{"id":163,"date":"2022-05-31T16:44:59","date_gmt":"2022-05-31T14:44:59","guid":{"rendered":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/?post_type=chapter&#038;p=163"},"modified":"2022-06-27T14:46:35","modified_gmt":"2022-06-27T12:46:35","slug":"der-wohl-beruehmteste-kunsthistoriker-seiner-generation-im-deutschen-sprachgebiet-heinrich-woelfflin-in-zuerich","status":"publish","type":"chapter","link":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/chapter\/der-wohl-beruehmteste-kunsthistoriker-seiner-generation-im-deutschen-sprachgebiet-heinrich-woelfflin-in-zuerich\/","title":{"raw":"\u00ab...der wohl ber\u00fchmteste Kunsthistoriker seiner Generation im deutschen Sprachgebiet\u00bb: Heinrich W\u00f6lfflin in Z\u00fcrich","rendered":"\u00ab&#8230;der wohl ber\u00fchmteste Kunsthistoriker seiner Generation im deutschen Sprachgebiet\u00bb: Heinrich W\u00f6lfflin in Z\u00fcrich"},"content":{"raw":"[caption id=\"attachment_168\" align=\"alignleft\" width=\"229\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_7.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_7.jpg\" alt=\"Heinrich W\u00f6lfflin\" class=\"wp-image-168 size-medium\" width=\"229\" height=\"300\" \/><\/a> Abb. 7: Heinrich W\u00f6lfflin, ca. 1903.<br \/>Publiziert in Spemanns Kunst-Kalender; Foto: R. D\u00fchrkoop, Hamburg; UZH-Archiv AB.1.1137.[\/caption]\r\n\r\nBei den Diskussionen um die Nachfolgegestaltung des Rahn\u2019schen Lehrstuhls im Jahre 1912 war auch Heinrich W\u00f6lfflin<a href=\"#_ftn28\" id=\"return-footnote-28\"><sup>[28]<\/sup><\/a> (1864\u20131945; Abb. 7) um ein Gutachten gebeten und dessen Antwort von der Philosophischen Fakult\u00e4t I dem Erziehungsrat als \u00abUrteil des derzeitigen F\u00fchrers in der Kunstwissenschaft\u00bb vorgelegt worden.<a href=\"#_ftn1\" id=\"return-footnote-29\"><sup>[29]<\/sup><\/a> Wer h\u00e4tte damals wohl gedacht, dass dieser hochgelobte Gelehrte zw\u00f6lf Jahre sp\u00e4ter selbst als Professor in Z\u00fcrich Einzug halten und ebendort Kollege von Josef Zemp, der ja 1913 infolge nicht zuletzt des W\u00f6lfflin\u2019schen Gutachtens zum Extraordinarius ernannt worden war, werde! 1924, als W\u00f6lfflin seine T\u00e4tigkeit als Ordinarius ad personam an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich annahm, war er bereits 60 Jahre alt und hatte eine langj\u00e4hrige erfolgreiche Professorenlaufbahn hinter sich, zun\u00e4chst (1893\u20131901) in Basel als Nachfolger von Jacob Burckhardt, dann (1901\u20131912) als Nachfolger von Hermann Grimm in Berlin, seit 1912 in M\u00fcnchen und damit jener Universit\u00e4t, wo er 1886 in Philosophie promoviert worden war und 1888 durch Habilitation die Venia in neuerer Kunstgeschichte erhalten hatte.<a href=\"#_ftn2\" id=\"return-footnote-30\"><sup>[30]<\/sup><\/a> Offenbar hatte der geb\u00fcrtige Winterthurer im Vorfeld seiner Berufung an geeigneter Stelle durchblicken lassen, dass er nicht abgeneigt sei, seine Lehrt\u00e4tigkeit f\u00fcr die letzten Berufsjahre nach Z\u00fcrich zu verlegen.<a href=\"#_ftn3\" id=\"return-footnote-31\"><sup>[31]<\/sup><\/a> Aus einem Brief des Erziehungsdirektors vom 6. Juli 1923 an den Dekan der Philosophischen Fakult\u00e4t I geht hervor, dass \u2013 unter anderem im Beisein von Josef Zemp \u2013 bereits Vorgespr\u00e4che in dieser Sache stattgefunden h\u00e4tten.<a href=\"#_ftn4\" id=\"return-footnote-32\"><sup>[32]<\/sup><\/a> Allerdings k\u00f6nne es sich \u00abnicht um die Schaffung einer neuen eigentlichen Professur handeln, sondern in W\u00fcrdigung der wissenschaftlichen Bedeutung des Herrn Prof. W\u00f6lfflin darum, ihm durch eine pers\u00f6nliche Berufung Gelegenheit zu geben, an unserer Universit\u00e4t zu wirken. Der ihm zu erteilende Lehrauftrag f\u00fcr ca. 4 Stunden Vorlesungen oder Uebungen w\u00e4re ganz allgemein zu fassen und kann unseres Erachtens nach den besondern Verh\u00e4ltnissen neben den bestehenden Lehrauftr\u00e4gen einhergehen, zu denen er eine eigenartige und willkommene Erg\u00e4nzung bieten wird.\u00bb Bisher seien die Gespr\u00e4che sehr diskret verlaufen, doch sei es jetzt an der Zeit, die Fakult\u00e4t zu befragen, wie sie sich zur \u00abFrage der Berufung W\u00f6lfflins\u00bb stelle, \u00abund sie um ihre Antr\u00e4ge hinsichtlich der Gestaltung des Lehrauftrages zu ersuchen\u00bb \u2013 die Sache habe eine gewisse Dringlichkeit. Die Fakult\u00e4t \u00e4usserte sich erwartungsgem\u00e4ss zustimmend, so dass W\u00f6lfflins Wahl durch den Regierungsrat am 18. Oktober 1923 erfolgen konnte: \u00abDie Angliederung an den bisherigen kunstgeschichtlichen Unterricht denkt sich die Fakult\u00e4t so, da\u00df Prof. W\u00f6lfflin das Hauptgewicht seiner Vorlesungen und \u00dcbungen auf systematische Darlegungen von k\u00fcnstlerischen Entwicklungsgesetzen, Einf\u00fchrung zur Erkenntnis der Kunst als Lebenswert, \u00e4sthetische Deutung wichtiger Erscheinungen aus der Geschichte der Kunst, eindringliche Behandlung einzelner Meister legen w\u00fcrde. Die bisher an der Universit\u00e4t vorzugsweise gepflegte Darstellung der kunstgeschichtlichen Tatsachen und ihrer allgemeingeschichtlichen Zusammenh\u00e4nge d\u00fcrfte zu diesem Programm nach der Ansicht der Fakult\u00e4t die notwendige Erg\u00e4nzung bilden.