231w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-788x1024.jpg 788w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-768x997.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-1183x1536.jpg 1183w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-1577x2048.jpg 1577w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-65x84.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-225x292.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-350x455.jpg 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_17-scaled.jpg 1971w\" sizes=\"auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-195\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 17: \u00abFrequenzverzeichnis der Vorlesungen von Herrn Privatdozent Professor Dr. Hans Hoffmann, vom Wintersemester 1937\/38\u00bb; Beilage zur \u00abEingabe der Philosophischen Fakult\u00e4t I vom 27. Oktober 1944 betr. Professur f\u00fcr Kunstgeschichte\u00bb.<br \/>UZH-Archiv AB.1.0444; Foto: Carola J\u00e4ggi.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Dass er ein begeisterter und begeisternder Lehrer gewesen sein muss, zeigt sein langj\u00e4hriges Engagement an der Volkshochschule, wo er auch als Professor noch Kurse anbot. An der Universit\u00e4t war sein Erfolg allerdings nicht mit jenem von Jedlicka zu vergleichen; seine gr\u00f6ssten Publikumserfolge waren seine Vorlesungen zu Leonardo und Michelangelo in den 1940er-Jahren, die bis zu 90 Studierende und Auditor:innen anzogen.<a href=\"#_ftn11\" id=\"return-footnote-81\"><sup>[81]<\/sup><\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_196\" aria-describedby=\"caption-attachment-196\" style=\"width: 182px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-182x300.jpg\" alt=\"Peter Meyer\" class=\"wp-image-196 size-medium\" width=\"182\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-182x300.jpg 182w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-623x1024.jpg 623w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-768x1263.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-934x1536.jpg 934w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-1245x2048.jpg 1245w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-65x107.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-225x370.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-350x576.jpg 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_18-scaled.jpg 1556w\" sizes=\"auto, (max-width: 182px) 100vw, 182px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-196\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 18: Peter Meyer, 1973.<br \/>Archiv Jakob Meyer, Basel, Fotograf:in unbekannt.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Als Hoffmann 1955 unerwartet mit nur 67 Jahren verstarb, begann die Suche nach einer Erg\u00e4nzung zu Jedlicka von Neuem, und erneut wurde \u00abunter den Kunsthistorikern in der Schweiz und in Deutschland, die f\u00fcr eine solche Professur in Frage kommen, Umschau gehalten\u00bb.<a href=\"#_ftn12\" id=\"return-footnote-82\"><sup>[82]<\/sup><\/a> Gew\u00e4hlt wurde schliesslich Peter Meyer (Abb. 18), der bereits bei der Nachfolge von Escher ins Auge gefasst worden war, damals aber ausschied, weil er \u00abals Dozent bedeutend weniger ausgewiesen\u00bb sei.<a href=\"#_ftn13\" id=\"return-footnote-83\"><sup>[83]<\/sup><\/a> Peter Meyer (1894\u20131984) hatte 1918 in M\u00fcnchen sein Diplom als Architekt erworben und machte sich durch seine langj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit (1930\u20131943) als Redaktor der Zeitschrift <em>Das Werk<\/em> einen Namen als Architekturkritiker.<a href=\"#_ftn14\" id=\"return-footnote-84\"><sup>[84]<\/sup><\/a> 1935 erfolgte die Habilitation an der ETH mit einer Arbeit zur <em>Systematik und Aesthetik der neueren Architektur<\/em>. Es folgten Studien an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich, die 1941 mit der Dissertation <em>Zur Formenlehre und Syntax des griechischen Ornamentes<\/em> \u2013 betreut durch den Klassischen Arch\u00e4ologen Arnold von Salis \u2013 abgeschlossen wurden.<a href=\"#_ftn15\" id=\"return-footnote-85\"><sup>[85]<\/sup><\/a> Eine weitere Schrift zum Ornament, dieses Mal zum fr\u00fchmittelalterlichen (<em>Die Struktur des fr\u00fchmittelalterlichen Ornamentes<\/em>), reichte Meyer 1944 an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich als Habilitationsschrift ein und erhielt auf dieser Basis die Venia legendi f\u00fcr \u00abGeschichte der europ\u00e4ischen Kunst bis zum Beginn des romanischen Stils\u00bb.<\/p>\n<figure id=\"attachment_197\" aria-describedby=\"caption-attachment-197\" style=\"width: 188px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-188x300.jpg\" alt=\"Verleihung der Ehrendoktorw\u00fcrde\" class=\"wp-image-197 size-medium\" width=\"188\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-188x300.jpg 188w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-643x1024.jpg 643w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-768x1224.