\u00bb<a href=\"#_ftn5\" id=\"return-footnote-33\"><sup>[33]<\/sup><\/a> Mit den angedachten vier Vorlesungsstunden pro Woche, die mit der Berufung von W\u00f6lfflin verbunden waren, erg\u00e4ben sich zusammen mit den bereits bestehenden Lehrauftr\u00e4gen w\u00f6chentlich etwa 13 Stunden. Als Lehrgebiet wird \u2013 m\u00f6glichst weit \u2013 \u00abKunstwissenschaft\u00bb vorgeschlagen. F\u00fcr \u00abdie Bedienung des kunstgeschichtlichen Apparates\u00bb sei eine \u00abH\u00fclfskraft\u00bb beizuziehen, f\u00fcr besagten \u00abApparat\u00bb selbst \u2013 eine Sammlung von Kunstdrucken, Fotografien und Lichtbildern \u2013 habe W\u00f6lfflin seinerseits schon \u00abberuhigende Zusicherungen\u00bb gemacht. W\u00f6lfflins Lohn, so heisst es weiter, entspreche nicht dem eines vollen Ordinariats, nicht zuletzt deshalb, weil von Anfang an gelegentliche Beurlaubungen \u00abf\u00fcr die Dauer eines Semesters\u00bb vorgesehen seien.\r\n\r\n[caption id=\"attachment_166\" align=\"alignright\" width=\"300\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_8.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_8-300x237.jpg\" alt=\"W\u00f6lfflin Ausgaben\" class=\"wp-image-166 size-medium\" width=\"300\" height=\"237\" \/><\/a> Abb. 8: Kollektion der Ausgaben von W\u00f6lfflins Kunstgeschichtliche[n] Grundbegriffe[n] in der Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts der Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<br \/>Foto: Susanna Blaser-Meier.[\/caption]Tats\u00e4chlich liess sich W\u00f6lfflin nach seinem Amtsantritt zum Sommersemester 1924 sehr oft, bisweilen jedes zweite Semester, beurlauben.<a href=\"#_ftn6\" id=\"return-footnote-34\"><sup>[34]<\/sup><\/a> Dennoch entfaltete er eine reiche Lehrt\u00e4tigkeit, auch im Bereich der Grundausbildung, f\u00fcr die er Jahre zuvor (1915) mit seinen <em>Kunstgeschichtliche[n] Grundbegriffe[n]<\/em> selbst ein lange g\u00fcltiges Standardwerk verfasst hatte, das der Kunstgeschichte \u00abpl\u00f6tzlich zu einem Lehrgeb\u00e4ude und festen Massst\u00e4ben\u00bb verhalf.<a href=\"#_ftn7\" id=\"return-footnote-35\"><sup>[35]<\/sup><\/a> (Abb. 8) Seine Vorlesungen zogen aber auch H\u00f6rer und H\u00f6rerinnen von ausserhalb der Universit\u00e4t an, etwa seine einst\u00fcndige Vorlesung zu Rembrandt im Wintersemester 1925\/26, die von 122 Studierenden und 265 \u00abAuditoren\u00bb besucht wurde.<a href=\"#_ftn8\" id=\"return-footnote-36\"><sup>[36]<\/sup><\/a> In einem Brief des Dekans an den Erziehungsdirektor vom 18. November 1929 ist gar von einer \u00abvon seiner H\u00f6rerschaft aus gehende[n] Massenpetition\u00bb gegen eine weitere Beurlaubung W\u00f6lfflins die Rede, die W\u00f6lfflin prompt dazu bewogen h\u00e4tte, \u00abein Gesuch um Urlaubsbewilligung zur\u00fcckzuziehen\u00bb.<a href=\"#_ftn9\" id=\"return-footnote-37\"><sup>[37]<\/sup><\/a> W\u00f6lfflin selbst wertete den Erfolg seiner Lehrt\u00e4tigkeit in Z\u00fcrich deutlich weniger positiv. Zu den Z\u00fcrcher Studierenden habe sich \u2013 wie er 1944 ex post beklagte \u2013 nie jene Beziehung ergeben, \u00abdie sich an den verschiedenen Universit\u00e4ten in Deutschland selbstverst\u00e4ndlich eingestellt hatte. Zwar hielt ich auch Uebungen, aber es entstand keine Beziehung zwischen den Studenten und mir, unser Verh\u00e4ltnis glitt rettungslos in das der einseitigen Hochachtung \u00fcber.\u00bb<a href=\"#_ftn10\" id=\"return-footnote-38\"><sup>[38]<\/sup><\/a> Und da \u00abder Verkehr mit der Jugend fehlte\u00bb, habe auch \u00abdas freie und gro\u00dfz\u00fcgige Geben und Nehmen\u00bb gefehlt, was sich l\u00e4hmend auf seine Forschert\u00e4tigkeit ausgewirkt habe \u2013 er habe l\u00e4ngst nicht so viel schreiben k\u00f6nnen, wie er \u00abin der Mu\u00dfe von Z\u00fcrich\u00bb fertigzustellen gehofft hatte. Zudem seien die r\u00e4umlichen Verh\u00e4ltnisse eng gewesen, \u00abkeine Diapositive, keine Bibliothek, kein eigentlicher Seminarraum\u00bb. Auch mit den Fakult\u00e4tssitzungen habe er seine M\u00fche gehabt und schliesslich nicht mehr daran teilgenommen, so dass es \u00abimmer einsamer\u00bb um ihn geworden sei. Erst jetzt erkenne er, \u00abwie fruchtbar und f\u00f6rdernd es ist, in eine gr\u00f6\u00dfere Ordnung eingef\u00fcgt und ihr verpflichtet zu sein\u00bb.<a href=\"#_ftn11\" id=\"return-footnote-39\"><sup>[39]<\/sup><\/a>\r\n\r\n[caption id=\"attachment_167\" align=\"alignleft\" width=\"300\"]<a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_9-scaled.jpg\"><img src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_9-300x233.jpg\" alt=\"Heinrich W\u00f6lfflin als Modell beim Bildhauer Hermann Hubacher\" class=\"wp-image-167 size-medium\" width=\"300\" height=\"233\" \/><\/a> Abb. 9: Heinrich W\u00f6lfflin sitzt dem Bildhauer Hermann Hubacher Modell f\u00fcr eine Portr\u00e4tb\u00fcste, um 1944. Die Aufnahme stammt vermutlich von Frau Hubacher, der Frau des Bildhauers.<br \/>Repro aus JbUZH 1945\/6, S. 58, UZH-Archiv AB.1.1137; Foto: UZH-Archiv.[\/caption]\r\n\r\nNach zehnj\u00e4hriger T\u00e4tigkeit wurde W\u00f6lfflin zum Wintersemester 1934\/35 aus dem aktiven Universit\u00e4tsdienst entlassen, notabene unter Verzicht auf ein Ruhegehalt \u2013 erst \u00abbei eintretendem Verm\u00f6gensverlust\u00bb werde er darauf zur\u00fcckkommen.<a href=\"#_ftn12\" id=\"return-footnote-40\"><sup>[40]<\/sup><\/a> Gleichzeitig erfolgte die Ernennung zum Honorarprofessor, wie dies bei Ordinarien damals \u00fcblich war, um sie auch weiterhin an die Universit\u00e4t zu binden. (Abb. 9) 1941 verlieh ihm die Medizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Z\u00fcrich zudem die Ehrendoktorw\u00fcrde und w\u00fcrdigte ihn damit in seiner Bedeutung als \u00abSch\u00f6pfer einer \u2039Naturgeschichte der Kunst\u203a\u00bb, als \u00abMeister der Beschreibung k\u00fcnstlerischer Gestalt\u00bb und \u00abErzieher des menschlichen Auges zu methodischem Sehen\u00bb.<a href=\"#_ftn13\" id=\"return-footnote-41\"><sup>[41]<\/sup><\/a> W\u00f6lfflin habe, so heisst es in der Laudatio weiter, \u00abdurch exakte Beschreibung und Deutung des Sinnlich-Schaubaren in der Kunst und durch Aufzeigung des Visuell-Typischen im historischen Wandel des k\u00fcnstlerischen Sehens, welches in gesetzlicher Weise im Stilgef\u00fchl einer Epoche zum Ausdruck kommt, [...] in hervorragender Weise dazu beigetragen, den optischen Sinn des Menschen zu sch\u00e4rfen und die Erkenntnis des psychophysiologischen Ph\u00e4nomens, welches dem k\u00fcnstlerischen Sehen zugrunde liegt, zu vertiefen\u00bb. Es sei \u00abnicht nur fruchtbare Methode f\u00fcr den Kunsthistoriker, sondern auch f\u00fcr den Arzt\u00bb, aus einem \u00abkomplizierten optischen Ganzen das Wesentliche herauszuholen und in der Deutung synthetisch wieder aufzubauen [...]. In der Vermittlung dieser mit Meisterschaft ge\u00fcbten Methode ist W\u00f6lfflin, selbst ein Kenner naturwissenschaftlicher Betrachtungsweise, auch f\u00fcr den Mediziner Vorbild und grossz\u00fcgiger Gebender gewesen.\u00bb<a href=\"#_ftn14\" id=\"return-footnote-42\"><sup>[42]<\/sup><\/a> W\u00f6lfflin habe \u00abauch die Mediziner sehen gelehrt, hat sie gelehrt, aus einem optischen komplexen Substrat das Wesentliche herauszugreifen und die wesentlichen Momente zu einer Synthese zu vereinigen\u00bb, \u00abals gro\u00dfer und vielleicht letzter Representant [sic] der Renaissance\u00bb habe er \u00ablebhafte naturwissenschaftliche und biologische Interessen gehegt\u00bb und sei auch aus diesem Grund der Medizinischen Fakult\u00e4t nahe gestanden.<a href=\"#_ftn15\" id=\"return-footnote-43\"><sup>[43]<\/sup><\/a> Tats\u00e4chlich hatte W\u00f6lfflin bereits in seiner \u00abAntrittsrede\u00bb vom 14. Juni 1924 auf die Notwendigkeit einer \u00abGeschichte des Auges\u00bb hingewiesen, nehme doch das Auge \u00abeine so wichtige Stellung in der Bildung der Weltanschauung als Orientierung in der Welt ein, dass es eigentlich eine unumg\u00e4ngliche Forderung sein m\u00fcsste, die Geschichte des Auges zu kennen mit den einzelnen Sehformen, die allein in der Kunst abzulesen sind\u00bb.<a href=\"#_ftn16\" id=\"return-footnote-44\"><sup>[44]<\/sup><\/a>\r\n<div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn28\"><\/a>[28]Zitat der \u00dcberschrift aus: Reinle 1976 (wie Anm. 1), S. 84. <a href=\"#return-footnote-28\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 28\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn1\"><\/a>[29] Vgl. das Schreiben von Dekan Schwyzer vom 29. Juli 1912 an die Erziehungsdirektion sowie das entsprechende Gutachten von W\u00f6lfflin vom 8. Juli 1912, beides im StAZH U 109.2 (Teil 7); ebd. auch W\u00f6lfflins Gutachten vom 3. November 1912 zu Ganz. Vgl. Reinle 1976 (wie Anm. 1), S. 82. <a href=\"#return-footnote-29\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 29\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn2\"><\/a>[30] Alle diese Angaben sind dem von Gotthard Jedlicka verfassten Nachruf auf Heinrich W\u00f6lfflin im Jahresbericht der Universit\u00e4t Z\u00fcrich entnommen; vgl. Jedlicka, G[otthard]: Professor Heinrich W\u00f6lfflin, 21. Juni 1864 bis 19. Juli 1945 (Nekrolog), in: JbUZH 1945\/46, S. 60\u201362. Vgl. auch W\u00f6lfflin, Heinrich: R\u00fcckblick (1944). Rede gehalten am 9. M\u00e4rz 1944 im Z\u00fcrcher PEN-Club. Nachschrift von Gotthard Jedlicka, in: Neujahrsblatt der Z\u00fcrcher Kunstgesellschaft 1965, S. 33\u201344 sowie Jedlicka, Gotthard: Heinrich W\u00f6lfflin. Erinnerungen an seine Jahre in Z\u00fcrich (1924\u20131934), in: Neujahrsblatt der Z\u00fcrcher Kunstgesellschaft 1965, S. 3\u201332. <a href=\"#return-footnote-30\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 30\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn3\"><\/a>[31] Vgl. Jedlicka, Nachruf auf H. W\u00f6lfflin 1945\/46 (wie Anm. 30), S. 60. Eine Abschrift des W\u00f6lfflin\u2019schen Eintrags ins Album f\u00fcr Ehrendoktoren der Universit\u00e4t Z\u00fcrich, den Jedlicka hier zitiert, findet sich im Dossier AB.1.1137 des UZH-Archivs. <a href=\"#return-footnote-31\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 31\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn4\"><\/a>[32] Der betreffende Brief befindet sich im UZH-Archiv AB.1.1137. <a href=\"#return-footnote-32\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 32\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn5\"><\/a>[33] RRB vom 18. Oktober 1923, Nr. 2456 (UZH-Archiv AB.1.1137). <a href=\"#return-footnote-33\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 