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-964x1536.jpg 964w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-1285x2048.jpg 1285w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-65x104.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-225x359.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-350x558.jpg 350w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_19-scaled.jpg 1607w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-197\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 19: Peter Meyer anl\u00e4sslich der Verleihung der Ehrendoktorw\u00fcrde durch die Universit\u00e4t Dublin, 1952.<\/figcaption><\/figure>\n<p>In den 1940er-Jahren entstanden mehrere grosse Buchpublikationen zu Themen aus dem Bereich der mittelalterlichen Architektur, 1950 die Faksimile-Ausgabe des Book of Kells, was Meyer die Ehrendoktorw\u00fcrde der University of Dublin einbrachte (Abb. 19). Seit dem Sommersemester 1951 hatte Meyer eine halbe ausserordentliche Professur f\u00fcr \u00abSystematik und Aesthetik der neuern Baukunst\u00bb an der ETH inne, w\u00e4hrend die Universit\u00e4t Z\u00fcrich 1953 Meyers damals neunj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit als Privatdozent mit einer Titularprofessor w\u00fcrdigte.<a href=\"#_ftn16\" id=\"return-footnote-86\"><sup>[86]<\/sup><\/a> Meyer scheint ein gewisses Polarisierungspotential sowie eine \u00abcharakteristische Sch\u00e4rfe\u00bb<a href=\"#_ftn17\" id=\"return-footnote-87\"><sup>[87]<\/sup><\/a> besessen zu haben, die von weniger wohlmeinenden Zeitgenossen als \u00abeinseitiges \u00fcberscharfes Urteil und ein ganz pers\u00f6nliches Bed\u00fcrfnis nach Polemik\u00bb kritisiert wurde; aus inneruniversit\u00e4ren Kreisen wurde zudem seine \u00abAbneigung gegen proseminaristische Aufgaben\u00bb und der fehlende Kontakt zu den Studierenden als hinderlich gewertet.<a href=\"#_ftn18\" id=\"return-footnote-88\"><sup>[88]<\/sup><\/a> So scheint auch seine Nichtber\u00fccksichtigung bei der Nachfolge von Konrad Escher nicht bloss seiner geringeren Lehrerfahrung geschuldet gewesen zu sein, sondern auch einer pers\u00f6nlichen Inkompatibilit\u00e4t zu Jedlicka und anderen Fakult\u00e4tsvertretern.<a href=\"#_ftn19\" id=\"return-footnote-89\"><sup>[89]<\/sup><\/a> Als er durch seine Stellung als Privatdozent bzw. Titularprofessor nach dem Tod von Hoffmann 1955 wieder als potentieller Kandidat ins Gespr\u00e4ch kam, waren es insbesondere die \u00fcbergeordneten Stellen, die sich f\u00fcr ihn verwendeten, w\u00e4hrend die Fakult\u00e4t einerseits auf das schon vorger\u00fcckte Alter von Meyer verwies, andererseits an ihrer Skepsis bez\u00fcglich Passung und Eignung festhielt und deshalb Paul Hofer aus Bern favorisierte.<a href=\"#_ftn20\" id=\"return-footnote-90\"><sup>[90]<\/sup><\/a> Am 12. April 1956 kam es schliesslich zur regierungsr\u00e4tlichen Wahl des damals 62-j\u00e4hrigen Peter Meyer zum Extraordinarius f\u00fcr \u00abKunstgeschichte des Mittelalters und der neuen Zeit unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte\u00bb<a href=\"#_ftn21\" id=\"return-footnote-91\"><sup>[91]<\/sup><\/a>, ergo mit derselben Lehrgebietsumschreibung, wie sie bereits Hoffmann gehabt hatte. Anders als Hoffmann sah Meyer dies allerdings nicht als Einschr\u00e4nkung, sondern nahm dies zum Anlass, in den neun verbleibenden Jahren seiner T\u00e4tigkeit als Universit\u00e4tsprofessor eine reiche Palette von Lehrveranstaltungen zur fr\u00fch- und hochmittelalterlichen Kunst und innerhalb dieser insbesondere zur Ornamentik anzubieten.<a href=\"#_ftn22\" id=\"return-footnote-92\"><sup>[92]<\/sup><\/a><\/p>\n<div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn1\" id=\"_ftn1\"><\/a>[71] Antrag der Fakult\u00e4t an die Erziehungsdirektion des Kantons Z\u00fcrich vom 27. Oktober 1944, Betreff: Professur f\u00fcr Kunstgeschichte (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-71\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 71\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn2\" id=\"_ftn2\"><\/a>[72] Ebd. <a href=\"#return-footnote-72\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 72\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn3\" id=\"_ftn3\"><\/a>[73] Zitat aus dem Brief des Dekans an die Erziehungsdirektion vom 2. Dezember 1946 (UZH-Archiv AB.1.0444). Zur Methode Jedlickas s. auch Reinles Nachruf auf Jedlicka 1965\/66 (wie Anm. 60), S. 90f. sowie den Beitrag von Roger Fayet in diesem Band. <a href=\"#return-footnote-73\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 