33\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn6\"><\/a>[34] Dies geht aus zahlreichen Urlaubsgesuchen und -bewilligungen im Dossier AB.1.1137 im UZH-Archiv hervor. W\u00f6lfflins Amtsantritt in Z\u00fcrich fiel auf den 16. April 1924 (JbUZH 1923\/24, S. 23). <a href=\"#return-footnote-34\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 34\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn7\"><\/a>[35] Zitat aus dem Nachruf von G. Jedlicka auf H. W\u00f6lfflin 1945\/46 (wie Anm. 30), S. 61f. Zu den von W\u00f6lfflin in Z\u00fcrich angebotenen Lehrveranstaltungen siehe Vignau-Wilbert 1976 (wie Anm. 4), S. 129f. W\u00f6lfflins <em>Kunstgeschichtliche<\/em> <em>Grundbegriffe<\/em> waren 1915 erstmals publiziert worden, seither wurden sie in 22 Sprachen \u00fcbersetzt und liegen in mehreren Auflagen vor; Burioni, Matteo et al.: W\u00f6lfflins <em>Grundbegriffe<\/em>: Ausgaben und \u00dcbersetzungen, in: Kunstgeschichten 1915. 100 Jahre Heinrich W\u00f6lfflin: Kunstgeschichtliche Grundbegriffe, hrsg. v. Matteo Burioni, Burcu Dogramaci und Ulrich Pfisterer, Passau 2015, S. 303\u2013349 und Levy, Evonne: Introduction, in: The Global Reception of Heinrich W\u00f6lfflin\u2019s <em>Principles of Art History<\/em>, hrsg. v. Evonne Levy und Tristan Weddigen, New Haven\/London 2020, S. 1\u201314. Zur W\u00fcrdigung von W\u00f6lfflins <em>Grundbegriffe[n]<\/em> siehe auch Gotthard Jedlickas Beitrag zum 100. Geburtstag W\u00f6lfflins in der NZZ vom 21. Juni 1864. <a href=\"#return-footnote-35\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 35\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn8\"><\/a>[36] Vgl. die entsprechende Frequenzliste im Dossier AB.1.1137 des UZH-Archivs. <a href=\"#return-footnote-36\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 36\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn9\"><\/a>[37] UZH-Archiv AB.1.1137. <a href=\"#return-footnote-37\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 37\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn10\"><\/a>[38] So in einer Rede W\u00f6lfflins am 8. Juli 1944 im Rahmen eines Fakult\u00e4tsessens im Zunfthaus zum R\u00fcden\/Z\u00fcrich, zitiert von Gotthard Jedlicka in seinem Beitrag zum 100. Geburtstag W\u00f6lfflins in der NZZ vom 21. Juni 1864. <a href=\"#return-footnote-38\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 38\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn11\"><\/a>[39] Ebd. Vgl. auch Reinle 1976 (wie Anm. 1), S. 84. <a href=\"#return-footnote-39\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 39\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn12\"><\/a>[40] RRB vom 2. August 1934, Nr. 1977; RRB vom 30. August 1934, Nr. 2166 (UZH-Archiv AB.1.1137). <a href=\"#return-footnote-40\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 40\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn13\"><\/a>[41] So in der Laudatio des Dekans der Medizinischen Fakult\u00e4t vom 29. April 1941 (UZH-Archiv AB.1.1137). Vgl. Jedlicka, Nachruf auf H. W\u00f6lfflin 1945\/46 (wie Anm. 30), S. 61. <a href=\"#return-footnote-41\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 41\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn14\"><\/a>[42] Alle hier zitierten und paraphrasierten Unterlagen im Zusammenhang mit der Verleihung der Ehrendoktorw\u00fcrde der Medizinischen Fakult\u00e4t der UZH an Heinrich W\u00f6lfflin finden sich im Dossier AB.1.1137 des UZH-Archivs. <a href=\"#return-footnote-42\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 42\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn15\"><\/a>[43] Antrag der Direktion des Kantonsspitals ZH an den Dekan der Medizinischen Fakult\u00e4t vom 24. Februar 1941, wie die vorangehenden Dokumente im Dossier AB.1.113 des UZH-Archivs. <a href=\"#return-footnote-43\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 43\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn16\"><\/a>[44] Zitiert nach Reinle 1976 (wie Anm. 1), S. 86. <a href=\"#return-footnote-44\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 44\">\u21b5<\/a><\/div>\r\n<\/div>","rendered":"<figure id=\"attachment_168\" aria-describedby=\"caption-attachment-168\" style=\"width: 229px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_7.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_7.jpg\" alt=\"Heinrich W\u00f6lfflin\" class=\"wp-image-168 size-medium\" width=\"229\" height=\"300\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-168\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 7: Heinrich W\u00f6lfflin, ca. 1903.<br \/>Publiziert in Spemanns Kunst-Kalender; Foto: R. D\u00fchrkoop, Hamburg; UZH-Archiv AB.1.1137.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Bei den Diskussionen um die Nachfolgegestaltung des Rahn\u2019schen Lehrstuhls im Jahre 1912 war auch Heinrich W\u00f6lfflin<a href=\"#_ftn28\" id=\"return-footnote-28\"><sup>[28]<\/sup><\/a> (1864\u20131945; Abb. 7) um ein Gutachten gebeten und dessen Antwort von der Philosophischen Fakult\u00e4t I dem Erziehungsrat als \u00abUrteil des derzeitigen F\u00fchrers in der Kunstwissenschaft\u00bb vorgelegt worden.