73\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn4\" id=\"_ftn4\"><\/a>[74] Zitate aus der \u00abBeilage 1) zur Eingabe der phil. Fakult\u00e4t I vom 27. Oktober 1944 betr. Professur f\u00fcr Kunstgeschichte\u00bb im Dossier AB.1.0444 des UZH-Archivs. <a href=\"#return-footnote-74\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 74\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn5\" id=\"_ftn5\"><\/a>[75] RRB vom 28. Dezember 1946, Nr. 4198 (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-75\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 75\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn6\" id=\"_ftn6\"><\/a>[76] Alle biographischen Angaben sind Unterlagen im Dossier AB.1.0444 des UZH-Archivs entnommen. Siehe auch Jedlicka, G[otthard]: Professor Hans Hoffmann, 26. Juli 1888 bis 17. Oktober 1955 (Nekrolog), in: JbUZH 1955\/56, S. 91\u201393. <a href=\"#return-footnote-76\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 76\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn7\" id=\"_ftn7\"><\/a>[77] Auszug aus dem Protokoll des Erziehungsrates des Kantons Z\u00fcrich vom 12. Juli 1928, Nr. 495 (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-77\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 77\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn8\" id=\"_ftn8\"><\/a>[78] RRB vom 9. Dezember 1937, Nr. 3230 (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-78\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 78\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn9\" id=\"_ftn9\"><\/a>[79] Auszug aus dem Protokoll des Erziehungsrates vom 6. M\u00e4rz 1945; RRB vom 28. Dezember 1946, Nr. 4198 (beides im UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-79\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 79\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn10\" id=\"_ftn10\"><\/a>[80] Nachruf von j. f. vom 20. Oktober 1955 im Tages Anzeiger, N\u00b0246. Dass Hoffmann vor seiner Bef\u00f6rderung zum Extraordinarius vor allem Lehrveranstaltungen zur neueren Kunstgeschichte bis hin zur Kunst der Gegenwart anbot, zeigt die Auflistung seiner Lehrveranstaltungen bis Sommersemester 1944; Vignau-Wilbert 1976 (wie Anm. 4), S. 123f. <a href=\"#return-footnote-80\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 80\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn11\" id=\"_ftn11\"><\/a>[81] Dies ist dem \u00abFrequenzverzeichnis der Vorlesungen von Herrn Privatdozent Professor Dr. Hans Hoffmann, vom Wintersemester 1937\/38 an\u00bb zu entnehmen, das als Anhang dem Brief des Dekans der Philosophischen Fakult\u00e4t I vom 27. Oktober 1944 an die Erziehungsdirektion des Kantons ZH: Betreff: Professur f\u00fcr Kunstgeschichte, beigef\u00fcgt ist (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-81\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 81\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn12\" id=\"_ftn12\"><\/a>[82] Antrag der Philosophischen Fakult\u00e4t I f\u00fcr die Neubesetzung des Extraordinariates f\u00fcr Kunstgeschichte unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich vom 25. Februar 1956 (UZH-Archiv AB.1.0661). <a href=\"#return-footnote-82\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 82\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn13\" id=\"_ftn13\"><\/a>[83] RRB vom 28. Dezember 1946, Nr. 4198 (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-83\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 83\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn14\" id=\"_ftn14\"><\/a>[84] Alle biographischen Informationen sind den Dokumenten in den Dossiers AB.1.0661 und AB.1.0444 im UZH-Archiv entnommen. Besonders ertragreich sind in dieser Hinsicht die dort gesammelten Zeitungsbeitr\u00e4ge zu den runden Geburtstagen von Meyer (z. B. Adolf Reinle zum 80. Geburtstag von Peter Meyer in der NZZ vom 14.\/15. Dezember 1974) sowie die Nachrufe, etwa von Stanislaus von Moos im JbUZH 1965\/66, S. 102f. und in der NZZ vom 26. November 1984 sowie von Katharina Medici-Mall im Tages-Anzeiger vom 22. November 1984; vgl. auch den Beitrag von Katharina Medici-Mall zum zehnj\u00e4hrigen Todestag von Peter Meyer in der NZZ vom 3.\/4. Dezember 1994. <a href=\"#return-footnote-84\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 84\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn15\" id=\"_ftn15\"><\/a>[85] Das Jahr 1941 wird im RRB vom 12. April 1956, Nr. 1160 als Jahr von Meyers Promotion genannt (UZH-Archiv AB.1.0661 und AL.7.42), in anderen Dokumenten ist bisweilen von 1942 oder gar 1943 die Rede. <a href=\"#return-footnote-85\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 85\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn16\" id=\"_ftn16\"><\/a>[86] RRB vom 21. Mai 1953, Nr. 1298 (UZH-Archiv AB.1.0661). <a href=\"#return-footnote-86\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 86\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn17\" id=\"_ftn17\"><\/a>[87] So im Nachruf auf Peter Meyer von Stanislaus von Moos im JbUZH 1965\/66 (wie Anm. 84), S. 102. Einige Belege f\u00fcr diese Sch\u00e4rfe finden sich in den \u00abAutobiographische[n] Notizen\u00bb, zusammengestellt aus einer \u00abCollage von Briefen, einem Lebenslauf f\u00fcr die Habilitation von 1943 und Erinnerungen f\u00fcr seine Enkel aus den siebziger Jahren\u00bb, in: Medici-Mall, Katharina: Im Durcheinandertal der Stile. Architektur und Kunst im Urteil von Peter Meyer (1894\u20131984), Basel\/Boston\/Berlin 1998, S. 413\u2013436. <a href=\"#return-footnote-87\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 87\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn18\" id=\"_ftn18\"><\/a>[88] Vgl. die Briefe des Dekans der Philosophischen Fakult\u00e4t I an die Erziehungsdirektion vom 27. Oktober 1944 und vom 2. Dezember 1946 (UZH-Archiv AB.1.0444), nochmals bekr\u00e4ftigt im \u00abAntrag der Philosophischen Fakult\u00e4t I f\u00fcr die Neubesetzung des Extraordinariates f\u00fcr Kunstgeschichte unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich\u00bb vom 25. Februar 1956 (UZH-Archiv AB.1.0661). <a href=\"#return-footnote-88\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 88\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn19\" id=\"_ftn19\"><\/a>[89] Dies geht implizit aus dem RRB vom 28. Dezember 1946, Nr. 4198 hervor, wo Hoffmann auch deshalb als beste Wahl bezeichnet wird, weil er eine \u00abgl\u00fcckliche Erg\u00e4nzung zu Prof. Jedlicka\u00bb darstelle, \u00absowohl pers\u00f6nlich als auch methodisch\u00bb (UZH-Archiv AB.1.0444). <a href=\"#return-footnote-89\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 89\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn20\" id=\"_ftn20\"><\/a>[90] \u00abAntrag der Philosophischen Fakult\u00e4t I f\u00fcr die Neubesetzung des Extraordinariates f\u00fcr Kunstgeschichte unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich\u00bb vom 25. Februar 1956 (UZH-Archiv AB.1.0661 und AL.7.42). Vgl. das Protokoll der 3. Sitzung der Hochschulkommission vom 4. April 1956 (UZH-Archiv AB.1.0444), aus dem hervorgeht, dass Hochschulkommission und Regierungsrat f\u00fcr Meyer votierten, die Anliegen der Fakult\u00e4t hingegen vom Stadtpr\u00e4sidenten unterst\u00fctzt wurden. Die Vorgeschichte dazu findet sich in Form eines Briefwechsels zwischen Dekanat und Erziehungsdirektion aus dem Zeitraum Dezember 1953 bis Juli 1955 im Dossier AL.7.41 des UZH-Archivs. <a href=\"#return-footnote-90\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 90\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn21\" id=\"_ftn21\"><\/a>[91] RRB vom 12. April 1956, Nr. 1160 (wie Anm. 85). <a href=\"#return-footnote-91\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 91\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn22\" id=\"_ftn22\"><\/a>[92] Vgl. das \u00abFrequenzverzeichnis der Vorlesungen von Herrn Privatdozent Prof. Dr. Peter Meyer, vom Sommersemester 1944 an\u00bb, das dem \u00abAntrag der Philosophischen Fakult\u00e4t I f\u00fcr die Neubesetzung des Extraordinariates f\u00fcr Kunstgeschichte unter besonderer Ber\u00fccksichtigung der Architekturgeschichte an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich\u00bb vom 25. Februar 1956 als Anhang beiliegt (UZH-Archiv AB.1.0661). Die Teilnehmer:innenzahl schwankte zwischen 8 und 48, Studierende und \u00abAuditoren\u00bb zusammengenommen. Nur sehr ausschnitthaft, da 1945 endend, ist die Aufstellung bei Vignau-Wilbert 1976 (wie Anm. 4), S. 125. <a href=\"#return-footnote-92\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 92\">\u21b5<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":3,"menu_order":7,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":["carola-jaeggi"],"pb_section_license":""},"chapter-type":[],"contributor":[61],"license":[],"class_list":["post-192","chapter","type-chapter","status-publish","hentry","contributor-carola-jaeggi"],"part":84,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/192","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/192\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":655,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/192\/revisions\/655"}],"part":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/84"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/192\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=192"}],"wp:term":[{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=192"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=192"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=192"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}