<a href=\"#_ftn1\" id=\"return-footnote-29\"><sup>[29]<\/sup><\/a> Wer h\u00e4tte damals wohl gedacht, dass dieser hochgelobte Gelehrte zw\u00f6lf Jahre sp\u00e4ter selbst als Professor in Z\u00fcrich Einzug halten und ebendort Kollege von Josef Zemp, der ja 1913 infolge nicht zuletzt des W\u00f6lfflin\u2019schen Gutachtens zum Extraordinarius ernannt worden war, werde! 1924, als W\u00f6lfflin seine T\u00e4tigkeit als Ordinarius ad personam an der Universit\u00e4t Z\u00fcrich annahm, war er bereits 60 Jahre alt und hatte eine langj\u00e4hrige erfolgreiche Professorenlaufbahn hinter sich, zun\u00e4chst (1893\u20131901) in Basel als Nachfolger von Jacob Burckhardt, dann (1901\u20131912) als Nachfolger von Hermann Grimm in Berlin, seit 1912 in M\u00fcnchen und damit jener Universit\u00e4t, wo er 1886 in Philosophie promoviert worden war und 1888 durch Habilitation die Venia in neuerer Kunstgeschichte erhalten hatte.<a href=\"#_ftn2\" id=\"return-footnote-30\"><sup>[30]<\/sup><\/a> Offenbar hatte der geb\u00fcrtige Winterthurer im Vorfeld seiner Berufung an geeigneter Stelle durchblicken lassen, dass er nicht abgeneigt sei, seine Lehrt\u00e4tigkeit f\u00fcr die letzten Berufsjahre nach Z\u00fcrich zu verlegen.<a href=\"#_ftn3\" id=\"return-footnote-31\"><sup>[31]<\/sup><\/a> Aus einem Brief des Erziehungsdirektors vom 6. Juli 1923 an den Dekan der Philosophischen Fakult\u00e4t I geht hervor, dass \u2013 unter anderem im Beisein von Josef Zemp \u2013 bereits Vorgespr\u00e4che in dieser Sache stattgefunden h\u00e4tten.<a href=\"#_ftn4\" id=\"return-footnote-32\"><sup>[32]<\/sup><\/a> Allerdings k\u00f6nne es sich \u00abnicht um die Schaffung einer neuen eigentlichen Professur handeln, sondern in W\u00fcrdigung der wissenschaftlichen Bedeutung des Herrn Prof. W\u00f6lfflin darum, ihm durch eine pers\u00f6nliche Berufung Gelegenheit zu geben, an unserer Universit\u00e4t zu wirken. Der ihm zu erteilende Lehrauftrag f\u00fcr ca. 4 Stunden Vorlesungen oder Uebungen w\u00e4re ganz allgemein zu fassen und kann unseres Erachtens nach den besondern Verh\u00e4ltnissen neben den bestehenden Lehrauftr\u00e4gen einhergehen, zu denen er eine eigenartige und willkommene Erg\u00e4nzung bieten wird.\u00bb Bisher seien die Gespr\u00e4che sehr diskret verlaufen, doch sei es jetzt an der Zeit, die Fakult\u00e4t zu befragen, wie sie sich zur \u00abFrage der Berufung W\u00f6lfflins\u00bb stelle, \u00abund sie um ihre Antr\u00e4ge hinsichtlich der Gestaltung des Lehrauftrages zu ersuchen\u00bb \u2013 die Sache habe eine gewisse Dringlichkeit. Die Fakult\u00e4t \u00e4usserte sich erwartungsgem\u00e4ss zustimmend, so dass W\u00f6lfflins Wahl durch den Regierungsrat am 18. Oktober 1923 erfolgen konnte: \u00abDie Angliederung an den bisherigen kunstgeschichtlichen Unterricht denkt sich die Fakult\u00e4t so, da\u00df Prof. W\u00f6lfflin das Hauptgewicht seiner Vorlesungen und \u00dcbungen auf systematische Darlegungen von k\u00fcnstlerischen Entwicklungsgesetzen, Einf\u00fchrung zur Erkenntnis der Kunst als Lebenswert, \u00e4sthetische Deutung wichtiger Erscheinungen aus der Geschichte der Kunst, eindringliche Behandlung einzelner Meister legen w\u00fcrde. Die bisher an der Universit\u00e4t vorzugsweise gepflegte Darstellung der kunstgeschichtlichen Tatsachen und ihrer allgemeingeschichtlichen Zusammenh\u00e4nge d\u00fcrfte zu diesem Programm nach der Ansicht der Fakult\u00e4t die notwendige Erg\u00e4nzung bilden.\u00bb<a href=\"#_ftn5\" id=\"return-footnote-33\"><sup>[33]<\/sup><\/a> Mit den angedachten vier Vorlesungsstunden pro Woche, die mit der Berufung von W\u00f6lfflin verbunden waren, erg\u00e4ben sich zusammen mit den bereits bestehenden Lehrauftr\u00e4gen w\u00f6chentlich etwa 13 Stunden. Als Lehrgebiet wird \u2013 m\u00f6glichst weit \u2013 \u00abKunstwissenschaft\u00bb vorgeschlagen. F\u00fcr \u00abdie Bedienung des kunstgeschichtlichen Apparates\u00bb sei eine \u00abH\u00fclfskraft\u00bb beizuziehen, f\u00fcr besagten \u00abApparat\u00bb selbst \u2013 eine Sammlung von Kunstdrucken, Fotografien und Lichtbildern \u2013 habe W\u00f6lfflin seinerseits schon \u00abberuhigende Zusicherungen\u00bb gemacht. W\u00f6lfflins Lohn, so heisst es weiter, entspreche nicht dem eines vollen Ordinariats, nicht zuletzt deshalb, weil von Anfang an gelegentliche Beurlaubungen \u00abf\u00fcr die Dauer eines Semesters\u00bb vorgesehen seien.<\/p>\n<figure id=\"attachment_166\" aria-describedby=\"caption-attachment-166\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_8.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_8-300x237.jpg\" alt=\"W\u00f6lfflin Ausgaben\" class=\"wp-image-166 size-medium\" width=\"300\" height=\"237\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_8-300x237.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_8-1024x808.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_8-768x606.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_8-1536x1212.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_8-2048x1616.jpg 2048w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_8-65x51.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_8-225x178.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_8-350x276.jpg 350w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-166\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 8: Kollektion der Ausgaben von W\u00f6lfflins Kunstgeschichtliche[n] Grundbegriffe[n] in der Bibliothek des Kunsthistorischen Instituts der Universit\u00e4t Z\u00fcrich.<br \/>Foto: Susanna Blaser-Meier.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Tats\u00e4chlich liess sich W\u00f6lfflin nach seinem Amtsantritt zum Sommersemester 1924 sehr oft, bisweilen jedes zweite Semester, beurlauben.<a href=\"#_ftn6\" id=\"return-footnote-34\"><sup>[34]<\/sup><\/a> Dennoch entfaltete er eine reiche Lehrt\u00e4tigkeit, auch im Bereich der Grundausbildung, f\u00fcr die er Jahre zuvor (1915) mit seinen <em>Kunstgeschichtliche[n] Grundbegriffe[n]<\/em> selbst ein lange g\u00fcltiges Standardwerk verfasst hatte, das der Kunstgeschichte \u00abpl\u00f6tzlich zu einem Lehrgeb\u00e4ude und festen Massst\u00e4ben\u00bb verhalf.<a href=\"#_ftn7\" id=\"return-footnote-35\"><sup>[35]<\/sup><\/a> (Abb. 8) Seine Vorlesungen zogen aber auch H\u00f6rer und H\u00f6rerinnen von ausserhalb der Universit\u00e4t an, etwa seine einst\u00fcndige Vorlesung zu Rembrandt im Wintersemester 1925\/26, die von 122 Studierenden und 265 \u00abAuditoren\u00bb besucht wurde.<a href=\"#_ftn8\" id=\"return-footnote-36\"><sup>[36]<\/sup><\/a> In einem Brief des Dekans an den Erziehungsdirektor vom 18. November 1929 ist gar von einer \u00abvon seiner H\u00f6rerschaft aus gehende[n] Massenpetition\u00bb gegen eine weitere Beurlaubung W\u00f6lfflins die Rede, die W\u00f6lfflin prompt dazu bewogen h\u00e4tte, \u00abein Gesuch um Urlaubsbewilligung zur\u00fcckzuziehen\u00bb.<a href=\"#_ftn9\" id=\"return-footnote-37\"><sup>[37]<\/sup><\/a> W\u00f6lfflin selbst wertete den Erfolg seiner Lehrt\u00e4tigkeit in Z\u00fcrich deutlich weniger positiv. Zu den Z\u00fcrcher Studierenden habe sich \u2013 wie er 1944 ex post beklagte \u2013 nie jene Beziehung ergeben, \u00abdie sich an den verschiedenen Universit\u00e4ten in Deutschland selbstverst\u00e4ndlich eingestellt hatte. Zwar hielt ich auch Uebungen, aber es entstand keine Beziehung zwischen den Studenten und mir, unser Verh\u00e4ltnis glitt rettungslos in das der einseitigen Hochachtung \u00fcber.\u00bb<a href=\"#_ftn10\" id=\"return-footnote-38\"><sup>[38]<\/sup><\/a> Und da \u00abder Verkehr mit der Jugend fehlte\u00bb, habe auch \u00abdas freie und gro\u00dfz\u00fcgige Geben und Nehmen\u00bb gefehlt, was sich l\u00e4hmend auf seine Forschert\u00e4tigkeit ausgewirkt habe \u2013 er habe l\u00e4ngst nicht so viel schreiben k\u00f6nnen, wie er \u00abin der Mu\u00dfe von Z\u00fcrich\u00bb fertigzustellen gehofft hatte. Zudem seien die r\u00e4umlichen Verh\u00e4ltnisse eng gewesen, \u00abkeine Diapositive, keine Bibliothek, kein eigentlicher Seminarraum\u00bb. Auch mit den Fakult\u00e4tssitzungen habe er seine M\u00fche gehabt und schliesslich nicht mehr daran teilgenommen, so dass es \u00abimmer einsamer\u00bb um ihn geworden sei. Erst jetzt erkenne er, \u00abwie fruchtbar und f\u00f6rdernd es ist, in eine gr\u00f6\u00dfere Ordnung eingef\u00fcgt und ihr verpflichtet zu sein\u00bb.<a href=\"#_ftn11\" id=\"return-footnote-39\"><sup>[39]<\/sup><\/a><\/p>\n<figure id=\"attachment_167\" aria-describedby=\"caption-attachment-167\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_9-scaled.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_9-300x233.jpg\" alt=\"Heinrich W\u00f6lfflin als Modell beim Bildhauer Hermann Hubacher\" class=\"wp-image-167 size-medium\" width=\"300\" height=\"233\" srcset=\"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_9-300x233.jpg 300w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_9-1024x795.jpg 1024w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_9-768x596.jpg 768w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_9-1536x1193.jpg 1536w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_9-2048x1591.jpg 2048w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_9-65x50.jpg 65w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_9-225x175.jpg 225w, https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-content\/uploads\/sites\/116\/2022\/05\/Jaeggi_Abb_9-350x272.jpg 350w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-167\" class=\"wp-caption-text\">Abb. 9: Heinrich W\u00f6lfflin sitzt dem Bildhauer Hermann Hubacher Modell f\u00fcr eine Portr\u00e4tb\u00fcste, um 1944. Die Aufnahme stammt vermutlich von Frau Hubacher, der Frau des Bildhauers.<br \/>Repro aus JbUZH 1945\/6, S. 58, UZH-Archiv AB.1.1137; Foto: UZH-Archiv.<\/figcaption><\/figure>\n<p>Nach zehnj\u00e4hriger T\u00e4tigkeit wurde W\u00f6lfflin zum Wintersemester 1934\/35 aus dem aktiven Universit\u00e4tsdienst entlassen, notabene unter Verzicht auf ein Ruhegehalt \u2013 erst \u00abbei eintretendem Verm\u00f6gensverlust\u00bb werde er darauf zur\u00fcckkommen.<a href=\"#_ftn12\" id=\"return-footnote-40\"><sup>[40]<\/sup><\/a> Gleichzeitig erfolgte die Ernennung zum Honorarprofessor, wie dies bei Ordinarien damals \u00fcblich war, um sie auch weiterhin an die Universit\u00e4t zu binden. (Abb. 9) 1941 verlieh ihm die Medizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Z\u00fcrich zudem die Ehrendoktorw\u00fcrde und w\u00fcrdigte ihn damit in seiner Bedeutung als \u00abSch\u00f6pfer einer \u2039Naturgeschichte der Kunst\u203a\u00bb, als \u00abMeister der Beschreibung k\u00fcnstlerischer Gestalt\u00bb und \u00abErzieher des menschlichen Auges zu methodischem Sehen\u00bb.<a href=\"#_ftn13\" id=\"return-footnote-41\"><sup>[41]<\/sup><\/a> W\u00f6lfflin habe, so heisst es in der Laudatio weiter, \u00abdurch exakte Beschreibung und Deutung des Sinnlich-Schaubaren in der Kunst und durch Aufzeigung des Visuell-Typischen im historischen Wandel des k\u00fcnstlerischen Sehens, welches in gesetzlicher Weise im Stilgef\u00fchl einer Epoche zum Ausdruck kommt, [&#8230;] in hervorragender Weise dazu beigetragen, den optischen Sinn des Menschen zu sch\u00e4rfen und die Erkenntnis des psychophysiologischen Ph\u00e4nomens, welches dem k\u00fcnstlerischen Sehen zugrunde liegt, zu vertiefen\u00bb. Es sei \u00abnicht nur fruchtbare Methode f\u00fcr den Kunsthistoriker, sondern auch f\u00fcr den Arzt\u00bb, aus einem \u00abkomplizierten optischen Ganzen das Wesentliche herauszuholen und in der Deutung synthetisch wieder aufzubauen [&#8230;]. In der Vermittlung dieser mit Meisterschaft ge\u00fcbten Methode ist W\u00f6lfflin, selbst ein Kenner naturwissenschaftlicher Betrachtungsweise, auch f\u00fcr den Mediziner Vorbild und grossz\u00fcgiger Gebender gewesen.\u00bb<a href=\"#_ftn14\" id=\"return-footnote-42\"><sup>[42]<\/sup><\/a> W\u00f6lfflin habe \u00abauch die Mediziner sehen gelehrt, hat sie gelehrt, aus einem optischen komplexen Substrat das Wesentliche herauszugreifen und die wesentlichen Momente zu einer Synthese zu vereinigen\u00bb, \u00abals gro\u00dfer und vielleicht letzter Representant [sic] der Renaissance\u00bb habe er \u00ablebhafte naturwissenschaftliche und biologische Interessen gehegt\u00bb und sei auch aus diesem Grund der Medizinischen Fakult\u00e4t nahe gestanden.<a href=\"#_ftn15\" id=\"return-footnote-43\"><sup>[43]<\/sup><\/a> Tats\u00e4chlich hatte W\u00f6lfflin bereits in seiner \u00abAntrittsrede\u00bb vom 14. Juni 1924 auf die Notwendigkeit einer \u00abGeschichte des Auges\u00bb hingewiesen, nehme doch das Auge \u00abeine so wichtige Stellung in der Bildung der Weltanschauung als Orientierung in der Welt ein, dass es eigentlich eine unumg\u00e4ngliche Forderung sein m\u00fcsste, die Geschichte des Auges zu kennen mit den einzelnen Sehformen, die allein in der Kunst abzulesen sind\u00bb.<a href=\"#_ftn16\" id=\"return-footnote-44\"><sup>[44]<\/sup><\/a><\/p>\n<div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn28\" id=\"_ftn28\"><\/a>[28]Zitat der \u00dcberschrift aus: Reinle 1976 (wie Anm. 1), S. 84. <a href=\"#return-footnote-28\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 28\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn1\" id=\"_ftn1\"><\/a>[29] Vgl. das Schreiben von Dekan Schwyzer vom 29. Juli 1912 an die Erziehungsdirektion sowie das entsprechende Gutachten von W\u00f6lfflin vom 8. Juli 1912, beides im StAZH U 109.2 (Teil 7); ebd. auch W\u00f6lfflins Gutachten vom 3. November 1912 zu Ganz. Vgl. Reinle 1976 (wie Anm. 1), S. 82. <a href=\"#return-footnote-29\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 29\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn2\" id=\"_ftn2\"><\/a>[30] Alle diese Angaben sind dem von Gotthard Jedlicka verfassten Nachruf auf Heinrich W\u00f6lfflin im Jahresbericht der Universit\u00e4t Z\u00fcrich entnommen; vgl. Jedlicka, G[otthard]: Professor Heinrich W\u00f6lfflin, 21. Juni 1864 bis 19. Juli 1945 (Nekrolog), in: JbUZH 1945\/46, S. 60\u201362. Vgl. auch W\u00f6lfflin, Heinrich: R\u00fcckblick (1944). Rede gehalten am 9. M\u00e4rz 1944 im Z\u00fcrcher PEN-Club. Nachschrift von Gotthard Jedlicka, in: Neujahrsblatt der Z\u00fcrcher Kunstgesellschaft 1965, S. 33\u201344 sowie Jedlicka, Gotthard: Heinrich W\u00f6lfflin. Erinnerungen an seine Jahre in Z\u00fcrich (1924\u20131934), in: Neujahrsblatt der Z\u00fcrcher Kunstgesellschaft 1965, S. 3\u201332. <a href=\"#return-footnote-30\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 30\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn3\" id=\"_ftn3\"><\/a>[31] Vgl. Jedlicka, Nachruf auf H. W\u00f6lfflin 1945\/46 (wie Anm. 30), S. 60. Eine Abschrift des W\u00f6lfflin\u2019schen Eintrags ins Album f\u00fcr Ehrendoktoren der Universit\u00e4t Z\u00fcrich, den Jedlicka hier zitiert, findet sich im Dossier AB.1.1137 des UZH-Archivs. <a href=\"#return-footnote-31\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 31\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn4\" id=\"_ftn4\"><\/a>[32] Der betreffende Brief befindet sich im UZH-Archiv AB.1.1137. <a href=\"#return-footnote-32\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 32\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn5\" id=\"_ftn5\"><\/a>[33] RRB vom 18. Oktober 1923, Nr. 2456 (UZH-Archiv AB.1.1137). <a href=\"#return-footnote-33\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 33\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn6\" id=\"_ftn6\"><\/a>[34] Dies geht aus zahlreichen Urlaubsgesuchen und -bewilligungen im Dossier AB.1.1137 im UZH-Archiv hervor. W\u00f6lfflins Amtsantritt in Z\u00fcrich fiel auf den 16. April 1924 (JbUZH 1923\/24, S. 23). <a href=\"#return-footnote-34\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 34\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn7\" id=\"_ftn7\"><\/a>[35] Zitat aus dem Nachruf von G. Jedlicka auf H. W\u00f6lfflin 1945\/46 (wie Anm. 30), S. 61f. Zu den von W\u00f6lfflin in Z\u00fcrich angebotenen Lehrveranstaltungen siehe Vignau-Wilbert 1976 (wie Anm. 4), S. 129f. W\u00f6lfflins <em>Kunstgeschichtliche<\/em> <em>Grundbegriffe<\/em> waren 1915 erstmals publiziert worden, seither wurden sie in 22 Sprachen \u00fcbersetzt und liegen in mehreren Auflagen vor; Burioni, Matteo et al.: W\u00f6lfflins <em>Grundbegriffe<\/em>: Ausgaben und \u00dcbersetzungen, in: Kunstgeschichten 1915. 100 Jahre Heinrich W\u00f6lfflin: Kunstgeschichtliche Grundbegriffe, hrsg. v. Matteo Burioni, Burcu Dogramaci und Ulrich Pfisterer, Passau 2015, S. 303\u2013349 und Levy, Evonne: Introduction, in: The Global Reception of Heinrich W\u00f6lfflin\u2019s <em>Principles of Art History<\/em>, hrsg. v. Evonne Levy und Tristan Weddigen, New Haven\/London 2020, S. 1\u201314. Zur W\u00fcrdigung von W\u00f6lfflins <em>Grundbegriffe[n]<\/em> siehe auch Gotthard Jedlickas Beitrag zum 100. Geburtstag W\u00f6lfflins in der NZZ vom 21. Juni 1864. <a href=\"#return-footnote-35\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 35\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn8\" id=\"_ftn8\"><\/a>[36] Vgl. die entsprechende Frequenzliste im Dossier AB.1.1137 des UZH-Archivs. <a href=\"#return-footnote-36\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 36\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn9\" id=\"_ftn9\"><\/a>[37] UZH-Archiv AB.1.1137. <a href=\"#return-footnote-37\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 37\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn10\" id=\"_ftn10\"><\/a>[38] So in einer Rede W\u00f6lfflins am 8. Juli 1944 im Rahmen eines Fakult\u00e4tsessens im Zunfthaus zum R\u00fcden\/Z\u00fcrich, zitiert von Gotthard Jedlicka in seinem Beitrag zum 100. Geburtstag W\u00f6lfflins in der NZZ vom 21. Juni 1864. <a href=\"#return-footnote-38\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 38\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn11\" id=\"_ftn11\"><\/a>[39] Ebd. Vgl. auch Reinle 1976 (wie Anm. 1), S. 84. <a href=\"#return-footnote-39\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 39\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn12\" id=\"_ftn12\"><\/a>[40] RRB vom 2. August 1934, Nr. 1977; RRB vom 30. August 1934, Nr. 2166 (UZH-Archiv AB.1.1137). <a href=\"#return-footnote-40\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 40\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn13\" id=\"_ftn13\"><\/a>[41] So in der Laudatio des Dekans der Medizinischen Fakult\u00e4t vom 29. April 1941 (UZH-Archiv AB.1.1137). Vgl. Jedlicka, Nachruf auf H. W\u00f6lfflin 1945\/46 (wie Anm. 30), S. 61. <a href=\"#return-footnote-41\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 41\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn14\" id=\"_ftn14\"><\/a>[42] Alle hier zitierten und paraphrasierten Unterlagen im Zusammenhang mit der Verleihung der Ehrendoktorw\u00fcrde der Medizinischen Fakult\u00e4t der UZH an Heinrich W\u00f6lfflin finden sich im Dossier AB.1.1137 des UZH-Archivs. <a href=\"#return-footnote-42\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 42\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn15\" id=\"_ftn15\"><\/a>[43] Antrag der Direktion des Kantonsspitals ZH an den Dekan der Medizinischen Fakult\u00e4t vom 24. Februar 1941, wie die vorangehenden Dokumente im Dossier AB.1.113 des UZH-Archivs. <a href=\"#return-footnote-43\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 43\">\u21b5<\/a><\/div>\n<div class=\"footnote\"><a name=\"_ftn16\" id=\"_ftn16\"><\/a>[44] Zitiert nach Reinle 1976 (wie Anm. 1), S. 86. <a href=\"#return-footnote-44\" class=\"return-footnote\" aria-label=\"Return to footnote 44\">\u21b5<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"author":3,"menu_order":4,"template":"","meta":{"pb_show_title":"on","pb_short_title":"","pb_subtitle":"","pb_authors":["carola-jaeggi"],"pb_section_license":""},"chapter-type":[],"contributor":[61],"license":[],"class_list":["post-163","chapter","type-chapter","status-publish","hentry","contributor-carola-jaeggi"],"part":84,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/163"}],"collection":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters"}],"about":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/types\/chapter"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"version-history":[{"count":15,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/163\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":646,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/163\/revisions\/646"}],"part":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/parts\/84"}],"metadata":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapters\/163\/metadata\/"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=163"}],"wp:term":[{"taxonomy":"chapter-type","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/pressbooks\/v2\/chapter-type?post=163"},{"taxonomy":"contributor","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/contributor?post=163"},{"taxonomy":"license","embeddable":true,"href":"https:\/\/dlf.uzh.ch\/openbooks\/150jahrekunstgeschichte\/wp-json\/wp\/v2\/license?post=163"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}